Beiträge von Jojo

    Von vielversprechend habe ich nicht gesprochen und das kann ich auch gar nicht einschätzen, aber gerade im Dezember gab es diese Nachricht. Airbus hat als Ziel bis 2035 ein H2-Flugzeug zu haben. Selbst wenn es noch 10 Jahre länger dauern sollte, lohnt sich die großflächige Anschaffung von Schlafwagen(-zügen) etc. möglicherweise gar nicht mehr.

    Das erinnert irgendwie fatal an die vollmundigen Versprechungen der Autoindustrie, wonach uns gerade mal zwei Jahrzehnte von der Vollautomatisierung des Straßenverkehrs trennen - und das bereits seit 1939:

    Taking land, air, and sea by storm! Discover the decades-long challenge of bringing self-driving cars to the general public. Self-driving cars have remained perpetually two decades away since the 1930s, while over the past century, autonomous and semi-autonomous vehicles have conquered the air, sea and roamed the edges of our solar system.

    Immerhin scheint heute dieses Versprechen nach 80 Jahren erstmals realistisch...

    Sowas passiert, wenn man einen für Helium als Traggas konzpierten Zeppelin mit Wasserstoff betreibt. Helium-Embargo der USA!


    Man könnte allerdings auch sichere, auf Wasserstoff als Traggas ausgelegte Konstruktionen bauen, die den Vorteil hätten, mit einem um den Faktor 2 kleineren Gasvolumen auszukommen, wegen des Dichteunterschieds, was dem Luftwiderstand entgegenkommt.

    Worauf ich hinaus wollte ist dass es bereits mehr als 80 Jahre her ist dass man das letzte Mal Wasserstoff in der kommerziellen Luftfahrt zum Auf- oder Antrieb verwendet hat (und jener unausgegorene Feldversuch damals im wahrsten Sinne des Wortes krachend gescheitert ist) und dass mir nicht so ganz klar ist von welchen vielversprechenden “Prototypen” heinz gehört haben möchte...

    Komisch, bei Wasserstoffzügen ist man hier im Forum weniger skeptisch 😁

    Jeder hat seine eigenen Präferenzen, aber wenn ich mich für eine der folgenden Unfallsituationen entscheiden müsste würde ich doch lieber die Evakuierung eines brennenden Wasserstoffzuges als die eines brennenden Wasserstoffflugzeuges durchleben wollen...

    Gude!

    Ich weiß nicht ob ich zu optimistisch bin, aber ich glaube mittel- und auf jeden Fall langfristig wird es in irgendeiner Form klimaneutrale Flugzeuge (sei es Wasserstoff oder Strom oder was ganz anderes) geben. Die ersten Prototypen fliegen ja schon. Damit sind Verbindungen wie Frankfurt - Barcelona (für Personen) sinnvoller darstellbar.

    Meinst du sowas?

    Hindenburg_disaster.jpg

    Realitätscheck: Alternativkonzept "Pro Taunusbahn" vs. Deutschlandtakt (3. Entwurf)

    So, zur Sache: ich verstehe jetzt, glaube ich, ein bisschen die Argumentation:

    • Die Durchbindung der Züge zwischen Usingen und Friedrichsdorf in den City-Tunnel und die Anbindung an Westbahnhof, Messe und Galluswarte würde von wenigen Menschen genutzt. Du argumentierst hier anekdotisch, aber du zeigst dich auch unglücklich darüber, dass du nicht besser argumentieren kannst - Stichwort fehlende Verkehrsstromanalyse. Was sagt denn das PFV hinsichtlich zu erwartender neuer Fahrgäste, zu Umsteigern, zu Menschen, die bisher mit dem Auto nach Oberursel oder Bad Homburg fahren und dort in die S-Bahn einsteigen?
    • Die o.g. Durchbindung brächte eine erhebliche Störquelle auf die Strecke und würde den Betrieb unzuverlässiger machen
    • Eine Oberleitung ist per se abzulehnen, weil störanfälliger. Wie viel wetterbedingte Störungen pro Jahr gibt es aktuell, wie viele erwartest du / erwartet die BI denn?
    • (der Punkt mit den Fahrzeiten ist jetzt weg, oder? Die 1 Minute Liegezeit, die es gibt, gegen zwei Minuten Zusammenkuppeln ist nicht mehr wirklich ein Argument, oder übersehe ich da was?)
    • Menschen von jenseits von Usingen müssen öfters umsteigen und dann auch noch länger warten. Den Teil verstehe ich nicht: ob der Umstieg in Bad Homburg oder Usingen ist – was ist da der Unterschied? Woher kommen die 15 Minuten in Usingen?

