Beiträge von B80C

    Heute Vormittag mal den SEV getestet:


    Die Busse sind Mo - Fr tagsüber stadtauswärts im 3/12-Minuten-Takt unterwegs. Diese Taktung orientiert sich zwar an der der SL 6 und 7, ist aber wenig hilfreich was die gleichmäßige Verteilung der Fahrgäste auf die Busse angeht. Zumal der Bus im 12-Minuten-Abstand auch noch die Fahrgäste der regulären SL 5 vom Hbf aufnehmen muss. Stadteinwärts wird immerhin im T7/8 gefahren.


    Im SEV-Bus fehlt auf der Rückfahrt am Messplatz die Ansage, dass bereits hier in die Tram umgestiegen werden kann. Für Gelegenheitsfahrgäste ein wichtiger Hinweis.


    Am Nordbahnof standen an der Tramhaltestelle stadteinwärts Fahrgäste. Der Bus hält daneben an der Straßenseite in Rufweite. Der Fahrer hätte einfach sein Fenster öffnen können. Er tat es nicht und fuhr ab. An der Tramhaltestelle sind weder das Verkerszeichen 224 abgedeckt, noch hängen deutlich sichtbare Hinweise aus (außer der eine in der Vitrine). Ein DFI ist nicht vorhanden.


    In Sachen Kundenkommunikation herrscht also noch Nachholbedarf.

    Ich hatte es ja schon mal angemerkt. Da ist nichts verwirrend, da die Fahrgäste das System wohl begreifen. Es gibt hier weder Beschwerden noch irgendwelchen Unmut seitens der Fahrgäste. Den gibt es nur im Forum. Kein Fahrer wird ein Ziel überschreiben, wenn es in dieser Form vom Unternehmen so gewünscht ist. Da hat sich jemand was dabei gedacht.

    Stammkunden sicherlich. Gelegenheitsfahrgäste oder Auswärtige eher nicht.


    Wenn jemand nur die Info hat, "fahr mit der 7 von diesem Bahnsteig (am Rhönring) bis Carl-Ulrich-Str." und es kommt keine 7, hat die Person ein Problem. Zumal man mit der Angabe "5 Eberstadt" nie weiß, ist das die 7 oder die Schnelllinie 6, die an der Carl-Ulrich-Str. nicht hält. Die Aushänge helfen auch nicht weiter, dort enden die Bahnen, die nach Süden weiterfahren, alle am Luisenplatz.

    Ungünstig finde ich, dass die SL 5 zwischen Kranichstein und Willy-Brandt-Platz 3 Ziele hat: 5 Hauptbahnhof, 5 Eberstadt, 5 Alsbach. Warum lässt man nicht einfach die Linien 6, 7, 8 auch ab/bis Kranichstein fahren (neben der regulären 5)? Das wäre wesentlich übersichtlicher als der Linienwechsel der Fahrzeuge am Luisenplatz.

    Die historischen Fahrzeuge müssen natürlich in der Zeit nach Eberstadt oder zum Böllenfalltor. Wie viele ST13/14 ins Kranichsteiner Depot passen weiß ich nicht. Davon ausgehend, dass die Kombiline 5/7 ohne Beiwagen unterwegs ist und im T7/8 acht Fahrzeuge benötigt werden (wenig richtig gerechnet habe), plus ein Reservefahrzeug, müssten 9 Bahnen untergebracht werden Der Rest ggf. unter Bewachung in Arheilgen.

    In den Osterferien 2023 wird es nach Kranichstein und Arheilgen für die Dauer von 3 Wochen keinen Straßenbahnbetrieb, sondern einen SEV geben.

    Da ja dieses Jahr das Gleisdreieck Frankfurter Straße / Alsfelder Straße eingebaut wird, gehe ich davon aus, dass der SEV nur zwischen Luisenplatz und Messplatz bzw. Nordbahnhof benötigt wird und die Straßenbahnen, das Gleisdreieck nutzend, von Arheilgen nach Kranichstein fahren. Abgestellt werden dürften die Bahnen in der Zeit im Depot Kranichstein.

    Zu zwei Störungen im Nahverkehr kam es an diesem Wochenende.


    Ein herrenloser Koffer sorgte am Freitagabend, 30. April für einen größeren Polizeieinsatz. Für etwa zwei Stunden musste der Luisenplatz gesperrt und der Tram- und Busverkehr umgeleitet werden.


    Am Samstagnachmittag, 1. Mai wurde die Frankfurter Straße wegen eines Feuerwehreinsatzes für zwei Stunden zwischen Pallaswiesenstraße und Kasinostraße / Rhönring gesperrt. Davon betroffen waren die Linien 5, 7 und 8.

