Beiträge von DeusDeorum

    wie sieht es für Fußgänger und Fahrradfahrer (auf dem Weg von Harheim zur S-Bahnstation Berkersheim) aus? Können diese die Brücke jederzeit überqueren oder ist sie auch für sie die teilweise oder die ganze Zeit dicht?


    Im Artikel vom März 2019 steht eine Überquerung für Fußgänger/Radfahrer wird gewünscht.

    https://www.fnp.de/frankfurt/f…-wohngebiet-11831282.html

    Zitat


    Derzeit verzögere sich dies, da noch nicht abschließend geklärt sei, „welche Querung für den nicht-motorisierten Verkehr während der voraussichtlich dreimonatigen Bauzeit des provisorischen Brückenbauwerks zur Verfügung stehen wird.“ Dies hatte der Ortsbeirat Harheim gefordert, weil die Einwohner des Stadtteils sonst drei Monate lang nicht zum S-Bahn-Halt Berkersheim kommen.


    Gibt es hierzu aktuellere Infos?

    die Verlängerung der U6 unter der Hanauer Landstraße wäre sehr wünschenswert. Ich fahre regelmäßig mit der U6 zum Ostbahnhof und bin zum Glück in Laufreichweite der U6.
    Was sich die 11 auf dem Abschnitt leistet, ist unterirdisch. Wenn ich die U6 an der Hauptwache verpasse, dann mit der SBahn zur Ostendstraße fahre und versuche die 11 zu nehmen, bin ich trotzdem nicht schneller als die nachfolgende U6.
    Mit Pech (und das kommt gefühlt 80% der Fälle vor, an denen ich die Verbindung getestet habe) hat die nächste 11 in der Stadt Verspätung angesammelt und kommt erst in ~10Min. Dann bin ich oft von der Ostendstraße gelaufen.
    Nun ist die Hanauer sehr lang, wenn ich am anderen Ende etwas zu tun habe (Stichwort BestWorscht) und während ich laufe, wünsche ich mir eine verlängerte U6 und bedauer die armen Fechenheimer, die sich die 11 tagtäglich auf gesamter Länge antun müssen.Steigt der Fechenheimer eigentlich am Ostbahnhof um oder gongelt er bis zum Hbf?

    Für mich bedeutet das Fahrplanjahr 2019 eine deutliche Verschlechterung durch den Ferienfahrplan auf der U1/U2 :( . Dadurch wird der schöne 7-Minutentakt verschlechtert und man muss sich gerade als Berufstätiger, der nichts mit Schule am Hut hat, umstellen und fragen ob gerade Ferien sind. Im Zweifelfall kommt man zur gewohnten Zeit zur Haltestelle und darf 10 Minuten warten, weil die Ubahn gerade weg ist.
    Attraktiver ÖPNV bedeutet für mich angemessene Fahrzeit und hohe Taktdichte. Es wird auf alle Fälle unbequemer und komplizierter.

    Da haben wir den Experten, danke für das Outing Akryzazel.
    Und es ist klar, dass die Züge Vorrang haben. 1000 Pendler im Zug gehen vor ~10, die vor der geschlossenen Schranke warten müssen. Zumal sie ja noch die Option haben mit der Fußgängerbrücke.


    Wenn die Schranke schon vor der Einfahrt in Bad Vilbel bzw nach der Ausfahrt in Eschersheim runtergeht, ist klar, woher die 5 Minuten kommen. Denn dies ist die Fahrzeit der Sbahn entsprechend.


    Zu den REs fährt in Friedberg immer ein RE um 12/42 nach Frankfurt bzw. kommt aus Frankfurt um 14/44 an.
    Wann ist die Durchfahrt jeweils in Berkersheim?

    Ich fahre die Strecke mittlerweile auch öfters mit dem Rad und ärgere mich oft, dass man nicht weiß, wie lange der Bahnübergang geschlossen ist. Lohnt es sich die Treppe zu nehmen oder öffnet sich die Schranke, sobald man oben ist? Oder steht man sich noch 10 Minuten einen Wolf, bis man sich entscheidet die Treppe zu nehmen, nur dass einen Moment später dann die Schranke doch aufgeht.


