Neue Zugzielanzeiger am Hbf-tief und Stammstrecke

  • *wirft ne tüte popcorn zu*

    Die Entscheidungs- und Planungsphasen sind viel zu kurz, wegen zu viel NIMBY Geschrei und Lokalpolitikerwünschen :D

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

    Einmal editiert, zuletzt von Darkside ()

  • Neben Darksides Hinweisen auf NIMBYs und Lokalpolitiker gibt es auch noch das Problem der CORONA-bedingten Wirtschaftseinbussen. Verminderte Steuereinnahmen wirken sich auch auch auf die Ausgabefreudigkeit des Staates aus und dürften dazu führen, dass Großprojekte erst einmal "geschoben" oder abgespeckt werden, und wenn dann später wieder mehr Geld da ist, wieder umgeplant werden.


    Natürlich gilt auch das Argument, dass der Staat genau durch "gegenläufiges" Investitionsverhalten den Konjunkturzyklen entgegen wirken kann. In der Realität wird das selten befolgt. Hinzu kommen die langen Realisierungszeiten: Der Löwenanteil der Ausgaben fällt in die Jahre um 2035. Niemand kann voraussagen, wie dann gerade die Finanzsituation von Bund und Ländern aussieht. Also werden sich die Entscheidungsträger in den nächsten 5 Jahren genau an ihren genau dann klammen Kassen orientieren, zumal ja etwa Lufthansa + Co schon ihren Batzen erhalten (haben).

  • Frankfurts Lokalpolitik wirkt bisher nicht tunnelfeindlich, genau im Gegenteil.


    Die Zahl sich beschwerender Nimbys dürfte im Umfeld zwischen 15 und 30 Meter unterhalb der Erdoberfläche sowie an Tunnelmündern inmitten großer Gleisvorfelder überschaubar sein.


    Der Löwenanteil der Ausgaben fällt in die Jahre um 2035. Niemand kann voraussagen, wie dann gerade die Finanzsituation von Bund und Ländern aussieht.

    Und weil die Zukunft ungewiss ist, sollten wir damit aufhören, noch irgend etwas zu tun? Wie gut, dass Politik so nicht agiert.


    Also werden sich die Entscheidungsträger in den nächsten 5 Jahren genau an ihren genau dann klammen Kassen orientieren, zumal ja etwa Lufthansa + Co schon ihren Batzen erhalten (haben).

    Das ist unlogisch und hat nichts mit realen Handlungsweisen zu tun. Wenn etwas erst in 15 Jahren ausgaberelevant wird, wird sich kein (normaler) Politiker jetzt dafür entscheiden, ein Projekt aufzuschieben. Ganz im Gegenteil: Er wird seinen Wählern in sparsamen Zeiten wenigstens Visionen vermitteln wollen. Und sobald dann wieder Geld da ist, ist im Idealfall zugleich die Baureife erreicht.

  • Der Tunnel liefert halt 2 zusätzliche Gleise auf einem Teil der überlasteten Relation Frankfurt - Hanau. Der Flaschenhals ist damit allein wohl nicht behoben? Müsste man die 2 Gleise nicht bis einschließlich Hanau Hbf durchziehen?

    fork handles

  • In der Zwischenzeit liesse sich der Quertunnel schon mal etwas zeitgemäßer, z.B. barrierefrei, gestalten.

    Da gebe ich dir absolut Recht. Wobei ich einen gänzlich neuen Tunnel in größerer Form, vielleicht auch als Geschäftspassage, wie vorher schon erwähnt zum Beispiel in der Flucht von Ludwig- und Stuttgarter Straße, klüger fände. Der könnte ja als Vorleistung für die Fernbahntunnel-Fahrgastverteilung entstehen. Ein weiterer wichtiger Vorteil wären die durchgehende, uneingeschränkte Nutzbarkeit des alten Tunnels während der Bauphase.


    Mit einer Passage ganz am Westende des Bahnsteigsbereichs könnten die Umsteigefahrgäste durchgehend überall unmittelbar in die richtigen Bahnsteigabschnitte aller Gleise gelotst (und die Ströme damit effektiv aufgeteilt) werden: A-C via Haupthalle, D-F via westlicher Passage. Das ließe sich dann sogar so direkt im Buchungssystem hinterlegen, damit derjenige, der unten zum Beispiel im Bereich E ankommt, oben auch im Bereich D-F abfährt. Idealerweise würde natürlich auch der S-Tiefbahnhof an die Westpassage angeschlossen.


