Beiträge von MdE

    Es gibt natürlich auch weitere Faktoren, wie benötigte Fahrzeuganzahl und deren Disposition, sowie auch die Disposition vom Personal, und bestimmt noch mehr, was mir nicht spontan in den Sinn kommt.

    ...ob eine Linie dann im Mischverkehr fährt oder ganz auf eigenen Gleisen, wegen Eintrag von Verspätungen. Wurde zumindest mal genannt.

    Das stimmt nicht ganz. Die Information stand in den öffentlich zugänglichen Unterlagen zum Aufruf zum Teilnahme an der Ausschreibung und hat damals hier schon für Diskussionen gesorgt.

    Ich habe ja nicht gesagt, dass es keine Informationen gab - sondern, dass es zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedliche Informationen gab, je nachdem, wo sie herkamen (Ausschreibung, Nordmainische, Taunusbahn, Bedarfspläne...), und mit unterschiedlicher Zuverlässigkeit.

    Es wurde schon öfter kommuniziert, dass S3 und S4 perspektivisch wieder nach Darmstadt/Langen fahren sollen.

    Ja, und es wurde noch Dies kommuniziert und Jenes... aber eine brauchbare, belastbare und aktuelle Quelle (also nichts, was sich nicht auf irgendwas Früheres bezieht oder ein "Äh..." mit drin hat) ist hier bislang nicht aufgetaucht.

    Wenn der Tankrabatt damit in die allgemeinen Lebenshaltungskosten einfließt (und sie damit auf das Jahr gerechnet etwas weniger steigen als ohne Rabatt), wird das in den nächsten Jahren auch den Anstieg der D-Ticket-Preise dämpfen. Nur wird das in ein oder zwei Jahren niemand mehr auf dem Schirm haben.

    Doch, das werden alle auf dem Schirm haben, weil man in ein oder zwei Jahren sagen wird: Ha! Die Ölkonzerne haben den Tankrabatt genau wie vorher 1:1 an Endverbrauchende weitergegeben, und (im Gegensatz zu Umstieg auf ÖPNV, Tempolimit, Mietpreisbremse bzw. Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, gerechter Mehrwertsteuer bei Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs oder anderen Maßnahmen) hat das nachhaltig und messbar die Lebenshaltungskosten gesenkt.

    Interessant finde ich in diesem Artikel die genannte Linienzuordnung:

    Zitat

    Die S6 würde zwischen Friedberg und Frankfurt-Süd fahren (bislang Weiterfahrt bis Darmstadt), die S5 zwischen Usingen über Friedrichsdorf und Hauptbahnhof nach Hanau rollen. Die S4 soll ab 2033 wie gewohnt in Kronberg beginnen, jedoch erst in Langen enden, die S3 hätte als Endhaltepunkte Bad Soden und Darmstadt Hauptbahnhof.

    Und kein Wort darüber, dass bei der Elektrifizierung der Taunusbahn seit Monaten im äußeren Anschein absolut nichts passiert und die Nordmainische S-Bahn gerade erst anläuft (in Sachen Umbau). Da stellt sich schon die Frage, ob diese Linienzuordnung vielleicht nur eine lang veraltete Information ist.

    Diese Behauptung wurde schon mehrfach aufgestellt, insbesondere bei der ersten saftigen Erhöhung von 49 auf 58 Euro. Allerdings widersprechen der Behauptung die Verkaufszahlen des Tickets.

    Wäre interessant, das mal alles genau aufzuschlüsseln und zu schauen, wie nachlassender Homeoffice-Anteil, gestiegene Kosten für MIV, ökologisches Bewusstsein und weitere Faktoren eine Rolle spielen und je nach Gruppe bzw. Grund der Nutzenden den Nachteil aufwiegen oder auch nicht.

    Trifft dieses Schicksal alle Masten? Denn zu dem Mast, der westlich des Mastes steht, um den die Stützwand gebaut wird, in der Nähe des DB Unterwerks, sind Stahlplatten als "Baustraße" über die Wiese verlegt.

    Der Mast mit Wand ist von einer Bahnstromleitung. Der erhöhte Mast dagegen (vgl. Beitrag von Holger Koetting) ist eine regionale Leitung der Syna und dient der Versorgung des vorderen Hochtaunuskreises. Diese Leitung wird südlich von Eschborn derzeit "uffgemotzt", wie Condor geschrieben hat, allerdings dient das u. a. den Rechenzentren in Rödelheim/Sossenheim und hat nichts mit diesem einen Mast an der Bahn zu tun. Wenn man sich die Proportionen anschaut, fällt auf, dass diese Masten sogar für die übernächst höhere Spannungsebene (Verbundnetz) ausgelegt sind. Das hatten wir glaube ich schonmal bei der Verlegung dieser Trasse im Bereich Eschborn/Sossenheim für die RTW. Wie dem auch sei, in den Visualisierungen sieht man sowohl den Wand-Mast als auch den erhöhten/versetzten, aber weitere Unterschiede sind mir nicht aufgefallen.

    Apropos Hochspannungsmast, was nur bei genauem Hinsehen auffällt:

    IMG-9787.jpg

    Dieser wurde mittlerweile ganz still und ohne Trubel ersetzt. Anhand der "offeneren" Struktur des Stahlfachwerks erkennt man deutlich, dass eben der neue Mast in die Leitung eingebunden wurde, dahinter im Bild sieht man dem Stumpf seines Vorgängers.

    So sehr ich Schatten beim Warten schätzen würde (auch nach Erfahrungen im vergangenen Sommer an verschiedenen innerstädtischer oberirdischen U-Bahn-Linien), wird das baulich eine interessante Lösung werden müssen. Denn die bebaubare Fläche ist ja begrenzt, und dem heutigen Anspruch an Design und Sicherheitsempfinden nach ist viel Glas verbaut. Aber allein ein sonnendichtes Dach wäre mal ein Anfang (mit Blick auf die Borsigallee).


    Punkt 1 sagt mir aber auch: Nur Theoretiker am Werk, mit ohne Wissen. Und Symbolpolitik.

    Sagen wir so: Populismus kommt eben im gesamten politischen Spektrum vor.

    Wenn ich künftig die S-Bahn nutzen muss werde ich meinen Sitzplatz(falls überhaupt vorhanden) definitiv nicht für andere hergeben - Früher war ebdn doch einiges besser.

    Hab ich die Einführung einer Reservierung oder den Wegfall von § 4 Satz 2 der Gemeinsamen Beförderungsbedingungen verpasst? :/



    das wird die Praxis zeigen ... der Haken bei der SBB in den Twindexen hat meines im Sommer sehr gut gehalten

    Kenne das bei denen leider nicht. Ich denk auch weniger an die Stabilität der Haltevorrichtungen, sondern den Umstand, dass das lenkbare Vorderrad fixiert wird, während die große Masse des restlichen Rads bei einer scharfen Bremsung herumrutschen könnte.

    Ehrlich gesagt, einige Radspuren und Busspuren dienen nur der Statistik oder der Show, weniger einem wirklichen Bedürfnis ( Radweg baulich getrennt + zweitem Radweg auf der Fahrbahn, ggf noch gemeinsam als Busspur).

    Wo gibt's das denn? Kenne nur Beispiele, wo die Radnutzung auf baulich getrennter Fläche im Zuge der Fahrbahnnutzung beendet wurde (z. B. Dillenburger Str. fällt mir auf Anhieb ein).