Beiträge von Disponent

    Danke. Leider ist es wirklich so und wer diesen Weg nicht gehen will, dem kann es ganz schnell so gehen, wie jetzt leider der RKH in unserem Bereich. Dort hat man immer versucht dem Fahrgast Leistung und Komfort zu bieten. Beides ist in Hessen nicht mehr gewünscht. Es gibt inzwischen Unternehmen mit mehr als 150 Ambassador-Fahrzeugen. Neben dem Imageverlust droht hier ein weiterer Verlust, nämlich der von Arbeitsplätzen, auch wenn inzwischen viele Fahrzeuge in Polen gebaut werden, denn auch bei den Zulieferern arbeiten Menschen, die ihren Lohn um Leben bräuchten.

    Normalerweise müssen, sofern nicht privat vergeben, Aufträge über 100 000 € ausgeschrieben werden. Diese bedeutet, dass alle kommunalen Betriebe ihre Fahrzeuge ausschreiben müssen. In Hessen kommt hinzu, dass nur der billigste eine Chance hat einen Auftrag zu bekommen. Eine Besachaffung von günstigen Fahrzeugen wird somit Pflicht. Auch bei der sogennaten Direktvergabe werden die Preise so gedrückt, dass praktisch keine Unterschiede mehr zu privaten Anbietern bestehen dürfen.

    Bei der Aufzählung der Volvo LE fehlt der Wagen 336. Den Murks wie ihr ihn nennt, muss man dann kaufen wenn man ausschreiben muss. Bei einem Preis von rund 200 000 € für einen vergleichbaren MAN midibus oder Mercedes Citaro K, dessen Preis mir noch nicht bekannt ist, bleibt nur die Anschaffung solcher Fahrzeuge.

    Nochmal zur Info, die HEAG wird in Arheilgen keine Jubelreden halten, da sie nicht der Bauherr, noch die auführende Kraft ist. Es ist eigenlich ein Unding zu behaupten, dass man von den notwendigen Zahlungen im Busverkehr nichts wusste. Wer einen Betrieb dazu anhält seinen Betrieb zu verlagern und dazu Mehrleistungen anfordert muss diese zahlen. Außerdem werden dem Bau der Straßenbahn die Kosten für die Kanalsanierung angelastet. Im Übrigen hääten die Kritiker der Direktvergabe im Echo einmal überschlagen sollen unter welchen Kriterien eine Direktvergabe zustande kam. Wir reden hier von Einsparungen, die selbst ein Privatunternehmunngen nicht ohne Weiteres schultern könnte.

    Das Problem ist nur nicht auf Darmstadt beschränkt. Inzwischen gibt es überall Nahverkehrsorganisationen, die den Betrieben, die über jahrelange Erfahrung verfügen, die Planung abnehmen. Durch das sogenannte Bestellerprinzip entscheidet nicht mehr der Betrieb, oder besser noch der Kunde, es wird nur noch extern geplant und teilweise werden Phantasiezeiten für den Linienverkehr aufgestellt. Was jetzt allerdings Arheilgen betrifft, so wurden dort die bestehenden Buslinien verlängert. Das heißt die Linien A fahren in gewissen Zeiten im 15 Minuten-Takt, allerdings nicht zur Hofgasse, sondern zur Merckschleife. Die Linie AH und WX ebenfalls. Das man die Linie 682 abhängt ist allerdings sehr unglücklich, da dort der Bedarf besteht. Allerdings bleibt zu klären, ob es sich bei der 682 um eine Linie handelt, die in Regie der DADINA oder des RMV fährt, nur so kann geklärt werden, wer was bestellt. Informationen bekommst du sicher im Stadtteilbüro in Arheilgen, die sind eigentlich sehr offen für Anfragen.

    Nur zur Information. Bei der Baumaßnahme in Arheilgen handelt es sich nicht um ein Projekt der HEAG. Die Planung und Ausführung obliegt der Stadt Darmstadt. Die DADINA plant den Verkehr auf den verlängerten Linie A,AH und WX. Wann wird es eigentlich einmal jemadem bewusst, dass die Betriebe als solches nicht mehr in der Verantwortung für die Planung stehen, wenn es sich nicht um eigenwirtschaftlich betriebene Linie handelt? Und selbst auf diesen Linie ist der Fahrplan mit dem Auftraggeber abzustimmen. Zustäöndig für alle Ungereimtheiten ist das für Bürger offene Planungsbüro in der Frankfurter Landstraße.