    Ich meine mich zu erinnern, dass es irgendwelche Hinderungsgründe gab, warum der Quertunnel bislang keine Fahrstühle erhielt - weiß es aber nicht mehr. War das vielleicht die fehlende Bahnsteigbreite? Außerdem: Gibt es denn im Hbf-Untergrund sogar noch ungenutzte Gepäck-/Post-Infrastruktur, die man für sowas nutzen könnte? So wie jetzt für den Ausbau der Zwischenebene zu einem Verteilergeschoss zwischen den B-Ebenen von S-Bahn und unterm Bahnhofsvorplatz.

  • Der Tunnel liefert halt 2 zusätzliche Gleise auf einem Teil der überlasteten Relation Frankfurt - Hanau. Der Flaschenhals ist damit allein wohl nicht behoben? Müsste man die 2 Gleise nicht bis einschließlich Hanau Hbf durchziehen?

    Du bist im falschen Thread.

  • Ich meine mich zu erinnern, dass es irgendwelche Hinderungsgründe gab, warum der Quertunnel bislang keine Fahrstühle erhielt - weiß es aber nicht mehr. War das vielleicht die fehlende Bahnsteigbreite? Außerdem: Gibt es denn im Hbf-Untergrund sogar noch ungenutzte Gepäck-/Post-Infrastruktur, die man für sowas nutzen könnte? So wie jetzt für den Ausbau der Zwischenebene zu einem Verteilergeschoss zwischen den B-Ebenen von S-Bahn und unterm Bahnhofsvorplatz.

    Der Quertunnel besteht im Grunde aus zwei Hälften. Die eine Hälfte ist der öffentlich zugängliche Teil, direkt westlich befindet sich der nicht öffentliche Teil. Dieser Teil des Tunnels diente früher zur Versorgung der Gepäck/Postaufzüge, heute dient er weiterhin der Erschließung aber vor allem als Medientunnel. Aufzüge scheitern wohl am Platz, auch müsste in beide Tunnel eingegriffen werden.


    Im Zuge des angedachten Baus des Logistikzentrums, dieses muss aufgrund der Wiederinbetriebnahme von Gleis 25 nochmals umgeplant werden, sowie des Fahrradparkhauses ist allerdings auch immer wieder im Gespräch den Quertunnel zu erweitern. Generell wäre ein Tunnel weiter westlich mit Zugang zur S-Bahn sinnvoll. Um den Quertunnel an die S-Bahn anzuschließen, wäre meines Erachtens ein Stichtunnel notwendig.


    Falls noch nicht bemerkt: Erste Umbaumaßnahmen für die Erschließung des Verteilergeschosses sind bereits im Gange.

  • Wäre schön, wenn sich am Bahnsteig die Anzeige so einfach vergrößern lassen würde, wie das verlinkte Bild: Einfach Mausrad drehen.


    Was bringen nun die nächsten 10 Abfahrten für 4 Linien?

    Ist das so wichtig, dass man so viele Abfahrten aufführen muss, so dass jede Endstation erwischt wird?


    Also in etwa (fiktiv):

    S1 Höchst

    S8 Wiesbaden

    S2 Hofheim

    S9 Wiesbaden

    S1 Wiesbaden

    S8 Wiesbaden

    S2 Niedernhausen

    S9 Wiesbaden

    S1 Flörsheim

    S8 Wiesbaden


    In diesem Beispiel reichen 7 Abfahrten aus, um alle Fahrten zu sehen, mit der alle Stationen der 4 Linien bis zum jeweiligen Linienende erreicht werden können.

    Es reichen die ersten 4 Fahrten aus, um eine Information zu jeder Linie zu erreichen (wenn keine Verspätung einen Pulk von Fahrten nicht aller Linien verursacht).


    Vielleicht mag es jemand von Euch genauer (realistischer) ausrechnen, aber 10 Abfahrten empfinde ich übertrieben.

    Vollkommen Großartiges Forum

    Einmal editiert, zuletzt von SoundofN1 ()

  • Ich denke das ist noch nicht die finale Form der Darstellung. Es wird sicher noch ein Update im RMV Design geben, so wie es an der Station Gateway Gardens der Fall ist (dort gibt es diese Anzeiger ja für nur zwei Linken) in diesem Fall würden auf der einen Hälfte die nächste Abfahrt im Detail und auf der anderen Hälfte die darauf folgenden Abfahrten angezeigt werden. In Offenbach fahren die S-Bahnen im 5 Minuten Takt, von daher finde ich die neuen anzeigen durchaus sinnvoll, ich hoffe das wird im Frankfurter Tunnel auch bald umgerüstet.

  • OK, ich kenne die Anzeige in Gateway Gardens nicht. Aber aufgrund Deiner Schilderung stelle ich mir als Detailvorschau des nächsten Zuges in Größe und Form in etwa die Münchner MVG-Version für den nächsten Zug vor, nur dass hier nicht im Wechsel nach der Abfahrt des Zuges auf die Ansicht der nächsten Züge geschaltet wird, sondern diese Info der nächsten Züge nun dauerhaft daneben steht.


