Beiträge von F.-Fighter

    1-2 Minuten vorher halte ich bei hauptsignalgeschützen BÜs für schwierig. Der BÜ muss geschlossen sein, bevor das Signal auf Fahrt springt. Das Signal muss auf Fahrt sein, bevor der Zug das Zugehörige Vorsignal erreicht + etwas Puffer. Der Schließvorgang muss also abgeschlossen sein, wenn der Zug noch mindestens diese Strecke vom BÜ weg ist:
    Abstand BÜ zum sichernden Hauptsignal, mindestens Durchrutschweg. Also auch gut und gerne 500m - 1km
    + Abstand Hautpsignal zu Vorsignal, i.d.R. 1km
    + Puffer, damit der Tf das Vorsignal auch als grün erkennen kann.
    = min. 2,5, eher 3km.
    Hat die S-Bahn jetzt in dieser Strecke auch noch einen Halt, andere Züge rauschen aber mit 160km/h durch, dann wird die Schließzeit bei der S-Bahn schon unangenehm lang.
    Wenn der FDL jetz auch noch mehrere Züge im Bereich hat, die seine Aufmerksamkeit erfordern, muss er die Fahrstraße ggf. auch noch früher als notwendig einstellen.


    Ich wundere mich in Niederhöchstadt oft, der FDL stellt die Ausfahrt Richtung Süden schon 5 Minuten vor der Abfahrt, teilweise wird auch das Vorsignal ESig Eschborn gleich mit grün. Da es kein zusätzliches BÜ-Signal gibt, heißt das doch, dass auch der Fußgänger-BÜ zwischen den beiden Stationen geschlossen sein muss. Bis die S-Bahn den erreicht, vergehen dann aber locker auch 8 Minuten.

    Es muss ja nicht alles stimmen, was in Wikipedia steht, aber demnach wäre die fernmündliche Übermittlung per Zugfunk erlaubt. Ja oder Ja?


    Ein SCHRIFTLICHER Befehl darf fernmündlich über Zugfunk gegeben werden. Das ist dadurch aber keine mündliche Erlaubnis, sondern immer noch ein schriftlicher Befehl. (Solche Feinheiten von der Presse zu erwarten ist aber etwas viel, vom Focus erst recht.)


    Interessanter finde ich die Aussage, dass die Zugnummer falsch eingetragen gewesen wäre. Wenn der Güterzug auf der Stelltafel schon mit der Zugnummer des Regio angezeigt wurde, kann das den FDL schon verwirrt haben. Von alleine "weitergesprungen" wäre sie ja erst, wenn der Regio das Signal schon passiert hätte.

    Hate eigentlich irgend einer den Welt Artikel gelesen, bevor er hier schreibt? Der Artikel ist erstaunlich sachlich geschrieben und stellt klar dar, dass die Nah.SH die Züge beistellt und die NOB bzw. jetzt die DB Regio nur die Fahrer. Einzig die Bürgerbewegung spricht dauernd von "der Bahn".
    Es ist also Sache der Nah.SH (bzw. der Paribus Kapital, der die Züge letzlich gehören) für Ersatz-Rollmaterial zu sorgen. Die DB Regio (und vormals NOB) könnten sich auch gemütlich hinsetzen, die Fahrer bei fehlendem Zug 8h Kaffeetrinken lassen und wieder heim gehen. Ihr Geld würden sie trotzdem bekommen, da der Zug ja nicht durch ihr Verschulden ausfällt.
    Ob die DB Regio die Ersatzzüge jetzt freiwillig fahren lässt oder eine über die Ausschreibung hinausgehende Vereinbarung mit der Nah.SH getroffen hat, bis zur Reperatur der Loks und Wagen Ersatz zu stellen, finde ich keine Informationen zu. Aber die DB Regio wird der Nah.SH kaum mehr / längere Züge versprochen haben, als sie jetzt fährt. Ob es deutschlandweit noch mehr Rollmaterial gäbe, ist dabei auch irrelevant. Wem die DB ihre Wagen vermietet obliegt alleine ihr, wenn die Nah.SH / Paribus ein ausreichend gutes Angebot machen, wird die DB Regio (oder ein anderer Anbieter) es sicher annehmen.
    Verursacher, und damit auch für die Lösung der richtige Ansprechpartner, sind die Nah.SH und Paribus, die dem "Lohnkutscher" kein ausreichendes Rollmaterial zur Verfügung stellen. Genau die Nah.SH profitiert aber ja von so einer "Demonstration", da sie jetzt für die ausgefallenen Züge der DB Regio die Zahlung verweigern kann.

