Beiträge von Ost-West-Express

    NITS - da hätten wir ja uns fast getroffen. Ich war um 16:57 Uhr am Platz der Republik und habe diese Bilder vom P 720 mitgebracht :):





    P 720 am Platz der Republik auf dem Weg in Richtung Messe


    Dahrplan-Aushang an der Tillystrasse

    4 Neue Bilder vom Bahnübergang Oeserstraße


    Heute war ich gegen 18 Uhr bei Tageslicht dort und habe ein paar neue Bilder mitgebracht. Das alte Bahnwärterhäuschen ist nur noch ein Fall für die "Lost Places" Fans.

    Wie schon letzten Dienstag: Bagger auf der Westseite des Bahnübergangs in der Oeserstraße


    Aktuelle Ansicht des Fußgänger-Durchlasses


    Aktuelle Ansichten des Schrankenwärter-Häuschens

    Wenn sie eine ihrer weiterlaufenden Fernverkehrslinien in einen bezahlten Nahberkehrsauftrag einbinden können. So ähnlich wie beim Spiel "Zug um Zug": Du hast als großen Auftrag - vergleichbar mit eigenwirtschaftlichem Fernverkehr" die Strecke Brest (Bretagne) - Moskau und ziehst noch als kleneren Auftrag "Frankfurt - Smolensk" dazu. Die Punkte nimmtst Du sofort als Geschenk mit.


    Connex hat das früher auch schon ähnlich gemacht: Die fuhren als Nordostsee-Bahn Hamburg - Sylt und banden einzelne ihrer Fernzüge vom Ruhrgebiet oder Berlin darin ein. :)

    Vielleicht gibt es ja die Variante : Frankfurt - Shannon (wenn Boris Johnson Vereinigtes ChaosReich wieder einigermaßen funktioniert :P), dort Umsteigen in den grünen FlixPlane nach Halifax, Neufundland und weiter mit den nordamerikanischen grünen Zug- und Busverbindungen. Bei den hohen Zugfajrpreisen würde ein grüner FlixTrain auf dem nordamerikanischen Kontinent viele Fahrgäste anziehen. ^^

    Vom technischen Ablauf her würde mich interessieren, ob der eigentliche "Pieks" auch während der Fahrt oder nur an den Halten verabreicht wird. Alle Vor- und Nachbereitungen können ja im Fahren erfolgen. Und die abschließende Ruhephase kann ja auf den gewünschten Ausstiegsort hin verlängert werden.

    Die Präferenzen sind verschieden: Ich finde die DoStos in Ordnung und sitze auch gern im Oberdeck, allerdings ohne Fahrrad.


    Mit Fahrrad oder anderem großen Gepäck weiß ich den ebenerdigen Einstieg zu schätzen. Und die DoStos haben meistens sowohl mehr Sitz- wie Fahrradplätze. Es sollte natürlich alles gepflegtb und in Ordnung sein. Versiffte Toiletten und defekte Türen sind nervig, dürften aber vom Fahrzeugtyp unabhängig sein und eher von der Achtsamkeit der Fahrgäste wie des Betreibers (Wartung und Service) abhängen.

    Der Hafentunnel ist Obdachlosen-Unterkunft und aus naheliegenden Gründen Schnellfahrstrecke für Radfahrer. Nicht unbedingt der attraktivste Zugang für Fahrgäste zum Tiefbahnhof. Anmerkung: Das Hochladen des Übersichtsplans Anlage 2 klappte, die einzelnen Lagepläne in Anlage 3 verweigern sich aktuell der Öffnung.


    Bei den Südvarianten könnte man dagegen über direkte Zugänge vom Stuttgarter Platz nachdenken. Da ist ja nicht nur das Parkhaus - mit Fahrradgarage -, sondern vor allem der Fernbusbahnhof. Für die Verkehrswende macht auch eine engere Zusammenarbeit zwischen Bahn und Fernbussen Sinn - zumal ja auch die Deutsche Bahn eine Linie betreibt.

    Ich bin sehr für den Erhalt der Bäume. Aber letztendlich trägt die Schweizer Methode dazu bei, dass die wesentlich umweltfreundlichere Bahn zuverlässig bleibt und damit weniger Autoverkehr erfolgt. Wobei ich mittlerweile aus dem Radio erfahren habe, dass auch Autbahnen wegen des Sturms blockiert waren. Ich tippe entweder auf Condors umgekippte leere LKW oder auf Brücken, von den es ja z.B. auf derSauerlandlinie rinige gibt.


