Beiträge von tunnelklick

    Der von uns gezahlte Strompreis setzt sich zusammen aus den Kosten für Erzeugung, Transport (Netzentgelte), Verwaltung (Messgeräte Abrechnung und so weiter) sowie in Höhe von 32 % etwa Steuern und Abgaben. Auf den Seiten der Strombörse Leipzig beziehungsweise der Bundesnetzagentur kann man sehen, dass im Tagesverlauf die Erzeugung Kusten von Strom zwischen null Cent und 0,16 € pro Kilowattstunde liegen und dass derzeit der weitaus überwiegende Anteil aus erneuerbaren Energien (Sonne und Wind) stammt.

    Das Geld, dass wir für Öl und Erdgas aus anderen Teilen der Welt bezahlen, ist verschwunden und ehrt den Reichtum fremder Volkswirtschaften.

    RTW-Abschnitt Mitte (Sodener Bahn, update 4.8.2026)

    Die RTW wird in der Schwalbacher und Sossenheimer Gemarkung die Autobahn A66 überqueren und in den Abschnitt Mitte führen. In Sossenheim kommen die alte Sodener Bahn und der Neuabschnitt zusammen. Von dort wurde der alte, durchwurzelte, eingleisige Bahndamm aus den 1840er Jahren komplett abgebaut und die Trasse verbreitert. Im Bereich der neuen Haltestelle Stadtpark wurde die Trasse aus der Hochlage auf Straßenniveau zurückgebaut und für 2 Gleise nebst Station verbreitert. Der alte Fußgängerdurchlass am Stadtpark bzw. an der ehm. McNair-Kaserne ist abgebrochen worden.


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    Das ist der Bereich der künftigen Station Dunansiedlung:


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    Das ist der Abzweig Richtung Eschborn/A66:


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    Nordmainische S-Bahn (Fof hat fertig..., zuletzt 15.7.2026)

    Das ehemalige Stellwerk Fof am Ostpark, 1961 in betrieb genommen, ist Geschichte. 2004 wurde es außer Betrieb genommen, 2018 hat das EBA seinen Abbruch genehmigt. Heute ist fast nichts mehr davon übrig. Teil der Stellwerkstechnik sind anscheinend schon vor längerer Zeit ausgebaut und vielleicht anderswo verwendet worden, der Rest ist auf den Schrott gewandert. Ein paar Impressionen aus den letzten Tagen von Fofalt:
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    Ein letzter Blick aus der Kanzel...


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    Nordmainische S-Bahn (Logistikgleis, update 10.7.2026)

    Das vorerwähnte Logistikgleis ist weitgehend gebaut und mit Schienenfahrzeugen befahrbar, am Ostbhf. also seit langem statt Rückbau mal wieder ein neues Gleis. Durch zwei Weichen, eine vor dem Hampton-Hotel am westlichen Ende und eine in Höhe Schwedlerbrücke am östlichen Ende, ist das Logistikgleis von der Strecke 3660 aus erreichbar. In der bis zum 16.7. dauernden Sperrpause wird noch die westliche Weiche endmontiert und nebst Signalen angeschlossen. Derzeit ist auf der Strecke 3660 kein Verkehr (nur Güterzüge, die den Containerbahnhof nach Süden verlassen).


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    Von Leipzig ist zu lesen, dass seit Tagen der Straßenbahnbetrieb eingestellt ist, weil sich bituminöse Fugenmasse zwischen Schienen und Straßenoberbau infolge hitzbedingter Ausdehnung aufwirft und die Radsätze, Schienenbremsen der Bahnen und Weichen verkleben.


    Ich frage mich, ob das auch in Frankfurt schon vorgekommen ist oder hier ein anderes Fugenmaterial verwendet wird, dass mit der Hitze besser "zurechtkommt". Ich hoffe sehr, dass dieser Kelch an uns vorübergeht.

