Beiträge von MdE

    Es tut mir leid, ich für meinen Teil habe keinen Vertrag mit Menschen, die irgendwas gestalten. Oft genug gehen deren Vorstellungen irgendwie an der Realität vorbei. Warum? Siehe folgender Abschnitt (OT).


    Mein erster Gedanke zum neuen Design: gut, da sieht man halt den Dreck nicht so schnell... aber intuitiv sind die Farben im Vergleich zu großen Piktogrammen nicht gerade. Und kontraststark ist grau vs. hellblau auch nicht besonders...

    • Ich habe wenig Hoffnung, dass Ladeprofile von PKW auf einen großen gesellschaftlichen Nutzen statt auf den größtmöglichen persönlichen Nutzen der Halterin angepasst werden können. (Solche Fragen sind allerdings Forschungsgegenstand u.a. im Fraunhofer-IEE in Kassel.)

    Ich bezweifle das sehr, weil der gesellschaftliche Nutzen hier einem der größten Vorteile des Autos im Vergleich zum ÖPNV genau entgegensteht: Wenn mein Auto nicht genau dann fahren kann wann ich will, dann kann ich auch den ÖPNV benutzen, dann brauche ich es aber auch nicht. Gilt natürlich nur für Regionen mit ÖPNV, der Rest guckt dann in die Röhre und darf zum nächsten Ort laufen oder warten.


    Nichts gegen Akkus als Stromspeicher grundsätzlich, aber die Idee, ein flexibel verfügbares Gerät als geplanten Speicher zu nutzen geht einfach an der Realität vorbei...

    Regenerative Energieträger, also vor allem Photovoltaik und Windkraft, sind die ersten, die nur bei minimaler Überdeckung des Energiebedarfs in unserem Stromnetz zwangsweise abgeschaltet werden...

    Und zur Speicherung "überschüssigen" Stroms in Wasserstoff: Eine Speichermethode, bei der im Gesamtzyklus von Umwandeln-Speichern-Umwandeln über 50% der Leistung verloren gehen, wie es mit Elektrolyse-Kompressionstank-Brennstoffzelle als derzeit bester Technik der Fall ist (aktueller Wirkungsgrad 34-44%, theoretisches Maximum bei 55%) ist nicht wirklich als Speichermethode anzusehen.


    Und der Anteil "überschissigen" Stroms wird mit der Abschaltung der restlichen Kohlekraftwerke und einer zunehmenden Anzahl entsprechend der Netzauslastung ladender Elektro-KFZ rasant abnehmen.

    Der Vorteil ist aber die immense Speicherkapazität und dass man das Speichermedium auch ohne weiteres von A nach B transportieren kann... die Umsetzung mag teuer sein, aber ein großer Speicher ist hier mit Sicherheit deutlich günstiger als ein Akku mit gleicher Kapazität.


    Elektroautos als Speicher oder Lastausgleich sind in der Praxis aber völlig utopisch. Der Ottonormalbenutzer möchte, dass sein Elektroauto lädt wenn er es an die Steckdose anschließt, und dass es bereit ist wenn er es spontan benutzen möchte. Lastausgleich und vor allem Speicher setzen aber eine exakte Planung voraus.


    Ein Netz aus Erzeugung, Logistik und Abgabe von Wasserstoff ist auch halbwegs realisierbar. Unser Stromnetz auf die geforderte Leistung auszubauen, halte ich dagegen für schwierig. Immer daran denken: es müsste größtmöglich dimensioniert sein. Und selbst die wenigen Hochspannungsleitungen, die im Moment schon neu gebaut werden, sorgen für extremen Protest.

    Aus Sicherheitsgründen schaltet auch eine Ampel mit mehreren Rotlichtern bei nur einem kaputten Rotlicht ab, da der Fahrer sich hinterher sonst rausreden könnte, daß an der Ampel auf die er geschaut hat nix zu sehen war. Zumindest in Deutschland..

    *hust* *hust*


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    Aber das dachte ich eigentlich auch... im Zweifel würde ich nach den Schildern gehen... blöderweise sehe ich aber immer mehr Kreuzungen, wo die einfach fehlen!

    Das Abfallprodukt bei der Berechnung ausser Acht zu lassen ist so schon ganz richtig.

    Ab einer gewissen Grösse der Fahrzeugflotte ist der H2 Bedarf grösser als das was als

    Abfall anfällt und die Nachfrage ist nicht dann unbedingt dort wo sie auch benötigt wird.

    Und ab da ändert sich dann auch der Marktpreis für H2....

    Jaein. Wir haben jetzt schon ein Speicher-Problem in unserem Stromnetz. Je mehr Fahrzeuge rein elektrisch unterwegs sind, desto mehr muss das Netz auch Lastunterschiede ausgleichen können. Und allein da bietet sich schon an, den Wasserstoff gerade dann zu erzeugen, wenn ansonsten wenig Energie verbraucht wird. Es könnte also immer ein gewisser Anteil "überflüssig" bleiben.

    Denn der Querverkehr war bereits auf der Kreuzung drauf, als Deine Ampel auf grün umsprang. Damit war für Dich ersichtlich, daß die Kreuzung noch nicht geräumt war. Wenn Du also in diesem Fall einen Zusammenstoß produzierst, hast Du Deine Sorgfaltspflicht verletzt.

    Darauf wollte ich ja anknüpfend auf die vorherigen Beispiele hinaus :-)


    gelb-rot dauert immer exakt eine Sekunde, die Gelbphase ist an die zulässige Höchstgeschwindigkeit gekoppelt, IIRC 3 bis 5 Sekunden. (Bei 70 die Maximalzeit.)

