Beiträge von Itchy

    Hi


    Zitat

    Original von Daniel:
    Bist du schonmal im Sommer mit einem DBpz-Wagen oder einem VT2E der 1. Serie gefahren ? Dagegen sind die anderen Fahrzeuge nix...


    Ist der Fahrkomfort dort so hoch...? :D


    Gasmasken sind im Somer im ET 420 eigentlich ne Pflicht! 8)


    cu

    Hi


    Tragisch so ein Unfall für alle Beteiligten! Für den Fahrer, die Augenzeugen, die es mit ansehen mussten und vor allem für die Person die es das Leben gekostet hat.
    Da finde ich den Bild-Titel "gefährliche U-Bahn" ein wenig unpassend, da es hier doch eine persönliche menschliche Tragödie war, aber von dem Blatt ist man nichts anderes gewohnt.
    Jedenfalls gut zu hören das der zweite Unfall bei der Eissporthalle nicht tödlich ausging.


    cu

    Hi


    Zitat

    Original von Tommy:
    Ich fahr die Strecke 11 des öfteren. Sicherlich ist es manchmal ein bisserl voll. Aber 50 Minuten vom Ostbahnhof bis Höchst halte ich immer noch für ein Gerücht. Da müssten sich mindestens zwei 11er hinter deinem Zug aufgestaut haben und der Fahrer mit dem R-Wagen durch die Landschaft gezuckelt sein.


    Das Hinter der Strecke auf Mainzer Landstraße sehr viel Fahrgastpotential steht ist mir klar. Aber ich würde die Straßenbahn lieber ausbauen, als eine neue Stadtbahnstrecke einrichten und dem IV lieber ne Fahrspur wegnehmen und doch den Einsatz von Doppelzügen vorziehen, selbst wenn man dann evt. eine Veränderung der Liniennetz-Struktur vornehmen müsste. Ein Tunnel vom Hbf zur Mönchhofstraße ist heute unbezahlbar. Da ist das Geld sicherlich für die ein oder andere Straßenbahnstrecke besser angelegt und ein Teil für den Ausbau der Strecke Mainzer Landstraße., z. B. Trennung vom IV bis Platz der Republik, Vorangschaltungen usw.


    Wieso Gerücht? Die reguläre Reisezeit vom Ostbahnhof bis nach Höchst beträgt genau 43 min (von Fechenheim bis nach Höchst genau 60 min!), durch die tolle Ampelschaltung und Probleme anderer Art sind eben nochmal 10 min draufgekommen und im Endeffekt sind mir die 10 min Verspätung auch egal, aber die Fahrtbedingungen waren nicht gerade erquickend. Die Reisegeschwindigkeit auf der Strecke nach Höchst (auch der auf der Hanauer!) ist einfach zu gering, hier würde eine Stadtbahn doch eine Verbesserung bringen.
    Und außerdem sollte der S-Bahnhaltepunkt Nied endlich mit der Straßenbahn (bzw. vielleicht mal Stadtbahn!?!) verknüpft werden.


    Durch Höchst hindurch passt keine Straßenbahn, eine Doppeltraktion ist hier überhaupt nicht denkbar, der einzigste Weg ist hoch zum Bahndamm, aber die Königsteiner, oder andere Bereiche von Höchst werden dabei nicht erschlossen. Wie sollte man den eine Straßenabahn durch Höchst führen? Es ist schon klar das eine Stadtbahn nach Höchst zur Zeit nicht zu finanzieren ist, aber mittelfristig halte ich sie für unabdingbar, da nur eine Stadtbahn eine sinnvolle Erschließung von Höchst erbringen kann.
    Eine Trennung, von Mönchhofstr. bis Platz der Republik, der Straßenbahn vom IV geht so gut wie gar nicht, da hier einfach zu wenig Platz auf der Mainzer vorhanden ist, um eine eigenständige Straßenbahntrasse zu verwirklichen. Es würde im Endeffekt schon gehen, jedoch musste der Fußgängerweg auf ein Minimum reduziert werden und die Fahrspuren ein bischen schmaler konzipiert werden, ob sich die Fußgänger freuen?


    cu

    Hi


    Zitat

    Original von darkside:
    Bayern hat etwas mehr Kohle als Hessen übrig.


    Aber nur geringfügig mehr ;) ! Hessen ist aber auch das drittreichste Bundesland Deutschlands, darf man nicht vergessen, leider ist die Politik hier sehr autofreundlich, da haben die Bayern uns doch was voraus.


    Zitat

    Original von darkside:
    Erstaunlich nur, daß diese Käffer soviele Passagiere liefern, daß die S-Bahn
    abschnittsweise alle 10 min fahren muß.


    Das hat was mit der Verkehrsplanung an sich zu tun, in dieser Hinsicht haben die Münchener das weit bessere S-Bahnsystem, da hast du schon recht. Es ist aber auch Tatsache, daß Frankfurt Zentrum eines riesigen Ballungsraumes ist, größer als der Ballungsraum München, und das Herz des ÖPNV im Rhein-Main-Gebiet ist die S-Bahn. Es gibt verschiedene Streckenabschnitte in der Region die auch einen 10 min Takt verdient hätten, geht aber bei uns leider nicht so einfach.