    Übersehe ich was?

    Da ja die Beibehaltung von Zügen aus Brandoberndorf und Gräfenwiesbach zum Frankfurter Hauptbahnhof (aber unbedingt in die Haupthalle, nicht den bösen Tiefbahnhof - und natürlich gleich ganztägig und im Halbstundentakt!) von einem bestimmten (Neu)user hier das einzige signifikante Argument gegen die derzeitigen Ausbaupläne zu sein scheint, ohne welches jegliche "Alternativkonzepte" wie ein Kartenhaus zusammenfallen, und ja auch bereits von verschiedenen Seiten das Vorhandensein geeigneter Trassen bezweifelt wurde, können wir uns vielleicht jegliche weitere Diskussion nach einem kurzen Blick in den Deutschlandtakt ersparen. So können wir beispielweise für die momentan noch vom SE 15 benutzte Strecke folgende Streckenbelegungen ableiten:

    • Zwischen Friedrichsdorf und dem Abzweig zur "Verbindungsbahn" verkehrt die S5 mit 4 Zügen pro Stunde und Richtung.
    • Zwischen Bad Homburg und der A5 verkehrt zusätzlich zur S5 die RTW mit 2 Zügen pro Stunde und Richtung (also insgesamt 6 Züge pro Stunde und Richtung).
    • Im Bereich des Bahnhofs Frankfurt-Rödelheim verkehrt zusätzlich zur S5 die S3/4 mit 4 Zügen pro Stunde und Richtung (also insgesamt 8 Züge pro Stunde und Richtung).
    • Im Gleisvorfeld des Frankfurter Hauptbahnhofs (also zwischen dem Abzweig Mainzer Landstraße und den Gleisen 20-24 im Hbf*) verkehren pro Stunde und Richtung 4 Züge der Königsteiner Bahn und je 3 Züge pro Stunde und Richtung der Taunus-Eisenbahn und der Main-Lahn-Bahn (also insgesamt 10 Züge pro Stunde und Richtung).

    * Ich habe hier bewusst nur die Linien ausgewählt welche auch derzeit von den Gleisen 20-24 in der von mir als Vergleich herangezogenen Spitzenstunde (Montag, 15. Februar 2021, 16:00-16:59, laut RIS) abfahren. RE 20 (Abfahrtszeit: 16:00) und RE 4 (Abfahrtszeit 16:38) fahren dort nämlich auf Gleis 2 bzw. 1a, weshalb ich für die Taunus-Eisenbahn und Main-Lahn-Bahn nur 3 und nicht 4 Abfahrten pro Stunde und Richtung gezählt habe.



    Zusätzlich sind noch folgende Konflikte zu vermeiden:

    • Am "Abzweig RTW" (nördlich der A5): In Fahrtrichtung Frankfurt mit den in Richtung Bad Homburg verkehrenden Zügen der S12/RTW (2 Züge pro Stunde)
    • Nördlich des Bahnhofs Frankfurt-Rödelheim: In Fahrtrichtung Frankfurt mit den stadtauswärts fahrenden Zügen der S3/4 (4 Züge pro Stunde)
    • Am "Abzweig Verbindungsbahn" (südlich des Bahnhofs Frankfurt-Rödelheim): In Fahrtrichtung Brandoberndorf mit den stadteinwärts fahrenden Zügen der S3/4/5 (8 Züge pro Stunde)
    • Zwischen dem "Abzweig Verbindungsbahn" und dem Abzweig "Mainzer Landstraße": Keine Zugkreuzung möglich, da kein Ausweichgleis vorhanden!
    • Am Abzweig "Mainzer Landstraße": In Fahrtrichtung Frankfurt mit den stadtauswärts fahrenden Zügen der Linien SE 10, RE 10, RB 12 und RB 22 (10 Züge pro Stunde)