    Naja der DSO Artikel ist mehr als spekulativ. Ein Facebook-Post eines angeblichen Wagenmeisters ist nicht, was ich als seriöse Quelle betiteln würde. Andere Quellen liefert Google aktuell nicht.


    tunnelklick : Stimmt, die Busse fahren sie ja auch nicht, sie verkaufen auch nur Tickets für diverse Subunternehmen. Auf dem neuen Locomore klebt ein fettes Flixbus-Logo. Juristisch sind sie aber in der Tat nicht dafür verantwortlich.


    Man munkelt, dass auch die ICE Linie 47 (Stuttgrat-Mannheim-SFS KRM-Köln-Düsseldorf) auf den ICE4 umgestellt werden soll. Es gibt aber bisher nichts offizielles hierzu.


    Hat der ICE 4 denn eine Zulassung für die KRM? Dachte bisher, dafür wäre eine Wirbelstrombremse Pflicht für HGV-Fahrten, ganz abgesehen von den geringeren Leistungsdaten des ICE 4 gegenüber dem 3er und daraus resultierenden Trassenproblemen.

    Damit wird die Ursprungsfrage nicht beantwortet: Wann/Warum wird an Haltestellen der Warnblinker benutzt oder nicht.


    Stimmt, aber es beantwortet die Frage, ob der ADAC nach "Gesetzeslücken für Freie-Fahrt-Bürger sucht". Die Stvo unterscheidet hier ganz bewußt den Linien- vom Reisebusverkehr, es ist also keine Gesetzeslücke.

    Der 812 wartet in Bad Soden häufig nicht die verspätete Ankunft der S3 ab. Es hat den Anschein, dass die Busfahrer der DB Busverkehr Hessen nicht über die Echtzeitinfo der DB S Bahn Rhein-Main verfügen.
    Zum Beispiel:
    am 12.Aug.: 812 Abf.11:46; S3 Ank.11:47;
    am 17.Aug.: 812 Abf.19:46; S3 Ank.19:48.


    Das Problem hier dürfte eher die Vertaktung der Linie an beiden Enden sein (genau wie bei der 810).
    Die von dir genannten Busse kommen jeweils um x:11 in Hofheim an, die S-Bahn Richtung Frankfurt fährt dort um x:18 ab. Vom Busbahnhof zum Gleis ist aber für Gehbehinderte oder mit Kinderwagen und Aufzugnutzung in 7 Minuten schon recht sportlich. Fährt der Bus jetzt schon mit 3-4 Minuten Verspätung in Soden ab und kommt mit entsprechnder Verspätung in Hofheim an, ist der Anschluss weg.
    Man muss sich also entscheiden, welcher Anschluss wichtiger ist. Und auch da bin ich wieder der Meinung (wie an derer Stelle schon mehrfach gesagt): Pünktliche Abfahrt, keine Übertragung von Verspätungen einer Linie in das ganze Netz. Auch die reinen Nutzer der 812 ohne Anschluss haben ein recht auf pünktliche Beförderunge. In Summe profitieren von einer pünktlichen Abfahrt viel mehr Reisende als von dem abgewarteten Anschluss.

