Beiträge von Disponent

    Das ist leider so. Neben der Anzeige der Linie 92(Werkstattfahrt) gibt es auch noch die Linie 94(Sonderfahrt). Derzeit wird daran gearbeitet, dass die Anzeige, auch bei linienabhängiger Eingabe des Fahrwegs nur Werkstattfahrt, Fahrschule oder Sonderfahrt zeigt.

    Laut einem rechtskraäftigen Gerichtsurteil kann ein Fahrgast nur dann belangt werden, wenn er für das Fahren ohne Fahrausweis verantwortlich ist. Geschieht dies aus Gründen, die der Fahrgast nicht zu vertreten hat, ist er anstandslos zu befördern. Also wo keine Möglichkeit besteht, ist dies das Problem des Betriebs. Regulär ist es so, dass Rollstuhlfahrer, die dauerhaft auf den Rolli angewiesen sind, eine Fahrkarte des Versorgungsamts erhalten. Anders sieht es aus, bei Menschen die vorrübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.
    Es soll auch in Zukunft an den Haltestellen zumindest ein Automat erhalten bleiben, da die Automaten in den Fahrzeugen auch nicht alle Fahrkarten anbieten.

    Derzeit gibt es von den HAV Linien überhaupt keine Anzeigen, da diese nicht an die Leitstelle angeschlossen sind. Wenn dies auch in Zukunft so bleibt, gibts es nur Anzeigen der angeschlossenen Unternehmen. Eine gemischte Darstellung von Soll- und Ist Fahrzeiten ist nur bedingt möglich.

    Anscheinend ist es einigen nicht bewusst, aber die Fahrzeuge im ÖPNV dienen in erster Linie dem Personentransport. Wenn aber, und das ist in Darmsteadt leider inzwischen üblich, keiner mehr Rücksicht nimmt, sich im Schülerverkehr zwischen die Fahrgäste quetscht, oder schlicht und ergreifend keinen Platz macht, sollte der Betrieb reagieren. Da die meiste Radfahrer allerdings intolerant sind, bleibt dem Betreiber anscheinend nur dieses Verbot. Auch in Darmstadt gibt es unzählige Beschwerden von zahlenden Fahrgästen, die sich nit der Problematik der Fahrradmitnahme beschäftigen. Denn oftmals bleiben zahlende Fahrgäste zurück, für ein kostelos befördertes Fahrrad. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist allerdings folgendes. Als ich mein Geld noch als Straßenbahnfahrer verdienen durfte, mussten in Darmstadt für Fahrräder Kinderfahrscheine gelöst werden. Dies hatte zur Folge, dass nicht einmal 5% der Radfahrer mitfahren wollten, die dies heute möchten. Auffällig ist auch, dass bergwärts mehr Fahrräder transportiert werden als talswärts, also doch viel Bequemlichkeit.

    Es wäre möglich die Anzeiger in der Innenstadt zu tauschen, aber nur dann, wenn sich hierfür ein Geldgeber findet. Es werden keine Änderungen am Fahrplan oder Ähnlichem vorgenommen, weil kein Geld mehr da ist, wer soll dann den Umbau bezahlen ? Die Anzeiger sind voll funktionsfähig und es kann nicht sein, dass man die Teile ohne Not austauscht. Es gibt definitiv noch keine Informationen hierzu.

    Warum stellt eigentlich immer wieder jemand den auf der Linie 3 angebotenen 7,5 Minuten Takt in Frage anstatt dies zu begrüßen. Allen Zweiflern sei gesagt, dass zu gewissen Zeiten ein 10 Minuten Takt nicht ausreicht. Sehr deutlich wird dies, wenn man bedenkt, dass zum Schulende der Lichtenbergschule zu den Kursen der Linie 3 insgesamt 2 E-Züge Straßenbahn und ab Edith-SteinSchule ein E-Wagen KOM fuhr, der noch immer fährt. Derzeit bleiben im 7,5 Minuten Takt Fahrgäste stehen, denen es lieber ist ein dichteres Taktangebot zu haben. Eine Umstellung von 10 auf 15 Minuten und zurück erfordert wegen des Übergangs längere Standzeiten, die mit 5 Fahrzeugen nicht gegeben sind. In Darmstadt geht man den Weg ein gutes Angebot im Schienenbereich anzubieten sehr konsequent. Dies ist in Anbetracht der Diskussionen um die komplette Einstellung der Straßenbahn Mitte der 80er Jahre mehr als erfreulich.

    Es gibt keine linienreine Umstellung auf Digitalfunk, da das System nicht an Linien sondern an die Fahrzeuge gekoppelt ist. Das System ist vollständig installiert, der Umbau der Fahrzeuge wird noch bis Dezember mindestens dauern. Ein Austausch der Anzeiger ist nicht erforderlich, da lediglich eine geänderte Ansteuerung erfolgt. Eine Anzeige der Regionalbuslinien erfolgt ebenfalls erst nach der kompletten Umstellung auf digitalen Funk, denn was bei den HEAG-Linien nicht funktioniert, funktioniert dann auch bei anderen Betreibern nicht, zumal es Betreiber gibt, die auch nach der Umstellung nach wie vor nicht über die Leitstelle versorgt werden. Diese Versorgung ist aber notwendig um eine Anzeige zu erhalten.

