Beiträge von Holger Koetting

    Da die Höchstgeschwindigkeit aber beim Betrieb mittels Hilfsführerstand beschränkt ist

    Ist sie das generell oder nur für "gewöhnliche" Bediener? Meistens gibt es doch so nette Werkstattfunktionen, die diverse Restriktionen aushebeln können.


    Allerdings würde ich persönlich mit dem Fahrpult im Stehen nicht wirklich höhere Geschwindigkeiten fahren wollen. Bei der nächsten Gefahrenbremsung machst Du dann den Abflug über das Pult in die Scheibe. Muß nicht sein.

    Und in Dresden gab es Tatras die 600V-Kabelverbindungen zwischen den Triebwagen hatten das der TW-TW-BW Zug nur einen Stromabnehmer an der Leitung hatte. Und nun? :/

    Das war Leipzig und nur der Tatsache geschuldet, daß man sonst die Weichensteuerung (Fahrleitungskontakt) hätte umbauen müssen, weil sonst der zweite Bügel ggf. einen erneuten Stellvorgang ausgelöst hätte.


    MEinte eher den Bau neuer Stadtbahnnetze. Aber diese Steuer klingt ja nochmal besser! Sowas könnte es hier auch Mal geben.

    Naja, dafür gibt es dort nicht das GVFG. Der Vorteil der VT liegt aber vor allem darin, daß ich meine Kosten und Einnahmen für ein Projekt kalkulieren kann. Hierzulands ist ja immer das Problem, daß ich mir eine wunderschöne Straßenbahn hinplanen kann und dann kommen Bund und Land und machen einen auf "Ätschbätsch, der GVFG-Topf ist gerade leer, weil Frankfurt zwei Minuten schneller war und alles für einen teuren Tunnel abgegriffen hat". Womit die schönste Planung dann unkalkulierbar wird, weil nie bekannt ist, wie hoch die Fördersumme wirklich ist. Also werden viele Planungen gar nicht erst angegangen.


    Bei der VT weiß ich als Kommune immer (natürlich modulo irgendwelcher Firmenabwanderungen), daß ich in den nächsten Jahren mit ziemlich genau x Euro zweckgebundenen ÖPNV-Steuern rechnen kann und mir dieses Geld auch keine andere "schnellere" Stadt wegnimmt und das macht Neubauprojekte natürlich wesentlich einfacher handhabbar.

    hat die Stadt ein sehr gutes Angebot geschaffen.

    Und damit sind wir beim klassischen Problem (daß auch hier von einigen vertreten wird): "Man darf dem Autoverkehr nix wegnehmen, ist ja alles nur Verbotspolitik, die sollen erst mal ihr Angebot verbessern, dann kommen die Leute freiwillig". Nein, tun sie nicht. Ein gutes Angebot ist nicht der Garant für viele Fahrgäste. Solange ich quasi mit dem Auto auf den Marktplatz fahren kann, wird es noch immer zuviele Sturköppe geben, die bis auf den letzten Meter selbst fahren wollen. Also auch hier hätte man zeitgleich mit dem guten Angebot im ÖPNV das Angebot für den IV kürzen müssen. Das ist aber nicht wirklich passiert.


    In Frankreich zum Beispiel läuft da auch viel mehr über die Zentralregierung.

    Meinst Du ÖPNV-mäßig? Nein, da läuft vieles über die Versement Transport, also die ÖPNV-Steuer, die Unternehmen ab 10 Mitarbeitern an die Kommunen abzudrücken haben.

    Da ich gestern einen anderen Weg zur Arbeit nahm, habe ich heute früh festgestellt, daß der Gleisstapel auf dem Bauhof (vermutlich komplett) verschwunden ist. Also hat man gestern wohl die restlichen Gleise Richtung Lichtwiese gefahren. Damit dürfte in den nächsten Tagen mit dem Lückenschluß zu rechnen sein - natürlich nur soweit, daß man theoretisch mit dem Zweiwegebagger durchgehend fahren könnte. Das Zeug will ja auch noch ausgerichtet, gelascht, geschweißt und eingedeckt werden.

    Beispiel Stunde 14 am kommenden Montag ab Nordbad Richtung Kranichstein: 03, 08, 11, 12, 18, 23, 26, 27, 33, 38, 41, 42, 48, 53, 56, 57. Ist aber vermutlich sowieso falsch, siehe folgender Absatz.

