Störungen wegen Veranstaltungen zur WM und während der WM

  • Zitat

    Original von Alf_H
    Wenn ich hinterm Schauspielhaus lang fahre komme ich auf die Untermainbrücke. An deren Ende darf ich aber nicht nach links ins Sachsenhäuser Ufer abbiegen, sondern allenfalls geradeuas in die Schweizer Str. fahren. Also nicht so einfach zur Elisabethenstr. zu kommen.


    Oder hat die VGF da eine (Dauer-) Ausnahmegenehmigung, daß die Busse dort links abbiegen dürfen ?


    Nunja es gab zwar mal Funksprüche die man hinter dem Fahrer verstehen konnte, dass eine Sondergenehmigung der Polizei gibt dort links abbiegen zu dürfen, jedoch ist die Sondergenehmigung gar nicht nötig, siehe dieses Bild:


  • Früher war in der Tat das Linksabbiegen verboten, wurde vor einiger Zeit freigegeben. Ziemlich bald darauf mit Beginn der Bauarbeiten wurde es wieder verboten (aber nur mit gelber Baustellenfarbe), jetzt mit vorläufiger Beendigung der Bauarbeiten offensichtlich wieder freigegeben.

    Why Nachten? Wegen Oh Stern.

  • Moin Moin zusammen


    also zum einen muss man bei der Einstellung keine unbedingte Ortskenntniss haben. Schön wäre es, zugegeben ... ja


    Als ich angefangen habe kannte ich keine einzige Strasse !


    Als letztens die Umleitung auf dem30/36er war habe ich mich aber ohne mich zu verfahren schnell auf der anderen Seite des Mains wiedergefunden.


    Es braucht einfach etwas Zeit um die Strassen und das wichtigste die Verbindungen der Strassen untereinander zu lernen bzw zu erkennen. Sprich zu wissen wenn ich jetzt da reinfahre komme ich dort wieder raus ... das kann man von einem Neuling nicht sofort erwarten :)


    Dann, wenn ihr den Plan vom 33er meint den ich kenne, der ist nicht wirklich lesbar. Das ist ein unglaublich schlechter Scan von nem Stadtplan, da sind keine Strassennamen lesbar und erkennen wo man abzubiegen hat ... hihi ... vergesst es .. soviel dazu ^^


    JM

  • Zitat

    Original von Just Married


    Es braucht einfach etwas Zeit um die Strassen und das wichtigste die Verbindungen der Strassen untereinander zu lernen bzw zu erkennen. Sprich zu wissen wenn ich jetzt da reinfahre komme ich dort wieder raus ... das kann man von einem Neuling nicht sofort erwarten :)


    Doch das kann ich von JEDEM Busfahrer erwarten, wenn er auf die Linie losgelassen wird. Oder haettest Du Nachsicht mit einem Rettnugswagenfahrer oder einem Taxifahrer nur weil er noch nicht so lange dabei ist? So viele Hauptverkehrsstrassen gibt es in Frankfurt nicht. Wir sind nicht in Berlin.


    Zitat

    Original von Just Married
    Dann, wenn ihr den Plan vom 33er meint den ich kenne, der ist nicht wirklich lesbar. Das ist ein unglaublich schlechter Scan von nem Stadtplan, da sind keine Strassennamen lesbar und erkennen wo man abzubiegen hat ... hihi ... vergesst es .. soviel dazu ^^


    Dann sollte man sich beschweren und den zustaendigen Sachbearbeitern auf die Finger klopfen. Im 21. Jahrundert sollte es wohl kein Problem sein was ordentliches auf die Beine zu stellen.

