Beiträge von S-Wagen 253

    in den letzten Tagen bzw Wochen grüßt täglich das Murmeltier. Kurzfristige Fahrtausfälle v. a. immer morgens auf RB 58 und RB 75, insbesondere bei Umläufen mit Startbahnhof Aschaffenburg, welche erst ganz kurz vor Planabfahrt kommuniziert werden, sind an der Tagesordnung. Heute früh RB 58 4.28 Uhr, 6.41 Uhr, 7.10 Uhr und 8.10 Uhr ab Aschaffenburg jeweils Komplettausfall. H


    Derart schlimm war es aber eigentlich nur gestern, da war wohl wirklich der Wurm drin (vermutlich 2-3 Krankmeldungen, die Ausfälle waren aber schon um 02:30 Uhr eingepflegt).


    Grundsätzlich finde ich die Betriebsqualität in diesem Netz aber sehr gut, vor 3-4 Jahren war es wirklich "schlimm" hinsichtlich kurzfristigem Personalausfall.

    Das ist schon seit einigen Jahren so dass man die alte Halteposition für "Vollzüge" entfernt hat und

    dadurch die Vollzüge bis an die Halteposition von Langzügen fahren.


    Ich bin zwar nur Laie, aber kann der Tf nicht dort halten wo er möchte?

    Das Signalbuch sieht doch vor, dass das Signal rechts vom Gleis steht oder eine Zuordnungstafel angebracht ist. Dies an dieser Betriebsstelle ja nicht der Fall?


    Was sagen die Experten?

    Dank der neoliberalen Politik, die die Bevölkerung selber gewählt und zu den schlechten Bedingungen der Beschäftigten geführt hat, habe ich kein Mitleid.


    Frag doch mal in den typischen Aufenthaltsräumen kommunaler Verkehrsbetriebe nach, ob man gerne wieder 6 Tage am Stück mit kurzen Übergängen arbeiten möchte, wie es z.B. bei den Frankfurter Stadtwerken sehr lange üblich war.


    Früher war es einfach "anders". Die "wilden" Jahre mit geringen Löhnen wie zur Einführung des TV-N sind m.E. inzwischen vorbei, die Löhne des TV-N sind, auch im Fahrdienst, nicht schlecht.

    (...) womöglich auch nicht auf einen Tag beschränkt... :(


    Ich verstehe die Dauer der Streiks allerdings nicht wirklich. Eine kurze Streikzeit (z.B. 06 - 09 Uhr) schadet m.E. den Unternehmen in Summe sogar mehr und ist aus meiner Sicht auch für einen Warnstreik die bessere Warnung...

    Das VGF-Personal hat so gute Dienste, dann sollten diese wenigstens einen ausgedünnten Fahrplan für diejenigen Fahrgäste anbieten, die an diesem Tag einen Termin wahrzunehmen haben. Dann dauert es länger, es ist überfüllt, aber man kommt hin.

    Die nicht in einer Gewerkschaft organisierten Arbeitnehmer werden am Montag bei einer Runde Skat darüber philosophieren, weshalb sie ihre Arbeitsleistung nicht erbringen dürfen. Dir bleibt da nur das Taxi oder der Bus.

    Der 5-Minuten-Takt ist zuviel für die Nachfrage der U5, soweit gebe ich dir recht. Die 2-Wagen-Zügelchen zeigen das auf. Aber welche Alternative schlägst Du vor? Denn 7,5-Minuten-Takt ist nicht möglich, sondern nur etwas, das zum 5-Minuten-Takt auf der U4 passt.

    Der Einsatz von zwei-Wagen-Zügen ist eher historischer und infrastruktureller Natur. Mit der Verlängerung in das Europaviertel sind auch drei-Wagen-Züge geplant.


    Die Auslastung ist für zwei-Wagen-Züge ausreichend, eine Einkürzung auf z.B. einen 10-Minuten-Takt ist m.E. auch nicht förderlich. Gerade auf der "Stammstrecke" zwischen Konstablerwache und Hauptbahnhof sind zwei Linien im 5-Minuten-Takt zur HVZ sinnvoll.

    Wie bereits an anderer Stelle erwähnt:

    Der notwendige Dispositionsbedarf ist nicht mehr händelbar.


    Planerisch ist vieles möglich, ad hoc sieht das ganz anders aus.

    Das Tf Problem bekäme man etwas entschärft, wenn die Schichten Linienrein wären, also 4-6 Stunden fahren, Pause und nochmal 4-6 Stunden auf der selben Linie fahren. Ist meines Wissens in Frankfurt nicht der Fall und bringt andere Nachteile mit sich (Beispiel würden die Tf der Außenstellen dann nurnoch eine Linie fahren und sind wiederum im Störungsfall nicht so flexibel einsetzbar).


