Beiträge von penultimo

    Der Plan sollte auf jeden Fall alle S- und Regional(express)-, T-, N-Bahnen im Stadtgebiet umfassen. Diese würde ich allerdings analog zur S-Bahn auch nur mit einer (grünen) Linie kennzeichnen, wenn zwei oder mehr Linien parallel laufen.


    Wenn Tram oder U-Bahnlinien über die Stadtgrenzen hinauslaufen, sollten diese auch angezeigt werden. Dann sollten allerdings auch S- und RB/RE, usw. angezeigt werden, um Alternativen aufzuzeigen.


    Was die Farben der U-Bahn und Tramlinien angeht, würde ich wieder auf eine farbige Unterscheidung zurückgehen und lediglich die Metrobusse wie die S-Bahnen mit einer einheitlichen Farbe darstellen (mit abgestuften Farben für die Ms dort, wo sich Linien überlappen, wie im aktuellen Fall).

    Farben für die 16 Linien sollten sich ohne Probleme im Farbkasten finden lassen. Die 19 mit zwei Fahrten überhaupt als eigene Linie zu führen, halte ich ohnehin für Käse. Aber diese dann auch noch in einen Netzplan einzubinden...


    Wenn man wirklich nur noch eine Farbe für ein Produkt verwenden möchte, dann würde ich es analog zur NYer Subway so machen und die gemeinsamen Linienabschnitte mit einer Linie darzustellen, also A-Strecke von Südbf bis Heddernheim mit einer Linie statt vieren. Und auf den Ästen dann das Liniensignet, damit klar ist, welcher Nummer der Ast hat.

    An der Hauptwache geht es gemächlich mit dem Umbau weiter. Anbei ein paar aktuelle Bilder.


    Ausgang mit neuer Trockenbauwand




    Neue Wandpaneele



    mit abgerundeter Ecke


    mit Einbauten



    und die Automaten verschwinden zum Glück auch in einer neuen "Insel" im hinteren Bereich Richtung Fressgass


    Die ehemalige Kanzel wurde abgebaut, um Platz für einen Kisok zu machen


    ... und ein allerletzter Beitrag zum Thema falsche Materialwahl. Der Bodenbelag ist auf der ganzen Länge des Bahnsteigs voller ausgebesserter und nicht ausgebesserter Löcher. Teils 20 cm lang.

    Mal ganz ehrlich: Gibt es nicht schon ein reprästentatives Bürger*innenpanel? Wird alle vier Jahre gewählt und heißt in Frankfurt Stadtverordnetenversammlung. Wenn also diese Bürgervertreter ein Problem erkennen, diskutieren und mit der Mehrheit zum Bau verabschieden ist doch "dem" Bürgerwillen genüge getan. Und im Fortgang können dann noch Partikularinteressen im Planfeststellungsverfahren berücksichtigt werden.


    Man kann allerdings alles noch drei mal durchlaufen und dann kommt raus was rauskam. Ob allerdings das Referendum am Sonntag besser den Bürgerwillen widerspiegelt, wage ich ob der Teilnehmerzahl und dem allgemeinen Willen, sich mit Details zu beschäftigen, zu bezweifeln. Ich denke das Gros wird eher aus dem Bauch und anhand von Hörensagen à la "mein Kollege hat erzählt, dann kommen die Bäume weg und es gibt noch mehr Stau, schau Dir die Plakate an" entschieden haben. Und nicht anhand der via Parlis und von der Stadt auf der Citybahnseite veröfentlichten Fakten.

    Naja die alte Planung via Frauenfriedenskirche, wäre er von dieser nicht überzeugt gewesen, hätte er wohl kaum ihre Mituntersuchung als 3. (Extra-)Variante im Koalitionsvertrag 2016 durchgesetzt.

    Das stimmt mMn so nicht. Zumindest wenn man Österlings Aussagen bislang verfolgt. Die Hinzunahme der alten Planung in die Btetrachtungen, war, wie tunnelklick schon erwähnte, formaler Natur.


    Hier noch ein Zitat aus der FNP von letzter Woche:


    Zitat

    Der Dezernent hatte sich bereits früh für eine Trasse via Uni-Campus ausgesprochen. "Aus Gründen der Stadtentwicklung wären wir blöd, wegen vielleicht zum Beispiel 20 Millionen Euro Einsparung 80 Jahre lang an der Uni vorbeizufahren."

    Alles andere wäre in der Tat mehr als blöd.

    @bäuchle: Sicherlich kann man aus heutiger Sicht sagen, dass es man Glück gehabt hat, über eine Trasse via Uni überhaupt noch zu diskutieren. Denn als die alte Trasse eingetütet wurde, war noch nicht klar, dass eine solche große Institution wie die Uni ins IG-Farben-Haus umzieht. Nun ist die Uni aber bereits seit 2001 eben dort und man hätte zumindest seit dem gekippten Baubeginn vor 14 Jahren eine vernünftige Lösung finden können, die die Uni anbindet.


