Beiträge von Linie_4

    Also was ich nicht verstehen kann, sind die Vorgaben beim Fahrzeugeinsatz.

    Für die n71 werden nachts zwei Gelenkbusse benötigt - im Tagesverkehr jedoch wird auf keiner Linie ein Gelenkbus gefordert.

    Fährt man dann gezwungenermaßen doch tagsüber auf der 652/653 oder 662 mit einem Gelenkbus, dann ist das Ressourcenverschwendung.

    Zumal man in Gravenbruch mit einem Gelenkbus als Fahrer echt seinen Spaß hat.


    Darf man mit einem Gelenkbus mit X-Bus Beklebung eigentlich auch gemeine regionale Linien damit fahren? Wenn nicht, dann wäre das der nächste Fall von Ressourcenverschwendung.

    Das ist korrekt - seit Samstag 04.01.2019 fährt Müller Riedstadt mit gefühlt allen bisherigen Viabus-Fahrern.

    Seit 01.01.2020 stehen schon die Übergangsbusse auf dem Gelände der Stadtwerke bereit. Habe zufällig am Neujahrstag privat in Bad Vilbel zu tun gehabt und nicht schlecht gestaunt, als zwei himmelblaue Sprinter Richtung Dortelweil gefahren sind.


    Viabus hat am 02.01.2020 und 03.01.2020 den Betrieb trotz fast komplett abgeworbenem Fahrpersonal regulär und komplett gefahren. So schlecht scheint es mit Viabus also nicht zu stehen, wenn man noch genug Fahrer hat, um seine Leistungen trotz "Fahrerschwund" noch erbringen zu können.


    HP-M 2026 Evo Bus O530

    HP-M 2039 MAN

    HP-M 2022 Evo Bus O530Ü

    HP-M 2057 Mercedes Benz Sprinter mit blauer VRN Lackierung

    HP-M 2058 Mercedes Benz Sprinter mit blauer VRN-Lackierung


    Zusätzlich stehen noch abgemeldet 2x Solaris Urbino Midibusse und 1x Iveco Crossway rum. Gehören die vielleicht den Stadtwerken? Alle anderen gelben Zitronen sind verschwunden. Mal sehen was als Gelenkbus ab Schulbeginn eingesetzt wird.


    Leider habe ich keine Infos über die Notvergabe gefunden (so wie bei den RMV) Verkehren - aber laut Fahrern wussten die bereits im November, dass sie Anfang Januar für ein anderes Unternehmen den Vilbus fahren sollen. Schlechte Informatiionspolitik der Stadtwerke oder ein abgekartetes Spiel beim Vergabemonopoly? Den Fahrern wird es zumindest besser gehen. So sollen sie statt 15,00 € künftig 16,00 € pro Stunde bekommen (über LHO Tarif). Ich freue mich für die Fahrer. Wenn Müller Riedstadt das auch in seinen anderen Verkehren so handhabt, dürften die eigentlich keine Fahrerprobleme haben.

    Ein bischen Science Fiction schreibst Du aber schon. Für eine Reaktivierung dieser Bahnstrecke fallen mir spontan zu viele Argumente ein, die dagegen sprechen.


    - Die Nordmainische S-Bahn macht RB-Leistungen künftig überflüssig. Damit später wohl nur noch Bummelzüge bis Hanau oder maximal F-Süd vielleicht, wenn überhaupt.


    - Elektrisch bis ins Bachgau oder bis Frankfurt dieseln? Oder eine RB mit Lokwechsel in Aschaffenburg? Bevor eine stillgelegte Diesel-Bahnstrecke elektrisch reaktiviert wird, sollte man lieber bestehende Diesel-Bahnstrecken auf eine mögliche Elektrifizierung hin untersuchen (z.B. KBS 781 Maintalbahn).