    Zitat

    Original von Charly:
    Hast Du Dir bei dem Schreiben dieses Satzes eigentlich auch was gedacht? Kann ich mir eher nicht vorstellen! Wenn Du es auf das oben erwähnte beziehst - dann weißt Du warum ich das sage!


    Natürlich habe ich mir bei diesem Satz auch was gedacht. Was die Effizienz eines funktioniernden Nahverkehrssystem auch aus macht ist die Klarheit seiner Gestaltung. Ein Reisender der am Frankfurter Flughafen oder Hauptbahnhof ankommt und in die Region will, vertraut darauf eben von diesen Verkehrsknotenpunkten unkompliziert und mit so wenig Umsteigen wie möglich sein Ziel zu erreichen. Er wird sich wohl nicht groß mit Studien des Frankfurter Verkehrssystems abgeben, wie es ein Einheimischer tun muß.


    Zitat

    Original von Charly:
    Heißt aber auch nicht zwangsläufig das Gegenteil: quod erat demonstrandum!


    Karslruhe besitzt ein Stadtbahnetz und das ist auch sein Voteil. Für die Rhein-Main-Region würde eine einzige Strecke, wie hier postuliert keinen entscheidenden Vorteil bringen. Die Pläne der AG-Stadtbahn Hanau, sahen ja auch ein Netz vor, politisch wurde dieses Vorhaben ja gekippt. Für Frankfurt und die Region im Endeffekt bedeutet dies ja das gesamte S-Bahnnetz abzuschaffen und in ein Stadtbahnnetz umzuwandeln. Karlsruhe hat ganz andere Vorraussetzungen als Frankfurt. Der Großraum Karlsruhe (die gesamte Region in einem weitem Radius einberechnet!) kommt gerade mal so auf knapp 1 Millionen Einwohner, im Rhein-Main-Gebiet kommen wir auf 5 Millionen Einwohner. Karlsruhe wird nicht als Ballungsraum gezählt, während das Rhein-Main-Gebiet eines ist. Mit den großen Verkehrsknotenpunkten, den vielen Firmensitzen, den großen Industrien und den vielen Einwohner hat das Rhein-Main-Gebiet ein vielfach höheres Verkehrsaufkommen als Karlsruhe. Es wäre doch ein wenig überdimensioniert in Karlsruhe eine S-Bahnsystem aufzubauen, mit schönen ET 423, da die Kapazitäten einfach zu groß wären, man könnte nie so viele Fahrgäste dort in einen S-Bahnzug bekommen. Hier sieht es anders aus!!! Außerdem ist in der Rhein-Main-Region das Straßennetz sehr gut ausgebaut, der ÖPNV konkurriert hier viel härter mit dem IV als irgendwo anders in der Republik (oder in Europa!), hier kommt es auch auf blanke Schnelligkeit an, denn der Fahrgast tut ja auch vergleichen, es gibt hier Strecken bei denen man mit dem Auto eindeutig um ein vielfaches schneller ist als mit der Bahn, es gibt aber auch Strecken wo man mit der Bahn schneller ist.


    Zitat

    Original von Charly:
    Deine ausführlichen Einlassungen über die möglichen Höchstgeschwindigkeiten von Eisenbahnfahrzeugen sprechen dafür, dass Du möglichst mit 160 von Hanau nach Frankfurt brettern willst. Ist das wirklich so wichtig, ob Du nun in 20 oder 25/27 Minuten die Strecke zurücklegst, wo S8/9 jetzt auch 26 brauchen? Frage: warum steigst Du dann nicht einfach in den ICE oder RE ein? Dann brauchst Du keinerlei Schnellbahnausbau und erlebst Deinen „High-Speed“!


    Natürlich macht die Geschwindigkeit die Attraktivität eines Verkehrsmittels aus und 7 min ist wirklich viel Zeit. Du sagst das so locker daher und regst dich bestimmt auf, wenn die Bahn mal 5 min Verspätung hat, also wo ist da die Ehrlichkeit? ICE und RE sind zwar sehr schön, doch für den ICE müsste man einen Zuschlag zahlen und beide Verkehrsmittel halten eben nur in Hanau. Wenn ich nach Hanau fahre werde ich ja auch den RE benutzen, keine Frage, doch wenn ich nacht Maintal möchte, wäre eine S-Bahn was feines.


    Zitat

    Original von Charly:
    Möglichst heute noch nach S-Bahn schreien, und falls es dann wirklich so weit sein sollte - den PKW nutzen, weil die S-Bahn so teuer und unattraktiv ist, das macht Sinn!


    Man bezahlt für eine Strecke im RMV-Gebiet den gleichen Fahrpreis unabhängig vom Verkehrsmittel, also egal ob S-Bahn oder Stadtbahn, die Fahrkarte wäre genau so teuer. Die teuren Fahrpreise rühren bestimmt nicht von der S-Bahn her, sondern eher vom unlukrativem Busgeschäft, da die Betriebskosten eines Busfuhrparks verdammt hoch sind und eben nicht so viele Leute in einen Bus passen. Ein Busnetz ist jedoch unverzichtbar um die Feinverteilung der Fahrgäste zu garantieren.




    Zitat

    Original von Charly:
    Da sich diese Diskussion fast einseitig auf die mir bereits seit 35 Jahren geläufigen Argumente der S-Bahnbefürworter beschränkt, und keinerlei neue Argumente zugunsten einer pragmatischen (sprich: Kosten sparenden Lösung!) mehr beigetragen wurden, muss ich beinahe schon um Entschuldigung bitten, dass ich es gewagt habe, einen solchen Sparvorschlag hier überhaupt in das Stadtbahnforum einzubringen. Im S-Bahnforum wäre ich dann vermutlich komplett zerrissen worden???!


