Beiträge von B80C

    Zitat

    Original von ET 403
    Es gab seltsamerweise keinerlei Umleitungen über die Bismarckstraße.


    Ich bewundere auch immer wieder, wenn bei einer Betriebsstörung die Bahnen nacheinander auflaufen und dann warten, warten, warten ... dürfen. Umleitungsfahrten sind gerade bei Berliner Allee/Bismarckstr. doch wechselseitig flexibel und kurzfristig möglich, ebenso wie vorzeitiges Wenden. Habt mehr Mut in der Leitstelle zu schnellen und unorthodoxen Entscheidungen! ;)

    Zitat

    Original von Holger Koetting
    Das ist aber auch kein Problem (technisch gesehen). Man muß es seitens des Betriebs nur verstehen, wollen und können. (...) Es ist halt ein gewisser Aufwand, sich hinzusetzen und die Ansagekombinationen zu ermitteln und hinzubasteln. Aber es gibt keine wirkliche technische Beschränkung; und selbst wenn irgendwann der Speicherplatz beschränkt sein sollte, dann sind das noch immer mehr Möglichkeiten als das bisherige "Eine Ansage für alle Tage"-Verfahren.


    Wo (k)ein Wille ist, ist auch (k)ein Weg ... :P.


    Bei den Heinerfestumleitungen funktioniert die tlw. andere Zusammenstellung der Haltestellen-Ansagen (und Anzeigen) auch.


    In Kassel wurde es übrigens bereits in den 1980er Jahren mit Inbetriebnahme der N8C-Tw so gemacht: Es gab verschiedene Kassetten(!) für die verschiedenen Verkehrszeiten.

    In ST14 Tw 0775 wurde heute - als Linie 8 von Alsbach kommend - "sinnvollerweise" an der Haltestelle Fa. Merck eine Umsteigemöglichkeit zur Linie 6 (also Richtung Gleisschleife Merck) angesagt. Ob sich da viele Umsteiger finden werden, wenn die Strecke nach Arheilgen wieder frei ist? Vielleicht sollte eine Fahrgastzählung durchgeführt werden :P!

    Zitat

    Original von Disponent
    Die Taktverdichtung wird notwendig, weil die ST 10 mit Beiwagen nicht mehr eingesetzt werden.


    Heute gegen 13.15 Uhr waren auf dem Luisenplatz ST 10 7606 als SL3-Verstärker zur Lichtenbergschule und 7608 als SL 7-Verstärker nach Eberstadt unterwegs (beide mit Bw).


    Nebenbei bemerkt: Auf der Bismarckstraße wurden zusätzliche Haltestellenpaddel aufgestellt, um die zahlreichen Regionallinien anzeigen zu können. Dabei hat irgendjemand nicht aufgepasst: Die Haltestelle Kasinostraße heißt jetzt auch "Bismarckstraße", am Willy-Brandt-Platz steht ein Paddel mit der Bezeichnung "Feldbergstraße" rum :).

    Die Ansage "Zentrale Umsteigehaltestelle in viele Richtungen" kann zumindest im Spätverkehr am Luisenplatz Sinn machen. Will man z.B. am Abend vom Böllenfalltor nach Alsbach und wird erst an der Rhein-/Neckarstr. auf die Linie 8 hingewiesen, wartet man dort u.U. 30 Min, wenn die 8 den Sternanschluss am Luisenplatz vor der 9 verlassen hat.


    In Frankfurt werden (nur in den VGF-Fahrzeugen?) Linie und Ziel angesagt. An der Konstablerwache z.B. dauert das zwar etwas, es funktioniert aber. In Darmstadt sollte es also auch möglich sein.


    Zitat

    Original von Holger Koetting
    Gut, daß es in Darmstadt schwierig ist, am Hauptbahnhof einen guten Netzplan zu finden, ist ein anderes Problem, aber dann wären wir ja nicht in Darmstadt.


    Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass am Hbf DA keine gescheiten Linienpläne hängen? Unsere "liebe" DADINA?