    So macht das Neue als Ganzes mehr Sinn und hat einen echten Mehrwert. Sozusagen zwei Bildschirme für zwei Informationsschwerpunkte.


    Na, dann hoffe ich mal, dass dies dann auch so läuft und der nächste Zug - egal von welcher Seite man schaut - immer auf dem Bahnsteigkanten nächstem Bildschirm angezeigt wird. Dies ist sinnvoll, wenn die derzeitigen breiten und flachen Anzeiger auf der Hälfte zur Bahnsteigmitte durch Stützsäulen verdeckt werden.

    Vollkommen Großartiges Forum

    Einmal editiert, zuletzt von SoundofN1 ()

  • Na, dann hoffe ich mal, dass dies dann auch so läuft und der nächste Zug - egal von welcher Seite man schaut - immer auf dem Bahnsteigkanten nächstem Bildschirm angezeigt wird. Dies ist sinnvoll, wenn die derzeitigen breiten und flachen Anzeiger auf der Hälfte zur Bahnsteigmitte durch Stützsäulen verdeckt werden.


    So ist es zumindest in Stuttgart am Hauptbahnhof, da hängt die Anzeige schon länger so .. beide Monitore, wenn nichts einfährt und bei dem alten System die Voranzeige ist. der zum Gleis zeigende Monitor wechselt auf Vollanzeige, wenn was kommt und der andere Motitor entsprechend weiterhin die Voranzeige

  • Hier (Bild aus einem Beitrag zu Gateway Gardens) kann man nochmal den Unterschied sehen. Am Flughafen Wien die Liniennummern in den jeweiligen Farben angezeigt. Ich hoffe dass kommt in OF auch, damit es ein einheitliches Bild gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von tohoku91 ()

  • Am Flughafen Wien die Liniennummern in den jeweiligen Farben angezeigt

    Weiß auf hellgrün ist jetzt auch irgendwie nicht so der gelungene Effekt... Dann doch lieber auf die Farben verzichten und das kontrastreiche weiß/dunkelblau nutzen.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Guten Abend,

    aktuell wurde bei den "alten" Anzeigen das Layout geändert. Es werden jetzt im Übersichtlayout nur die nächsten zwei Züge in einer größeren Schrift angezeigt.

    Im Detaillayout werden wieder die Zwischenziele zusätzlich zur Laufzeile angezeigt.

    In der Stammstrecke ist noch das alte Layout aktiv.

  • Warum die sich die Arbeit machen, verstehe ich hier aber nicht ganz. Es ist doch lediglich die obere mit der unteren Zeile getauscht worden. Wobei ich es sinnvoller finde, wenn die Liniennummer über der Wagenposition angezeigt wird. Außerdem hätte man auch mal einen Leerschritt zwischen "Friedberg" und "(Hessen)" schalten können. Auch das Wort "Hessen" hätte man ausschreiben können, wenn dieses locker auf die Anzeige passt.


    Außerdem warte ich schon lange auf den Tag, an dem auch die Zwischenstationen endlich mal in fortlaufender Schrift angezeigt werden. Gerade auf der Stammstrecke oder an den Endbahnhöfen sind die Zwischenstationen so gequetscht, dass man den Mittestrich, der unterschiedliche Stationen abgrenzen soll, nicht mehr von dem unterscheiden kann, der zwei zusammengehörende Wörter verbinden soll. Somit könnten weitere wichtige Zwischenhalte gergänzt werden.


    Beispiel: Statt "Groß-Gerau - Darmstadt Hbf. - F-Süd" kann man folgendes beobachten: "Groß-Gerau-Darmstadt Hbf.-F-Süd", was so keinen Sinn macht und zu Verwirrung führen kann. Teilweise passt der gesamte Name der letzten Station manchmal nicht drauf, weshalb es an manchen Bahnhöfen einfach abgehackt ist.


    Die Zwischenstationen könnte man als Lauftext in der Geschwindigkeit angzeigen, wie es im Falle eines Verspätungshinweises oder des Hinweises zum Tragen einer Maske der Fall ist. Die Texte, auf denen genau das steht (also Maske tragen, Verspätung o. ä.), sollten meiner Ansicht nach im Gegenzug schneller geschaltet werden. Bei der Verspätung ist das nicht nötig, die könnte auch einfach zentriert stehen bleiben, aber bei langen Info-Texten dauert das schon ziemlich lange, bis das alles durchgelaufen ist.

    Mit freundlichen Grüßen


    André Hergert

    2 Mal editiert, zuletzt von Dorfbewohner ()