Beiträge von Ost-West-Express

    Kam gerade den Speckweg vom Main her hoch und sah auf einmal unverhofft den P-Wagen auftauchen. Kamera aus der Tasche holen, fertig machen und Aufnahme drücken. :)


    Bin dann noch dem P 138 bis zur Stadtgrenze Offenbach gefolgt, wo ich beim stehenden Fahrzeug etwas mehr Zeit hatte.


    Aber stimmt, als Fotomotiv gefällt mir auch das erste Bild am Besten.

    Auch wenn der Wageneinsatz auf den Linien 14 und 16 wegen der Baustellen eingeschränkt ist, habe ich gestern zwei P-Wagen gesichtet und aufgenommen:

    p138inoberradnahebleiudjqs.jpg P 138 auf der Linie 15 an der Bleiweissstraße in Oberrad aufgenommen aus dem Speckweg


    p138stadtgrenzeoffenbjzjgo.jpg


    p138unds230stadtgrenzsgjqz.jpg


    P 138 auf der Linie 15 an der Stadtgrenze Offenbach, gemeinsam mit S 230 auf der Linie 16


    p720oberschweinstiegerhj27.jpg


    p720oberschweinstiegenakyx.jpg

    P 720 auf der Linie 17 an der Oberschweinstiege

    Soweit ich weiß, ist z.B. die B 40 auch weit in den Bereich von Maintal 4-spurig. Und ich denke durchaus auch daran, Busspuren auf Autobahnen einzurichten. Da ist zwar die Leistungsfähigkeit etwas höher, so im Bereich 1.500 Kfz / h je Spur bzw. knapp 2.000 Personen.

    60 Gelenkbusse je Stunde schaffen aber etwa 2400 - 3000 Fahrgäste weg. Da wären dann nicht nur die Autos einer Spur, sondern auch 300 - 700 der nächsten Spur von der Straße. :).


    Und ich gehe davon aus, dass das Angebot mit Komfort-Gelenkbussen, mit Sitzplatz und WLAN und Snack-Angebot durchaus attraktiv sein kann. Natürlich dackelt der Bus durch die ersten Dörfer auf kleinen Landstraßen, hat dann aber seine eigene Express-Spur. Und der kann ja dann auch mit einigen Linien die Gewerbegebiet am Osthafen und in Seckbach "abgrasen".


    Auf der westlichen Seite wäre ein solches Konzept noch interessanter: Da könnten Expressbusse aus dem Raum Wiesbaden / Main-Taunus-Kreis über die A 66 (West) die Eschborner Gewerbegebiete direkt anfahren. Kein Umsteigen mehr, weder am Hbf (in die S-Bahn) noch in Höchst (in die künftige RTW), sondern direkt vom Wohnort in die Nähe des Büros.


    Ein weiterer Gedanke: Zur Finanzierung des 365-Euro-Tickets werden nach Schweizer Vorbild bei der Steuer nur noch die ÖPNV-Kosten als steuerlich absetzbare Werbungskosten anerkannt. :D

    8 Bilder vom SEV - Aufnahmen alle gestern Nachmittag, Montag, 21. Oktober:


    1sevtram14baustelleb.mwj2f.jpg

    Die Baustelle in der Bernhard-Grzimek-Allee, Blick vom Alfred-Brehm-Platz (Zoo)


    2sevtram14transdevkh898k03.jpg

    SEV-Bus 8193, ein Volvo Hybrid von Transdev mit Bad Kreuznacher Kennzeichen, am Zoo


    3sevtram14transdevkh8agjm4.jpg

    SEV-Bus 8193 in der Wende in der nördlichen Saalburgallee


    4sevtram14transdevkh8fbjef.jpg

    SEV-Bus 8194, auch ein Volvo Hybrid von Transdev mit Bad Kreuznacher Kennzeichen, am Zoo


    5sevtram14transdevkh8p6k3g.jpg

    SEV-Bus 8196, noch ein Volvo Hybrid von Transdev mit Bad Kreuznacher Kennzeichen, am Ernst-May-Platz


    6sevtram14transdevkh-odjxf.jpg

    Der bereits vonTunnelklick gezeigte MAN KH-S 3724 an der Waldschmidtstraße


    8sevtram14offenbachersojcf.jpg

    https://abload.de/image.php?im…ram14offenbachersojcf.jpg Hier versucht sich ein PKW-Fahrer aus unserer geliebten östlichen Nachbarstadt im SEV. Er (oder sie) hält brav an der Haltestelle Freiligrathstraße - macht aber ansonsten alles falsch: Kein Linienschild, keine Zielbeschilderung, Einsteigen ist für Fahrgäste far nicht möglich, da gar kein Fahrer(in) da ist. Also doch nur ein sehr dreister Falschparker ? :D


    9sevtram14transdevkh8onkv0.jpg

    Wie das dann für ein- und aussteigende Fahrgäste aussieht, ist hier zu sehen: Der Bus kann nur auf der Fahrbahn halten.

