Beiträge von Udo

    Mal wieder eine Frage an die Eisenbahner im Forum: Wie wird man Fahrdienstleiter, und was sind da die Vorraussetzungen? Nimmt die DB auch Quereinsteiger ohne Eisenbahnerausbildung, oder sind die 3 Jahre "Eisenbahner im Betriebsdienst - Fachrichtung Fahrweg" Pflicht?
    Werden FDL gesucht oder gibt es dank Rationalisierung auf den Nebenstrecken genügend Personal?
    Danke und Gruß
    Udo

    Ich mag diese Fahrzeuge, etwas sehr rustikal, aber angenehm mit zu fahren. Und könnt Ihr euch einen SNCB-Schaffner in einem Talent vorstellen? In der Dienstkleidung, pardon Uniform?


    Die Düsseldorfer Straßenbahn hat übrigens ältere Fahrzeuge, bis diese hier eingestellt werden (Beiwagen Nr. 1633 - 1700), sind das gestandene Fünfzigjährige.

    Wer sich die MAN-Midibusse mal genauer anschaut wird feststellen, daß diese trotz ähnlichem Aufbau technisch doch recht unterschiedlich sein können. So gibt es die Chassistypen 469, A22, A53, A66 und A76 (dahinter verbergen sich LE- und Vollniederflurbusse), von denen die meisten auch noch in verschiedenen Längen zu haben sind. Die Breite variiert eh schon zwischen 2,30 m und 2,50 m, und auch der Motor kann liegend, stehend oder als Turmmotor eingebaut sein. Zur Unterscheidung bräuchte ich von den Midi-MANs der Region den Chassistyp, Länge, Breite und Motorposition. Damit auch die anderen etwas davon haben, gerne auch ein Foto von außen und innen.
    Ach ja, zu erleben gibts solche Busse in F-Süd, Kronberg, Bad Vilbel, Maintal, Grünberg (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), in früheren Jahren auch in Friedrichsdorf, Gelnhausen, Hofheim und Langen. Angeblich auch am Flughafen.
    Gutes Jagen und Danke.
    Gruß, Udo

    Original von BEKU:
    "Der Aufenthalt dieser Wagen dort ist bereits bekannt."


    Teilst Du Dein Wissen mit uns? ;)


    Um die Ursprungsfrage etwas nüchterner zu beantworten: Busse, die in Deutschland ausgemustert werden, verkauft der Betrieb in der Regel meistbietend an einen Händler, der diese nach derselben Methode - und mehr oder minder umfangreicher Aufarbeitung - (gewinnbringend) weiter zu verscherbeln sucht. Sehr beliebt ist seit Mitte der Neunziger Jahre der Export nach Ost- und Südosteuropa. In Polen zum Beispiel findet sich (mit Schwerpunkt auf MAN) praktisch alles wieder, was hier von den Straßen verschwindet. Guck mal in "phototrans.eu" rein, und Du wirst staunen.

    Hm, so ganz kann das nicht stimmen. An Centroliner-Midibussen gibt es N 4407 (8,69 m listenmäßig), N 4409 (9,59 m) und N 4411 (10,20 m). An anderer Stelle wurde geschrieben, die Busse sollen 10,60 m lang werden, was entweder ein Sonderwunsch wäre (bei Neoplan ja kein Problem) oder eine Falschmeldung (bei Presseberichten auch kein Problem). N 4007 und N 4011 sind es definitiv nicht, das wären die Vorgängermodelle, bis 1998 im Angebot. Also bitte noch einmal: wer kennt Kennzeichen und Wagentypen der 8 Busse (und natürlich Halter, Lang oder Hain)? Dafür gibts doch Foren, daß man nicht überall selber hinfahren muss.


    Und vor 2003 (seit 1977) gabs den Rodgau-Bus mit blauen Bussen (meint das die Hausfarbe von Hain?). Was fuhr denn damals Schönes?


    Danke und Gruß
    Udo

    Wozu braucht man denn noch Werkstätten? Die heutzutage gebauten Fahrzeuge sind doch praktisch wartungsfrei und reparieren sich per Diagnosesystem selbst (versprechen zumindest die Hersteller), für die Routineuntersuchungen schließt man Wartungsverträge ab, und wenn die ersten Revisionen anstehen ist der Verkehrsvertrag ausgelaufen. Für den nächsten werden dann eh Neufahrzeuge gefordert, wie praktisch.


    Und damit ich hinterher nicht jubelnde Zustimmung von den Controllern erhalte: Achtung Ironie!

