Fahrtreppen / Rolltreppen defekt am Bahnhof FFM-West

  • Ist bekannt wann am Westbahnhof die beiden Rolltreppen wieder funktionieren sollen?


    M.E. ein Trauerspiel was hier passiert. Es soll ja 'Beförderungsfälle' geben denen eine funktionierend Rolltteppe schon ein Hilfe ist.

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    Hat den Titel des Themas von „Fahrtreppen / Rolltreppen defekt“ zu „Fahrtreppen / Rolltreppen defekt am Bahnhof FFM-West“ geändert.
  • Das ist ja eine Geschichte, wofür ich Verständnis habe. Ich war gestern in Düsseldorf - an einem der Fernbahnsteige wurden gleich an beiden Aufgängen die Rolltreppen ausgetauscht - also komplett neue eingebaut. Da steltt sich der alleinreisenden Mutter mit Säugling und zwei Taschen schon die Frage: warum? Natürlich funktioniert der Aufzug noch und natürlich steht vor dem eine lange Schlange an Leuten, die ohne Probleme auch die Treppen nehmen könnten.

  • Ich verfolge die Entwicklung hier in Frankfurt aufmerksam. Mich wundert allerdings, dass meist nur von Rolltreppen die Rede ist - im Schnitt sind jeden Tag im Stadtgebiet 8-10 Aufzüge defekt! Und noch etwas: lange Schlangen vor Aufzügen kann man auch ohne irgendwelche Störungen beispielsweise an der Konstrablerwache häufig beobachten.

    Der Unterschied ist: einige Aufzüge sind Sache der DB, andere der VGF. Bei der Bahn dauern Reparaturen noch deutlich länger als bei der VGF.

  • Am West Bahnhof gibt‘s keine Aufzüge. Dies soll sich bis Modernisierung ändern.


    Es wurde vor ein paar Monaten ein zweiter Treppenabgang offiziell in Betrieb genommen, jedoch vergingen zw. baulicher Fertigstellung und der Inbetriebnahme mehr als 12 Monate.


    Derzeit sind beide Rolltreppen seit einiger Zeit außer Betrieb. Somit ist ein Betreten oder Verlassen des Hochbahnsteig ist nur über die (manuelle) Treppen möglich.


    Leider ist der beidseitige Ausfall der Rolltreppen diesmal schon länger. Stunden- oder tageweise ist ärgerlich aber noch hinnehmbar.


    Lange Rede kurzer Sinn: Sollte die Rolltreppen EOL sein und keine Ersatzteile mehr verfügbar sein dann sollte der Austausch ehr früher als später geplant und entsprechend kommuniziert werden.

  • Natürlich funktioniert der Aufzug noch und natürlich steht vor dem eine lange Schlange an Leuten, die ohne Probleme auch die Treppen nehmen könnten.

    Das Phänomen gibt's auch anderswo, z.B. am Hbf DA. Dazu kommen noch Radfahrende, die ihr Zweirad die Treppe hoch- und runtertragen, wo man dann bei übervollen Treppen aufpassen muss, vom Rad nicht erschlagen zu werden.

  • Das Thema wiederholt sich an der S-Bahn-Station Galluswarte. Auch dort seit Wochen defekte Rolltreppen, sodass mobilitätseingeschränkte Personen dies in ihrem Nutzung erhalten evtl. berücksichtigten müssen.

  • Das Thema wiederholt sich an der S-Bahn-Station Galluswarte. Auch dort seit Wochen defekte Rolltreppen, sodass mobilitätseingeschränkte Personen dies in ihrem Nutzung erhalten evtl. berücksichtigten müssen.

    Wenn es das Problem aus der Pressemeldung ist wiederholt sich das ja an dutzenden Stationen in ganz Deutschland.

    Und das ein Rolltreppenhersteller nicht so viele Ersatzteile bevorratet ist ja auch logisch.

  • In Berlin war der Ausfall aller Rolltreppen sogar ein Thema im Dritten Fernsehprogramms. Das ging vor Monaten schon los. Seit einiger Zeit wird Treppe für Treppe komplett überarbeitet. Aber man ist damit noch nicht fertig. Jede Woche funktionieren immer mehr der Treppen. Wird per Ansage und im Navigator auf verlängerte Umsteigezeiten hingewiesen, weil die Treppen gesperrt sind.

  • 2^ Mein Verständnis ist das Rolltreppen vom Hersteller O, Modellreihe 0815 bundesweit einen Defekt haben und ausfallen. Weiterhin hat "die Bahn" und der Hersteller O nicht genügend Ersatzteile bevorratet.


    [Spekulation] Die Rolltreppen mittlerweile ein gewisses Alter erreicht, sodass der Hersteller nicht mehr in der Verpflichtung ist Ersatzteile zu bevorraten. Somit muss im Falle eines Defektes eine schadensbedingte Instandhaltung erfolgt. Hierbei muss der Hersteller das benötigte Ersatzteil auf Zuruf fertigen (lassen). Das Budget der Betriebskosten bei "der Bahn" mag damit vordergründig niedrig gehalten werden aber jetzt schnell es hoch.
    Somit wird die Technik voll auf Verschleiß zu Lasten der 'Beförderungsfälle' gefahren.[/Spekulation].


