Beiträge von Horst Honig

    Hallo liebe FNF-User,


    wir sind am heutigen Nachmittag (14.04.2019) zu einem neuen Provider umgezogen. Ab sofort ist die Übertragung der Daten nun auch mit TLS verschlüsselt. Die .de Domain ist aus technischen Gründen noch nicht umgezogen, weshalb aktuell noch eine Umleitung auf unsere .net Domain stattfindet.


    Weitere Neuerungen folgen in Kürze...


    Viele Grüße
    für das Forenteam Horst Honig

    Das hat nichts mit Panoramafreiheit zu tun!
    Es ist ganz einfach so, dass die Gebäude und Grundstücke kein "öffentlicher Raum" im Sinne des Gesetzes ist, sondern PRIVATGRUND. Wann immer ich Aufnahmen, die auf Privatgrundstücken entstanden sind, veröffentlichen möchte, benötige ich eine Erlaubnis des Besitzers/Eigentümers. - Einen sogenannten "Property Release Vertrag".
    Das Gleiche gilt z.B. auch für Fotos aus dem Zoo...


    Bei öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen ist das umstritten, "öffentlich" hat zunächst mal nichts mit Eigentumsverhältnissen zu tun, sondern mit der Widmung der Fläche. Die herrschende juristische Meinung sieht solche Innenaufnahmen wegen des klaren Wortlauts von § 59 I 2 UrhG dennoch als nicht von der Panoramafreiheit umfasst an ("Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht."). Genau das zeigt aber, dass "öffentlich" an sich kein eindeutiges Kriterium ist, sonst hätte man es nicht noch extra reinschreiben müssen.

    Wie Holger schon richtig ausführt, kommt es auf die Situation an. Da gibt es kein schwarz/weiß, oft genug gibt es Grenzfälle. Ich persönlich stehe auf dem Standpunkt, dass Fahrgäste und auch der Fahrer Beiwerk sind, wenn ich einen Zug filme und nicht gezielt eine Person aus diesem Zusammenhang herausgreife. Gerade in Deutschland ist man was Persönlichkeitsrechte und Datenschutz angeht aber äußerst sensibel. Beim Filmen ist es mir schon häufig passiert, dass mich Fahrgäste angesprochen haben, dass sie nicht gefilmt werden wollen. Auch wenn ich es rechtlich für nicht nötig halte, komme ich diesem Wunsch immer nach, Stichwort: gegenseitige Rücksichtnahme. Wenn ich beleidigt werde, wie z.B. in einer anderen Stadt schon einmal durch einen Fahrer geschehen, ist die Grenze überschritten und ich gehe hiergegen konsequent vor.


    Was die Verkehrsbetriebe angeht, macht es Sinn sich vorher auf den Webseiten zu informieren. Viele Unternehmen erlauben nichtkommerzielle Aufnahmen grds., z.B. MVG München oder auch die DB (ohne Stativ). Die VGF ist mittlerweile sehr offen was nichtkommerzielle Aufnahmen angeht, sogar ein Stativ ist erlaubt. Das muss man wirklich mal positiv hervorheben, da sehr selten. Trotzdem ist es mir schon passiert, dass ich vom Ordnungsdienst angesprochen wurde, es ließ sich aber immer schnell klären. Wenn man Fragen hat, kann man auch bei der Presseabteilung der VGF nachfragen, z.B. bei Herrn Reimann. Da wurde mir bisher immer kompetent und freundlich geholfen.


    Generell habe ich beim Filmen in allen Städten die Erfahrung gemacht, dass es weniger Konflikte gibt, wenn man mit einer möglichst schlanken und unauffälligen Ausrüstung auftritt.

