Beiträge von Ost-West-Express

    Mit solchen "Sitzplätzen" wie in nerdovic' Extrembeispiel wird doch provoziert, dort den Hund zu platzieren:-))). Für einen Katzenkorb geht's auch :-)). Oder für die Einkaufstasche. Das sollte dann aber auch als Tier- und Traglastenplatz kommuniziert werden :-)).

    Unsere allseits beliebte Tante Google hilft uns auch in dieser Frage weiter: Es gibt genau einen Kinderarzt in Eschborn in der Hauptstraße. Zu dem sind es vom S-Bahnhof Eschborn 650 m (also durchaus ohne Bus machbar), und von Eschborn Süd 1,5 km.


    Was ist die logische Schlussfolgerung: Mutter und Tochter sind super zu Fuß und nutzen gerne den 1,5 km langen Fußweg, zumal der ohnehin weitgehend durch einen Grünzug verläuft. :P


    Zu Colaholiker: Bis Ende September hatte ich dank Jobtickets fast durchgängig eine Zeitkarte, und ab April oder Mai werde ich auch wieder eine haben. :)

    Darkside: Der Erhalt u.a. der Altstadtstrecke war mir durchausbewusst; Deshalb schrieb ich "meist" und nicht "immer". Aber in den 80er Jahren gab es auch schon Pläne, die Altstadtstrecke einzustellen.


    Zur D-Süd / Niederrad: Denkbar wäre theoretisch, die"15" als oberirdische Strecke Ost-West-Strecke zu erhalten, ähnlich wie die "17" als Nord-Süd-Strecke.

    Dann hätte man weiterhin die meisten Tramgleise. Für D-Süd gäbe es wenig Einsparungen an oberirdischer Netz-Infrastruktur; und der Nutzen wäre etwa 2 - 4 Minuten (Danke an Multi #62) gegenüber einer oberirdischen Beschleunigung für genau die Strecken zum Stadion und nach Schjwanheim.


    Erschwert würden Veränderungen am Netz wie die vom Frankfurter Bub erwähnte Verlegung in Goldstein (Tram-Bahnsteige gehen da immer noch einfacher als Hochbahnsteige), zusätzliche Haltestellen wie an der Hahnstraße (längere Rampen erforderlich), Verlängerung von Schwanheim zum IP Höchst oder Durchbindung der 15 in Niederrad durch die Bürostadt zur Strecke der "12".


    Achtet auf das Thema: Die Frage dieses Threads ist ja nicht, ob die D-Süd überhaupt Sinn machen kann, sondern, ob sie in vorderster Linie steht, z.B. noch vor Seckbach und der Sachsenhäuser Warte.

    Ob Umsteigen am Hbf umständlich ist, hängt von der Fahrbeziehung ab. Zwischen "oben" und "unten" i s t umständlich. Auch oben etwa zwischen Gleis 1 und 24 oder unten zwischen verschiedenen Bahnsteigen. Unten nutze ich regelmäßig den deutlich bequemeren Umstieg am gleichen Bahnsteig der Taunusanlage, z.B. von Hofheim zum Westbahnhof.


    Von daher dürfte auch der Umstieg in Eschborn Süd einfacher sein. Zumal besagte Mutter mit kleiner Tochter ohnehin von beiden Halten einen Anschlussbus für die letzte Strecke nutzen könnte. Im Augenblick würde sie in Roedelheim umsteigen und müsste einmal durch die Unterführung. Wenn die im Halbstundentakt fahrende RTW gerade weg ist, wird sie auch weiterhin lieber die S 5 nehmen. Die fährt ja bis Bad Homburg im Viertelstundentakt.

    Zitat von Condor
    Was meinst du jetzt genau? U-Bahn Neubaustrecke oder nur geänderte Straßenbahn am Brückenkopf?

    Ich meinte nur die geänderte Straßenbahn am südlichen Brückenkopf.


