Beiträge von Gregor

    Zitat

    Original von Holger Koetting


    Ja klar. Die Playmobilhütten vor dem Darmstädter Hauptbahnhof sind auch prämiert.


    Mir biegen sich jedesmal die Fingernägel auf, wenn ich die Kisten schon sehe. Und meine Linie wird fast ausschließlich von denen bedient. Und laut sind die Teile ohne Ende. Die sollte man mal dem U2-Beschwerdeführer vor die Tür stellen *fg*

    Zitat

    Original von John2


    Entschuldigung, da habe ich etwas durcheinander gewürfelt.
    Jedenfalls wurden die R- Triebwagen gekauft und es fuhren weiterhin alte Großraumtriebwagen der Serie (L,) M, N und O im Einsatz durch Frankfurt. Erst mit der Lieferung der S-Triebwagen wurden alle Altfahrzeuge abgestellt. Wenn man neue Stadtbahntriebwagen für die U6/U7 gekauft hätte, dann hätte man alle alten Großraumtriebwagen ausmustern können und hätte trotzdem noch Bedarf an den R-Triebwagen gehabt. Der Kauf der S-Triebwagen wäre dann der Zeitpunkt gewesen, die Ps im Straßenbahnbetrieb komplett auszumustern. Das notwendige Alter haben die Triebwagen auch schon erreicht. Ein Restbestand an P/Pt hätte man für den Betrieb der U5 weiterhin gebraucht. Statt dessen gab es 20 Jahre schlechtere Triebwagen für die Straßenbahn, und es gab deutlich schlechtere Triebwagen für die U6/U7. Bedingt durch die Pt auf der U6 wurde jahrelang mit dem Umbau der Stationen gegeizt, so daß am Fischstein immer noch nicht umgebaut ist. 1986 hätte man schon weiter sein können, wenn man es denn gewollt hätte.


    Warum man damals nicht gleich Stadtbahnwagen geordert hat, das entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn man ne Stadtbahn baut, dann muß man doc hauch von nem entsprechenden Verkehrsaufkommen ausgehen.

    Zitat

    Original von naseweiß


    Du meinst wohl auf der U7, oder der U6/7 = C-Strecke ;)


    Ich wollte vorhin nur erörtern, dass es von 92 bis 98 mit dem Pt-Betrieb auf den Straßenbahnhlinien eher dürftig ausgesehen haben muss. Folglich mussten die Os, Ns und Ms fleißig weiter ran. Was ich an konkreten Erinnerungen habe ist nur, dass die 12 mit Pts, die 14 mit Os und die 11/11V mit Ms unterwegs war. Die restlichen Pts mussten zusammen mit den wenigen Ns sicher auf die 16, da Offenbach Marktplatz und Ginnheim neben der Konstablerwache keine Wendeschleife /-dreieck hatten.


    Ja, U6/7 = C-Strecke
    Wann nun genau umgestellt wurde, haben wir ja nun erfahren.


    Ich kann Dir nur aus meinen inzwischen doch verblassenden Erinnerungen berichten. Die Ptbs verschwanden aus dem Stadtbild (logisch, die fuhren ja jetzt auch unter der Erde). auf der 12 und der 16 waren weiterhin P's im Einsatz.
    Was ansonsten so rund um den Hbf kurvte, kann ich Dir nicht sagen. Da war ich so selten.

    Hier in Berlin sind die Wagen auch wieder mit Längssitzen ausgestattet (sowohl im Klein-, als auch im Großprofil). Zum Glück gibts aber Sitzmulden, sodaß man dann doch recht gut sitzt. Auf Holz wurde hier zum Glück auch nicht gesetzt.
    Aber auch hier sollten die Entscheider mal regelmäßig mit dem ÖPNV fahren - dann würden dringend benötigte Lückenschlüsse nicht permanent torpediert.

    Zitat

    Original von Reinhard


    Hier hast Du ausnahmsweise Recht.



    Auch wenn es OT wird, möchte ich gern mal diesen Gedanken weiterspinnen. Angenommen, man hätte tatsächlich einen zwei- bis dreistelligen Millionenbetrag in die Hand genommen und für die U6 und U7 komplett neue Fahrzeuge beschafft. Dann hätte das wenigstens eine langfristige Investion werden sollen. Man hätte also die ältesten Straßenbahnen ausgemustert und die P-Wagen weiter als Straßenbahn betrieben. Es hätte bis vor wenigen Jahren noch keine Niederflurstraßenbahn in Frankfurt gegeben, weil man ja noch reichlich alte hätte, und die vollständige Umstellung ließe heute noch auf sich warten.


