Beiträge von S-Wagen 253

    Homburger Damm?


    Ja, die DB ist da recht schmerzlos.


    Wieso ist die DB da relativ "schmerzlos"?

    Baumaßnahmen der DB Netz AG werden i.d.R. Jahre im Vorraus geplant und so auch veröffentlicht.


    Zumal die fehlenden Verbindungen auf der S1 und S2 nun keinen großen Ersatz für die Bauarbeiten auf der A-Strecke

    geboten hätten, da wären Ausfälle auf der S3-6 schon empfindlicher gewesen.

    - nicht nur wegen der notorischen Verspätungen der Linien S 8 / 9.


    Seitdem Du nicht mehr das Fahrrad anpreisen kannst musst Du nun in jedem Beiträg gegen die S-Bahn wettern?
    So notorisch können die Verspätungen eigentlich gar nicht sein, als das man mit einem Bus schneller am Flughafen wäre...



    Zurück zum eigentlichen Thema der Linie 35:
    Auch durch eine Verknüpfung der Linienwege werden sich die Fahrgastzahlen auf den Lerchesberg nicht erhöhen.
    Deshalb dürfte es sinnvoll sein die Linie auf ihrem aktuellen Linienweg zu belassen und dafür mit Kleinbussen betreibt.


    Eventuell ergibt in diesem Zusammenhang eine neue Bündesaufteilung Sinn, bei der sämtliche Kleinbuslinien im Süden gebündelt werden könnten (35, 81, 82, zukünftig 84).


    Dann kam heute dieser Artikel hinzu, wo man kommentieren kann, was so im Nahverkehr schiefläuft:
    Pendeln mit der S9: Die S-Bahn mit 23 Stunden Verspätung



    Zitat

    Sie hat ihr Reiseziel erreicht: Nächster Halt: Frankfurt-Niederrad.
    Anja H. wirft einen Blick aufs Handy: 6:54 Uhr - nur drei bis vier Minuten Verspätung. "Heute ist es gut gelaufen. Besser als gestern", sagt sie.


    Drei bis vier Minuten Verspätung bei einer fahrplanmäßigen Ankunfts- bzw Abfahrtszeit um 06.54 in F-Niederrad,- das muss mir mal einer erklären!

    Ich packe es mal hier mit dazu, auch wenn es den S-Bahn Bereich betrifft:


    Ab Dezember wird die S8 (wie bereits bekannt) auch in der Woche durch den S-Bahn Tunnel fahren.
    Zwischen Raunheim / Frankfurt Flughafen und Konstablerwache dann sogar im Halbstundentakt.


    Außerdem gibt es einige Erweiterungen zur Tagesrandlage, so beginnt die erste S1 zum Beispiel schon um 3:58 in Ober-Roden, statt erst in Offenbach Ost.


    Nachlesbar in der Fahrplanauskunft unter bahn.de/ris die nun auch das neue Fahrplanjahr abdeckt.


    Da ich die letzten Tage keine Zeit hatte mal am HBF in Frankfurt zu schauen, mal die Frage: Gibt es im täglichen Umlauf noch Ersatzgarnituren oder laufen mittlerweile alle Umläufe mit 446 ?


    Mittlerweile gibt es sogar wieder einen Ersatzpark mit 111 und Dosto.
    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, müsste er wie folgt fahren:


    4553 - 4551 - 4650 - 15351 - 15360 - 4661 - 4662 - 15363 - Lr nach Frankfurt - 4665 - 4588


    Insofern verstehe ich die unterschwellige Kritik nicht (dass Kollegen nicht auf ihren Urlaub verzichten "wollen"). Hast Du schonmal in der Personaldisposition gearbeitet? Wenn nicht, kannst Du gerne mal versuchen jemanden, der einen Urlaub auf Mallorca oder in der Türkei gebucht hat, von dort zurück zuholen. Das wird Dir kaum gelingen, die meisten gehen nämlich gar nicht erst ans Telefon wenn sie sehen dass ihre Firma anruft. Außerdem ist "Urlaub abbrechen" auch nicht immer einfach, selbst wenn ein MA dazu bereit wäre, z.B. wäre bei einem Pauschalurlaub der Rückflug extra zu zahlen, wenn er vor dem gebuchten Rückflugtermin erfolgen soll, wer hätte die Kosten zu tragen? Was man für sich selbst beansprucht, muss man auch anderen zugestehen, selbst wenn es manchmal schmerzt...