    Dann bewahrheitet sich meine aus der Lektüre der Haltestellenmasten keimende Hoffnung ja doch! In Taunusstein waren nämlich schon am vorherigen Sonntag alle Anschriften entfernt (so daß auch der Busfahrer in Hahn den richtigen Abfahrsteig nicht fand), in Bad Schwalbach Gummibahnhof gibt es sie noch. Schätze mal, zum Zweistundentakt gesellt sich ein Fahrtenpaar den Berg hoch zum Freizeitpark, mehr brauchts da eh nicht. Dürfen wir uns dann auf Eigenreklame an einigen Bussen freuen?
    Die Baustellen waren tatsächlich arg. 5 Minuten rot an der ersten Ampel, Schrittgeschwindigkeit durch Geroldstein, zwei weitere Engpässe und dann noch ein Fotograf an Bord - das hält kein Fahrplan aus. Aber da niemand da war, der Anschlüsse hätte verpassen können ...
    Danke für die gute Nachricht. Gruß
    Udo

    Das wäre doch mal die Gelegenheit aufzulisten, um was für Fahrzeuge es sich bei den Stadtverkehren in Dietzenbach und Rodgau handelt. Neoplan- und MAN-Midibusse gibt´s ne ganze Menge (zumindest Typen, Exemplare eher weniger, und wo doch sieht sie keiner, weil sie in/auf den abgelegensten Städtchen und Linien laufen).
    Wer kann, gebe bitte auch die Wagenlänge(n) an, da ist zwar mal etwas veröffentlicht worden, die Angaben passten aber zu keinem (damals) regulären Typ. Klingt nach Sonderwunsch.
    Danke und Gruß
    Udo

    Heute fuhr letztmalig (zumindest für diese Saison) die Freizeitlinie Wisperstraße zwischen (Taunusstein)-Hahn und Lorch. Die letzte Fahrt (17:30 Uhr ab Lorch bis 18:47 Hahn Busbahnhof) bot die seltene Gelegenheit, sich 25 km lang im Dunkeln von Kurve zu Kurve zu hangeln und dabei (fast) nicht mehr zu sehen als Bäume, Büsche, Baken und Begrenzungspfosten, aufgelockert durch einzelne Gasthöfe, Mühlen und das einzige Dörfchen (Geroldstein) an der Strecke. Über diese Entfernung nämlich folgt die Buslinie 210 der RTV dem Tal der Wisper, das - gerade 20 km von Wiesbaden entfernt - nahezu unbesiedelt durch eine wunderbare Wanderlandschaft führt. Nach 34 Minuten wird die Wisper verlassen, kurz danach der Ort Ramschied erreicht, um von dort aus nach Queren einer sehr steilen Anhöhe Bad Schwalbach zu erreichen. Ich hätte gerne geschrieben "25 km ohne Halt", eine Baustellenampel und ein Passant in dieser Baustelle vereitelten jedoch die ansonsten mögliche Nonstop-Fahrt. Über eine vergleichsweise langweilige Strecke fährt der Bus schließlich bis Hahn. Wie praktisch die gesamte zweijährige Betriebsdauer der Linie hindurch (jeweils vom 1.4. bis 1.11. an Wochenenden drei Fahrtenpaare) drehte der Bus weitgehend unbeachtet seine Runden, von mehr als drei Fahrgästen gleichzeitig wußte kein Fahrer zu berichten. Ich werde die Linie vermissen, bot sie doch die Gelegenheit, den auf der Anreise zu abwechslungsreichen Wanderungen beehrten Bus in herrlichster Landschaft (schöner geht nur in den Alpen) zu fotographieren. Zum Einsatz kamen übrigens Citaro der ORN (in RTV-Farben oder verkehrsrot) und Volvo von Mester (RTV-Lack). Ein O 407 wäre passender gewesen, dem Vernehmen nach verlangte die RTV jedoch den Einsatz von Niederflurbussen.
    Zwar wurde über eine Einstellung der Linie bisher nicht berichtet, die nach Ablauf der zweijährigen Probephase weiterhin ungenügende Auslastung läßt eine Wiederaufnahme jedoch nicht erwarten. Von den Einnahmen ganz zu schweigen: Die 77minütige Fahrt kostete bei Vorliegen einer Monatskarte für Mainz/Wiesbaden die Kleinigkeit von 2,30 € (Regeltarif 3,70€)! Da sage noch jemand, der RMV sei teuer!
    In Trauer verbleibt
    Udo

    Eine Frage an die Lokführer im Forum (oder, falls jemand darauf besteht: Triebfahrzeugführer):
    Wie ist derzeit die Personalsituation? Haltet Ihr es für eine gute Idee, eine Umschulung zum Lokführer zu absolvieren? Mit welchen Arbeitsbedingungen und Löhnen ist da zu rechnen? Privat macht das ja alles Spaß, aber wenn man jeden Tag muß, mag das schon mal anders aussehen... Und als Vergleich: Kann jemand etwas zu Regionalverkehr und Privatbahnen sagen?
    Danke sehr.
    Gruß, Udo

