Beiträge von S-Wagen 253

    Nein, spannend wird da gar nichts. Wie gesagt, viele Betriebe arbeiten mit Blockpausen und da die meisten eine Taktfolge haben, die auf 30 hinausläuft (wie z. B. bei den üblichen Takten 5, 6, 7 1/2, 10, 15 automatisch gegeben), müßte es ja ständig irgendwo knarzen. Tut es aber nicht. Im übrigen gleicht sich vieles auch aus. Wer mit einer Minute Verspätung ankommt, hat nur 29 Minuten, dafür freut sich die Kollegin oder der Kollege über 31 Minuten und nächstens ist es andersrum...


    Das Arbeitszeitgesetzt spricht allerdings eindeutig von einer Pause von 30 Minuten. Demzufolge reicht eine Pause von 29 Minuten leider nicht aus*.

    Es mag sein, dass es Mitarbeiter gibt die dennoch das Fahrzeug auch nach 28 oder 29 Minuten wieder übernehmen, korrekt ist dies allerdings nicht.


    *Es sei denn, die Pause kann auch in zwei 15 Minuten Blöcke geteilt werden.

    Merkwürdig, daß das seit Jahrzehnten in vielen anderen Städten genau so funktioniert. Dann würden die ja alle illegale Pausenregelungen haben, oder?

    Würdest du meinen Beitrag vollständig lesen (oder gleich vollständig zitieren), dann würde Dir auffallen, dass es sich bei meiner Formulierung um ein Soll handelt, welches der Betriebsqualität förderlich ist.


    Rein rechtlich sind natürlich sehr gewagte Konstellationen möglich, u.a. eine Arbeitszeit von 6 Stunden bis zur ersten Pause. Spannend wird das alles im Verspätungsfall und wenn das Fahrpersonal seine Rechte und Pflichten hinsichtlich des Arbeitszeitgesetzes kennt und anwendet...

    Und Pausen über 30 Minuten müssen ja bei sauberen Grundtakten nicht sein.

    Wenn die Pausenzeit 30 Minuten tragen soll, dann sollte die Zeit zwischen den Fahrzeugen mehr als 30 Minute betragen.

    Ansonsten hat man im Verspätungsfall einen schönen Domino-effekt, wenn der Zug 30 Minuten später dann die Verspätung des abgegenen Zuges erhält, da der Fahrer seine 30 Minuten Pause machen muss...

    Könnte man sich eventuell darauf verständigen, nicht jede Sichtungsmeldung eines Pt-Wagens hier zu posten?


    Die Pt gehören nunmal zum "normalen" Fuhrpark und sind regelmäßig auf 15, 17, 18 und 20 anzutreffen.


    Sofern es einen davon abweichenden Einsatz oder einen Einsatz des O-Wagens bzw noch älteren Fahrzeugen gibt ist das sicherlich für viele User interessant, eine standardmäßige Pt-Wagen Sichtung dagegen eher weniger.

    Bei den S-Bahnen gibt es diesmal keine weitere Ausweitung des 15-Minuten-Taktes (zumindest hab ich keine gefunden).

    Die RB 75 fährt - wie bereits bekannt war - künftig montags bis freitags auch zwischen Aschaffenburg und Darmstadt tagsüber die ganze Zeit im Halbstundentakt (ca. bis 21 Uhr). Samstags gibt es jedoch auch weiterhin leider nur zwischen Darmstadt und Wiesbaden teilweise einen 30 Minuten Takt, da hätte ich mir mehr gewünscht


    Wozu soll der 30 Minuten Takt auf der RB 75 östlich von Darmstadt denn am Samstag dienen?

    Diesen bräuchte man selbst heute eigentlich nur zwischen 6 und 9 und 15 und 18 Uhr, und selbst dort sind zweimal 1440 meist zu viel.


    Verbesserungswürdig wäre höchstens der Frühverkehr am Sonntag sowie So-Do der Verkehr am späten Abend. Doch auch dort ist die Nachfrage östlich von Darmstadt wesentlich geringer als westlich.

    Sinnvoll wäre da eher ein Halbstundentakt am Sonntag zwischen Darmstadt und Wiesbaden. Dieser dann mit einzeln fahrenden 1440ern um auf das stärken bzw schwächen in Darmstadt Hbf verzichten zu können, welches zur Zeit sonntags praktiziert wird.

    Interessant das die DB mehr Fahrzeuge ausschreibt. Echt mal hoffen das dass nicht wie beim Süd-Hessen Netz ausgeht :(


    Ich hoffe auch nicht, dass ein leistungsfähiges Eisenbahnverkehrsunternehmen (wie im SHU-Netz) die Ausschreibung gewinnt.


    Nahverkehr ohne Zugausfälle, fehlenden Zugteilen und wenigen EVU-bedingten Verspätungen macht wirklich keinen Spaß, da könnte man ja tatsächlich Pendler aus dem Auto in den Zug holen...