    5.3.2021

    30 Prozent mehr Linienleistung: Neues Verkehrskonzept für Straßenbahnen ab 2022

    Erste Fahrplanerweiterungen nach den Osterferien

    Gemeinsame Pressemitteilung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der HEAG mobilo und der DADINA


    DARMSTADT (lsa) – Immer mehr Menschen wohnen und arbeiten in der Region Darmstadt. Stadt und Umland wachsen und damit auch die Nachfrage nach dem ÖPNV: Deshalb wollen Stadt Darmstadt, DADINA und HEAG mobilo von 2022 an stufenweise ein neues Verkehrskonzept für ihre Straßenbahnlinien einführen und den Fahrgästen damit ab 2024 etwa 30 Prozent mehr Linienleistung anbieten. Neue Verbindungen und mehr Fahrten sorgen dann dafür, dass sich die Fahrgäste in Zukunft auf einen noch attraktiveren öffentlichen Nahverkehr verlassen können.


    Mehr Fahrten im Spät- und Nachtverkehr

    Die ersten Verbesserungen stehen bereits in diesem Jahr nach den Osterferien ab 19. April an. Auf den Straßenbahnlinien 1, 2, 3, 4, 5, 8 und 9 wird der Spätverkehr verstärkt und der Nachtverkehr verlängert. Den letzten zentralen Umstieg am ÖPNV-Knotenpunkt Luisenplatz gibt es dann um 0.45 Uhr bzw. um 2.45 Uhr (NightLiner-Fahrten) statt wie bisher jeweils eine halbe Stunde früher. Auch wer außerhalb von Darmstadt wohnt, profitiert, denn die Straßenbahnen haben am Hauptbahnhof so Anschluss an die S-Bahn-Abfahrten um 0.30 Uhr.

    Die detaillierten Fahrplanänderungen veröffentlichen HEAG mobilo und die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) Anfang April.

    „Mit dem erweiterten Spät- und Nachtverkehr bieten wir den Menschen in Darmstadt mehr Möglichkeiten, abends das Auto stehen zu lassen und die Straßenbahnen der HEAG mobilo zu nutzen“, erklärt Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die Straßenbahnen sind das Rückgrat des Nahverkehrs in Darmstadt und binden den Landkreis in drei Himmelsrichtungen an. Mit der Stärkung der Straßenbahn werden Stadt und Kreis besser verzahnt“, freut sich Robert Ahrnt, Erster Kreisbeigeordneter und Vorstandsvorsitzender der DADINA.

    Die nächsten Fahrplanerweiterungen stehen bereits nach den Herbstferien in diesem Jahr an, auch zum Fahrplanwechsel im Dezember wird es Änderungen geben.


    Quelle: HEAG mobilo

    Am Freitag, 5. März kam es am Vormittag zu einer längeren Streckensperrung in Kranichstein auf Grund eines Feuerwehreinsatzes. Dass auch ein Bus der Feuerwehr Rödermark angefordert wurde, um Menschen unterzubringen, hängt vermutlich damit zusammen, dass HEAG mobilo ihre Busse und Personal für den SEV benötigte.

    12. Februar 2021


    Stadtverordnete stimmen für Vorzugsvariante


    Nach dem Beschluss des Magistrats der Wissenschaftsstadt Darmstadt Mitte Januar hat am Donnerstag (11.2.) auch die Stadtverordneten­versammlung mehrheitlich für die Vorzugsvariante und die Fortsetzung der Planungen im Projekt „Anbindung Ludwigshöhviertel“ gestimmt.


    Die beschlossene Variante umfasst einen geplanten Verlauf der Straßenbahntrasse vom Bestand in der Ludwigshöhstraße durch das Ludwigshöhviertel über die Cooperstraße bis zur Heidelberger Straße. Dabei wird die die heutige Wendeschleife an der Akademie für Tonkunst zweigleisig neugebaut. Der Anschluss an die bestehende Strecke in der Heidelberger Straße wird an der heutigen Einmündung der Cooperstraße durch ein Gleisdreieck hergestellt. Ebenfalls beschlossen wurde der Umbau und die Verlegung der Cooperstraße nach Süden sowie der Umbau des Knotenpunktes Heidelberger Straße, Cooperstraße, Planstraße. Die Planungen zur Neuordnung des Straßenraums in der Ludwigshöhstraße werden zur Kenntnis genommen, da diese Planungen im weiteren Verlauf noch untersucht werden.


    Der nächste Schritt im Projekt ist die Erstellung der Entwurfsplanung sowie im Anschluss die Genehmigungsplanung.


