Sinn/ Unsinn Wiederbelebung Linie 27

  • Die Linie 27 war einst eine der beiden städtischen Straßenbahnlinien in Offenbach ohne Verbindung nach Frankfurt. Sie führte vom Stadtteil Bürgel über den Marktplatz nach Tempelsee. Diese Linie wurde in den 60er Jahren stillgelegt.


    Nachdem Offenbach einen S-Bahn-Tunnel bekam, wurde letzendlich auch die von Frankfurt aus kommende Linie 16 verkürzt, da sie einen halben Kilometer südlich parallel zur S-Bahn verlief. Eine Bürgerinitiative versuchte jedoch, die Stillegung zu stoppen. Die Gleise sind mittlerweile teilweise abmontiert, wobei es die Bürgerinitiative immernoch gibt.


    Da nun eine Re-Aktivierung der Strecke einem Neubau gleicht, sollte man darüber nachdenken, daß wenn man sich für eine Stadtbahn in Offenbach ausspricht, eine alternative Linie nicht sinnvoller wäre. Der Streckenverlauf der ehemaligen Linie 27 wäre da eine Option, die eine sinnvolle Ergänzung zum DB-Netz in Offenbach bietet.


    Da sich entlang des Maines eine stillgelegte Güterstrecke (Hafenbahn) befindet, könnte man die Teile der Trasse nutzen, um eine oberirdische Verbindung Bürgel-Schloss zu schaffen. Von dort an würde ich einen kurzen U-Bahn-Abschnitt (Marktplatz-HBF-Klinikum-Ringcenter/AugustBebelSchule) vorschlagen und von dort aus die Bahn durch das Wohngebiet Lauterborn zur Stadthalle führen, wo die Straße nach Heussenstamm unterquert wird. Am Waldrand entlang könnte man die Strecke nach Bieber und Waldhof verlängern.


    Die Linie 16 hingegen würde ich von Oberrad an der A661 entlang zum Kaiserlei führen und dort eine Verbindung zur S-Bahn schaffen.


    Es bleibt dabei die Frage, wie der Kosten/Nutz-Faktor für eine solche Strecke in Offenbach aussieht und ob das finanzierbar wäre. Der Tunnel wäre zwischen drei und vier Kilometer lang und die Strecke insgesamt vom frankfurter Netz abgeschnitten, wobei man die Strecke auch nach Fechenheim verlängern könnte und mit der Linie 12/U6 verbinden, falls man irgendwann einmal eine neue Mainbrücke bauen möchte.


    Während in Frankfurt momentan nur vier Linien die Stadt verlassen und drei davon gerade mal bis zur Stadtgrenze des Nachbarortes führen, gibt es in manchen anderen Städten Linien, die weit aus der Stadt herausführen. Im Umland von Stuttgart gibt es sogar zwei Gemeinden, in denen Tunnel-Lösungen umgesetzt wurden (Gerlingen, Ostfildern) und wesentlich kleiner als Offenbach sind.

    Dieses Gerichtsurteil wurde per KI generiert und ist ohne Begründung gültig.

  • Puuh, ein Fülle von Vorschlägen.


    Ich bezweifel die Weiterführung der Straßenbahn nach Offenbach. Die gegenwärtigen Fahrgastzahlen Ri Of sind ab Oberrad gering. Wieweit die Hafenbahn als Ersatz dienen kann ist auch nicht so sicher, da sie doch an verhältnismäßig "wenig" Wohngebiet vorbei führt. Ein Tunnel scheint mir völlig ausgeschlossen. Gut finde ich die Idee, die 16 zum Kaiserlei weiterzuführen, wobei auch wieder die Frage nach der Zahl der FAhrgäste im Raum steht. Wer vom Kaiserlei nach Oberrad will ist von Mühlberg aus genauso schnell, die Fahrt von Oberrad zum Kaiserlei erscheint mir schon sinnvoller, z. B. für Pendler, die in Offenbach arbeiten.

    Geht die Tür nicht auf, nicht zu ... ... Zettel dran und aus und Ruh!


    Ist die SIFA dir zu nervig ... ... Schalter rum und aus und fertig!

