Beiträge von Udo

    Die Version für Fortgeschrittene hat jetzt Göttingen eingeführt: Drei Züge im Gleis. Da teilt sich tatsächlich der Flügelzug von Cantus (erster Triebwagen nach Bebra, zweiter nach Kassel) das Gleis mit der Regionalbahn nach Ottbergen. Naja, Flirt (dreiteilig) + Flirt (dreiteilig) + LINT 27 lastet einen für IC-Züge gebauten Bahnsteig nicht wirklich aus. Wenn ich noch da wohnte, würde ich jetzt suchen, ob es auch eine LINT-Doppeltraktion neben vierteiligen Flirts gibt.


    Beobachtet übrigens um 11.10 Uhr.

    Zitat

    Original von Alf_H
    In Köln Hbf (welcher ja eh viel zu wenig Bahnsteige hat) werden öfters und schon seit Ewigkeiten zwei Züge an einem Bahnsteig abgefertigt, die auch in die gleiche Richtung ausfahren (meist Richtung Hohenzollernbrücke/ Deutz).
    Also machbar ist viel, wenn man will (und die entsprechende Technik/ Signale vorhanden sind).


    Köln Hbf hat auch noch eine andere Spezialität: "Zug kann jederzeit abfahren." Das betrifft in Deutz endende Züge, die dementsprechend auch nur mit "Zug endet in Köln-Deutz" angezeigt werden. Sehr fahrplantrassen-schonend.

    Zitat

    Original von BusFan
    [...] Aktuell werden dort folgende Gelenkbusse eingesetzt (Typen):
    Mercedes Benz O 405 G(N)
    Volvo / Berkhof B10M
    Volvo / Hess B10 LA


    In Bensheim laufen Volvo mit Berkhof- und Hess-Aufbau? Gibt es da Details und Bilder zu? Die Gelenkbusse können ja eigentlich nur aus der Schweiz stammen (obwohl die soo viele auch nicht beschafft haben), bei den Solobussen wären auch CFL oder ein niederländischer Betrieb möglich. Auf alle Fälle eine Reise wert. Laufen die Wagen nur im Schülerverkehr oder auch nachmittags?
    Danke im voraus.

    Ich bin gebeten worden, die ungewollte Verwirrung zu beenden.


    Bei der Buslinie, die den RMV-Tarif nicht anerkennt, handelt es sich um den Stadtbus Bad Orb. Dieser wird von der ortsansässigen Firma Noll in eigener Regie oder im Auftrag der Stadt (jedenfalls nicht im Auftrag der Kreiswerke Gelnhausen) mit einem Midi-Centroliner (genauer: Neoplan N 4411) durchgeführt. Liniennummern sind 84 und 85, wobei die Zuordnung der drei Abschnitte aus dem Fahrplan (wunderschön altmodisch mit Schreibmaschine geschrieben) nicht hervorgeht, aber am Bus steht eh nix dran. Die Linie dürfte überwiegend den Kurgästen, Altenheimbewohnern und örtlichen Senioren dienen. Ich hätte gerne gewußt, wie es möglich ist, daß diese Linie nicht in den RMV integriert worden ist, und ob es sich um einen Einzelfall handelt. Wegen dieser ernstgemeinten Frage sollte das Thema nicht ins Quiz-Forum.


    Der RMV-Bus, der den RMV-Tarif nicht anerkennt, ist - B061462 war da auf der richtigen Fährte - ein bestimmter Bus der Linie 530 Limburg - Montabaur. Diese Linie wird bekanntlich von der Rhein-Mosel-Verkehrsgesellschaft, abgekürzt RMV, betrieben. Bei Subunternehmerkursen fällt das nicht weiter auf, bei selbst gefahrenen Kursen (so dem 11.25 ab Limburg) steht groß und deutlich "RMV" vorne dran (falls nicht inzwischen durch "Rhein-Mosel-Bus" ersetzt). Wie auf meiner Fahrkarte. Alles klar jetzt?


    Linie 482 wäre tatsächlich auch möglich, diese ist mir bisher aber nicht begegnet. Im Fahrplanbuch Limburg steht in beiden Tabellen (482 und 530) der Zusatz "RMV-Karten werden auf dieser Linie nicht anerkannt".