    Da sich bis heute bei der HEAG offiziell niemand beschwert hat geht wohl auch keiner der Sache nach. Im Regelfall ist der Einsatz von Niederflurfahrzeugen gefordert. Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht der Fall sein, könnt ihr dies per Email an Info @heagmobiBus kund tun, dann wird man der Sache nachgehen. Ihr könnt also den Colt stecken lassen und einfach mal klain anfangen, denn wo kein Kläger auch kein Richter.

    Die Antwort des Straßenbahnfahrers ist zugegeben indiskutabel, aber wer nur Standardfahrzeuge bestellt, der bekommt eben nur Standardfahrzeuge. Dieses Problem besteht bei allen Großveranstaltungen. Hier wird meist nur auf den regioanlbuslinien umbestellt. In der Stadt soll der Betrieb wohl zusehen wie er zurecht kommt. Sehr gro0es Chaos entsteht durch widersprüchliche Angaben der Ordnungskräfte. Die Umstellung auf Bus und die Einstellung der Linie 3erfolgte ebenfalls früher.

    Genau mit diesem Eingriff in den Schienenverkehr fing es damals an. Denn erst dadurch dass Busse und Bahnen vorsätzlich angehalten wurde, ich war mehrmals selbst vor Ort, war die Umleitung des ÖPNV möglich. Man hat also lediglich etwas legalisiert, was man zuvor 2 Jahre nicht geahndet hat. Und wenn ich nun höre, dass die Linie 3, wie bei der letzten Bessuger Kerb einfach gekappt wird, weil für den E-Verkehr kein Geld da ist, kann ich dies nicht nachvollziehen. Warum wird ein kompletter Stadtteil abgehängt? Es gibt offiziell keinen greifbaren Veranstalter, aber man könnte den E-Verkehr auch über die Standgebühren der Geteränkehändler finanzieren.

    Es ist anscheinend so, dass man inzwischen vollkommen kapituliert. Nachdem man in den letzten Jahren den Gleiskörper vor der Krone frei gegeben hat, nehmen sich die Abiturienten und deren Freunde nun auch die Zufahrt zur Landraf-Georg-Straße. In den letzten beiden Jahren war es ab 22.00 Uhr nicht mehr möglich über die Landgraf-Georg-Straße umzuleiten. Genau deshalb fährt man dieses Jahr gleich über die Alexanderstraße.

    Die Geschichte mit dem Handy-verbot wird ähnlich verlaufen wie alle anderen Verbote auch. Irgendwann ist wahrscheinlich die Luft raus, denn Rundfunkempfänger und Tonwiedergabegeräte, so drückte man sich in den 70ern aus, dürfen laut der gültigigen allgemeinen Beförderungsbestimmungen nicht genutzt werden. Es juckt aber scheinbar niemanden. Bei der leider inzwischen sehr niedrigen Hemmschwelle vor Übergriffen, wird auch kein Fahrer, der halbwegs vernünftig ist, mehr dagegen vorgehen. Wir sind also wieder bei der Geschichte mit den A...löchern und dem Flughafen.

    Weil viele Fahrgäste ebenso denken und sich Anderen gegenüber so verhalten, als ob sie alleine wären, zwingt die Betriebe zum Handeln. Es ist leider so, dass viele Menschen beim telefonieren so laut reden, dass sie ihr Handy weglegen könnten, weil man sie eh in der "halben Stadt" hört. Wenn jemand in nornmaler Lautstärke telefoniert, dürfte dies kein Problem sein. Der Verweis aus dem Fahrzeug ist auch ohne eine Änderung der Bestimmungen möglich, da die Verkehrsbetriebe bzw. der Fahrer das Hausrecht hat und Fahrgäste die Andere in hohem Maße stören oder belästigen von der Fahrt ausschließen kann. Wer diesem Verweis nicht folgt riskiert eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und dieser wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht immer derSituation entsprechend bestraft. Eine gütliche Einigung, bzw ein Sensibilisieren der Fahrgäste auf ihre Umwelt wäre wohl angebrachter. Oder einfach nur ein wenig Rücksichtnahme von allen Seiten.

    Jedem an die Leistelle angeschlossenen Unternehmen wurden Funknummern zugeteilt. Da die Fahrzeuge nun mit den Kennzeichen DA-MB auch dem Umternehmen mibiBus zugeordnet wurden, werden, zumindest bei mobiBus, somit auch die Kennzeichen an die Funknummern angeglichen.