Beiträge von Gregor

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    Original von John2


    Danke, für die Info


    Bliebe nur noch anzumerken: Die Grünen sind sehr Straßenbahn affin.


    Kann man so sagen. Lies mal, was unser Ex-Umweltminister dazu verausgabt hast. Da hat ne U-Bahn kaum ne Chance.


    Bei der Verlängerung bin ich nicht mehr auf dem neuesten Stand. Momentan haben ja wohl auch andere Verlängerungen Vorrag.
    An der grundsätzlichen Verkehrssituation hat sich ja wenig geändert: Eine sehr gut ausgebaute Stadtbahnstrecke endet mitten in der Stadt und kann selbst von umsteigewilligen Autofahrern nicht genutzt werden. Das war ja mal der Hintergedanke für die Fortführung zur Warte.
    Mich würde mal interessieren, die die Verkehssituation Babenhäuser / Darmstädter sich heute darstellt. Früher war es ne Katastrophe. Weder sind die Bahnbusse durchgekommen, noch der Autoverkehr. Das mit den Bahnbusse hat sich ja inzwischen durch die S-Bahn verledigt.


    Vielleicht sollte man für die A-Strecke einen eigenen Thread eröffnen *denk*

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    Original von Charles
    Wie ich gestern abend von zwei Fahrern der ICB gehört bzw. gelauscht habe, soll wieder ein Solaris verunglückt sein.


    Der Solaris soll in einem PKW mit 25 km/h reingefahren sein, am PKW sei nur eine kleine Delle und das Blinklicht hinten ist kaputt gegangen, beim Solaris hingegen hat die Frontscheibe versagt, die Frontklappe und das dunkel-graue Teil innen zwischen den beiden A-Säulen, der Frontscheibe und der Fahrertür (das ganze Teil aus GFK) sei in der Mitte durchgebrochen und unbrauchbar geworden.


    Die beiden Diskutierten dann weiter über den "billigen" Solaris und meinten was wäre passiert wenn man mit 50 km/h in nem LKW gedonnert wäre...


    Ist das nicht so, daß sowas im heutigen Fahrzeugbau so konstruiert wird? Das GFK-Zeugs geht zwar kaputt, fängt aber den Stoß etwas ab. Lieber ne kaputte Solaris-Front, als kaputte Menschen.


    Schräge Stationen sind immer mit Problemen behaftet.
    Hier am Berliner Hauptbahnhof warnen Schilder vor einer Schräge, die der Normalbürger so kaum bemwerkt. Für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen usw. besteht jedoch bereits eine entsprechende Gefahr.

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    Original von Ziege
    bauvorbereitet ?(


    gibts da bauvorleistungen????


    Die Bauvorleistungen beziehen sich auf die Versorgungsleitungen u.ä. Dinge. Als die Darmstädter Anfang der 90er grundsaniert wurde, hat man die neuen Leitungen bereits so verschwnkt, daß sie bei einem U-Bahn-Bau nicht im Wege wären. Baubeginn war ja damals noch für ca. 1996 / 1998 vorgesehen.

    Wie es bei der U-Bahn ist, weiß ich nicht. Die "große" Einsebahn darf nicht mehr als 4 Promille Steigung haben, sonst mußte ne Zahnradbahn o.ä. draus machen.
    Da aber die DA-Landstraße bereits "bauvorbereitet" ist, dürfte das bereist abgeklärt sein.


    Die Frage bei solchen Projekten ist doch immer, welche Faktoren beziehe ich in eine Wirtschaftlichkeitsberechnung mit ein.

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    Original von dawson
    Dieser Punkt wurde in unserem Schreiben an Herrn Sikorski schon angesprochen. Wir haben auf die Kapazitätsverschiebungen in Bornheim und auf der B-"Stammstrecke" hingewiesen.
    Keine Ahnung, ob da jemand ernsthaft drüber sinniert hat bisher. Wie man hört, soll es ja aber jetzt ein Gutachten geben, das immerhin ein halbes Jahr dauert. Bei dem Zeithorizont sollte man hoffentlich in der Lage sein, auch diesen Aspakt zu berücksichtigen. :)


    Na toll. Endlich gibt mal jemand ein Gutachten in Auftrag!
    Hätte man das Geld, was man für Gutachten, Konventionalstrafen und Diskussionen in den letzten 20 Jahren verpulvert hat, in den Stadtbahn-Ausbau investiert, so wäre die Erweiterung der A-Strecke zum Sachsenhäuser Berg schon längst Realität.


    Ich war davon ausgegangen, daß die Frage im allgemeinen Getümmel einfach untergangen ist. Schon seltsam, daß dieses "Problem" wohl nicht mal an höherer Stelle aufgefallen ist. die bringen es echt fertig, verkürzen die U5 und merken erst dann, daß si enun ein Problemchen haben *gg*

    Mir ist ein Punkt bei der Diskussion um die U5 nach wie vor nicht deutlich geworden. Wie möchte man denn das Europaviertel anbinden, wenn die U5 an der KW enden würde? Möchte man dann die U4 verzweigen lassen, oder künftig ne Mini-Linie von der Bockenheimer Warte ins Europaviertel fahren lassen?