    Der mangelnde Brandschutz an sich ist das eine, die Art, wie das zwischen VGF und Dezernat verhandelt wurde, ist das andere.

    Sobald in einem öffentlichen Bauwerk Mängel der beschriebenen Art erkannt werden, muss gehandelt werden. Wenn nicht, kann es den Verantwortlichen ergehen, wie dem Bürgermeister in einer hessischen Gemeinde, der strafrechtlich belangt wurde, nachdem in einem Löschteich in der Dorfmitte drei Kinder ertrunken waren, weil der Teich nicht eingezäunt war (noch nie eingezäunt war). Und das Ereignis von Crans Montana hat die Entscheidung sicherlich auch forciert. wenn die VGF – Verantwortlichen nicht in einem Sumpf organisierter Verantwortungslosigkeit untergehen wollen, mussten sie handeln. Der Rest ist nach meinem Gefühl eher eine Stilfrage.

    Ich wundere mich über die Mängelbeschreibung im Bereich F-Ost (zu wenige Bahnsteigkanten, keine Vorbeifahrgleise > Verspätungsaufbau). Es ist noch nicht lange her, dass der heute als mangelhaft beschriebene Zustand überhaupt erst hergestellt wurde. Zu diese Zeit (2010er Jahre?) ist über Kapazitätsengpässe auf der nordmainische Strecke schon lange diksutiert worden, wie wir aus den Berichten über die Nordmainische S-Bahn wissen. Anscheinend ist damals ohne jede Vorausschau gehandelt worden.


    P.S. Der DB-Text ist nicht mehr erreichbar. Hat den jemand runtergalden und würde ihn auf Wunsch teilen?

    Moin,

    ich wundere mich, dass dieses Thema bislang noch nicht aufgegriffen wurde.



    Ist ja im Grunde nichts Neues. Keine der Infrastrukturmaßnahmen ist nicht schon mal in anderem Zusammenhang aufgetaucht, mal im Programm S-BahnPlus, mal in FRMplus, mal im Zusammenhang mit Nordmainischer SBahn, Ausbau S-6, Fernbahntunnel, Vorabmaßnahme F-Süd... Immer gehts um Kapazitätserhöhung durch Trennung der Verkehre, neue Gleise und Trassen usw.


    Die Darstellung der Maßnahmen in einem PEK ist ein eisenbahnrechtliches Instrument, das als Folge der von DBInfarGO angezeigten künftigen Netzüberlastung ergriffen werden muss. Es dient der Transparenz und mündet in ein Konsultationsverfahren mit den netzzugangsberechtigten EVU, deren Netznutzungswünsche im Hinblick auf die Netzüberlastung abgelehnt werden dürfen (und schon wurden und werden), aber nur im Rahmen dieses Verfahrens und natürlich diskriminierungsfrei (vgl. §§ 18 - 60 ERegG).

    Für sich genommen ist das also nichts Neues, nur die Form der Aufbereitung und Zusammenstellung folgt einer verfahrensrechtlichen Berpflichtung. Und wenns dann um Geld geht, finden wir all das im Bundesverkehrswegeplan wieder mit entsprechender Priorisierung.

    Die Quellenlage ist äußerst dünn, es handelt sich um eine vage Vermutung von Herrn AlWazir. Von daher kein Grund für Unkenrufe. Nach allem, was bisher bekannt ist, droht den Maßnahmen zur Engpassbeseitigung im Grossknoten Frankfurt keine Gefahr.

    Die VGF plant, die aus dem Jahr 1902 stammende Wagenhalle in Neu-Isenburg grundhaft zu sanieren.



    Als Vorbild dient die Halle Ost in Schwanheim. In der Summe will die VGF rd. 1,7 Mio € ausgeben und das Ganze bis März 2028 über die Bühne bringen.