    Zitat

    Original von Disponent
    Die Haltestelle Kasinostraße steht deshalb unter Denkmalschutz, weil sie die letzte mit der typischen 60er JahrePflasterung ist. Sollte ein geeigneter Standort gefunden sein werden die beiden Inseln abgetragen und dort wieder aufgebaut.


    Was der "Denkmalschutz" mal wieder "anrichtet"... Es wird höchste Zeit, dass die Bismarckstraße vollständig mit barrierefreien Haltestellen ausgestattet wird. Ist es möglich, das "historische" Pflaster in die höher gelegte Haltestelle zu integrieren?


    Zitat

    Original von Disponent
    Es ist für den Fahrgast weit angenehmer öfter fahren zu können, als in einem gestreckten Takt mit übergroßen Einheiten. Hierzu gibt es zahlreiche Untersuchungen, die dies bestätigen.


    Sehe ich auch so. Zudem reichen außerhalb des Schülerverkehrs ST13/14 solo im 15 Min.-Takt aus. Die 30 Nf-Beiwagen werden auf den anderen Linien (außer SL 1) dringender benötigt und reichen hier schon nicht.

    Guten Abend,


    als ich heute Nachmittag gegen 16:45 Uhr in die Stadt kam, stand der defekte Tw 7606 mit Bw 94xx der SL 3 Ri. Lichtenbergschule abgebügelt in der oberen Rheinstraße in der Rechtskurve am Kaufhof. Dahinter eine SL 9, am Luisenplatz je eine weitere SL 3 + 9, alle Richtung Schloss. Ein Gelenkbus eines Privatunternehmens (HAV ?) stand direkt hinter letzterer SL 3 auf der Weiche und behindete somit die Weiterfahrt der Linien 5, 6, 7, 8 am Luisenplatz in beide Richtungen. Folglich stauten sich Straßenbahnen und Busse zum Willy-Bradt-Platz und zur Rhein-/Neckarstr. zurück. Ein RKH-Gelenkbus versuchte die am Luisenplatz wartende SL 9 Richtung Schloss zu überholen - auf dem Gegengleis. Er kam wie er kommen musste - der Gegenverkehr. Der RKH-Bus wich also auf den Fußgängerbereich aus. Chaos für kurze Zeit komplett, auch am Schloss stauten sich nun Busse und Bahnen in Richtung Luisenplatz. Die Verkehrsmeister der HEAG mussten dann die gesamte Verkehrsregelung vor Ort übernehmen - nicht nur für die eigenen Linien. Sie haben es dann schließlich gut hinbekommen. Verkehrsmeister anderer VUs habe ich nicht gesehen.


    Es ist mir schon öfters aufgefallen, dass v.a die Regionallinenfahrer am Luisenplatz gnadenlos fahren wie sie wollen und Weichen blockieren. Was das im Krisenfall zur Folge haben kann hat man heute gesehen.


    Es wird Zeit, dass die HEAG-Leitstelle mit allen VUs im DADINA-Bereich verbunden wird und es bleibt zu hoffen, dass die Verkehrsmeister dann auch den anderen Busfahrern verbindliche Anweisungen geben können.


    Allerdings habe ich auch eine Kritik am Verkehrsmanagement der HEAG-Leitstelle zu den eigenen Linien. Diese hätte durchaus eher auf die Blockade reagieren können und die letzten Züge der SL 3 + 9 am Luisenlatz nicht mehr in den gesperten Bereich einfahren lassen sollen. So wäre es sicherlich kurzfristig möglich gewesen, die SL 9 über die Bismarckstr. zum Hbf umzuleiten und nach Griesheim zurückfahren zu lassen (bzw. schon ab Mozartturm über Hbf - Bismarckstr. zum Luisenplatz). Die verbliebenen beiden Züge der SL 3 wären sinnvoll in der Zeit der Sperrung die Rundfahrten Luisenplatz - Hbf gefahren.

    Zitat

    Original von Chris26
    Noch ein Vorschlag vom mir. Er beinhaltet Ideen von Guru, ist aber nicht so kompliziert umzusetzen:
    Die Linie 5 fährt abends einfach verkürzt nur bis Luisenplatz. Ankunft ist wie bisher Minute 08 bzw. 38. Dann wendet sie am Schloss und wartet an der Schlossschleife bis alle anderen Linien vorbeigefahren sind ...