    Du hast Recht. Ab Luisenplatz tritt das Phänomen nicht auf, weil da zwei Bahnen zeitgleich abfahren. Damit unterdrückt die Auskunft eine der beiden Züge. Das ist aber schlichtweg ein Datenfehler. Die Linie 4 scheint nicht ausgelegt zu sein.

    Aber am meisten nervt mich, dass man es nicht schafft, bei so lange geplanten Bauarbeiten konsistente Informationen zu veröffentlichen.

    Das war bei Heag's leider schon immer so, daß man nicht in der Lage ist, rechtzeitig und richtig zu informieren und die Datensysteme zu pflegen. Über die Jahre sammelt sich da so manches Beispiel an. Ärgerlich sind da vor allem diverse Haltestellenaushänge, wo die Fahrgäste stundenlang ("seitenweise") zugeschwafelt werden, was alles gemacht oder nicht gemacht wird. Was aber niemanden, der gerade an die Haltestelle kommt, interessiert, ob die rausgerissenen Gleise nun von 1865 oder 1922 sind oder der Baggerfahrer Klaus oder Wladimir heißt. Aber mal die verständliche Information, daß der Ersatzbus von der Position 47A gegenüber abfährt, die steht irgendwo versteckt in kleiner Schriftart in einem Nebensatz.


    Normalerweise gehört in den Verkehrsvertrag auch rein, daß es Maluszahlungen für ungenügende Fahrgastinformationen zu geben hat.

    Reicht Dir dieses etwas ältere (April) Knipsbild zur Erläuterung?

    Rechts der Bahnsteig stadtauswärts, unterbrochen durch den Überweg, dahinter in Bau der zweite Bahnsteig stadtauswärts. Daher für zwei Züge, aber im Prinzip nicht für Doppeltraktion geeignet. Stadteinwärts nur ein Bahnsteig, zum Aufnahmezeitpunkt hinten links noch im Bau.

    Nun denn, ein paar Eindrücke:

    Der gesamte Zug bestehend aus 911, 1952, 1951 und 912. Die (einseitige) Werbung ist auf allen Fahrzeugen weitgehend identisch. Die großen Zahlen laufen von 25 bis 100.


    Nach dem Trennen wird es eher interessant, da das so im Planbetrieb wohl nicht vorkommt: 1951 und dahinter 912.


    1952 alleine.


    911 wird wieder heranrangiert.

    Nicht ganz. Bei der U5 spielt eine Rolle, dass an Musterschule und Glauburgstraße nicht alle Aussteigemöglichkeiten barrierefrei sind. Hier ist es also besonders sinnvoll, sich durch den kompletten Zug bewegen zu können.

    Da gebe ich Dir recht. Andererseits ist es aber auch so für einen Rollifahrer quasi unmöglich, sich während der Fahrt sicher quer durch den Zug zu bewegen. Vor allem bei entsprechendem Füllungsgrad, aber auch wegen der Beschleunigung. Wenn dann noch jemand ohne Ortskenntnis plötzlich feststellt, daß er die nächste Station vier Türen weiter muß, ist der Drops eh gelutscht.

    Insofern würde ich die praktische Relevanz eher gering einschätzen.

    Die ersten neuen Mittelwagen sollen im Juli geliefert werden. Interessant finde ich die geplante Numerierung ab 1901. Damit bekommen die Wagen vierstellige "Beiwagen"-Nummern. Wir erinnern uns: l-Bw hatten 12xx und die m-Bw 18xx.

    Die beiden vorgestellten Wagen sind als 1951 und 1952 beschriftet. Auf den Plaketten steht aber (noch?) 1901 und 1902.

    Das hängt aber auch oft damit zusammen, das im betroffenem Abschnitt bzw. an der Störungsstelle Straßen gesperrt sind.

    Was aber nun im Hinblick auf das eingesetzte SEV-Betriebsmittel egal ist. Denn eine Umleitung mit entsprechender Fahrzeitverlängerung und Fahrzeugmehrbedarf trifft Taxi und Bus gleichermaßen.

    Bei SEV Taxen gilt auch jeder ist sich selbst der Nächste. Da spielen sich teilweise wüste Szenen ab. Selber erlebt.

    Als wenn das beim Busverkehr anders gewesen wäre bzw. noch so ist. Bis die Busse da sind, haben sich fünf Drei-Wagen-Züge mit x hundert Fahrgästen entleert. Und die wollen dann alle den ersten ankommenden Bus entern.