    Das „Volk“ sagt den Politikern zwar immer Weltfremdheit nach, allerdings musste ich hier wieder einmal mehr erleben, dass dieses (deutsche) Volk genau die Politiker hat, die es auch verdient! Ganz im Gegenteil: Von jener Seite wurde meiner Idee mit mehr Aufmerksamkeit und Interesse begegnet, als dies hier der Fall ist. Eigentlich hätte ich erwartet, dass mal irgend jemand “Verbesserungsvorschläge zum Verbesserungsvorschlag“ macht, statt konstruktiver Kritik wird nur genölt.


    Ich glaube das sich in den 35 Jahren die Argumente nicht großartig und grundlegend geändert haben. Ein neues Argument ist der ET 423, der gesteigerte Fahrkomfort und die höhere Geschwindigkeit (die aufgrund des ET 420 nicht erreicht wird!). Der Vorschlag von dir war doch nicht schlecht und sich Gedanken über den ÖPNV zu machen ist doch nicht verboten, jedoch musst auch du Kritik wegstecken können, genauso wie jeder andere hier im Forum. Ich und andere haben jedoch auch konstruktive Kritik gegen dein Vorschlag eingebracht, und mussten ja auch Kritik wegstecken.
    Es ist doch nicht so das hier ne Mondlandung für 300 Milliarden Euro geplant wird, sondern eine S-Bahnstrecke, wie es sie zu Hauf in der Region schon gibt und die Kosten wären im erträglichen Bereich für so eine Strecke, daher wäre eine Diskussion im sachlichen Bereich,die nicht nur vorrangig auf die Kosten (die darf man natürlich auch nicht vernachlässigen!) abzielt, wünschenswert.


    cu :D

    Hi


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    Original von Daniel:
    Klimasystem ja, nur halt keine richtige Klimaanlage. Es wird Luft reingeblasen, diese wird aber nicht herausgesogen, sodass kein Kreislauf entsteht.


    Ach so das meinst du! Ist doch in Ordnung, solange die Luft schön kühl ist, kann es mir egal sein ob sie auch wieder rausgeblasen wird. Die Fahrten mit dem ET 423 im letzten Sommer waren jedenfalls echt angenehm. Ein echtes Klimasystem wie in einem großen Bürogebäude, mit vielen Rechnern, wäre auch viel zu aufwendig für einen einfach S-Bahnwagen.


    Zitat

    Original von Andreas Ritzl:
    Nur wenn sie nicht abgesaugt wird, dann bleib die verbrauchte Luft drinne. Deshalb stinkt es in dem Plastikkasten auch immer wie nach vergammelten Hühnchen und verschimmelten Käse.


    In einem alten ET 420 riecht es im Sommer auch nicht gerade nach Blumen 8o , aber am schlimmsten im Sommer sind die R-Wagen der VGF, da sich dort der Schweiß in den Stoffsitzen schön ansammelt und es stinkt einfach nur entsetzlich ;( !


    cu :D

    Hi


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    Original von jadefalcon:
    Mehr als 160 km/h wären nur mit Magnetschienenbremse zulässig, die der 423 nicht hat und die IIRC bei zumindest einem Teil der 425er nachgerüstet werden soll, da diese auf manchen Einsatzstrecken bei nasser oder winterlicher Witterung Bremsprobleme bekundeten. Bedenke außerdem, dass die 423-Fertigung mit Fahrzeug Nr. 456 voraussichtlich auslaufen wird, weshalb wir auch höchstwahrscheinlich keinen reinen 423-Fuhrpark wir in München haben werden. Auch darfst du ab 160 km/h nur mit LZB fahren, die aber weder die 420 noch die Frankfurter 423 haben. Eine eventuelle Nachrüstung wäre rein theoretisch erst nach dem Auslauf der Herstellergarantie möglich, da sich das Herstellerkonsortium AFAIK sträubt, solche Nachrüstungen im Betrieb vorher zuzulassen.


    Da hast du natürlich recht jadefalcon, ich hatte die ganzen Nachrüstungen ja schon unter "aufegmotzt" verallgemeinernd zusammengefasst :D ! Die LZB ist mehr als zwingend notwendig für den ET 423! Damit der Tunnel auch richtig voll wird :)) !
    Aber danke nochmal für die Erklärung ;) !


    Also Frankfurt soll nicht einen kompletten ET 423 Fuhrpark bekommen? Wieso dann München? Was ist so besonders an München, ich halte das Frankfurter S-Bahnsystem für grundlegend wichtiger, da es verschiedene Ortschaften, teilweise große Städte, miteinander verbindet, auch wichtige Verkehrsknotenpunkte,zB Flughafen und Hauptbahnhof. In München hingegen werden ein paar Vororte und Dörfer, viel mehr gibt es da nicht, mit der City verbunden. Was soll dann mal als Ersatz für die ET 420 in Zukunft hier rollen?
    Ich hoffe mal das wir einen reinen ET 423 Fuhrpark erhalten, ich kann nur auf den Verstand der Leute bei der Bahn hoffen.


    cu

    Hi


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    Original von Tommy:
    Es aber so. Die Mainzer Landstraße hat in der HVZ mit 2 Linien (11 und 21) einen 3 bis 4-Minuten-Takt zwischen Nied Kirche und Hauptbahnhof.


