populärer Geistesblitz: Verlängerung der A-Strecke über die B3 bis Darmstadt

  • man könnte doch wunderbar ein multi-system-multi-spurweiten-fahrzeug entwicklen und weltweit dann promoten und verkaufen.


    umspurfähig,
    gleichstrom,
    wechselstrom
    und diesel...


    und am besten noch im roll-on-roll-off-verfahren auf kleine schlitten, damit es auch auf der magnetbahn-trasse weitergeht (in den hunsrück z.b.).


    wär doch mal was.. oder nicht?


    PS: wo ich gerade dem populären wahnsinn folge:
    ich finde schon seit langem, dass es zeit wird, für die regionaltangente vordertaunus ! von eppstein bis friedberg..
    natürlich aufgeständert und als maglev.. klar.. sonst isses zu laut hier.


    die eingriffe ins ökosystem könnte man damit begleichen, dass man den unteren teil von eppstein richtung lorsbach einfach entlang des bahndamms aufstaut und einen stausee draus macht...


    (dann macht das auch mit der aufgeständerten trasse sinn).


    populistische grüße...

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  • okay okay.. ich gebe zu das war unrealistisch..
    meine ideal-vorstellung der regionaltangente.


    ich habe dabei die kosten vernachlässigt -- für das geld wird wohl der flughafen ausgebaut, vielleicht ein chemie-werk verlagert und in ffm auf dem ex-güter bhf ein neuer stadtteil errichtet... mobilfunk-frequenzen gibt es ja wohl erstmal keinen neuen zu ersteigern... (3,2,1 meins).


    außerdem lies ich fälschlicherweise unberücksichtigt, dass hier im ort und den nachbarorten der konservativismus vor allem in der talsohle besteht und man kaum annehmen kann, dass die interesse hätten, überflutet zu werden.


    gut, dass wir hier nicht chinesische regierungs-verhältnisse haben -- da würden die sowas alleine aus prestige-gründen eben mal machen..


    ~~~~


    mein multi-system-vorschlag ist ebenfalls technisch nur mit immensen problemen realisierbar -- auch das muss ich so zugeben.


    ich rede vom FIS!
    bei derart langer streckenführung wie hier vortrefflich vorgeschlagen, würde die 64 K - grenze überschritten sein....


    mist!!!

  • Zitat

    Original von Abstellgleis
    [...] wo ich gerade dem populären Wahnsinn folge:
    ich finde schon seit langem, dass es Zeit wird, für die Regionaltangente Vordertaunus! Von Eppstein bis Friedberg. [...]


    Das wäre doch gar nicht das Dümmste:
    Von Friedberg auf der Regionalbahnstrecke nach Friedrichsdorf,
    dann auf der S5-Strecke bis etwa zur A5 und dem großen Umsteigeknoten P&R-Taunusblick (RT Taunus, RTW, S5, U6),
    dann auf der RTW-Strecke bis Eschborn Süd,
    auf die S3-Strecke bis Sulzbach Nord,
    dann Neubaustrecke durch die Felder entlang der Limesspange (HP Bad Soden Süd, Niederhofheim),
    dann nach Kelkheim Münster
    und von dort durchs Feld bis nach Hofheim (HP Rhein-Main-Therme), in Hofheim oberirdisch an der Bebauung vorbei bis Elisabethenstraße (HP) und ab da wohl unterirdisch bis Hofheim Bf.
    Ab Hofheim müssen andere Leute weiterplanen.