    Der Stadtverkehr Diez, den es eigentlich gar nicht gibt, weil die Fahrten in die Linie 580 St. Goarshausen - Limburg Süd integriert sind, wird von der NVG aus Nastätten gefahren, ebenfalls ohne RMV-Tarif-Anerkennung.

    Ok, werden wir etwas konkreter: Fahrzeug Nummer 1 führt ein Kennzeichen aus "MKK", Fahrzeug Nummer 2 kann zu bestimmten Zeiten (möglicherweise auch nur zu einer bestimmten Zeit) in Limburg am ZOB Nord angetroffen werden.

    So, wer sich von Mester verabschieden möchte, hat dafür noch bis zum 31. Mai Zeit. Wieder ein altehrwürdiges Unternehmen weniger :(. Gefahren werden (meines Wissens) zwei Umläufe der Linie 240, einer der Linie 223 (jeweils zur geraden Stunde ab Idstein) und einer der Linie 231 (auch hier der Umlauf mit der Lücke am Vormittag), jeweils nur Montags bis Freitags. Die Linien 223 und 231 sind landschaftlich sehr lohnend und können außerdem noch ein paar Fahrgäste gebrauchen. Stark vertreten ist Mester im Schülerverkehr Idstein, Taubenberg ca. 12.10, 13.00 und 15.20. Auf den Taktkursen verkehren die allseits beliebten Volvo 8700 LE (in RTV-Farben), auf den Schülerkursen überwiegend MB O 405 N in unterschiedlichen Lackierungen.

    Wer einen Bus bimmeln hören will, aber Hanau zu öde findet, der kann sich die Göttinger Innenstadt vom Busring aus anschauen - aber Vorsicht, der gemeine Göttinger Radfahrer klingelt erst, nachdem er den Fußgänger umgefahren hat!

    Ups, was habe ich hier bloß angestellt? 8o


    Zur Diskussion stellen (sehr erfolgreich, wie ich sehe) wollte ich zwei vom Ursprung her sehr (!) unterschiedliche Fälle, die aber zum selben Ergebnis führen, nämlich [Extrem-Sorgfältig-Formulier-Modus ein] der Nichtgültigkeit einer mit RMV-Logo versehenen Fahrkarte im Verkehrsraum des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (erster Beitrag) bzw. eines mit "RMV" beschrifteten Verkehrsmittels (zweiter Beitrag) [Extrem-Sorgfältig-Formulier-Modus aus]. Ich habe mich bewußt gegen die Einstellung ins Quiz-Forum entschieden, weil ich nicht einfach "nur" eine Quizfrage stellen wollte (gut, zwei Quizfragen), sondern auf zwei Merkwürdigkeiten im hiesigen System aufmerksam machen wollte.


    Ich vermute allerdings, dass die Lösung der Quizteile die Kenntnis der gesuchten Orte voraussetzt, und beide liegen nicht gerade im Zentrum des Interesses (und RMVs). Bei Beitrag 2 möge man etwas um die Ecke denken.
    Falls erforderlich gebe ich demnächst die Orte an.


    Freut mich aber, dass meine Beiträge mal auf so gute Resonanz stoßen. :)


    @ darkside: So wie die Fahrkarte aussieht, wäre das leicht möglich. Die Besetzung des Busses ließ dies allerdings nicht als lohnendes Unterfangen erscheinen.

    Meistens geht es immer noch seltsamer: Ich stand an einer Haltestelle im RMV-Gebiet, war stolzer Inhaber einer (hier gültigen) Netzkarte und durfte damit trotzdem den vor mir stehenden Bus nicht benutzen, obwohl er unübersehbar mit "RMV" gekennzeichnet war.


    Wo lag das Problem?


    Moderator: Themen zusammengefügt
    Sofern es möglich ist, bitte die Editierfunktion nutzen, danke.

    Kürzlich zeigte ich in einem Bus meine schöne Netzkarte vor und erhielt zur Antwort, die gelte hier nicht, diese Linie sei nicht im RMV-Tarif. Ich befand mich allerdings in einem RMV-Tarifgebiet (nicht ÜT-Raum). Nach "Nachzahlen" erhielt ich einen Papierfahrschein mit Aufdruck des Fahrpreises (1,50 €), aber ohne Datum, Liniennummer, ausstellendes Unternehmen, zuständige LNO und RMV-Logo (logischerweise), wie man es von Dorfbussystemen aus den Achtziger Jahren kennt.