  • Es gibt ja von der Stadt (Stadtvermessungsamt) digitale Karten, die die VGF als städtisches Unternehmen sicherlich ohne Probleme hätte verwenden dürfen, dort hätte man den Linienweg auch digital einzeichnen können (Notfalls mit Paint, wenn sonst keine Grafikprogramme auf dem Arbeitsrechner installiert wurden).


    traffiQ hatte zur Eröffnung der Linien 45 und 47 ja so eine digitale Karte verwendet und an die öffentlichkeit ausgegeben und ein Blick auf den Linienfahrplan der Linie 33 zeigt auch eine farbige Karte mit allen wichtigen und fast alle kleinere Straßen an.
    Diese Karte hätte man problemlos aus dem Linienfahrplan rausschneiden können (ist zwar nicht wirklicher Zweck des Linienfahrplans) und dann auf die Rückseite der Handfahrpläne einlaminieren können (das war jetzt nur so als Antwort für den von Just Married angesprochenen schlechten Plan).

  • Zitat

    Doch das kann ich von JEDEM Busfahrer erwarten, wenn er auf die Linie losgelassen wird. Oder haettest Du Nachsicht mit einem Rettnugswagenfahrer oder einem Taxifahrer nur weil er noch nicht so lange dabei ist? So viele Hauptverkehrsstrassen gibt es in Frankfurt nicht. Wir sind nicht in Berlin.


    Mein lieber nobo, ich wage es zu behaupten das RTW-Fahrer(Rettungstransportwagen) oder Taxifahrer auch nicht alle Strassen kennen. Nicht umsonst haben die - genauso wie wir - nen riesengroßen Stadtplan in der Leitstelle bzw Unterkunft hängen.


    Und wenn du mal dein Strassenverzeichniss aufschlagen würdest - ja ich habe eines für eben solche Fälle - hättest du lesen können das es mehr als 3.000 Strassen allein in Ffm gibt.


    Und "Hauptverkehrsstrassen" gibts für mich nicht, Strasse ist Strasse, Busse fahren überall, nicht nur zwischen Hainer Weg und Westbahnhof .


    Müssen wir auch alle Strassen in Eschborn, Bad Vilbel, Oberursel, um den Flughafen, Neu-Isenburg, Offenbach kennen ? So wie du schreibst müssten wir das.


    Denn schliesslich werden wir auch da "auf die Strasse losgelassen" !


    Wenns danach ginge müssten morgen ALLE Fahrer gekündigt werden, weil niemand 10.000 Strassen im Kopf hat.


    Wir sind also alle unwürdig. Am besten du fährst ab morgen , alles wird besser ;)


    JM :D

  • RTW- und Taxifahrer müssen aber eine gewisse Anzahl von Straßen (und nicht nur die großen) und Plätze/Adressen auswändig lernen.

    Ich war Atheist. Bis ich gesehen hab dass ich Gott bin.

  • Zitat

    Original von Just Married
    Das ist wohl wahr, nur..von heute auf morgen lernen die das auch nicht ;)


    Doch, die müssen nämlich die Kenntnisse nachweisen BEVOR sie die Zulassung für die Strasse bekommen.
    Und wenn es für Dich keine Hauptverkehrsstrassen gibt brauchen wir garnicht weiter zu diskutieren. Keiner hat verlangt, dass er jede kleine Gasse kennt. Aber ich finde es einfach nur peinlich, wenn ein Linienbusfahrer nicht mal die Berliner Str. und den WBP kennt. Wie will er denn z.B. einem Fahrgast sagen wo der aussteigen muss, wenn er nicht mal die "Basics" kennt?
    Und wenn die VGF ihre Fahrer schon nicht entsprechend schult sollten wenigstens entsprechende Pläne in den Fahrzeugen sein. Nach dem Motto: Man muss nicht alles wissen, aber wissen wo es steht ;)

    Einmal editiert, zuletzt von nobo ()

  • Ich hatte hier gerade was anderes schreiben wollen aber ich nehme jenes an


    Zitat

    Und wenn es für Dich keine Hauptverkehrsstrassen gibt brauchen wir garnicht weiter zu diskutieren


    weil, es ändert nichts an der Situation ... und so wird es auch bleiben.


