Beiträge von S-Wagen 253

    Der 5-Minuten-Takt ist zuviel für die Nachfrage der U5, soweit gebe ich dir recht. Die 2-Wagen-Zügelchen zeigen das auf. Aber welche Alternative schlägst Du vor? Denn 7,5-Minuten-Takt ist nicht möglich, sondern nur etwas, das zum 5-Minuten-Takt auf der U4 passt.

    Der Einsatz von zwei-Wagen-Zügen ist eher historischer und infrastruktureller Natur. Mit der Verlängerung in das Europaviertel sind auch drei-Wagen-Züge geplant.


    Die Auslastung ist für zwei-Wagen-Züge ausreichend, eine Einkürzung auf z.B. einen 10-Minuten-Takt ist m.E. auch nicht förderlich. Gerade auf der "Stammstrecke" zwischen Konstablerwache und Hauptbahnhof sind zwei Linien im 5-Minuten-Takt zur HVZ sinnvoll.

    Wie bereits an anderer Stelle erwähnt:

    Der notwendige Dispositionsbedarf ist nicht mehr händelbar.


    Planerisch ist vieles möglich, ad hoc sieht das ganz anders aus.

    Das Tf Problem bekäme man etwas entschärft, wenn die Schichten Linienrein wären, also 4-6 Stunden fahren, Pause und nochmal 4-6 Stunden auf der selben Linie fahren. Ist meines Wissens in Frankfurt nicht der Fall und bringt andere Nachteile mit sich (Beispiel würden die Tf der Außenstellen dann nurnoch eine Linie fahren und sind wiederum im Störungsfall nicht so flexibel einsetzbar).


    Es wäre schön, wenn sich aus diesen ganzen Themen etwas mehr politischer Druck ergeben würde, der für die nächste Ausschreibung mehr resilienz in das System bringen würde.

    Dann noch - jedenfalls bei mir- keine Ansage im Zug, keine Ansage am Bahnhof, noch nicht mal auf Deutsch. Meiner Meinung nach müssen da am Flughafen Leute hingestellt werden. Über Plakate oder die RMV-App erreicht man die Klientel nicht. Oder es wird jemand am Südbahnhof durchgeschickt? Die S8 scheint da Aufenthalt zu haben.

    Schwierig. Ist ja "planmäßig" so. Die von Dir angesprochenen Touristen sind im Zweifelsfall diejenigen, die dem Einheimischen die Google Maps Verbindung unter die Nase halten mit der Folge, dass der Einheimische von der "Umleitung" Kenntnis erlangt.

    Aber mal ganz ehrlich, wenn ich für eine ICE-Fahrt von FFM nach Aschaffenburg (die Fahrzeiten sind sogar teilweise länger als zu 103-Zeiten mit 600 to-ICs) EUR 25 und mehr hinblättern soll (selbst mit BC25 sind das noch um die 20 Taler), das bucht doch niemand mehr. Und gerade heutzutage bei überfüllten Regios könnte man hier durchaus Geld verdienen. Vor 2 Jahren zahlte man noch 1/3 weniger. Diese Kunden sind längst wieder aufs Auto abgewandert.


    Man muss eben auch die Umstände betrachten. Ständig Fahrzeugstörungen, dazu nichtbesetzte Stellwerke und das Baustellenchaos - alles zusammen macht eben Geld verdienen unmöglich. Fahrgäste vergrault man so definitiv und DB Cashback hat auch mehr als genug zutun ....^^^^^^


    Frühaufsteher könnten morgen um 05:54 Uhr oder 06:19 Uhr für 6,99€ von Frankfurt(M) Hbf nach Aschaffenburg Hbf reisen. Selbst zu bester "Berufsverkehr"-Lage um 15:54, 16:54 und 17:54 Uhr würde die Fahrt 17,99€ kosten, was ich im Verhältnis zum RMV-Tarif (15,30€, fairerweise mit Vor-/Nachlauf ÖPNV) ein durchaus gutes Angebot finde.


    Es ist wahrlich nicht alles gut, meines Erachtens kann man aber zurzeit wirklich günstig mit der Eisenbahn in Deutschland verreisen, sofern man die ein oder andere Einschränkung in Kauf nimmt. Und nein, Verspätungen entstehen in aller Regel nicht vorsätzlich ;)

    Ich ringe wirklich nach Fassung. Wie kann man das nur so maximal verkacken wie die DB?

    Ob es bei einem anderen EVU signifikant besser laufen würde? Darüber kann gerne diskutiert werden.


    Ein anderer Denkanstoß: Warum hat der Besteller keine Mindestbesetzung in disponierenden Bereichen gefordert?*


    Es ist m.E. nicht mehr möglich das aktuelle Störgeschehen mit Leitstellenstrukturen aus den 2010er Jahren zu händeln. Hier müsste massiv aufgebaut werden oder auf KI oder dergleichen gesetzt werden.