    Bei ganz starkem Sturm bleibt die Bahn auch unabhängig von Oberleitungen und Bäumen stehen. So vor einigen Jahren von einer Freundin bei Tönning, Nordfriesland gehört und so geschehen auch auf der Matterhorn-Gotthard-Bahn in der Schweiz, als sich im vorigen Jahr "Sabine" auch auf den Alpenhöhen der Schweiz austobte. Das aktuelle Sturmtief heisst übrigens Hendryk, dieses Jahr müssen Männer für die Namen herhalten. :)

    Es kommt im Radio dauernd in den Nachrichten. Und bei der Bahn gibt es dazu ausführliche Meldungen hier:

    https://www.bahn.de/service/fahrplaene/aktuell


    Betroffen sind am stärksten NRW und der gesamte Südwesten wie die Norddeutsche Tiefebene. Aber Störungen gibt es auch in Hessen. Zwischen Frankfurt und Köln fahren keine Fernzüge. Und von Störungen besonders betroffen ist auch der Korridor Main-Weser / Main-Neckar einschließlich der S-Bahn-Linien S 3, S 4 und S 6.


    FlixBus und FlixTrain melden zunächst gar nichts. Bei FlixTrain heißt das "ausgebucht". :PFrei nach der Logik. Wenn es 0 Plätze insgesamt gibt, sind 0 Plätze verfügbar - was ausgebucht heißt und den Anschein starker Nachfrage erweckt. Bei der Suche nach aktuellen Meldungen zu Verspätungen wir dann zugegeben, dass der Zug von Stuttgart nach Berlin heute Nachmittag ausfällt. Da ist die Deutsche Bahn offener. Zwischen Frankfurt und Köln / Dortmund sind noch einige Busverbindungen buchbar. Aber wegen der Zugausfälle sind die natürlich schnell wirklich ausgebucht. Immerhin sind die Busse tatsächlich wetterfester, als sie nicht von Oberleitungsschäden betroffen werden und anscheinend die Autobahnen "baumsicherer" sind.

    Das sehe ich etwas anders. Die meisten Pendler - und auch Fahrgäste zu anderen Zwecken - bevorzugen die umsteigefreie Direktfahrt. Du kannst täglich zu den Hauptverkehrszeiten die großen Menschentrauben sehen, die morgens vom Hbf ins Bankenviertel streben und abends wieder zurück. In geringerem Umfange auch am Ost- und Westbahnhof zu und von der EZB bzw. den dortigen Bürogebieten.


    Auch ich bevorzuge die Direktfahrt und fahre z.B. von Bockenheim mit dem Fahrrad nach Niederursel und von dort mit der U 3 zur Hohemark. Im praktischen ÖV - FV-Alltag fahre ich im Normalfall auch mit der Bahn zu einem Bahnhof und erkunde von dort zu Fuß oder mit dem Rad mein Fahrtziel, seltener noch zusätzlich mit Bus oder Bahn. In Kassel bietet es sich zwar an, aber da steht dann der am Wochenende der im Vergleich zu Frankfurt ausgedünnte Takt dagegen.


    Tendenziell werden auch am Ausgangsort viele Pendler mit Fahrrad oder Auto direkt zum Hauptbahnhof fahren, anstatt erst mit Bus oder Strab dorthin. Zusätzlich bietet etwa der Darmstädter Hbf gleich drei alternative Verbindungen nach Frankfurt, nämlich die S-Bahn, den RE und den Fernzug; während es von Eberstadt oder Arheilgen nur eine direkte Linie gibt.


    Damit bietet das FV-Ticket zwar deutlich weniger Leistung als das RMV-Ticket, bietet aber gerade für Pendler über längere Strecken das dem Bedarf entsprechende Angebot. Für die ist der heimatliche Bus zum Bahnhof wegen unattraktivem Takt, Fahrzeiten, die eher mit dem Fahrrad vergleichbar sind und fehlender Anschluss-Sicherheit bei Zugverspätungen sehr unattraktiv. Und die meisten Büro-Arbeitsplätze in Frankfurt liegen in fußläufiger Nähe zum Hbf oder eines S- oder Regionalbahnhaltes. Für diese Pendler bietet das FV-Ticket sogar m e h r Leistung, weil sie bei längerer Verspätung - oder vollen Zügen des NV - auch den Fernzug nutzen können.