    JM

  • Seid doch froh, daß wenigstens Umleitungsrouten bekanntgegeben werden. Damals, als am Südbahnhof der Kesselwagen gebrannt hat, hat der Fahrer des 36er Busses nur gesagt bekommen "Darmstädter schon vorm Wendelsplatz dicht, schau zu, wie Du durchkommst". Seitdem ist klar, daß man nicht nur mit Midibussen am Sandberg rumzuckeln kann... :D


    Aber immerhin, es gab direkten Anschluß an die S-Bahn am Mühlberg. ;-)

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Zitat

    Original von Daniel:
    RTW- und Taxifahrer müssen aber eine gewisse Anzahl von Straßen (und nicht nur die großen) und Plätze/Adressen auswändig lernen.


    Richtig. Das sind 15 % des Straßennetzes. Und selbst die beherrschen viele nicht richtig. 3000 Straßen kann keiner im Kopf behalten, wenn ein Taxifahrer 25 Jahre (und das täglich, nicht nur mal so als Aushilfe!) fährt, kennt er vielleicht die Hälfte.



    nobo :


    Mein lieber, kleiner Prinzipienreiter! Auch wenn Du meiner Einschätzung nach sicherlich nicht bereit sein würdest, Dich selbst dem Stress auszusetzen, den Du anderen Menschen abzuverlangen in der Lage bist, sondern Dich lieber in die "Chefetage des heutzutage ist alles machbar" zurückziehst - so rate ich Dir doch, aus dieser Elfenbeinturm - Position heraus mal zu versuchen, einen solchen Betrieb nach Deiner Nase zu organisieren. Und falls Dir das nicht gelingt, wenigstens zu versuchen, ihn so gut wie möglich aufrecht zu erhalten...


    Wenn Du damit dann fertig bist, und nichts mehr läuft (nämlich, weil Du kein Personal mehr hast), könnten wir uns anschließend darüber unterhalten, ob es de facto so sinnvoll war, die Anforderungs - Meßlatte dermaßen hoch anzulegen. Theorie und Praxis waren schon immer zwei paar Schuhe.

  • Zitat

    Original von Charly


    Richtig. Das sind 15 % des Straßennetzes. Und selbst die beherrschen viele nicht richtig. 3000 Straßen kann keiner im Kopf behalten, wenn ein Taxifahrer 25 Jahre (und das täglich, nicht nur mal so als Aushilfe!) fährt, kennt er vielleicht die Hälfte.


    Da habe ich jetzt was im Fernsehen gesehen. Ein künftiger Taxifahrer mußte zu seiner Prüfung (war schon nicht mehr der erste Versuch). Zuhause hatte er einen Stadtplan hängen und hat ständig Karten und Pläne gewälzt und gelernt. Dann hat er sich immer für Abends Routen ausgesucht, die er gefahren ist. Dazu hat aber nicht nur Kenntnis über die Straßen gehört, sondern auch über wichtige Plätze und Gebäude in der Art, daß er z.B. die günstigsten Zugänge oder die Haupteingänge kannte und wußte, wo er am Idealsten hinzufahren hatte.
    Bis dahin hatte ich mir über sowas noch gar keine Gedanken gemacht, aber das finde ich eigentlich ziemlich kraß, sowas zu lernen, oder ?

    Am Zug bitte zurückbleiben, der Bahnsteig fährt gleich ab !

  • Zitat

    Original von Thomas


    Da habe ich jetzt was im Fernsehen gesehen. Ein künftiger Taxifahrer mußte zu seiner Prüfung (war schon nicht mehr der erste Versuch). Zuhause hatte er einen Stadtplan hängen und hat ständig Karten und Pläne gewälzt und gelernt. Dann hat er sich immer für Abends Routen ausgesucht, die er gefahren ist. Dazu hat aber nicht nur Kenntnis über die Straßen gehört, sondern auch über wichtige Plätze und Gebäude in der Art, daß er z.B. die günstigsten Zugänge oder die Haupteingänge kannte und wußte, wo er am Idealsten hinzufahren hatte.
    Bis dahin hatte ich mir über sowas noch gar keine Gedanken gemacht, aber das finde ich eigentlich ziemlich kraß, sowas zu lernen, oder ?


