Beiträge von Disponent

    Bereits mit Betriebsbeginn wurde man auf das Problem aufmerksam. In der Zeit von 4:00 Uhr bis 14:00 Uhr standen dort wechselnd Mitarbeiter der HEAG. Erst ab 14:00 Uhr kam die Ablösung durch das Sicherheitsunternehmen. Hier mussten nochmals Meldepunkte für die LSA angepasst werden. Das Aufspielen der Daten ist aber nur nachts möglich, daher die Mitarbeiter vor Ort. Somit war es möglich, die Verspätung etwas einzugrenzen.

    Mir geht es hier nicht um die HEAG oder irgendein anderes Unternehmen. Ich kenne sehr viele der 400 Fahrer im Landkreis und wehre mich gegen die Bezeichnung Idioten. Dies halte ich schlichtweg für eine Beleidigung, die im Zusammenhang mit Unfällen sehr grenzwertig ist, zumindest für mich. Nein Marius ich sehe mich nicht als betroffenen Hund, ich bin nicht mal als Busfahrer beschäftigt, gleichwohl habe ich einen Führerschein. Über den Vergleich mit der DDR lache ich nur, ich habe dort nicht gelebt, war nie dort beschäftigt und ich habe auch keine Gauck-Akte. Ich muss andere Unternehmen nicht kritisieren, dass machen deren Fahrer, die in nicht kleiner Zahl versuchen bei der HEAG einen Job zu bekommen. Dies hängt sehr oft mit den Arbeitsbedingungen dort zusammen. Es ist auch bei der HEAG nicht alles Gold was glänzt, hier gibt es aber solche Dinge wie eine Arbeitnehmervertetung, eine passende Infrastruktur, die auch die privaten Unternehmen nutzen können. Arbeitnehmervertretungen in anderen Unternehmen werden mit aller Macht verhindert. Warum wohl?
    Ich sage auch nicht, dass die privaten schlecht sind, aber dort wird weit weniger hingeschaut wie bei der HEAG.

    9122_DA . Hast du eine Ahnung wie es zu dem Unfall kam? Ich wäre hier mal ganz vorsichtig von wegen Idioten oder Ähnlichem. Du hast nur gesehen, dass zwei Busse aufeinander gefahren waren. Mehr nicht. Du hast keine Ahnung und lehnst dich so weit aus dem Fenster. Für Unfälle kann es ganz viele Ursachen geben. Wenn du von weitem siehst warum es passiert ist, solltest du mit der Show auf Tournee gehen.

    Die HEAG ist nicht für die technischen Unzulänglichkeiten der Busse verantwortlich. Wenn die BVH nach so langer Zeit und eigenverantwortlicher Anpassung der Bustechnik die Ansteuerung nicht hinbekommt ist nicht die HEAG in der Verantwortung sondern die BVH, die darauf besetht ihre Busse persönlich auf- und umzurüsten. Da die Anforderung immer noch nicht funktioniert "erlaubt" man der BVH am Fahrbahnrand zu halten. Die Fahrzeuge der übrigen Omnibusbetreiber besitzen das gleiche Steuerungssystem wie die HEAG. Wenn also Busse die Anlagen nicht schalten, könnte eine Störung vorliegen, die der Fahrer melden muss. Wenn nun ein Großteil die LSA schalten und andere nicht scheidet ein Fehler an der LSA aus. Nun müsste der Betreiber seine Busse entstören, oder die für die LSA-Anforderung notwendige Basisversion im Leitsystem nachladen. Tut er das nicht schalten die Fahrzeuge keine LSA. Sind die Fahrzeuge technisch OK funktioniert alles. Sind sie es nicht meckert man über die HEAG. Es gibt auch keine Anweisung geneg Halt zu fahren. Das Verhalten an Signalanlagen ist in der DF Strab und in der DF Kraft ganz klar vorgeschrieben. An einem gestörten Signal ist auf jeden Fall zunächst anzuhalten, dann kann vorsichtig weiter gefahren werden. Außerdem hat man an allen Signalanlagen Schlüsselschalter zur manuellen Anforderung verbaut.

