Beiträge von MdE

    Die Industrieruine wird derzeit meines Wissens zu exquisiten Wohnappartements umgebaut (nur das Hauptgebäude, der Rest wurde abgerissen).


    Die neue Werkstatt soll aber nach Butzbach Nord kommen. Damit entfiele auch das Kehrtmachen ebenda. Zumindest für die ET, denn die VT bleiben ja.

    Naja, mit knapp 55 m sind die momentanten Werkstattgebäude in Butzbach etwas knapp bemessen. Dazu kommt die Steigung von 25 Promille des Hauptgleises.


    Eine Oberleitung ist in der Werkstatt auch nicht zwangsläufig notwendig.

    Wie kommen die Fahrzeuge in die Werkstatt? Es steht auch keine Diesellok bereit.


    Wo jetzt genau die Eigentumsgrenzen zur DB und Museumsbahn liegen weiß ich nicht, entlang dem Gleis gibt es noch "Platz".

    Direkt hinter dem Kreisverkehr, alles westlich ist HLB-Eigentum. Der rund 600 m lange Abschnitt zwischen Werkstatt und Betriebsgrenze ist für Testfahrten mit den GTW vorgesehen.


    Es mag einen nicht passen was andere hier machen, aber das bedeutet nicht, dass man hier so miteinander umgehen muss. Das einem nicht das nicht gefällt kann man auch netter formulieren und nicht den anderen angehen. Nur weil es dir nicht passt, muss der andere es nicht machen, wie du es willst. Hier kann jeder das posten was er will. Ein Forum lebt halt auch davon, das mal bestimmte Infos nicht direkt gesagt werden. Jeder Mensch geht damit anders um.

    Nee, entweder direkt oder gar nicht. Sorry, aber alles andere ist echt Kindergarten und kein vernünftiges Niveau. Und wenn der eine solche Blödeleien posten darf, dann darf der andere auch posten, dass er das für unangemessen hält. Gleiches Recht für alle.

    -ich meinte die spezifischen Dieselzüge, die noch auf der TB eingesetzt werden;

    gibt angeblich kaum noch Ersatzteile, sind halt ziemlich alt, keine Klima bzw. im Sommer eine Blechdose mit 40-45 Grad; "umkomfortabler" Einstieg oder besser hochklettern;


    -und zu der Fernverkehrsabhängigkeit; zumindest hab ich davon als Pendler recht wenig gespürt, wohl wegen der Strecke nach Rödelheim? Aber ganz klar, dass wissen hier ganz, ganz viele besser, ob dem wirklich so ist

    Okay, ich dachte es ginge nur um den Dieselantrieb an sich. Denn die alten Triebwagen machen ja nur 2/3 der Flotte aus, und die kommen ohnehin weg. Sie haben lediglich wegen der S-Bahn-Planungen eine Galgenfrist bekommen. Das Rad-Schiene-Geräusch der LINT ist jedenfalls lauter als das der alten Triebwagen, und das Motorgeräusch bisweilen auch. Aber das nur nebenbei.


    Mag sein, dass die 4 Zugpaare relativ pünktlich waren. Aber bedenke: Alle halbe Stunde ein Zug ist deutlich mehr als das. Die Kapazität muss in F Hbf erst mal vorhanden sein.

    Und die Dieselzüge sollen und müssen fort, die sind eine Zumutung.

    Was an den Dieselzügen ist eine Zumutung, was auf Straßen keinerlei Problem darstellt?



    Zum Thema Unabhängigkeit: Die BI verfolgt soweit ich es auf dem Schirm habe, so viele Züge wie möglich nach F Hbf fahren zu lassen, oder? Was an F Hbf wäre dann für die TSB nicht von anderem Regional- und Fernverkehr abhängig?

    Die höhere Störungsanfälligkeit der Oberleitung hier im Kilometerlangen Köpperner Wald, Eis, Sturm, Schneebruch, Gewitter kommt obendrauf.

    Die TSB fährt im Köpperner Tal durch rund 3,5 km Wald.


    Die S2 und der RE20 fahren zwischen Hofheim und Niedernhausen durch rund 7 km Wald. Mit Oberleitung. Ohne andauernd Probleme bei Eis, Sturm, Schneebruch und Gewitter.


    Finde das Problem.