    Es stimmt auf der Strecke nach Höchst wird mit 2 Linien ein 3 bis 4 Minutentakt gefahren, das ändert aber nichts an der Tatsache, daß die Strecke nach Höchst immer absolut überfüllt ist. Es gibt eben Grenzen für die Straßenbahn, ein 1 oder 2 Minutentakt ist aufgrund der gemischten Nutzung der Trasse mit dem Individualverkehr nicht denkbar. Eine Umstellung auf Doppeltraktion ist auch nicht so ohne weiteres durchführbar, da einige Stationen dies eben nicht zulassen, die Station Galluswarte wäre so ein Beispiel. Auf der Strecke besteht ein gewaltiges Fahrgastpotential für eine mögliche Stadtbahn und nur die Stadtbahn wäre im stande dieses Potential auszuschöpfen. Eine Stadtbahn ließe sich unterirdisch bis nach Höchst und weiter durch die Köigsteiner bis zum MTZ verlängern, eine Verlängerung mit der Straßenbahn durch die Höchster Innenstadt ist aufgrund der engen Bemessung der Straßen nicht möglich. Vielleicht ist eine Führung der Straßenbahn hoch zum Höchster Bahndamm möglich, auch wenn dies eine sehr enge und steile Sache sein wird, jedoch sind hier Bahngleise und man kann hier nicht einfach eine Straßenbahnstrecke integrieren! Wo sollen denn die S-Bahn und der RE hin? Man müssten das gesamte Gleisfeld des Höchster Bahnhof überarbeiten und den Bahndamm erweitern. Aber gerade die Erweiterung nach Höchst ist für eine Stadtbahn so attraktiv. Die Stadtbahn hat eine höhere Geschwindigkeit als die Straßenbahn, die Fahrtzeit würde sich jetzt nicht großartig verkürzen, aber sie würde es überhaupt tun, ein klarer Vorteil gegenüber dem IV.


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    Original von Ole:
    Ich gebe makl einen kleine Denkaufgabe. Ist eine Strecke, die eine vorhandene Strecke ersetzt, für teures Geld besser als mehrere die das Netz erweitern. Wer die Frage sich beantwortet wird festtstellen warum der GVP so komplett überflüssig ist, weil da nicht viel gebaut wir. Es wird immer weniger Geld geben und die Stadt ist pleite.


    Manchmal eben schon. Wenn die Strecke einen höheren Nutzen hat als die anderen neuen Strecken zusammen. Mir fallen ganz ehrlich für Frankfurt keine vielen neuen Straßenbahnstrecken ein, mal abgesehen von der Ringstraßenbahn (guter Vorschlag!), eine Straßenbahnverlängerung nach Bad Vilbel und vielleicht eine Straßenbahn oder Stadtbahnverlängerung nach Sossenheim, über Rödelheim. In Frankfurt besteht eben viel Potential das bestehende Netz zu optimieren, eine Umwandlung in Stadtbahnstrecken gehört dazu. Der kleine Einblick in den GVP hat doch gezeigt das auch die Experten nicht sehr viel Potential für neue Straßenbahnstrecken sehen.


    Zitat

    Original von Tommy:
    Wie schafft man es 50 Minuten mit einer Straßenbahn über die Mainzer Landstraße nach Höchst zu fahren. Es sei den es liegt ein Betriebsstörung vor.


    Es geht ganz locker. Ich bin am Ostbahnhof eingestiegen und wollte eben nach Höchst. Die Straßenbahn ist ganz gemütlich durch die Altstadtstrecke gezuckelt, musste natürlich an jedem Signal halten, soviel zur funktioniernden Grünen Welle, und die Innentemperatur im R-Wagen war natürlich das Feinste. Hab ich schon erwähnt das ich die meiste Zeit im Wagen gestanden habe und der Schweiß der Leute, die neben mir gestanden haben, auf meine Kleidung getropft ist.


    Ja zur Grünen Welle. Sie funktioniert dort ganz gut wo der IV nicht so groß ist, in Frankfurt ist der IV auf den Straßen jedoch sehr groß und kann nicht vernachlässigt werden und bei einer dichgetakteten Straßenbahn und vollen Fahrspuren muß auch mal die Straßenbahn stehen bleiben, sonst fährt kein einziges Auto mehr und das ist auch nicht unbedingt gerecht gegenüber denen die auf ein Auto angewiesen sind. Theoretisch würde die Grüne Welle funktionieren, aber praktisch klappt es hier in Frankfurt nicht.


    So viel zur Mainzer Landstraße, bald gibt es mehr von mir zu anderen Strecken.


    cu

    Hi


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    Original von Tobias Sommer:
    Zugegebenermaßen sind Stadtbahnwagen derzeit nicht besonders schnell. Alle in Deutschland verkehrenden Fahrzeugtypen sind auf maximal 100 km/h limitiert. Der Avanto von Siemens wird diese Grenze geringfügig auf 105 km/h steigern.
    Allerdings kann man außerhalb von Strecken die nach BOStrab konzessioniert sind, weit mehr fahren, sofern man die durch die EBO vorgschriebenen Bedingungen einhält.
    Angelblich soll ein Stadtbahnwagen zwischen Bonn und Köln - statt der zugelassenen 100 km/h, die Strecke mit rund 140-145 km/h befahren haben und das mit Passagieren. Damit ist die Stadtbahn sogar gleichschnell, wie ein paralleler Regionalzug.
    Den Saarbückener Stadtbahnwagen des Typs Flexity Link kann man auch optionell in einer "Fernverkehrsvariante" für längere Strecken bestellen.