    Die Schlossschleife steht nicht immer zur Verfügung (Schlossgrabenfest, Heinerfest).


    Zitat

    Original von Chris26
    Ergebnis: Kein zusätzliches Fahrzeug wird benötigt, ...


    Es werden weiterhin 2 Züge benötigt, also genau so viele, als wenn die Linie 5 zum Hbf. weiterfährt (Fahrzeit Lui - Bhf. Kranichstein 16 Min. pro Richtung).


    Zitat

    Original von Chris26
    Die dann weggefallenen Fahrten Lui-Hauptbahnhof und zurück könnten durch weitere zusätzliche Fahrten der Linie 3, beispielsweise auch am Wochenende, ausgeglichen werden.


    Welche Zusatzfahrten sollten das sein? Die Linie 3 legt bereits Zwischenfahrten ein, die einen 15-Min.-Takt herstellen.

    Zitat

    Original von Chris26
    Nochmal: Nichts gegen die Straßenbahn. Ich bin auch für die Straßenbahn. Aber im Spätverkehr ist es glaube ich dem meisten egal ob sie mit Bus oder Bahn nach Hause kommen. Beides muss meiner Meinung nach nicht sein. Zumal offensichtlich die Straßenbahn nur schwach ausgelastet ist. Es gibt auch viele Nachtbus-Linien die fahren, wenn (S)-Bahn-Linien schon eingestellt sind. Wo ist das Problem?


    Schön dass wir uns im Grundsatz einig sind. Es gibt auch kein Problem. Mann muss nur das H-Bus Angebot nach Kranichstein reduzieren, den Abstand der Linie 5 vor und nach dem Stern auf 5 Minuten verringern und den Anschluss zum U-Bus in Kranichstein mit der Linie 5 herstellen.



    Wohngebiet alter Schlachthof: Der Fussweg ist vom Rhönring tlw. länger als vom Messplatz. Die Leute werden aus Gründen der Sicherheit im Dunkeln den kürzeren Weg bevorzugen. Temporäre Großveranstaltungen: Geht die Mess' nicht bis 24 Uhr? Gastronomie Eissporthalle: Denjenigen die daran denken, dass sich Alkohol und selber fahren in der Regel nicht vertragen, sollte man ein Angebot machen.


    Zitat

    Original von Chris26
    Zusätzliches Fahrzeug: Auch ein Argument, wenn es denn stimmt.


    Es stimmt. Siehe bitte in den alten Fahrplänen des H-Busses vor der Einführung der Kranichstein-Tram nach.


    Zitat

    Original von Chris26
    Aber wieder das alte Problem: Wie bekommt man die Linie 5 nachts zum Sternanschluss auf den Luisenplatz? Eine Idee hätte ich vielleicht noch: Zum Heinerfest hielten doch früher mal die Linie 8 und die Linie 9 zusammen an der Haltestelle der Linie 8 indem sie bis über die Weichen fuhren. Dabei hatten aber beide noch einen Beiwagen angehängt. Jetzt stelle ich mir vor: Um Platz auf dem Lui zu sparen fährt die Linie 5 in Zukunft nachts ohne Beiwagen. Vom Fahrgastaufkommen sollte das OK sein. Linie 8 fährt zum Sternschluß ganz weit vor, Linie 5 parkt genau dahinter.


    Siehe dazu bitte hier:


    Zitat

    Original von B80C


    Würde die Linie 5 zum Sternanschluss den Luisenplatz bedienen, träfen sich die beiden im Spätverkehr eingesetzten Züge am Luisenplatz. Da die Fahrzeit (vom Lui) zur Endstelle am Bhf. Kranichstein pro Richtung 16 Minuten beträgt, würde ein 3. Fahrzeug benötigt während ein Zug fast 20 Minuten am Hbf. herumstünde. Die o.g. Vorfahrtsgewährungen halte ich eher für ungeeignet, da sie einen regen Funkverkehr aller Beteiligten voraussetzen.