    Glücklicherweise gibt es die BI Ginnheimer Kurve, die vor bald 10 Jahren diesen wunderbaren Vorschlag gemacht hat, der mMn alle wichtigen Ziele vereint (allgemeine Erschließung vor allem Uni- & Platensiedlunganbindung, Lückenschluß U1/U4). Und was passiert seither? Vorwärts, rückweärts, seitwärts und dann nochmal von vorne. Die Entscheidungsfindung in diesem Kaff ist zum Heulen. Ich will gar nicht schon wieder auf den U5-Hochbahnsteigen, dem Hbf-Vorplatz und anderem Irrsinn rumreiten. Es geht nichts voran.

    Frei nach dem Motto es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Naja, die Grünen haben ja schon dafür gesorgt, dass das Projekt 2006 praktisch zum Erliegen kam. Da kann man anknüfen. Ich bin so müde.

    Nennt mich dusselig, aber ich finde keinen Menüpunkt, um ein Thema zu eröffnen. Daher an dieser Stelle. Falls das generell nicht hierhin gehört, bitte einfach löschen. Danke. Und los geht's:


    Der Umbau der B-Ebene im Hauptbahnhof hat begonnen, auch wenn es offiziell erst nächste Woche losgeht. Ein paar Bilder vom abgetrennten westlichen Ende der B-Ebene. Der Durchgang zur Spielothek dürfte in Kürze auch entfallen, wenn man der Bodenmarkierung Glauben schenken mag.


    umbau-hbf-bebene_1qjkhy.jpg

    umbau-hbf-bebene_25bk94.jpg

    umbau-hbf-bebene_3jyk9n.jpg


    Blick hinter die silbernen Wände auf die alte Passage:

    umbau-hbf-bebene_46wjow.jpg


    Das Bauschild wird gerade vor dem MickyDs aufgebaut.


    Alle Bilder von mir.

    Am und im Hauptbahnhof geht's voran. Der Ausgang neben dem McDonald's wurde geschlossen und der Parkplatz gesperrt und mit Baubuden besetzt. Im Tiefbahnhof kommen wohl in Kürze die neuen Brandschutztüren


    img_6936mij1f.jpeg


    ... und zwangsweise wohl auch schon wieder ein neuer Belag:


    img_6935sajx2.jpeg


    An der Hauptwache wurden die ersten Betoglasflächen eingebaut und auch am zukünftigen Kiosk geht es voran. Leider nicht schnell genug am Abzug gewesen, aber vielleicht hat jemand Zeit das zu dokumentieren. Auf den ersten Blick schaut's gut aus.

    Bilder von mir

    Lieblos hin, Geschmack her. Ich finde vor allem die angedachte Funktion wird bei dem Konzept nicht erreicht. Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen ist eine gute Signalfarbe der Türen essentielll. Man hat sicherlich nicht umsonst bei den U5 Wagen orange und knallige Pfeile gewählt. Als nächstes wäre eine von weitem sichtbare Markierung der Rolli/Kinderwagen/Radabteile wichtig. Auch hier versagt das Stuttgarter Konzept. Von daher geht weniger ein nicht mein Geschmack sondern ein Funktion nicht erfüllt an die Macher

    Grauenvolle Farbgebung! Anstatt mit dem Gelb die Rolliplätze zu markieren, nimmt man Blau auf Grau und betont die handvoll Sitzplätze in der 1. Klasse mit der Leuchtfarbe. Die Türen in Schwarz anzulegen ist der nächste Unfug.


    Ein Blick zur CFL nach Luxembourg/Trier/Koblenz auf die RE1-Züge zeigt mMn, wie man es Richtig macht: weiße Grundlackierung (wirkt sauber & freundlich), rote Türen, grüne Mehrzweckabteile (Bild im Luxemburger Wort). Sieht man am Bahnsteig sofort, wo man hin muß. Aber die DB hat ja seit 15 Jahren ein Abo auf Mausgrau, Steingrau, Mittelgrau...

    Es würde mich schon sehr wundern, wenn man einen 2. S-Bahntunnel buddelte. Längerfristig wird man mMn eher auf mehr bzw. bessere Tangentialverbindungen (RTW, RTO, RTS, ggf Ringbahn) und Expresslinien setzen, was ich zumindest sehr befürworte.