    Falls hier jemand also weiterhin die Behauptung aufrecht erhalten möchte, dass ein SE 15 (Also Direktfahrten von Brandoberndorf in den Hauptbahnhof) auch noch mit dem 3. Entwurf des Deutschlandtaktes möglich sei, der möge mir bitte verraten wo und mit welchen Abfahrtsminuten ich diese in die untenstehende Tabelle eintragen soll:


    kQuL6T6.png

    Hinweis: Erstellt mit der Vollversion der Bildfahrplanerstellungssoftware jTrainGraph Pro.



    Leider gibt es aber noch einen zweiten Flaschenhals und zwar die Bahnsteiggleisbelegung am Frankfurter Hauptbahnhof selbst. So fahren derzeit in der Spitzenstunde (16:00-16:59, wie bereits weiter oben erklärt) insgesamt 12 Züge pro Stunde auf den Gleisen 20-24 ab:

    FBIEST5.png


    Mit dem Deutschlandtakt entfallen zwar anscheinend die beiden Kurzpendel der S8 und der SE 15, aber dafür erhöht sich die Anzahl der Fahrten auf der RB 12 von 2 auf 4 und auf der RB 22 von 3 auf 4, womit wir wieder bei den gleichen 12 Fahrten die Stunde wären. Wenn ich daran denke dass für den SE 61 nur eine Trasse pro Stunde verfügbar ist und dass einige Pendlerzüge am Südbahnhof ein- oder aussetzen, dann wäre ich eher skeptisch dass sich die Fahrtenanzahl auf diesen Bahnsteiggleisen noch erhöhen lässt, zumal es im Gleisvorfeld einfach wahnsinnig viele Fahrstraßenkonflikte gibt.




    Also, um mal schnell zusammenzufassen, so sieht es aus wenn Profis ein Fahrplankonzept planen:
    2X8HpOZ.png

    Hinweis: Erstellt mit der Vollversion der Bildfahrplanerstellungssoftware jTrainGraph Pro.


    Und so sieht es aus wenn Amateure versuchen, in der Arbeit von Profis Fehler nachzuweisen:

    qt44Xpv.png

    Quelle: Präsentation der "Pro Taunusbahn - Bürgerinitiative zur Optimierung des Taunusbahn-Konzeptes" (Folie 11)


    Und das denkt wahrscheinlich der Profi, wenn er derartige "Optimierungsversuche" seiner eigenen Arbeit überfliegt:

    Pkqfy05.png

    Quelle: Twitter

    jojo und Holger Koetting, gerade Ihr kritisiert fast nur. Ihr seid doch die Profis, denkt doch nach, wo ist der Vorteil,...anstatt, erst antworte ich nicht, dann nicht schnell genug, dann zuviel, dann wollte ihr mich entfernen...und lest mal eure Texte aus meiner Sicht, sind die freundlich, sachlich?

    Die Profis heißen weder Holger Koetting noch "Jojo", sondern VHT, RMV und DB Netz - und wenn du mit den Schlussfolgerungen dieser Experten nicht einverstanden bist, so liegt es an dir, detailliert darzulegen wo sie sich irren und weshalb genau dein Konzept "billiger und besser" wäre (und zwar gemessen an den Maßstäben mit denen die Maßnahme begründet wird).


