Beiträge von Holger Koetting

    (Und mich gewundert, warum denn nun gerade jetzt dieses Kürzel mit so was komischem belegt wurde

    Das hätte aber auch nur durch Umbennenung des Bahnhofs passieren können. Beispielsweise Nistertal-Bad Marienberg ist auch weiterhin unter FERW - Erbach (Ww) - einsortiert und nicht auf ein FN... umgeändert.

    Wie viele Vorfälle (auf alle Rotlichfahrten) mit plötzlichem Bremsen, Zurücksetzen, etc gibt es

    denn bei den Rotlichtblitzern die quer durch die Welt verteilt stehen?

    Die Frage stellt sich nicht bzw. ist für Bahnübergänge irrelevant, weil anderer "Aufgabenträger".


    Genauso, wie sich kein Mensch anderswo die Frage stellt, ob ein weiterer Schlüssel am Schlüsselbund gefährlich sein könnte. Bei der Eisenbahn darfst Du hingegen u. U. eine Risikobewertung machen, ob ein weiterer Schlüssel den Bund soviel schwerer macht, daß man damit z. B. beim Absteigen von der Lok plötzlich wegen des Zusatzgewichts oder Unhandlichkeit auf die Nase fallen könnte.

    Warum stellt man an einem solchen BÜ eigentlich keinen Blitzer auf?

    Das wäre in der Tat wünschenswert. Allerdings gilt es dort wieder, eine Risikoabwägung zu treffen. Denn es könnte z. B. sein, daß durch das Blitzen der betroffene Autofahrer schlagartig anhält (in der irrigen Annahme, damit noch was zu retten) oder gar zurücksetzt und damit die Kiste mitten auf dem Bahnübergang abwürgt oder im Worst Case auf den Hintermann auffährt.


    In ähnlicher Form gibt es diese Sicherheitsanalyse auch für den Fall des unbeschrankten Bahnübergangs und dem Aufstellen eines zusätzlichen Stopschilds. Klingt auch erst mal gut, aber in der Folge muß dann geschaut werden, ob das Schild nicht irgendwann einfach nur noch als "Empfehlung" gewertet wird und damit der Sicherheitsgewinn grad wieder flöten geht.

    Ich frage mich grundsätzlich wann FlixMobility auch den Nahverkehr ins Auge nimmt...

    Das werden sie nicht tun, denn dann müßte man ja eigene Fahrzeuge und Personal haben. Andernfalls dürfte es schwierig werden, sich an Ausschreibungen zu beteiligen. Zumindest wenn das Angebot nicht oder nur zu geringem Teil von Subs gefahren werden darf.

    Ein Taxiunternehmen berichtete von einer Testfahrt, bei der der Fahrer den Fahrgast bis von die Haustüre gefahren hatte.

    "Ein jeder kehre vor seiner eigenen Türe" fällt mir dazu ein. Ich bin mir sicher, daß es genügend Testfahrten gibt, wo Taxifahrer außerhalb ihres Pflichtgebiets Leute aufgenommen haben, sich nicht an Verkehrsregeln hielten, nicht der Sprache mächtig waren, Preise ohne Taxameter festlegten und und und ...

    Ich erwarte, dass eine identische Leistung zu einer bestimmten Zeit für alle das selbe kostet.

    Na dann fang mal bei tausenden Unternehmen(szweigen) an sowas durchzusetzen. Das Hotel kostet heute frühgebucht was anderes als bei Ankunft und Buchung am gleichen Tag. Der gleiche Mietwagen für den gleichen Tag kostet anders. Selbst der Sprit kostet zum gleichen Zeitpunkt bei zwei Tanken unterschiedlich. Und überall bekommst Du "nur" die gleiche Leistung.


    Selbst bei Briefen/Paketen kannst Du die gleiche Leistung zu unterschiedlichen Preisen bekommen, je nachdem wie geschickt Du die Mengengrenzen ausnutzt. Oder im Restaurant zu den goldenen Bögen, wo Du den Burger, Pommes und die Cola einzeln kaufen kannst, oder gleich das "Menü" nimmst. Gleiche Leistung, unterschiedlicher Preis.

    Und daher verstehe ich, warum die taz-Autorin nicht das günstigste Ticket für ihre Reise gefunden hat.

    Wobei man da fairerweise auch sagen sollte, daß Mitdenken und Recherche nicht verkehrt ist. Wenn's um das Finden der günstigsten Tankstelle oder den passenden Zeitpunkt geht, welche Fluggesellschaft man an welchem Tag für den Flug nach Malle sucht oder wo man sich den Mietwagen für die Ferien bestellt, da können die meisten ja durchaus auch Eigeninitiative zeigen - und ganz toll mit ihren Schnäppchen prahlen. Bei der Bahn (oder dem ÖV allgemein) wird hingegen erwartet, daß einem komplett alles auf dem Silberteller präsentiert wird.

    Mittlerweile hat man wohl die Straßenbahnen aus der Fahrplanauskunft rausgenommen, zumindest für morgen werden nur noch Busse angezeigt.

    Nicht nachvollziehbar. Die Auskunft sowohl der DB als auch RMV zeigen die Verbindungen an.