  • Eine Straßenbahn kommt für Städte von der Größe Offenbachs in meinen Augen durchaus in Frage, allerdings muss der regionalen Vernetzung Rechnung getragen werden.
    Da zu dem Thema noch wenig bekannt ist und von daher noch in alle Richtungen gedacht werden darf mein Variantepool:


    Verlängerung 12:
    Ratswegkreisel-Kaiserlei-Offenbach Stadtgrenze
    (Ersatz für Bus nach Offenbach Borhnheim, eventl. auch neue Linie im größeren Zusammenhang (Campus Westend e.t.c.)


    Verlängerung 12:
    Hugo-Junkers-Strasse- Offenbach Marktplatz-Offenbach Bf


    RTO (heute 940):
    Offenbach Hbf-Marktplatz-Bürgel-Fechheim-Hessen-Center-Bergen-Bad Vilbel (teuer aber größter Effekt, stark regionaler Charakter)




    Zitat

    Da sich entlang des Maines eine stillgelegte Güterstrecke (Hafenbahn) befindet, könnte man die Teile der Trasse nutzen, um eine oberirdische Verbindung Bürgel-Schloss zu schaffen. Von dort an würde ich einen kurzen U-Bahn-Abschnitt (Marktplatz-HBF-Klinikum-Ringcenter/AugustBebelSchule) vorschlagen und von dort aus die Bahn durch das Wohngebiet Lauterborn zur Stadthalle führen, wo die Straße nach Heussenstamm unterquert wird. Am Waldrand entlang könnte man die Strecke nach Bieber und Waldhof verlängern.


    Ich würde mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf Details der Trassierung festlegen, wo ein wille ist ist auch eine Trasse. Wichtig ist die verkehrliche Nützlichkeit möglichst hoch zu gestalten. Der von dir vorgeschlagene Korridor ist ziemlich gut. Ich würde sagen Rumpenheim-Bürgel-Innenstadt-Bereich Sprendlinger Landstraße. Bieber und Waldhof wird schon gut durch die S Bahn erschlossen, von daher denke ich ist das unnötig.



    Zitat

    Die Linie 16 hingegen würde ich von Oberrad an der A661 entlang zum Kaiserlei führen und dort eine Verbindung zur S-Bahn schaffen.


    Zustimmung, weg von den Stichstrecken hin zum Netz (-->Verbindung mit S-Bahn), möglicherweise die 15 oder 16 schon vor der Stadtgrenze abbiegen lassen und so einen Fahrzeitvorteil zum IV erziehlen.


    Zitat

    Es bleibt dabei die Frage, wie der Kosten/Nutz-Faktor für eine solche Strecke in Offenbach aussieht und ob das finanzierbar wäre. Der Tunnel wäre zwischen drei und vier Kilometer lang und die Strecke insgesamt vom frankfurter Netz abgeschnitten, wobei man die Strecke auch nach Fechenheim verlängern könnte und mit der Linie 12/U6 verbinden, falls man irgendwann einmal eine neue Mainbrücke bauen möchte.


    weiter Vorschläge dazu oben


    Zitat

    Während in Frankfurt momentan nur vier Linien die Stadt verlassen und drei davon gerade mal bis zur Stadtgrenze des Nachbarortes führen, gibt es in manchen anderen Städten Linien, die weit aus der Stadt herausführen. Im Umland von Stuttgart gibt es sogar zwei Gemeinden, in denen Tunnel-Lösungen umgesetzt wurden (Gerlingen, Ostfildern) und wesentlich kleiner als Offenbach sind.


    Verkehrlich ist eine dichteres Zusammenwachsen im Kurzstreckenbereich sinnvoll. Die S-Bahn bietet auf längeren Distanzen schon heute ein gutes Angebot. Größtes Problem in meinen Augen ist der exorbitante Tarif....3,20 um Von der Mainkur zum Marktplatz zu kommen?


    Nordmainische S-Bahn schnell bauen ist auch gut für die Konjunktur.

    Mehr Mobilität für Hanau, Maintal und Frankfurt

    2 Mal editiert, zuletzt von Fabian ()

  • Das hatte schon beim FVV Tradition, daß Frankfurt zwar eine geschlossene Zone darstellte, dafür man aber zwei Zonen zahlen durfte, sobald man aus der Stadt heraus wollte. Das trifft leider auch für Fahrten von wenigen Kilometern zu. Außerhalb von Frankfurt berechnet sich der Fahrpreis zunächst erst einmal Teilzonen und erst, wenn eine bestimmte Anzahl von Teilzonen überschritten wurde nach Zonen. Dadurch ist eine Fahrt von meinem Wohnort (Rödermark) nach Offenbach billiger, als von Offenbach nach Frankfurt, obwohl die Entfernung vielfach ist.