    Das Straßenbahnfahrer vor die Busse fahren hat nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun, sondern einfach damit, dass in Darmstadt alles aufeinanderhängt und das seitens der Besteller auch so gewollt ist. Es spielt keine Rolle wer mehr Wendezeit an der Endstation hat, sondern wer die Anschlüsse erreichen muss. Die Busse ins Ried auf der Linie 9 sind nicht mehr an die Leitstelle angeschlossen und können somit nicht mehr gehalten werden. In der Gegenrichtung besteht ein Anschluss an die Linien N,NE und O, die dann verspätet abfahren, wenn der Fahrer die Busse alle fahren lassen wollte. Am Willy-Brandt-Platz ist alleine durch die Signalisierung schon die Priorität gesetzt. Die Achse zur Frankfurter Straße hat den Vorrang. Straßenbahnen haben in der Regel 18-20 Sekunden für den Fahrgastwechsel, da ist nicht viel Zeit für Verzögerungen. Die Straßenbahner sind weder rücksichtslos noch unkollegial, untereinander passt das schon. Es wäre an der Zeit das Netz einmal wieder auf links zu drehen und neu aufzusetzen um einfach mal festzustellen wo man entzerren kann. Das Problem mit den Fahrgästen lag auf der anderen Seite der Strecke. hier waren es zum Teil Züge mit dem Komfort einer Sardinenbüchse. Wenn man wie im letzten Jahr 7% mehr Fahrgäste zu verzeichnen hat, dann sind diese 3 Millionen nicht nur außerhalb der Ferien auf dem Weg.

    Das war zuletzt beim kompletten Neubau der Trasse in der Rheinstrasse notwendig. Die Haltestelle ist für Züge mit Beiwagen zu kurz. Um nun den Fahrgästen ein gefahrloses Ein- und Aussteigen zu ermöglichen ist die Sperrung der Fahrspur vorgesehen, auch in dieser Form, da der eine oder andere Autofahrer auch mal gerne Kurven schneidet.

    Der Bauträger informiert in Gesprächen die Aufgabenträger über Dauer, Umfang und Art der Baumaßnahme, dann wird in Gesprächen eine Lösung für alle Linien festgelegt und angewiesen. Dann gibt es aber Unternehmen, denen es einfach nicht gelingt, ihr Personal zur Einhaltung der Anweisung zu bewegen. Mit den gezahlten Löhnen sinkt nicht nur Moral, Qualität und Motivation, sondern auch die Möglichkeit zur Aufnahme von Anweisungen bei den Personalen. Im Beispiel unserer Stadt habe sowohl, Info-Personale, Aufgabenträger und andere Ordnungskräfte versucht auf Fahrer einzuwirken, trotzdem fahren ab und an mal Regionalbusse über den Willy-Brandt-Platz.....

    Die Haltestelle Willy-Brandt-Platz müsste mit Absperrungen verlängert werden. Hier fehlt noch immer die Genehmigung der Stadt. Die Schlossumfahrt wird in den Ferien noch mehrmals gesperrt sein. Das war der Grund bei der Planung darauf zu verzichten. Ob die dort vorgesehenen Arbeiten jetzt durchgeführt werden ist fraglich, man kann aber ÖPNV nicht auf der Basis von vielleicht planen.

    Standort und Aussehen bestimmt die Stadt Darmstadt und nicht der Verkehrsbetrieb. Bei jedem Ersatzverkehr wird neu beraten, genehmigt und in Betrieb genommen. Ist poltisch auch so gewünscht. Anfragen und Verbesserungsvorschläge an die Straßenverkehrsbehörde.

    Vielleicht sollte man einmal Fahrpläne prüfen und die Betriebe mit ausreichend Reserven aujsstatten, dass das Ganze funktioniert, dann gäbe es aAusfälle oder Verspätung nur bei Störungen. Inzwischen läuft im gesamten RMV Einiges vollkommen aus dem Ruder. Das ist doch Augenwischerei. Die grosse Mehrheit wird, wie momentan auch den Aufwand scheuen, die Kundendiensstellen aufzusuchen. Die paar Euro helfen mir bei einem verpassten Anschluss, oder täglichen Problemen absolut nicht.