    Wenn die 'Beförderungsfällen' in Form von Zufriedenheit ernst genommen würden, dann würde idealerweise ein präventive oder wenigstens ein zustandsorientierte Instandsetzung, sodass die Verfügbarkeit von Ersatzteilen sich verbessert und die Ausfallzeiten am besten bei Null oder möglichst kurz ist.


    Anscheinend weiß "die Bahn" das eine gewisse Anzahl an 'Beförderungsfällen' ihr Job-Ticket vom RMV nicht kündigen kann und sie dies ohne Konsequenzen ausnutzen kann. Bedauerlich.


    Um Missverständnissen vorzubeugen, die MA im täglichen Einsatz im Betrieb können nichts dafür!

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  • 2^ Mein Verständnis ist das Rolltreppen vom Hersteller O, Modellreihe 0815 bundesweit einen Defekt haben und ausfallen. Weiterhin hat "die Bahn" und der Hersteller O nicht genügend Ersatzteile bevorratet.

    Kein Hersteller irgendeines Produktes weltweit bevorratet ausreichend Ersatzteile um im Fall eines Serienfehlers nicht in Engpässe zu laufen. Zumal dann auch das Risiko groß ist, dass die Ersatzteile den selben Fehler aufweisen und daher auch untauglich sind.

    Nach meinem Verständnis der Presseartikel sind die Rolltreppen auch (großteils) nicht ausgefallen sondern wurden aus Sicherheitsgründen bis zum Austausch des Getriebes stillgelegt.


    Was ich mich aber anhand der Pressemeldungen frage: Warum legt man die Rolltreppen still. Wenn das Getriebe im Betrieb versagt, bleibt die Rolltreppe halt dann stehen. Die Gefahr besteht auch wenn jemand den Nothalt zieht. Dass das Getriebe derart versagt, dass die Rolltreppe in Freilauf geht und durch das Gewicht der Fahrgäste diese unkontrolliert nach unten rauschen, erscheint mir unwahrscheinlich.

  • Warum legt man die Rolltreppen still. Wenn das Getriebe im Betrieb versagt, bleibt die Rolltreppe halt dann stehen.

    Hast Du mal so einen harten Stop miterlebt? Vor allem auf einer "bahnnahen" Rolltreppe, wo viele Leute mit Gepäck unterwegs sind und ihre Finger daher eher am Koffer als am Handlauf haben? Glaub mir, dass macht keinen Spaß. Und wenn das Risiko des Antriebsausfalls höher eingeschätzt wird als das Ziehen der Notbremse, dürfte das eine sinnvolle Entscheidung sein.

  • Hast Du mal so einen harten Stop miterlebt? Vor allem auf einer "bahnnahen" Rolltreppe, wo viele Leute mit Gepäck unterwegs sind und ihre Finger daher eher am Koffer als am Handlauf haben? Glaub mir, dass macht keinen Spaß. Und wenn das Risiko des Antriebsausfalls höher eingeschätzt wird als das Ziehen der Notbremse, dürfte das eine sinnvolle Entscheidung sein.

    Das ist ein guter Punkt und bei der Länge der Rolltreppen am Westbahnhof kann das auch schon richtig gefährlich sein.

    Lässt sich die Geschwindigkeit der Rolltreppen nicht anpassen? Mir wäre eine sehr langsame Rolltreppe (mit Infotafel, warum die so langsam ist) immer noch lieber als gar keine, wobei gar keine bei vielen Menschen dann eben auch heißt, dass sie gar nicht auf den Bahnsteig hochkommen.

  • Mir wäre eine sehr langsame Rolltreppe (mit Infotafel, warum die so langsam ist) immer noch lieber als gar keine, wobei gar keine bei vielen Menschen dann eben auch heißt, dass sie gar nicht auf den Bahnsteig hochkommen.

    Mach 'ne Risikoanalyse: Wenn die Rolltreppe sehr langsam läuft, tendieren vermutlich viele (mehr als jetzt) dann dazu, auf der Rolltreppe zu laufen. Also haben noch weniger Leute als im Normalfall einen festen Halt. Damit ggf. höhere Unfallwahrscheinlichkeit.

  • Was ich mich aber anhand der Pressemeldungen frage: Warum legt man die Rolltreppen still.

    Weil eine der Rolltreppen am Berliner Hauptbahnhof plötzlich rückwärts lief. Das soll eigentlich durch eine Notfallbremse verhindert werden. Bei einigen neueren Modellen hat man das anders gelöst, bzw. dachte das man das getan hätte. Die Konsequenz war die sofortige Stilllegung aller baugleichen Rolltreppen.


    Link Tagesspiegel

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