    John2: Du hast meine Beitrag nicht richtig verstanden: Ich sprach zwar von Bussen im Minutentakt auf der Hanauer Landstraße auf je 1 Spur je Richtung, die ich dem Autoverkehr wegnehmen will. Aber ich sprach nicht davon, dass die (nur) zwischen Innenstadt und Fechenheim hin und herfahren - da fährt ohnehin die 11, die im Zweifelsfall auch im 2 - 5-Minuten-Takt fahren könnte.


    Ich sprach dezidiert davon, dass sich der Minuten-Takt zwischen Mainkur und Innenstadt aus Überlagerung verschiedener Direktlinien aus dem Umland speist, die in dem Beispiel verschiedene Orte des Main-Kinzig-Kreises direkt an Frankfurt anbinden. Natürlich nicht die, wo ohnehin schon die Bahn fährt, sondern die abseits der Bahn. Im 10- 15-Minuten-Takt, direkt bis Frankfurt, und (spätestens) ab Erreichen des Main-Kinzig-Korridors als Schnell- bzw. Expressbus.


    Damit denke ich auch und besonders an das Umland, an wesentlich dichtere Takte, und auch an deutlich kürzere Fahrzeiten als bisher.

    Das Konzept erfordert zwar auch einen gewaltigen Aufwand, liesse sich aber in einer 1-stelligen Anzahl von Jahren umsetzen, während der Bau neuer Bahnstrecken und gar Tunnelstrecken nach den bisherigen Erfahrungen eine 1-stellige Anzahl von Jahrzehnten zur Umsetzung braucht. :|

    Fußgänger und Radfahrer sollen nach dieser Mitteilung weiterhin die Brücke passieren können.


    Das ist auch für den ÖPNV relevant. Denn von der Ecke Harheimer Stadtweg / Riedhalsstraße (wo die Busse wenden könnten) bis zum S-Bahnhof Berkersheim beträgt der Fußweg laut GoogleMaps etwa 700 m. Das sind etwa 10 Minuten Fußweg, die von den meisten Fahrgästen schneller zurückgelegt werden, als die sonst notwendige Umwegfahrt über Bonames zum Frankfurter Berg.


    Natürlich gibt es Gehbehinderte, Menschen mit schwerem Gepäck und gerade im Winter Schmuddelwetter. Aber so verringert sich zumindest die Anzahl der von erheblichen Fahrzeitverlängerungen Betroffenen

    Wie wäre es mit der folgenden Variante:

    Begleitend zum verbilligten ÖPNV werden von jeder 4-spurigen Straße (in den Großstädten wie Frankfurt) 2 Spuren dem motorisierten Individualverkehr entzogen und mit Bussen in dichtem Takt belegt.


    Das erhöht sogar die Leistungsfähigkeit der Straße, wenn die Busse oft genug fahren. Eine Autospur schafft etwa 1.000 Kfz pro Stunde, das sind mit der üblichen Besetzung von 1,3 etwa 1.300 Menschen. Ein Gelenkbus bietet etwa 40 - 50 Sitzplätze. Mit 30 Bussen pro Stunde bzw. alle 2 Minuten ein Bus schaffst Du die gleiche Anzahl von Menschen von der Stelle. Und selbst, wenn es alles alte Dieselbusse sind, machen die weniger Schadstoffe als 1.000 Autos. Verdoppelst Du die Anzahl der Busse, lässt die also im Minutentakt fahren, erhöhst Du sogar die Leistungsfähigkeit. :)


    Nun heißt das natürlich nicht, dass jetzt etwa auf der Hanauer Landstraße alle Minute ein Bus parallel zur 11 fährt. Durch geschickte Linien-Überlagerungen könnte man verschiedene Direktverbindungen aus dem Main-Kinzig-Kreis bündeln. Mit dichtem Takt und direkten (Bus-)Verbindungen ins Ostend und zur Innenstadt könnte der RMV wahrscheinlich mehr Menschen ansprechen mit gebrochenen Verbindungen, bei denen der Bus ein bis zweimal die Stunde zur Bahn fährt und die Bahn oft verspätet ist - was vor allem auf der Rückfahrt zu verpassten Anschlüssen führt. Mit dichtem Takt bis in die ländliche Peripherie könnte dann auch dort das Auto insgesamt entbehrlich werden. :) Für gelegentlichen Bedarf - wie etwa die Fahrt zu IKEA - gibt es dann Car-Sharing.

