Beiträge von penultimo

    Mit der Eröffnung der S-Bahn in Maintal wird sicherlich auch eine Neuordnung des Busnetzes einhergehen - so die Maintaler Verkehrsplaner ihre schlechte Planung der letzten Jahrzehnte nicht fortführen. Die Ausrichtung wird sicherlich/hoffentlich mehr auf den S-Bahnstationen und weniger auf der U-Bahn in Enkheim liegen. Niederdorfelden und Anrainer dürften auf einen verbesserten Takt der Linie 24 hoffen und vielleicht macht man auch einen X24 daraus. Ansonsten soll auch, wie von Anderen bereits erwähnt, die Niddertalbahn besser eingebunden werden.

    Viel Autoverkehr von/nach Bischofsheim, Hochstadt und Dörnigheim ließe sich durch ein attraktives und gut verknüpftes Angebot S-Bahn/Bus auf den ÖPNV ziehen. Das gelingt natürlich nicht, wenn man sonntags erst ab 10h und nur stündlich einen Bus anbietet und werktags die Busse ab Stadtgrenze im Berufsverkehrsdauerstau stehen. Über die Tarifierung schweige ich an dieser Stelle.

    Es gibt einige in meinen Augen unglückliche Änderungen für die Station Praunheim. Völlig unzeitgemäß ist der Bahnsteig nur noch von Westen her zugänglich und dann fehlt auch noch ein Übergang aus Richtung Heerstraße. Das ist Planung aus den 80ern wie auf den Westästen der C-Strecke bei deren Eröffnung. Meiner Meinung nach wären Bahnsteige wie an der Borsigallee besser: Zugänge auf ganzer Länge und an beiden Bahnsteigenden.

    Der Einbau des Aufzugs in einer der schönsten U-Bahnstationen Frankfurts nähert sich dem Ende. Ähnlich wie an der Alten Oper fügt sich der Lift im Rahmen der Möglichkeiten ganz gut in die Station ein. Und auch an der Oberfläche ist nichts vom Untergang des Abendlandes zu sehen, den Einige prophezeiten und zwei Etappenaufzüge forderten.





    Bilder von mir.

    Eine Aufstellfläche muss doch nicht zwangsweise für Autos sein. Für den Evakuierungsfall gibt es bei uns auf der Arbeit auch eine Aufstellfläche ein paar Blocks die Straße runter. Will sagen, es könnte auch eine Aufstellfläche für Passagiere sein, die bspw. über eine Notreppe mit der Maybachstr. verbunden wird.

    Ich finde es unglaublich, dass die Untersuchung noch nicht mal begonnen hat. Dann also frühestens ab Spätsommer/Herbst nochmal 12 Monate plus Auswertung, plus Diskussion über Ergebnis = keine Ausführungsplanung und Vergabe vor Mitte 2024. Eine Palette Snickers für alle bitte... Und bis dahin hat man sicher noch irgendewtas Neues gefunden, dass im Anschluss untersucht werden könnte.

    Der Durchstich zur Wendeanlage soll erst erfolgen, nachdem die Rohbauarbeiten an der Station Güterplatz abgeschlossen sind. Die Wand soll als Schutz dienen, falls es zu einer wie auch immer gearteten Havarie beim Bauen kommen sollte.

    Interessant ist auch ein Bericht in der heutigen FR:

    Zitat


    [...] sagte DB-Projektleiter Wolf-Dieter Tigges, der Neubau der Station Ginnheim werde sich voraussichtlich bis ins Jahr 2024 verzögern. Den Angaben zufolge hätten das Frankfurter Straßenbauamt und die Deutsche Bahn die Planfeststellung für den Bau der Station neu beantragt. Solange das Planfeststellungsverfahren nicht abgeschlossen sei, könnten keine Baufirmen beauftragt werden. Die Station werde an die dann fertige Ausbaustrecke angebaut.

    Condor : Das sehe ich heutzutage nicht mehr als Problem. Stationsname und Linienbeschilderung dürften wie an den neuen "normalen" Haltestellenschildern (s. unten) auf eine Folie gedruckt sein. Diese wird dann einfach erneuert, wie es bislang auch gemacht wurde. Kritisch würde es nur, wenn zukünftig 5 neue Linien hinzukämen, aber vielleicht sind die Schilder so modular aufgebaut, dass die DFIs in unterschiedlich hohe Schilder eingesetzt werden können. Sonst wäre jedes Schild immer Maßanfertigung und somit sicherlich nicht im Sinne des Erfinders. Für so dusselig hielte ich die Verantwortlichen nicht.