    Ich kann dir aus Erfahrung von der Main-Weser-Bahn sagen, dass das zwar rechnerisch funktioniert, aber die meisten Lokführer von, vor allem schweren, Güterzugen weit unter der Bremskurve fahren. Sobald die Tfs spitzkriegen, dass sie hinter einer S-Bahn fahren, haben sie keine Motivation mehr, nach jedem abbremsen wieder zu beschleunigen, also rollen sie lieber mit 40kmh vor sich hin, selbst wenn dann mal Fahrt erwarten kommt, wird nicht voll beschleunigt, sondern gaaaanz langsam. Wir probieren es immer mal wieder und meistens läuft die nachfolgende S-Bahn auf den Güterzug dazwischen auf.

    Das lässt sich meiner Meinung nach mit proaktiver Kommunikation durch die Netzdisposition beheben Wenn dem Tf mitgeteilt wird, dass die S-Bahn eben bis Groß Karben davor ist, wird der Tf seine Fahrweise entsprechend anpassen und spätestens am "Fahrt erwarten" zeigenden Einfahrvorsignal von Groß Karben wieder beschleunigen.

    Wenn man das allerdings "aussitzt" ist es klar, dass der Tf erstmal verstehen muss das er nun "freie Bahn" hat, ein Vr 1 reicht dafür nicht aus ;)

    ich halte die Linie 15ost und 20 für überflüssigen Luxus.


    weder der 5minTakt zum Rebstock

    noch zur Bürostadt zusätzlich zur Sbahn müssen sein.

    ebenso der 5minTakt zur Schießhüttenstraße, sinnvoll ist nur der Bereich der HanauerLand vom Ostbf bis Riederhöfe.

    Bist Du denn mal zur HVZ mit der 17 von der City West zum Hauptbahnhof gefahren?

    Die Linie wird besser angenommen, als man es sich 2002 (?) zur Eröffnung gedacht hatte.

    Der 7,5er Takt bringt zur Zeit eine nicht unerhebliche Anzahl an stehenden Fahrgästen mit, sodass man einen perspektivischen 5 Minuten Takt mehr als begrüßen kann.


    Alles in allem stelle ich mir aber die Frage, ob dieser "durchgängige 10 Minutentakt" wirkilich bedarfsorientiert ist.

    Mo-Fr zwischen 6 und 9 mag ein 5 Minuten Takt in die City West sinnvoll sein, Sonntagnachmittag aber eher nicht...

    Was willst Du denn da anpassen? Solange Du keine "LZB" hast, die die Bremskurve permanent überwacht, kannst Du die Auffahrt auf den Prellbock nicht vermeiden. Denn jedwede sonstige Geschwindigkeitsprüfung ist ein rein singuläres Ereignis. Selbst wenn Du (Beispiel) 10 Meter vor dem Prellbock auf 10 km/h prüfst, heißt das nicht, daß das Fahrzeug ab Meter 9,99 nicht doch wieder beschleunigt.

    Außer, Du möchtest den Zug in die Station reinschleichen und deutlich vor dem Prellbock halten lassen (Fahrzeitverlängerung, Bahnsteiglänge, weitere Wege für die Fahrgäste...)


    Mir ist die funktionsweise einer punktförmigen Zugbeeinflussung durchaus bekannt. Würde man im Fall Ginnheim allerdings im Bereich der Bahnsteigmitte eine >Geschwindigkeit einfügen, die unter der Geschwindigkeit der letzten beiden Auffahrten liegt< "V-Prüfung" haben, dann hätte man zumindest eine deutliche Risikominimierung.


    Gleiches gibt es bei der "großen Bahn" ja ebenfalls, nur ist es dort mit 500 Hz Magneten realisiert...

    Wäre es nicht möglich, stattdessen die langgezogene Rasenfläche südlich der Sandhofstraße neben der Strecke zu nutzen? Vielleicht könnte man die Streckengleise auseinanderziehen und ein Wendegleis in die Mitte bauen?


    Möglich natürlich, könnte man gegenrechnen mit dem Aufwand, zum Stadion weiterzufahren.


    Sollte man einmal gesondert untersuchen, am besten im Rahmen einer neuen Liniennetzgestaltung :S


    Langfristig gesehen dürfe neben der Einsparung von X Kursen und somit auch Fahrzeugen die Betriebsqualität profitieren.

    In einer Wendeanlage kann ein Zug bekanntermaßen auch eine Zeit lang stehen um beispielsweise dem Fahrer eine Pause zu ermöglichen oder einfach die Zeit bis zum Fahrplanmäßigen Wiedereinscheren abzustehen.

    Komische Ellipse in deine Argumentation: Römerstadt und Wendeanlage Nieder-Eschbach sind wesentlich anders gegen Zutritt von unbefugten gesichert.

    Sehe ich jetzt nicht so, zumal heute schon Züge über 30 Minuten in Nieder-Eschbach und an der Hohenmark stehen ohne reihenweise beschmiert zu werden.

    Nach Deiner Argumentation dürften Züge nirgends stehen, denn sie könnten ja besprayt werden.
    In Städten mit "richter" Graffitigefahr wie z.B. Berlin werden die Züge auch ganz gerne mal beim Halt an einem Bahnhof besprüht.