    Bei einer U-Bahn-Neubaustrecke D-Süd stellt sich ohnehin die Frage, was mit den verbleibenden Straßenbahnästen Friedensbrücke Süd - Schweizer Platz (Tram 15 / 16) und Friedensbrücke Süd - Louisa (Tram 17) geschieht. Sollen die wie im Bestand weiterfahren, entfallen oder über zusätzliche Rampen in der östlichen Gartenstraße und in der südlichen Stresemannallee auch angebunden werden ?

    Den möglichen Entfall der Umsteigebeziehungen an der Stresemannallee/Gartenstraße halte ich für erträglich, da ein bequemer Umstieg am Baseler Platz möglich ist. Die Mehrzeit der zweimaligen Fahrt über die Friedensbrücke entspricht mindestens gefühlt den Wartezeiten an den Fußgängerampeln der Stresemannallee.


    Und der Ausblick von der Friedensbrücke ist deutlich schöner:-)).

    ET 403, danke für den Hinweis.


    Der Spar-Pass lohnt sich dann, wenn man viel in verschiedenen Bereichen des RMV fährt. Fahre ich viel im gleichen Bereich, lohnt sich eher eine reguläre Zeitkarte. Die Senioren-Monatskarte für Frankfurt bekomme ich als 65-Hähriger z.B. schon für 60,50 €.


    Bei 25 % Rabatt lohnt sich der Preis von 10 €, wenn ich für mindestens 40 € in dem Monat unterwegs bin.


    Nutze ich häufig den BC-Rabatt für längere Fahrten nur mit S-Bahnen oder Regionalzügen, lohnt sich der Spar-Pass eher nicht.

    Kann ich den Spar-Pass auf meinem E-Ticket an Freunde oder Nachbarn ausleihen, wenn ich ihn gerade nicht selbst nutze (weil ich z.B. mit der S-Bahn vom Westbahnhof nach Wiesbaden Hbf fahre und zurück), lohnt der Spar-Pass dann doch.


    Gerade mit Blick auf das ab April kommende Deutschland-Ticket eher von begrenztem Nutzen, aber insgesamt doch eine nette Idee. Und auch für solche Fahrgäste praktisch, die weder das Deutschland-Ticket noch eines der Hessen-Tickets nutzen wollen.

    Das stand deutlich in der RMV-Info, dass es den Sparpass entweder mit HandyApp oder mit E-Ticket gibt. Die E-Ticket-Karte habe ich ohnehin, aus Alten Job-Ticket-Zeiten :). Bald werde ich die E-Ticket-Karte ohnehin für das Laden des Deutschland-Tickets brauchen. :)


    Andere Frage, da nicht dezidiert in der RMV-Info beschrieben - zumindest habe ich nichts dazu gefunden: Kann der Sparpass auch mit der BahnCard-Ermäßigung von 25 % kombiniert werden ? Aber ich vermute mal, eher nicht, da andere Ermäßigungen auch nicht kombiniert werden können.


    Wie gesagt - in knapp 3 Monaten gibt es ohnehin das DeutschlandTicket.

    Hast Recht: Es wäre sinnvoll, die Diskussion über Funktion und Wirksamkeit der Vorrangschaltungen für die Frankfurter Tram in einem eigenen Thread im Tram-Forum fortzusetzen. Ich hatte eigentlich nur einbringen wollen, dass eine echte Beschleunigung der Tram zwischen Hbf und Niederrad einen vorrangigen Bau von D-Süd entbehrlich machen würde und wir uns in der Diskussion lieber auf die Erweiterungen der vorhandenen Strecken wie Seckbach, Bergen / Enkheim, Sachsenhäuser Berg und Rebstock West konzentrieren sollten - Ginnheimer Kurve und Frankfurter Berg natürlich vorher fertiggestellt :P.

    VGF-Fan: Der erste Punkt ist redaktionell: Die "Mäuseschrift" Deines Beitrags ist schwer zu lesen.

    Der zweite inhaltlich: Die Langsamkeit der Frankfurter Tram liegt nicht an der Nichtnutzung von Tunnelstrecken, sondern am fehlenden Willen zur Beschleunigung durch Vorrangschaltungen gegenüber dem MIV und durch mitunter deutliche Umwege. Gegenbeispiel Freiburg. In Montpellier gibt es zwar einen kurzen Tunnel, aber ansonsten fährt die dortige Tram oberitsisch mindestens gefühlt deutlich schneller.


