Beiträge von Jojo

    Danke erstmal für die Antworten :) .

    Was ich mit Weiterstadt nicht ganz verstehe: Die HEAG hat eine Inhouse Vergabe in Darmstadt bekommen richtig? So mit dürfte diese doch gar nicht außerhalb der Stadtgrenzen andere städtische Liniennetze betreiben oder?

    Der ICB wurde ja auferlegt sich nicht mehr an Ausschreibungen zu beteiligen nach den Direktvergaben. Blick nicht ganz durch.

    Es handelte sich wie gesagt um eine Notvergabe, bei welcher wettbewerbliche Erwägungen hinter der Notwendigkeit der unterbrechungsfreien Fortsetzung des Fahrbetriebes zurückstehen...

    Das wage ich zu bezweifeln. Erstens einmal muß dazu auch in den Regionen der Wille vorhanden sein, denn auch eine Bestellorganisation kann sich nicht über die Vorgaben ihrer Städte, Kreise und Länder hinwegsetzen, zweitens war gerade dort in den 1950er Jahren die Stimmung nicht gerade pro Schienenverkehr (siehe diverse Kampagnen in Darmstadt und Frankfurt a la "Die Straßenbahn ist ein Hindernis!", "Unter die Erde!" und was da so alles plakativ rumschwebte) und drittens zeigen die Beispiele aus jüngerer Geschichte, daß auch ein (anstehender) Verkehrsverbund (selbst oder im Auftrag seiner Gesellschafter) Mist bauen kann, siehe z. B. Beienheim-Hungen oder Niederwalgern-Hartenrod-Herborn.

    Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist dass es damals keinen Besteller gab, welcher durch seine Subventionen den Betrieb (und Erhalt) dieser Strecken hätte gewährleisten können...

    Unrentable Halte schliessen: widerspricht der Aufgabe der Grundversorgung.....trotzdem wurde das Netz zu stark ausgedünnt

    (zB Grävenwiesbach - Weilburg dürfte heute - wenn noch existierend - gut ausgebaut sicherlich auch etliche Pendler nach F

    haben)

    Also wenn es schon damals einen regionalen Körper wie den RMV gegeben hätte, welcher durch bestellten (also: subventionierten Verkehr) die Daseinsvorsorge sicherstellt, hätte die Bundesbahn Strecken wie nach Dietzenbach, Pfungstadt, Groß-Zimmern, Bad Schwalbach, Gräfenwiesbach-Wetzlar oder meinetwegen auch Gräfenwiesbach-Weilburg auch nie stillgelegt...

    Wir können uns jetzt noch fünf Seiten lang um 25.000 Euro streiten oder wir können uns ganz pragmatisch auf "hoher fünfstelliger Betrag oder niedriger sechsstelliger Betrag" einigen.

    Bist du also auch noch selbst mit der korrekten Wiedergabe deiner eigenen (!) Behauptungen überfordert? Nochmal zur Erinnerung an den überforderten Prinzen:

    Zitat


    Es wäre sicher auch möglich, die kurze Stichstrecke nach Pfungstadt zu elektrifizieren und behaupte, mehr als einen fünfstelligen Betrag würde das nicht kosten,


    Die Kostenschätzung (“nicht mehr als eine fünfstellige Summe”) bezog sich daher ausdrücklich auf die Gesamtstrecke (also 1,8 km) und nicht nur auf einen einzelnen Streckenkilometer, womit deine Behauptung einem Kilometerpreis von maximal 55.000€ (100.000€ geteilt durch 1.8 km) entspricht. Es geht also um eine Kostendifferenz (verglichen mit den dir von ST4 zugestandenen 125.000€ pro km) von 70.000€ (und nicht nur 25.000€) und somit um eine Differenz um den Faktor 2.72. Verglichen mit “nicht mehr als 55.000€ pro km” entspricht ein “niedriger sechsstelliger Bereich” (also 100.000-250.000€) einer Verdoppelung bis Verfünffachung deiner noch immer beinhart verteidigten Behauptung.


    Gerne können wir uns auf den Kostenbereich von 100-250 Tsd € pro km einigen (Holger lag ja genau “am oberen Rand”), aber hab auch mal die Eier in der Hose zuzugeben dass du mit deiner Behauptung zumindest deutlich danebengelegen hast! Dann werde ich dich selbstverständlich auch gerne wieder mit deinem Usernamen ansprechen...