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  • Tradition hin Tradition her....dadurch gehen Kunden und damit Einnahmen verloren. Ich spreche mich auch nicht dagegen aus, dass es teurer ist wenn man nach Offenbach fährt, nur die Kosten für einen Einzelfahrschein absolut sind einfach zu hoch als das es attraktiv wäre.
    Man sollte mal überlegen ob man durch eine geschicktere Reglung nicht mehr Fahrgäste gewinnen kann


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  • Man kannt do die frankfurter OB Petra Roth. Die jammert viel herum, daß Frankfurt so viel Geld in öffentliche Einrichtungen investieren muß, auf die dann das ganze Umland Zugriff hat, ohne daß die Gemeinden im Speckgürtel etwas mitfinanzieren müssen. Die teuren Fahrpreise, um nach Frankfurt hineinzukommen betrachtet man ungefähr als Zuschlag dafür, daß Leute von Außerhalb die ganzen tollen Verkehrsmittel nutzen können, die sich Frankfurt leistet. Auch das Semesterticket ist teurer, wenn man an einer Hochschule in Frankfurt eingeschrieben ist.

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  • Zu Tunnel Offenbach: Wenn ein Stadbahntunnel die S-Bahn-Strecke an
    einem S-Bahnhof kreuzen soll wird es sehr teuer, da es keine Vorleistungen
    gibt. Somit würde der KNF dagegensprechen.


    Zu Ratsweg->Stadtgrenze: Neubau einer Mainbrücke ist nötig. Bornheim
    ->Offenbach 12 zu Konsti, dann S-Bahn das Ostend hat die U7 zur Konsti,
    wenn die nordmainische S-Bahn oder Stadtbahn Fechenheim kommt, hat
    auch das Industriegebiet eine schnelle Verbindung zur Konsti.


    Zu HJS->OF Hbf: so ähnlich wie Ratsweg->Stadtgrenze

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  • Eine neue Mainbrücke finde ich nicht unrealistisch. Ich weiß jetzt allerdings nicht genau, wo ihr die hinstellen würdet. Wissen tue ich aber wohl, daß mit einem Weiterbau der B448, die zur Zeit hinten am Bieberer Berg endet, man die Gleisanlagen in der Nähe des Stellwerkes Osf überqueren würde, die B43 (Mühlheimer Straße) kreuzen würde und dann über den Main nach Fechenheim gehen würde.


    Nebenbei: 'ne Stadtbahn in Offenbach würde ich absolut genial finden und sicher auch nutzen. Grund: die Fahrkarte für das Tarifgebiet habe ich zwar, aber in Offenbach selbst bewege ich mich eher mit dem Auto und einziges Ziel ohne Auto ist höchstens mal der Marktplatz mit der S-Bahn. Alles andere müßte ich in Of mit dem Bus machen und das ist mir zu umständlich, bzw. bin ich z.B. im Ringcenter schneller mit dem Auto, als erst mit der S-Bahn und dann mit dem Bus.

    Am Zug bitte zurückbleiben, der Bahnsteig fährt gleich ab !

  • Die neue Mainbrücke die ich aufgeführt habe müsste direkt neber die
    A661. Ob für die Variante HJS-OF Hbf die Carl Ulrich Brücke ausreicht
    weiß ich nicht. Laut meinem Stadtplan ist die Brücke der B448 zwischen
    Bürgel und Offenbach geplant - abseits beider vorgeschlagenen
    Verlängerungen der 12.

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  • Eine Brücke kostet natütlich viel Geld, aber sie ist Schlüßelelement für eine bessere Verbindung nach Offenbach. Und wie gesagt, wo ein Wille ist, ist auch Platz für eine Brücke, also nicht erst in den Osten zur geplanten B448, sondern darüber wo es gefällt.


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  • Zitat

    Original von Jens
    Ich bezweifel die Weiterführung der Straßenbahn nach Offenbach. Die gegenwärtigen Fahrgastzahlen Ri Of sind ab Oberrad gering.


    Früher waren die Fahrgastzahlen zwischen Oberrad und Offenbach höher. Warum? Weil man umsteigefrei zum Einkaufen fahren konnte. Ich bin damals auch desöfteren nach Offenbach zum Kaufhof oder zum Karstadt gefahren, weil es wesentlich einfacher war, als nach Frankfurt in die Innenstadt zu gelangen.


