Beiträge von MdE

    Im eisenbahn magazin 12/2019 ist unter dem Artikel "Rot-Weiße Vielfalt am Bahnübergang" ein Foto des BÜs abgedruckt. Darauf zu sehen sind zusätzliche Lampen an den Schranken. Nun wurde mir etwas zugeschickt, was das offenbar erklärt:


    https://www.ebay.de/itm/264569171644

    orig. Reklame Max Ellmann Stettin Eisenbahn Schrankenbeleuchtung Reichsbahn 1935


    Hätte zwar den konkreten Unfall nicht verhindert, aber wäre vielleicht in anderen Situationen dem Erkennen der schließenden Schranken dienlich gewesen.

    Der Schrankenwärterposten bleibt bestehen, jedoch wird er die Schranken nicht mehr bedienen, sondern NUR noch nach dem automatischen zugbewirkten Schließen kontrollieren, ob sich noch jemand zwischen den Schranken befindet.

    Wobei ich mich da frage, warum mann den "bösen Faktor Mensch" belässt und nicht auf Radar setzt.

    Gruppen gemeinsamer (egal welcher) Gesinnung verhalten sich in Konfrontation mit der Polizei oft nicht kooperativ bzw. neigen zu einer Dynamik, und wenn es bloß einzelne Störer sind, die von den anderen toleriert werden. Das macht es jedenfalls unverhältnismäßig schwerer, Gruppen zu bestimmen (z. B. nicht/schon kontrolliert) und die Übersicht zu behalten. Auch das sollte man bedenken, wenn es tatsächlich darum geht, so objektiv wie möglich aufzuklären. Nicht als Grund, warum eine bessere Lösung nicht geeignet wäre (!), sondern nur als Erinnerung, warum manches leichter gesagt ist als getan.


    Vor allem wird das Missverständnis wegen der Fahrkarten zu klären sein, ob die kostenlosen Fahrten hier überhaupt in Frage gekommen wären und warum die bisher "enge" Koordination von beiden (!) Seiten aus scheiterte. Da man hinterher viel erzählen kann, sollten in einem solchen Fall so schnell wie möglich Beweise hinzugezogen werden, und es gibt ja allein schon in den Zügen viele Kameras... von Handyaufnahmen, soweit eindeutig dem Vorfall zuzuordnen, ganz abgesehen.



    P. S. und OT: Ein Wort wie "Person" ist per Definition geschlechtsneutral, obwohl der Artikel feminin (!) ist – warum kann man nicht die Definition all der anderen Bezeichnungen dahingehend erweitern, dass sie ebenso neutral sind, auch wenn der Artikel maskulin ist? Gleichberechtigung sollte das Leben für alle einfacher und angenehmer machen. Wenn sie die grundlegenden Definitionen sowie damit die Haltung der Menschen unangetastet lässt, aber stattdessen nur auf sprachlicher Ebene den Lesefluss mit Sonderzeichen beeinträchtigt und damit Dinge komplizierter macht, ist das für mich der falsche Weg. Verfasst im Wissen um das Risiko, dadurch eine nicht mit meiner tatsächlichen übereinstimmende Haltung unterstellt bekommen zu können...

    So viele sind es aber nicht und die meisten verbrauchen auch nicht 12 Liter/100 km.

    Der Trend geht aber dahin (Stichwort SUV), zumal die Bergfahrt gerade schwerere Autos mehr verbrauchen lässt.


    2010 lag der DTV PKW auf der Strecke bei 3.260 (werktags 3.524), nicht bei "sagen wir" 10.000 wie in deiner Beispielrechnung.

    Das liest sich wie "Masken schützen nicht zu 100%, also brauchen wir gar keine". Abgesehen davon sind es immer noch über 3.000 zu viel...


    Irgendwie verlierst du dich hier völlig in Details... es ist ein Beispiel.


    Es kann nicht Aufgabe des Steuerzahlers sein, ein Referenzprojekt für einen Seilbahnhersteller zu finanzieren.

    Nein, wohl aber, neue Ideen zu prüfen um sie danach anhand von Fakten zu beurteilen und nicht vorab anhand von Meinungen.



    Hätten wir neue Ideen immer so rigoros vorverurteilt, wäre nicht mal das Rad erfunden worden.