    Quelle: HEAG mobilo

    Wie könnte nun eine Linienführung bei diesem Schleifenstandort aussehen? (Die Liniennummern dienen hier lediglich der Übersichtlichkeit):


    1a: Hbf - Rhein-/Neckarstr. - Marienhöhe - Eberstadt (T30, wie bisher)

    1b: Hbf - Rhein-/Neckarstr. - Marienhöhe (T30, an der Marienhöhe Übergang auf 3b)

    3a: Hbf - Luisenplatz - Lichtenbergschule - Marienhöhe - Eberstadt (T30)

    3b: Hbf - Luisenplatz - Lichtenbergschule - Marienhöhe (T30, an der Marienhöhe Übergang auf 1b)

    3c: Hbf - Luisenplatz - Lichtenbergschule (T30, im Schülerverkehr)


    Das Ludwigshöhenviertel würde dann über Direktverbindungen nach Eberstadt, Alt-Bessungen, in die Heidelberger Straße, zum Luisenplatz und Hauptbahnhof verfügen.

    HEAG mobilo:



    26.11.2020

    Fahrt mit Bussen und Straßenbahnen an allen Adventssamstagen kostenfrei

    Gemeinsame Pressemitteilung der DADINA und der HEAG mobilo


    An allen Adventssamstagen (28.11., 5.12., 12.12. und 19.12.) können Fahrgäste in den RMV-Verkehrsmitteln im gesamten Gebiet der Stadt Darmstadt und der 23 Städte und Gemeinden des Landkreises Darmstadt-Dieburg kostenfrei unterwegs sein.


    Dies umfasst Fahrten innerhalb der Tarifgebiete 39, 40 und 41. Damit ermöglicht die Nahverkehrsorganisation DADINA ein möglichst stressfreies Einkaufserlebnis. „Wir wollen einen Anreiz schaffen, an den verkehrsintensiven Wochenenden vor Weihnachten das Auto stehen zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Dies ist eine gute Gelegenheit, ohne Stau und Parkplatzsuche bequem die Weihnachtseinkäufe zu erledigen, und dazu auch noch zur Luftreinhaltung beizutragen“, heißt es dazu.


    Nachdem im Dezember 2019 im DADINA-Gebiet an den vier Adventssamstagen die Gruppentageskarte zum Preis einer Einzeltageskarte angeboten wurde, möchte die Nahverkehrsorganisation in diesem Winter noch einen Schritt weitergehen und ein kostenloses Angebot offerieren. Dies vereinfacht den Zugang zum ÖPNV auch für Bürgerinnen und Bürger, die diesen sonst gar nicht oder nicht so oft benutzen.


    Auf einigen Linien werden die Kapazitäten verstärkt. In den öffentlichen Verkehrsmitteln und an den Bahnhöfen und Haltestellen ist unbedingt die Maskenpflicht einzuhalten.

    Das macht natürlich Sinn. Aber bei so wenig Bahnen dürfte die potenzielle Verzögerung Stadtauswärts nicht so hoch sein, dass sich ein extra Gleis lohnt. Eher können sich die Linie 3 und X nach Weiterstadt dann am Hbf "verständigen", wer vor fährt.

    Wieso wenig? Schau Dir bitte heute mal den Verkehr auf der Goebelstraße an: Trams, Busse und Pkws teilen sich die Fläche und entsprechend lange dauert es. Auch für die heute zeitweise verknüpften SL 2 + 3 wäre die Nutzung hilfreich.

    Das Problem mit der Schleife an der Haltestelle Marienhöhe ist doch vielmehr, dass beim Fehlen dieser Schleife kein sinnvolles Konzept für die Schwachlastzeiten möglich ist.


    Ohne Schleife muss man beispielsweise sonntags unnötige Mehrkilometer fahren (oder das Neubaugebiet abhängen). Allein der zusätzliche Energieverbrauch der Sonntage wird über die Jahre schnell den (dann ja verhinderten) Verlust an Bäumen deutlich übersteigen ...


    Die Schleife an der Lichtenbergschule genügt zwar den Anforderungen für die Hauptverkehrszeiten (insbesondere für Störungen), ist für Schwachlastzeiten aber völlig unnütz.

    Das sehe ich genauso. Montag bis Freitag tagsüber, besonders an Schultagen, macht eine Verlängerung der SL 3 nach Eberstadt Sinn. Vielleicht auch noch am Samstag. Aber Abends?

    Ich bin nicht deiner Meinung.

