Naja, ich finde auch, wenn eine Feuermeldung eingeht, sollte aus Sicherheitsgründen die Strecke gesperrt werden, bis die Feuerwehr die Sache geprüft hat. Wenn dann ein vorsätzlicher Täuschungsalarm nicht 100% bestätigt werden kann, sollte bei eventuell betroffener Leit- und Sicherungstechnik auch ein fachkundiger Bautrupp sich die Sache anschauen, bevor die Strecke wieder freigegeben wird.
Was ich mich aber frage, warum die DB es einfach nicht schafft, schnell auf ein Notprogramm umzuschalten. Im Navigator und an den Bahnhöfen wurde schon um 6:45 mitgeteilt, dass die S-Bahnen vorzeitig wenden. S3/S4 z.B. am HBF. Trotzdem stand die S3 ab Niehö um 6:29 bis zum Ende der Sperrung in Eschborn, die vorausfahrende S4 irgendwo im Bereich Messe. Der überall propagierte Pendelbetrieb fand also nicht statt. Das ist bei jeder Störung im Tunnel zu beobachten. Warum klappt es einfach nicht, sobald eine Sperrung eintritt, den nächsten am HBF ankommenden Zug sofort zurück zu schicken (sofern die Bahn bei Eintreten der Sperrung am HBF steht und einer Wendezeit von ca. 5 Minuten, wäre der Notverkehr schnell eingerichtet). Die S5 / S6, die Rödelheim und West schon passiert haben, müssen halt einmal bis HBF fahren und blockieren kurz die Gleise. Theoretisch könnten sogar S3/4 und S5 bis HBF fahren, da ja 101 und 104 für Wenden zur Verfügung stehen. Nach spätestens 15 Minuten wäre ein stabiler Pendelbetrieb eingerichtet, wenn auch nicht unbedingt orientiert an den planmäßigen Abfahrtszeiten. Mit Ende der Störung lässt man dann einfach die ankommen Züge wieder auf den Regelweg und bei Erreichen der Endstelle, warten sie dort die nächste planmäßige Abfahrszeit ab.
Die anderen Linien und Süd-/Ost-Äste äquivalent.
Selbst bei ärztlicher Behandlung eines Fahrgastes etc., wo die Sperrung i.d.R. nur 10-20 Minuten dauert, könnte so die Auswirkung auf den Außenästen miniert werden. Und das Auflösen des Rückstaues nach Ende der Sperrung ginge wesentlich flotter.