Beiträge von penultimo

    Sagen wir so: seitdem Florian Leclerc bei der FR für den Nahverkehr zuständig ist, schießt er pro Artikel immer diverse Böcke. Ich frage mich jedes Mal, ob es mangelbnde Orts- oder Sachkenntnis ist. Schlimmstenfalls beides...

    ^Sehr interessant! Vor allem dies:


    Zitat

    Betriebskosten: Für Bad Homburg entstehen durch die U2-Verlängerung gegenüber heute keine zusätzlichen Kosten


    Haben die Champagnerluftjunkies also doch die Stadt Frankfurt über den Tisch gezogen...


    Bin sehr gespannt auf die Beteiligung an der Abstimmung und prognostiziere, dass vornehmlich die Gegner ihr Anhänger mobilisieren und das Projekt nach über 20 Jahren Planungkurz vor dem Ziel zu Fall gebracht wird. Man kann ja eine neue Umgehungsstraße bauen..


    Quelle >

    ^ Das klingt nachvollziehbar. Ich bin sehr gespannt auf die Entscheidung und bin nach wie vor der Überzeugung, dass die Ginnheimer Kurve die mit Abstand sinnvollste Variante ist - vor allem, weil sie bislang nicht ausreichend erschlossene Ziele (Uni, Bundesbank) und Wohngebiete erschließt. Die neue Lage der Station Ginnheim ist für den Stadtteile ebenfalls vorteilhafter als die Abstellfläche in der Prärie. Ich drücke fest die Daumen, dass es nun bald endlich losgeht mit Planung und Bau.

    ^ ^ Dass man die DII alt nicht nicht neu durchgerechnet hat, könnte darauf hindeuten, dass man bereits einen Haken dran gemacht hat. Oder ist diese Vermutung zu kühn?

    Stimmt schon, machbar ist es. Allerdings ist es jetzt schon eng und bei einem Komplettumbau werden sich an so einer Engstelle sicherlich genau diese Fragen stellen plus ausreichende Verkehrsflächen für Radler und Fußgänger.

    Ich halte einen zweiten Tunnel für wenig sinnvoll bzw. realisierbar: Südlich sind Main und B-Tunnel "im Weg", in Höhe des Cityrings führte er am bedarf und unsteigepunkten vorbei. In meinen Augen wäre es sinnvoller, Linien aus dem Tunnel rauszunehmen und die Äste anders zu verknüpfen.


    S8/9 würde ich weiter über den Hauptbahnhof laufen lassen, um die wichtige Verbindung zum Flughafen beizubehalten.


    Zwei der vier Galluslinien würde ich am Hauptbahnhof vorbei via Südbahnhof in den Tunnel schicken: S5 Friedrichsdorf, Gallus, Süd, Ostendstrasse, Hbf, Gallus, Friedrichhsdorf.
    S6 Friedberg, Gallus, Hbf, Ostendstrasse, Süd, Gallus, Friedberg.


    S3/4 via Tunnel nach Offenbach Ost und weiter nach Ober Roden bzw. Dietzenbach und S1/2 via Tunnel nach Langen und Darmstadt.


    Man könnte so auch vom Gallusast ohne Umstieg gen Osten und hätte eine Linie weniger im Tunnel..

    Ich denke auch, dass die Linienführung via Kirchplatz nicht kommen wird. Dafür ist die Engstelle ausgerechnet am Krankhaus zu extrem, um dort ohne Not eine Tram durchzupressen. Kosten und wahrscheinliche Klagen würdn das Projekt nur unnötig verzögern. Schließlich sind von der Sportuni bis zum Kirchplatz alle Gebiete auch so sehr gut erschlossen. Im Zuge der fortschreitenden Planung des neuen Wohngebiets zwischen Sbahn und Rödelheimer Landstraße, könnte ich mir vorstellen, dass die Tram dorthin zurückkehrt, indem man die Betriebsstrecke über den Schönhof reaktiviert und dann rechts in die Rödelheimer abbiegt.

    Das war kein Sarkasmus, sondern ernst gemeint. Wie Du schon schreibst: "bei geschlossenen Türen weisen die gelbe Pfeile in Richtung der Türöffner, bei geöffneten Türen dank des Abstands auf den geöffneten Einstieg. Somit sind die kontrastreichen gelben Pfeile sogar doppelfunktional."


    Daraus folgt für mich, dass es vertretbar ist, die Türen nicht farbig abzusetzen - um nicht zu sagen es macht Sinn, nicht die Türen an sich abzusetzen.

    Mal ein vielleicht ganz blöder Gedanke: Wozu sollten die Türen von außen gut sichtbar sein? Wenn sie geöffnet wurden, würde man doch gegen sie laufen. Ist es da nicht ganz sinnvoll, die Türen schwarz zu halten und markante, grellgelbe Pfeile draufzumalen, die den eigentlichen Einstieg markieren?

    Die oben erwähnte Aufzugstür ist hier zu sehen:



    Zuvor war die Tür dort, wo nun der linke Automat steht. Dies ist übrigens auch der Bereich, den ich oben ansprach. Hier war eigentlich geplant, dass die Zwischenräume verschlossen werden.



    Und hier ein Beitrag aus der Reihe "man hat sich sehr bemüht". Das ist in etwa auf dem gleichen Niveau, wie Gänse mit hüfthohen Zäunen vom Nutzen des Ostparks abhalten zu wollen. Meine kühne Prognose: Geübte Tunnelgeher und Gleislatscher werde wohl einfach drumherum laufen. Aber der gute Wille zählt :whistling:


    Das "neue" Konzept zur Wegweisung scheint auf den ersten Blick im Wesentlichen alter Wein in neuen Schläuchen.