    Interessant finde ich die Bemerkung, dass bisher keine Zustandsuntersuchungen durchgeführt worden seien. Entweder haben RP Darmstadt und EBA unterschiedliche Ansichten darüber, ob es sich um eine Brücke handelt, oder der VHT hat damals keine Unterlagen von der DB bekommen und es ist niemandem aufgefallen.


    (Die Zuständigkeit für NE-Bahnen ist vor wenigen Jahren vom EBA ans RP übertragen worden)

    Auf Sachargumente gehen Sie aber leider nicht ein.

    Komisch, dass das meistens genau jene behaupten, die selbst ganz schnell sachliche Argumente ignorieren, wenn sie ihnen nicht in den Kram passen.


    Ihrem Befehl die "Diskussion" zu beenden werde ich aber selbstverständlich Folge leisten.

    Meine Wahrnehmung ist nach einigem Mitlesen, dass du derjenige bist, der eine offene Diskussion vorab beenden möchte (s. o.).


    PS: Bitte nicht ungefragt duzen, vielen Dank!

    Ist aber in Internetforen, und da ist dieses hier keine Ausnahme, so üblich. Immerhin: Du bist ja wie viele hier anonym unterwegs, also wird nur dein Pseudonym geduzt und nicht Ihr echter Name, werter Herr ;-)

    Ich bewerbe mich dann schon mal für die konkurrierende Planungsgesellschaft "Hochtaunus-Straßenbahn Bad Homburg-Oberursel" :P

    Warum nicht gleich die Einschienenbahn am Taunusrand? ;-)


    Meine Bewerbung geht für die "Planungsgesellschaft Feldbergtunnel" raus. Ein solcher Tunnel, mit Verlängerung der U3 bis Schmitten, wäre wirklich sinnvoll. Bei rund 8.000 Metern Länge wäre das Projekt sicher technisch machbar und der Taunuswald wäre ein weitgehend ungestörtes Erholungsgebiet. Anwohner der Hegewiese dürfen die L3004 natürlich weiter nutzen, für alle anderen Verkehrsteilnehmer mit Motor gilt "Tunnelpflicht".

    Bei dieser Länge und Überdeckung gehen die Kosten dank zweitem Rettungstunnel sicher ganz schön in die Höhe... vom harten Taunusgestein noch ganz abgesehen.

    Meiner Meinung nach kann daher gerade im dienstleistungsintensiven Frankfurt, ein Großteil der Bürobeschäftigten auf den Weg in dieses verzichten, wenn die Unternehmen ihre Prozesse darauf auslegen.

    Anders ist es natürlich bei Produktionsbetrieben, im Verkauf und bei Dienstleistungen an Menschen (Ärzte, Friseure, etc.)

    Genau, und gerade da wären tatsächliche Zahlen interessant :-)

    Eschborn etwa dürfte im Vergleich auch noch viele Büroarbeitsplätze haben, in anderen Städten mag es aber auch genau andersrum aussehen...

    Man könte natürlich auch noch prüfen, was es bringt, mit den investitionskosten der Seilbahn im Bereich Schmitten die Interentanbindung zu optimieren und die knapp 600 Personen am Tag dauerhaft im Homeoffice arbeiten zu lassen.

    Gibt es eigentlich, egal ob für Schmitten oder generell Zahlen, wie viele Pendler überhaupt in einem "Office" arbeiten und daheim bleiben könnten?

    Warum, was gibt es da für Anforderungen?

    Ich verstehe das zumindest so, dass das Gleis exakt horizontal verlaufen soll. Bis auf Bonames gibt es aber deutliche Geländeneigungen. Wobei die Abstellgleise ja eigentlich auch keine Neigung haben sollten...

    Zum Thema Anbindung Rathaus: Vor dem neuen Bad Homburger Bahnhof gab es meines Wissens bereits ein Rangiergleis vom alten Usinger Bahnhof (der im Bereich Hessenring Richtung Pappelallee gelegen haben müsste) zum alten Kopfbahnhof, der sich ja dort befand, wo eben heute das Rathaus steht. Gut, da gab es noch keine Bebauung, aber der Kurvenradius war u. U. sogar niedriger.