    Wo war ich, wie geht das, und gibt es das sonst noch wo?

    Zitat

    Original von baeuchle
    Was bitte?


    Also, ich habe den Originaltext verstanden. Ich wußte allerdings schon vorher, daß die RVMK (Regionalverkehr Main-Kinzig, also die Kreiswerke Gelnhausen) weitere Anhängerzüge bekommt. Eine gute Meldung setzt solche Vorkenntnisse nicht voraus (und drückt sich etwas deutlicher aus).


    Die bisherigen Maxi-Trains fahren in Wächtersbach, 12.55 Uhr ab Gesamtschule nach Birstein Schule und weiter über Untersotzbach - Udenhain - Hellstein nach Wächtersbach zurück. Am Berg vor Untersotzbach wirken die 360 PS gar nicht mehr so übermotorisiert. Die "neuen" Anhängerzüge sollen in Gelnhausen zum Einsatz kommen. Vielleicht können die Lokalmatadoren demnächst die entsprechenden Fahrten bekannt geben. Aber auch ohne Anhänger ist eine Mitfahrt in der Gegend sehr lohnend.

    Zitat

    Original von robi: [...] Größenvergleich: Arriva macht ca. 10% des Umsatzes der heutigen DB mit ca. 16% der Mitarbeiterzahl.


    Das bedeutet, ein Arriva-Mitarbeiter erwirtschaftet deutlich weniger Geld als ein DB-Mitarbeiter? Kann das stimmen? Darf das stimmen?


    Hoffen wir mal, daß das Unternehmen wirklich so gesund ist, wie behauptet wird, und deren Management nicht nur einen Dummen sucht, der den schrottreifen Laden übernimmt. Der erste Fall in Deutschland wäre das ja nicht ... (Ich meine übrigens nicht die DDR!)
    Von welcher Bank sollen die 1,7 Milliarden Euro liquide Mittel für die Aktienübernahme eigentlich kommen?


    Im übrigen nehme ich schon mal Wetten entgegen, wann die DB-Führung beschließt, daß der Name Deutsche Bahn ja nicht mehr paßt und ein paar Milliönchen in die Entwicklung eines neuen Konzernnamens nebst Corporate Identity und die nächste Maler- und Lackierer-Innungs-Wirtschaftsförderungs-Aktion (nicht im Preis enthalten) investiert. Mit etwas Keks-Redesign ist es diesmal nicht getan.

    Zitat

    Original von Alf_H


    Meinte ich doch damit: Ist ein Lion's City M (vermutlich A35).


    Vorsicht Falle: Es gibt hier mehrere sehr ähnlich aussehende Modelle. Der Lion´s City M ist ein verkürzter Lion´s City, also in Normalbreite 2,50 m. Es gibt den A47, der komplett von MAN gebaut worden ist (als erstes Midibusmodell überhaupt), und den A22, das ist ein von Göppel zwischen den Achsen verkürzter Normalbus. Daneben gibt es zwei nur 2,35 m breite Modelle: Der A35 ist zwar auch von Göppel gebaut, aber komplett von MAN konstruiert, also eine Auftragsarbeit. Der A66 schließlich (und der inzwischen darin aufgegangene A76) ist ein Göppel-Aufbau auf das Chassis 14.220 oder 14.240 HOCL-NL (interne Bezeichnung A66), also ein LE-Bus. Da A35 und A66 ebenfalls im Lion´s City-Design gebaut werden, sehen sie wie Lion´s City M aus, sind aber keine.


    Einfachstes Unterscheidungsmerkmal: Der A66 hat kleinere Räder, der A35 diese sonderbaren ovalen Teile oberhalb der Vorderräder auf Fensterhöhe (keine Ahnung, was das ist). Alle Modelle gibt es in verschiedenen Längen, was die Zuordnung nicht erleichtert. Ich hatte vor einiger Zeit nicht umsonst die Forengemeinde auf "Midibusjagd" geschickt - leider ohne großen Erfolg.


    Gibt es von dem Becker-Bus denn ein Bild?

    Zitat

    Original von Alf_H
    [...] Die Hersteller sind inzwischen dazu übergegangen, statt Midibussen, kleinere Varianten der Serienmodelle anzubieten (Citaro K, von MAN gibt's den Lion City auch in einer Kurzversion, z.B. bei Becker im Stadtverkehr Dreieich).


