Beiträge von isenburger

    Im allgemeinen hat man sich bei der Fahrplanerstellung seitens der Aufgabenträgers schon was gedacht (wenn auch nicht immer) - aber was dann das jeweilige Verkehrsunternehmen draus macht, ist eine andere Geschichte ...


    Und wenn manche Dinge nicht explizit in den Ausschreibungsfahrplänen festgehalten sind, kann - und darf - das VU nunmal machen, was es will, solange die Vorgaben erfüllt (oder übererfüllt) sind. Bei traffIQ-Ausschreibungen weiss ich, dass auf einigen Linien z. B. Mindestwendezeiten vorgegeben werden, um zu verhindern, dass sich aufgrund zu knapp gestalteter Umläufe Verspätungen aufschaukeln.

    Es sind auch durchaus eine ganze Reihe Ziele hinterlegt, die nicht (mehr) benötigt werden.


    Wer weiss, wofür das mal benötigt wurde oder gedacht war - evtl. irgendeine Schulfahrt z. B. ... und nicht (mehr) benötigte Ziele werden nicht unmittelbar gelöscht, sondern erst überschrieben, wenn die Zielnummer anderweitig benötigt wird.

    Also im Busbereich funktioniert(e) das mit Aushilfen auf 450-€-Basis bisher eigentlich recht gut.


    Diese machen das auch nur nebenberuflich und können ihre Dienstwünsche vor dem Disponenten mitteilen oder auch einen festen Rhythmus festlegen, z. B. jeden (zweiten) Samstag. Sonntags uns an Wochenfeiertagen werden sie grundsätzlich NICHT eingesetzt, um diese lukrativeren Dienste der Stammbelegschaft zu lassen.


    Leider gibt es das derzeit aufgrund des Personalüberhangs nach der Schliessung von BB Höchst nicht mehr, aber ich denke mal, das ist nur eine Frage der Zeit, bis das durch die branchenübliche Fluktuation wieder eingeführt wird.


    Ich könnte mir das in gleichem Rahmen auch auf der Schiene vorstellen,

    Man sollte auch nicht vergessen, dass es in Offenbach auch noch drei Tunnelstationen gibt - und deren Nutzer auch irgendwo weiterkommen wollen.


    Da es eigentlich ganztägig mindestens einen 10-Minuten-Takt im Offenbacher Tunnel gibt, wäre evtl. denkbar, abwechselnd einen Zug bis OF-Kaiserlei bzw. F-Mühlberg und den nächsten via OF Hbf möglichst zumindest bis F Süd fahren zu lassen. Das ist natürlich noch immer eine nicht unerhebliche Einschränkung, aber zumindest kommt man weiter.


    Wer von den Tunnenlstationen Richtung Frankfurt will, muss dann zwar ggf. erstmal nach Of Ost, aber - siehe oben - man kommt weiter ...

    Das Problem am 2. und 3. WE ist, dass die Strecke Merianplatz-Bornheim Mitte nur eingleisig befahrbar ist. Und aufgrund fehlender - sinnvoll nutzbarer - Gleisverbindungen wäre sonst durchgehend allenfalls ein 15-20 Takt möglich, bei arbeiten am stadtauswärtigen Gleis der U4 müsste man dann Hbf-SL durchgehend eingleisig fahren. Dies würde auch zur Folge haben, dass man zusätzlich noch die U5 auf KW-Preungesheim einkürzen muss.


    Und am 4. WE werden die beiden Bahnsteige der U4 an der KW gemacht; ergo kann die U4 nur östlich ab/bis Merianplatz fahren und auf dem westlichen Abschnitt fehlen für eine durchgehende Bedienung - zumindest der U5 - mal wieder ein paar Gleisverbindungen ... man könnte allenfalls alle 15 Minuten eine U5 bis Hbf fahren lassen; diese müsste dann allerdings am Hbf am Ankunftsbahnsteig wenden und dann als Falschfahrt zur KW zurück fahren; betrieblich bringt dies sicher weit mehr Nachteile als es der Kundschaft dienen würde.

    Ole :


    Derzeit werden doch m. W. auch auf der U2 auf mehreren Kursen 4-Wagen-Züge eingesetzt ... oder wurde dies zwischenzeitlich wieder aufgegeben? ...


    Und auf der U5 sollen nach erfolgtem Endausbau der Hochbahnsteige doch soweit das bislang zu lesen war, 3-Wagen-Züge zum Einsatz kommen ...



    multi :


    Neuer Jüdischer Friedhof sollte doch neugebaut werden, wenn auch m. W. etwas nördlicher als derzeit; dafür entfällt dann Eckenheimer Landstrasse/Marbachweg ...

    Naja, der RMV bildet schon für etwa 70% Hessens den zuständigen Verkehrsverbund, aber er ist ein VERBUND. In diesem sind die ganzen lokalen und regionalen Verkehrsbetriebe zusammengeschlossen, um ihre Verkehre und vor allem Tarif gemeinsam zu organisieren.