    Die damalige Situation ist mit der heutigen also keinesfalls vergleichbar, denn heute wären selbst mit einer direkten Straßenbahnverbindung die Fahrgastzahlen geringer als damals, weil die Offenbacher nicht nur die Straßenbahn, sondern auch die Einkaufszone stillgelegt haben.


    Ob sich die Fahrgastströme wieder umlegen lassen, halte ich für fraglich. Vielleicht mit der Kombination aus einer überlappenden Tarifzone (Oberrad gehört tariflich wahlweise zu Frankfurt oder zu Offenbach), einer durchgehenden Straßenbahnverbindung und attraktiven Einkaufsmöglichkeiten am Ziel...

  • Zitat


    Früher waren die Fahrgastzahlen zwischen Oberrad und Offenbach höher. Warum? Weil man umsteigefrei zum Einkaufen fahren konnte. Ich bin damals auch desöfteren nach Offenbach zum Kaufhof oder zum Karstadt gefahren, weil es wesentlich einfacher war, als nach Frankfurt in die Innenstadt zu gelangen.


    Und die Händler in Offenbach beschweren sich, daß die S-Bahn die Stadt als Einkaufsziel unattraktiv machen kann, weil sie unter der Stadt durchführt und von den meisten Leuten, die von Frankfurt angezogen werden, nur sozusagen zur Durchreise genutzt wird. So kann es gehen...
    Zur Abhilfe wurde ja schon nach gewissen Werbehinweisen in der S-Bahn/in den Stationen gerufen und so. Zumindest meine ich das gelesen zu haben, daß man auch die mit der S-Bahn fahrenden auf die Offenbacher Innenstadt aufmerksam machen möchte, und nicht alle Leute nach Frankfurt durchschleusen möchte.


    Edit:Quote-Tags korrigiert

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    2 Mal editiert, zuletzt von Thomas ()

  • Zitat

    Original von Darkside
    Die neue Mainbrücke die ich aufgeführt habe müsste direkt neber die
    A661. Ob für die Variante HJS-OF Hbf die Carl Ulrich Brücke ausreicht
    weiß ich nicht. Laut meinem Stadtplan ist die Brücke der B448 zwischen
    Bürgel und Offenbach geplant - abseits beider vorgeschlagenen
    Verlängerungen der 12.


    Die reicht nicht... so wie ich sie kenne. Aber ein Ausbau wäre ja auch denkbar. Ich stelle mir nur auch die Straßen dahinter für 'ne Bahn und die Autos relativ eng vor. Zumindest habe ich das so in Erinnerung. (oder mein Kopp fährt grad mal wieder von der falschen Seite durch Offenbach :D)

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  • Das Problem ist, daß man seit der Kürzung der Linie 16 von Oberrad nicht mehr umsteigefrei nach Offenbach kommt. Da die offenbacher Innenstadt von Oberrad aus näher, als die frankfurter Innenstadt war, gingen viele Leute nach Offenbach einkaufen. Eine S-Bahn-Station Oberrad wurde leider doch nicht gebaut und wird aufgrund von mangelndem Nutzen, da zu abgelegen wahrscheinlich nie gebaut werden, es sei denn es entsteht einmal ein neues Neubaugebiet.


    Die S-Bahn wiederrum geht von Offenbach fast direkt in die frankfurter Innenstadt, sodaß sie eher von Offenbachern genutzt wird, um nach Frankfurt zu kommen, als umgekehrt. Das wirkte sich nicht positiv auf den Einzelhandel auf. Eine Schließung der Karstadt-Filiale gab der Innenstadt den Rest.


    Allerdings hat Frankfurt auch das Problem, daß die Fußgängerzonen in den Stadtteilen (z.B. Höchst, Bockenheim, Bornheim) an Bedeutung verloren, obwohl es mit Ausnahme von Höchst U-Bahn-Anbindungen gibt. Würde eine Stadtbahn in Offenbach die Innenstadt aufleben lassen, wäre ein ökonomischer Effekt gegeben, was aber fraglich und nur schwer analysierbar ist. Ein positiver Kosten-Nutz-Faktor wäre unter Umständen auch dadurch gegeben, daß sich durch eine Neuordnung des Buslinien-Netzes einige Linien einsparen lassen könnte. Die Stadtbusse ersetzen momentan ein nicht vorhandenes Schnellverkehr-System, was bedeutet, daß viele Linien im 10-15-Minuten-Takt fahren müssen und vielerorts dazu ein Parallelverkehr mehrerer Linien notwendig ist, Beispielsweise um Schüler des ganzen Kreises von den Bahnhöfen in die Berufsschulen zu befördern. Durch die genannte Linie wären zwei Schulen direkt angebunden, während jedoch eine weitere Schule ohne Pendelverkehr zwischen Schule und Ostbahnhof nicht auskommen würde.