    Die Reportage habe ich auch gesehen. Da ging es um die Prüfung Berlin die die schwerste in Deutschland ist.


    Nachdem ich aber vor ca 3 Jahren mehrfach die Woche in Frankfurt geschäftlich mit dem Taxi gefahren bin, wage ich mitlerweile zu bezweifeln, das jeder Taxifahrer wirklich die Prüfung geschafft hat. Es ist mehr als einmal passiert, das Texifahrer entweder falsche Ziele ohne Nachfrage angesteuert haben oder das es Nachfragen gab. Und wenn einem Taxifahrer in Frankfurt die Neue Mainzer kein begriff ist und bei dem Fahrtziel Maintower der Fahrer auf einmal auf halben Weg fragt, welches der Hochhäuser denn der Maintower ist, seit dem hab ich echt so meine Zweifel.

    Das ist dein Moment komm und lebe und erfüll dir deinen Traum, das ist dein Moment komm und fliege wie ein Stern durch Zeit und Raum.
    [SIZE=3].[/SIZE]
    Wo ich meine Träume fand und immer find, bei dir sind alle Sorgen frei, böse Worte werden gut und fein, du hast das Glück gebucht und niemals Langeweile.


    Nur Mut, schwächt das Böse seid stark, wenn ihr ihm begegnet - dort oben...
    [SIZE=3].[/SIZE]
    ten - nine - IGNITION SEQUENCE STARTS - six - five - four - three - two - one - zero -ALL ENGINES RUNNING...

  • Zitat

    Original von Thomas
    Ein künftiger Taxifahrer mußte zu seiner Prüfung (war schon nicht mehr der erste Versuch). Zuhause hatte er einen Stadtplan hängen und hat ständig Karten und Pläne gewälzt und gelernt. Dann hat er sich immer für Abends Routen ausgesucht, die er gefahren ist. Dazu hat aber nicht nur Kenntnis über die Straßen gehört, sondern auch über wichtige Plätze und Gebäude in der Art, daß er z.B. die günstigsten Zugänge oder die Haupteingänge kannte und wußte, wo er am Idealsten hinzufahren hatte.
    Bis dahin hatte ich mir über sowas noch gar keine Gedanken gemacht, aber das finde ich eigentlich ziemlich kraß, sowas zu lernen, oder ?


    Ist mittlerweile voll off topic, aber wenn es dem ein oder anderen die Augen öffnet, warum dann nicht drüber reden.


    Genau wie von Dir zitiert habe auch ich vor langer, langer Zeit meine Prüfung absolviert. Ich hab nämlich auch einen Taxischein, der ist sogar noch gültig :P, allerdings nicht in Frankfurt. Dafür müsste ich erst eine neue Ortskundeprüfung ablegen (das ist ja nur der eine Teil, der für den P-Schein geprüft wird, den Rest muss man dann nicht wiederholen...), aber das ist der Grund, warum ich mich damit so genau auskenne.


    Wenn Du das schon kraß findest, dann stelle man sich vor, man müsste 7 bis 10 mal so viel lernen und das dann auch noch alles behalten, wenn die Prüfung flächendeckend sein sollte. In Berlin müsste man dazu 13.000 (!) und in Hamburg 10.000 Straßen und Plätze lernen! Das ist unmöglich, manche Menschen können noch nicht einmal 10 Telefonnummern oder die Namen von 20 Kollegen behalten! Deswegen ist der Prüfstoff auf das Wesentliche reduziert, sprich Hauptstraßen und solche, in denen sich wichtige Einrichtungen wie Bahnhöfe, Krankenhäuser, Friedhöfe usw.., oder große Firmen befinden. Die schwierigste und intensivste Taxiprüfung von ganz Europa soll übrigens in London abgehalten werden, angeblich dauert die Vorbereitung dort ein Jahr. Zum Lohn dafür gibt es in London kaum Fahrgastbeschwerden.