    Das ist mal gaaar nicht soweit hergeholt. Bestellt waren die neuen Stadtbahnwagen ja bereits...
    Zu Beginn sollte die C-Strecke mit den Pt-Wagen betrieben werden, die mit Einstellung der Innenstadtlinien überflüssig wurden. Es gab ja damals den Skandal, asl die Altstadtstrecke weiterbetrieben werden mußte (zu wenig Wagen). Ich nehme mal an, man wollte damals bereits ältere Baureihen abstellen, die nun mit einem Mal wieder benötigt wurden.
    Nächster Versuch: Bestellung neuer Stadtbahnwagen für die U6 / U7. Kurz darauf: Machtwechsel im Römer - Abbestellung und Konventionalstrafe. Nächster Akt: Erkenntnis, daß neue Wagen benötigt werden. Bestellung für U2 und Umsetzung der U2-Wagen auf die C-Strecke. Nun schreiben wir das Jahr 2008... was eine Latenzzeit.
    Vielleicht sollten wir mal ein beschleunigtes Verfahren in Gang setzen: Die Römer-Politiker fahren künftig alle ÖPNV, anstatt mit dem Auto kostenlos in die Parkhäuser.

    thogoe
    Ich denke mal, das hat noch viel mit ideologischen Gründen zu tun und auch mit einem reichlich ungeschickten Oberbürgermeister.
    Ende der 80er Jahre erstmal der Wahlkampfslogan "ICH werde Frankfurts Straßenbahn retten" bis hin zur Absage der Eröffnungsfeierlichkeiten für die C-Strecke durch einen zutiefst beleidigten Oberbürgermeister.
    Ich denke mal, ab diesem Zeitpunkt waren die Fronten klar definiert. Nach dem Machtwechsel im Römer wurde ja dann erstmal alles rumgedreht. Stadtbahnwagen wurden abbestellt und Konventionalstrafe wurde gezahlt (inzwischen die die wagen zu nem höhren Preis doch im Einsatz). Die kurz darauf eröffnete Buga wurde übrigens auch noch schnell zu einem Desaster umfunktioniert.


    Ich habe den Eindruck, daß man erst jetzt langsam wieder zu zweckmäßigem Denken zurückfindet. Ähnelich Blockade-Haltungen trifft man hier in Berlin leider auch noch an.

    Als ergänzende Litertaur ist zu empfehlen


    "Wege unter dem Pflaster. U-Bahnbau in Frankfurt am Main 1963 - 88"
    und
    "Die C-Strecke der U-Bahn Frankfurt am Main".


    Zum Thema Finanzierbarkeit der einzelnen Projekte sollte man vielleicht mal folgende Dinge anmerken:


    1. Für Projekte, die man (politisch) wirklich wollte, war zu allen Zeiten Geld da.
    2. Lückenschlüsse im Netz erhöhen die Wirtschaftlichkeit des Gesamtnetzes


    Zum Thema Streckenausbau ist anzumerken
    1. Nur weil es politisch auf einmal "böse" ist, Tunnelstrecken zu bauen, ändern sich die potentiellen Fahrgäste nicht. Die zeigen einfach ihre kalte Schulter und fahren eben weiter mit dem Auto.


    2. Kommunalpolitiker erkennen mittlerweile, daß neben der direkten Schadstoffbelastung durch den Kfz-Verkehr die Lärmbelastung in den Städten eine große Rolle spielt. Eine U-Bahn ist an der Oberfäche im Normalfall nicht zu hören.


    3. Eine Stadt verfügt nur über eine recht begrenzte Menge an Oberfäche. Da kann ich entweder Autos fahren lassen, oder ne Straßenbahn, oder aber Bäume anpflanzen, Spielplätze schaffen usw. Ne U-Bahn löst zumindest ein Teilproblem.

    Sorry, daß die Panne vorliegt. Mir ist das völlig unverständlich.
    Ich habe auf die Datei (1 MB) einen einzigen Zugriff bislang.
    Wenn sich Geocities für HP auf diese Weise empfiehlt, werde ich mich gleich mal nach was anderem umsehen.

    Zitat

    Original von Steppi


    Naja, zu einer sinnvollen Verkehrsplanung gehört schon ein ganzheitliches Betrachten.


    Eine Möglichkeit für die Stadt Weiterstadt wäre eventuell das Aufkaufen von einigen leer stehenden Gebäuden, um daraus Parkflächen zu machen - vergl. Darnstadt-Arheilgen das Gelände des ehemaligen Tengelmann und des ehemaligen Schwimmbadzubehör-Händlers NameVergessen und wie es aussieht jetzt auch die ehemalige Kunstfabrik.


    Parkplätze sind auch für den öffentlichen Nahverkehr wichtig. Nicht umsonst gibts die P+R-Parkplätze.
    Darüber hinaus besteht auch in kleineren Ortszentren großer Bedarf an Parkmöglichkeiten. Der Einzelhandel wird zugunsten von Großmärkten sonst fast völlig verdrängt.

    Zitat

    Original von Torben


    Meinst du eine Tabelle wie hier auf Seite 5-6? Ich denke sowas in der Art (nur aus neutraler Sicht) erarbeitet der Magistrat gerade.


    Ja, so in der Art. Sowas könnte man hier auch erstellen und man hat ne gute Diskussionsgrundlage.

    Ich schlage vor, daß jeder einfach mal tabellarisch darstellt, was aus seiner Sicht für das eine oder andere System spricht.
    Dann gibts Punkte, die miteinander vergleichen werden können und im nächsten Schritt könnte eine Gewichtung herbeigeführt werden.

    Super Fotoooooos. An die Young-Timer hab selbst ich noch Erinnung.
    Bin ja mal gespannt, wann Beku das erste Foto ausgräbt, auf denen einer der User als kleiner Bub mitfährt.
    An zwei von den Fahrern bei den Bahnbus-Bildern habe ich noch recht guet Erinnung.