Als ergänzende Litertaur ist zu empfehlen
"Wege unter dem Pflaster. U-Bahnbau in Frankfurt am Main 1963 - 88"
und
"Die C-Strecke der U-Bahn Frankfurt am Main".
Zum Thema Finanzierbarkeit der einzelnen Projekte sollte man vielleicht mal folgende Dinge anmerken:
1. Für Projekte, die man (politisch) wirklich wollte, war zu allen Zeiten Geld da.
2. Lückenschlüsse im Netz erhöhen die Wirtschaftlichkeit des Gesamtnetzes
Zum Thema Streckenausbau ist anzumerken
1. Nur weil es politisch auf einmal "böse" ist, Tunnelstrecken zu bauen, ändern sich die potentiellen Fahrgäste nicht. Die zeigen einfach ihre kalte Schulter und fahren eben weiter mit dem Auto.
2. Kommunalpolitiker erkennen mittlerweile, daß neben der direkten Schadstoffbelastung durch den Kfz-Verkehr die Lärmbelastung in den Städten eine große Rolle spielt. Eine U-Bahn ist an der Oberfäche im Normalfall nicht zu hören.
3. Eine Stadt verfügt nur über eine recht begrenzte Menge an Oberfäche. Da kann ich entweder Autos fahren lassen, oder ne Straßenbahn, oder aber Bäume anpflanzen, Spielplätze schaffen usw. Ne U-Bahn löst zumindest ein Teilproblem.