    Dennoch ist nun mal zuerst immer das jeweilige Verkehrsunternehmen für seine Leistungen / Linien verantwortlich. Als nächstübergeordnete Stelle kommt dann der Besteller, in der Regel die Städte und Landkreise bzw. deren Verkehrsgesellschaft.


    Der RMV ist erst seit der Neustrukturierung des ÖPNVs entsprechend der EU-Vorgaben in seinem Gebiet auch selbst zum Besteller für den Regionalschienenverkehr und Regionalbuslinien - sofern diese Landkreisgrenzen überschreiten - geworden.


    Und auch den Fahrpreis zahlt der Fahrgast an das jeweilige Verkehrsunternehmen, das die Fahrkarte ausstellt; Aufgabe des RMV ist danach nur, die Einnahmen entsprechend einem Verteilungsschlüssel auf die einzelnen Verkehrsunternehmen zu verteilen. In einigen (Ausnahme-)Fällen ist der RMV auch selbst Verkäufer der Tickets, z. B. Handy-Ticket.


    Genauso verhält es sich auch bei Beschwerden: der RMV nimmt diese in der Regel auf und gibt diese dann zur Bearbeitung bzw. Stellungnahme an das betreffende Verkehrsunternehmen weiter oder verweist den Fahrgast direkt an dieses. Zur Beschwerde empfiehlt es sich im Übrigen immer, die Wagennummer bzw. das Kennzeichen des Fahrzeugs anzugeben; somit lässt sich der betreffende Kurs / Fahrer zweifelsfrei ermitteln. Im Falle von Fahrtausfällen die genaue planmässige Abfahrtszeit mit Haltestelle, Linie und Richtung; andernfalls kann auch das Verkehrsunternehmen - ohne Jemanden in Schutz nehmen zu wollen - nur im Nebel stochern und die ganze Beschwerde gerät zur Kaffeesatzleserei - und damit ist niemandem gedient.


    Zu o. g. Fall sollte man am Ehesten direkt bei der Stadt Maintal mal nachfassen, warum man den Ausfall der Fahrten nicht bereits im Fahrplan korrekt wiedergegeben hat, zumal m. W. auch in der Vergangenheit bereits am 24. und 31.12. gegen 20:00 Uhr Betriebsschluss war. Das sollte man zweifelsohne besser wissen - und selbst im Falle kurzfristiger Änderungen kann man dies an RMS melden, so dass dies als Verkehrsmeldung in der Online-Auskunft der RMV angezeigt wird.

    @Roy:
    Die Fahrten des Stadtverkehrs Maintal bestellt die Stadt Maintal direkt bei dieser und legt somit auch eventuelle Minderleistungen selbst fest. Der RMV hat da nichts mit zu tun, traffiQ schon mal gar nicht.


    Die Bekanntgabe irgendwelcher Änderungen macht die Stadt Maintal schon immer recht oldschool: Pressemeldung und einfache DIN-A4-Ausdrucke in den Bussen; von Internetkommunikation hat man in Maintal noch nicht soviel gehört und für eine Einarbeitung in den RMV-Meldungen müsste Maintal das an RMS melden zwecks Veröffentlichung ... ^^

    @vöv: Also eine Haltestelle in B-V hat definitiv noch die 940 dranstehen, ich meine in der Tat Südbahnhof Richtung BV Bahnhof oder evtl. Ritterstrasse ...


    Und im Ostkreis Offenbach finden sich immer noch Haltestellen mit 955, 956 bzw. 957 oder in Stockstadt statt 677 noch 5507 ... ^^

    @Eschenheimer Tor: bislang fuhr die Abstellung dorthin bzw. von dort m. W. leer ...


    @Bockenheimer Warte:
    ein 4-Wagen-Zug fährt immer über den aufgepflasterten Bereich hinaus, sodass jeweils ein Teil des ersten und letzten Wagens an dem nicht aufgepflasterten Bereich bzw. den "Rampen" steht ...

    Auf der N71 war bei Grossveranstaltungen in Frankfurt bislang der Gelenkbus vom RMV bestellt; glaube im letzten Jahr sogar dauerhaft ...


    Wie das jetzt bei viabus ist, ist mir (noch) nicht bekannt. Ich denke aber mal, es wird genauso wie auf der 662/663 mit zwei Solos statt Gelenk gefahren ...

    Die U3-Wagen sind in der Vergangenheit ausser natürlich auf der U4 Ende der Achtzigern, Anfang der Neunziger mal eine Zeit von Eckenheim aus (!!! - Ein- und Ausschieben via Marbachweg) auf einzelnen U2-Kursen und inegendwann in diesem Jahrtausend auch mal auf der U7 gefahren ...


    Aktuell können sie aber nur die Ziele der U4 und U7 schildern sowie U7 Ostbahnhof; die Ziele der U2 sind weggekommen, als die U3-Wagen neue Rollbänder bekommen haben ...