    Ich denke auch, dass es einen Unterschied macht, ob man gemütlich im Callcenter sitzt und es gerade die Kernaufgabe ist, den ganzen Tag wütende Anrufer zu beruhigen oder ob man in einer selten vorkommenden Ausnahmesitution, wie der hier beschriebenen des Straßenbahnfahrers, neben vielen anderen damit zusammenhängenden Herausforderungen, auch noch diese zu bewältigen hat. Vielleicht war der Fahrer parallel auch gerade im Funkkontakt mit der Leitstelle und musste sich schon deshalb mit den Ansagen kurz halten. Jedenfalls erfordern solche Situationen verschärftes Multitasking und dafür, dass eine Ansage dann auch Mal knapp ausfällt, habe ich vollstes Verständnis.

    Bockenheimer Warte ist vergangenes Wochenende teilweise umgebaut worden. Der Rest folgt vom 6. bis 8.2.15

    Alles andere hätte mich auch sehr gewundert. Als ich am FR dort gefilmt habe, war die Bahnsteigerhöhung zwar noch vorhanden, am Ankunftsbahnsteig aber bereits erkennbar in handliche Stücke zersägt. Am Aufzug standen Paletten, vermutlich zum Abtransport. In meinem Film kann man es ganz gut erkennen: Interessante Bahnvideos bei Youtube etc.

    Wie hier im Forum schon ausführlich berichtet wurde, beginnen an diesem Wochenende die Umbauarbeiten auf der B-/DI-Strecke auf 80cm Bahnsteighöhe, damit im Frühjahr die Umstellung auf U5-Wagen beginnen kann. Aus diesem Anlass werde ich eine kleine Serie über die unterirdische Strecke im alten Zustand mit alten Fahrzeugen (U3- und U2e-Wagen) machen. Beginnen will ich heute mit der Station Bockenheimer Warte D-Ebene. Für mich eine der architektonisch interessantesten in Frankfurt, weshalb sie ein eigenes Video verdient hat. ;) Viel Spaß beim Ansehen!


    U-Bahn Frankfurt (Main) - Bockenheimer Warte D-Ebene (U4) (2015)






    Langsam setzt die erwartete Konsolidierung des Fernbusmarktes ein. Es wird spannend wer übrig bleibt, wie sich die Preise im Vergleich zur Bahn entwickeln und ob der Zulauf auch bei höheren Preisen so stark bleibt, da die Fahrtzeiten im Regelfall doch erheblich länger sind im Vergleich zur Bahn. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die jetzigen Billigpreise (z.B. Frankfurt a.M. - Berlin ab 13 €) auf Dauer zu halten sind.

    Im Dezember 2012 wurde die Linie U2 an einem Wochenende wegen Bauarbeiten an der Station Riedwiese/Mertonviertel über den Riedberg umgeleitet. Dabei kam es zu den seltenen Begebenheit, dass auf der Strecke zwischen Riedberg und Abzweig Kalbach Mehrfachtraktionen mit bis zu vier Wagen unterwegs waren. Normalerweise fährt auf diesem Stück bekanntermaßen nur die Linie U9 mit Solowagen. Selbst diese fuhr ungewöhnlicherweise als 2-Wagen-Zug. Damals habe ich einige Aufnahmen davon gemacht, die ich nun endlich zu einem kurzen Film zusammengeschnitten habe. Viel Spaß beim Ansehen!


    U-Bahn Frankfurt (Main) - U2 / U9 zwischen Abzweig Kalbach und Riedberg (2012) [1080p50]


    Na det rockt ja! (Hätteste was mal gesagt....ich bin ein dankbarer Abnehmer für New Yorker Liniennetzpläne ;) )


    Nächstes Mal... bekommt man dort in jeglicher Form vom T-Shirt bis zum Hundemantel. :D


    Neu heißt noch lange nicht besser. Da wird eine alte Wendeschleife wieder in Betrieb gesetzt, weil die neue Müll ist. Warum ist die neue Station überflutet und die alte nicht? Da hat sich einer offenbar mit den Anforderungen nicht ausgekannt. Diese U-Bahn hat schon was. Sie ist ist ja zum Teil 4 Gleisig in Manhattan und je nachdem wo die Bahnsteige sind, halten alle Wagen oder nur die "normalen" Züge. Die Express-Linien fahren dann an den entsprechenden Stationen durch (Weil kein Bahnsteig vorhanden ist).