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

  • gut -- mal realitistisch gesehen ist wohl leider jedes bauprojekt der größenordnung recht vage... gelinde gesagt.. realismus bezieht sich hier auf die konkreten trassenpläne meines vorposters -- verglichen mit meinen...



    multi,
    du wirst lachen, sowas hab ich auch mal mit einem freund ausdiskutiert.


    der grund liegt nahe:


    der stern des netzes hier - man muss immer nach ffm rein, um dann wieder raus zu fahren.


    in den ausführungen von dir gäbe es sogar einen guten teil an nutzbarem geleise, das schon vorhanden wäre...


    aber ich nehme an, die verkehrsströme sind zu niedrig für eine bahn...



    sowas wie die buslinie 812 -- in besser und länger ausgebaut -- mit höherem takt -- als ring-bus "inter-city" oder besser "inter-kirchturm-bus" DAS hielte ich sogar für sinnvoll -- aus dem bauch heraus ohne zahlen und statistik..



    so eine buslinie könnte sogar das verkehrsaufkommen auf der straße reduzieren.... und die bahnen nach und von ffm entlasten.



    grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Abstellgleis ()

  • Hallo,


    Zitat

    Original von f-zz
    ...Strassenbahn durch Neu-Isenburg geradeaus nach Dreieich-Sprendlingen hätte wirklich was. Nur, dass man in Sprendlingen Mitte in die "Sackgasse" eingefahren wäre.


    Sorry, daß ich diesen alten Thread wieder hochhole. Habe ich eben bein Stöbern entdeckt.


    Gab es früher (also ganz früher) nicht mal eine Straßenbahnverbindung bis nach Sprendlingen? Hab' da mal gewohnt und erinnere mich dunkel, irgendwo mal gelesen zu haben, daß die 14 (oder das damalige Äquivalent) bis nach Sprendlingen führte... (oder vielleicht habe ich das nur geträumt?)


    Gruss,
    Klaus


  • Sollte ich nicht gerade gänzlich verblödet sein, vermute ich mal letzteres. ;)


  • Hallo Klaus,


    ich glaube da hast du geträumt. Denn so eine Verbindung gab es nie.


    Falls ich Was Wiedersprüchliches Schreibe, Mögen Mich Bitte Die Historiker unter uns bitte korrigieren.



    Mit freundlichem Gruß ausn Taunus
    Klaus

  • Zitat

    Original von BO61462
    Falls ich Was Wiedersprüchliches Schreibe, Mögen Mich Bitte Die Historiker unter uns bitte korrigieren.


    Daran gibt es nichts zu korrigieren. Höchstens hinzuzufügen: Ursprünglich sollte die Waldbahn mal nach Sprendlingen und darüber hinaus verlängert werden. Nur wurde daraus leider nie etwas.

  • Hi


    U-Bahn nach Sprendlingen????? Ne, da sag sogar ich als U-Bahnbefürworter NEIN, NJET, NO............aber die 14 bzw. besser die 17 direkt vom Hauptbahnhof kommend nach Sprendlingen zu führen macht mehr als nur Sinn. Der Querschnitt der B3 dürfte doch noch einiges hergeben für ein paar Gleise oder??? Ist nur die Frage ob so eine Verbindung auch von den Herren Lokalpolitikern gewollt ist? Schön wäre eine Verbindung nach Darmstadt schon und einen gewissen Nutzen würde es auch bringen, wenn das Darmstädter Straßenbahnnetz von der VGF betrieben werden würde ;-D aber mit ner anderen Spur und nem anderen Betreiber O_o


    cu

  • Die Idee von einer U-Bahn entlang der B3-Schiene hat was und wurde bereits in den 80er Jahren mehr oder weniger ernsthaft diskutiert.
    Vorgesehen war damals in jedem Fall die Verlängerung von der Sachsenhäuser Warte bis Neu-Isenburg (vermutlich Ersatz für die Straßenbahn). In jedem Fall genaut werden, sollte die Verlängerung vom Südbahnhof bis zur Sachenhäuser Warte. Für beide Planungen existieren entsprechende Dokumente der Stadt Frankfurt / Stadtwerke.
    An der Sachenhäuser warte sollte damals ein P+R-Parkaus entstehen mit direktem Zugang zur U-Bahn.
    Damit hätten die aus dem Süden kommenden Bahnbus-Linien dort oben enden können und hätten sich nicht durch täglichen Stau quälen müssen. Die Fahrgäste zum Hainer Weg hätten eben eine Station mit dem Bahnbus fahren müssen.
    Warum der Weiterbau unterlassen wurde ist mir aus verkehrs- und umweltpolitischer Sicht schleierhaft. Und ob ein U-Bahn-Tunnel auf Dauer tatsächlich teurer geworden wäre, als die Alternativen, das wage ich mal zu bezweifeln. So kann die Unterlassung in meinen Augen nur geschehen sein, weil es auf einmal als "böse" angesehen wurde, eine U-Bahn zu bauen.