    Alleine das zeigt, wie viel zu billig solche Transporte sind. Egal auf welchem Weg und mit welchem Treibstoff, der Transport von Waren quer durch Europa zu einer Ausstellung und wieder zurück ist Wahnsinn. Selbst Wasserstoff aus Solarenergie steht nur in begrenztem Masse zur Verfügung, wenn man nicht den ganzen Planeten mit Sonnenkollektoren zupflastern will. Die Ressourcen sind nun mal endlich und sollten daher so sparsam wie möglich eingesetzt werden. Unsere Gesetze sind eh schon viel zu lax in dieser Hinsicht, mit der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für solche Transporte, wird die Sache nicht besser. Ob die Menschheit das nochmal kappiert, bevor sie sich ausgerottet hat?
    Kurzsichtigen, profitgierigen Transportunternehmern ist es egal, aber warum die Politik das auch noch unterstützt? Jeder Euro Busgeld für zu schnelles Fahren, Parken auf dem Seitenstreifen bei überfüllten Rastplätzen und für Lenkzeitüberschreitungen verteuert den Transport und hilft somit letztlich, sinnlose Transporte zu vermeiden. Seltsamerweise wird bei der Bahn dagegen viel strenger hingeschaut. Alleine das KBA mit ähnlichen Kompetenzen und einem vergleichbaren Sicherheitsfokus wie das EBA auszustatten, würde die Preise auf der Straße denen auf der Schiene schon deutlich annähren.
    Aber stattdessen loben wir uns lieber selbst, dass wir 100.000 Liter Diesel für eine Messe verbrannt haben.

    Für solche Werbefilme eine straßenverkehrsrechtliche Genehmigung zu bekommen, ist kein Hexenwerk; in den Kommentaren auf der YT-Seite wurde auch geschrieben, eine solche sei vorhanden gewesen und der Konvoi sei auf dem gefilmten Abschnitt von der Polizei begleitet worden.


    Es ist aber deutlich zu sehen, dass am Ende des Konvoi Autos zwischen den LKW sind, also kein gesperrter Straßenabschnitt.
    Für das Feiertagsfahrverbot regel STVO §30 (3) abschließend die zulässigen Ausnahmen. Da steht auch nichts von Werbeaufnahmen.

    Klasse, wie gleich am Anfang drei Fahrspuren der Autobahn blockiert werden und dadurch eine Staubildung provoziert wird.


    Und das auch noch am Neujahrstag, an dem LKW in Deutschland nur mit verderblicher Ware fahren dürfen.
    Aber anscheind sind die Strafen so gering, dass die Spedition die Vergehen sogar selbst dokumentiert und veröffentlicht.

    Laut dem Plan galt auch die K-Bahn als Kleinbahn. Es liest sich daher wie eine Verbindung der Franfurter Lokalbahn und der K-Bahn. Allerdings ist bei genauerem hinsehen der Abstand zwischen dem Knubbel an der K-Bahn und dem ersten Strich der geplanten Bahn größer als die restliche Strichelung. Daher kann der Knubbel auch das Symbol für den Bahnhof der K-Bahn sein und nicht das Ende der geplanten Strecke.

    Darin sehe ich aber auch einen großen Nachteil: Es dauert doch keine drei Wochen, bis der erste Spaßvogel nachts ein paar Linien auf die Gasse malt um die Bahn in die Irre zu führen. Im Video sind zwar Fahrer zu sehen, aber angeblich soll sie ja autonom fahren können.
    Alle 20km (bei 25km Reichweite muss ja noch etwas Puffer einkalkuliert werden) eine Ladepause von 10 Minuten, erscheint mir auch nicht sehr praxistauglich. Das reicht meistens nichtmal für einen Umlauf, also muss an jeder Endstation entsprechende Infrastruktur vorhanden sein. Zumal im Video auch nicht gesagt wird, unter welchen Bedingungen die 25km gelten. Ich schätze mal für eine leere Bahn bei 35°C Aussentemperatur. Was bleibt dann voll beladen bei -10°C übrig? Schon alleine die Kapazität eines Lithium-Akkus ist bei der Temperatur ca. 1/3 geringer, Mehrverbrauch durch die Heizung kommt noch dazu.