    - Du wohnst also in Großostheim? Dann weißt Du auch wie weit die Bahngleise maximal gehen könnten und wo die Leute wohnen, die dann mit dem Zug fahren sollen. Wer wohnt denn im Gewerbegebiet IHP? Die Leute müßten also mit dem Bus erst an den künftigen Bahnhof gekarrt werden oder P+R. Doch wer schon im Auto sitzt der fährt lieber über die direkte B469 zur A3/A45 Richtung Frankfurt. Und die Trasse in den Ort hinein ist ja mittlerweile verbaut.


    - Die vermeintlich bessere Anbindung an Aschaffenburg sehe ich nicht. Der Teil der Fahrgäste mit Ziel Innenstadt ist mit dem Zug nicht besser dran. Umsteigen oder Fußweg vom Hbf in die Stadt ist nicht gerade attraktivitätssteigernd. Eine Verbesserung gibt es nur für den Bereich Haltepunkt Hochschule. Ob das Potential aber dafür größer ist als die bestehenen Fahrgäste die heute mit dem Bus direkt in die City fahren, wage ich zu bezweifeln.


    - Die Buslinien in der Großostheimer Straße erschließen die Firmen im Industriegebiet bei weitem besser als es die Bahnstrecke je könnte. Das Problem hier ist nicht das schlechte Fahrtenangebot oder Kapazitätsmängel über zu volle Busse. Der Stau in der Rush-Hour bremst den Bus aus. Die Arbeitnehmer im Industriegebiet fahrenn von Aschaffenburg aus immer gegen die Lastrichtung. Auch ein Grundd warum man schon vor Jahren die Anbindung mit dem Stadtbus zugunsten des Regionalbusses zurück genommen hat.


    - Bedenke bitte die aktuelle Diskussion über die Hafenbahn. Lärmbelästigung in Nilkheim und Leider. Keine guten Vorraussetzungen für zusätzlichen Bahnverkehr in Nilkheim. Das Geschrei ist jetzt schon groß. Verkehrslärm (nicht nur der bei der Bahn) im Allgemeinen ist ein sensibles Thema bei den Leuten.


    - Bedenke bitte auch die Flaschenhalsfunktion zwischen AB-Süd und AB Hbf. Keine Ahnung ob da noch genug Trassen für den Bahnverkehr in den Bachgau möglich wären, die allerdings müssten ja auch anschlußmäßig von/nach FFM noch passen. Also ich glaube nicht, dass da noch zusätzliche Züge reinpassen.


    - Mittelfristig wird der Schülerverkehr nach Aschaffenburg sowieso zurückgehen. Ab 2010 wird Großostheim doch Schulstandort und bekommt eine eigene Realschule und den Rest besorgt die demografische Entwicklung.


    - Mit der Bahn erschließt du das Aschaffenburger Zentrum nicht besser. Die Bahn fährt nämlich südlich um die Innenstadt herum. Der Hbf liegt nicht wirklich zentraler und AB-Süd sowieso nicht. Die etwas kürzeren Fahrzeiten bei einem Zug egalisieren sich beim gebrochenen Umsteigeverkehr in Großostheim auf jeden Fall. Unterm Strich also keine wirkliche Verbesserung.


    Die objektiven Voraussetzungen für eine Rektivierung sind bei deinem Beispiel leider nicht gegeben. Reisezeitenverbesserungen, Erschließungsverbesserungen, Qualitätsverbesserungen gibt es kaum. Und Geld für solche fraqgwürdigen Projekte hat heutzutage auch niemand mehr.


    Sorry, besser wir diskutieren über bestehende Strecken, auf denen man mit weniger Geld dann aber mehr Verbesserungen schaffen kann.
    Ich bin nur ein Realist.

    Ich glaube kaum, dass sich die VU extra deswegen neue Fahrzeuge kauft nur um damit später nach Hessen fahren zu können. Eher werden die beiden Linien künftig noch konsequenter getrennt betrieben, d.h. auf dem hessischen Teil 5905 (RMV-566) fährt nur noch RKH/Schulmeyer und auf dem bayerischen Abschnitt (VAB-50) nur noch die (Rest-)VU.