    Es wäre schön, wenn sich aus diesen ganzen Themen etwas mehr politischer Druck ergeben würde, der für die nächste Ausschreibung mehr resilienz in das System bringen würde.

    Dann noch - jedenfalls bei mir- keine Ansage im Zug, keine Ansage am Bahnhof, noch nicht mal auf Deutsch. Meiner Meinung nach müssen da am Flughafen Leute hingestellt werden. Über Plakate oder die RMV-App erreicht man die Klientel nicht. Oder es wird jemand am Südbahnhof durchgeschickt? Die S8 scheint da Aufenthalt zu haben.

    Schwierig. Ist ja "planmäßig" so. Die von Dir angesprochenen Touristen sind im Zweifelsfall diejenigen, die dem Einheimischen die Google Maps Verbindung unter die Nase halten mit der Folge, dass der Einheimische von der "Umleitung" Kenntnis erlangt.

    Aber mal ganz ehrlich, wenn ich für eine ICE-Fahrt von FFM nach Aschaffenburg (die Fahrzeiten sind sogar teilweise länger als zu 103-Zeiten mit 600 to-ICs) EUR 25 und mehr hinblättern soll (selbst mit BC25 sind das noch um die 20 Taler), das bucht doch niemand mehr. Und gerade heutzutage bei überfüllten Regios könnte man hier durchaus Geld verdienen. Vor 2 Jahren zahlte man noch 1/3 weniger. Diese Kunden sind längst wieder aufs Auto abgewandert.


    Man muss eben auch die Umstände betrachten. Ständig Fahrzeugstörungen, dazu nichtbesetzte Stellwerke und das Baustellenchaos - alles zusammen macht eben Geld verdienen unmöglich. Fahrgäste vergrault man so definitiv und DB Cashback hat auch mehr als genug zutun ....^^^^^^


    Frühaufsteher könnten morgen um 05:54 Uhr oder 06:19 Uhr für 6,99€ von Frankfurt(M) Hbf nach Aschaffenburg Hbf reisen. Selbst zu bester "Berufsverkehr"-Lage um 15:54, 16:54 und 17:54 Uhr würde die Fahrt 17,99€ kosten, was ich im Verhältnis zum RMV-Tarif (15,30€, fairerweise mit Vor-/Nachlauf ÖPNV) ein durchaus gutes Angebot finde.


    Es ist wahrlich nicht alles gut, meines Erachtens kann man aber zurzeit wirklich günstig mit der Eisenbahn in Deutschland verreisen, sofern man die ein oder andere Einschränkung in Kauf nimmt. Und nein, Verspätungen entstehen in aller Regel nicht vorsätzlich ;)

    Ich ringe wirklich nach Fassung. Wie kann man das nur so maximal verkacken wie die DB?

    Ob es bei einem anderen EVU signifikant besser laufen würde? Darüber kann gerne diskutiert werden.


    Ein anderer Denkanstoß: Warum hat der Besteller keine Mindestbesetzung in disponierenden Bereichen gefordert?*


    Es ist m.E. nicht mehr möglich das aktuelle Störgeschehen mit Leitstellenstrukturen aus den 2010er Jahren zu händeln. Hier müsste massiv aufgebaut werden oder auf KI oder dergleichen gesetzt werden.


    *natürlich war dies zur Ausschreibung noch nicht bekannt. Die Erkenntnis sollte aber in die kommende Ausschreibung einfließen.

    kann man mal wieder auf das eigentliche Thema zurückkommen, es nervt langsam, wie von einigen Themen abgeschweift wird.


    Das eigentliche Thema wird aktuell breit diskutiert, nämlich der Einsatz von "Historischen Wagen im Linienbetrieb" und die daraus resultierenden Schwierigkeiten für Fahrgäste.


    Die aktuelle Diskussion scheint mir wesentlich inhaltsvoller als "148 heute auf 1561 und 138 auf 1111".

    Was auch sehr begrüßenswert wäre, da die eh meistens leer ist oder von Jugendlichen belagert wird, bei denen sich die Kontrolleure nicht trauen sie da raus zu werden. Die ist totale Platzverschwendung.

    Kann ich beides nicht bestätigen, wenn auch DB Sicherheit bei der Nutzung der 1. Klasse ohne entsprechenden Fahrschein meist recht kulant ist und die betroffenen Reisenden lediglich in die 2. Klasse schickt.