    Wer das zahlen soll?
    Im Zweifelsfall der, der die Arbeitskraft des Mitarbeiters benötigt.
    Käuflich ist ab einem bestimmten Betrag wohl fast jeder, es ist also pure Abwegungssache wen man im Urlaub anruft und was es einem Wert ist.

    Wobei man abwarten muss, ob diese Verlängerungsoption tatsächlich eingelöst wird.


    Da man kein "Versuchsfahrzeug" bestellt, halte ich es für ziemlich unwahrscheinlich.
    Vor allem wenn man bereits Fahrzeuge mit Batterieantrieb bestellt, den man derzeit viel weniger benötigt als längere Züge.



    Das man direkt 43 Fahrzeuge bestellt hat dürfte mit der Wiederinbetriebnahme der Pt Wagen zusammenhängen, ich bin mal gespannt, ob man
    sich ab 2023 noch einige R-Wagen zur Reserve aufhebt oder man dafür weiter Pt Wagen nutzt...

    Nun ist es offiziell, DB Regio wird ab Dezember 14 Et 425 im S-Bahn Teilnetz Kleyer einsetzen.


    Im TEDheißt es:


    Der RMV beabsichtigt Leistungsänderungen im Rahmen des mit der DB Regio AG abgeschlossenen Verkehrs-Service-Vertrages S-Bahn Teilnetz Kleyer vom 30.11.2011 zu bestellen, die aufgrund deutlicher Fahrgastzuwächse und -verlagerungen sowie zur Beseitigung bereits eingetretener Kapazitätsengpässe im SPNV im Rhein-Main-Gebiet erforderlich werden und zu einem Fahrzeugmehrbedarf von 14 gebrauchten Fahrzeugen der Baureihe ET425 führen. Die Leistungsänderung bis zum 31.12.2029 ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3 GWB zulässig und erforderlich, um kurzfristig die insbesondere auf einigen Verkehrskorridoren deutlich gestiegene Nachfrage nach SPNV-Leistungen zu erfüllen. Ursächlich hierfür ist neben der bekannten positiven Nutzungsbilanz mit kontinuierlich steigenden Fahrgastzahlen in der Ballungsregion u.a. auch die Erschließung weiterer neuer Nutzergruppen mit einer sprunghaften Nachfragesteigerung und die erforderliche Weiterentwicklung des qualitativen und verkehrlichen Angebots.

    Neulich wurde hier schön erklärt, warum Triebfahrzeugführer teilweise nach einer Störung nicht weiterfahren können (oder dürfen), weil ihre Dienstzeit überschritten ist.


    Heute habe ich mich gefragt, was eigentlich mit der Dienstzeit der Triebfahrzeugführer passiert, wenn diese wegen Ausfall der Zwischentakter gar kein Dienst tun können?
    Dies kann man nun zwischen total Arbeitnehmerfreundlich bis Arbeitgeberwirtschaftlich auslegen, wenn man die Regelungen nicht kennt. Falls dieses Thema zu sensibel oder zu innerbetrieblich ist, einfach nicht darauf antworten. ;)


    Das kommt auf das jeweilige EVU an.