    Ein Grund dürfte gewesen sein, dass die neue Station ein Etage tiefer liegt und dadurch auch viel Wasser von den Anlagen darüber aufgenommen hat. Wie darkside richtig geschrieben hat, wurden auch andere Teile des Netzes beschädigt. Dennoch ist die Frage berechtigt, ob man die neue Station nicht besser hätte absichern können. Die Reparatur kostet wohl 600 Mio. $, was teurer wäre als der ursprüngliche Neubau?!? Die Expresslinien sind eine tolle Sache, beschleunigt die Reise in dem großen Netz erheblich.



    Gerne! Die Spalte ist schon recht heftig, vermutlich will man verhindern, dass einsteigende Fahrgäste aussteigenden zur Seite ausweichen und ins Loch fallen. Bei den Schadensersatzhöhen in den USA vielleicht keine schlechte Idee. ;) Wie zuverlässig die ganze Anlage ist und was im Störfall passiert, weiß ich nicht, aber sicherlich kann man die Plattformen im Störfall auch manuell zurückfahren. Wenn ein Zug dort feststeckt müsste man an der Rector St. wenden können. Auf die innere Schleife kommt man anscheinend nicht, wenn ich die Gleispläne richtig deute, das geht wohl nur für die Linien 4 und 5 von der Station Bowling Green aus. http://www.nycsubway.org/perl/…ap/pm_lower_manhattan.png


    Das ist wirklich interessant. Offenbar führt das kurze Anfahren des Zuges dazu, dass sich die Teile wieder einziehen. Erst wenn die alle komplett eingezogen sind ist das Profil wieder frei. Aber woran erkennt der Wagenführer, dass er nun endgültig ausfahren darf? Genau so interessant ist aber bestimmt auch, was genau den Impuls zum Ausfahren der Plattformen gibt.


    Es gibt ein Schild für den Fahrer auf dem steht "SLOW UNTIL GAPFILLER SIGNAL CLEARS", also signalgeregelt. Der Mechanismus zum Einfahren löst wohl aus, wenn die Ecken des Zuges bei langsamer Fahrt dagegen drücken. Scheint technisch alles sehr "oldschool" zu sein. Wie genau das Ausfahren ausgelöst wird, konnte ich bisher noch nicht in Erfahrung bringen, aber irgendwo im Internet wird es stehen.


    Zitat

    Kann man dort einfach so Aufnahmen machen? Oder ist das mit bürokratischem Aufwand verbunden?


    Ich habe nur dort gefilmt und an einigen anderen Station ein paar Fotos gemacht. Eine Genehmigung hatte ich nicht, da die MTA Aufnahmen ohne Stativ, Licht und sonstiges Zubehör generell zulässt, irgendwo auf der Homepage findet sich was dazu. Scheint auch so akzeptiert zu werden, denn es sind dauernd Sicherheitsleute an mit vorbei gelaufen, die gesehen haben, dass ich filme.

    Nach einer längeren Pause aus beruflichen und privaten Gründen geht es weiter mit meinen Bahnvideos, zum Auftakt gleich international...


    Nachdem die erst 2009 eröffnete neue South Ferry Station der Linie 1 bereits 2012 durch Hurrikan Sandy geflutet wurde und vermutlich frühestens 2016 wieder in Betrieb geht, wurde im April 2013 ersatzweise wieder die alte äußere Wendeschleife für Fahrgäste in Betrieb genommen. Bei einem New York Besuch vor einigen Wochen habe ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, dort einige Aufnahmen zu machen, die ich in einem kurzen YouTube-Video zusammengefasst habe. Vor allem die ausfahrbaren Plattformen sind interessant. Viel Spaß beim Ansehen!


    New York Subway - Old South Ferry Station (2014)