    *natürlich war dies zur Ausschreibung noch nicht bekannt. Die Erkenntnis sollte aber in die kommende Ausschreibung einfließen.

    kann man mal wieder auf das eigentliche Thema zurückkommen, es nervt langsam, wie von einigen Themen abgeschweift wird.


    Das eigentliche Thema wird aktuell breit diskutiert, nämlich der Einsatz von "Historischen Wagen im Linienbetrieb" und die daraus resultierenden Schwierigkeiten für Fahrgäste.


    Die aktuelle Diskussion scheint mir wesentlich inhaltsvoller als "148 heute auf 1561 und 138 auf 1111".

    Was auch sehr begrüßenswert wäre, da die eh meistens leer ist oder von Jugendlichen belagert wird, bei denen sich die Kontrolleure nicht trauen sie da raus zu werden. Die ist totale Platzverschwendung.

    Kann ich beides nicht bestätigen, wenn auch DB Sicherheit bei der Nutzung der 1. Klasse ohne entsprechenden Fahrschein meist recht kulant ist und die betroffenen Reisenden lediglich in die 2. Klasse schickt.

    Der Abschnitt Kelsterbach - Wiesbaden wird heute und morgen ohnehin baustellenbedingt im SEV bedient - die Strecke ist gesperrt. Aus diesem Grund werden die dort verkehrenden Regionalbahnen über Höchst umgeleitet.


    Als Ergebnis wird der Flughafen aktuell nur von 2 Fahrten S9 pro Stunde bedient, und diese fahren jeweils nur mit 2 Zugteilen (natürlich schafft es die DB nicht diese Züge auf 3 Zugteile zu verstärken, obwohl genügend zur Verfügung stehen sollten.


    Durch den Entfall des Regionalverkehrs (die RB 58 fährt im übrigen auch nur zwischen Laufach und Hanau) ist das Angebot noch stärker eingeschränkt.

    Ich bin etwas überrascht dass da noch in Aufzug investiert wird.

    Dachte dass mit Inbetriebnahme der S-Bahn die Bahnsteige oben stillgelegt werden.

    Ich ging bislang davon aus, dass es auch weiterhin Regionalzüge auf der Nordmainischen Strecke geben wird, die dann nurnoch in Frankfurt Ost halten.

    Schwierig sind m.E. auch die morgendlichen "Ex-Zwischentakte", die nun Friedberg - Darmstadt fahren, hier entstehen vor Bad Vilbel z.T. empfindliche Verspätungen.

    Ein Eingreifen für EVU-Leitstelle der S-Bahn ist nicht gerade einfach, da ein vorzeitiges Wenden in Frankfurt Süd oder Langen die von Darkside beschriebenen Probleme fördert.

    "Immerhin" wird der neue Bahnhof Eschersheim nun desöfteren in seiner Funktion als "Bahnhof" genutzt und S-Bahnen wenden dort vorzeitig, teilweise wird die S6 nun auch nach Rödelheim "abgeleitet" um dort zu wenden.

    Dass die HLB Fahrgastinformation in der Auskunft nicht kann ist ja nichts neues, deswegen habe ich wie oben erwähnt auf deren Webseite geschaut.


    Scheinbar haben wir hier eine sehr unterschiedliche Wahrnehmung.

    Mittlerweile ist die HLB dort meines Erachtens sehr vorbildlich unterwegs, bei allen Störungen auf dem Aschaffenburger Ast waren in den letzten Wochen die Ersatzzüge korrekt gepflegt und weitgehende Informationen zum SEV verfügbar.

    Zwischen den Stationen Mühlberg und Kaiserlei befindet sich zwischen den Einfahr-/Ausfahrsignalen am Bahnhof Mühlberg ein Weichentrapez, über das früher mal umgesetzt wurde. Mit der Weiterführung nach Offenbach wurden die Gleise hinter Mühlberg zur freien Strecke, sodass Rangieren nicht mehr möglich ist (glaube, die neuen Ks-Signale haben dort auch kein Sh1 verbaut, bin mir aber nicht sicher).


    Wieso sollte ein Umsetzen nicht mehr möglich sein?
    Wenn die Daten auf OpenRailwayMap passen, dann sind am Bahnsteigende Richtung Kaiserlai die Ausfahrsignale sowie auf der "Rampe" vom Kaiserlei kommend die Einfahrsignale des Bf Mühlberg (der vermutlich mittlerweile ein Btf von Frankfurt(M) Hbf ist?).

    Demzufolge ist ein Umsetzen als Rangierfahrt möglich, dies geht grundsätzlich auch ohne ein Sh 1 am Asig, wenngleich die Arbeitsbelastung des Fdl dadurch erheblich steigt. Weiterhin könnte aus Arbeitsschutzründen ein Umsetzen nur mit zwei Tf darstellbar sein, aber auch das ist kein unlösbares Problem.


    Die Frage ist eher: Rechtfertigen die Reisendenzahlen am Mühlberg dieses Unterfangen.