Beiträge von vöv2000

    Die 12 fuhr doch vor vielen Jahren schonmal zur Schießhüttenstraße? Als es noch die 11V gab?


    Von Mai 1992 bis Dezember 2002 sah es auf der Hanauer zur Spitzenzeit so aus:


    Die 11 fuhr im 10-Min.-Takt ab der Schießhüttenstr. bis zum Ostbahnhof (und dann weiter);

    die 11V fuhr im 10-Min.-Takt von der Hugo-Junkers-Str. zum Zoo und ergab mit der 11 einen 5-Min.-Takt;

    die 12 fuhr im 10-Min.-Takt ab der Schießhüttenstr. nach Bornheim (und dann weiter) und ergab mit der 11 einen 5-Min.-Takt (außerhalb der HVZ startete sie an der Hugo-Junkers-Str., da die 11V dann nicht fuhr).


    Ab Dezember 2002 sah es (fast) so aus wie heute:

    die 11 fährt im 7/8-Min.-Takt ab der Schießhüttenstr. zum Ostbahnhof (und dann weiter);

    die 12 fährt im 10-Min.-Takt ab der Hugo-Junkers-Str. nach Bornheim (und dann weiter).


    Stellt man es gegenüber, hat man statt dem 5-Min.-Takt nun einen 7/8-Min.-Takt und damit eigentlich eine Verschlechterung zu vorher. Allerdings gilt der 7/8-Min.-Takt jetzt den ganzen Tag und nicht mehr nur zur HVZ wie der damalige 5-Min.-Takt.


    P. S.: den Unterschied in den Ferien gab es auch damals schon, da fuhr die 11V nicht und die 12 nur bis zur Hugo-Junkers-Str.


    Die letzte Linie, die von den Riederhöfen in Richtung Eissporthalle abbog, war bis Mai 1992 die 18, die aber nicht nach Bornheim fuhr (von da kam sie über die Wittelsbacherallee her) sondern in den Riederwald. Bis dahin gab es von Bornheim auch nur zur HVZ eine Direktverbindung nach Fechenheim mit der 25, sonst musste man umsteigen.



    Vielleicht hilft die Gegenüberstellung etwas bei der Diskussion, allerdings muss man berücksichtigen, dass sich seitdem auf der Hanauer Landstr. viel verändert hat und damit auch die Fahrgastströme anders sind als damals.

    Problem ist halt auch, dass der persönliche Bedarf wahrscheinlich ziemlich strikt aufgeteilt ist: auf der einen Seite der Hanauer habe ich viel Dienstleistungsgewerbe, Geschäfte und neue Wohnquartiere, auf der anderen Seite die ganzen Baumärkte (wohin auch manche mit dem ÖPNV hinfahren) und die Fechenheimer, die vielleicht auch eine Direktverbindung nach Bornheim wollen.


    Das sind dann auch 2 der 3 von der ersten Kaufserie (die mit den 3 Innenschwenktüren). Oder ist 853 der Dritte? Ich bin da gerade irritiert.


    Danke für die Info, was auch mit den anderen Bussen außer den Citaro der 2. Kaufserie passierte.


    Übrigens: der letzte verbliebene 7700A hält sich nach wie vor wacker auf dem 37 und kann dort nahezu täglich (Mo-Fr) angetroffen werden. :)

    Da würden die neuen Mireo ja sogar mal bis nach Frankfurt kommen.


    Der RE2 hat nur 2 Umläufe, statt der üblichen 4 429 für 2x Doppeltraktion (in der HVZ) fahren dann den ganzen Tag 2x 425-Doppeltraktionen.

    Ausgenommen die Verstärker-Züge, die von Vlexx gefahren werden, die bleiben. Ist etwas unglücklich formuliert.


    Und - Korinthenkackmodus - der RE2 heißt im RMV schon lange nicht mehr Linie 80. Dieser ist ja bekanntlich jetzt Teil der Odenwaldbahn. ;)

    traffiQ? Oder die VGF als Dienstleister? Oder ein Dritter als Subunternehmen?