  • Sehe ich auch so. Dieses total tote Ende an der Stadtgrenze Neu-Isenburg ist wirklich verkehrlich nicht sinnvoll. Hingegen der P+R-Platz an der 14 schon sehr. Da er im Frankfurter Tarifgebiet liegt und für PKWs AFAIK kostenlos ist.


    Leider wird zum Fahrplanwechsel die Linie OF-52 zur Straßenbahn eingestellt. DIe Alternative mit dem AST kann man getrost vergessen.
    Und der 653 färt leider meistens nur stündlich (außer im Berufsverkehr, da verkehrt er öfters).


    Sehr viele Fahrgäste wollen zum Isenburg-Zentrum. Auch eine Verlängerung nach Sprendlingen wäre von Nutzen. Ich glaube nur nicht, daß die Stadt Neu-Isenburg und der Kreis Offenbach so viel Geld für solch ein Projekt aufbringen können bzw. wollen.
    Die S-Bahnstationen in Neu-Isenburg und Buchschlag liegen extrem abseits. Das Umsteigen auf den Bus bringt keinen zeitlichen Vorteil. wenn auch die S-Bahn sehr viel schneller ist, als die gute alte 14.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Der heutige öffentliche Nahverkehr auf der B3-Schiene ist ein Trauerspiel, da einfach zuviele Netzbrüche.
    Wir erinnern uns: Mit Einführung der S-Bahn, sollte der Regionalbus-Verkehr auf der B3 ja ursprünglich komplett eingestellt werden, da man keinen "Parallelverkehr" haben wollte. Nun hat man ne S-Bahn, die JWD verkehrt und die Fahrgäste müssen erstmal zru den Stationen gebracht werden. Ich denke mal, die alternative Verlängerung der U-Bahn in Richtung Süden wurde nie ernsthaft geprüft, oder gerechnet. Natürlich hätte man augrund der Oberflächen-Situation über eine unterirdische Lösung nachdenken müssen. Hier wurde vermutlich jedoch gleich geblockt. Dann llieber ne S-Bahn, die man den Leute als super Innovation vorhalten kann, als ne U-Bahn, die die ZENTREN miteinander verbindet!

  • Man hat aber gerade letztes Jahr die Ortsdurchfahrt von Neu-Isenburg auf der B3 (Frankfurter Str.) komplett erneuert und "verkehrsberuhigt".
    Das wäre ein ziemlich großer und teuerer Aufwand, da eine Trambahn zu bauen. In einigen Kreuzungsbereichen wäre es auch sehr eng. Aber ich denke mal, man würde eine Lösung finden, wenn man wollte.


    Aber wenn es von den Lokalpolitikern nicht gewünscht wird, dann kann man nichts machen. Dazu müsste man erst mal das Kirchturmdenken hier abschaffen.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Najaaaa... als Kirchturmdenken würde ich es nun nicht bezeichnen wollen. Bei näherem nachdenken wird dem einen oder anderen Politiker klar geworden sein, daß ein oberflächengebundenes Verkehrsmittel entlang der B3 das Grundproblem nicht löst. Da nun eine Untertunnelung recht teuer würde, setzt man eben verstärkt auf die Zubringer zur S-Bahn.

  • Alf_H schrieb:

    Zitat

    Leider wird zum Fahrplanwechsel die Linie OF-52 zur Straßenbahn eingestellt. DIe Alternative mit dem AST kann man getrost vergessen.