    Naja, sieh's mal so: Hinterwäldler hat immerhin zwei Tage gebraucht, um sich zu verplappern. :)

    Dass die Motivation für die hingebungsvolle Teilnahme an diesem Forum (mitlerweile sind wir schon bei 41 Beiträgen in nur 3 Tagen Mitgliedschaft!) nicht nur mit der Sorge um den Wegfall der Direktverbindung der Ortschaften Brandoberndorf, Hasselborn, Gräfenwiesbach und Hundstadt nach Frankfurt (welche sowieso nur in der HVZ besteht), einer etwas (gegenüber diesen paar wenigen HVZ-Direktzügen) verlängerten Fahrzeit oder der vermeintlich unnötig hohen Ausgabe von Steuergeldern zu erklären ist, war eigentlich bereits bei diesem Beitrag klar:

    Danke Kiki, und ich hoffe, dass es nicht wieder negativ ist, Beiträge zu schreiben. Ich bin emotional berührt und sehe hier einen Riesenfehler, das ist mein ehrlicher Glaube. Keine Verhinderung...

    Hallo Jojo,

    1) Neuling

    2) Ich mülle nicht zu, wurde unterschiedliche Sachen gefragt, habe geantwortet, die Antworten waren dann wieder nicht genug, parallel andere Fragen, da hieß es nicht geantwortet...bitte etwas Geduld

    3) es hieß Umlaufplan, nicht Fahrplan oder ?

    4) ich habe überhaupt keinen Unterton,

    1) Kein Problem und die Forensoftware hat auch ihre nervigen Eigenheiten.

    2) Wenn jemand an einem einzigen Tag (und das sogar am ersten Tag als registrierter Nutzer!) 17 verschiedene (und überwiegend sehr ausführliche) Beiträge schreibt, bleibt fast zwangsläufig die Qualität auf der Strecke.

    3) Ein Fahrplan (also Montag-bis-Freitag, Betriebsbeginn-bis-Betriebsschluß, so wie du ihn in jedem RMV-Fahrplanbuch findest) ist die Grundlage für einen Umlaufplan. Aus einem Fahrplan lässt sich der Fahrplanumfang (also die “Fahrplankilometer”) ableiten, aus dem Umlaufplan der Fahrzeugbedarf.

    4) Ein Unterton ist etwas zutiefst Subjektives und liegt somit im Auge des Betrachters (oder in diesem Fall eben: des Lesers). Den Reaktionen von baeuchle und anderen Mitdiskutanten hier entnehme ich, dass ich nicht der einzige bin der diese von mir beschriebenen Untertöne in deinen Beiträgen als solche wahrnimmt und sich daran stört.

    Hallo Jojo,


    siehe bitte #324 und auch vor allem den ersten link darin! Da ist alles drin.


    Bis später.

    Erstens, bitte verlinke Beiträge, da die Beitragnummern in der mobilen Ansicht nicht angezeigt werden.

    Zweitens, finde ich es unverschämt dass du dieses Forum zumüllst, du dir aber zu schade dafür bist spezifische Nachfragen zu beantworten.

    Drittens, habe ich die von dir verlinkte Präsentation durchgeblättert, aber die einzigen detaillierten Fahrpläne waren Kopien des derzeit gültigen Fahrplans der Taunusbahn. (Ist eure “Alternative” bloß der Status Quo, aber mit anderen Fahrzeugen?)

    Viertens, empfiehlt es sich gerade für Neumitglieder, sich ihren süffisanten arrogant-überheblichen Unterton schnellstens abzugewöhnen bevor die zuständigen Moderatoren und Administratoren die Geduld verlieren...

    Also sind die Wasserstoffzüge sehr wohl im Gesamtkontext zu sehen, aber selbst ohne diese ist unser Vorschlag billiger und besser.

    Bevor du hier noch ein Dutzend weitere Kommentare dahinschreibst, erklär uns doch bitte in welchen Aspekten euer Projekt sich im Detail von der derzeitigen Ausbauplanung unterscheidet und weshalb genau euer Vorschlag “billiger und besser” wäre? Wie bereits von mir zuvor erwähnt, wäre ein Fahrplanentwurf samt Umlaufplan an dieser Stelle sehr hilfreich, da ansonsten deine Angaben bezüglich Fahrplanangebot und Fahrzeugbedarf für uns nicht verifizierbare Behauptungen bleiben...