    Hast Du vielleicht noch Argumente außerhalb des Bereiches "war schon immer so" und "aber es könnte ja zu Vandalismus kommen"?


    Zum Thema Fahrzeugreinigung:

    Dann fährt das Reinigungsunternehmen eben nach Nieder-Eschbach um dort den Zug zu reinigen.
    In diesem Zusammenhang für baeuchle schoneinmal prophylaktisch: Wie werden die Wagen gereinigt, die am Eschenheimter Tor abgestellt werden?

    "Toller" und vor allem teurer Nachtdienst. Ich würde mich bedanken, mir die Nacht in einem U-5 Wagen um die Ohren hauen zu dürfen.:rolleyes:


    Dritter Versuch: Die Frage ist ja. in wiefern stehen Lohnkosten gegen die Betriebskosten der "unnötigen Fahrten".


    Man kann (um auch wieder etwas zum Thema zurück zu kommen) einen Betriebshof auch so planen, dass man solche "Außenwender" gar nicht in die Kapazität einrechnet. Berlin hat dies z.B. im Busbereich so getan, dadurch das es dort recht viel Nachtverkehr gibt ist immer eine recht hohe Anzahl an Fahrzeugen unterwegs,


    Um wieder etwas ins Off-Topic zu gehen:

    Du würdest Dich bedanken, ich würde mich freuen!

    So hätte ich 90 Minuten bezahlte Pause, müsste nicht um 2 Uhr in Heddernheim "stranden", wenn ich kein Auto hätte, und hätte auch keinen Dienstbeginn gegen 3 Uhr, vor dem ein Schlafen für alle "Eulen" ziemlich unmöglich ist.

    Wenn der Dienst dann, wie eine "normale Nachtschicht", gegen 6 endet, kann normal per U-Bahn nach Hause gefahren werden und der Kollege des Frühdienstes hat noch ein wenig schlafen können ;)

    Die weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten in beispielsweise Nieder-Eschbach hat Combino ja bereits erläurtert :thumbup:

    Dann riecht's morgens aber immer so schön nach Farbe, davon wird die Fahrerin dann high und baut einen Unfall (oder vielleicht gibt es andere negative Nebenwirkungen des Farbgeruchs, die dem ein oder anderen hier einfallen könnten).

    Komisches Argument, aus Angst vor Graffiti schäden die Züge dort nicht abzustellen.

    In der Römerstadt funktioniert das Abstellen ja auch und das noch über einen längeren Zeitraum.


    Dann darfst Du auch dem / der Personal auch das Taxi um 01:53 Uhrnach hause spendieren.


    Wieso das? Der Fahrer würde die Zeit ja auf dem Zug verbringen, demzufolge hätte er einen Nachtdienst.

    Die Überlegung besteht ja gerade darin, die Fahrkosten gegen die Lohnkosten des Personales aufzurechnen.

    Geradezu absurd erscheint es mir, wenn ein Zug der Linie U2 von Heddernheim morgens als Erstes nach Bad Homburg fährt und als letzte Fahrt von Nieder-Eschbach nach Heddernheim ausschiebt.)


    Es liegt tatsächlich nahe, den letzten Zug einfach in Nieder-Eschbach stehen zu lassen um sich die (Leer)fahrten nach Heddernheim zu sparen. In Nieder-Eschbach müsste dafür ein Zug von 01:53 bis 03:36 stehen - wäre jedenfalls eine interessante Rechnung die Fahrtkosten mit den Lohnkosten des Fahrpersonales aufzurechnen.

    Im Bereich der S-Bahn München wird dies mitunter so gehandhabt, auch DB Regio stellt meines Wissens in Bad Soden Salmünster über Nacht Züge ab, welche durch das Personal weiterhin besetzt sind, da dort keine Einsatzstelle vorhanden ist.

    Schade, dass man keinen Mut hat die Straßenbahnlinien auch unter der Woche nachts fahren zu lassen.

    Gerade die Einführung der N11 lädt doch zum schmunzeln ein, wie viele sinnvolle (!) durchgehende Fahrten wird diese Linie haben 2 oder sogar 3?

    Noch eine andere Frage zum weiß-blinendem (EBO) BÜ-Signal für den Tf:

    Ich denke, dass der gelbe Punkt auf dem Signal dem Tf im Dunkeln vom Triebfahrzeug angeleuchtet hilft zu zeigen, wo er das Blinklicht gleich erwarten kann bzw. bremsen muss, wenn es eben dort nicht kommt.


    Aber was ist bei starkem Nebel tagsüber? Entweder sehr anstrengend für die Tf oder gilt dann reduzierte Geschwindigkeit?


    Der alleinige "gelbe Punkt" ist ein vollwertiges Signal, nämlich das Bü 0 "Halt vor dem Bahnübergang. Weiterfahrt nach Sicherung"


    Darüber hinaus muss der Triebfahrzeugführer, zumindest bei signalgeführten Zügen, die Geschwindigkeit des Zuges ermäßigen, wenn er aufgrund äußerer Einflüsse die Signale an der Strecke nicht eindeutig bestimmen kann.