    Zitat

    Original von Chris26
    Eventuell könnte man die Linie 3 aus dem Sternanschluß nehmen, wenn es notwenig wäre dort über die Weichen zu fahren.


    Die Bessunger werden sich bedanken. Außerdem klappt es dann mit den Zwischenfahrten und dem 15 Min. Takt Hbf.-Lui der Linie 3 nicht mehr.

    Zitat

    Original von Chris26
    Dann wäre die Linie 5 zumindest eine gleichwertige Alternative für die Kranichsteiner. Dann sollte man natürlich auch ganz darauf verzichten den H-Bus nach Kranichstein fahren zu lassen.


    O.k. Wir werden uns immer einiger. Allerdings: Es gibt möglicherweise einen Bedarf für die Verbindung Martinsviertel-Kranichstein. Für den dürfte ein 60 Min. Takt reichen.

    Zitat

    Original von Chris26
    Wenn ich mir die Argumente hier so recht überlege, so stelle ich fest: Eigentlich braucht man die Linie 5 im späteren Abend-/Nachtverkehr ab ca. 23:00 Uhr gar nicht mehr. Den Abschnitt Hauptbahnhof-Luisenplatz-Kranichstein bedient der H-Bus, Luisenplatz-Rhönring die Linie 8, zum Nordbad will nachts eh keiner mehr. Dadurch dass die Linie 5 einige Minuten hinter dem Sternanschluss, und damit hinter dem H-Bus fährt, benutzt sie eh kaum jemand.


    Zitat

    Original von B80C
    Und wie willst Du dann die Kosten für den Bau der Kranichstein-Tram erklären? Deine Aussage gleicht denen der mittlerweile verblichenen "Pro Bus für Kranichstein"-Fraktion, die mit allerlei Absurditäten den Bau verhindern wollten.


    Zitat

    Original von Chris26
    Also darum geht es hier: Weil man vor ein paar Jahren für teures Geld die Strassenbahn nach Krainichstein gebaut hat, muss diese auch immer bis in die Puppen bedient werden. Auch wenn keiner mehr mit fährt.
    Ich habe nichts gegen die Straßenbahn nach Kranichstein. Sie tut tagsüber sicher ihre guten Dienste. Nur im späten Nachtverkehr sehe ich nicht ein, warum man unbedingt 2 Linien nach Kranichstein anbieten muss, wenn eine reicht. Die Line 3 stellt ihren Betrieb nach 23 Uhr auch ein. Ich sehe eigentlich nicht ein warum es ausgerechnet nach Kranichstein 2 parallele Verbindungen bis zum absoluten Betriebsschluss geben muss.


    Genau. Wirtschaftlich ist es, denn Parallelverkehr abzubauen. Das kann man entweder durch o.g. Maßnahmen zur Reduzierung des H-Busses oder - so Deine Idee - durch Einstellung der Tram 5 tun. Als Straßenbahnbefürworter (ökologische Gründe, größere Akzeptanz von schienengebunden Verkehrsmitteln) bin ich für die Beibehaltung der Linie 5 auf ganzer Strecke und für eine Reduzierung des H-Busses.
    Bei der Verlängerung des Busses zum Bhf. Kranichstein wird ein zusätzliches Fahrzeug benötigt. Messplatz (Wohngebiet ehem. Schlachthofgelände; temporäre Großveranstaltungen), Eissporthalle (Gastronomie) und das Wohngebiet an der Haltestelle Borsdorffstraße wären bei der Einstellung der Tram 5 nicht mehr angebunden.
    Dass keiner mehr mit der Linie 5 fährt stimmt so ja nicht. Es geht lediglich um den Parallelverkehr nach Kranichstein. Stadteinwärts stimmen nach meiner Beobachtung die Fahrgastzahlen der Tram 5. Das liegt daran, dass in dieser Richtung die Bahn vor dem Bus abfährt. Also wieder ein Argument dafür, das Angebot von Seiten der DADINA so zu steuern, dass mehr Leute in die Bahn einsteigen.
    Und noch ein Beispiel von heute Nachmittag; 2 Jungs am Luisenplatz, H-Bus fährt ein, Jungs wollen einsteigen und bemerken: H-Bus fährt nicht nach Kranichstein sondern zum Alfred-Messel-Weg. Jungs wieder raus aus dem Bus und rüber zur Tram 5, die in diesem Moment Richtung Kranichstein am Lui einfährt. Merke: Die Macht der Gewohnheit. Und die gilt es umzusteuern.