    Erst mal vielen Dank für diese Transparenz und selbstverständlich sind auch Angehörige einer gegen ein bestimmtes Bauvorhaben gerichteten Bürgerinitiative hier willkommen, ebenso wie schriftliche Einwendungen ein normales (und sogar erwünschtes) Ausüben demokratischer Rechte darstellt.


    Dennoch empfinde ich die pauschale Unterstellung dass sich die Teilnehmer in dieser Diskussion nicht mit den alternativen Vorschlägen auseinander gesetzt hätten, etwas schwach. Da es immer einfacher ist etwas zu kritisieren wenn man sich bei der vermeintlichen Alternative nicht auf die kniffligen Details festlegen muss, würde ich vorschlagen dass du uns dein Fahrplan- und Fahrzeugkonzept hier mal grob skizziert, sodass wir es mit dem Bau- und Betriebsvorhaben des RMV vergleichen und anhand der bekannten Bewertungskriterien bewerten können...


    Liebe Grüße aus Montreal, wo derzeit die Oberleitung der einzigen elektrifizierten Eisenbahnstrecke in Kanada herausgerissen wird und statt mit 25kV@60Hz AC (welches der nordamerikanische Standard ist) auf 1.5kV DC neu elektrifiziert wird (damit auf der Strecke nur noch unterdimensionierte Light Metro Fahrzeuge fahren können) und für diesen Wahnsinn auch noch ohne jegliche demokratische Kontrolle mehrere Milliarden Dollar Steuergeld ausgegeben werden! Da habe ich in der Tat lieber mehrjährige Planfeststellungsverfahren als ein fragwürdiges Projekt was sich weniger als vier Jahre nach dem Bekanntwerden (!) der Pläne bereits im Bau (und somit in einem irreversiblen Stadium) befindet...

    Gerade die Bauwirtschaft wird aber als letzte das Aktivitätsniveau von “Vor-Corona-Zeiten” erreichen. Außerdem stellt die Insellage eine einen (verglichen mit Touristengebieten auf dem Festland) riesigen Vorteil für heimische Unternehmen und Schienenprojekte haben generell viel größere Beschäftigungseffekte (nicht nur im Betrieb sondern auch während der Bauphase) als Straßenprojekte. Und zu guter letzt muss man gerade dann wenn die Rückkehr des Tourismus zum Vorkrisenniveau weder realistisch noch wünschenswert ist dafür sorgen dass dieser nachhaltiger (also mehr value als volume - auf Deutsch: “Klasse statt Masse!”) wird.


    Für all dies scheint mir eine Straßenbahnanbindung des Flughafens ein außerordentlich weitsichtiges Konjunkturprojekt - insbesondere in einem Land welches in der Vergangenheit viel zu viel Infrastruktur am Bedarf vorbeigebaut hat...

    Ich wollte es nur am Rande erwähnen, weil der Anstieg in die Wasserstofftechnologie ohnehin unumgänglich ist, und man deshalb auch auf der Taunusbahn auf Wasserstoff setzen kann.

    Ja klar kann man das. Aber nur weil das in irgendeiner Form schon jetzt technisch möglich ist heißt das noch lange nicht dass dies zu diesem Zeitpunkt die wirtschaftlichste und betrieblich vorteilhafteste Antriebsvariante ist. Ansonsten wären es jetzt die Wasserstoff-Skeptiker welche ihre Einwände und Bedenken gegen die getroffene Wahl der Antriebsart vorbringen würden... ;)

    Das Problem ist aber dass die Linie 1 die Anbindung Eberstadts an den Hauptbahnhof darstellt und der Umweg über Lichtenbergschule und Bismarckschule die Fahrtzeit um geschätzte 12 Minuten verlängert. Mit dem von dir beschriebenen Fahrtweg erfüllt die Linie 1 diese Funktion nur noch für 6 läppische Haltestellen (von denen 2 diese Direktverbindung bereits mit der Linie R und 3 haben bzw. hätten). Ich sehe folglich für die Nord-Ost-Verbindungskurve an der Haltestelle “Marienhöhe” nur die bereits angesprochenen betrieblichen Funktionen aber keinerlei Relevanz für den Linienbetrieb...