    Die U-Bahn müsste die S-Bahn leider mitten im Haltestellenbereich des Marktplatzes überqueren (könnte man zum Kostensparen in einer B-Ebene statt D-Ebene machen), denn nur so könnte man es als reinen Straßentunnel realisieren. Würde man die Querung hinter dem östlichen Bahnsteigende realisieren, müssten Häuser unterquert werden, was wahrscheinlich vielfache Kosten und auch eine längere Bauzeit bedeutet. Ich denke sowieso, daß der Tunnel nicht unbedingt in 20m Tiefe verlaufen muß, sondern direkt unter diversen Straßen verlaufen könnte, was eine billigere Lösung wäre.


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  • Einen U-Bahn-Tunnel in Offenbach halte ich objektiv betrachtet bei der Haushaltslage der Stadt Offenbach derzeit und auch zukünftig für nicht realisierbar. Die Idee hatte ich allerdings auch schon öfters.
    Eine Straßenbahn/ Stadtbahn wäre natürlich wünschenswert und auch technisch machbar. Allerdings wurde von Seiten der Stadt/ Verkehrsdezernat immer der ungünstige KNF angesprochen.
    Inzwischen sind viele Schienen entfernt (die hätten eh ausgetauscht werden müssen), und die Haltestelle Stadtgrenze auf beiden Seiten komplett neu gestaltet. Am sinnvollsten würde ich es empfinden, wenn die 16 wieder ab Stadtgrenze in Richtung Offenbacher City verlängert wird, und von diort aus eine jetzige Buslinie z.B. Bürgel - Rumpenheim oder Tempelsee - Bieber übernimmt. Eventuell wäre ein Abzweig auch schon an der Kaiserstraße möglich. Dann müsste sie nicht durch die Fußgängerzone fahren. Eine ergänzende rein Offenbacher Strraßenbahnlinie z.B. Kaiserlei - Hbf - Bieber wäre natürlich auch nicht schlecht. Eine alleinige rein Offenbacher Linie, ohne Anschluß an das Frankfurter Netz, wäre schon betrieblich blödsinnig. Mit der Straßenbahn ist man auch flexibeler (z.B. bei Kurvenradien usw.) als bei einer U-Bahn.


    Eine Wieterführung nach Fechenheim wurde bereits von Ingenieuren untersucht, und dabei festgestellt, daß die Carl-Ulrich-Brücke nicht tragkräftig genug ist. Also müsste eine neue Brücke her (oder eine Mainunterquerung - aber das ist nicht bezahlbar).
    Also, daß mit dem U-Bahn-Tunnel wäre sicher eine tolle Sache, aber wohl in jeglicher Hinsicht (Finanziell und technisch) nicht machbar. Man denke nur mal an eine Kreuzung S-/ U-Bahn oder die Unterquerung der "Fernbahn"-Trasse/ Bahndamm bzw. den Aufwand für eine U-Bahnstation am Offenbacher Hauptbahnhof. Wobei ich den Gedanken daran schon sehr interressant finde.
    Vielleicht hat ja einer von Euch eine gut gefülltes Sparschwein. Der neue Offenbacher Oberbürgermeister (seit Sonntag gewählt) würde sich sicher darüber freuen... :D

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

    Einmal editiert, zuletzt von Alf_H ()

  • >Die U-Bahn müsste die S-Bahn leider mitten im Haltestellenbereich des
    >Marktplatzes überqueren (könnte man zum Kostensparen in einer B-Ebene
    >statt D-Ebene machen), denn nur so könnte man es als reinen
    >Straßentunnel realisieren.


    Das Überqueren dürfte nur auf Strassenniveau möglich sein da die S-Bahn
    nicht tief genug verläuft.


    Wie soll denn der Tunnel in der "Hohe Strasse" weiterführen? Unterfahrung
    der Städtlischen Kliniken?