    Mir ist aufgefallen, dass zur Zeit eine Art Bereinigung stattfindet, die sich hauptsächlich darin äußert, dass das bisherige traffiQ-Banner durch ein RMV-Frankfurt-Banner ersetzt wird.

    Wahrscheinlich werden dabei auch die aufgelassenen Haltestellen entfernt. Da hat man dann wohl das Ersatzhaltestellenschild vergessen, dass man stattdessen hätte hinstellen sollen.

    es geht um post-Covid, oder? Du schriebst ja von „maskenpflicht wir über die Pandemie hinaus“. Ich kenne keine Tendenzen oder Stimmen, die eine fortwährende solche Regelung fordern. Was/wen meinst du?


    Genau, post-covid trifft es so ziemlich.


    Wie ich darauf komme: Vor kurzem wurde eine Studie veröffentlich (ich meine, es war ein Ärzteverband), dass es in der jetzigen Grippesaison so wenig Infektionen wie noch nie gab. Zurückgeführt wurde das auf eine größere Impfquote gegen Grippe als üblich sowie auf die AHA-Regeln.

    Beides ist für mich nachvollziehbar und wird auch nicht in Frage gestellt. Am Ende des Artikels (ich finde ihn leider nicht mehr online) gab der Verband noch die Empfehlung mit, dass man darüber nachdenken sollte, bestimmte AHA-Regeln über das Pandemieende hinaus beizubehalten.

    In der Umsetzung sollte das so funktionieren, dass quasi vom Herbst (etwa Beginn der Grippesaison) bis zum Frühjahr (etwa Ende Grippesaison) das Infektionsschutzgesetz herangezogen wird und für die Bereiche, wo es jetzt schon gilt, die AHA-Regeln in Kraft gesetzt werden, also Geschäfte, Gastronomie, ÖPNV, Veranstaltungsbereich.

    Meine Intention war einfach zu hinterfragen, wie die Politik aber auch die Bevölkerung über so einen Vorschlag denken würde, das würde sicher die zukünftige ÖPNV-Nutzung in irgend einer Art beeinflussen, wenn das dann jeden Winter so wäre.


    Zitat
    • „Länger als nötig“ ist halt so eine Sache. ... Das ist keine wissenschaftliche Frage, sondern eine politische ...


    Und genau das ist ja das, was mich halt bewegt. Wissenschaftlich ist es irgendwann einfach, da wird ja durch WHO, RKI etc. viel erklärt, nach welchen Maßstäben man das betrachtet.

    Aber die politische Frage...da sind bei mir halt viele Fragezeichen. Bei der Klimapolitik haben wir politische Pläne bis ins Jahr 2030 und darüber hinaus, was wir wie erreichen wollen. Sowas wünsche ich mir einfach auch als Masterplan für die Corona- und Post-Corona-Zeit.


    Ich weiß aber auch, wie schwierig das Thema für die Politik ist, das Ganze einzuschätzen und ich weiß auch, dass dieses Forum natürlich die falsche Plattform ist, solche Fragen zu stellen.

    Ja. Äh. Vielleicht ist die Politik also gefordert, klar zu sagen, dass Gesetze gelten? Oder was genau sollen sie sagen? Alle EInschränkungen, die durch das Infektionsschutzgesetz begründet sind, sind auch durch das Infektionsschutzgesetz limitiert auf die Dauer der Pandemie. Was muss wer da noch klarstellen?


    Klarstellen ist das falsche Wort.