    Gerade der D-Süd-Tunnel ließe sich durch eine beschleunigte Tram-Trasse ersetzen mit echtem Vorrang gegenüber dem MIV und einer verkürzten Trasse im Bereich Theodor-Stern-Kai / Gartenstraße. Einzelheiten dazu sollten in einem anderen Thread diskutiert werden. Wenn wir endlich in das zweite Viertel des 21. Jahrhunderts springen würden, könnten wir aus der Frankfurter Bimmel-Bummel-Tram eine echte Schnellverkehrsbahn machen und uns - um beim Thread zu bleiben - auf sinnvolle Ergänzungen des bestehenden U-/Stadtbahnnetzes beschränken. Auch da gibt es es ja immer noch einigen Bedarf.

    Hier noch zwei Anzeigen der DFI auf den Bahnsteigen:

    Ein Fahrgast berichtete von einer weiteren Störung am Morgen. Von daher war wohl noch dieAnzeige.


    Diese Anzeige hatte mich tatsächlich verwirrt, da ich eher Störungen bei den S 3-6 erwartet hätte. Dank Mikals Post habe ich nun die Erklärung. :)

    Heute Nachmittag war ich in Bad Homburg:

    sevrb15fahrplanbadhomfberf.jpg

    ca. 17:00 Sichtung des SEV-Busses MTK-TB 881am vom Bahnhofseingang entferntesten Ende des Busbahnhofs. Da es keine gute Information über die Abfahrtsstelle innerhalb des Busbahnhof-Areals gibt - erst, wenn man direkt an der Abfahrtshaltestelle steht - betrachte ich 6 Minuten Umsteigezeit für Ortsunkundige als ausgesprochen sportlich. Ich treffe eine größere Gruppe von Fahrgästen, die allesamt sauer sind, weil sie teilweise schon seit einer Stunde warten. Anscheinend ist der Bus um 16:06 nicht gefahren. Ein Fahrgast berichtet von einer 4 Stunden-Tour am Abend des 13. Dezember. Vermutlich wegen Ausfällen und Orientierungsproblemen aufgrund schlechter Info.

    sevrb15badhomburg2301j1d51.jpg

    17:06 Der SEV-Bus fährt pünktlich ab.


    dfibadhomburgzob23010h2i9w.jpg

    17:10 An der DFI am bahnhofsseitigen Eingang des Busbahnhofs sind außer den Bus-Abfahrten auch diverse Bahn-Abfahrten angezeigt, die nur zum Teil der Realität entsprechen: Die S 5 hat nämlich eine Störung. Die RB 15 um 17:54 fährt dagegen tatsächlich 4 Minuten nach der angekündigten Zeit. :)


    sevrb15fahrplanbadhom16di7.jpg

    17:15 Auf dem Bahnsteig sehe ich sofort den aushängenden Fahrplan und die Wegweisung zum Busbahnhof. Dass die Fahrgäste raus zum Busbahnhof müssen, ist gut erklärt. Aber die Orientierung am Busbahnhof selbst fehlt.


    rsdvt554110badhomburgofduf.jpg

    17:57: Das Erstaunliche geschieht! Etwa 3 Minuten nach der angekündigten Abfahrtszeit erscheint der Wasserstoffzug VT-H (?) 554 110 / 610 zur Fahrt nach Brandoberndorf und fährt um 17:58 auch dorthin ab.


    dfibadhomburgzob230102tikr.jpg

    18:11 Merkwürdige Anzeige der DFI am Busbahnhof. Die Anzeige zeigt nämlich für 18:54 Uhr einen weiteren Zug und für 19:06 den SEV-Bus an. :/

    Ich mache mal hier weiter, obwohl es heute eine neue Störung ist - auf der gleichen Linie. Gleislatscher haben laut Durchsage den Betrieb vorübergehend lahmgelegt. Jetzt läuft es langsam wieder. Der erste Zug hat gerade wieder Bad Homburg erreicht.


    Gegen Dummheit (von Gleislatschern) kämpfen + frei nach Schiller - selbst Götter vergebens!