Beiträge von Ost-West-Express

    Zitat von PMZ

    Der erste planmäßige Halt ist schon mal ausgefallen.

    Das war für mich die Frage, ob der erste planmäßige Halt um 0:03 (in Richtung Frankfurt) bzw. um 0:12 (in Ri. Wiesbaden) stattfindet, oder erst gegen 4:40 Uhr. Nach dem Fahrplanbuch zählen die Nacht-Fahrten bis etwa 4 Uhr noch zum Samstagsfahrplan, also noch zur auslaufenden Fahrplan-Periode.


    Der Hinweis des Bauarbeiters wird allerdings auch von der Fahrplan-Auskunft der Deutschen Bahn gestützt, laut der bereits jetzt die S-Bahnen planmäßig in Gateway Gardens halten.

    Zitat von Hessenbahner

    Du meinst sicherlich den neuen Bahnhof

    „S Waldstation“.

    Wenn Du danach gehst, gibt es z.B. auch einen neuen Bahnhof "Alt Griesheim" :). Das hat eher mit dem System der Fahrrad-Wegweisung zu tun, die bekannte Zielorte, wie eben das Waldstadion oder die Straße Alt Griesheim im Herzen von Griesheim benennt, und dann ein "S" oder "U" dazu setzt, wenn es in der Nähe einen entsprechenden Bahnhof gibt. Als ortsfremder Radfahrer interessiert Dich in erster Linie der bekannte Zielpunkt und dann möglicherweise auch, ob es eine S- oder U-Bahn gibt, aber erst in zweiter Linie, wie der heißt.


    Für Triebfahrzeugführer wäre diese Wgweisung vielleicht etwas verwirrend, aber die haben ja ohnehin ihre Schienen. ^^.

    Die letzten 7 Bilder der Bauphase - 7 oder 12 Stunden vor der Eröffnung für die Allgemeinheit - und eines von einem Wegweiser

    Heute Nachmittag war ich am S-Bahn-Halt Gateway Gardens und habe ein paar Fotos vom Bahnhof ein paar Stunden vor der Erffönung für das normale Fahrgastvolk gemacht. Es waren noch ein paar Bauarbeiter zugange, und einer von ihnen meinte, der erste Zug würde um 12 Uhr fahren. Deshalb meine Überschrift mit dem Bezug der Aufnahmezeit kurz vor 17 Uhr auf Mitternacht oder Start des neuen Sonntagsfahrplans morgen kurz vor 5 Uhr.

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    Auf den Wegweisern für Radfahrer ist der neue S-Bahn-Halt schon eingetragen


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    Westlicher Zugang. Auf dem letzten Bild ist auch schon der in Betrieb genommene Autmat zu sehen.Leider steht auf den Tickets nicht der neue Bahnhofsname, sondern "Frankfurt (Main) Flughafen Reg".


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    https://abload.de/image.php?im…ewaygardens19121eqjt8.jpg

    Östlicher Zugang mit Aufzug. Der wird aber noch von einem Bauzaun versperrt.

    Der von JoJo angebene Link stützt mit 260.000 € für die Oberleitung für eine Nebenstrecke in Südbayern HolgerKoettings Einschätzung von etwa 250.000 € / km. Und in der Ukraine gibt es das Ganze dann für einen 6-stelligen Griwna- oder einen 5-stelligen Eurobetrag. :)

    Tunnelklick hat übrigens tendenziell eher richtig gerundet: Die Rede war von ü b e r 300 Mio € für 125 km, also ü b e r 2,4 Mio € / km. Da liegt man schnell bei 2,5+ / km.


    Rechnet man das für die Pfungstadt-Strecke hoch, käme man bei der Hälfte auf rund 1,2 Mio € / km. Mit den von Dir erwähnten Einsparungen, wenn gebrauchte Oberleitungsmasten über Wirtschaftswege angefahren werden, liegt man dann vielleicht bei 1 Mio €. Und rechne bitte auch die Transportkosten für die gebrauchten Masten, z.B. aus Sachsen-Anhalt und die Wiederherstellung der Wirtschaftswege, wenn da statt Fahrrädern und Traktoren schwere LKW darauf fahren.


    Da sind die von Holger Koetting erwähnten 250.000 € doch ein richtiges Schnäppchen :).


    Die von PrinceKassad erwähnten fünfstelligen Euro-Betröge mögen hinkommen - z.B. in der Ukraine. Dort habe ich auch vor 5 Jahren Plakate in der Kiewer Metro gesehen, auf denen 2-Zimmer Neubau-Wöhnungen in Kiew für 20.000 € angeboten wurden. Komplett - nicht pro Quadratmeter. :P Dort wirst Du sicherlich dann auch für einen 5-stelligen Euro-Betrag pro Km eine Bahnstrecke elektrifizieren können.