    Nur gibt es wie gesagt die Komponenten nicht mal so bei Hornbach zu kaufen und die Stückpreise nicht ohne Weiteres recherchierbar.

    Da unser selbsternannter Prinz hier anscheinend mit dem Öffnen einer verlinkten PDF-Datei und dem Aufsuchen einer mit Seitenzahl angegebenen Tabelle überfordert ist, kann mal jemand auf Seite 77 in diesem Dokument gehen und die Tabelle hier als Screenshot reinstellen (leider scheint dies mit der begrenzten Funktionalität auf der mobile Website dieses Forums nicht möglich zu sein)? Diese Tabelle enthält nämlich eine übersichtliche Auflistung der Einzelkomponenten, sowie der benötigten Menge und des Stückpreises.


    Falls unser “Prinz” sich entschließen sollte dass er sich an dieser Diskussion hier doch lieber wieder als konstruktiv-mitwirkendes Mitglied einer Internetgemeinschaft beteiligen möchte, so könnte er dann beispielweise die Tabelle in wenigen Minuten auf Excel abtippen und diese um drei Spalten erweitern (eine um die Gesamtkosten von 5,3 km auf 1,8 km herunterzurechnen, eine zweite um jeden Einzelposten mit einem von ihm frei wählbaren Faktor* zu versehen und eine dritte um das Zwischenergebnis für jeden Einzelposten mit dem entsprechenden Faktor zu multiplizieren). Anschließend könnte er seine Tabelle hier als Screenshot reinstellen und sich einer Diskussion seiner Annahmen (d.h. der von ihm angesetzten “Faktoren”) stellen.


    Falls er sich hierbei von meiner Person derart angegriffen fühlen sollte dass er sich außer Stande sieht hier mit mir sachlich zu diskutieren, so werde ich mich bei entsprechendem Hinweis seinerseits aus dieser Diskussion raushalten.


    *Wenn er also glaubt, dass der Kilometerpreis für ein “Kettenwerk Re 100” mit nur einem Zehntel des entsprechenden Wertes für ein “Kettenwert Re 200” (also 6.000€ anstatt 60.000€) anzusetzen ist, so wäre der entsprechende Faktor für diesen Posten “0,1” oder “10%”.

    300 geteilt durch 125 sind also 3? Grandiose Mathematik, muss ich sagen.


    Die fragliche Bahnstrecke ist eine Hauptbahn und keine Nebenbahn, deshalb fallen dort zwangsläufig höhere Kosten an. Den Rest muss ich mir durchlesen und das mache ich sicher nicht nachts.

    Jetzt hör mal zu du unverschämter Troll: andere anblöken weil sie beim Runden 25% draufschlagen, aber selbst auf Schätzungen bestehen, die mindestens um den Faktor 5 danebenliegen. Vielleicht erbarmt sich hier ein Moderator und erklärt dir mal wie man sich in einer faktengestützten Diskussion unter Erwachsenen benimmt...

    Darf ich ehrlich sein, dass ich deine Rechnung nicht nachvollziehen kann?

    Dein mangelndes Sachverständnis hast du schon ausreichend dokumentiert, aber hier hast du mal ein konkretes und aufgeschlüsseltes Beispiel:

    2823_647_1.PDF?1534496032

    https://www.landkreis-miesbach…2823_647_1.PDF?1534496032 (Seite 77)


    Also 1.35 Millionen € für die Elektrifizierung von 5.3 km Nebenstrecke. Macht 259.000€ pro km (ziemliche Punktladung vom Holger), wobei die Oberleitungsmasten mit einem Stückpreis von 1.500€ (also in der Tat mehr als 1.000€) weniger als 10% der Gesamtkosten beitragen.


    Kannst du seine Rechnung vielleicht jetzt besser nachvollziehen?

    Es wäre sicher auch möglich, die kurze Stichstrecke nach Pfungstadt zu elektrifizieren und behaupte, mehr als einen fünfstelligen Betrag würde das nicht kosten, und dann könnte man statt mit Dieselloks von Darmstadt nach Frankfurt dahinzutuckern schnell wie der Wind mit E-Loks düsen.