    Stand der Planung im nördlichen Abschnitt (update 3.6.2026)

    Der Magistrat informiert aktuell mit dem Bericht B_178_2026 über den Stand der Planungen, vor allem im nördlichen Streckenabschnitt zwischen Ginnheim und Europaturm/Bundesbank. Es sind dort verschiedene Varianten untersucht worden, wie Autoverkehr und Stadtbahn ebenerdig, ober- und unterirdisch geführt werden könnten. Untersucht wurde auch Varianten mit zwei Stationen in diesem Streckenteil bzw. drei Stationen, insbesondere im Hinblick auf deren Erschließungswirkung.


    Angesichts der Umfangs der Vorlage verzichte ich hier auf eine Zusammenfassung, stattdessen nur die Links:

    B_178_2026 vom 29.5.2026

    Anlage 1

    Anlage 2

    Anlage 3

    Die ICB bekommt nicht "über 30 Mio Zuschuss, weil es ein städtisches Unternehmen ist", sondern die Stadt Frankfurt vergütet via Traffiq gemeinwirtschaftlich erbrachte Verkehrsleistungen, 2024 in Höhe von rd. 33 Mio €. Das bekommen alle Verkehrdienstleister von Traffiq entsprechend der im öffentlichen Dienstleistungsauftrag vereinbarten Fahrplanplatzkilometer, also auch die übrigen "Bündel-Betriebe" wie z.B. DB Regio Bus Mitte GmbH im Bündel B. Was daran ist "Schlupfloch"? Das ist das Grundprinzip des ÖPNV.


    Die Stadt, d.h. die Stadtverordneten entscheiden, welcher ÖPNV im Sinne des Gemeinwohls stattfinden soll. Daraus entstehen gemeinwirtschaftliche Dienstleistungspflichten, die Traffiq für die Stadt erfüllt. Dafür bedient sich Traffiq der Dienste von Verkehrsunternehmen. Deren Kosten werden durch Fahrgeldeinnahmen gedeckt und soweit diese nicht ausreichen durch zusätzliche ("gemeinwirtschaftliche") Leistungen aus der Stadtkasse.


    Dass die ICB damit nicht auskommt hat verschiedene Gründe, ich erinnere mal an einen Tarifkonflikt im Betriebshof Flinschstraße, der zu massiven Fahrausfällen und damit Vergütungsausfällen geführt hat. Dann haben sie Pech mit einer Serie von MAN-Bussen gehabt, die im Rahmen eines Vergleichs zurückgegeben wurden, was hohe Sonderabschreibungen verursacht hat, die aufs Ergebnis gedrückt haben (sprich: einen Verlust verusacht haben). Vielleicht haben sie an anderer Stelle, bei Schienenersatzverkehren oder Subunternehmerleistungen schlecht kalkuliert.


    Aber all das ist nichts, was ohne die "bösen" Ausschreibungen, sozusagen in der hier so oft ersehnten "guten Struktur" nicht passieren kann.

    Ein privatwirtschaftliches Unternehmen muss nach BWL-Grundlagen gewinnorientiert sein. Das muss ein stadteigenes Unternehmen nicht.

    Soweit ein öffentliches Unternehmen wie die ICB in der Rechtsform einer GmbH geführt wird, unterliegt es kraft Gesetzes selbstredend dem Zwang, zumindest kostendeckend zu arbeiten. Es muss aber auch die Abschreibungen auf sein Anlagevermögen und eine gewisse Verzinsung des Eigenkapitals erwirtschaften. Das würde selbst dann gelten, wenn es nicht als privatrechtliche GmbH sondern als kommunalwirtschaftlicher Eigenbetrieb geführt würde (also als Sondervermögen der Stadt).

    Und wenn die ICB nicht auf ihre Kosten kommt, wird sie insolvent, entweder wegen Überschuldung oder wegen Illiquidität, soweit ist sie gerade.


    Es ist eine Mär, es würde am Ende immer der Preis entscheiden. Maßgeblich ist das wirtschaftlichste Angebot, das ist nicht zwingend das billigste.