Beiträge von Ost-West-Express

    Hat jemand 1893 ? Ich könnte mit 1894 und 1896 weitermachen. :--). Da ich neulich in Hamburg 1891 sichtete - einen Elektrobus der Hochbahn, könnte man vielleicht sogar dort fündig werden.

    Da Darkside mein Osterurlaubsrätsel schon richtig im Baltikum verortet hat, gibt es jetzt auch aus dem Baltikum schon einmal Bilder und ein Video. Alle Aufnahmen entstanden zwischen dem 27. und 29. April 2019.


    Ich fange mit den elektrischen Zügen der lettischen Eisenbahn LDZ in Riga an. In Riga betreibt die LDZ einen S-Bahn-ähnlichen Regionalverkehr mit Elektro-Triebwagen sowjetischer bzw. russischer Herstellung. Dabeben gibt es auch langlaufende Verbindungen bis zu über 200 km mit Dieselzügen, unter anderem auch zur Grenze nach Estland bei Valga. Schließlich gibt es noch internationale Nachtzüge nach St. Petersburg, Moskau, Minsk und Kiew. Das Zugpaar von und nach Kiew stellt auch die einzige Zugverbindung zwischen Lettland und Litauen mit Halten in Siauliai und Vilnius dar.


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    Übersichtsplan mit Linien und Fahrpreisen in Euro. Die äußersten Orte des Streckennetzes sind über 200 km von Riga entfernt.Allerdings sind auch die lettischen Einkommen deutlich niedriger als in Deutschland.


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    Blick vom Turm der St. Petri-Kirche auf den etwa 500 m entfernten Hbf von Riga


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    Elektrozug in Höhe des Busbahnhofs. Wegen der runden Frontpartie vermute ich eine ältere Bauserie.



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    Elektrozüge spätabends im Hbf.


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    Zwei Elektrozüge miittags im Hbf, aufgenommen vom Turm der St. Petri-Kirche


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    Elektrozug in Höhe des Busbahnhofs mit Altstadt-Kulisse


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    Elektrozüge auf der Brücke über die Daugava



    Und schließlich zwei Dieselloks im Hbf


    Und hier zum Video:



    Mein Osterrätsel wurde übrigens nicht in Riga aufgenommen. Die Abfahrtszeit 19:30 passt nicht, die Anzahl der Umsteigevorgänge passt nicht, und eine nachhaltige deutsche Vergangenheit zumindest seit Erfindung der Eisenbahn gibt es auch nicht.

    Zitat

    Wegen eines abweichenden Buchstabens hat sich noch niemand verirrt.

    Hexemer: Gerade in der Südpfalz kann das durchaus passieren :).

    Denkmal an "Bockenheim" - das gibt es außer in Frankfurt am Main auch an der Weinstraße - und "Hockenheim", zu dem die blöde Windows Auto-Rechtschreibung den von mir geliebten Stadtteil immer wieder verbessert. Jenes liegt etwa 50 km südöstlich des Weinstraßenortes auf der anderen Rheinseite südlich von Mannheim.

    Besonders erfreulich:

    - Verlängerungen der Linien 14 bis zur Mönchhofstraße und der Linie 21 durchgängig bis Nied,

    - die Buslinie 77 neu zur CargoCity Süd,


    - die neue Buslinie 84 in Niederrad und

    - die Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit.


    Beim Plan der neuen Linie 84 fällt mir die mühselige Wendefahrt um den Kreisel Oberforsthaus auf. Wäre es da vom Fahrtablauf nicht günstiger, die beiden Äste Niederräder Landstraße und Oberforsthaus zu einem Ring zu verbinden, der im Uhrzeigersinn befahren wird ? Wäre zwar parallel mit der Strab 21, könnte aber auch einzelne Umsteigevorgänge ersparen.

    Kämen dafür auch historische Fahrzeuge in Frage ? Bei bestehendem Fahrzeugmangel bietet es sich ja an, die Niederflurwagen im Fahrgastbetrieb zu belassen und für solche Betriebsfahrten Hochflur-Fahrzeuge einzusetzen. Da würden natürlich die Spezialfotos noch spezialer :).

    Da in der Wilhelm-Epstein-Straße und Am Dornbusch ohnehin die Ring-Straßenbahn geplant ist - die ist ja im GVP enthalten - wäre auch eine weitere Linienführung über die Beschluss- bzw. Bestandsstrecke zur U 9 nach Ginnheim denkbar. Das würde vor allem dann Sinn machen, wenn die Straßenbahnen schneller als der Stadtbahn-Lückenschluss kommen. ^^.