    Der Sinn des Verbundgedankens war ja schon beim ersten Verkehrsverbund, dem HVV vor nunmehr über 50 Jahren, derlei Überlegungen entbehrlich zu machen und ein Ticket für alle Verbindungen innerhalb des Verbundgebietes zu bieten. Mittlerweile hat sich alles weiter entwickelt. Das Pendeln erstreckt sich nicht mehr nur auf den S-Bahn-Bereich, sondern großräumig über Distanzen bis zu über 100 km. Da sollte sich auch das Tarifgeschehen weiterentwickeln. Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, ist das im Sinne einer Verkehrswende eher kontra-produktiv. Die richtige Lösung wäre, innerhalb des RMV ein Tarifangebot "Plus" einzurichten, in das der Fernverkehr einbezogen wird. Und auch entsprechende Angebote für Fahrten zwischen dem RMV und benachbarten Verbünden anzubieten.


    Und generell sollte die Tarifstruktur überlegt werden; denn es macht wenig Sinn, Pendler dafür zu bestrafen, dass sie Darmstadt noch ein paar Stationen mit der Straßenbahn zum Luisenplatz fahren oder sie ersatzweise noch damit zu animieren, ihr Fahrrad in S- oder Regionalbahn mitzunehmen, um sich den deutlich höheren Preis zu sparen.

    Zitat von Ost-West-Express
    Wer vor 9 Uhr nur zwischen den Hauptbahnhöfen fährt, kommt sogar mit der ICE-Monatskarte günstiger weg als mit dem RMV.

    baeuchle: Du hast das kleine Wort "nur" in meinem Post überlesen. Auf diesen von Dir erwähnten Gesichtspunkt wollte ich damit hinweisen. Viele Pendler gehen ja zu Fuß vom Hbf - oder auch vom Süd-, Ost- und Westbahnhof zu ihren Fahrtzielen. Noch drastischer sind die Unterschiede auf der Relation Hanau Hbf - Frankfurt. Dort kosten IC- und ICE-Zeitkarten den gleichen Preis, nämlich 41,50 € in der Woche und 129 € im Monat - deutlich günstiger, als der RVM, bei dem wie für Darmstadt die Preisstufe 5 gilt.


    Zwischen Hanau und Frankfurt Ost gibt es diese Karte nicht, da die Relation nur im Nahverkehr bedient wird, zu der die Bahn kein unmittelbares Konkurrenzangebot stellt. Für einen Pendler, der mit der RB 58 nur auf dieser Strecke fährt und in Hanau Hbf Auto oder Fahrrad stehen hat und etwa bei der EZB arbeitet, ist die Fernverkehrs-Zeitkarte trotzdem günstiger als der RMV - so ihm oder ihr kein JobTicket o.ä. geboten wird.


    Deshalb schrieb ich ja davon, dass es von der Relation abhängt. Schlaue Pendler auf der Main-Neckar-Bahn, die mit der S-Bahn zur Hauptwache wollen, werden sich ein Ticket gleich bis zum Hbf kaufen. Wer nach Bockenheim will, kann günstiger nur die S-Bahn bis zum Westbahnhof nutzen, in dessen Umfeld ohnehin ein großer Teil der Arbeitsplätze in Bockenheim liegen. Wer weiter mit der U-Bahn zum Dornbusch will, muss auf das - teurere - RMV-Ticket zurückgreifen.


    Interessant wird es, wenn wegen einer bei der S-Bahn Rhein-Main nicht so seltenen Betriebsstörungen der Pendler mit Fernverkehrs-Ticket auf Bus, Straßen- oder U-Bahn ausweicht. Wenn etwa auf der Stammstrecke die S-Bahnen stillstehen, dürften die Kontrolleure der VGF zwischen Hbf und Konsti noch Fahrgäste mit DB-Tickets akzeptieren - so eine Kontrolle in der dann überfüllten U-Bahn überhaupt möglich ist. Schwieriger wird es dann für den Fahrgast, der wegen einer Störung der S 6 sich mit U-Bahn und Bus nach Eschersheim, Frankfurter Berg oder Berkersheim oder Hatheim aufmacht .


    Eigentlich sollte es solche Konfusionen gar nicht geben. Nicht nur aus Gründen einer für den Fahrgast besseren Klarheit. Sondern auch, weil die Deutsche Bahn mit ihrem Tarif die Nutzung kommunaler Anschlussverkehre - Bus, Strab, U-Bahn - unattraktiv macht und auch einen zusätzlichen Bedarf an P+R-Plätzen generiert und auch lieber weitere Fahrgäste ihr Rad in der S- oder Regionalbahn mitnehmen als ohnehin.

    JeLuf, mir geht es ähnlich wie Dir, dass ich nicht klar erkenne, ob es Ironie ist oder nicht.