    Na klar kann ein aufgemotzter Stadtbahnwagen theoretisch auch 160 km/h schaffen, aber das wichtigste....er darf es nicht ;) ! Die ET 423 sind für 140 km/h zugelassen, aber artverwandte Typen sind für 160 km/h zugelassen und aufgemotzt würde er sicherlich auch locker 200 km/h schaffen, aber darum geht es hier nicht, es geht einfach um die reguläre Reisegeschwindigkeit und die Zeit mit der die Fahrgäste die Frankfurter Innenstadt erreichen würden, das wäre von Hanau Hbf aus mit der S-Bahn in ca. 20 min.


    Zitat

    Original von Tobias Sommer:
    Und du solltest nicht Äpfel mit Birnen vergleichen: Zwar darf ein 423 140 km/h schnell fahren, aber die Pläne müssen auf den Typ ET 420 geschnitten sein und das heißt: 120 km/h Spitze.


    Der ET 420 wird ja in einigen Jahren ausgemustert sein und da schlagen die 140 km/h der ET 423 voll durch, da wird ja auch wahrscheinlich erst die Strecke fertig sein, ansonsten heutezutage hättest du recht.


    Zitat

    Original von Tobias Sommer:
    a) ein ET 420 billig anzupassen ist und b) dies bei einer S-bahn mit recht dichtem Haltestellenabstand sinnvoll ist. Oder warum fahren denn die ICE 1 nicht die zulässigen 280 km/h aus?


    Meiner Einer ist vor einigen Jahren mit dem ICE 1 nach München auf der Hochgeschwindigkeitstrasse über 280 km/h gefahren (wenn ich mich nicht irre waren es 282 km/h laut Anzeige!?!), es ging darum eine Verspätung wieder einzufahren, denn die reguläre Reisegeschwindigkeit beträgt 250 km/h, mit einer Toleranz bis zu 280 km/h, die bei einer Verspätung gefahren werden, eben um eine mögliche Verspätung zu kompensieren!


    Zitat

    Original von Tobias Sommer:
    Und wenn ihr nur die "S-Bahn kommt, die S-bahn kommt" herumjubelt - ohne wirklich auf derren Probleme eingehen zu wollen, können wir diesen Threat auch sein lassen. Ich hoffe noch, dass eine nüchternere Diskussion stattfindet, da nicht alles Gold ist, was glänzt. Ich habe euch sehr weitreichende Informationen geliefert - mehr als viele andere bisher. Nur ist mein Hoffen, diese eben auch realistisch abzuarbeiten, gescheitert - Schade!


    Mir fehlt daher der Beweiss, das ihr dies ernshaft diskutieren wollt, anstatt euere 08|15-Parolen zu schmieden. Jedes Verkerhrsmittel kann nur dort wirken, wo es die maximalen Verbesserungen bei geringsten Kosten verursacht. Und die S-Bahn hat, wie bereits beschrieben, auf Grund diverser Probleme keine Chance dies zwischen Frankfurt und Hanau nordmainisch zu erfüllen.


    Wo soll denn das grundlegende Problem der S-Bahn liegen? Man kann doch auf 4 Gleise locker erweitern, betrachtet doch mal die Strecke von Frankfurt nach Bad Vilbel, diese soll 4 gleisig ausgebaut werden, obwohl in Eschersheim ja eigentlich kein Platz für 2 weitere Gleise wäre, links und rechts sehr dichte Bebauung, aber es soll doch irgendwie gehen, wieso denn nicht nach Hanau? Und wo sollen weitere Probleme liegen?
    Ich wüsste nicht wo die Probleme mit der Geschwindigkeit im nordmainischen Sektor liegen sollten? Die Strecke führt vom Ostbahhof aus nur an einem angrenzenden Gewerbegebiet und Güterbahnhof vorbei, es gibt keine unnötig störrende Bahnübergänge. Für das Projekt Frankfurt 21 war ja vorgesehen die ganzen Hochgeschwindigkeitszüge nordmanisch vorbeirauschen zu lassen!
    Da frage ich mich echt was die Geschwindigkeit begrenzen soll? Kühe auf der Strecke? Was für Hindernisse? Hochwasser??? Ja wenn Hochwasser die Strecke überflutet fährt eh nichts! Naja vielleicht sind die Gerüchte doch nur Gerüchte?!? Also naja? Ich laß das jetzt hier mal so offen stehen.......?!?


    Da muß ich Fabian absolut recht geben und zustimmen. Es stimmt einige S-Bahnstationen würde nicht direkt in der Nähe der Wohnbebauung liegen, was aber auch Vorteile hat, da hier wahrscheinlich keiner gegen Lärmbelästigung klagen kann, außerdem gibt es die Pläne schon seit 30 Jahren, die Leute wissen hier ganz genau was auf sie zukommt. Mit einem ideal abgestimmten Bussystem wird die S-Bahn zu einer attraktiven Alternative, außerdem bieten P&R-Plätze die Möglichkeit des Umsteigens an, denn von Maintal nach Frankfurt zu fahren ist relativ einfach, schnell und unproblematisch, aber dann mal viel Spaß beim Parkplatz suchen ;) !