    Bei der Tram 3 bin ich für zwei weitere Fahrten nach 23.15 Uhr.

    Zitat

    Original von 7601
    Mein Vorschlag für den Abendverkehr:
    2: Hauptbahnhof -> Schloß(alle 15 min., Ersatz für 3)
    3: Lichtenbergschule -> Luisenplatz -> 5 Kranichstein
    5: Kranichstein -> Luisenplatz -> 3 Lichtenbergschule:


    Auch hier gilt - wie bereits oben erwähnt: Eine unterschiedliche Führung einer Linie zu verschiedenen Tageszeiten ist für die Fahrgäste wegen der Merkbarkeit schwierig. Dein Vorschlag verändert im Spätverkehr gleich 3 Linien.

    Zitat

    Original von Chris26
    Wenn ich mir die Argumente hier so recht überlege, so stelle ich fest: Eigentlich braucht man die Linie 5 im späteren Abend-/Nachtverkehr ab ca. 23:00 Uhr gar nicht mehr. Den Abschnitt Hauptbahnhof-Luisenplatz-Kranichstein bedient der H-Bus, Luisenplatz-Rhönring die Linie 8, zum Nordbad will nachts eh keiner mehr. Dadurch dass die Linie 5 einige Minuten hinter dem Sternanschluss, und damit hinter dem H-Bus fährt, benutzt sie eh kaum jemand.


    Und wie willst Du dann die Kosten für den Bau der Kranichstein-Tram erklären? Deine Aussage gleicht denen der mittlerweile verblichenen "Pro Bus für Kranichstein"-Fraktion, die mit allerlei Absurditäten den Bau verhindern wollten.


    Siehe bitte hier: Damit wird die Linie 5 besser genutzt.


    Zitat

    Original von B80C
    Eine Lösung wäre, den Abstand der Linie 5 zum Sternanschluss etwas zu verringern und - wie tagsüber - nur noch jeden 2. H-Bus nach Kranichstein fahren zu lassen (den anderen dann zum Alfred-Messel-Weg).

    Zitat

    Gut wäre es daher, auf den Hauptlinien 3, 5, 7/8, 9 und H einen 15 Min. Takt bis gegen 22.00 Uhr anzubieten.


    Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Linie H natürlich nur zwischen ELP und Martinsviertel, zum Kesselhutweg alle 60 Minuten.

    Zitat

    Original von fmm_de
    Hallo B80C
    wie wird es eigentlich, wenn die Arheilger Strecke bis hinten fertig ist?


    Gleisbeschauer hat ja bereits darauf geantwortet.


    Zitat

    Original von Chris26
    Wie wäre es wenn man die Abfahrt der Linie 5 statt irgendwie weiter nach vorn, weiter nach hinten verlegen würde, so dass man abends einen echten 15 Minuten Takt Hauptbahnhof - Luisenplatz - Kranichstein hin bekäme?


    Der 15 Min. Takt ist durch die schon beschriebenen Zwischenfahrten der Linie 3 da. Nur hilft er wenig, da am Luisenplatz kein Anschluss besteht. Gut wäre es daher, auf den Hauptlinien 3, 5, 7/8, 9 und H einen 15 Min. Takt bis gegen 22.00 Uhr anzubieten. Damit gäbe es nicht nur häufiger den Sternanschluss sondern auch mehr Fahrmöglichkeiten für ankommende Bahnreisende am Hbf. Kommt man z.B. am Abend mit der S3 von Ffm. (Ankuft .25/.55) so wartet man alleine 13 Min. am Hbf. DA auf die Weiterfahrt (Linie 3 um .08/.38). Eine gleichzeitige Vorverlegzung des Sterns Luisenplatz um 5 Minuten auf .10/.40 (gab es schon mal) würde die Anschlusssituation am Hbf. zumindest aus Richtung Ffm. (andere Richtungen habe ich jetzt nicht nachgeschlagen) verbessern.