    Hallo,

    heute Nachmittag habe ich mir den SEV zwischen Zoo und Ernst-May-Platz angesehen:

    4 Transdev-Busse mit Bad Kreuznacher Kennzeichen sind im Einsatz. Drei davon sind - passend zum ersetzten Verkehrsmittel - Hybridbusse (von Volvo) mit den Wagennummern 8193, 8194 und 8196, der vierte ein roter MAN-Dieselbus ohne erkennbare Wagennummere. Bei der roten Farbe dachte ich zunächst an einen Hamburger VHH-Bus, aber die haben ja andere Kennzeichen. :).


    Ein weißer Offenbacher PKW versuchte sich wohl auch im SEV an der Freiligrathstraße und stand längere Zeit in der Haltestelle. X(. Mangels erkennbarem Fahrer konnten allerdings keine Fahrgäste zusteigen.


    Merkwürdig finde ich die Schleife von Bornheim in Richtung Zoo über die Wende in der nördlichen Saalburgallee, weil man ja in der Wittelsbacherallee direkt geradeaus weiterfahren kann und diese Schleifenfahrt einige Fahrzeit kostet.


    Fotos habe ich auch gemacht, die stelle ich aber erst morgen oder übermorgen ein. :)

    Wir haben das Thema schon an anderen Stellen diskutiert.


    Gerade hier im Rhein-Main-Gebiet bestehen die wesentlichen Probleme in:

    - fehlenden Kapazitäten in den Hauptverkehrszeiten,

    - fehlender Zuverlässigkeit der S-Bahn, der Regionalbahn und vieler Busse und Straßenbahnen;

    - außerhalb der Hauptstrecken unattraktive Taktung,

    - fehlende Direktverbindungen abseits der großen Zentren,

    - fehlende Anschluss-Sicherungen;

    - für Fahrgäste unattraktive S- und Regionalbahn-Haltestellen, die den Eindruck erwecken, die letzte Renovierung fand zur Zeit der Elektrifizierung statt.


    Und selbst im Frankfurter Stadtverkehr habe ich den Eindruck, die Reisegeschwindigkeit Tür zu Tür (nicht: Haltestelle zu Haltestelle !) des ÖPNV liegt in vielen Fällen irgendwo zwischen zu Fuß und Fahrrad.:(.


    Finanzmittel wären nach meiner Meinung deshalb vorerst weitaus besser eingesetzt, diese Mängel zu beheben und einen ÖPNV zu bieten, der die Qualität der Schweiz bietet. :)Okay, die Schweiz ist uns 40 Jahre voraus ! :D

    Baeuchle, ich gebe zu, mein Post war nicht gendergerecht geschrieben. Auch wenn ich den Grundsatz anerkenne, sehe ich das Problem, dass damit Texte entweder unübersehbar lang werden oder schwer verständlich werden. Und mit meinen Texten wollte ich keine Gender-Ungerechtigkeit schaffen, sondern aus Gründen der Übersichtlichkeit auf den zahlenmäßig größeren Anteil beziehen.


    Umgekehrt kann des ja durchaus auch den Fall geben, dass jemand aus persönlichen Gründen unbedingt ins Saarland oder nach Mecklenburg-Vorpommern möchte, obwohl der Arbeitsmarkt dort eher ungünstig ist.


    Und auch Du warst nicht komplett gendergerecht: :)Du hast die Fälle der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften vergessen, also "die Frau der arbeitslos Gemeldeten" bzw. "der Mann des arbeitslos Gemeldeten".

    In einem anderen Thread kam die Diskussion darüber auf, warum es so schwer ist, Personal für den ÖPNV zu finden. Dann gab es Antworten zum Thema "Beschäftigung Arbeitsloser", und bevor die Diskussion im Thread über die Odenwaldbahn Odenwaldbahn fit für die Zukunft machen in eine allgemeinpolitische Diskussion gerät, mache ich hier lieber einen neuen Thread auf.


    Ranolj hatte auf die "vielen Arbeitslosen" hingewiesen, und Darkside dann einen Link zu einer Deutschlandkarte mit der regonalen Verteilung der Arbeitslosigkeit. Hierzu jetzt von mir:


    Das Problem besteht darin, dass es sich wegen der hohen Mieten gerade für Neuvermietungen für einen Arbeitslosen aus Meck-Pomm oder auch aus dem Saarland schlichtweg nicht lohnt, hierherzuziehen. Eine kleine Wohnung ist auf dem freien "Markt" nicht unter 800 € zu haben. Und zwar innerhalb des gesamten S-Bahn-Bereichs. Für eine Sozialwohnung verdient auch ein Busfahrer, Zugbegleiter etc. zu viel.


