Beiträge von S-Wagen 253

    Heute ist wieder DB-Chaos bis zum Abwinken. Information bekannt grottig. Zu dem kam noch eine extrem unfreundliche und rücksichtslose Zugbegleiterin, die nicht bemüht war, meine zu erwarteten mindestens 90 minütige Verspätung mit etwas Serviceeinsatz auf etwa 30 Minuten zu reduzieren.


    So wird die Bahn tendenziell ein Verkehrsmittel bleiben, was nur noch Kunden nutzen, die nicht anders können.


    Mit null Bemühung/Engagement bekommt mein keine Wahlkunden auf die umwelt- und volkswirtchftlich bessere Seite.


    Ich nehme an, Du wolltest mit Deiner Fahrkarte für den Nahverkehr ein Produkt des Fernverkehres nutzen?


    Dies steht Dir gemäß der Fahrgastrecht in Deinem Fall (Verspätung >20 Minuten) frei, die entsprechende Fahrkarte für den Übergang von der Produktklasse C nach B oder A musst du allerdings zunächst selbst zahlen und kannst sie dann über das Fahrgastrechtecenter wieder zurück holen.

    Dies klappt in der Regel auch sehr zeitnah.

    Wenn Du mal im Hochsommer mit dem R-Wagen gefahren bist, dann freust Du Dich über jeden S- und T-Wagen, der die R-Wagen ersetzt.

    Ich finde es dennoch sinnvoll die Wagen weiter zu betreiben, auch wenn es Tage im Jahr geben wird an denen eine Mitfahrt nicht angenehm sein wird.


    Gerade für die HVZ Kurse, die derzeit durch die Pt-Wagen gefahren werden, bieten sich die R-Wagen auch weiterhin an - sofern man sie weiterhin wirtschaftlich betreiben kann.


    Auch eine weitere Vorhaltung der Pt-Wagen ist (auch unter der Prämisse das man sie halbwegs wirtschaftlich betreiben kann) sinnnvoll, wenn R, S und T Wagen nach weiteren Angebotsausweitungen nicht ausreichen um bei Großveranstaltungen in der Commerzbank Arena auf den restlichen Linien den planmäßigen Verkehr abzuwickeln. Einen täglichen, geplanten Einsatz sehe ich dennoch kritisch.

    (Wer war oder kennt jemanden der einen Hessentag im Norden mal besucht hat?!)

    Ist Oberursel bereits Nordhessen?


    Ich gehe mal davon aus, dass man einen 30-Minuten Takt zwischen Darmstadt und Pfungstadt realisieren möchte.

    Da der Bestand der Itinos bei der VIAS bekanntermaßen nicht der höchste ist, dürfte sicherlich auch ein weiteres EVU mit Verkehren beauftragt werden,

    eventuell sogar DB Regio.

    Da auf der S8+S9 noch immer (nur) Vollzüge unterwegs sind, sollten schnellstens ein paar 430 frei werden. Sonst wird das nichts mir der Fahrgaststeigerung durch Gateway Gardens.

    Redest Du von der S-Bahn Rhein/Main?


    Als täglicher Nutzer besagter Linien kann ich bestätigen, dass mittlerweile ab 5 Uhr zu 90% mit Langzügen gefahren wird und dies mittlerweile wohl auch zur Mittagszeit (13/14 Uhr).

    Da (zumindest für diesen Zeitraum) ein imenser Mehrverkehr zu erwarten ist stellt sich mir die Frage,

    ob es bei den damaligen Planungen zur Reaktivierung der Strecke ursprünglich angedacht war diese zu elektrifizieren und/oder

    Pfungstadt als Bahnhof mit zwei Stumpfgleisen zu bauen?

    Teuer,- braucht zu viel Weichen und Gelände. Mit einem Gleiswechsel ist es mit 2 Weichen getan.
    Apropos Gleiswechsel. Was ist der aktuelle Stand des nicht erlaubten Gleiswechsels am Nibelungen Platz / FH?
    Ist der mittlerweile freigegeben?

    Sinnvoll wäre vielleicht noch ein Gleiswechsel an der Konsti.

    Als Blockumfahrung oder eher so wie es zuletzt war,- nur ein Stumpfgleis?


    Danke für Deinen Hinweis, jedoch geht es mir im Kern um einen leistungsfähigen und zukunftsorientieren ÖPNV der eben auch mal etwas mehr kosten kann und darf.