    Verstehe ich es richtig, dass es dann auch tagsüber nur noch stündlich einen Anschluß an einen "richtigen" Bus gibt?
    Man es dann eigentlich vergessen kann mit der 14 nach NI zu fahren?


    Die NI Statdpolitiker wünschen keinen gescheiten ÖPNV in NI. Die paar Linien die es gibt machen eine kleine Stadtrundfahrt um von A nach B zu kommen (OF-52).
    Geschweige denn, zügig nach Sprendlingen zu kommen.
    Weiterführung der 14 bis Sprendlingen, Platz dafür wäre vorhanden.
    In NI Mitte Umsteigemöglichkeit zur RTW.
    Das hoffe ich übrigens, der Platz zwischen dem alten Güterbahnhof und der Carl-Ulrich Str. ist ausreichend für die Wendeanlage der RTW.

    Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

  • Ja, ab Fahrplanwechsel fährt nur noch der 653er. Der fährt im Berufsverkehr zwar etwas öfters (mehrmals stündlich), aber ansonsten leider wirklich nur alle Stunde (Verbindung Südbahnhof - Isenburg-Zentrum).


    Oder eben das Anruf-Sammel-Taxi, das nicht automatisch fährt, sondern das man anrufen MUSS.


    Dabei könnte man in Neu-Isenburg ein gutes Netz mit zwei Linien machen. Es war bis vor einigen Jahren ganz gut. Durch die ganze Umgestaltung (Überlandbusse an Alpina), ständige Streckenwechsel wurde das Netz jedesmal schlechter. Man könnte durchaus was draus machen ohne höhere Kosten. aber durch die Einstellung der Linie 52 spart man mindesten 1 Kurs (oder sogar zwei Fahrzeuge).


    Verstehe nicht, warum die 662/663 (nach Langen/ Egelbach usw.) erst am Waldrand langfahren und dann im Zickzack durch die Stadt, bis die mal am Isenburg-Zentrum sind. Wenn die schon da lang fahren, können die auch die Haltestelle Stadtgrenze/ Straßenbahn noch bedienen. Das war früher auch mal so.


    Der Stadtverkehr in Sprendlingen ist aber auch eine Katastrophe. Am Wochenende und abends gibt es keinen. Ansonsten nur einen Kurs mit einem Bus. Nachteil ist halt, daß die S-Bahnhöfe so weit außerhalb liegen.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Zitat

    Original von Alf_H
    Ja, ab Fahrplanwechsel fährt nur noch der 653er. Der fährt im Berufsverkehr zwar etwas öfters (mehrmals stündlich)


    Genauer gesagt 2-mal. Alle 30 Minuten.


    Zitat

    Durch die ganze Umgestaltung (Überlandbusse an Alpina), ständige Streckenwechsel wurde das Netz jedesmal schlechter. (...).


    Die seinerzeitige Vergabe an Alpina hat damit rein gar nichts zu tun!


    Die Stadt Neu-Isenburg selbst hatte die Änderung des Linienverlaufs so gewollt und das wurde vom RMV bei der Ausschreibung gleich mit berücksichtigt, wie auch die Änderung der Liniennummern von 972/973 auf 662/663.


    Zitat

    Verstehe nicht, warum die 662/663 (nach Langen/ Egelbach usw.) erst am Waldrand langfahren und dann im Zickzack durch die Stadt, bis die mal am Isenburg-Zentrum sind.


    Der (direkte) Weg über die Carl-Ulrich Straße wäre auch nur zwei Minuten schneller. Der über die Bahnhofstraße kann u. U. sogar länger dauern (wo nur eine Fahrspur ist, braucht nur die Müllabfuhr stehen, dann war es das...).


    Zitat

    Wenn die schon da lang fahren, können die auch die Haltestelle Stadtgrenze/ Straßenbahn noch bedienen. Das war früher auch mal so.


    Sehe ich auch so, aber wie gesagt, das will die Stadt nicht. Die möchten lieber einen Halt am Rathaus...