    Allerdings habe ich mich auch immer wieder gewundert, wie einige hier durch die Prüfungen (es sind ja eigentlich zwei) gekommen sind, das zeitigt dann die von Jan erwähnten Ergebnisse. Okay, Fehler kann jeder mal machen, aber ein Taxifahrer muss schon Antennen dafür entwickeln, ob der nuschelnde Fahrgast jetzt die Schöneberger Straße in Zehlendorf oder die in Prenzlau meint, und ihm notfalls erst die Würmer aus der Nase ziehen bevor er einen falschen Weg einschlägt.


    Aber, um zum Thema zurück zu kommen:
    Ein Busfahrer ist kein Taxifahrer! Wer solch umfangreiche Ortskenntnisse voraussetzt, der soll auch den entsprechenden Fahrpreis dafür entrichten und lieber gleich ein Taxi nehmen. (Linien-) Busfahrer werden auf eine oder ggf. auch mehrere Linien geschult, auf denen sie eingesetzt werden sollen, müssen aber auf der 38 nicht wissen, wo die Kurmainzer Straße oder das Hubertusbad sind, es sei denn, der AG hätte dies zur Einstellungsvoraussetzung gemacht.


    Insofern gilt für unvorhergesehene Umleitungen das, was Charles dazu geschrieben hat. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich ist das unangenehm und zugegenermaßen eventuell auch peinlich, wenn einer nicht einmal weiß, wo der Willy-Brandt-Platz ist, aber manche wohnen auch gar nicht in Frankfurt, sondern kommen von weit her zur Arbeit und machen immer den gleichen Dienst auf "ihrer" Linie. Kann man ihnen daraus einen Vorwurf machen?


  • Charly : Klar kommen viele aus der Umgebung hierher zur Arbeit, ich kenne sogar einen aus Wiesbaden.
    Aber auch wenn jemand hier arbeitet aber nicht hier wohnt, sollte er zumindest viele Plätze kennen, schließlich fahren die Fahrer aus BB Rebstock und Höchst alle VGF und ICB Linien (mit Ausnahme der durch Subunternehmer betriebenen) da sollte man schon wissen wo der Europaturm, der Willy-Brandt-Platz oder die Alte Oper ist.

  • Sehr viele Taxifahrer haben ja aus den genannten Gründen heute auch Navis in den Taxen. Ich glaube, wenn ich Bus fahren würde, hätte ich auch mein privates für Notfälle im Rucksack, auch wenn es zugegeben etwas lächerliches hätte. Jedenfalls führt einen das - richtig programmiert - wieder auf den richtigen Weg, wenn man mal die Orientierung verloren hat.

    Freue mich über Euren Besuch auf meinem Kanal für Bahnvideos in HD auf YouTube

  • Übrigens, hier ein paar Straßen, die man als Taxifahrer in Frankfurt wissen muss:


    Am Honigberg
    Am Wendelsgarten
    Goldbergweg
    Guaitastraße
    Korffstraße
    Steuernagelstraße
    Zillestraße


    Wer weiß wohl auf Anhieb, wo sich diese Straßen befinden? :rolleyes:
    Des Weiteren muss man auch wissen, in welcher Straße an welcher Hausnummer sich einige Theater oder Museen befinden.
    Schlimm sind aber auch die Zielfahrten. Man muss auswändig aufschreiben, wie man z.B. vom Paulsplatz zum Nordwestkrankenhaus kommt.

    Ich war Atheist. Bis ich gesehen hab dass ich Gott bin.

  • Wie es der Horst Honig schon andeutet... da würde ich jetzt auch meinen HansHans befragen und mich drauf verlassen, daß er mich zum Ziel führt. Aber (muß ja kommen, auch wenn ich Navi toll finde): ganz ehrlich gesagt glaube ich, daß irgendwann sich niemand mehr Straßennamen merken kann, mit Karten orientieren kann und sich damit zurecht finden kann, weil jeder sich nur noch auf die Technik verläßt. Übrigens habe ich festgestellt, daß man wenn man sehr ortskundig ist doch gelegentlich über die Navigationssysteme und deren Routen schmunzeln muß und des öfteren einen besseren Weg einzuschlagen weiß.