    Das mit dem "Rumfahren" war eine Bitte von mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, die sich das "Klettern" an den Hochbordhaltestellen ersparen wollten und von Rollstuhlfahrern, denen das Fahren über das Pflaster, selbst auf korrekt verlegtem extrem unangenehm ist. Erklärt auch, warum man im Bereich Luisenplatz nicht sehr viele sieht. Ich kann absolut keinen Grund finden dies zu kritisieren. Wer es eilig hat und gut zu Fuß ist steigt aus und hechtet, wie gewohnt zum Zug, wer nicht bleibt sitzen. Einen Zustieg soll es dort aber nicht geben.

    Leider kann man diese Haltestellen nicht dauerhaft einrichten, da dies einen Bauantrag bedingen würde und Haltestellen nur unter bestimmten Voraussetzungen und nach festen Bestimmungen errichtet werden dürfen. Eine kurzzeitige Einrichtung bei Bauarbeiten wird im Regelfall mit einer Festlegung der Straßenverkehrsbehörde genehmigt. Fest Haltestellen, auch solche, die nicht dauerhaft im Betrieb sind, müssen tatsächlich genehmigt werden und bedürfen einer genauen Planung, Ausstattung usw..... Wir leben halt leider in Deutschland. Hätte man das vor 10 - 15 Jahren getan, hätte man vielleicht Glück gehabt und es so einrichten können.

    Ich hab dir bereits mitgeteilt was ich von deiner Meinung halte, bin aber nicht nachtagend. Das Abstellgleis am Friedensplatz ist keines. Man hat lediglich den Abbau nicht vollzogen, da ohnehin der ganze Platz umgestaltet wird. Der Abbau der Abstellgleise macht insofern Sinn, da zu Beispiel das an der Lichtenbergschule oder am Merck faktisch nicht benötigt wird.
    In den letzten Jahren gab es keinen Bedarf, auch nicht bei Fahrzeugdefekten. Das Abstellgleis am Merck war ein Überbleibsel aus der Zeit als Merck um 16:00 Uhr Feierabend machte. Dort stand am Nachmittag ein E-Wagen, dessen Fahrer zunächst als Standschaffner an der Haltestelle Merck die Kollegen unterstützte und dann als letzter Einsatzwagen zum Böllenfalltor zu fahren, übrigens mit Anschluss an die Buslinien. Lange ist es her. Seit 1987 fahren diese E-Wagen nicht mehr, da bei Merck Schicht- und Gleitzeitmodelle eingeführt wurden. Das gleiche gilt für das Abstellgleis an der Lichtenbergschule. Genutzt wurde es in den letzten Jahren nur um bei Umzug zur Bessunger Kerb einen Triebwagen während des Umzugs dort abzustellen, damit die Busse in der Schleife wenden konnten. Es gibt keim Umzug keinen Ersatzverkehr mehr also auch keinen Zug mehr den man auf das Abstellgleis stellen müsste....Stellt sich jetzt die Frage ob es unternehmerisch Sinn macht ein Gleis und eine Weiche zu unterhalten, die man nachgewiesenermaßen nicht benötigt. Fakt ist was liegt wird gewartet und kostet Geld. Hinzu kommt, dass man die Linie 3 verlängern möchte. also eine Wendeschleif neu errichtet, die dann evtl. ein Überholgleis bekommt, was inzwischen Standard ist und gerade im Schülerverkehr Sinn macht. Die Sanierung der alten Schleife war aber zwingend notwendig geworden. Am Merck herrscht kein Linienverkehr mehr in der Wendeschleife, also kann man bei Störungen bei Bedarf die Wendeschleife nutzen.

    Nein, ich nutze nur gern das Überschriftsfeld. Ob du das kindisch findest ist mir vollkommen sch...egal. Und wie du siehst kann ich auch anders. Meine Frage ist allerdings damit noch nicht beantwortet. Warum fragst du nicht ausführendes Unternehmen oder Auftraggeber direkt? Hier wird es nämlich, sofern keiner in diesen Gremien sitzt keine Informationen geben.