Beiträge von giftnudel

    Ich habe es am Frankfurter Hauptbahnhof auch schon erlebt, dass das Zugpersonal von nichts wusste. Das war um 6 Uhr früh, der ICE wurde einfach nicht bereitgestellt. Infos gab es keine (auch nicht für das Zugpersonal, dass sich an der Treppe zur Unterführung gesammelt hatte und sich lautstark über die Bahn lustig machte. Das ganze ging soweit, dass der Zugchef (!!!) über die Bahnsteiglautsprecher selbstständig den Reisenden am Bahnsteig über den örtlich zu bedienenden Lautsprecher alternative Fahrmöglichkeiten aufgezeigt hat. Also ICE nach Köln von Gleis 13, usw. . Der sah auch ziemlich genervt aus :).


    Seit dem muss ich immer in mich rein grinsen, wenn der Lokführer sehnsüchtig aufs Gleisvorfeld schaut und hofft, dass sein Zug irgendwann auch mal kommt. Mich tröstet, dass die meistens auch nicht mehr wissen, als ich.


    Passend dazu der Kommentar eines weiteren Lokführers, als ich zu ihm meinte, "Ach heute fährt nur die Hälfte": "Jo, hab ich auch nicht gewusst, ist mir aber lieber so, da kann nicht so viel kaputt gehen und: Ich habe ja einen Platz :)".


    Seit diesen Erlebnissen bin ich so sehr entspannt, wenn ich mit der Bahn fahre, und freue mich jedes mal wenn es einfach so klappt.

    Zitat

    Original von Thegermanguy
    Ich meine, 800 m Fahrdraht abzubauen, das ist kein "Klau", das ist organisiertes Verbrechen [...] man kann nur hoffen, daß die Verantwortlichen der Schlag trifft.


    Naja, vielleicht lag es ja noch auf der Rolle (die einige Tonnen wiegen kann) und sollte montiert werden. Die Verspätung resultierte dann daraus, dass einfach nichts zum bauen da war. Ansonsten gebe ich dir völlig recht.

    Ich habe letztens die folgende Ansage gehört:


    Sehr geehrte Fahrgäste, wir sind einige Minuten zu früh, die Gleise in Frankfurt-Flughafen sind noch belegt. Bitte entschuldigen sie den viel zu frühen Zug.

    Ich muss gestehen, diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Ich bin dabei auf genau das gleiche Problem gestossen, wie du.


    Wenn jemand in einem ICE Tunnel auf der SFS Köln-Frankfurt, oder im Regionalbahnhof Frankfurt-Flughafen oder ... eine Bombe zündet, dann ist das mindestens genauso schlimm.


    Ob dann alle Leute (sicher?) ertrinken ist so die Frage, aber ein einstürzender Tunnel ist auch nicht so lustig.

    Es gibt 2 Fälle:


    1. Ich steige an der Tür ein, an der ich schon seit 20 Jahren einsteige.
    Vorteil: Ich muss mich nicht wirklich bewegen.
    Nachteil: Da alle durch diese Tür reinwollen hat der Zug 2 Minuten Verspätung.
    Resultat: Ich muss mich nicht bewegen und habe 2 Minuten Verspätung.


    2. Ich steige an einer Tür ein, wo keiner steht.
    Vorteil: Keine Ahnung, vielleicht kriege ich dort einen Sitzplatz? Wenn das alle machen würden wäre der Zug vielleicht pünktich.
    Nachteil: Ich muss viel mehr laufen. Und selbst wenn der Zug pünktlich ist, verliere ich zwei Minuten im Gedränge.
    Resultat: Ich muss mich bewegen und habe 2 Minuten Verspätung.


    Zusammenfassung:
    Ich brauch immer gleich lang. Im zweiten Fall muss ich mich mehr bewegen, im ersten Fall mehr drängeln. In jedem Fall habe ich einen Sitzplatz. Warum also die Tür wechseln? Das bringt mir selbst doch gar nichts.


    Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

    Natürlich gibt es in Berlin auch einfach im Verhältnis zu anderen Städten bestimmt seeeehr viele Busse. Das kommt bei der Betrachtung noch dazu und verfälscht da ein bisschen die Statistik. Es ist ja auch nicht bekannt, ob in anderen Städten die Meldungen hier so Beachtung finden wie eine nun (evtl. falsch) beobachtete Häufung.