    Die Politiker überhäufen sich gegenseitig mit Ausstiegsszenarien, im Sinne von "bei Inzidenz x in y Tagen machen wir das auf und soviel Leute dürfen sich treffen (z. B. die berühmten 35 Neuinfektionen in 7 Tagen); ab dem Punkt "z" darf die Gastronomie wieder aufmachen; ab dem Punkt "a" sind wieder Veranstaltungen erlaubt usw. usw.
    Was mir da einfach fehlt ist der von Dir angesprochene Punkt "Dauer der Pandemie". Bei welchem Punkt zieht man es in Erwägung die Pandemie für beendet zu erklären, bei Inzidenz 0? Bei Inzidenz 5 innerhalb von 14 Tagen? Bei Impfquote 70%? Bei 80%? Bei was für einem Szenario?
    Ich erwarte keine am Ende auch noch rechtsverbindliche Aussage dazu, die kann kein seriöser Politiker abgeben, erst recht keinen verbindlichen Zeitpunkt. Einfach nur ein Hinweis, "was stellen sich die Politiker so vor".

    Und zum Thema Infektionsschutzgesetz: Natürlich hast Du recht damit, aber man kann wenn man will sowas auch als neues Gesetz unabhängig des Infektionsschutzgesetzes einführen. Oder der RMV behält es nach Wegfall des Infektionsschutzgesetzes als Teil der Beförderungsbedingungen bei.

    Wie gesagt, keine Klarstellung sondern mehr ein "wofür steht hier die Politik". Boris Johnson hat da z. B. den 21.6. ausgelotet. Ich finde das sehr gewagt (und u. U. auch etwas unseriös, denn jetzt wird er an diesem Datum gemessen), aber den Menschen gibt das eine positive Stimmung, die ich bei der hiesigen Rhetorik der Politiker eher vermisse.

    Aber zurück zum ÖPNV: wie gesagt, man sollte diesen Punkt einfach nicht unterschätzen und es nicht länger behalten als unbedingt nötig.

    Neben all den genannten Punkten wird es irgendwann auch auf einen ganz entscheidenden Punkt ankommen, über den manche am liebsten schon die Diskussion an sich verbieten wollen: die AHA-Regeln, speziell das Thema Maske.


    Irgendwann werden wir einen Stand haben, wo die Infektionslage bzw. die Bedrohung so gering ist, dass die AHA-Regeln wissenschaftlich gesehen nicht mehr notwendig sind und daher abgeschafft gehören (auch wenn das wohl noch dauert, bis wir das erreichen).

    Es gibt aber jetzt schon Tendenzen/Stimmen, dass man die Regeln gerne auch nach dem Ende der Pandemie beibehalten möchte, obwohl es wissenschaftlich unbegründet ist (offenbar ist es inzwischen keine wissenschaftliche sondern eine ideologische Frage).


    Wenn das ein Dauerzustand weit über das Ende der Pandemie hinaus werden sollte, würde das für die Attraktivität des ÖPNV ein eindeutig negatives Ergebnis bringen.
    Ich kenne selbst genug Menschen die gerne mit dem ÖPNV fahren und die auch die derzeitige Maskenpflicht irgendwo akzeptieren und sich dran halten, die aber den Moment herbei sehnen, wenn das alles mal vorbei ist. Wenn das aber auf Dauer ist und die die Wahl haben zwischen 1 Std. Autofahren ohne Maske und 1 Std. Zug fahren mit Maske, müssen die nicht lange überlegen.


    Diesen Umstand sollte man in die Überlegungen mit einbeziehen und vielleicht ist hier auch mal die Politik gefordert, ein Signal zu senden im Sinne von "ja, wir schaffen diese Regel auch irgendwann wieder ab". Natürlich sprechen wir nicht davon, dass das innerhalb der nächsten Wochen passiert, sondern erst, wenn die Infektionslage entsprechend gut (im Sinne von nicht mehr existent) ist.

    Klingt schon mal interessant.


    Spannend finde ich die Idee mit dem kombinierten Nachtreise-/Güterzug. Allerdings fehlt mir da noch etwas die Phantasie. Hält der Zug z. B. zuerst im Frankfurter Hauptbahnhof, damit die Fahrgäste einsteigen können und dann nochmal im Containerbahnhof Frankfurt Ost, um dort die Güterwagen dran zu kuppeln? Da bin ich mal auf das Betriebskonzept gespannt, aber ich finde, die Idee sollte man weiter verfolgen.