    Ist korrigiert.

    Danke! Wird vom Admin-Team ein solcher (vom Verfasser nach Ablauf der Nachbearbeitungszeit nicht mehr behebbarer) Formattierungsfehler eigentlich als ausreichender Grund angesehen um einen Beitrag zu “melden”? Das Fenster dass sich bei “Inhalt melden” öffnet verlangt ausdrücklich nach einem schweren Vergehen, welches ja hier wirklich nicht vorlag:

    Diese Funktion ist ausschließlich zu verwenden bei: Spam, Werbung und anderen problematischen (rassistischen, gewaltverherrlichenden, aggressiven, beleidigenden oder sexistischen) Inhalten.

    Da sind jetzt einige Ideen nötig und möglich, da es mit diesem Beschluss die alte Linie 3 zukünftig nicht mehr geben wird, denn die wäre als Verlängerung bis zur Heidelbergerstraße und Wendeschleife dort, noch vorhanden. Linien an der Lichtenbergschule zu wenden zu lassen, scheint mir aber auch nicht sehr sinnvoll. Ich habe dies nie für eine sinnvolle Idee gehalten.

    Mir will für dieser Infrastrukturplanung auch kein sinnvolles Linienkonzept einfallen...

    Außerdem: War nicht einmal eine Straßenbahnlösung für Groß-Zimmern angedacht? Wie wäre es denn, die RTW von der Dreieichbahn kommend über die alte Trasse noch weiter bis nach Groß-Zimmern zu führen? Hier könnte ein Ausbau nach BOStrab statt EBO vielleicht entscheidende Kosten einsparen. Damit ließe sich auch der Westen von Dieburg (inklusive Schulzentrum) gleich miterschließen.

    Das wäre wirklich das einzige Szenario unter welchem ich mir eine Reaktivierung der Strecke Dieburg-Groß Zimmern vorstellen könnte, aber auch dann hast du eine hässliche Hauptgleiskreuzung in Dieburg...

    Zum Begriff Tangente passen diese Vorschläge leider eh nicht besonders. Es ist eine ausgesprochen radiale Linienführung, die in Ffm nur den Hauptbahnhof auslässt. Tangentialer wäre es da schon, von Obertshausen über Heusenstamm nach Neu-Isenburg zu fahren und an die RTW anzuschließen.

    Ich würde mich vielleicht doch noch mal mit den mathematischen Definitionen einer Tangente, einer Sekante und einer Passante vertraut machen, denn eine Tangente berührt einen Kreis an einem Punkt, während eine Sekante diesen durchschneidet und eine Passante an diesem ohne Berührung vorbeiläuft, wie diese Grafik auf Wikipedia veranschaulicht:


    320px-SekTangPass.svg.png


    Ob eine Gerade nun eine Tangente, eine Sekante oder eine Passante ist hängt freilich davon ab welchem Kreis wir gerade betrachten (je nach dem welchen Kreis ich in die obige Grafik reinmale, kann jede Gerade mal Tangente, Sekante oder Passante - oder zu jeweils verschiedenen Kreisen auch alles auf einmal - sein).


    Während der Ballungsraum Frankfurt mit den Bahnstrecken Friedrichsdorf-Friedberg-Hanau-Babenhausen-Darmstadt-Mainz-Wiesbaden-Niedernhausen schon fast vollständig mit Tangenten eingegrenzt ist, geht es bei dem Konzept der “Regionalen Tangenten” eher um das Stadtgebiet (und insbesondere um die Umfahrung des Innenstadtbereichs mit dem Hauptbahnhof). In dieser Hinsicht ist die Verbindung Offenbach-Südbahnhof-Stadion-Flughafen tatsächlich eine Tangente, auch wenn dies nur auf den kleinen Kreis (Innenstadt) und nicht den großen Kreis (Stadtgebiet) zutrifft...