    Für den Fall dass du tatsächlich glaubst dass man für weniger als 100.000€ eine 1,8 km lange Eisenbahnstrecke (also maximal 55.555€ pro km, was bspw. dem Listenpreis eines Audi A6 entspricht) elektrifizieren kann, stellt sich mir hier zwingend folgende Frage: Wovon träumst du eigentlich nachts?!?

    In meinen Augen ist es eine absolute Frechheit, auf elektrifizierten Strecken mit VT-Einheiten umher zu fahren. Die Linie 66 sollte generell aus Pfungstadt kommend in Eberstadt enden. Das Selbe gilt auch für die Liniengruppe 8x aus dem Odenwald: Am Nordbahnhof in Darmstadt sollte Schluß sein - egal ob man zum hauptbahnhof oder Frankfurt will.

    Da werden durch Greta und den anderen Schulschwänzern so ein Heckmeck um Klimaaschutz gemacht, das unsere Regierung darauf hineinfällt und eine weitere Steuer, die Klimatechnisch absolut, außer Mehrkosten ohne geringste Gegenleistung für den kleinen Mann, gar nichts bringt.

    Also bei manchen hier in diesem Forum vertretenen Ansichten (gerade bei normalerweise besonnen wirkenden und stets engagierten Mitschreibern) kann ich nur verwundert mit dem Kopf schütteln...

    Wer oder was genau liegt jetzt in Hessen?

    Es wäre schön wenn Du mal in verständlichen Sätzen Dein Anliegen schreibst.

    Mein Gott, so schwer ist es doch nun wirklich nicht zu verstehen: ein Bus, welcher mit Werbung für den unterfränkischen Kahlgrundexpress rumfährt, ist im südhessischen Darmstadt relativ exotisch (insbesondere seitdem mit der Einstellung der Linie 677 keine Buslinie beide Regionen mehr verbindet) und damit für manche Leute (bspw. solche, welche sich gerne über Sichtungen austauschen oder gar Fotos machen) etwas Besonderes, während es den meisten Nutzern (und selbstverständlich auch dir und mir) schnurzpiepegal sein darf...

    Und weshalb könnte dies nicht auch durch Mitbenutzung des von dir gerade angesprochenen Fernbahntunnels erreicht werden? Oder braucht jetzt jeder Zugtyp einen eigenen Tunnel, also neben dem S-Bahntunnel und einem Fernbahntunnel noch ein Regionalverkehrstunnel und am besten auch gleich ein Güterverkehrstunnel und ein Flixtraintunnel...?

    Den Linientausch zwischen 4 und 7 finde ich grundsätzlich gut, das schafft neue Relationen ohne Umsteigen. Es könnte allerdings tatsächlich für die Arheilger ein Problem darstellen, nur noch alle 15 Minuten in die Stadtmitte zu gelangen. Hier würde ich zumindest in den Spitzenzeiten den Takt verkürzen. Man könnte hierzu die Linie 2 nehmen: Zum Hbf. fahren noch genug andere Linien und Busse.

    Die Studenten wollen aber von der Lichtwiese eher zum Hbf als nach Arheiligen...

    Es ist mir durchaus bewusst, dass die Direktfahrten nach Frankfurt ein Komfortgewinn und wichtig sind. Deshalb würde ich den Verzicht auch nur für eine Übergangszeit vorschlagen. Wenn die Leute auf der Strecke ständig mit überfüllten Zügen und u.a. daraus resultierenden Verspätungen zu tun haben, ist das meiner Meinung nach eine Einschränkung, die zu verkraften wäre.

    Wie von mir oben schon erwähnt, müssten die Direktfahrten durch neue Pendelfahrten Darmstadt-Nord - Frankfurt ersetzt werden, die dann bei Verspätungen der Odenwaldbahn auf diese warten, so dass das Anschlussrisiko entfallen würde.

    Die Direktfahrten von/nach Frankfurt kommen derzeit zur Minute .44 in DA-Nord von F-Hbf an und fahren zur Minute .12 dorthin ab. Wo würdest du deinen elektrischen Pendelzug in jenen 28 Minuten abstellen, damit dieser nicht der RB 75 in Fahrtrichtung WI-Hbf in die Quere kommt (welche in der HVZ alle 30 Minuten fährt)? Außerdem kannst du in DA-Nord keinen Anschluss am selben Bahnsteig anbieten (zumindest nicht solange dein elektrischer Pendelzug auf Gleis 4 steht), da Gleis 3 weder eine Gleisverbindung zur Odenwaldbahn noch ein Ausfahrsignal Richtung DA-Hbf hat.