    Auf der Strecke zwischen Hbf und Messe fahren - oder zumindest fuhren - doch auch zu Messezeiten manchmal Straßenbahn-Pendelverkehre. Welche Liniennummer hatten die denn ?


    Die Sonderfahrten fuhren als V. Von Mai 2000 bis Februar 2001 fuhr außerdem planmäßig die 19 zwischen Pforzheimer Str. und Messe (nur Mo-Fr, in der Morgens-HVZ bis Westbahnhof). Mit Verlängerung der U4 wurde sie dann eingestellt (bis Mai 2000 startete sie bekanntlich am Stadion statt der Pforzheimer Str., diesen Abschnitt übernahm dann die 21).

    Ich müsste mal überlegen/ausrechnen, ob es im RMV überhaupt 99 Unternehmen gibt, selbst mit allen Subunternehmen. Die müssten sich ja dann quasi alle beworben haben.


    Winzenhöler fährt also weiter seine Linien und alles bleibt beim alten.


    Leider falsch.


    Da hast Du natürlich recht.

    Ich hatte bei meiner Aussage U-Bahn und Straßenbahn in einen Topf geschmissen und daher Hamburg mit eingerechnet. Schleswig-Holstein hat ja beides nicht (abgesehen die Stationen, die zum Hamburger U-Bahn-Netz gehören).


    Ich hätte auch Hamburg eine gewünscht. Die hätte doch den MetroBus 5 z. T. ersetzen sollen, oder?

    Das ist ein Feld-/Forst-/ landwirtschaftlicher Weg. Der Strecken-Abschnitt befindet sich zwischen Nidderau (wenn von Nidderau kommend der Wald aufhört) und Eichen.


    Ringsherum fließen der Nidder, sowie kleinere Bäche wie der Wehrbach und der Hessenjakobsgraben. Die Fläche ist extra dafür ausgelegt, um bei Hochwasser das Wasser aufzunehmen (wie nennt man das gleich? Hochwasser-Rücklauf-Wiese oder so ähnlich?). Ich nehme an, als man die Wiese dafür ausgewiesen hat, hat man auch erörtert, inwieweit beim Volllaufen der Wiese der Oberbau der Bahnstrecke gefährdet ist.


    Für die Interessierten hier mal der Auszug aus Google Maps (hoffe, man kann mit dem Link was anfangen.): Stockheimer Lieschen bei Eichen

    In Frankfurt bzw. im Rhein-Main-Gebiet fahren z. Z. auch nicht redesignte 425 auf der RB49 im Mittelhessen-Netz (als Ersatz für 442). Diese kommen nicht auf der S-Bahn zum Einsatz. Da sie aber z. T. auch im Vorfeld des Hauptbahnhofs bzw. vor der S-Bahn-Werkstatt abgestellt sind, kann man deren Zugehörigkeit leicht verwechseln. (Die Fahrzeug-Nummern habe ich nicht parat, bevor jemand fragt).

    Das Bild hat es sogar in die Washington Post geschafft (jetzt kennt auch jeder Ami das Stockheimer Lieschen).


    Ist an dieser Stelle allerdings im Herbst/Winter regelmäßig der Fall, wenn es mal mehrere Tage regnet bzw. das Tauwetter einsetzt. Dieses Mal ist es vielleicht nur ein bißchen extremer. Die Anwohner nennen es wohl die "Eichener Seenplatte", die alle Jahre wieder kommt.


    Eine Zeit lang fuhr zum Ende der Morgens-HVZ die letzte RB15 von Rödelheim kommend über diese Kurve zum Frankfurter Hauptbahnhof statt über die Mainzer Landstraße. Ich weiß aber nicht, ob das noch so ist.

    Darüber hinaus wird die Kurve von den nächtlichen S3/S4-Leerzügen genutzt, die von Bad Soden/Kronberg kommend in den Außenbahnhof fahren.