    Am Zug bitte zurückbleiben, der Bahnsteig fährt gleich ab !

  • Die WM ist endlich vorbei, damit dürfte diese Thread auch zu Ende gehen.


    Zum schönen Abschluß gab es jede Menge Störungen.


    Kurz nach dem Elfmeterschießen wurde die Alte Brücke gesperrt, die blieb auch bis nach dem Feuerwerk gesperrt.
    Es waren drei dispositive Solobusse auf der Linie 36 im Einsatz.
    Die Linien 30 und 36 wurden gebrochen und fuhren von den Endstellen kommend nur bis Börneplatz bzw. Südbahnhof/Lokalbahnhof.


    Gegen 23:50 Uhr soll es auf der Eschersheimer Ldstr. im Bereich zwischen Holzhausenstraße und Heddernheim einen Stromausfall gegeben haben, sodass die oberirdischen Signalanlagen ausgefallen sind, sowie die Signalanlage zwischen Holzhausenstraße und Miquel-/Adickesallee/Polizeipräsidium Hp0, laut eines Kollegen, zeigten.


    Gegen 0:15 standen dann Züge in der Altstadt bis zu 15 Minuten am Zebrastreifen, da die feiernden Italiener ihre Autos einfach mal stehen gelassen haben, die Polizei konnte dann die Stelle räumen und baute eine Sperrwand mit Polizisten auf, um den Überweg zu räumen damit die 11 und 12 dort durchfahren konnten, irgendwann lies die Menschmasse nach und die Polizei zog sich zurück, doch dann kam wieder eine Menschenmasse auf und dann stellten sich ein Verkehrsmeister und Ordnungsdienstmitarbeiter auf den Überweg und schleuchsten die 11 und 12.


    Gegen 0:35 Uhr soll es laut einem Freund in Hausen eine Signalstörung gegeben haben, der musste von der Große Nelkenstraße nach Hausen (nicht "nach Hause") durchlaufen, hat sich dementsprechend bei mir noch beschwerdt...


    Gegen 1:20 meldete ein weiterer Freund, dass die A-Strecke dicht sei, Züge wendeten in Heddernheim nach Norden sowie an der Hügelstraße zurück zum Südbahnhof, Grund hierfür soll ein Personenschadenunfall im Bereich Lindenbaum gewesen sein, sodass ein SEV/T und ein SEV/B mit zwei Omnibussen eingerichtet wurde, die Busse könnten von den drei dispositiven Bussen sein, da ich an der Konstablerwache die ganze Zeit bis 2 Uhr mehrere Leerfahrten hin und her fahren gesehen hab.
    Die Busse dienten zur Verstärkung der Nachtbusse, wo es gestern nicht zu Überfüllungen gekommen ist.


    Zwischen 1:30 Uhr und 1:45 standen die n5, n6, 12, n7 und 30 (in der Reihenfolge) an der Signalanlage an der Ausfahrt der Bus/Tramspur zum Börneplatz, die vorderen Busse scheinen kein Signal bekommen zu haben und sind auch nicht gegen F0 gefahren.
    Irgendwann fuhr der Verkehrsmeister dann vor und lotste die Fahrzeuge durch.
    Die n8 wurde von ca. 1:25 Uhr bis 2:00 Uhr an der Hauptwache blockiert, sodass der erste Kurs (1:30 Uhr ab KW) durch einen der dispositiven Busse ersetzt wurde.
    An der Hauptwache standen die Italiener mit ihren Fahrzeugen einfach so auf der Straße, die Polizei blieb friedlich gegenüber den feiernden Fans.


    Das war gestern im übrigen auch das Letzte Mal von den durchgängigen Nachtbusverkehr.


    Das hier ist aber kein "Nachtbus" oder doch? :D (siehe vergrößerte Uhr und DFI):


    Und hier noch der letzte VGF WM Service:


    Mit den ganzen Punkten wollte jemand da eine gewisse Spannung zeigen :D