Beiträge von Gregor

    Ich kann und konnte dem SVB genauso wenig abgewinnen, wie dem nichtssagenden vgf-Schriftzug (Logo). Wenn die vfg etwas erreicht hat, dann ist es Aufmerksamkeit und in etwa eine genauso intensiv gepflegte Design-Diskussion, wie Soaris mit ihren Bussen (nur haben die Polen dafür sogar mal den if-award erhalten).
    Mir gefällt der Stadtwerke-Lack der 70er und 80er am besten und dazu das schöne blaue Logo vorne drauf. Mit Verlaub: ein U2-Wagen ohne dises Logo sieht für mich noch heute ziemlich nackt aus.

    Bei uns MUSS vorne eingestiegen werden, daher gibts die 4. Tür hinten nicht. Für den nötigen Fahrgastfluß sorgt dann der Fahrer beim anfahren, denn Power haben die Wackeldackel - dank DAF.
    Bei dem gezeigten Volvo-Modell frag eich mich allerdings ernsthaft, ob so eine schmale Stufe überhaupt zulässig ist.
    Das Schild "Jeder Fahrgast ist verpflichtet, sich einen festen Halt zu verschaffen", sollte ersetzt werden gegen "Jeder Fahrgast ist verpflichtet, sich einen festen Stand zu verschaffen".

    Der heutige öffentliche Nahverkehr auf der B3-Schiene ist ein Trauerspiel, da einfach zuviele Netzbrüche.
    Wir erinnern uns: Mit Einführung der S-Bahn, sollte der Regionalbus-Verkehr auf der B3 ja ursprünglich komplett eingestellt werden, da man keinen "Parallelverkehr" haben wollte. Nun hat man ne S-Bahn, die JWD verkehrt und die Fahrgäste müssen erstmal zru den Stationen gebracht werden. Ich denke mal, die alternative Verlängerung der U-Bahn in Richtung Süden wurde nie ernsthaft geprüft, oder gerechnet. Natürlich hätte man augrund der Oberflächen-Situation über eine unterirdische Lösung nachdenken müssen. Hier wurde vermutlich jedoch gleich geblockt. Dann llieber ne S-Bahn, die man den Leute als super Innovation vorhalten kann, als ne U-Bahn, die die ZENTREN miteinander verbindet!

    Die Idee von einer U-Bahn entlang der B3-Schiene hat was und wurde bereits in den 80er Jahren mehr oder weniger ernsthaft diskutiert.
    Vorgesehen war damals in jedem Fall die Verlängerung von der Sachsenhäuser Warte bis Neu-Isenburg (vermutlich Ersatz für die Straßenbahn). In jedem Fall genaut werden, sollte die Verlängerung vom Südbahnhof bis zur Sachenhäuser Warte. Für beide Planungen existieren entsprechende Dokumente der Stadt Frankfurt / Stadtwerke.
    An der Sachenhäuser warte sollte damals ein P+R-Parkaus entstehen mit direktem Zugang zur U-Bahn.
    Damit hätten die aus dem Süden kommenden Bahnbus-Linien dort oben enden können und hätten sich nicht durch täglichen Stau quälen müssen. Die Fahrgäste zum Hainer Weg hätten eben eine Station mit dem Bahnbus fahren müssen.
    Warum der Weiterbau unterlassen wurde ist mir aus verkehrs- und umweltpolitischer Sicht schleierhaft. Und ob ein U-Bahn-Tunnel auf Dauer tatsächlich teurer geworden wäre, als die Alternativen, das wage ich mal zu bezweifeln. So kann die Unterlassung in meinen Augen nur geschehen sein, weil es auf einmal als "böse" angesehen wurde, eine U-Bahn zu bauen.

    Meine Bahnbus-Zeit begann Anfang der 80er Jahre im Bereich der 5500. Die O302 waren mir verhaßt - im Winter zog es und miefte böse nach Abgasen.
    Die rot-weißen Neufahrzeuge gefielen mir optisch am besten und anfangs lief auf meinem Umlauf der DB 20-204, der dann leider wechselte und es kam DB 20-215.
    Mein absolutes Lieblingsfahrzeug war DB 20-352. Meine Recherche in den vergangenen Wochen hat ergeben, daß dieses Fahrzeug noch bis heute übelebt hat und in der Schülerbeförderung eingesetzt wird. Hab den Besitzer bereits angeschrieben und um Bilder gebeten. Ich hoffe mal, daß ich welche erhalte *träum*

    Wir haben ja hier bei uns leider ne richtig gehende Solaris-Seuche.
    Die Motorengeräusche waren bei der Bauserie 2005 schon sehr stark, ab der Bauserie 2007 wurde es dann noch lauter.
    Schlecht gelöst finde ich die Raumaufteilung im Nachläufer. Da muß man echt aufpassen, daß man nicht stolpert.
    Zum Glück prangt der Dackel hier nicht vorne auf dem Bus.