    Gut wäre eine digitale Anzeige, die angibt, wie lange die Schranken noch geschlossen sind. Entsprechend kann man entscheiden, ob man die 1 Minute noch wartet oder gleich die Überführung nimmt, weil die Schranke noch mindestens 15 Min geschlossen ist. Gibt es Zeitkorridore, in denen der Bahnübergang möglichst zuverlässig offen ist?


    Insbesondere in der Zeit von 7:00-8:00 sowie 17:00-18:00 wäre das hilfreich dann den Bahnübergang genau dann zu erreichen, wenn er sehr wahrscheinlich offen ist.


    Die S-Bahn fährt um:
    Nach FFM: 7:06, 7:22, 7:36, 7:51
    Von FFM: 7:04, 7:19, 7:34, 7:49


    Nach FFM: 17:09, 17:21, 17:39, 17:51Von FFM: 17:04, 17:19, 17:34, 17:49


    Das sieht schon einmal gut aus, dass Berkersheim fast Begegnungsstelle ist.
    Angenommen, der Bahnübergang wird 5 Min vorher geschlossen und nach pünktlicher Durchfahrt rasch wieder geöffnet,
    ergibt sich rein von der Sbahn ein guten Korridor zwischen x:22 und x:31 sowie x:51 und x:59.
    Zwischen 7-8 Uhr klappt das sogar aufgrund des reinen 15Minutentakts alle 15 Minuten.


    Wie reihen sich dann hier die RE ein?



    Oder ist das aufgrund der Verspätungsanfälligkeit der Strecke sowieso ein reines Glücksspiel?


    Vielen Dank für weitere Tipps.

    es gibt ja bereits einen RE ab 17:30 nach Siegen mit Halt in Bad Nauheim, aber nicht in Friedberg und Gießen.
    Mit diesem bin ich früher bevorzugt gefahren, weil es der schnellste Zug auf der Strecke war. Man spart sich das Kopfmachen in Gießen.
    Dieser wird dann wahrscheinlich durch den IC ersetzt. Wird es noch weitere Züge geben?


    Nachteil: Der IC wäre nicht mehr mit RMV-Fahrkarten nutzbar, was der RE ja zum Glück ist.

    und wo wäre so eine Stelle?
    Man ist hier ja schön an der Schnittstelle um 4 von 5 A-Linien direkt bedienen zu können und auch bei Betriebsstörungen schnell reagieren zu können.
    Wie oft wurde ein defekter Wagen ab Heddernheim ausgetauscht.
    Südlich von Heddernheim wird es bei der engen Bebauung noch schwieriger und nördlich davon befürchte ich deutlich mehr Betriebsfahrten. Und selbst wenn, wird man noch einige Rangiergleise in Heddernheim brauchen.


    Was man natürlich machen könnte, ist den Betriebshof ins Untergeschoss legen und die Wohnbebauung obendrüber. Und dann bitte auch gleich die noch fehlende Stammstrecke in den Tunnel.
    Man wird ja noch einmal träumen dürfen :thumbsup:

    Gestern und heute bin ich auf die 27 nach Frankfurter Berg ausgewichen. Leider war ich nicht der einzige mit der Idee, ab Bonames war diese so voll, dass Fahrgäste zurückgeblieben sind. Und der Busfahrer entsprechend im Stress.
    Und dann die Weiterfahrt mit der chronisch verspäteten S6...


    Warum werden eigentlich die persönlichen Daten im Verspätungsformular nicht gespeichert - wenn man angemeldet ist, sondern muss jedes Mal das Addressgeraffel ausfüllen?

    So ich sitze gerade im Ersatzbus und es ist die erwartete Katastrophe, dabei bin ich schon später unterwegs. Fahrzeit niedereschbach bonames liegt bei 15min. Der bus ist so voll, dass in bonames fahrgäste zurückbleiben und den versprochenen ubahnanschluss kann ich vergessen

    Der Bus endete übrigens dann am Riedberg und fuhr nicht weiter zur Sandelmühle. Zum Glück fuhr die U9 in 2 Minuten ab und dann mit dem Umstieg in die U3 in Niederursel.


    Die meisten Fahrgäste warteten dagegen auf die nächste U8 in 8 Minuten.