    Zitat

    Zitat aus dem RMV-Fahrplanbuch 12, gültig seit 10. Dezember 2006, Seite 10 unter der Überschrift Neuerungen und Änderung im Zug-, Straßenbahn- und Busverkehr bei der Linie 3 unter anderem: "Wie Werktags im Abendverkehr verkehrt die Linie 3 am Sonntagmorgen im 15-Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Luisenplatz."


    Ich habe seinerzeit die DADINA wegen der Linie 3 am Sonntag Morgen angefragt und bekam die Auskunft, dass es sich bei der Information um einen redaktionellen Fehler in der Rubrik „Änderungen und Neuerungen“ im lokalen Fahrplanbuch der DADINA handelt.


    Zitat

    Frage 1: Was ist mit dem Sonntagabend.


    Am Sonntag Abend fährt die Linie 3 - wie auch am Samstag Abend - die Zwischenfahrten Hbf.-Rheinstr.-Luisenplatz-Bismarckstr.-Hbf.

    Guten Abend,


    das Problem ist, dass die Linie 5 mittlerweile 9 Minuten nach dem Sternanschluss am Luisenplatz nach Kranichstein abfährt und viele Kranichsteiner offenbar lieber im Bus als an der Haltestelle stehen wollen. Zudem hat der U-Bus Richtung Messel in Kranichstein Anschluss vom H-Bus und wartet die Linie 5 nicht ab.


    Würde die Linie 5 zum Sternanschluss den Luisenplatz bedienen, träfen sich die beiden im Spätverkehr eingesetzten Züge am Luisenplatz. Da die Fahrzeit (vom Lui) zur Endstelle am Bhf. Kranichstein pro Richtung 16 Minuten beträgt, würde ein 3. Fahrzeug benötigt während ein Zug fast 20 Minuten am Hbf. herumstünde. Die o.g. Vorfahrtsgewährungen halte ich eher für ungeeignet, da sie einen regen Funkverkehr aller Beteiligten voraussetzen. Eine Verknüpfung von H- und K-Bus ist - wie jede unterschiedliche Führung einer Linie zu verschiedenen Tageszeiten - für die Fahrgäste wegen der Merkbarkeit schwierig (Besser: Eine Linie, ein Weg, eine Zeit).


    Eine Lösung wäre, den Abstand der Linie 5 zum Sternanschluss etwas zu verringern und - wie tagsüber - nur noch jeden 2. H-Bus nach Kranichstein fahren zu lassen (den anderen dann zum Alfred-Messel-Weg).


    Ungünstiger gelöst ist die ganze Geschichte übrigens am Sonntag Vormittag: Hier fahren die Bahnen der Linien 3 und 5 sowie die K-Busse vor dem Stern zum Hbf. und nach dem Stern in die Stadtteile. Der H-Bus trägt in dieser Zeit die komplette Umsteigelast der Fahrgäste der Linien 8, 9 und L zum/vom Hbf. Hier wäre es sinnvoll, die Linie 3 direkt an den Sternanschluss anzubinden und - wie im Spätverkehr - mit dem am Hbf. wartenden Zug der Linie 3 die Zwischenfahrten Hbf.-Rheinstr.-Luisenplatz-Bismarckstr.-Hbf. einzurichten.

    Guten Abend,


    nach langem Mitlesen hier mein 1. Beitrag zu einem Thema, das mich schon lange aufregt.


    Vorab: Die DADINA als Lokale Nahverkehrsorganisation bestellt und bezahlt den Verkehr bei den Verkehrsunternehmen, so auch bei der HEAG. Beschwerden sind deshalb dorthin zu richten (hab ich schon gemacht).


