Pressetext
Fernbahntunnel Frankfurt – (k)ein Thema für den Kommunalwahlkampf!?
Fernbahntunnel verhindert schnelle Verkehrswende in und um Frankfurt
Am Donnerstag, den 19.02.2026, ab 19:00 Uhr im Gallus-Theater, Kleyerstraße 15, Frankfurt (nahe Station Gallus-Warte S 3,4,6 und T 11,14,21) wird das Großprojekt Fernbahntunnel in einer Expertenrunde einem Faktencheck unterzogen:
Ist der Hauptbahnhof Frankfurt wirklich in seiner Leistungsfähigkeit am Ende – wie immer wieder behauptet wird? Was stimmt nicht am Bahnknoten Frankfurt? Wird der Fernbahntunnel wirklich für den Deutschlandtakt gebraucht? Sind die Großtunnelbauten der DB InfraGO AG wirklich solide und sicher? Werden die Beeinträchtigungen für die Menschen und die Umwelt in Frankfurt heruntergespielt? Wird das in Frankfurt so knappe Grundwasser durch den Tunneltiefbau weiter geschädigt? Sprengt der Tunnelbau die Klimaziele der Stadt Frankfurt? Dient der Fernbahntunnel eventuell gar nicht einer schnellen Verkehrsverlagerung – sondern verzögert sie weit über ein Jahrzehnt? Stimmt das vorgeblich positive Nutzen-Kosten-Verhältnis? Oder geht es den Bauingenieuren der DB InfraGO AG nur darum, viele weitere Milliarden an Infrastruktursubventionen sprichwörtlich zu versenken?
Das passiert schon jetzt mit überschlägig 30 bis 35 Millionen € für 150 Probebohrungen zur 100 m tiefen Baugrunderkundung von der Niederräder Brücke entlang der Mainlinie bis ins Osthafen Gelände. Steuermittel die schlussendlich einem deutlich besseren Nahverkehrsangebot abgehen – was Frankfurt dringend sofort braucht. Zudem wird der Fernbahntunnel die schöne Flussuferanlage alle 200 m mit doppelten Grundwassermessstellen und alle 500 m mit einem oder gar zwei Rettungsausstiegen je nach Röhrenkonzept verschandeln. Und das für einen Fernbahntunnel, der eventuell völlig überflüssig ist?
Karl-Heinz Peil von der Initiative Takt vor Tempo: „Den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt bietet sich endlich die Gelegenheit, die Darstellungen der DB InfraGO AG in den Dialogforen überprüfen zu können. Die meisten Rathausparteien verlassen sich bisher auf die positiven Darlegungen der Bahningenieure – der Fernbahntunnel mit seinen negativen Auswirkungen auf Frankfurt und Umland ist deshalb auch (k)ein Wahlkampfthema. Die schlechten Erfahrungen mit dem Desaster Tiefbahnhof Stuttgart 21 und das Debakel S-Bahn-Tieftunnel München dürfen sich jedoch auf Frankfurter Boden nicht wiederholen.“
Die Veranstaltung der Initiative Takt vor Tempo wird deshalb von BUND Frankfurt, NaturFreunde Frankfurt, GEW Stadtverband, Initiative Frankfurt22 und anderen unterstützt.
Rückfragen an: Karl-Heinz Peil 0 162 / 3447196
weitere Informationen bietet: https://tvt-rm.net