    Gerade im Hinblick auf die Neustrukturierung des Straßenbahnnetzes sollte man keine Denkverbote eben auch in Verstärkerlinien haben.

    Hallo zusammen,

    hallo Tatrafan,


    ich finde Dein Bild von der Eisenbahn nach wie vor interessant.

    Schau Dir doch einfach mal (außerhalb der Sperrung des Regiobahnhofes) die Fahrtverläufe der S8 zwischen Mainz und Kelsterbach sowie den zugehörigen Fahrtverläufe der nachfolgenden Fernverkehrszüge an.

    In Raunheim laufen diese Züge nämlich grundsätzlich auf die S-Bahn auf, sobald diese mehr als 30 Sekunden verspätet abfährt.
    Überholungen werden im Opelwerk eigentlich auch nur dann durchgeführt, wenn die S-Bahn mehr als 5 Minuten verspätet ist.


    Auf der Riedbahn ist es definitiv auch nicht so, dass die S-Bahn für alles an den Rand geht, oft genug werden die Züge des Fernverkehrs ebenfalls ausgebremst und fangen sich Verspätungsminuten, auch wenn die S-Bahn auf dieser hochbelasteten Strecke klar der Verlierer ist.


    Alles weitere zur Disposition auf dem Netz der DB Netz AG ist in der Ril 420 geregelt, die im übrigen öffentlich einsehbar ist.
    Für alle interessierten besteht hier die Möglichkeit sich darüber zu infomieren.


    Viele Grüße!

    Wieso sollte ein 20 Minuten Takt denn nicht möglich sein?
    Bei 8 Minuten Fahrzeit von Kelkheim-Hornau nach Königstein ist eine Kreuzung in beiden Bahnhöfen entspannt möglich, die Wendezeit von dann über zwanzig Minuten in Königstein ist auch ausreichend.

    Klar ist aber auch, dass sich Verspätungen überlagern werden, hierfür wird man aber seitens der HLB sicherlich ein Dispositionskonzept erstellen um mit vorzeitigen Wenden öder ähnlichem die Züge wieder zeitnah in die Pünktlichkeit zu bringen.


    Ab Fahrplanwechsel gibt es aber Fahrzeugseitig zumindest etwas entspannung, denn die RB 11 wird dann nicht mehr mit Fahrzeugen aus Königstein betrieben.

    Entschuldige, wenn ich das so direkt sage, aber das, was Du da gerade von Dir gibst, ist totaler Humbug. Die Signalisierung am Einfahrsignal mit Zs 3 Kennziffer "3" ist ein so eindeutiger (und auch klar definierter!) Hinweis darauf, daß der Fahrweg in ein Stumpfgleis (oder ein Gleis ohne Durchrutschweg) führt. Damit ist unmißverständlich klar, wohin die Reise führt.


    Unmißverständlich klar ist es nicht, da (wie du ja selbst schriebst) neben einer Einfahrt in ein Stumpfgleis auch ein nicht vorhandener Durchrutschweg möglich ist.


    Der Untersuchungsbericht geht leider nicht auf den entscheidenden Punkt ein, ob im Fahrplan eine Einfahrt in ein Stumpfgleis gekennzeichnet war.

    Wobei ich bei einigen Gästen der 1. Klasse der S-Bahn fast sicher bin, dass sie keinen entsprechenden Fahrschein vorweisen können.


    Das ist man wohl, wenn man nach der alten Devise "Kleider machen Leute" lebt.

    Vielleicht solltest du dir ab und zu mal am Frankfurter Hauptbahnhof den Personalwechsel der S-Bahnen anschauen, bei vielen

    Triebfahrzeugführern erkennt man auch nicht ob sie nun einen Jochen Schweizer Gutschein gewonnen haben um "mal einen Zug zu fahren" oder

    aber bei einem EVU angestellt sind ;)


    Ich bin grundsätzlich für eine 1. Klasse auch im Nahverkehr.

    Bei der S-Bahn Rhein Neckar hat man das Angebot an Plätzen in der 1. Wagenklasse halbiert, so haben die 425er dort nurnoch hinter einem Führrerraum Sitzplätze der ersten Klasse.
    Dies wäre eventuell auch für die S-Bahn Rhein Main eine sinnvolle Option.