    Da man sich nun endlich daran macht, ein echtes Netz zu knüpfen (Höchst, Ginnheim, Frankfurter Berg, Mörfelder Ldstr., Fechenheim, Stadion, etc), fällt Tram, Stadtbahn und bisherigen S-Bahnlinien die Feinverteilung zu. Dann braucht es auch keinen 2. Tunnel. Eher neue Stadtbahn bzw. Tramlinien, die überfüllte (Metro)busse ersetzen, wie an ander Stelle von Holger Koetting beschrieben.

    Klar wurde die 12er Haltestelle 1986 stillgelegt und im Zuge des Umbaus der Mainzer wie man sie heute kennt Mitte der 90er entfernt. Die 16er Haltestelle war aber auch lange nach 1986 (schienenfreie Innenstadt, würg!) noch in Betrieb und wurde erst später verlegt.

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    Haltestelle Platz der Republik, Linie 12 Fahrtrichtung Höchst. Dort, wo das Parkhaus steht, ist heute das Kronen-Hochhaus mit dem Schlips davor.

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    Haltestelle Platz der Republik, Linie 18 Fahrtrichtung Praunheim/Brücke. Hinten rechts wo nichts ist, befindet sich die aktuelle Haltestelle. Den Spritzschutz der alten Haltestelle siehst Du links und rechts im Bild. Die Weiche rechts gibt es immer noch an gleicher Stelle und führt nach Höchst. An etwa gleicher Stelle ein aktuelles Google >


    Bilder: http://www.tramrider.de

    Zum Thema Platz der Republik: Bis vor ca. 20 Jahren (oder sogar länger her?) gab es an der Stelle keine Haltestelle. Der Stop "Platz der Republik" war nördlich der Kreuzung (vor dem Polizeipräsidium) für Trams in Richtung Messe/Hbf und östlich für Trams in Richtung Alte Oper/Höchst (12). Trams auf der Relation Höchst/Hbf fuhren über Ludwig- und Niddastraße. Letzteres sorgte dafür, dass man fast neben der Tram herlaufen konnte, denn erst wartete die 14 zum Linksabbiegen bis die Autos mal rot bekamen, dann stoppte sie vor der 1822 für die Haltestelle "Düsseldorfer Straße", dann zuckelte sie rechts in die Ludwigstraße, wo sie nach dem Stop an der gleichnamigen Haltestelle wieder gefühlte Jahre auf grün wartete, bis sie die Mainzer kreuzen konnte, um am Güterplatz gleich wieder zu halten. Mit der Straffung der Strecke via Platz der Republik geht/ging es um einiges zügiger.

    Alles in allem eine runde Sache!

    Neben Niddapark und Ginnheim ist auch der Wohnpark zu Europaviertel West mutiert.

    Der Halt an der Mörfelder mit Umstieg RTW und 21 scheint auch fix zu sein.


    Zum Thema warum ist diese und jene Strecke nicht drin: Ginnheimer Kurve fehlt auch. Denke wie meiner Vorredner, dass nur die Projekte drin sind, die schon wirklich fertig geplant sind und der Ausführung harren.

    Falls es missverstanden wurde: es hatte versucht zusammenzufassen, was bekannt war und welche Auswirkungen dies auf die andern Äste hat, da einige meinten, die nicht genannten Linien blieben unangetastet.


    Am meisten war ich von der 16 nach Höchst überrascht. Da jedoch auf dieser Linie durchweg ein hohes Aufkommen ist, denke ich nicht, dass man sich sklavisch an dem 10-Minuten-takt für alle Linien zu allen Zeiten hält. Im konkreten Fall der neuen 16 dürfte mindestens ein 7/8-Takt vorgesehen sein, der sich auf dem gesamten Streckenabschnitt rechtfertigen ließe. Und somit wäre die Schweizer auch mit nur einer Linie gut angebunden (+U1-3,8). Und auch gäbe es keine Reduzierung jenseits vom Mönchhof. Das sehe ich wie ihr: auf keinen Fall darf dort ausgedünnt werden. Mit der 16 (im 7/8) und der 14 (im 10er) hätte man eine gute Bedienung. Und wenn die langen Trams kommen, dürfte die 16 die heißeste Kandidatin sein. Auf der Altstadtstrecke und nach Fechenheim wird man mit Linienüberlagerungen auf einen angemessenen Takt kommen. Zur Schießhüttenstraße eine Linie (laut FR die 15) im 10er-Takt reicht im Tagesverkehr aus und im Berufsverkehr zieht man die an der Junkers-Str endende (meine Vermutung die 11) dann bis zur Schießhüttenstr.


    In Bezug auf die Bedienung der Hanuer ist insbesondere bis Riederhöfe dringend mehr rollendes Material nötig. Das ist dort wie in der Sardinienbüchse. Sogar samstags!


    Bin gespannt, was heute bekanntgegeben wird (und was FRs Leclerc draus macht).