    Bist du dir sicher? Da muss ich nochmal genau hinschauen...

    Die Analogie ist wiederum an der Straßenkreuzung zu finden. Als Verkehrsteilnehmer darfst Du bei 'grün' nicht einfach losfahren, sondern Du hast Dich zu vergewissern, daß der querende Verkehr die Kreuzung geräumt hat und Du selbst ebenfalls die Kreuzung räumen kannst.

    Ergänzend dazu: Bei vielen jüngeren Ampelanlagen sind die Räumzeiten derart kurz bemessen, dass sich die Gelb-Phase der vorherigen Richtung mit der Rot-Gelb-Phase der nächsten Richtung 1:1 überlappt (bei einer Dauer von ca. 2 Sekunden). Das heißt, wenn ich mit den erlaubten 70 km/h auf diese Ampel zu fahre, weil ich weiß, dass ich die Haltelinie in der Sekunde nach dem Wechsel von Rot-Gelb auf Grün passieren werde, aber in der letzten Sekunde vor Rot noch jemand in der anderen Richtung drüber gefahren ist, dann gibt das eine freundliche Blechumarmung auf der Kreuzung, obwohl keiner Rot hatte.

    Silberlinge und Dostos machen auch unterschiedliche Lärm, die 143 gegenüber einer 146 auch.

    Das ist der Unterschied der Klotzbremse aus Grauguss, die die Radreifen aufraut, und der Scheibenbremse.


    Flüsterbremsen sind Klotzbremsen unterschiedlicher neuerer Materialarten, die den Radreifen auch glatt lassen. Vorteil: Leise, Nachteil: schlechtere Reibung.

    Es kommt schon relativ häufig vor, ich kann dir zwar keine exakte Zahl nennen, aber Motoren und oder Getrieb werden schon öfter ausgetauscht. Nebenbei, die defekte Einheit ist die kürzlich neu errichtete.

    Auf DSO schrieb jemand (mit Foto), der neue Schrankenbaum sei nicht richtig festgeschraubt gewesen und daher im geöffneten Zustand in die Grube gerutscht.


    Die meisten neueren Schrankenanlagen bestehen wohl auch aus diesem Grund aus sog. Halbschranken, die zwar den Eingang, aber nicht den Ausgang des BÜ blockieren. Das könnte dann auch für den BÜ in Nied eine vorübergehende Lösung sein.

    Das stimmt so nicht, abgesehen davon, dass mit Sicherheit das ein genehmigungspflichtiger Umbau wäre*. Genauso wie das (simplere, aber sinnvollere) Nachrüsten von Lichtzeichen. (*: Und sicherlich würde das die Leute nur dazu verleiten, um die Schranken rum auf den BÜ zu laufen.)


    Ganz abgesehen davon, daß Bahnübergänge mit Vollabschluß durch den Bediener freigemeldet werden.

    Wie ist das eigentlich bei Anlagen mit Radar? Schließen die erst nach einem Scan die Ausfahrschranken, oder dient der Scan nur der Freimeldung?

    Wobei ich fast wetten möchte, dass es genug Spezialisten gibt, die trotz geschlossenen anderen Schranken versuchen würden, den BÜ zu überqueren.

    Richtig, nur genau deshalb gibt es ja das besondere Prozedere. Nur wenn man das dann mit einer Unfallsituation gleichsetzt... andererseits kann ich es in gewisser Weise verstehen, denn gerade für die Anwohner erschließt sich ja dank der überragenden Informationspolitik aller betroffenen Stellen nicht zwingend, dass es sich diesmal eben um eine sichere Situation handelte. Aber es bleibt natürlich eine Sache von dem, was man auch wissen will.

    Tja, das war in der Tat hochgefährlich, als der VT da mit Schrittgeschwindigkeit an der einen offenen Schranke vorbei gefahren ist... und schon der x-te Unfall, der keiner war! Das ist absolut nicht mehr tragbar, da haben die Leute recht.

    Das kommt häufiger vor, oder auch umgekehrt, d.h. ein Baum bleibt unten. Daher dürfte das schon der Tatsache entsprechen, der Rest ist wohl eher etwas aufgebauscht. Der rechtzeitig gestoppte Zug dürfte eher vor einem Signal gehalten haben bzw. danach das übliche Verfahren zum passieren des gestörten BÜ mit Halt vor dem BÜ.

    Diese Leute haben ihre Meinung, verwirre sie doch nicht mit Fakten!

    Genau, ist ja im Taunus 10 Jahre vorher auch nicht genau so passiert...

    Da konnte man sich tatsächlich noch auf fehlende Erfahrungen rausreden, allerdings hatte man da die Bahnsteige trotz der anfangs nicht geplanten 4-fach-Traktion VT2E gleich lang genug gebaut, da gab es dann nur Probleme bis zum Eintreffen der nachbestellten Fahrzeuge.

    Welche Fehler meinst du? Was gab es da für Probleme?

    Klar, dass die Unterlagen beim RP im Februar mit mehreren Monaten Verspätung abgegeben wurden, lag garantiert an Corona...


    Edit(h) gibt zu, dass auch das RP jetzt freilich länger brauchen wird, aber wenn ich meine Bahn um 5 Minuten verpasse, ist die ja auch nicht daran schuld, dass ich ne halbe Stunde später ankomme...

    Der beim Dunantring ist bloß ein Feldweg. Zeitweise hieß es, auch Sulzbach sei betroffen, weil das zwei weitere unabhängige Anlagen verschiedener Bauarten sind. Das hätte mich schon schwer gewundert. Die beiden betroffenen Anlagen wurden übrigens Anfang 2008 installiert (Modernisierung).