    Zum Fahrweg: Der Bus fährt einmal komplett den riesigen Bogen um den Riedberg rum. Gibt es hier nicht einen kürzeren Weg? Und warum zur Höhle schickt man nicht Expressbusse Nieder-Eschbach-Riedwiese über die Autobahn?
    Dazu staute sich der Verkehr in der Homburger Landstraße.
    Ich glaube auf dem Heimweg versuche ich mich lieber an der S6 und 27, wobei die S6 ja auch nicht wirklich ein Ausgeburt der Pünktlichkeit ist...


    Sebastian wahrscheinlich wendeten die Ersatzbusse alle bereits am Riedberg.

    Im Prinzip gebe ich dir aber Recht. Wobei: Könnte so ein Gleiswechsel nicht noch mehr, wenn er zwischen Bonames und Kalbach läge? Auch damit könnte man bei Störungen noch (teilweise?) bis Bonames fahren und eingleisig wenden. Bei Störungen am Abzweig Kalbach käme man umgekehrt von Gonzenheim bis Kalbach. Die Möglichkeiten für Busse sind dort einfach besser.

    das wäre in der Tat interessant, denn der Weg von Kalbach nach Bonames ist nicht wirklich weit (400m laut google maps, umgerechnet knapp 4 Zuglängen), dass man ihn einfach laufen könnte.
    Bonames<->Nieder-Eschbach ist schon ein ganzes Stückchen weiter, von Kalbach<->Riedwiese gibt es glaube ich nicht einmal einen direkten Fußweg.



    Noch eine Anmerkung zum Ersatzverkehr Bus zur U8 am Riedberg. Hier kommt der Ersatzbus zur gleichen Minute an, wie die U8 in die Innenstadt fährt. Entsprechend zeigt die Verbindungsauskunft kompletten Blödsinn an.
    Wofür sind dann überhaupt die Verstärkerbusse zum Riedberg gedacht?


    Ich hoffe mal, in der Realität ist genug Fahrplanreserve drin, dass man doch noch den Anschluss an die U8 schafft, wenn man nur den Verstärkerbus erwischt. Hier wäre sowieso wahrscheinlich sinnvoll gewesen Verstärkerbusse zwischen Nieder-Eschbach und Riedwiese direkt einzusetzen. Ich wage mal zu behaupten, dass 95% der Fahrgäste von Nieder-Eschbach in die Stadt wollen und der Umweg über den Riedberg und Kalbach/Bonames einfach nur nervig ist. Dazu garantiere ich, dass in Kalbach/Bonames sowieso keiner mehr im Berufsverkehr in die Busse kommt.


    Warum konnte man diese Arbeiten eigentlich nicht auch aufs Wochenende/Ferien legen bzw. parallel zur aktuellen Sperrung am Südbahnhof.
    Die U2 fährt in beiden Szenarien sowieso im 10-Minutentakt. Jetzt haben wir das zwei Wochen lang anstatt eine Woche.

    Wie viel Kilometer fährt ein Stadtbus eigentlich durchschnittlich pro Tag?
    Durch die niedrigere Geschwindigkeit ist das ja nicht zu vergleichen mit einer Autobahnfahrt und somit sollte man doch auch mit den jetzigen Akkus locker über den Tag kommen oder?


    Gleiches gilt ja für die Postautos, wo es ja jetzt auch erste Modelle gibt :thumbsup:

    Prognosen sind schwierig und gerade im Störungsfall oft Wahrsagung.


    Was ich mir im Störungsfall aber immer wieder wünschen würde, wäre eine aktuelle UND zuverlässige Karte, auf der man sehen kann, wo aktuell Züge mit ihrem aktuell gültigen Ziel stehen bzw. bewegen. Zumindest diese Information sollte eigentlich immer 100% zuverlässig lieferbar sein. Zugradar ist ein Anfang, aber da fahren immer noch zu viele virtuelle Züge und auch nicht alle.


    Gerade als Pendler kennt man ja seine Strecke und seine Störungsfälle und kann sich aus dem Bild dann einen Plan B zurechtlegen.