    Im konkreten Fall dürften die Triebfahrzeugführer zur Bereitschaft herangezogen werden.
    Das sie dabei völlig untätig sind glaube ich nicht, gerade nach Störungen muss ja allerhand ausgebügelt werden, damit die Umläufe der Fahrzeuge wieder passen.
    Dafür wird sicherlich die ein oder andere Leerfahrt notwendig sein, aber auch in den Abstellanlagen müssen Züge für den erneuten Einsatz vorbereitet und vor allem richtig abgestellt werden.

    Am Hauptbahnhof konnte ich ebenfalls wie meine Vorschreiber in der 16 durch Überfüllung bedingte Verspätungen feststellen. Frage: Haben eigentlich die R-Wagen, oder die S-Wagen eine höhere Fahrgastkapazität? Dann sollten doch die Wagen mit der höheren Kapazität bitte auf der 16 zum Einsatz kommen. Heute war wieder die gewohnte bunte Mischung aus R- und S-Wagen auf der 16 im Einsatz.


    Schade, dass man die 16 nicht zumindest auf einen 7/8 Minutentakt verstärkt hat.
    Eventuell wäre ja sogar eine Verstärkung auf einen 5 Minutentakt ziwschen Balduinstraße und Hauptbahnhof möglich gewesen?


    Nicht nur der Colaholiker hätte sich drüber gefreut...

    Ich bin in der BOStrab nicht firm.
    Der eingleisigen Abschnitt auf der Rebstöcker Straße ist meiner Beobachtung ohne „Signale“ angelegt. Würde somit ein gleichzeitiger „Zwei-Richtungs-Betrieb“ nicht im Chaos enden?


    In Frankfurt würde es definitiv im Chaos enden.


    In anderen Städten werden eingleisige Abschnitt mit "Fahren nach Fahrplan" gesichert.
    Allerdings setzt dies vorraus, dass sich das Fahrpersonal konsequent an den Fahrplan hält bzw im definierten Verspätungsfall die Leitstelle über
    die Verspätung informiert, damit ein eventuell gemäß Fahrplan entgegen kommender Zug aufgehalten wird.


    Die Frage ist allerdings auch, ob dies heutzutage überhaupt neu eingerichtet werden darf.


    Ansonsten ist auch das "oberschlesische Modell" sehr empfehlenswert und kostengünstig, an beiden Enden des eingleiseigen Abschnittes befinden sich Lampen.
    Ist die Lampe an, so ist der eingleisige Abschnitt frei.
    Der Fahrer, der in den eingleisigen Abschnitt einfahren möchte betätigt einen Schalter wodurch die Lampe ausgeht.
    Dies bedeutet dann, dass der Abschnitt belegt ist.
    Nachdem er den Abschnitt verlassen hat betätigt er erneut einen Schalter und die Lampen gehen wieder an, der Abschnitt ist wieder frei
    und der nächste Zug könnte einfahren.


    Realistisch wird es aber darauf hinauslaufen, dass man eine vollständige Signalanlage mit Gleisfreimeldeanlage einrichtet, dies ist dann zwar nicht kostengünstig
    aber "sehr sicher".

    Die S-Bahn hat F Hbf eine planmäßige Haltzeit von 70 Sekunden - für den Fahrgastwechsel.
    Das ist keine Standzeit, um sich in irgendwelche Taktlücken/-lagen einzureihen.


    Nebenbei auch für den Personalwechsel.
    Wobei ich es immer erstaunlich finde, dass bei der S-Bahn eine Teilarbeit von 2 Minuten auch in den von Dir angesprochenen 70 Sekunden möglich ist ;)

    Danach sollen Bahnen mit zusätzlichen Wagen verkehren und Standardbusse durch Gelenkbusse ersetzt werden. Die FNP ergänzt hierzu, dass für die längeren Busse dann auch deren Haltestellen ausgebaut werden müssen.


    Damit dürften die U1, U2 und U7 gemeint sein?
    Zumindest auf der U2 und U7 wäre das keine Neuheit, vier-Wagen-Züge gab es dort schon planmäßig...