Beiträge von MdE

    Danke, den hab ich glatt übersehen. Manchmal springt die Forensoftware irgendwie nicht zum ersten neuen Beitrag X/


    Wobei sich damit die Frage stellt: Hat es in der Zwischenzeit dort Änderungen gegeben und wird die Straße nun doch verbreitert, anstatt die "Umgehungsstraße" zu bauen?

    Nein, glaube nicht. Es soll eine rege Bautätigkeit im Verlauf der neuen Straße geben.

    Ich hab mir jetzt sagen lassen, die Straße "Am Sportfeld" in Bad Vilbel westlich des Bahndamms, wo das vierte Gleis verlegt werden soll, wird bald (teil)gesperrt. Es sollen schon einige provisoirsche Farbmarkierungen wahrscheinlich für eine Verlegung der Straße nahc Westen gesprüht worden sein, vornehmlich im Bereich der Feuerwehr; zwischen deren Zaun und der Straße ist bislang ein ungenutzter Grünstreifen. Etwas südlich stehen noch Wohnhäuser, die haben eigentlich dort Parkfläche/Garten.

    Da gibt es schon ein nettes historisches Beispiel: Der Bau der rund 60 km langen Murgtalbahn zwischen Karlsruhe bzw. Rastatt und Freudenstadt dauerte rund 60 Jahre - weil sich die an der Strecke beteiligten im 19. Jahrhundert unabhängigen Staaten Baden und Württemberg nicht einigen konnten. :P. Nun ersetze "Baden" und "Württemberg" durch "Frankfurt am Main" und "Die Nachbargemeinden von Frankfurt am Main". :P

    Da muss man gar nicht so weit gehen, im Gegenteil, quasi direkt wo die Handlung heute spielt, gab es ebenfalls im 19. Jahrhundert Querelen beim Bau der Homburger Bahn, damals übertrieben "Sechs-Länder-Bahn" genannt...

    Einige AKN-VT haben noch ein weiteres Leben in diversen Ersatzverkehren von NRW. :whistling:

    Ich bezweifle aber, dass hier irgendwer ein sinniges Konzept hat und die HLB ebenso offen dafür ist...


    Die Lint der Fahma werden allerdings auf anderen Linien weiter eingesetzt werden. Bei den VT2e kann ich mir das eher nicht mehr vorstellen.

    Die VT2E werden komplett aussteigen, bei den 2006er-LINT wird es sich zeigen. Nach den vielen Umplanungen weiß ich jetzt gar nicht, ob auf der RB 15 zwischen Usingen und Brandoberndorf sowie dem SE 15 nun iLINT oder 648er eingesetzt werden sollen.


    Welche(s) Fahrzeug(e) sollen auf die RB11 kommen?

    Gute Frage. Früher war die ja mal enger an die 12 geknüpft, aber nach 646, 427, 1440 und zuletzt 640 hat diese Linie ja vergleichsweise viel gesehen, ohne dass es Probleme gab. Soweit ich weiß sollen es aber auch iLINT werden.


    wann werden die doch etwas lauten und stufigen VT2e eigentlich ausrangiert

    Das ist bloß ne Frage, wo man sitzt. 648 im Bereich der Türen/Mehrzweckabteile dröhnt der Motor lauter als im VT2E auf den vorderen Sitzgruppen. Vom Rad-Schiene-Geräusch mal ganz zu schweigen.


    Wo ist eigentlich die kürzeste Bahnsteiglänge, die nicht verlängert werden könnte?

    Liederbach, Kelkheim-Mitte und Hornau stehen die Signale quasi am Bahnsteigende und direkt danach kommen schon die Weichen. Die Haltepunkte dürften weniger das Problem sein, da sind es sicher vor allem Grundstücksfragen.


    Ist zwar aus 2017, aber so ein Fahrzeug ist dort öfter unterwegs.

    Nur modernisiert, ursprünglich aus 2004 ex vectus ;-)

    Weshalb sollte man ausgerechnet dem Kremium vertrauen, was über Jahrzehnte mit Falschprognosen glänzt? In anderen Bereichen der Naturwissenschaft kann man sich solche Fehlleistungen nicht erlauben.

    Selbst wenn sie sich geirrt hätten, traue ich ihren Aussagen über Naturwissenschaft (die vom Mensch anhand der Realität abgebildet wurde) immer noch hundertmal mehr als Typen, die für die selben Problemstellungen (!) mit Finanzwissenschaft u. Ä. argumentieren (die vom Mensch bloß erfunden wurde) oder denen es bloß darum geht, möglichst viel Geld in den eigenen Sack zu stopfen.


    Nachdem es mit "Kleine Schritte schlechtreden, damit das große ganze auch doof ist" (vgl. mein letzter Post) hier nicht geklappt hat, muss jetzt China für eine kräftige Portion Whataboutism herhalten? Passt ja immerhin bestens in die Reihe der gehaltlosen Argumentationstechniken.

    Tippe mal auf: Ersetzte "bestehen bleiben" durch "wieder hergestellt werden"?

    Richtig!


    Die Möglichkeit des Übergangs östlich des S-Bahnhalts „Oberursel“ zur U-Bahnstrecke sollte nicht verbaut werden

    ...ist sie schon längst mittels eines GSM-R-Sendemasts und dank dem allgemeinen "Infrastrukturausbau" der DB.

    An 96-cm Bahnsteigen dürfen auch keine Güterwagen mit Normalmass vorbei.