    Davon abgesehen erschließt sich mir der Vorteil nicht, welcher einen Zwangsumstieg rechtfertigen würde...

    Gerade die Platz-Reservierung könnte in den Hauptverkehrszeiten Nachfrage finden. Im Gegensatz zur 1. Klasse hat diese den Vorteil, dass keine Sitzplätze leer bleiben, während andere stehen müssen, da die Reservierung nach einigen Minuten verfällt. Man könnte das ja mal in einzelnen Zügen testen.

    Sitzplatzreservierung für Pendler gibts bereits seit Längerem im Metronom:


    Stammplatz und Einzelplatz immetronom reservieren


    Reservierung

    Du fährst mit uns zur Arbeit und hast die tägliche Suche nach dem besten, freien Platz einfach satt? Kein Problem, mit der kostenlosen Stammplatzreservierung genießt du bei jeder Fahrt den gleichen Ausblick.

    Stammplätze können von Montag bis Freitag auf allen metronom Strecken bis 20 Uhr reserviert werden. Als Inhaber einer Jahres- oder Abokarte reservierst du deinen Lieblingsplatz in Wagen 4 einfach online. Danach musst du nur den Ausdruck deiner Online-Bestellung mitnehmen und dem Fahrgastbetreuer im Zug vorzeigen.

    Gar nicht so schwer? Finden wir auch!

    Deinen persönlichen Lieblingsplatz reservierst du hier: stammplatz.der-metronom.de

    Derartige “platform screen doors” sind m.W.n. nur dort praktikabel, wo sich der Fahrzeugstillstandspunkt zentimetergenau beeinflussen lässt, was So etwas wie CBTC und/oder einen linearen induktiven Motor voraussetzt. Bei gewöhnlichen S-Bahnzügen mit PZB, LZB oder wohl auch mit ETCS ist das nicht möglich und erfordert auch einen sehr homogenen Fuhrpark (zumindest in Hinblick auf die Türenanordnung)...

    [...] Das heißt, dass der KU ab Freitag den 24.05.2019 durch den Citytunnel und dann am Jugendstilbad vorbei zum Mercksplatz. Was ich mich immer wieder frage ist, warum kann der KU nicht am Jugendstilbad halten und dann mit der Busampel nach Rechts abbiegen?

    Auf der Linie H entfallen die Haltestellen Schloss, Alexanderstraße TU. Stadtdessen wird die Haltestelle Pfützerstraße und Heinheimer Straße angefahren. Was ich mich frage ist, kann man nicht den Linienweg bis zum Rhönring verlängern und dann links auf die Frankfurter Straße Richtung Pallastwiesenstraße und Willi-Brand-Platz abbiegen?
    Das gleiche Spiel wiederholt sich mit der Linie Fund U. Also ab dem Marienhospital nach Rechts Richtung Heinheimer Straße, dann auf dem Linienweg der Linie L und dann auf die Frankfurter Straße.

    Nur mal 3 Anmerkungen:

    1. Von der Haltestelle “Jugendstilbad” muss man links (und nicht rechts) abbigen um in die Pützerstraße Richtung Kopernikusplatz zu gelangen und das ist mit den Ampelanlagen nur von der für eben solche Linksabbieger vorgesehen linken Fahrspur (und eben nicht von der auf der Busspur befindlichen Haltestelle) möglich.

    2. Vom Rhönring kann man von der Heinheimer Straße kommend nur links in die Frankfurter Straße abbiegen, indem man erst rechts abbiegt und dann direkt nach der Haltestelle “Rhönring” über die Straßenbahngleise wendet. Dieser Weg ist zwar mit Ampeln direkt gesichert, aber für Busse (insbesondere: Gelenkbusse) völlig ungeeignet.

    3. Weder Buslinie F noch U fahren auch nur in der Nähe vom Marienhospital, egal ob im regulären Linienlauf oder während der Heinerfest/SGF-Umleitungen.


    Ich weiß nicht wie du dir selbst das Ausbleiben von Antworten zu den meisten Deiner doch sehr zahlreichen “Vorschlägen” erklärst, aber ich vermute dass die von Dir fortlaufend demonstrierten Defizite in der Orts- und Detailkenntniss ein wesentlicher Grund hierfür sind...