    Heute morgen ist mir aber am Rhönring aufgefallen, daß auf dem DFI noch nicht mal die Busse angezeigt werden. Der Bildschirm war einfach leer (aber nicht defekt, weil unten der Lauftext ging). "Die HEAG mobilo ist der führende Mobilitätsdienstleister in Südhessen", jaja...

    Interessant, dass auch mal Fernzüge in Mombach halten wusste ich nicht.

    Ich erinnere mich da noch an eine Umleitung zu seligen Interregio-Zeiten. Alle wußen Bescheid, nur dem Tf hat wohl niemand was gesagt. Ergebnis: Er fuhr in Mombach bis zum Ausfahrsignal durch (was der Fahrdienstleiter in weiser Voraussicht auf Halt ließ) statt am Bahnsteig zu halten. Da sind dann viele Reisende dann durch den Matsch zurück zum Bahnsteig. Hat damals niemanden interessiert, heute wäre das ein Riesentheater.

    Über die Fahrgastinformation kann man gelinde gesagt auch mal wieder nur den Kopf schütteln.


    Während bei den letzten Verkehren umständlich eine "5 Luisenplatz" und dann eine "8 Maulbeerallee" gefahren ist (mit entsprechendem Anschlußbruch in den Fahrplanauskünften), hat man jetzt auf einmal wieder die Version entdeckt, daß die Linie 7/8 ja problemlos von Eberstadt zum Hauptbahnhof durchfahren kann. Ist es so schwierig, sich mal für eine Version ("Umschildern" vs "Durchfahren") zu entscheiden und die dann auch konsequent durchzuhalten?


    Und warum unbedingt die Zielanzeige in der Bismarckstraße auf dem Weg zum Bahnhof noch immer "7 Hauptbahnhof über Luisenplatz" anzeigen muß, weiß wohl auch nur der Erfinder (bzw. er weiß es eher nicht, sonst hätte er das nicht so vermurkst).


    Es möge jetzt keiner anfangen, irgendwas von "Routen sind so vorgegeben" oder ähnlichem zu erzählen. Die Baumaßnahmen waren ja lang genug bekannt und da wäre genügend Zeit gewesen, korrekte Beschilderungen einzuprogrammieren.

    Ich denke nur mal an die Merckschleife bzw. Maulbeerallee. Dort war auch mal vom Drehen der Richtung die Rede.

    Du verwechselst da mal wieder einiges. Was hat das mit dem Thema Planfeststellung zu tun? Nix. Weil das mal eine Planungsidee war, die aber nie zur Ausführung gelangt ist. Insofern hat dieses Beispiel genau Null Aussagekraft bezüglich "drin stehen". Wo nix ist, kann auch nichts drin stehen. Außerdem ging es da um eine Infrastrukturmaßnahme. Wenn sie gebaut wird, wird sie so gebaut, wie der Plan festgestellt ist. Daher Punkt 2: Ein konkreter Fahrplan ist nicht Teil dieser Planfeststellung. Daher steht da in den Unterlagen nicht "viel drin".

    Man kann sich überlegen, woran es liegt. Ich habe mir die Daten von früher rausgezogen: Erste Fahrt nach Kranichstein war am 17.11., die Eröffnung am 13.12.2003. Viel früher (bezogen auf den Fahrplanwechsel) war man damals auch nicht dran. Rein vom (nach außen hin sichtbaren) Aufwand würde ich das so einschätzen, daß man die Strecke bis Mitte November fahrfähig herrichten könnte, denn viel fehlt nicht mehr (genau genommen: vermutlich letzte Schienenstöße schweißen und die Fahrleiteitung zwischen Kletterhalle und Wendeschleife spannen). Gut und natürlich viele begleitende Restmaßnahmen wie die Wiederherstellung diverser Wegeverbindungen, Grünzeugs und so.


    Was allerdings inzwischen (nicht nur in Darmstadt) reinspielt, ist der bekannte Fakt, daß die TAB wesentlich "aufmerksamer" ist und damit erheblich mehr Dokumentation und Nachweise anfallen. Daher wird wohl auch die Fahrerschulung aufwendiger sein, als das bislang der Fall war. Ebenso gibt es noch ein paar Neuerungen gegenüber dem Restnetz wie die Kompensationsleitung unterhalb des Gleises. Die möchte man vermutlich auch in Ruhe austesten.


    Daß man nun allerdings bis zu den Osterferien wartet, würde ich nicht als Zeitproblem deuten, sondern eher unter "OK, wir starten passend zum Sommersemester/Vorlesungsbeginn" einsortieren. Anderseits hat das auch den Vorteil, daß man nicht holterdipolter einen gerade so hingefrickelten Betrieb aufnimmt (man erinnere sich an die wenig erfolgreiche Inbetriebnahme der Mainzelbahn) und dann unter dem rollenden Rad die letzten Fehler ausbügelt, sondern relativ entspannt die Strecke fertigstellt.


    Außerdem ist für Feierlichkeiten das Frühjahr auch sicher wettermäßig etwas besser als der dunkelste Dezembertag. :)

    Die letzten Gleise sind jetzt - soweit ich das gestern kurz gesehen habe - auch alle einbetoniert. Im Bereich der Wendeschleife sind die Gleise teilweise eingedeckt. Außerdem sind alle restlichen Signalanlagen (oder fast alle) aufgestellt worden.