    Dann formuliere ich es nochmal anders:
    Schreibt hier jede Presse von der anderen eine Fakenews ab oder gibt es wirklich eine verworfene Planung für eine weitere Schnellfahrstrecke, die den Nutzen dieses Bahnhofs dramatisch erhöht hätte? Zu letzterem finde ich ausser den Halbsätzen in den verlinkten Artikeln nichts, was mich wundert. Meistens sind auch aufgegebene Infrastrukturprojekte in der Wikipedia oder bei Google zu finden.
    Anscheind hat aber auch noch keiner unsere extrem europakundigen Mitschreiber von dieser weiteren Strecke gehört. Daher verdichtet sich der Verdacht, dass mal wieder eine Fakenews von der anderen abschreibt.


    Der Verweis auf die Zugauskunft bringt dafür leider keinen Informationsgehalt, ich finde in Frankfurt auch Züge nach Mannheim mit kurzen Fahrzeiten, obwohl die entsprechende Schnellfahrstrecke (noch) nicht gebaut ist.

    so wie google jedem zur Verfügung steht. ;)


    Google habe ich auch bemüht, aber keine deutschen / englischen Seiten mit Infos über den Bahnhof gefunden, ausser dem Spiegel Artikel.
    Edit: Inzwischen gibt es noch einen Artikel vom Deutschlandfunk, in dem steht, dass eine mal geplante "Superschnellzugstrecke" nie gebaut wurde. Es ist nur von Regionalzügen die Rede, die den Bahnhof anfahren. Spiegel schreibt aber von Schnellzügen ab dem Wochenende.
    Laut Wikipedia gibt es eine Schnellfahrstrecke nach Salerno, die den Bahnhof bedient. Von einer Aufgegeben Planung steht in dem Artikel aber nichts.

    Weiß zufällig jemand, welche Information jetzt stimmt?
    Spiegel Online schreibt, ab kommendem WE werden Schnellzüge am Bahnhof halten.
    Im verlinkten Wiki-Artikel steht, der Bahnhof sei nutzlos, da die geplante Bahnstrecke zu ihm nie gebaut wurde.

    südlich der Kleyerstraße einen neuen Umsteige-Bahnhof anlegen, der von S1, S2, S8 und S9 angefahren wird.

    Wenn schon, dann richtig und wie im Rahmen der Frankfurt 21 Diskussion vor ca. 20 Jahren schonmal vorgeschlagen wurde, an dieser Stelle einen neuen HBF als Durchgangsbahnhof bauen.
    Aktuell gibt es in dem Bereich einfach keinen Platz für einen S-Bahnhof, da die Abstellgleise entweder zugunsten des neuen Wohnblocks rückgebaut wurden, oder benötigt werden. Selbst mitten im Gleisfeld, an den bestehenden Streckengleisen der S1, S2, S8 und S9 ist kein Platz für Bahnsteige, zumal sie dort wirklich ein reiner Umsteigebahnhof wären. Eine Unterführung / Bücke zur Weilburger Str. wäre viel zu lang und nachts / am Wochenende zu einsam, um attraktiv zu sein.
    Was nach Ausbau der S6 relativ einfach zu realisieren wäre: Eine S6 Friedberg - FFM West - {Camberger Brücke} - Flughafen (- Kelsterbach zum Wenden). Einzig das überlastete Nadelöhr Regiobahnhof Flughafen spricht dagegen. Ggf. könnte Terminal 3 angefahren werden? Mit einem von dir vorgeschlagenen Überwerfungsbauwerk könnte auch FFM West - Messe - {Camberger Brücke} - Flughafen gefahren werden.

    Was für einen Sinn soll eine Ende der EBO-Strecke von Bad Soden mitten in der Wildniss haben? Entweder BoStrab bis Bad Soden oder wie geplant die Sodener Bahn komplett als EBO lassen.
    Und nochmal die Frage: Wieso sollte die DB bereit sein, auf ihre Strecke zu verzichten? Diese wird bei Störungen immer wieder als Umleitung für die S-Bahn benötigt.