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  • Kannst du deine Zeichnung auch auf eine Karte von ganz Offenbach bringen ? Das heißt... wo kommt diese U-Bahn-Linie her und wo soll sie hingehen. Das unterqueren der S-Bahn stelle ich mir nicht einfach vor und vor allem nicht preisgünstig... außer am Bahnhof Offenbach Ost, wo die S-Bahn samt Fernbahn eh schon auf einer Brücke liegt. Hier scheint sowas relativ einfach.
    Alles in allem: schade daß das Geld fehlt. Ziele für'n neues Bähnchen könnte ich mir in Offenbach genügend vorstellen ;)

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  • Das ist eine bemalte Karte aus dem Netz und keine Eingescannte. Am oberen Rand habe ich eine leichte Kurve eingezeichnet. Dort ist das Mainufer nicht weit und eine Trasse durch eine ehemalige Industriebahn vorhanden, die genutzt werden kann. Was den Bereich städtische Kliniken betrifft, befindet sich dort zwischen den Gebäuden viel Parklandschaft, durch die man einen Tunnel bauen kann oder die Bahn durch eine Senke führen. Danach bräuchte man wieder einen Tunnel ebenfalls unter einer kleinen Straße bis hinter den Odenwaldring. Im Anschluß würde sich wieder eine rein oberirdische Führung über momentan vorhandene Wiesen hinter den Hochhäusern in der Richard-Wagner-Straße führen lassen.

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  • Leute die OVB hat ein sehr gutes Busnetz das auch stetig ausgebaut wirt (107,108).
    Die einzige Verbindung die sinnvoll währe die von Fechenheim (11) bis zum OF-Ost als S-Bahn Zubringer.


    Edit: Warum Tunnel? Die Brücke kann verstärkt werden und das kämme um einigeres billiger als ein Tunnel.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Daniel Butt ()

  • Zitat

    Original von GoaSkin
    Was den Bereich städtische Kliniken betrifft, befindet sich dort zwischen den Gebäuden viel Parklandschaft, durch die man einen Tunnel bauen kann oder die Bahn durch eine Senke führen.


    So viel Freigelände gibt es da auch nicht. Man muss auch dran denken, was man dort nicht sieht. Weite Strecken des Klinikgeländes sind mit unterirdischen Gängen versehen, die die Gebäude verbinden bzw. sind es größtenteils große Schächte, für die Versorgungsleitungen (Heizung, Wasser, Sauerstoff, Druckluft, Strom, Telefon, Datenkabel, etc). Weiter besitzt der Zentalbau (Bettenhaus) 3 Kellergeschosse. Das Erdgoschoss (wo der Haupteingang ist) ist zwar von der normalen Logik her gesehen im 1.OG darunter befindet sich aber auf Erdniveau das Untergeschoss (z.B. Verbindungsgang, Hubschrauberlandeplatzeingang etc) und darunter befinden sich noch 3 Kellergeschossen von ca. jeweils 3m Höhe. Als muss man ganz schön Tief buddeln und dort drunter durch zu kommen. Weiteres Hinderniss für eine Trassenführung durch das Gelände sind die in Planung bzw. kurz vor der Realisierung stehenden Projekte. So wird die Gärtnerrei und einiges an Grünfläche verschwinden und dort ein neues Parkhaus entstehen. Auf der Fläche des jetzigen Mitarbeiterparkhauses und Besucherparkplatz wird ein neues Bettenhaus gebaut werden und schließlich ist noch ein Platz auf dem Gelände (ich weis jetzt nciht genau wo) vorgesehen für die durch Spenden finanzierte TOMMY HALL (großzügige, behindertengerechte Sporthalle für Behindertensport).


    Wenn man all das bedenkt, dann ist da nciht mehr viel Platz auf dem Klinikgelände und man muss recht Tief für einen Tunnel graben...

    Das ist dein Moment komm und lebe und erfüll dir deinen Traum, das ist dein Moment komm und fliege wie ein Stern durch Zeit und Raum.
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    Wo ich meine Träume fand und immer find, bei dir sind alle Sorgen frei, böse Worte werden gut und fein, du hast das Glück gebucht und niemals Langeweile.


    Nur Mut, schwächt das Böse seid stark, wenn ihr ihm begegnet - dort oben...
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    ten - nine - IGNITION SEQUENCE STARTS - six - five - four - three - two - one - zero -ALL ENGINES RUNNING...