    Die Bestellungen der DADINA zum Heinerfest für die Stadt Darmstadt sind absolut unzureichend. Beispiele:


    Verbindung Luisenplatz – Böllenfalltor: Der Straßenbahnbetrieb wird durch einen Betrieb mit Gelenkbussen im 15-Min.-Takt ersetzt. Dadurch herrscht ein erheblich geringeres Platzangebot ggü. einer Tram mit Beiwagen.
    Wenn die DADINA schon zum Heinerfest die Straßenbahn auf diesem Abschnitt einstellen (muß), ist teilweise ein Busverkehr im 5 bis 7,5-Minuten-Takt notwendig. Denn: An Wochentagen fahren im Berufsverkehr (an Schultagen) die Bahnen alle 7,5-Minuten zum Böllenfalltor. Für die An- und Abreise zum/vom Heinerfest reicht der 15-Min.-Takt nicht aus.


    Verbindung Hauptbahnhof – Luisenplatz: Sowohl über die Rheinstraße als auch über die Bismarckstraße wird das Angebot deutlich eingeschränkt: Normalerweise fahren 2 (im Berufsverkehr 3) Tramlinien (2, 3, 5) und 2-3 Buslinien (F*, H, K) diese Relation. Beim Heinerfest-Umleitungsverkehr fährt dagegen keine Tramlinie und nur 2-3 Buslinien (2, F*, H) diese Strecke. (*Dabei ist die Linie F vom Hbf zur Stadt wegen des Halts im Zweifalltorweg für Umsteiger von der Bahn in Richtung Stadt wenig attraktiv). Die Bismarckstraße wird überhaupt nicht durch Stadtlinien angebunden. Dieses Angebot ist sowohl abends, als auch am Wochenende und besonders im Berufsverkehr am Heinerfest-Montag völlig unzureichend.
    Vorschlag: Wenn schon zum Heinerfest das Netz geändert wird, dann sollte die Linie 5 vollständig und die Linie 9 zwischen Griesheim und Luisenplatz auf Ihrem normalen Linienweg belassen und die Bahnen der 9 – wie in früheren Zeiten, als es die Linie 4 und das Gleisdreieck Berliner Allee noch nicht gab – über die Bismarckstr. zum Hbf verlängert werden. Dadurch wird der Hbf wieder von 2 Tramlinien angebunden. Zur Kompensation können die Ersatzbusse der Linie 2 dann am Luisenplatz enden.


    Verbindung TU-Lichtwiese – Luisenplatz – Hauptbahnhof: Diese Relation wird während des Heinerfest-Fahrplans überhaupt nicht bedient. Hat die TU schon Semesterferien? Wollen die Anwohner aus dem Woogsviertel nicht in die Stadt?
    Vorschlag: Der K-Bus wird vollständig durchgebunden (Umleitung über das Martinsviertel). Für den Abschnitt Ostbahnhof – Luisenplatz reicht die Bedienung mit den Regionalbussen aus.


    Allerdings bin ich der Meinung, dass die Zwangumleitungen von Bahn und Bus (Nichtbedienung der Schlosshaltestelle) und damit die Busbedienung der Linien 3 und 9 (Abschnitt Böllenfalltor) dem Heinerfestmonopol geschuldet sind und einem attraktiven Nahnverkehr im Wege stehen. Eine Änderung der Linienführungen ist gerade für Gelegenheitsnutzer unattraktiv. Warum wird das Heinerfest nicht in Richtung Ernst-Ludwig-Straße oder Wilhelminenstraße (Fußgängerzonen) erweitert und die Buden von der Schlosshaltestelle entfernt? Auf der Landgraf-Georg-Straße könnte es bleiben und die Buslinien F, H und L einen kleinen Schlenker über den Roßdörfer Platz fahren.


    Es sollte doch im Interesse der DADINA sein, dass den Kunden des ÖPNV – beim Heinerfest auch viele Gelegenheitskunden – im Freizeitverkehr ein attraktives Angebot gemacht wird. Sollte von Seiten der Politik finanzieller Gegenwind herrschen müsste es doch Aufgabe der DADINA sein, die Stadtregierung argumentativ zu überzeugen. Umweltschutz beginnt mit einem attraktiven ÖPNV-Angebot.