    Ich sehe bei der Initiative ohnehin so ein Sammelbecken von Leuten, die teilweise gar nicht wissen, wogegen sie sind und die das Argument der Elektrifizierung als Vorwand nutzen, um gegen jedwede Änderung Stimmung zu machen. Wenn ich mir die Begründung so einiger Mitglieder da ansehe, dann geht es denen im speziellen vor allem darum, daß ihnen eine Lärmschutzwand vor die Tür gesetzt wird oder sie auf einmal den Hund 10 Meter weiter zum Kack*n führen müssen. Denen geht es also nicht um die Fahrleitung als solche, sondern um den z. B. abschnittsweisen zweigleisigen Ausbau. Da sie ja aber "pro" Taunusbahn sind, müßten sie ja eigentlich für die Ausbaumaßnahmen (halt ohne Strippe) sein. Sind sie aber nicht. Und an der Stelle bricht dann das Argumentationskartenhaus in sich zusammen.

    Das kann ich nach der Infoveranstaltung im Herbst 2019 bestätigen! Beispielsweise besonders folgendes Foto sorgte für Furore:

    fdc0ca62-76b6-4b65-alqk23.jpeg(c) Schüßler Plan, VHT

    Kritik war, man habe schon die Landesstraße am anderen Talrand und den Kinderlärm vom Freizeitpark Lochmühle, da wären die noch vorhandenen Bäume beiderseits der Bahn der einzige Lärmschutz, und jetzt wolle man den auch noch den Anwohnern wegnehmen...


    Derzeit sieht es dort so aus:

    knochemiehl3fhofbrd.mxnj2y.jpg


    Wie man sieht, ein sehr dichter Bestand.


    Weitere "Argumente" (sinngemäß unverändert so vorgetragen):

    - Mein Grundstück verliert an Wert, wenn die S-Bahn gebaut wird

    - Alle reden vom Klimawandel, warum müssen dann gerade zwischen Köppern und Saalburg so viele Bäume gefällt werden?

    - Die Fußgängerbrücke in Usingen ist hässlich und unnötig


    Ach, zum Thema Zuverlässigkeit durch Eigenständigkeit: Da es zwischen Bad Homburg und Friedrichsdorf nur einen Block gibt (mit dem Hp Seulberg), wirken sich i.d.R. Verspätungen der S5 von nur 2-3 Minuten bereits auf die Taunusbahn aus.

    Aber schön, das der abgebildete "Batteriezug" einen gut erkennbaren Stromabnehmer am Fahrdraht hat.

    Das ist ja das Argument, wenn zwischen Frankfurt und Friedrichsdorf geladen wird, braucht es keine Leitung zwischen Friedrichsdorf und Usingen/Grävenwiesbach.


    BTW: wildes Plakatieren am öffentlichen Zaun?!

    Ist ja "für" die Taunusbahn...



    Seitens der BI möchte man ja auch bewusst keine Züge in den Tunnel fahren, damit die TSB unabhängig, zuverlässig und weniger anfällig für Störungen bleibt. Keine S-Bahn. Daher der Name.

    (Da ich die Strecke selber nicht gut kenne: Besitzt der Bü ein Üs und/oder eine HET oder Auto-HET?

    Eine alte Blinklichtanlage (also kein Auto-HET) und mit ÜS. Eine seeehr unübersichtliche Ecke dort. Wenn der Zug zu lange hält, kann so eine Anlage u. U. auch wieder öffnen (wird aber dem Tf am ÜS bzw. dessen Wiederholer signalisiert).


    00021.mts_snapshot_00qmj87.jpg


    Blöde Frage: Was macht die VIAS dort?

    Die Aar-Salzböde-Bahn und die Ohmtalbahn sind im Kreis Marburg-Biedenkopf Diskussionskandidaten für eine Reaktivierung. Für letztere Strecke hat man nun mit dem Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe und einem Planungsbüro einen Auftrag für eine Vorstudie unterzeichnet:


    https://www.marburg-biedenkopf…-Vorstudie-Ohmtalbahn.php


    Derzeit wird nur auf dem Reststück Kirchhain–Ober-Ofleiden mehrmals in der Woche Güterverkehr durchgeführt. Der Oberbau auf diesem Stück wurde unlängst saniert.