    Jedes zusätzliche Umsteigen ist Gift für die Wahl des Verkehrsmittels ÖPNV. Also macht es durchaus Sinn, zumindest zu den Besuchs-Spitzenzeiten wie am Wochenende Direktverbindungen anzubieten.


    Die müssen nicht in Frankfurt Hbf starten, sondern können auch am Südbahnhof abfahren, wo Anschluss von vielen S-, U- und Straßenbahnlinien besteht. Dann könnte ich mir auch Direktzüge von Wiesbaden - Mainz via Groß Gerau und von Hanau via Babenhausen vorstellen. Die brauchen auch nicht den ganzen Samstag und Sonntag zu fahren, sondern zu den Zeiten des Hauptbesucher-Andrangs.

    Zitat von Multi

    ... wegen der absoluten Kosten von 0 Euro auf das eigene Fahrrad ...

    Falsch ! Nach meinen persönlichen Erhebungen - seit über 10 Jahren - kostet mich das Fahrrad im Schnitt etwa 7 Cent / km. Das mag bei dem Einen oder anderen etwas nach oben oder unten abweichen, aber selbst der Super-Schrauber muss Material und eigene Zeit veranschlagen.

    Mit dem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin wären damit - ohne etwaige Übernachtungskosten ^^- damit etwa 42 €. Das liegt dann in der Größenordnung vom FlixBus, FlixTrain, QuerdurchsLand-Ticket oder einem SuperSpar-Preis. ^^

    So wie es aussieht, können wir den Thread schließen X(: https://www.fr.de/frankfurt/fr…dt-tisch-zr-13277343.html


    Die FR vermeldet sowohl in ihrer Papier- wie auch Digitalform, dass nach der jüngsten Einigung der Regionalversammlung die "Josefsstadt" vom Tisch ist, bzw. höchstens noch als "Josefsheim" östlich der A 5 gebaut werden kann. Für letztere Variante böte sich eine Durchbindung der U 7 von der Heerstraße zur A-Strecke an

    Zumindest lässt sich sagen, dass in der Schweiz der Bahnverkehr zuverlässiger verläuft als bei uns. Und zumindest haben die sowohl sehr dichten Zugverkehr als Mischbetrieb zwischen verschiedenen Zugarten. Allerdings sind bei denen auch die "Zügli" so heilig wie gei uns die Autos. :P


    Es scheint sich herauszukristallisieren, dass veraltete und überlastete Infrastruktur die wesentliche Ursache der Störungen ist, gefolgt von einer Vielzahl bürokratischer Regelungen und Fehlverhalten der Fahrgäste (Türblockade, Luftballons etc. ...) Da müssten einige "heilige Kühe" geschlachtet werden, die S-Bahn-Strecken konsequent ausgebaut und modernisiert werden etc. - aber eher fährt wohl der Ebbelwei-Express als RE durchs Rhein-Main-Gebiet. ^^

    Nachtrag zu gestern: Eine Kollegin berichtete mir auch noch von einem Oberleitungsschaden auf der S 6. Bis dahin nhatte ich auch nur im Radio vom Schienenbruch zwischen Bockenheim (Westbahnhof) und Rödelheim gehört.


    Zur Diskussion zwischen Dodo und sdni: Es dürfte klar sein, dass Polizei-, Feuerwehr- und Notarzteinsätze Vorrang haben und nicht in der Verantwortung des Verkehrsunternehmens liegen.


    Allerdings habe ich den Eindruck: Obwohl ich häufiger mit der VGF unterwegs bin, erlebe ich bei der S-Bahn mehr Störungen. Und da ich bekannterweise auch öfters im europäischen Ausland Bahn fahre - allerdings natürlich seltener als in Deutschland :) - erlebe ich den Bahnbetrieb außerhalb Deutschlands als zuverlässiger. Nein, von Streiksituationen abgesehen, aber die gibt es auch bei uns.


    Boshaft gesagt: Es kann der französischen Bahn passieren, dass sie sich mit zu häufigen längeren Streiks zerlegt. Die Deutsche Bahn schafft das bereits ohne Streiks. Sollten Katzen und Autos wegen ihrer Gefahren für die Umwelt Stubenarrest bekommen :P, wäre das für Flixbus die große Stunde.


    Und ich plädiere mittlerweile dafür, das Karlsruher Modell für das Rhein-Main-Gebiet neu zu prüfen :P.Notfalls auch in Verbindung mit einem 4-gleisigen Ausbau der Stadtbahn-Stammstrecken :P.

    In der Rundschau wurde gestern berichtet, dass wegen des vermehrten Fahrtenangebotes mit dem neuen Fahrplan und dem weiterhin bestehenden Fahrzeugmangel jetzt sogar ein 1969 gebauter Wagen aus dem Museum geholt und in den Linienbetrieb gehen solle ... :):).

    Da handelt es sich wohl eindeutig um den O-Wagen. :)Weiss jemand mehr ?