    Wie können dann z.B. Gleisbauzüge tagsüber ohne besonderen Hickhack überführt werden?


    Und auf der Taunusbahn fuhr 2009 noch ein Holzzug, muss also wenn dann eine reine DB-Netz-Regelung sein.


    Stierstadt hat btw nur 76 cm.


    Als Umfahrung für den Güterverkehr wäre die Strecke super, nur 1. bräuchte man dann auch die Bäderkurve wieder

    Wann? Sonntags und nachts? Derzeit ist die Strecke im 30-min-Takt mit Kreuzung etwa in Streckenmitte völlig ausgelastet. Wenn dann bräuchte man das zweite Gleis auf der gesamten Länge wieder.


    Also bleibt es im Abschnitt Bad Homburg- Friedrichsdorf bei der S5 beim 30-Minuten-Takt. Die Friedberger Bahn fährt dann auch nach HG. Und die Taunusbahn fährt meist nur bis Usingen. Dann ist das ja für Friedrichsdorf eine Verschlechterung oder kapier ich da was falsch?

    Nicht, wenn der Friedberger quasi die Taunusbahn ersetzt.

    Zuerst soll am Bahnsteig 2 das Gleis 405 (das östliche) abgebaut und der Bahnsteig nach Osten auf 4 Meter verbreitert werden, damit der Bahnsteig auch im Bereich der Treppe und des künftigen Aufzugs die Anforderungen der Barrierefreiheit erfüllt und damit (wie am Bahnsteig 1) ein gut 50 m langes Bahnsteigdach gebaut werden kann.


    Wenn Bahnsteig 2 auf der Ostseite fertig ist, wird Gleis 405 in neuer Lage wieder aufgebaut und anschließend Gleis 404 gesperrt, um dort auch die westliche Bahnsteighälfte zu erneuern (Blindenleitstreifen, evtl. Bahnsteigbelag usw.). Die Bahnsteigkante an Gleis 404 bleibt aber erhalten. Der Bahnsteig behält an allen beiden Gleisen die bisherige Höhe von 76 cm

    Bin mal gespannt, wie man das betrieblich regeln wird. Gibt nämlich genügend situationen, in denen alle drei Gleise benötigt werden:

    402 - RB 15

    404 - RB 16 oder auch RB 15

    405 - S5


    (Natürlich müsste dafür die Strecke Friedrichsdorf---Friedberg elektrifiziert werden.)

    Wo wir beim Knackpunkt wären. Da dürfte es schwierig mit ausreichendem Potential werden. Erstmal soll ja Rodheim wieder zum Kreuzungsbahnhof umgebaut werden (war es bis 2002!), wegen der Linienverlängerung nach Bad Homburg.

    Nein, in Bad Homburg ändert sich nichts. In Friedrichsdorf wird bei Langzügen der von Homburg kommend hinterste Triebwagen abgekuppelt und verbleibt auf Gleis 1. Dort wartet er auf den Gegenzug, der dann auf das besetzte Gleis 1 einfährt und hinten ankuppelt. Aber eben erst, wenn die Strippe bis Usingen hängt.

    Wie willst du denn verschiedene Konzepte gegeneinander beurteilen (und das ist eben nötig, wenn es als Kernkriterium einer Ausschreibung betrachtet wird)?

    Da mögen sich diejenigen, die Erfahrungen in der Theorie und der Praxis bei sowas haben, Gedanken machen. Aber ich denke schon, dass man da beurteilen kann, ob sich beispielsweise die Arbeitsbedingungen für einen übernommenen Tf verbessern oder nicht – manch einer wechselt vielleicht ja nur, um seinen Arbeitsort zu behalten. Aber ne tolle Grundlage ist das eben nicht.


    Löhne, es wurde schon erwähnt, sind in den Ausschreibungen vorhanden.

    Hmm, ich hatte zuletzt nur immer wieder gelesen, dass da viele Unternehmen mit untertariflichen Löhnen unterwegs seien.

    Wo will man den uralten Krempel heute noch herbekommen?


    Das Problem ist doch eher, dass im Vergleich zu früher die bisweilen mehrjährige Testphase zwischen Prototyp und Serienbau wegfällt. Und jede neue Auftragsserie (z. B. für Triebwagen) gleicht innerlich einer Neukonstruktion, da immer jeweils die Komponenten verbaut werden, die am günstigsten sind. Speziell vom Zulieferer angefertigt wird da ja auch kaum noch was.


    Das alles macht letztlich aber den autonomen Betrieb schwierig... und ebenso den Alltag für die Berufsfahrer (diese Bezeichnung, um auch mal Busse und Trams etc. einzuschließen).

    Naja. Es ist natürlich leicht gesagt, aber ich finde schon, dass man da an den Kriterien drehen könnte. Beispielsweise die Zahlungen für Ausfälle je nach Ursache anders gewichten (z. B. Streckenstörung vs. Personalmangel). Merkmale der eingesetzten Züge (Fahrgastkomfort) festlegen – zum Beispiel bei Bestuhlung etc., wo es durchaus allein bei einem Modell Varianten gibt. Konzepte zur Personalgewinnung/-übernahme voraussetzen. Lohnuntergrenzen. Alles so Dinge, die freilich auch teilweise auf höheren Ebenen geklärt werden müssten, aber nicht erst nachher feststehen und die Bewerber fordern würden, tatsächlich Qualität zu "liefern".