    Danke, den meisten Leuten die ich kenne, sind diese Taufen ein Greuel. Sie sind lediglich ein Instrument der Politik,sich wichtig zu machen.Wichtiger wären eine korrekte Beschilderung, eine gut sichtbare Wagennummer auf allen Seiten und ein anständiger Zustand der Fahrzeuge.

    Nach der Wiedereinführung des Fahrscheinverkaufs in den Bussen im Bereich der Dadina sind die Fahrzeuge, ohne fremdes Zutun, so spät, dass es fast unmöglich ist Anschlüsse zu erreichen, oder pünktlich auf der Arbeit zu sein. Im Beréich der Dadina werden, bei neu vergebenen Linien, alle Daten zentral erfasst und ausgewertet, um gegebenenfalls reagieren zu können.

    Seit Betriebsübernahme auf der Odenwaldbahn interessiert sich niemand für die Fahrgäste, was sollte da in Pfungstadt besser werden. Noch immer versucht man zu wenig, oder zu kleine Fahrzeuge auf den "enormen" Fahrgastzuwachs zu schieben, wobei ein Blinder feststellen könnte, dass selbst zwei Iltinos weniger Plätze bieten, wie 5 Reisezugwagen. Was passiert, wenn das Angebot in Pfungstadt trotz des Stundentakts, angenommen wird und dort ebenfalls ein Solotriebwagen nicht mehr ausreicht. Die Ersparnis im Odenwald dürfte durch Neubeschaffung von Fahrzeugen bald aufgebraucht sein. Also wird man in Pfungstadt das Problem wohl auch zunächst aussitzen bis nichts mehr geht.

    In diesem Fall war es die kleine Ursache mit großer Wirkung. Der Fahrer hätte die Störung durch Ein- und Ausschalten einer Sicherung beheben könne. Hätte, leider ließ sich das Geschränk nicht öffnen. Sonst hätte es nur 1-2 Minuten gedauert. Außerdem ist es immer eine Frage wie schnell gemeldet wird, denn zunächst war es nur eine Türstörung, also kein Grund alle Züge umzuleiten.

    Die Haltestelle Kasinostraße steht deshalb unter Denkmalschutz, weil sie die letzte mit der typischen 60er JahrePflasterung ist. Sollte ein geeigneter Standort gefunden sein werden die beiden Inseln abgetragen und dort wieder aufgebaut. Das Problem ist auch nicht unbedingt die Kasinostraße. Das eigentliche Problem besteht in Bessungen. Die Heinrichstraße, die Goethestraße, oder auch die Weinbergstraße und die Kudwigshöhstraße. Genau wegen dieser Dinge besteht auf diesem Abschnitt ein Streckenverbot für diese Züge. Es ist für den Fahrgast weit angenehmer öfter fahren zu können, als in einem gestreckten Takt mit übergroßen Einheiten. Hierzu gibt es zahlreiche Untersuchungen, die dies bestätigen.


    Was den 7 1/2 Minuten Takt der Linie 3 betrifft, so gab es diesen Mitte der 90er Jahre. Man hat damals die E-Wagen in den Fahrplan aufgenommen und länger fahren lassen. Damals fuhren entweder ST 7 solo oder mit Beiwagen. Trotz der annähernd gleichen Schülerzahlen kam es damals zu Überkapazitäten, weshalb der Takt wieder gestreckt wurde und einzelne E-Züge eingesetzt wurden.

    Nur mal so kurz nebenbei. Der Umbau einer Haltestelle liegt bei 150 000 Euro pro Seite. Die Haltestelle Kasinostraße steht unter Denkmalschutz und die Haltestelle Goethestraße in Bessungen kann man nicht einfach verlängern, da sonst die Ausfahrt auf die Klappacher Straße entfallen würde. Es ist schon merkwürdig, dass in anderen Städten Fahrgäste eine Taktverdichtung annehmen und sich damit arrangieren können, in Darmstadt aber jedesmal das Rad neu erfunden werden muss. Ich kenne die letzte Taktverdichtung der Linie 3, die der DADINA dann aber zu teuer wurde. Damals hat es auch sehr gut funktioniert. Es heißt einfach abwarten. Der Einsatz von 8xTW mit Beiwagen ist übertrieben, da außer zu den genannten Zeiten, der Bedarf nicht vorhanden ist.

    Bei den Ansagen kommt es momentan zu Ungereimtheiten, da diese zentral für alle angeschlossenen Unternehmen zusammengestellt werden. Es wird noch ein wenig dauern bis alles rund läuft, da man nicht weiß, ob man bei der Ansage der Linien bleibt, oder wieder zu alten Schema zurückkehrt. Die Gespräche laufen.