Beiträge von schocko-bertie

    Am Oberurseler Bahnhof befindet sich (hinter dem zum Umsetzen genutzten Gleis) die seit Jahren im Dornröschen Schlaf befindliche Abstellanlage mit 4 Gleisen (und auch die abgebaute Gleisverbindung zur Deutschen Bahn).


    Jetzt sind Bauarbeiten begonnen worden. Die Gleise in die Abstellanlage mit einer Signaltafel gesperrt worden. Und es lagern alte wie auch neue Schwellen.


    Was soll (um-)gebaut erden?

    Zitat

    Original von tamperer
    Wie kommst du darauf? Die Verstärker fahren doch. In der Früh-HVZ wird zwischen 7:30h und 8:30h zwischen Ginnheim und Adalbert-/Schloßstr. ( -> weiter zum Westbahnhof) alle 5 min. gefahren. In den Ferien verkehren diese allerdings nicht.


    wie ich darauf komme - nun, ich steige jeden tag am westbahnhof aus der s-bahn aus, und wenn ich mir die tramschienen so betrachte, dann sehen die reichlich 'unbenutzt' aus. aber mit täglich 4 zügen wird sich die abnutzung der schienen in engen grenzen halten.....

    und hier die antwort der traffiQ:



    Sehr geehrter Herr ..,


    vielen Dank nochmals für Ihre E-Mail und den damit verbundenen Hinweis zu den Umstiegszeiten von der U-Bahnlinie U3 auf die S-Bahnlinie S5 und umgekehrt. Hierzu möchten wir Ihnen gern folgende Informationen geben:


    Wir können Ihre Verärgerung gut nachvollziehen. Das im Vorfeld nicht absehbare Zusammentreffen von Bahnhofsumbau Oberursel, der zum Fahrplanwechsel beendet sein sollte und der Eröffnung der Stadtbahn Riedberg im Dezember 2010 ist bedauerlicherweise die Ursache für die geschilderte Situation.


    Leider kann man den Fahrplan der Linie U3 nicht kurzfristig dem jeweiligen Baufortschritt anpassen, da die Züge der Linien U1, U2, U3 und ab dem Fahrplanwechsel am 12.12.2010 die Linie U8 im Abstand von 2,5 Minuten über die Eschersheimer Landstraße und den anschließenden Tunnel zum Südbahnhof in Frankfurt führen, ohne dass sich die Züge gegenseitig behindern. Mit Hilfe einer so genannten Fahrplannetzgrafik wurden mehrere Lösungsszenarien entwickelt und bewertet. Jedoch konnte keine kurzfristige zufriedenstellende Lösung für die U3 gefunden werden.


    Nach Beendigung der Bauarbeiten am Bahnhof Oberursel, jetzt voraussichtlich im Frühjahr 2011, wird sich die Situation jedoch erheblich entspannen. Dann wird es einen direkten und stufenlosen Zugang von Bahnsteig zu Bahnsteig geben. Zudem erhält das Fahrpersonal der U-Bahnen nach Mitteilung der VGF künftig "online" Informationen über den S-Bahn-Verkehr, d.h. abends können U-Bahnen eine gewisse Zeit auf verspätete S-Bahnen warten.


    Wir bitten um Ihr Verständnis und bedauern im vorliegenden Fall keine andere Aussage treffen zu können.


    Bei Rückfragen oder Fragen zu anderen Themen rund um den Öffentlichen Personennahverkehr in Frankfurt am Main können Sie sich jederzeit gerne wieder an uns wenden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Die U3 in Oberursel- Hohemark fährt mit Beginn des neuen Fahrplanes ca. 2 Minuten später ab, da auf die Liegezeit in der Station Oberursel/Bahnhof verzichtet wird. Zeitgleich mit der Ankunft der U3 am Bahnhof in Oberursel kommt die S5 aus Bad Homburg in Richtung Frankfurt an.


    Die spätere Abfahrt hat zur Folge, dass ALLEN Umsteigern von der U3 in die S5 die S5 vor der Nase wegfährt, es sei denn es wird gerannt.


    Die spätere Abfahrt der U3 ist keine kundenfreundliche Änderung und sollte daher so rasch wie möglich zurückgenommen werden.

    ich wohne in oberursel auf der hohemarkstrasse, und die U3 fährt bei mir vor der tür vorbei. außerdem fahre ich mit der bahn zur arbeit.


    es ist schön, dass jetzt an den bahnsteigen "drilinge" halten können, aber bis auf einige wenige kurse zwischen 7.30 und 9.00 uhr (schülerverkehr) reicht ein "zwilling" vollständig aus (abends ab 21 uhr und sonntags vor 11 uhr sogar ein einzelwagen!).


    was sieht der vertrag der VGF mit der stadt oberursel vor?


    wenn dort kein betrieb mit drillingen vorgeschrieben ist, warum fährt die VGF mit drei wagen?!?

    Zitat

    Original von K-Wagen
    In der Verkehrsausschußsitzung am 12.12.2010 wurde der gemeinsame Antrag von CDU, GRÜNE und FDP angenommen, dass die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat beauftragen möge die Idee der Ginnheimer Kurve wohlwollend zu prüfen.


    glückwunsch - damit ist die erste "verwaltungshürde" genommen. ich drücke euch die daumen, dass auch die anderen gremien so positiv zustimmen!

    ein sehr interessanter vorschlag, und auch realistisch.


    wie ist die chance zur förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG)? ohne förderung nach dem GVFG haben auch die besten vorschläge keine realisierungs-chance....


    es bleibt zu hoffen, dass die poliitk anregungen 'aus dem volk' ernst nimmt und auch umsetzt.

    hier die meldeung aus dem hr-text:


    FRANKFURT: Nach dem Zusammenprall mit einer U-Bahn ist am Montag eine 91-jährige Frau gestorben. Sie habe die Eschersheimer Landstraße trotz roter Fußgängerampel überquert, berichtete die Verkehrsgesellschaft VGF. Von den Fahrgästen wurde niemand verletzt. Auf der oberirdischen Strecke starben in diesem Jahr bereits drei Fußgänger bei Zusammenstößen mit U-Bahnen.

    Wenn das Gewicht des Technischen Rathauses nicht mehr auf der U-Bahnstation lastet, kann durchaus eine Hebung des Stationsbauwerkes erfolgen.


    Als das Zürich-Haus am Opernplatz abgerissen wurde und nur noch die Tiefgarage übrig war, hat sich die Tiefgarage und die daneben liegende U-Bahnstation "Alte Oper" gehoben. Zwar nur um Zentimeter, aber messbar.


    Die VGF dürfte also die Problematik kennen und dementsprechend Vorsorge treffen.