Beiträge von penultimo

    Klar wurde die 12er Haltestelle 1986 stillgelegt und im Zuge des Umbaus der Mainzer wie man sie heute kennt Mitte der 90er entfernt. Die 16er Haltestelle war aber auch lange nach 1986 (schienenfreie Innenstadt, würg!) noch in Betrieb und wurde erst später verlegt.

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    Haltestelle Platz der Republik, Linie 12 Fahrtrichtung Höchst. Dort, wo das Parkhaus steht, ist heute das Kronen-Hochhaus mit dem Schlips davor.

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    Haltestelle Platz der Republik, Linie 18 Fahrtrichtung Praunheim/Brücke. Hinten rechts wo nichts ist, befindet sich die aktuelle Haltestelle. Den Spritzschutz der alten Haltestelle siehst Du links und rechts im Bild. Die Weiche rechts gibt es immer noch an gleicher Stelle und führt nach Höchst. An etwa gleicher Stelle ein aktuelles Google >


    Bilder: http://www.tramrider.de

    Zum Thema Platz der Republik: Bis vor ca. 20 Jahren (oder sogar länger her?) gab es an der Stelle keine Haltestelle. Der Stop "Platz der Republik" war nördlich der Kreuzung (vor dem Polizeipräsidium) für Trams in Richtung Messe/Hbf und östlich für Trams in Richtung Alte Oper/Höchst (12). Trams auf der Relation Höchst/Hbf fuhren über Ludwig- und Niddastraße. Letzteres sorgte dafür, dass man fast neben der Tram herlaufen konnte, denn erst wartete die 14 zum Linksabbiegen bis die Autos mal rot bekamen, dann stoppte sie vor der 1822 für die Haltestelle "Düsseldorfer Straße", dann zuckelte sie rechts in die Ludwigstraße, wo sie nach dem Stop an der gleichnamigen Haltestelle wieder gefühlte Jahre auf grün wartete, bis sie die Mainzer kreuzen konnte, um am Güterplatz gleich wieder zu halten. Mit der Straffung der Strecke via Platz der Republik geht/ging es um einiges zügiger.

    Alles in allem eine runde Sache!

    Neben Niddapark und Ginnheim ist auch der Wohnpark zu Europaviertel West mutiert.

    Der Halt an der Mörfelder mit Umstieg RTW und 21 scheint auch fix zu sein.


    Zum Thema warum ist diese und jene Strecke nicht drin: Ginnheimer Kurve fehlt auch. Denke wie meiner Vorredner, dass nur die Projekte drin sind, die schon wirklich fertig geplant sind und der Ausführung harren.

    Falls es missverstanden wurde: es hatte versucht zusammenzufassen, was bekannt war und welche Auswirkungen dies auf die andern Äste hat, da einige meinten, die nicht genannten Linien blieben unangetastet.


    Am meisten war ich von der 16 nach Höchst überrascht. Da jedoch auf dieser Linie durchweg ein hohes Aufkommen ist, denke ich nicht, dass man sich sklavisch an dem 10-Minuten-takt für alle Linien zu allen Zeiten hält. Im konkreten Fall der neuen 16 dürfte mindestens ein 7/8-Takt vorgesehen sein, der sich auf dem gesamten Streckenabschnitt rechtfertigen ließe. Und somit wäre die Schweizer auch mit nur einer Linie gut angebunden (+U1-3,8). Und auch gäbe es keine Reduzierung jenseits vom Mönchhof. Das sehe ich wie ihr: auf keinen Fall darf dort ausgedünnt werden. Mit der 16 (im 7/8) und der 14 (im 10er) hätte man eine gute Bedienung. Und wenn die langen Trams kommen, dürfte die 16 die heißeste Kandidatin sein. Auf der Altstadtstrecke und nach Fechenheim wird man mit Linienüberlagerungen auf einen angemessenen Takt kommen. Zur Schießhüttenstraße eine Linie (laut FR die 15) im 10er-Takt reicht im Tagesverkehr aus und im Berufsverkehr zieht man die an der Junkers-Str endende (meine Vermutung die 11) dann bis zur Schießhüttenstr.


    In Bezug auf die Bedienung der Hanuer ist insbesondere bis Riederhöfe dringend mehr rollendes Material nötig. Das ist dort wie in der Sardinienbüchse. Sogar samstags!


    Bin gespannt, was heute bekanntgegeben wird (und was FRs Leclerc draus macht).

    Ich halte es für komplett überdimensioniert und somit ausgeschlossen, dass eine 11 UND eine 15 zwischen Junkers-Str. und Schießhüttenstraße fahren. kommt eine 15 bis Schießhüttenstraße im 10-Minutentakt, wird sicherlich eine 11 zumindest bis zur Junkers-Str. zurückgezogen.

    Auch ist die Hauptlast im Westen zwischen Gallus und Nied, sodass ein 5-Minutentakt aus 16/14 reichen sollte verstärkt durch eine 11 oder welche Linie auch immer bis Mönchhof.