    Im aktuellen Fall zeigt der DB Navigator irgendwelche Verspätungen an, die mit der Realität nichts zu tun haben oder im schlimmsten Fall lässt den Zug virtuell pünktlich fahren.

    Umsteigen zwischen den verschiedenen S-Bahn Linien wird dann aber schwierig, wenn man vom "Knoten" Konstablerwache ausgeht... von der Bahn, die zuerst fährt auf die 2. wäre kein Problem, aber andersrum nicht möglich. Vielleicht lässt man wenigstens am Hbf je 2 Bahnen nebeneinander kurz stehen zum Wechsel.

    ist es doch heute schon tagsüber so (z.B. 25Min Umsteigezeit von der S6 auf die S3 und umgekehrt) und ist auch nicht anders möglich, wenn sich so viele Linien die Gleise teilen.
    Wenn wirklich alle 8 Linien im Stundentakt durch den Tunnel fahren, dann hat man dort sogar einen 7,5 Mintakt

    Mal etwas zum Diskutieren:
    Alles hat seinen Preis und seinen Wert.
    Aus Fahrgastsicht möchte man von A nach B. Die Strecke ist hier zu weit zum Laufen/Fahrrad. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bleiben noch beispielhaft Auto, ÖPNV und "gar nicht" heraus übrig.
    Alle drei haben Ihre Vor- und Nachteile und der beste Kompromiss für den Fahrgast gewinnt. Was übrigens auch "gar nicht" bedeuten kann, weil die Alternativen zu umständlich/teuer wird. Am besten für die Umwelt, hat das natürlich dann andere Konsequenzen.


    Wenn man verschiedene Rechenbeispiele durchspielt, kommt der ÖPNV deutlich teurer weg als das Auto, weshalb so viele Menschen das Auto bevorzugen, zumal es ja auch noch weitere Vorteile hat.


    Meiner Meinung nach muss der ÖPNV deutlich günstiger sein als das Auto.


    Wie soll das gehen, wenn die Kosten eh schon zu hoch sind und jetzt die Preise durch Streiks angehoben werden sollen/müssen?


    Nun, eine Stellschraube wäre das Auto deutlich teurer zu machen. Ein Stichwort z.B. Maut. Spült als Nebeneffekt mehr Geld in die Staatskasse um den ÖPNV zu subventionieren. Höhere Gehälter lassen grüßen...
    Doch da werden die Autofahrer so laut aufheulen, dass es wohl unrealistisch durchsetzbar ist.


    Eine andere Möglichkeit, die ich persönlich favourisiere, ist die Automatisierung.


    Wenn es sich nicht lohnt einen Busfahrer/Zugfahrer angemessen zu bezahlen, dass X Fahrgäste zu einem für sie akzeptablen Preis von A nach B zu transportieren, dann sollte man Wege finden, um diesen einzusparen und die Fahrgäste trotzdem zu transportieren.
    Natürlich braucht man dann noch jemanden zur Überwachung der Fahrzeuge. Aber eine Person kann dann nicht nur 1, sondern Y Fahrzeuge überwachen. Entsprechend skaliert das zur Verfügung stehende Gehalt.


    Streik dagegen halte ich für ein falsches Mittel, was das Problem in keinster Weise löst. Bedeutet schließlich hier mehr Geld, dass die Fahrpreise erhöht werden müssen, was zur Folge hat, dass, die die es können auf das Auto ausweichen, aber für immer mehr Fahrgäste "gar nicht" die Option der Wahl/Unwahl wird.

    Wie sehen die Möglichkeiten eigentlich aus die S7* in Hbf tief Gleis 102 enden/ Gleis 103 beginnen zu lassen? Dann hätte man niveaugleiche und damit attraktivere Umsteigewege.
    Weil theoretisch reichen ja zwei Gleise...
    Oder bringt das durch das Rangieren wieder mehr Probleme als gewonnen wird?


    Gleiches überlege ich übrigens für Heddernheim, wo man mit der A-Strecke ähnliche Probleme hat. Eine überlastete Stammstrecke und einen zu geringen Takt auf den Außenästen. Wobei in Heddernheim halt noch groß umgebaut werden müsste um bahnsteiggleiche Umstiege zu ermöglichen.


    *oder andere Linien