    Zitat

    Original von Tobias Sommer:
    Deine Kapazitätsargument geht auch in die falsche Richtung: Derzeit sind 5 Nahverkerhswagen alle 30 Minuten unterwegs und bieten jeweils etwa 500 Sitzplätze - die genaue Zahl ist natürlich Fahrzeugabhängig - an. Bei einer S-Bahn würden sich bei dem gewünschten 15 Minutentakt jeweils eine Kapazität von 400 Sitzplätzen (Vollzug) anbieten


    In einem ET 423 existieren 192 Sitzplätze und 352 dürfen sich stehend aneinander kuscheln :D , für einen Vollzug bedeutet dies eine Verdopplung, außerdem hat man die Möglichkeit eines Langzuges, für den Fall der Fälle, die S-Bahn ist hier eindeutig die Könign bei der Kapazität und außerdem kann man sie gut takten.


    Ja in den Tunnel passen ja net so viele Züge rein! Wer sagt den sowas? Mit der richtigen Telematik (auf die kommt es an!!!) lässt sich die Kapazität des Tunnels doch verbessern, es gibt international Tunnelstrecken die viel krasser ausgelastet sind. Eine S7 würde schon reinpassen.
    Der S-Bahntunnel würde natürlich Geld kosten, jedoch ist der Abschnitt nicht so groß, er wird sicherlich nicht mehr als 250 Millionen Euro kosten, wenn nicht sogar viel weniger. Eine Stadtbahn oder Straßenbahnstrecke nach Hanau ist auch nicht für umsonst zu bekommen, hier wären noch Viadukte, Unter-, Überführungen von nöten und die Anschaffung völlig neuer Wagen.


    Wir haben eben die S-Bahn und man sollte dort auch auf sie setzen, sonst könnte man ja für jede Strecke besondere Fahrzeuge bestellen, ein anderes System einführen und im Endeffekt hätte man Chaos! Ist ja schön wenn in Saarbrücken (ich mag den 2 Systemwagen dort :D ) und Karlsruhe dort so ein System funktioniert, daß heißt aber nicht zwangsläufig das es auch für Frankfurt anwendbar ist.


    Zitat

    Original von Charly:
    Da kann ich beim Raten ein wenig behilflich sein: Versucht mal, einen sinnvollen Fahrplan für die evtl. S7, S5 (oder was auch immer) zu erstellen – unter den Bedingungen, dass es in der Stammstrecke zu keinen Komplikationen kommt und dass in Hanau nicht zur gleichen Zeit eingefahren wird. Dann kommt ihr recht schnell zu dem Schluss, dass es entweder problematisch mit der Fahrzeit wird, oder aber der komplette S-Bahn Rhein-Main Fahrplan völlig neu aufgestellt werden muss! Letzteres bliebe nicht ohne Auswirkungen auf andere DB-Trassen (siehe S6 usw.), also auch nicht ohne Auswirkungen auf den Fernverkehr. Soll der sich nach der S-Bahn richten? Damit deutet sich z.B. solch ein Teilproblem an.


    S-Bahn und Fernverkehr nutzen nur auf wenigen Strecken die gleiche Trasse. Außerdem sind bei einem Fahrplan alle Züge aufeinander abgestimmt und da muß manchmal auch der Fernverkehr Rücksicht auf die S-Bahn nehmen (oder sollte es zumindest!).


    Zitat

    Original von Charly:
    Ohne Verlängerung der U6 nach Fechenheim ist die S-Bahn, wie auch bislang im GVP vorgesehen, kaum zu haben, da sie dieses Gebiet „rechts liegen“ lässt. Beides zusammen – als hier nun wirklich krasser und so oft geschmähter Parallelverkehr.


    Eine mögliche Verlängerung der U6, zusätzlich zur S-Bahntrasse, würde doch zu keine Parallelverkehr führen, da eine S-Bahntrasse nur 2 Haltepunkte im Bereich Frankfurt hätte, nämlich Ostbahnhof und Mainkur, die Hanauer würde von der möglichen U6 Trasse erschlossen werden. Welchen Verlauf hätte denn die gewollte 2 Systemlösung? Den Politikern nach doch den gleichen wie die mögliche S-Bahntrasse? Wo wäre da die Attraktivitätssteigerung? Die Stadtbahn Hanau ist ja dank der SPD für seeeeeehr lange Zeit auf Eis gelegt, daher sind auch die Planungen die dafür angestrebt wurden nicht aktuell.


    Zitat

    Original von Charly:
    Es ist nicht als "gottgewollt" anzunehmen, dass das Projekt zwangsläufig bei der VGF in Auftrag gegeben werden muss, auch andere Betreiber könnten hier zum Zuge kommen. Darüber würde ohnehin eine Ausschreibung entscheiden; kann VGF, muss aber nicht!


    Im übrigen wird ja über eine Verlängerung der U6 nachgedacht und die wird, wenn ich mich nicht irre, von der VGF betrieben.