    Die wirkliche Ironie hat mir ein kurzer Preisvergleich zwischen RMV, DB IC+NV, DB ICE+NV gezeigt. Ich hatte bisher nämlich immer gedacht, der RMV wäre dazu da, den gesamten ÖPNV auf einer Relation nutzen zu können und damit günstger wegzukommen als nach reinem DB-Fernverkehrstarif. Dem ist nur bedingt so.


    Relation Frankfurt Hbf - Darmstadt Hbf Wochenkarte:


    DB - ICE / IC / NV: 49,60 € (stadtnahe S-Bahn-Halte: 52,80)

    DB - IC / NV: 43,20 € (stadtnahe S-Bahn-Halte 46,40)

    RMV : 56,30 €


    Relation Frankfurt.Berkersheim - Darmstadt:

    DB-ICE / IC / NV: 62,60 €

    DB-IC / NV : 55,70 €

    RMV: 56,30 €


    Beim RMV gilt abends ab 19 Uhr und das ganze Wochenenende eine Mitnahmeregelung. Bei der DB nur bei Monatskarten und auch nur samstags.


    Relation Frankfurt Hbf - Bensheim Monatskarte:

    DB-ICE / IC / NV: 223 €

    DB-IC / NV: 203 €


    RMV: 239,30 €

    RMV ab 9 Uhr: 179,50 €


    Je nach Abgangs- und Zielhaltestelle kann es also deutliche Preisunterschiede geben. Wer nach 9 Uhr fährt, kommt beim RMV mit der entsprechenden Monatskarte günstiger weg und kann auch den gesamten Nahverkehrwie U-Bahn und Strab innerhalb der jeweiligen Tarifgebiete nutzen. Wer vor 9 Uhr nur zwischen den Hauptbahnhöfen fährt, kommt sogar mit der ICE-Monatskarte günstiger weg als mit dem RMV. :P Und das gilt auch dann, wenn man von / bis zum Frankfurter Westbahnhof fährt.


    Eigentümlich finde ich, dass die Preise für die Halte von Südbahnhof bis Taunusanlage höher sind als bis zum Hbf, obwohl sie bei der Nutzung der S-Bahn, die ja erlaubt sein müsste, aus Richtung Darmstadt v o r dem Hbf kommen. ?(


    Also ist das Ganze immer eine fall-spezifische Berechnung. Eindeutiger Fakt ist, dass durch die Umwigmung von IC zu ICE-Verbindungen die Fahrpreise höher werden, obwohl sich für den Nutzer ausser der Bezeichnung des Zuges nichts ändert.

    Zitat von Holger Koetting
    Und jetzt erzähl mir bitte noch, warum ich für den Teppichboden-RE mehr Geld bezahlen soll, als für einen normalen Dosto-RE?

    So ganz verstehe ich den Einwand nicht. Ich kritisiere ja gerade, dass jetzt auf der Main-Neckar-Bahn als sogenannte "Verbesserung" ICE eingesetzt werden, die - außer dem von Dir genannten Teppichboden - den Fahrgästen nicht mehr, sondern eher weniger bieten und dafür noch höhere Preise gefordert werden. Und wenn Du mit dem "Teppichboden-RE" den IC2 meinst, gebe ich Dir insofern Recht, als sie außer der weißen Farbe gegenüber dem DoSto-RE auch nicht wesentlich mehr bieten. Wo es dieStrecke hergibt,können sie immerhin 200 km/h statt 160 km/h fahren. Da werde ich mit vielen Pendlern übereinstimmen, dass man etwa auf der Achse Kassel - Karlsruhe besser anstelle der verkümmerten IC(E) genauso gut rote RE-DoSto als Hessen-Express oä. einsetzen kann, die exakt in der Fahrplanlage der jetzigen ICE fahren, aber entsprechend mit Regional- und Verbundtickets genutzt werden können.


    Ich fände es auch durchaus in Ordnung, mit so einem Zug bis Hamburg oder Salzburg zu fahren. Vierertisch im Oberdeck igefällt mir sogar besser als der ICE. Nur die Pflege der Toiletten müsste - unabgängig von der Zuggattung - verbessert werden. Und ein Bord-Bistro sollte auch möglich sein, das haben die Karlsruher ja sogar in ihren Stadtbahnen geschafft. :P


    Die gleiche Frage stellt sich auch auf anderen Strecken, wo etwa als IC weiß lackierte VT 612 auch nichts anderes bieten als ihre roten RE-Geschwister.


    Da kommen wir natürlich insgesamt zur Frage über Sinn und Unsinn der ICE in Deutschland, die auf vielen Strecken ihre 250 - 300 km / h gar nicht ausfahren und eigentlich überteuerte RE-Züge sind, während etwa in Frankreich die TGV echten Schnellverkehr bieten.