Generalsanierung rechte Rheinstrecke (Wiesbaden - Troisdorf) 2026

  • Hier wurde schon einmal etwas zu Generalsanierung am rechten Rhein geschrieben, da die Generalsanierung aber nicht nur die Vias betrifft, eröffne ich hiermit mal einen neuen Thread.


    Die Generalsanierung am rechten Rhein von Wiesbaden bis Troisdorf beginnt abends am Freitag, den 10. Juli, und endet zum Fahrplanwechsel am Samstag, den 12. Dezember 2026. Der RMV hat nun die endgültigen Beeinträchtigungen veröffentlicht.

    Auf der rechten Rheinstrecke sind folgende Linien betroffen:

    • RB 10 fährt nur noch zwischen Frankfurt Hbf und Wiesbaden Hbf
    • RE 9 entfällt komplett (aber das ist ja eigentlich nichts neues ;))
    • Auch auf der RB 75 kommt es zu Ausfällen zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hbf, es geht dann nur noch stündlich bis Wiesbaden Hbf

    Da viel Güterverkehr über Siegen, Gießen und Friedberg umgeleitet wird, muss es auch auf der Main-Weser Bahn zu Ausfällen kommen:

    • Der RB 37 fährt mittags (10 Uhr bis 15 Uhr) sowie abends ab 19 Uhr nur noch im 2-Stunden-Takt
    • Ebenfalls entfallen die Fahrten, die als RE 30 nach Gießen geführt werden und so wie der RB 37 an jeder Station zwischen Friedberg und Gießen halten


    Zum Schienenersatzverkehr wird folgendes geschrieben:

    Fünf SEV-Linien auf dem Abschnitt Koblenz – Wiesbaden

    • 10X: 30-Minuten-Takt – Expresslinie zwischen Wiesbaden und Koblenz
    • 10E: 30-Minuten-Takt – Grundlinie zwischen Wiesbaden und Rüdesheim mit Bedienung aller Halte der Linie RB10. Enthalten in dieser Linie sind Schülerfahrten zu den Standorten Hildegardisschule Rüdesheim / Geisenheim (Ursulinen und Berufsschule). Zusätzlich wird diese Linie auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet: in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen 06:00 und 10:00 Uhr sowie in Fahrtrichtung Rüdesheim zwischen 15:00 und 19:00 Uhr.
    • 10A: 30-Minuten-Takt – eine verstärkende SEV-Linie, die zwischen Mainz und Rüdesheim verkehrt.
    • 10B: 30-Minuten-Takt – Verstärkerfahrten, die von Wiesbaden bis Hattenheim beschleunigt unterwegs sind. Eingesetzt wird diese Linie Richtung Frankfurt zwischen 06:00 und 10:00 Uhr sowie zwischen 11:30 und 20:30 Uhr in beide Fahrtrichtungen.
    • 910: 30-Minuten-Takt – SEV zwischen Braubach und Koblenz

    Aufgrund der Auswirkungen der Korridorsanierung auf die Züge der Linie RB37 zwischen Friedberg und Gießen, gibt es auch hier einen SEV-Verkehr.

    • 37E: Zwei-Stunden-Takt – Linie verkehrt von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie von 18:00 bis 21:00 Uhr zwischen Gießen und Butzbach, jeweils mit Anschluss von/zur RB40/41.


    Vom 15. Juli bis zum 28. Juli entfällt auf der Linie 10X der Halt in Assmannshausen und in Lorch wird nicht am Bahnhof gehalten. In diesem Zeitraum wird die SEV-Linie 10P eingeführt, die stündlich zwischen Lorch und Assmannshausen über Aulhausen nach Rüdesheim pendelt. In Rüdesheim kann man dann auch zu den anderen 10er-SEV-Linien umsteigen.

  • Hallo.


    Ich gehe davon aus, dass in diesen beiden Wochen die Arbeiten sich auf die Sanierung des Bahnübergangs B42 in RÜD konzentrieren, damit der Individualverkehr in der weiteren Sperrzeit möglichst wenig beeinträchtigt wird.