    Ja die VGF! Ich bin persönlich bin gegen diesen ganzen Ausschreibungsscheiß, irgendwann werden private U-Bahnbetreiber noch auf die Idee kommen chinesische Gastarbeiter (die verdienen klar weniger!!!) die U-Bahnen fahren zu lassen, worauf ich aus bin ist, man kann doch nicht immer nur auf das Geld und auf die Wettbewerbsfähigkeit achten, denn darunter leidet der Service und die Sicherheit, man siehe die Bahnprivatisierung in England, das ist großer Murks dort, ich persönlich fand es nicht toll und bin mir sicher das man vor 100 Jahren besser und schneller dort gefahren ist. Bei einer 2 Systemlösung bin ich mir sicher, daß die VGF das Rennen macht, aber ich denke die S-Bahnlösung wird kommen (liebe DB ;) )


    Leider hatte ich nur ein Maximum an Zeichen übrig, mein Originaltext war viel länger. Schade ;( !


    cu

    Hi


    Wie der ET 423 hat keine aircondition??? Ich bin im letzten heißen Sommer mit selbigen sehr oft gefahren und die Luft war um ein erhebliches Maß kühler als es eine einfach Belüftung geschafft hätte, meines erachtens habe ich auch gehört das die ET 423 ein Klimasystem (wie auch immer es im Einzelnen aussehen mag?) besitzen. Gut möglich das die Technik ausfällt, aber besser eine Technik die ab und zu ausfällt, als die Schwitzkastenfahrten mit dem ET 420 (manchmal war es echt Folter!).


    cu :D

    Hi


    Ich finde die R-Wagen designtechnisch besser gelungen als die S-Wagen, besonders die Front der S-Wagen in Frankfurt gefällt mir absolut nicht. Die Vorderfront sieht irgendwie billig und schlecht aus (mit einem japanischen Suzuki-Laster aus den 70ern zu vergleichen!), da gefallen mir die anderen Frontgestaltungen der Flexity-Classic-Line besser.
    Die komischen Kisten neben den Einersitzen sind eigentlich ganz praktisch, denn wenn Gedränge ist, können sich Leute drauf setzten, oder man keine seine Taschen direkt neben sich abstellen.
    Das Hauptproblem der S-Wagen ist wirklich der mangelnde Platz aufgrund der engen Bestuhlung und die komischen Wülste (Kabelstränge???) die in den Sitzbereich reinragen....naja ihr wießt sicherlich was ich meine :D !?!
    Bei der Zuverlässigkeit gibt es wenig zu klagen, ist ja immerhin ein ausgereifter Straßenbahnwagentyp, mit wenig Fehlern und Krankheiten!


    cu

    Hi


    Wird ja auch mal Zeit das auf dieser gut genutzten Strecke endlich mehr ET 423 eingesetzt werden, besonders jetzt im kommenden Sommer können sich die Fahrgäste auf der S1 über air condition freuen (ich freue mich jetzt schon :D )!


    cu

    Hi


    Zitat


    Den 206 hatte ich heut Morgen auch mit nem netten Bug gesehn: Vorn und hinten war er ne 11 zur Scheißhüttenstraße, auf der Seite war er ne 17 zur Heilbronner Straße großes Grinsen


    Jawohl die Scheißhüttenstraße 8)


    Bin ja echt nicht Fan des S-Wagen, mal abgesehen von den Kinderkrankheiten, da der Fahrgastinneraum einfach zu knapp bemessen ist und man sich wie in der Hasenkiste fühlt! Außerdem lässt das äußere Design des Wagens doch arg zu wünschen übrig!


    cu

    Hi


    Ich finde die Ausbauvorschläge eigentlich recht gut. Na klar tauchen bei den Vorschlägen viele Tunnelprojekte auf, denn wenn ich mich nicht irre hat Frankfurt am Main ein U-Bahnsystem das nur in Teilen fertiggestellt ist. Ja natürlich würde ein U-Bahnausbau mehr Geld kosten als ein Bau eventueller Straßenbahnlinien, aber soviel höher wie die Kritiker immer behaupten wären die Ausbaukosten auch nicht. Nicht alle Pläne aus den 60ern und 70ern sind schlecht, deswegen ist es auch gerechtfertigt wenn sie wieder im GVP auftauchen würden.


    Der U-Bahnbau ist in der Regel 3 bis 5 mal so teuer wie eine vergleichbare Straßenbahnstrecke, die hier gezeigten Kosten die ein 10faches der Strabtrasse sind Ausnahmen. Um konkret auf die U4-Strecke vom Hauptbahnhof zur Bockenheimer Warte zu kommen, so ist die Kostenexplosion mit dem verseuchten Erdreich einer ehemaligen Fabrik zu erklären, da das Erdreich dekontaminiert werden musste und dieses eben Geld gekostet hat, diese Dekontamination wäre aber in einem belebten städtischen Gebiet, in dem immer gebaut wird, früher oder später auch so gekommen, deswegen hat diese Kostensteigerung nichts primär mit dem U-Bahnbau zu tun, sondern nur sekundär. Man kann bestimmt auch Negativbeispiele im Bereich der Straßenbahn finden. Deswegen muß ich echt die Denkblockade vieler Leute kritisieren, die die U-Bahn kategorisch ablehnen und nicht für die beste Lösung sind, sondern für eine Lösung die im Endeffekt nur Murks und Chaos bedeutet.
    Viele U-Bahnlinien die hier angeschnitten wurden sind längst überfällig und würden sich trotz Kritik rechnen.