    Es würde mich wundern, wenn alle nicht genannten Linien unangetastet blieben. Dagegen spricht allein schon die neuen 14 und 16 nach Nied und Höchst und die neue 15 zur Schießhüttenstraße. Es ist nicht zu erwarten, dass dann auch noch eine 11 zur Schießhüttenstraße und vor allem noch eine dritte Linie nach Nied/Höchst fährt. Ich denke eher, dass die 16 auf ganzen Länge im dichten Takt verkehrt und eine verkürzte 11 zwischen Mönchhof und Neckermann verstärkt. Auch vermute ich, dass die Nachtlinie 12/18 als Tagline vereint wird, wenn man schon dran ist. Das erleichtert letztlich auch die Kommunikation (s. U6/7). Für mich ergäbe sich anhand der Infos und meiner Überlegungen dieses Netz:


    11 Fechenheim Hugo-Junkers-Str - Römer - Hbf - Mönchhofstr

    12 (Fechenheim Hugo-Junkers-Str) - Ostpark - Bornheim Mitte - Konstablerwache - Südbahnhof - Louisa

    13 Industriehof - Hauptbahnhof - Heilbronner Straße

    14 Nied Kirche - Kleyerer Str - Hbf - Römer - Bornheim Ernst-May-Platz

    15 Fechenheim-Schießhüttenstraße - Römer - Uniklinik - Niederrad Haardtwaldplatz

    16 Offenbach Stadtgrenze - Hbf - Südbahnhof - Höchst Zuckschwerdtstraße

    17 Neu Isenburg - Hbf - Rebstockbad

    18 Gravensteiner Platz - Konstablerwache - Römer - Uniklinik - Schwanheim

    19 Friedberger Warte - Konstablerwache - Offenbach Stadtgrenze

    20 Rebstockbad - Hbf - Uniklinik - Bürostadt Niederrad

    21 Ginnheim - Hbf - Uniklinik - Stadion


    Dass das neue Netz erst in fünf Jahren eingeführt wird, kann ich mir nicht vorstellen. Vielmehr dürften die meisten Änderungen schon im Dezember kommen. Vielleicht mit Ausnahme der 13, die allerdings schon mal bis zum Westbahnhof oder Schönhof geführt werden könnte, bis der Bahnsteig am Industriehof fertig ist.


    Es war von Oesterling ja schon vor längerem eine Verlängerung der Strecke von der Friedberger Warte zur Festeburg ins Spiel gebracht worden - bevor Vilbel als Verlängerung auftauchte. Daher würde ich vermuten, dass eine 19 dann auch nicht alle anderen Linien mit einer Wende am Bodenweg oder der Warte selbst blockieren wird. Und ein Ringbahnstummel in der Homburger mit einer vorläufigen Endstation halte ich verkehrstechnisch für abwegig weil wenig realisierbar, ohne den Knoten komplett lahmzulegen.

    Also, wenn ich mich nicht täusche, sind das die vorhandenen Betriebsstrecken:

    • Glauburgstraße/Schwabstraße
    • Marbachweg
    • Heilbronner/Pforzheimer Str.
    • Westbahnhof/Schönhof
    • Tesch-Platz
    • (Südbahnhof Endstelle)

    Wobei sich eigentlich nur diese realistischerweise anbieten:

    • Heilbronner/Pforzheimer Str.
    • Westbahnhof/Schönhof
    • Südbahnhof Endstelle - da wäre es jedoch kühn, von einer Revitalisierung einer Bestandsstrecke zu sprechen

    ^ Naja, was an der Stdtgrenze Offenbach geht, sollte doch auch in der Rödelheimer Ldstr. möglich sein. Außerdem gäbes es die Möglichkeit einer Endstation im neuen Schönhofviertel bspw. in der Morsestraße oder im Mittelstreifen der LuLa in Höhe Haus #384. Es ist ja "nur" eine Tramhaltestelle und kein 100m Hochbahnsteig. Wo ein will, da auch ein Weg.

    Am Ende dürften vermutlich zwei der drei Linien Verstärker sein, die bislang nicht mit eigener Liniennummer fuhren und nun irgendwo früher wenden. Siehe Oesterlings Äußerung zu mehr Wendestellen.
    Als heißen Kandidaten für eine Reaktivierung könnte ich mir allerdings die Strecke vom Hauptbahnhof zum Schönhof vorstellen. Mit der Option auf Fortführung ins neue Schönhofviertel. Denn die mal geäußerte neue Station zwischen Rödelheim und Westbahnhof kann ich mir nicht vorstellen. Will ich auch nicht. Mit immer mehr Stationen in immer kürzeren Abständen wird irgendwann aus einer Schnellbahn ein Schienenbus.

    Beispiel: Warum soll ich am Hauptbahnhof in die S7 oder U5 einsteigen, um die die Baustelle zu umfahren? Im Text links daneben geht es um U4 sowie S3 bis S6.

    Naja, der Hbf ist nunmal Endstation dieser beiden Linien und das wird seit FVV-Zeiten so gekennzeichnet. Ich fühle mich durch diese Darstellung nicht aufgefordert in diese Linien umzusteigen.


    Was die Stringenz angeht, so bin ich bei Euch. Ich habe es noch nie verstanden, warum traffIQ und RMV sich nicht auf eine Darstellung einigen können (einmal bezogen auf Linienfarbgebung und zudem auf die Form - Quadrat vs. Kreis/Quadrat vs. "Pille"). Klappt bei der BVG und anderen Verbünden wie TMB auch...

    Die aktuelle Kunden-Information ist mMn super übersichtlich geraten. Vor allem die Nutzung eines Ausschnitts des regulären Netzplans verschafft mehr Übersicht.


    Eine Anregung hätte ich dennoch: Ich weiß, dass ein Design Manual für solche Publikationen gibt, aber evtl. sollte man überdenken, die Kopf- und Fußleiste schmaler zu halten. So ist schon ein Viertel des Platzes weg für "nichts". Damit könnte die eigentliche Info größer dargestellt werden, was vor allem Älteren und Menschen mit beeinträchtigtem Sehvermögen entgegen käme.