    Dann brauchst Du, gerade als Busfahrer, wegen der Schichtdienste und der meist nicht im Zentrum des ÖPNV liegenden Betriebshöfe ein Auto, macht noch mal etwa 400 € im Monat. Damit Du Dich besser stehst als ohne Arbeit zu Hause, musst Du mindestens etwa 1700 € netto verdienen. Hinzu kommt, dass Du Deine Freunde und sozialen Kontakte zu Hause aufgibst.


    Willst Du etwa mit Frau und Kind(ern) hier anfangen, brauchst Du noch mehr, weil Du eine größere Wohnung brauchst. Natürlich kann die Frau auch arbeiten - aber dafür braucht es erst einmal eine passende Kinderbetreuung wie Kindergarten, Kita, Hort etc.


    Welche Lösungen sehe ich:

    - höhere Gehälter für die Beschäftigten. Das ist eine allgemeinpolitische Frage, der ich sofort zustimme. :) Und man kann auch gerne weniger Geld für Flughäfen und

    Autobahnen innerhalb des Verkehrssektors ausgeben, und auch weniger Geld für Verteidigung, Steuersubventionen etc. Muss aber allgemein dafür politische Mehrheiten

    geben, die ich im Augenblick nicht sehe.

    - das Gleiche gilt für "Mietendeckel" etc., obwohl unsere Verfassung, besonders Artikel 14 , einiges hergeben würde.


    Realistischerweise laufen meine Gedanken eher auf die gute alte Tradition des Werks-Wohnungsbaus und Förderung von Genossenschaften heraus, die sich beide seit über 100 Jahren bewährt haben. Das Ruhrgebiet ist voll von ehemaligen Zechen- und Stahlwerkssiedlungen, die heute oft unter Denkmalschutz stehen. Eisenbahnersiedlungen und Eisenbahner- und Straßenbahner-Baugenossenschaften gibt es auch vielerorts. In Nied haben wir auch eine Eisenbahnersiedlung.


    Wie in der Zeit der ursprünglichen Entstehung wären solche Werkssiedlungen zusätzliche Attraktionen, um Betriebspersonal anzuwerben:

    - bezahlbare Mieten,

    - annehmbare Nachbarschaft (die es mitunter in Bereichen billiger Wohnungen gerade nicht gibt),

    - günstige Lage zum Einsatzort (die möglicherweise auch den Unterhalt eines Autos ersparen kann).

    Mit ergänzenden betrieblichen Einrichtungen wie Kindergärten, Tagesstätten, Seniorenbetreuung und Geschäften des täglichen Bedarfs ließe sich das Angebot abrunden.

    Zitat von PrinceKassad

    Es handelt sich bei den dort geplanten Verbindungen um Züge des ÖBB, deshalb tauchen die nicht im Deutschlandtakt auf.

    Erstens: Auf der verlinkten Seite zu den Linien des Deutschlandtaktes wird darauf hingewiesen, dass die Linien auch von anderen Unternehmen gefahren werden können. Derzeit werden z.B. die Linien FR 9.1. / 2 abschnittsweise auch von privaten EVU mit bedient (Westerland - Hamburg NOB; Hamburg - Köln einzelne FlixTrain); FR 4.1 / 5.1 von Alex; und die Hinweise "DK", "NL" und ;BE" deute ich in der Richtung, dass sie von EVU der entsprechenden Länder (mit)betrieben werden.


    Zweitens: Unabhängig vom Betreiber der Zugverbindung geht es ja um Strecken-Kapazitäten.


    Drittens: München - Mühldorf ist nur ein Teil einer großräumigen Verbindung München - Österreich - Slowakien / Ungarn.


    Die RJ der Linie FV 26 fahren nonstop von München nach Salzburg in etwa 1:15 h, dann weiter über Linz - Wien bis Budapest. Da die anderen Züge mit Zwischenhalten weiterhin über Rosenheim geführt werden, gehe ich davon aus, dass die Südost-Bayern-Schnellfahrstrecke noch nicht einbezogen ist. Das lässt sich auch daran erkennen, dass z.B. der RJ 61 immer noch 2:25 h von München bis Linz braucht. Über den direkten Weg einer Schnellfahrstrecke via Mühldorf - Simbach ginge das sicher schneller, da es schon eine gebrochene Regionalzugverbindung derzeit in 1:44 h von Braunau am Inn bis Linz schafft. Von München bis Linz via Mühldorf sind es über die Straße etwa 240 km, also mit Schnellzügen in etwa 2 Stunden oder etwas weniger zu schaffen.