    Eine Zufallsentdeckung war diese neue DFI-Version, die in ein ebenfalls neues Haltestellenschild eingebettet ist. Vermute, es handelt sich um einen Test und keine neue Serie. Finde ich gut und würde den Stelenwald an einigen Haltestellen lichten.


    Bild von mir.

    Zu den kommunizierten neuen Hinweisschildern ein paar Impressionen. Finde ich durchaus eine sehr gute Idee, da Ortsfremden sich bislang nicht zwingend erschloß, dass dies der Zugang zum U-/S-Bahnhof Hauptwache ist.


    img_8151s6jda.jpg


    Hier noch zusätzlich eine Schilderbrücke (auch im Hintergrund vorm Zara):


    img_8152q4jh4.jpg


    Bilder von mir

    Mal wieder Zeit für ein Update...


    Am Hauptbahnhof (tief) wurden die ersten neuen Betoglaswände eingebaut:



    An der Hauptwache geht es auch ein wenig voran. Der neue Kisok in der Mitte der Station:



    Allerdings läuft auch mehr schief als gut. Die Paneele haben teils unterschiedliche Gelbtöne und sie sind wohl genausowenig bruchsicher, wie der "neue" Boden, der mittlerweil über die ganze Station defekte Stellen von teils erheblicher Größe ausweist. Der müsste mittlerweile komplett neu verlegt werden - aus anderem Material.




    Die neue B-Ebene im Hbf ist sicher vor beiden Stationen fertig...


    Bilder von mir.

    Wenn ich mich recht erinnere wurde einst die Entscheidung für die Stationslage Marbach/Sozialzentrum mit der Nähe zur Seniorenwohnanlage begründet. Wenn dem so wäre, würde man die Station sicher nicht in die Eckenheim verlegen, nur um die drei Passagiere am alten Versorgungsamt besser zu bedienen. Das wäre komplett am Bedarf vorbei. Aber das trifft auf die Wiederherstellung eines Halts am NJF ohnehin zu...

    Man beachte:

    Zitat

    Die RTW wird als Zweisystem-Stadtbahn Bad Homburg, das Nordwestzentrum Frankfurt und das Gewerbegebiet Praunheim sowie Bad Soden über Eschborn, Frankfurt-Höchst und den Flughafen Frankfurt mit Neu-Isenburg und Dreieich-Buchschlag verbinden.

    Ich sehe das wie Henning H. In Zeiten, in denen in der Innenstadt wichtige Straßen wie Schumacher-/Adenauer-Str. abschnittsweise einspurig werden, ist der dreispurige Ollenhauer-Ring nicht in Stein gemeißelt. Warum auch? Flanschte man die U-Bahn parallel an die Breitseite des NWZ, sollte man mit kurzen Wegen zu den Shops, U1 und Bus hinkommen. Ich glaube auch, dass die Planer die Jahre schon genutzt haben, um sich für den Ast etwas einfallen zu lassen. Auf deren Website schaut es auch so aus, als wolle man östlich des NWZ die Strecke enden lassen. Schaun mer mal, was das neue Jahr bringt.

    Ich habe das "lustige" Bahnsteigrennen auch schon aus der Bahn beobachten dürfen. Und ja, zum Umstieg auf die A-Strecke Richtung Norden ist die neue Halteposition Käse. Allerdings kann ich nicht nur die oben beschriebenen Gründe dafür nachvollziehen. Gerade am östlichen Ende der Station ist weitaus weniger Platz auf dem Bahnsteig aufgrund der vielen Zugänge. Dies, gepaart mit den vielen sich kreuzenden Wegstrecken, macht ein Halt im hinteren (westlichen) Teil durchaus Sinn. Wir sind eben alle Gewohnheitstiere. Wenn sich das in den kommenden Tagen rumgesprochen hat, dürfte es gefühlt relaxter auf dem Bahnsteig zugehen.

    @K-Wagen Ja, so war das gedacht. Hinter dem Fischstein die LuLa entlang mit Endstation an der Kreunzung zur Rödelhm Ldstr.


    Bernemer Was ist daran wirklich so schlecht? Mir fielen viele Stationen ein, die eine schlechtere Erschließung haben (bspw. Gießener Str., Enkheim, Preungesheim, Ginnheim). Wer in Höhe der Schönhofbrücke wohnt, wird sich sicherlich für Westbahnhof entscheiden, aber des westliche Teil des Viertels wäre schon gut erschlossen und gleiches gilt für den Bereich zwischen Nidda und möglicher Endstation. Immerhin kürzer als mit dem Bus zum Hausener Weg oder INdustriehof zu gurken.