    Zitat


    Kritiker des GVP-Entwurfs haben sich bereits zu Wort gemeldet. Klaus Gietinger, Sprecher der Initiative "Frankfurt 22", sieht ein eklatantes Ungleichgewicht: U-Bahn-Projekten mit Gesamtkosten von fünf Milliarden Euro stünden neue Straßenbahn-Strecken für nur 192 Millionen Euro gegenüber. Er hält die Tunnel-Pläne für überzogen, zumal damit wie in der Mainzer Landstraße funktionierende Straßenbahnen zerstört würden. Gietinger vermutet, dass damit vor allem Platz für den Autoverkehr gemacht werden soll. Er verweist darauf, dass Tunnelstrecken auch beim Unterhalt wesentlich teurer seien und das Defizit der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) weiter erhöhen werde.


    Was hat die Initiative Frankfurt22 eigentlich mit dem GVP zu tun? Ich habe sie nicht auf demokratischem Wege gewählt!!! Die Initiative hat gegen die Tieferlegung des Frankfurter Hauptbahnhofs protestiert, da diese nicht kommt ist glaube ich die Lebensberechtigung dieser Initiative nicht mehr gegeben.
    AHA also ein U-Bahnausbau in der Mainzer würde die bestehende und funktioniernde Straßenbahnstrecke zerstören. Mich stört da eniges an dieser Formulierung, nämlich wird der Eindruck erweckt das alles in Ordnung ist auf der Strecke nach Höchst, jedoch ist der liebe Herr Gietinger wohl noch nie im Hochsommer bei ungefähr 60-80°C Innentemperatur ungefähr 50 min in einer absolut überfüllten Straßenbahn nach Höchst gezuckelt. Na klar bei den ÖPNV-Projekten wird immer zuerst an den IV gedacht, besonders wenn eine unterirdische U-Bahngebaut wird....oder kann es nicht vielleicht sein, das damit die Fahrzeit verkürzt wird, der Komfort, durch höhere Kapazität, gesteigert wird und im Endeffekt der ÖPNV-Kunde profitiert?


    cu :D

    Hi


    Schön das ihr sie kennt, sie tauchen aber in diesem Forum nicht auf, deswegen ist sozusagen ja meine Pflicht auch was zu posten :) !
    Erstens würde ich mich nicht als alt bezeichnen und zweitens bin ich mir sicher das dir die Bank ganz locker einen Kredit über ne 1/4 Million Euro gibt ;) !


    cu :D

    Hi :)


    Ich bin ganz klar für eine S-Bahnlösung bei dem nordmainischen Verkehrsproblem, ist sie doch die schnellste und beste Alternative. Eine Stadtbahn nach Hanau ist zwar schön und gut, wo sollen denn die mögliche 2-Systemwagen herkommen, es ist doch ganz klar das die VGF ihren Fuhrpark effizienter gestalten will und daher auf wenige Typen setzt, außerdem sind 2-Systemwagen um ein wesentliches teurer als normale Stadtbahnwagen. Um eine Flexibiltät im Bereich der C-Strecke zu gewährleisten, müssten mehr 2-Systemwagen angeschafft werden als man im allgemeinen so berechnet (Reserve für Sonderveranstaltungen, HVZ, Ersatz für beschädigte Fahrzeuge.....).
    Ein ET 423 ist mit 140 km/h außerdem doppelt so schnell wie die heutigen U-Bahnwagen die auf der C-Strecke verwendet werden und besitzt dabei eine sehr hohe Kapazität, auch die Stadtbahnwagen nach Karlsruher Vorbild sind (oder wären!!!) um gut 40 km/h langsamer als ein ET 423.


    Eine 2 Systemlösung wäre ganz praktisch für Frankfurt, wenn man die S-Bahn nicht hätte, aber da wir dieses effiziente Verkehrsmittel besitzen wäre eine weiteres System in Frankfurt doch sinnlos.


    Zitat

    Wo sollen da Kunden für eine nordmainische S-Bahn herkommen? Wie will man einen Fahrer, der bisher von Maintal nach Frankfurt mit dem Auto einpendelt - zwar vielleicht staugehemmt, aber immerhin im Warmen sitzend, im eigenen Fahrzeug - davon überzeugen, mit dem Bus (oder Auto) von Bischofsheim oder Dörnigheim zur dortigen Bahn-Station zu fahren, zu warten, dass die S-Bahn kommt, in die S-Bahn umzusteigen, mit ihr nach Frankfurt zu fahren, dort auf die Straßenbahn zu warten und in die Straßenbahn umzusteigen, um sein Ziel zu erreichen?


    Ja wo kommen denn die heutigen Fahrgäste für die RB und den RE her??? Die Fahrgäste werden schon kommen, auch viele Autofahrer werden mit geügend P&R-Plätzen auf die Bahn umsteigen, da es dann für sie unproblematisch ist in die Frankfurter City zu fahren, ohne Stau, Streß und sauschnell! Man beachte das im Endeffekt doch gelungene Beispiel der Rodgau S-Bahn!!!


    Zitat

    Chance für Straßenbahn


    Für die Straßenbahn gibt es doch noch genug Chancen, aber nicht unbedingt in dem Bereich, in dem eine S-Bahn besser geeignet wäre.


    cu