    • Man hat wieder (sinnvolle) Trenner eingebaut, um die Wegweisung klarer zu gestalten, wenn bspw. auf einem Schild Infos für mehrere Richtungen dargestellt sind (bspw. an Treppen links/hoch/rechts).
      Ansonsten haben die Nummernwürfel (LEIDER) überlebt (ein Würfel fürs U, einer für die Liniennummer) und dann hat man alles in blauer Farbe dargestellt. Zur besseren Lesbarkeit trägt das nicht bei.
      Und leider hat man wieder nicht wie in anderen Städten die Linienfarbe auch in der Wegeleitplanung berücksichtigt.
      Die Linienlaufleisten haben auch wieder ein anderes Erscheinungsbild als die neuen, sehr übersichtlich gestalteten Teilnetzleisten (U4-7, U1-3 & U8) in den Bahnen.


    Aus meiner Sicht enttäuschend. Das hätte man sich von den allermeisten Städten besser abgucken können.

    ^ Die Arbeiten am Aufzug (?) an Gleis 102 habe ich auch noch nicht verstanden. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass hier an der schmalsten Stelle des Bahnsteigs eine Aufzugstür entstehen soll. Das dürfte irgendwas anderes werden, aber was?


    Ich hatte es auch so verstanden, dass der alte Pavillon weg kommt und die Kanzel durch einen neuen Laden ersetzt wird. Auch die unübersichtlichen Zwischenräume gegenüber der Kanzel (entlang der Single-Rolltreppe in die B2-Ebene und des Aufzugs) sollten eigentlich mit Mauern/Trockenbauwänden eingefasst werden. Auch davon sioeht man nichts.

    Die Zwischenebene unter dem Querbahnsteig kommt mit großen Schritten voran. Die Wände wurden mit Rauputz versehen und dunkelgrau gestrichen, die Wand zwischen den Abgängen zur S-Bahn grün. Insgesamt wirkt alles größer und aufgeräumter – trotz Bauzäunen. Nicht zuletzt da die Fahrscheinautomaten rund um die Säule in der Mitte verschwunden sind und an den Außenwänden plaziert wurden. In meinen Augen eine sehr gute Entscheidung, um das Gewusel zwischen den Rolltreppen zu entzerren.


    Auch wurde die massive Steinumrandung der Einzelrolltreppe entfernt. Dort dürfte eine filigranere Lösung zum Tragen kommen.


    Die Steintreppen Richtung Süden haben wie die gesamte Zwischenebene einen grauen Bodenbelag bekommen, wie er auch auf dem Bahnsteig 101/2 liegt.


    Auf dem Bahnsteig 103/4 wurde der grüne Belage entfernt. Zu meiner Überraschung bleiben der Verkaufspavillon und der ehemalige Aufsichtsraum doch bestehen. In den Plänen fehlen beide. An der stelle der Zeitschriftenläden sollten eigentlich Brandschutztüren entsehen.


    Was mich sehr wundert ist, dass die erst gut zehn Jahre alten Aufzüge vom Quer- zum S-Bahnsteig samt Aufzugstürmen in der Haupthalle entfernt wurden und durch neue ersetzt werden. Nach so kurzer Lebensdauer etwas verwunderlich.

    ^Wenn ich sagen würde, dass eine Entscheidung überfällig ist, wäre dies "leicht" untertrieben. Wenn ich sehe, was im Vergleich in Madrid, Barcelona oder vielen französischen Städten in den vergangenen 10-15 Jahren an Tram- und Metroprojekten vorangetrieben und gebaut wurde, braucht man sich in Frankfurt nicht wundern, warum das Netz mittlerweile am Limit ist. Sagt sogar mittlerweile Herr Ringat vom RMV. Wäre seinen Vorgängern nie rausgerutscht...

    Du sprichst mir aus dem Herzen Colaholiker! Diese verdammte Kirchturmdenken im Rhein-Main-Gebiet geht mir sowas von auf den Zeiger und hat schon oft genug Sinnvolles verhindert oder endlos verzögert.


    Ein attraktives Angeboit für Hochstädter und Dörnigheimer besteht sicherlich NICHT daraus erst einmal 30 Minuten über die Äcker und dann einen Loop durch Bischofsheim zu fahren. Aber das vor ein paar Jahren geplante neue Busnetz hat man ja auch wieder eingestampft bevor man es zumindest ausprobiert hat. Nun macht der RMV Nägeln mit Köpfen. Gut so!


    Und wenn ich so einen Mist lese, sollte die Dame abdanken oder wenn sie an ihrem Sessel klebt mal unkonventionelle Wege beschreiten (bspw. Integration des SVM in die VGF/traffiQ oder Hanauer Straßenbahn): „Hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust: Zum einen sehe ich als Bürgermeisterin, die zum Wohl der Bürgerschaft handelt, die Vorteile für die Fahrgäste, die mit der X57 viel Zeit sparen – ein wichtiges Argument für den Umstieg in den ÖPNV. Zum anderen muss ich als Aufsichtsratsvorsitzende der SVM deren Wirtschaftlichkeit im Blick haben. Weniger Fahrgäste führen zu finanziellen Einbußen, die es zu vermeiden gilt." (Quelle: Stadt Maintal)

    Mir wäre auch am wichtigsten, dass man zu einer gescheiten Sitzbreite wie zu Zeiten der alten Wagen bis zum P-Modell zurückkehrt. Man muss wirklich nicht breit gebaut sein, um in den R- und S-Wagen mit em Nachbarn an Becken und Schultern zu kuscheln. Da die Wagen nicht schmaler als die alten sind, habe ich das nie verstanden. 2er/1er Bestuhlung ohne keine Stolperstufen wären wünschenswert. Aber ich denke, man wird schon den Fahrgastbeirat eingebunden haben und nicht einfach irgendwas bestellt haben.