    Dieser BÜ wird in dieser DB-Meldung (Abschnitt Bahnübergänge) explizit erwähnt.


    Grüße ins Forum

    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

    2 Mal editiert, zuletzt von Helmut ()

  • Die Streckenführung ist im Rheingau teilweise nicht ganz nachzuvollziehen.


    - in Erbach gibt es ohnehin Chaos durch die Enge und nun zwängt man noch etliche Bus pro Stunde in beide Richtung durch den Ort. => Die Ersatz-Haltestelle an der B42 wäre besser geeignet und ist vllt 100m von der geplanten Haltestelle entfernt.


    - in Eltville nutzt man Haltestellen die früher mal in Benutzung waren (zumindest deute ich St. Elisabeth mal so) und nicht barrierefrei sind. Zumindest in Richtung Rüdesheim hätte man die am Bahnhof gelegene Halteposition in der Wilhelmstrasse nutzen können, die im Linienverkehr seit Jahren nicht mehr genutzt wird und daher „frei“ ist.


  • Die Streckenführung ist im Rheingau teilweise nicht ganz nachzuvollziehen.


    - in Erbach gibt es ohnehin Chaos durch die Enge und nun zwängt man noch etliche Bus pro Stunde in beide Richtung durch den Ort. => Die Ersatz-Haltestelle an der B42 wäre besser geeignet und ist vllt 100m von der geplanten Haltestelle entfernt.


    - in Eltville nutzt man Haltestellen die früher mal in Benutzung waren (zumindest deute ich St. Elisabeth mal so) und nicht barrierefrei sind. Zumindest in Richtung Rüdesheim hätte man die am Bahnhof gelegene Halteposition in der Wilhelmstrasse nutzen können, die im Linienverkehr seit Jahren nicht mehr genutzt wird und daher „frei“ ist.

    Moin,

    ich bleibe mal oberflächlich um mich nicht angreifbar zu machen.

    Die ursprüngliche "optimierte" Route sah grundsätzlich andere Streckenführungen vor. Die Konzepte wurden dann vorgestellt, und das hat so manchen Bürgermeistern und Politikern in der Gegend nicht gefallen. Einige Haltestellen liegen jetzt daher dort, wo aus verkehrsplanerischer Sicht absolut kein Sinn ergibt.

    Ich sehe jetzt schon Probleme an einigen Ecken, beispielsweise an der Rheingaustraße Höhe Hausnummer 45 in Oestrich-Winkel.

  • Hier in Eltville stehen seit gestern oder heute die SEV Haltestellen-Schilder.. von der Beschreibung die online ist (= auch Mülleimer und Sitzbank etc) ist hier aber nicht viel zu sehen 🫣

  • Die Streckenführung ist im Rheingau teilweise nicht ganz nachzuvollziehen.


    - in Erbach gibt es ohnehin Chaos durch die Enge und nun zwängt man noch etliche Bus pro Stunde in beide Richtung durch den Ort. => Die Ersatz-Haltestelle an der B42 wäre besser geeignet und ist vllt 100m von der geplanten Haltestelle entfernt.

    Deinen Worten wurde scheinbar Gehör geschenkt, mit dem aktualisierten Verkehrskonzept vom 30.06. führen alle Fahrten Richtung Rüdesheim über die Haltestelle B42. In die Gegenrichtung halten die Busse mangels Haltestelle jedoch weiterhin am Marktplatz. Die Zahl der Busse an der Engstelle halbiert sich somit, was den Staueffekt schon mal deutlich reduzieren sollte.

  • Tatsächlich gibt es auch in der Gegenrichtung noch eine Haltestelle. Dazu müsste aber die Unterführung genutzt werden, damit man als Fahrgast den Bus erreicht… Aber die meisten würden vermutlich den Umweg scheuen und über die Bundesstraße laufen. Die wirkt an der Stelle zwar relativ schmal, ist aber trotzdem nicht zu unterschätzen - aufgrund der Geschwindigkeit der Autos… Daher kann ich die Entscheidung nachvollziehen. Und jap, es entzerrt deutlich :)