    Warum sollte es zwei Wendeschleifen im Abstand von ca. 1200 Metern geben? Da die neue Strecke voll an die Eberstädter Strecke angebunden werden soll, kann eine 6, 7 oder 8 dann auch mal eben zur Lichtenbergschule fahren, wenn sie wenden will oder muss. Hierfür eine zweite Schleife zu bauen, erscheint mir mehr als übertrieben.

    Die Schleife Lichtenbergschule kann man abbauen. Sie wird nicht benötigt, wenn es die an der Heidelberger Straße gibt. Schließlich soll die SL 3 durch das neue Wohnquartier fahren. Was soll den Deiner Meinung nach mit den Bahnen der SL 3 passieren, wenn sie an der Heidelberger Straße stehen und dort nicht wenden können?

    Das heißt dann aber, dass die Linie 3 zukünftig entweder immer von/nach Eberstadt verkehrt oder als Ringlinie über Heidelberger Straße/Neckarstraße geführt wird. Natürlich mit Lückenschluss zur Marienhöhe für zusätzliche Fahr- und Wendemöglichkeiten.

    Im neuen Linienkonzept, das bis Dezember 2023 umgesetzt werden soll, ist die Verlängerung bisher gar nicht vorgesehen. Die Wendeschleife macht nur an der Heidelberger Straße wirklich Sinn, weil man nur dort alle betrieblichen Vorteile hat. Für die Bäume kann es Ersatzpflanzungen an anderer Stelle geben. Das ist im Straßenbau auch üblich.

    Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung (30. September 2020) die Gründung der Stradadi GmbH durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die HEAG mobilo GmbH und den Landkreis Darmstadt-Dieburg beschlossen. Gegenstand der Stradadi GmbH ist das Projektmanagement für die Erweiterung der Infrastruktur, insbesondere Planung und Bau von Straßenbahnen für den ÖPNV.

    In einem ersten Schritt soll die Verbindung von Darmstadt in den Ostkreis, die Straßenbahn nach Groß-Zimmern weiter geplant und umgesetzt werden. Auch eine Straßenbahnverbindung von Darmstadt nach Weiterstadt soll weiter untersucht werden.

    Mehr Infos gibt es hier: Wissenschaftsstadt Darmstadt

    Selbst in Kassel, mit einem recht großen Wagenpark an Zweirichtungsfahrzeugen im Vergleich zu den Linien, auf denen sie eingesetzt werden müssen (SL 7, SL 4 auf den einigen, wenigen Kursen ab/bis Oberkaufungen) gibt es keinen Fahrtrichtungswechsel oder Gegenrichtungsverkehr bei Betriebsstörungen. Das hängt einerseits auch mit den abgebauten Gleiswechseln im Netz zusammen. Andererseits fahren auf den Linien mit Wendeschleifen an beiden Enden Ein- und Zweirichter im Mischbetrieb, weshalb spontane Linienverkürzungen oder Inselbetrieb nicht planbar sind. Daher werden immer die nächst gelegenen Wendeschleifen angefahren, um den Fahrtrichtungswechsel im Netz vorzunehmen (z.B. Polizeipräsidium, Auestadion, Betriebshof Sandershäuser Straße, Rolandstraße). Den gesperrten Abschnitt übernimmt der SEV.

    Es gibt Ideen, die Tram südlich der B42 zu bauen. Da ist Gewerbe- aber kein Wohngebiet. Die Führung macht, wie in Arheilgen, Bessungen und Eberstadt, nur durch den Weiterstädter Ortskern wirklich Sinn. Also dort, wo jetzt auch die Busse fahren.

    Ich vergaß: Kranichstein, Griesheim und Seeheim-Jugenheim. Auch hier fahren die Bahnen durch die Ortsmitte. Und weil ja Kassel beispielhaft genannt wurde: In den Vororten Baunatal, Vellmar, Kaufungen, Helsa und Hessisch-Lichtenau ist das ebenfalls so. Die Tram fährt in der Ortsmitte.

    Stimmt, die Sitze sind überall die gleichen; die Aufteilung der Sitze sind allerdings unterschiedlich: in den Endwagen gibt es den Mehrzweckbereich zwischen den Türen und bis zum Gelenk, und über den Drehgestellen 16 Sitze, die so wie beim Frankfurter S-Wagen angeordnet sind (die mittleren 8 zu zwei Vierergruppen, dann vier hinterm Führerstand und vier zur Tür). Im Mittelwagen gibt es viele der Sitze in Zweiergruppen, also ohne Gegenüber; ich glaube, insgesamt vier Vierergruppen, aber da bin ich nicht sicher.

    Bei tram-kassel.de gibt es eine Zeichnung. und einen Bericht.