    Zitat

    Darkside:

    Haben die eigentlich schon mal die Umwandlung der Frankfurter Strasse in eine

    Fussgängerzone beantragt, um diese Ortszerschneidung zu beseitigen?!


    Würde ich auch sehr begrüßen ! Ich denke, auch die Trennwirkung der A-Strecke auf der oberen Eschersheimer wäre bei Wegfall des Autoverkehrs deutlich geringer.^^

    Am 1. Mai war ich teils alleine, teils mit meinen Freunden aus Krakau im Stuttgarter Stadtbahnnetz unterwegs. Zuerst vom Hbf zum Marienplatz zur Haltestelle der Zahnradbahn, auch "Zacke" genannt. Dann - wegen einer Betriebsstörung - mit Bus und S-Bahn zurück zum Hbf und über die im Dezember 2017 eröffnete Neubaustrecke der U 12 über die Tunnelstrecke zum Budapester Platz und weiter nach Wagrainäcker. Zur Mitfahrt gibt es auch ein Video bei YouTube.


    Zuerst die Bilder:

    Baustelle von Stuttgart21


    Neue Anzeige für die S-Bahn im Haltepunkt Feuersee


    Zahnradbahn "Zacke" am Marienplatz mit einem Zug mit der in Frankfurt legendären Wagennummer 1001 :-)


    Stadtbahnzüge am Marienplatz


    Blick durch den Führerstand des Wagens 4180 in den Tunnel der Linie U 12 am Hbf in Ri. Budapester Platz


    Tunnel der U 12 zwischen Hbf und Budapester Platz


    Blick auf die Einfahrt in den Tunnel vom Budapester Platz in Ri. Hbf


    Ausblick aus Ri. Tunnel vom Hbf zur Haltestelle Budapester Platz


    Und hier geht es zum Video:

    Einen RE-Halt in Frankfurt Nord / Eschersheim würde ich aus den von meinen Vorpoistern genannten Gründen auch begrüßen, mit 2 Anmerkungen:
    1.) Dieser Halt käme nicht nur dem Mittleren und "Hohen" Norden Frankfurts, sondern auch teilweise unseren Nachbarstädten Oberursel und Bad Homburg zugute, für deren Gebiete die Stadtbahnlinien U 2 und U 3 stadtteilweise eine wesentlich bessere Erschließung bieten als die S-Bahn S 5.
    2.) Ich wäre für ein linien- und tageszeitlich abgestuftes Konzept für die RE-Halte Frankfurt West, Frankfurt Nord / Eschersheim und Bad Vilbel. Letzerer Halt wird ja auch von einzelnen RE bedient, hat selbst zahlreiche Einwohner und Arbeitsplätze im Bestand und in Planung und den Anschluss ans Stockheimer Lieschen.

    Die Unterführung, an der ich die Fotos aufgenommen habe, war in der letzten Zeit lange gesperrt und seit Ende letzter Woche freigegeben. Dafür ist jetzt seit dem Wochenende die Unterührung Bockenheim (zu den Sportplätzen, zur Franckeschule und zur Sportfabrik gesperrt. Ich muss zugestehen, dass die Bahn eine gute Umleitungsführung eingerichtet hat. Da können sich so manche privaten Baustellenbetreiber eine Scheibe von abschneiden.

    Zitat

    Mit 650 m Abstand wäre man schon sehr nahe an der A-Strecke.


    Nachtrag zu meinem Beitrag heute Nacht - war wohl schon etwas müde :) : Die 650 m bezogen sich auf die östliche Trasse (V 4) mit der Haltestelle direkt am Uni Hauptgebäude.

    Zitat

    mit lahmen Ampeln.


    Deutlich billiger dürfte es sein, die Ampeln im Bereich Bremer Platz / Eingang zum Uni Campus fußgängerfreundlich zu gestalten, so dass man mit kurzen Wartezeiten von der U-Bahn zum Campus kommt.


    Laut Google Maps sind es von der U-Bahn bis zum Campus-Eingang 260 m, bis zum Hauptgebäude der Uni etwa 650 m. Das Problem sind die Ampeln, nicht die Fußwege. Wegen der Barrierefreiheit - die z.B. auch Kinderwagen zugute kommt - wäre es dann auch sinnvoll, über eine zweite Aufzuganlage nachzudenken - ist in Barcelona häufig. :)


    Ein paar hundert Meter Fußweg vom Bereich Grüneburgpark / Simon-Bolivar-Platz sehe ich nicht als Problem, wenn ggf. für soziale Sicherheit gesorgt wird. Eine westliche Lage wäre vermutlich kostengünstiger zu bauen, und käme auch dem Palmengarten und Botanischen Garten zugute. Mit 650 m Abstand wäre man schon sehr nahe an der A-Strecke.