    Wieso 10x? Die letzten hier gekauften Trams wurden noch in DM bezahlt (also umgerechnet rd. 1,75 Mio Euro).
    Man müßte jetzt halt mal in Erfahrung bringen, was die neuen Züge kosten. Ich hoffe auf Aufklärung darüber, wenn hier im kommenden Monat die neuen Flexis vorgestellt werden.

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    Original von naseweiß


    Aber ganz sicher doch, die Straßenbahn hat gegenüber dem Bus Vorteile in den Bereichen: Kapazität, Nutzbarkeitsdauer und Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge, Fahrkomfort, Geschwindigkeit wegen geringerer Abhängigkeit vom MIV und Attraktivität im Allgemeinen. Wenn es nicht so wäre, gäbe es keine Neubaustrecken oder überhaupt keine Straßenbahnen mehr.


    Nuuuun.
    Ne Straßenbahn bietet ja nach Ausführung Platz für 150 bis 200 Passagiere, ein Bus für nur rund 150 Menschen. Nutzung eines Buses zwischen 10 und 15 Jahren, ne Straßebahn etwa 20-25 Jahre. Die Geschwindigkeit beider Verkehrmittel liegt im innerstädtischen Bereich in etwa gleichauf - ca. 18 bis 20 km/h. In der Attraktivität liegt die Tram aus subjektiven Gründen höher.
    Ein Gelenkbus kostet je nach Ausstattung zwischen 350 und 425.000 Euro. Die Beschaffung der letzten Tramserie lag hier bei einem Stückpreis von 3,5 Mio DM. Dazu kommt bei der Tram noch die eigene Trasse. Bei Neubaustrecken ist immer zu beachten, wer welche Maßnahme in welchem Maß fördert.
    Wozu ich nichts sagen kann ist zu den Betriebskosten. Vielleicht gibts ja entsprechende Fachleute...?

    Ein attraktiver ÖPNV lebt nunmal von schnellen Direktverbindungen, die möglichst störungsunabhängig möglichst viele Netzknoten miteinander verknüpfen.
    Eine Straßenbahn - selbst mit Vorrangschaltung - kann die Forderung nach einer schnellen Verbindung nur sehr schwe umsetzen. im nicht kreuzungsfreien Oberflächenverkehr kann mal einfach nicht so schnell gefahren werden und die einzelnen Verkehrsteilnehmer MÜSSEN aufeinander Rücksicht nehmen. Wieoft passiert es, daß eine Kreuzung noch nicht geräumt ist, weil ein Verkehrsteilnehmer vornedran stoppt (kann auch ein Bus sein, der an einer Haltestelle steht)?
    Um einen Kompromiß zu finden, müßte die entsprechende Straßenbahnlinie stadtbahnmäßig ausgebaut werden. Das mag in den Außenbezirken gehen. Aber im innerstädischen Bereich eine Situation herbeizuführen, die sie auf der A-Stecke angetroffen werden kann? Ich hab da so meine Zweifel.
    Seit den 90er Jahren werden ja nun wieder Straßebahnen propagiert und dafür die U-Bahnen verteufelt. Die Straßenbahn ist ja so viel billiger als ne U-Bahn... Ich frage mich allerdings, ob mal jemand ersthaft das Kosten/Nutzen-Verhältnis einer Straßenbahn gegenüber einem Bus berechnet hat.

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    Original von ffmcowboy


    Das kann ich mir bei der Mentalität der meisten Politiker " Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern", und ihrem ach so großen Sachverstand für ihr jeweiliges Ressort (meistens gleich Null), fehlender Weitsicht, sehr gut vorstellen.


    Ach, mangelnde Weitsicht möchte ich da gar nicht mal unterstellen.
    Man hat nen Generalverkehrplan aufgestellt und wenn an entsprechender Stelle Maßnahmen durchgeführt wurden, dann hat man eben gleich mitgebaut. Bisweilen verschieben sich dann eben Anforderungen und Prioritäten. Aber: Man hat gehandelt! Auf der anderen Seite hätte man wieder mangelnde Weitsicht unterstellt, wenn wenige Jahre später an gleicher Stelle wieder alle hätte aufgegraben werden müssen.
    Leider fehlt heutigen Politikern einfach der Mut (oder der politische Wille???) vorhandene Stränge einfach mit dem Ganzen zu verknüpfen.

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    Original von John2
    Wenn man jetzt anfängt zu bauen, dann sollte man nicht wieder ein Provisorium bauen, sondern gezielt auf ein leistungsfähiges Tunnelnetz hinplanen. Da die Tunnel am teuersten sind, empfiehlt es sich bei den Tunnelabschnitte möglichst keinerlei Provisorien zu bauen, sondern möglichst alles so, wie es später bei einer Erweiterung benutzt werden soll. Wenn man Provisorien braucht, dann sollte das Straßenbahnstrecken sein, da diese so viel billiger sind.


    Das klingt ja zunächst einmal vernünftig. Das Problem bei den Vorleistungen ist dann nur, daß es immerwieder anders kommt, als man urspünglich dachte.
    Mit den Vorleistungen für solche späteren Erweiterungen könntest Duin Berlin mittlerweile ne eigene Strecke betreiben.


    Ich möchte mein Posting bitte absolut nicht als Argument gegen die P- und Pt-Wagen verstanden wissen. Sie waren für ihre Zeit schnittige Fahrzeuge in modernem Design. Ichbin gerne mit ihnen gefahren und von der Optik finde ich sie nach wie vor noch sehr schön.