Beiträge von S-Wagen 253

    Man muss das auch so sehen: Halte ich lieber in Mainhausen-Zellhausen, um - wenn überhaupt jemand einsteigt - 2 Leute mitzunehmen, oder lasse ich den Halt lieber aus und sorge dafür, dass mindestens 10 Leute ihren Anschluss in Babenhausen erreichen?


    Die Frage, die sich mir stellt:
    Ist dem denn überhaupt so?


    Subjektiv empfunden konnte ich bislang keine großen Umsteigeaktivitäten zwischen VIAS und HLB in Babenhausen feststellen.

    Möglicherweise auch, weil der Umstieg bekannt dazu ist, verpasst zu werden und man im schlimmsten Fall dann eine Stunde in Babenhausen warten muss, nichtsdestotrotz sind bei den letzten zehn Fahrten, bei denen durch den Tf kurz ( < 1 Minute) gewartet wurde, niemand umgestiegen.

    Nein. Wie bei jeder Ausschreibung werden erstmal Fahrzeugangebote eingeholt, unter der Voraussetzung des Zuschlags. Auf dem RE30 werden wir wenn die DB gewinnt nur das Orginal sehen.

    Bei der nächsten Ausschreibung ist dann Start an der Reihe!


    Diese Ausschreibung könnte tatsächlich recht spannend werden, da man im Grunde ein recht einfaches Netz hat und keine Spezifikationen wie Lokbespannte Züge mit Dosto etc. gefordert sind.

    Der verbliebene Tunnelstutzen ist max. 90 m lang, rein platzmäßig könnten zwei 3er-Traktionen reinpassen.


    Ein Wenden im Tunnelstutzen hätte allerdings den Nachteil, dass das Streckengleis Hauptwache - Willy-Brandt-Platz bei der Rückfahrt in die Station Hauptwache wieder gekreuzt werden muss.

    Perfekt wäre ein Wendegleis wie am Eschenheimer Tor, nur eben in südliche Richtung nutzbar.


    Eventuell kennt sich hier ja jemand rudimentär mit Tunnelbauten aus und kann eine Information dazu geben, wie schwer (oder aber leicht) es ist, einen bestehenden Tunnel zu verbreitern...

    Lz kommen auf der SFS KRM in der Regel auch nicht vor. Bau- und Abschleppleistungen laufen unter besonderen Bedingungen.


    Meines Wissens nach gibt es zur Zeit mindestens ein planmäßiges Lz-Zugpaar auf oben besagter Strecke, welches mit gewöhnlichen Fahrplänen verkehrt.


    Doch. Zwingend Druckertüchtigung (wird an den Fahrzeugen mit "(p)" gekennzeichnet), im Abschnitt Raunheim- Siegburg aktuell LZB CE sowie nach 203x definitiv ETCS L 2.3 o.S. also ohne Signalführung und ohne PZB als Rückfallebene.

    Das ist aber Standard auf Strecken, auf denen in Tunneln Zugbegegnungen mit V > 250 km/h stattfinden.


    Zitat

    Diese harten Anforderungen erfüllen aktuell nur der ICE3 (BR 403, 406, 407 ), der neue ICE3neo (BR 408, kommt ab 2022) und die ICE4 12- und 13-Teiler


    Wo geht das hervor?

    Dann dürften Lz-fahrende Lokomotiven beispielsweise die Strecke auch nicht befahren.

    Anmerkung zur SFS - Auch wenn es offensichtlich sein sollte:


    Selbstverständlich wird mit dem Bau der Wallauer Spange die gesamte Strecke vom Abzweig Mönchswald bis Wiesbaden eine ganz normale Verkehrsfreigabe für alle Fahrzeuge bekommen, die die Netzzugangsbedingungen der DB Netz erfüllen. Die Beschränkung auf 403&Co. gilt heute nur schon jeweils ab den Abzweigen weil es dahinter keine betriebliche Notwendigkeit für andere Fahrzeuge gibt...


    Meines Wissens nach gibt es für die KRM keine "besonderen" Anforderungen mehr.


    Der Passus mit der zwingend vorhandenen Wirbelstrombremse als Betriebsbremse wurde vor einigen Jahren aus den SNB entfernt, ob das etwas mit dem Einsatz der BR 412 zu tun hat oder andere Gründe, kann ich nicht sagen.

    Wie anderswo schon geschrieben: Altbaustrecke ohne Halt würde etwa 10 Minuten sparen. Das ist nicht sinnvoll.


    SFS mit 160 km/h ist aber auch nicht gerade sinnvoll, da macht man sich einige Fv-Trassen kaputt.


    Darüber hinaus ist das Fernverkehrsangebot zwischen Kassel und Göttingen schon überdurchschnittlich gut, sodass ich es eher präferieren würde (sofern die Nachfrage da ist) den FV dort für NV Reisende freizugeben.


    Schaut man eine bisschen weiter nach Norden wird man feststellen, dass (zumindest vor Corona) Göttingen - Hannover eine starke Pendlerstrecke ist, bei denen der "normale" Pendler eben auch mit Fernverkehrsstreckenzeitkarten unterwegs ist - wieso ist dies dem Pendler von Kassel nach Göttingen nicht zumutbar?

    Ein allgemein subventionierter Verkehr für den kleinen Geldbeutel über Eichenberg und für den zeitbedachten Studenten / Arbeiter / Angestellten geht es dann eben für einen Groschen mehr über Jühnde im Fernverkehr ans Ziel.