    Diese verkürzten Normalbusse können aber nur einen Einsatzbereich der Midibusse abdecken, nämlich die schwach frequentierten Linien. Überall da, wo die Enge der "Trasse" einen schmaleren Bus erfordert, kommen diese nicht durch. Die 25 cm Breitendifferenz zwischen Citaro K und echtem Midibus können eine Menge ausmachen.


    Leider ist seit dem Ende der Neoplan-Linienbusproduktion die Auswahl an Midibussen ja nicht mehr allzu groß. Wer sich mit Göppel nicht anfreunden kann, hat da ein Problem.


    Ist der Bus bei Becker eigentlich ein Lion´s City M oder ein richtiger Midibus?

    Zitat

    Original von Holger Koetting


    Ist ja auch logisch. Wer fährt denn schon um 22.37 Uhr heimwärts? Theater/Kino+noch was Essen funktioniert so nicht.
    [...]
    Und Fr/Sa, Sa/So gehört eine Verbindung mindestens um 0.37 gefahren oder um 1.37.


    Ich wär schon froh, um die (spätere) Zeit noch in die Landeshauptstadt zu kommen. Von dort fahren mittlerweile nach 1.20 Uhr noch Busse nach Rüdesheim, Bad Schwalbach und Idstein - mit Anschluß in solche Dörfchen wie Kiedrich, Stephanshausen und Martenroth -, aber die letzte S-Bahn ab Frankfurt zuckelt nach wie vor um 0.17 Uhr los. Die Existenz des Wiesbadener Nachtverkehrs widerlegt auch die Vermutung, die Kurstädter seien um die Zeit eh längst im Bett.


    Wer sich an einem Freitag oder Samstag nach Mitternacht mal auf einem großstädtischem Bahnhof umsieht, findet dort eindrucksvoll bestätigt, welche Nachfrage um diese Zeit tatsächlich besteht (so es denn etwas nachzufragen gibt).

    Es sei der Hinweis gestattet, daß sich auch ein deutscher Verkehrsbetrieb speziell designte Fahrzeuge geleistet hat. Vielleicht können die an die üstra verkauften Citaros die Frankfurter Fraktion ja mal nach Hannover locken, um die dortigen Designer-Citaros zu bewundern. (Gibts auch in Leipzig.)


    Kleiner Tip: Die Begeisterung für die üstra hält länger vor, wenn ihr nicht mitfahrt (leider)!

    Zitat

    Original von dawson
    Solche Gespanne gibt es auch in Luzern. War sehr erstaunt, als ich das gesehen habe. Die dortigen Fahrzeuge sehen so aus, als wären sie auch schon etwas älter. Offenbar ist man dort über eine Testphase schon länger hinaus und setzt Bus mit Anhänger dort als erprobtes und für sinnvoll erachtetes Verkehrsmittel ein.


    Sozusagen, die Luzerner Anhänger stammen aus dem Jahr 1998 (Nachlieferungen 2002 und 2005), die Zugwagen sind von 1988 und 1991. Grund der Beschaffung waren Kapazitätsprobleme.


    Richtig alt sind die Anhänger in Lausanne, neben Zug - Nomen est omen ;) - einer der beiden schweizerischen Betriebe, die den O(mni)bus-Anhänger nie abgeschafft hatten.

    Muß der Hp Lorchhausen jetzt geschlossen werden? Der liegt im Rheintal, also an der internationalen Strecke Niederlande - Schweiz, und ist garantiert nicht behindertengerecht. Wie etliche andere Stationen im Mittelrheintal auch. Und wenn ich an all diese Stationen ohne jede Lautsprecherausrüstung denke ... Und Züge ohne Behindertenlift. Ohne akustische Fahrtzielansage. Fahrpläne in Brailleschrift. Tarifinformationen nicht auf Türkisch (Diskriminierung! 8o). Und Zugbegleiter ohne Gebärdensprachenkenntnisse. Und und und ...


    Mit ein bißchen Phantasie läßt sich fast jede Strecke zur internationalen Anschlußstrecke erklären und so der Geltungsbereich der Richtlinie enorm erweitern. Kreative Juristen und Berater ans Werk, so zwingen wir die Eisenbahn (die ganze, nicht nur "Die" Bahn) in die Knie! X(