    Ohmtalbahn bei Wikipedia

    Da von den Rohstoffen, die im Akku verbaut wurden, während dessen Lebensdauer kein Gramm verloren geht (Akkudegradation ist Strukturverlust), kann voraussichtlich ein Großteil der Materialien einen Recyclingprozess durchlaufen, an dessen Ende wieder ein Akku steht.

    Nur haben wir momentan nicht ansatzweise so viele Akkus im Umlauf, wie für das Recycling für neue künftig benötigt werden.

    Im eisenbahn magazin 12/2019 ist unter dem Artikel "Rot-Weiße Vielfalt am Bahnübergang" ein Foto des BÜs abgedruckt. Darauf zu sehen sind zusätzliche Lampen an den Schranken. Nun wurde mir etwas zugeschickt, was das offenbar erklärt:


    https://www.ebay.de/itm/264569171644

    orig. Reklame Max Ellmann Stettin Eisenbahn Schrankenbeleuchtung Reichsbahn 1935


    Hätte zwar den konkreten Unfall nicht verhindert, aber wäre vielleicht in anderen Situationen dem Erkennen der schließenden Schranken dienlich gewesen.

    Gruppen gemeinsamer (egal welcher) Gesinnung verhalten sich in Konfrontation mit der Polizei oft nicht kooperativ bzw. neigen zu einer Dynamik, und wenn es bloß einzelne Störer sind, die von den anderen toleriert werden. Das macht es jedenfalls unverhältnismäßig schwerer, Gruppen zu bestimmen (z. B. nicht/schon kontrolliert) und die Übersicht zu behalten. Auch das sollte man bedenken, wenn es tatsächlich darum geht, so objektiv wie möglich aufzuklären. Nicht als Grund, warum eine bessere Lösung nicht geeignet wäre (!), sondern nur als Erinnerung, warum manches leichter gesagt ist als getan.


    Vor allem wird das Missverständnis wegen der Fahrkarten zu klären sein, ob die kostenlosen Fahrten hier überhaupt in Frage gekommen wären und warum die bisher "enge" Koordination von beiden (!) Seiten aus scheiterte. Da man hinterher viel erzählen kann, sollten in einem solchen Fall so schnell wie möglich Beweise hinzugezogen werden, und es gibt ja allein schon in den Zügen viele Kameras... von Handyaufnahmen, soweit eindeutig dem Vorfall zuzuordnen, ganz abgesehen.



    P. S. und OT: Ein Wort wie "Person" ist per Definition geschlechtsneutral, obwohl der Artikel feminin (!) ist – warum kann man nicht die Definition all der anderen Bezeichnungen dahingehend erweitern, dass sie ebenso neutral sind, auch wenn der Artikel maskulin ist? Gleichberechtigung sollte das Leben für alle einfacher und angenehmer machen. Wenn sie die grundlegenden Definitionen sowie damit die Haltung der Menschen unangetastet lässt, aber stattdessen nur auf sprachlicher Ebene den Lesefluss mit Sonderzeichen beeinträchtigt und damit Dinge komplizierter macht, ist das für mich der falsche Weg. Verfasst im Wissen um das Risiko, dadurch eine nicht mit meiner tatsächlichen übereinstimmende Haltung unterstellt bekommen zu können...

    So viele sind es aber nicht und die meisten verbrauchen auch nicht 12 Liter/100 km.

    Der Trend geht aber dahin (Stichwort SUV), zumal die Bergfahrt gerade schwerere Autos mehr verbrauchen lässt.


    2010 lag der DTV PKW auf der Strecke bei 3.260 (werktags 3.524), nicht bei "sagen wir" 10.000 wie in deiner Beispielrechnung.

    Das liest sich wie "Masken schützen nicht zu 100%, also brauchen wir gar keine". Abgesehen davon sind es immer noch über 3.000 zu viel...


    Irgendwie verlierst du dich hier völlig in Details... es ist ein Beispiel.


    Es kann nicht Aufgabe des Steuerzahlers sein, ein Referenzprojekt für einen Seilbahnhersteller zu finanzieren.

    Nein, wohl aber, neue Ideen zu prüfen um sie danach anhand von Fakten zu beurteilen und nicht vorab anhand von Meinungen.



    Hätten wir neue Ideen immer so rigoros vorverurteilt, wäre nicht mal das Rad erfunden worden.