    Mir stellt sich eher die Frage, wieso man auf "Biegen und Brechen" in Ober-Roden an der Zugbildung rumbasteln möchte.

    Eppertshausen, Münster und Dieburg mit 210m Bahnsteigen ausrüsten steigert die Betriebsqualität ungemein und würde höchstens ein Fahrzeug mehr kosten. Bei der von Darkside angesprochenen "direkten Wende" ist der Fahrzeugbedarf sogar gleich...

    Was den Fahrgästen hier zugemutet wird, grenzt schon an eine Zumutung. Es soll ja auch Reisende geben von Koblenz nach FFM, zumal die zweistündlich durchgehenden IC jetzt fast durchweg überteuerte ICEs sind. 1/3 weniger Sitzplätze pro ET kommt auch noch dazu, gerade jetzt in Coronazeiten.

    Stimmt, 2,80€ sind für einen erhöhten Komfort, mit Speisewagen und weiteren Annehmlichkeiten gegenüber dem Regionalverkehr, sind natürlich maßlos überteuert!

    Das man für eine Fahrt morgen früh sogar 4€ weniger zahlen würde, wenn man auf der genannten Relation den ICE nutzt, ist natürlich auch unerhört!


    Ja, die 425er mögen nicht dem "gewohnten" Süwex Standard entsprechen, meines Erachtens nach ist dieser für subventionierten Nahverkehr ohnehin zu hoch - für Strecken wie Mannheim - Saarbrücken oder aber Frankfurt - Koblenz sollten Fernverkehrszüge der Standard sein.

    Die Verlängerung zum Mühlberg ist meiner Meinung nach nicht erforderlich. Hier fährt bereits die S-Bahn zum Flughafen. Also kein Bedarf für die Verlängerung der Expressbusse.


    Mit dem Argument hätte man den X61 gar nicht einführen brauchen, da es 1,5 Fahrten des Regionalverkehrs pro Stunde von Frankfurt Süd direkt zum Flughafen gibt, die sogar schneller sind als der Bus.

    Für welche Linie ist denn neue Warteposition in der Schweizer Straße kurz vor der Haltestelle "Südbf / Schweizerstraße"?

    Es gibt nicht nur Vorteile, aber dennoch einige und zwar auch was den Störungsfall betrifft. Die Konstruktion am Westbahnhof würde eine deutlich flexiblere Betriebsabwicklung ermöglichen. 6 Wochen die 17 einstellen, weil am Platz der Republik die Gleise getauscht werden, wären dann nicht mehr notwendig.



    Einfacher wäre es dennoch, die Fahrsignalanlage im Bereich Varrentrappstraße so umzubauen, dass ein Wenden in selbiger möglich wäre.

    Am Besten natürlich aus beiden Richtungen, so wäre ein Inselbetrieb der 17 vom Rebstockbad kommend möglich sowie ein vorzeitiges enden der 16 oder 17 von der Messe kommend.

    Da diese beiden Züge lediglich von Frankfurt nach Hanau und nicht zurück fahren, (deren Gegenstücke sind RE54 aus Bamberg), sehe ich tatsächlich fahrplantechnische Gründe.

    Ich glaube nicht, dass ausgrechnet diese beiden Zügen von Frankfurt nach Offenbach, oder von Offenbach nach Hanau besonders stark nachgefragt sind, über Maintal sind diese Züge meiner Meinung besser aufgehoben (anderes Thema).

    Langfristig soll der MSE ausschließlich ja über Maintal verkehren.


    Der Grund ist die hohe Nachfrage auf der nordmainischen Strecke, die nicht durch zwei Twindexx zzgl den durchfahrenden Reisenden aufgenommen werden kann.

    Deshalb verkehren diese Züge zusätzlich und auch nur in Richtung Hanau.


    Langfristig wird es nordmainisch nunmal die S-Bahn geben, wenn dies der Fall ist sind eventuell Trassen für "die Bembel" bis Frankfurt Ost frei und dann muss "die Bembel" auch keine zusätzlichen Reisenden zwischen Hanau und Frankfurt aufnehmen.


    Baulich scheitert das nicht, allerdings verkehrlich.

    Es hat schon seine Gründe, weshalb um 15:30 und um 17:30 ein zusätzlicher Umlauf auf der RB 58 eingeschert wird und der RE 54 über Offenbach fährt.


    Darüber hinaus müsste man zwischen Frankfurt Ost und Hanau die Fahrzeiten an die schwacher motorisierten Fahrzeuge anpassen, dort gibt es zur HVZ selbst bei den 1440ern der HLB kaum eine Fahrzeitreserve.


    Wenn man an der Endstation also noch etwas frische Luft haben möchte, könnte man ja in der Lichtschranke stehen. Man muss halt nur auf die genaue Handyuhr schauen und rechtzeitig vor Abfahrt reingehen (so mein Gedanke).


    Es gibt durchaus Triebzüge im Nahverkehr, die dieses "Verhalten" der Reisenden mit einer Störungmeldung an den Tf weitergeben.


    Gründe hierfür können u.a. darin begründet sein, dass bei normaler Benutzung die Lichtschranke nicht kontinuirlich unterbrochen ist.

    Im Gallus wird am kommenden Sonntag (06.12.2020) eine Bombe entschärft.


    Im Bereich des Sperrgebietes liegen, u.a. Zulaufstecken zum Frankfurter Hauptbahnhof und betriebswichtige Gebäude der DB.

    Deshalb wird es vermutlich zu größeren Einschränkungen im Eisenbahnverkehr kommen.


    Eine Karte und etwas Text dazu gibt es beim HR.