    Gruezi ins Forum,


    der Volvo-Gelenkbus ist ein B10LA mit Hess-Aufbau und gehörte zuvor der Postauto Schweiz (nicht Postbus, das ist Österreich), Baujahr 1997. Ich meine, links an der Front noch die Nummer 613 entziffern zu können, das paßte zum Postauto-Betrieb Bern. Damit haben wir neben den schweizerischen MB O 405 G, die inzwischen öfters in Deutschland zu finden sind, nun auch ein "richtiges" Schweizer Fahrzeug. (Genau genommen nur eine eidgenössische Karosserie.) Hess ist der letzte übrig gebliebene schweizerische Omnibusbauer, der - überwiegend auf Volvo- und Scania-Chassis - eine breite Palette von Stadt- und Linienbussen fertigt, dazu Trolleybusse (seit dem Ende von NAW inkl. Chassis) und Anhängerzüge. Das hiesige Fahrzeug weist das Design 2000 auf, das meines Wissens 1996 auf den Markt kam und bis ca. 2006 aktuell war. Daß ein Hess-Bus mit nur 12 Jahren ausrangiert wird, finde ich allerdings sehr sonderbar. Vielleicht kann jemand einen Fahrtbericht liefern? Leider fehlte die Hess-Plakette.

    Hallo Allerseits,


    heute mal ein wilder, aber durchaus ernst gemeinter Vorschlag: Wäre eine Verlängerung der S-Bahn in Wiesbaden in die Innenstadt machbar? Als Trasse böte sich die Bahnhofstraße bis Höhe Dernsches Gelände an. Dazu müßten zwei Gleise ab dem Gleisvorfeld auf Ebene -1 abgesenkt werden, Empfangsgebäude und Bahnhofsvorfeld untertunnelt und ein Tunnel unterhalb der Bahnhofstraße gebaut werden. Verkehrlich idealer Endpunkt wäre zwischen Friedrich- und Luisenstraße mit Ausgängen in beide Straßen. Der Tunnelbahnhof bräuchte drei Gleise, um keinen Engpaß zu schaffen. Der betriebliche Mehraufwand wäre gering, das sollte sogar ohne zusätzliche Einheit funktionieren. Einen untertunnelten Bahnhof gibt es z.B. schon in Kassel Hbf.
    Eine oberirdische Führung halte ich für nicht durchführbar, die Bahnhofstraße ist zwar breit genug dafür, aber nördlich der Rheinstraße würde der gesamte Busverkehr blockiert. (In Heilbronn funktioniert das, die Karlsruher Züge in Doppeltraktion sind aber immer noch etwas kürzer als eine dreiteilige S-Bahn-Garnitur, und die AVG arbeitet nach etwas einfacheren Standards.)
    Konkrete Frage: Wäre das machbar, und gibt/gab es vielleicht mal offizielle Planungen (oder Überlegungen) dazu? Die Baukosten hingen ja vor allem davon ab, wie tief gegraben werden müßte und welche Struktur der Untergrund hat.
    Gruß, Udo

    Sucht in diesem Scherz keine tiefere Bedeutung. Wahrscheinlich ist der Fahrer MAN-Fan und hat deswegen den MAN-Schriftzug da draufgepappt. In Franken gab´s mal eine Firma, bei denen trugen sämtliche Busse einen Mercedes-Stern. Das waren dann "MB SL 200" und "MB 260 L 117" (für die jüngeren Kollegen: eigentlich MAN SL 200 und Magirus-Deutz 260 L 117). Im übrigen hat Johony recht, Neoplan Trendliner und MAN Regioliner sind auf dasselbe Chassis aufgebaut und daher technisch fast identisch, sehen halt nur bisserl anders aus.

    Als der Reisedienst Gründau noch richtig interessante Sache hatte ...


    Im Jahre 2000 besaß RDG drei Berkhof-Überlandbusse der Excellence-Reihe, und zwar Berkhof Excellence 500 Ü auf MB-Export-Fahrgestell, HU-XV 246 bis 248, Bj 1996. Die Extra-Spezialität war ein Neoplan N421-Gelenkbus von 1981 (HU-RD 207), also aus den Anfängen der Neoplan-Linienbusfertigung. Der Wagen sah deutlich anders aus als die späteren HEAG-Gelenkbusse.


    Leider irgendwann zwischen Ende 1999 und Mitte 2000 verkauft wurden der Berkhof-Niederflurbus auf MAN NL 202-Fahrgestell HU-VL 722 (Bj 1990, Erstzulassung 1995 - vermutlich ein 2000 NLF ex Amsterdam, müßte dann ein Erdgasbus gewesen sein) und die Wagen HU-VD 315, HU-VU 424. Weiß jemand Näheres zu diesen Bussen? Zu sehen waren sie u.a. im abendlichen Berufsverkehr am Frankfurter Südbahnhof (Linien 940, 961, 962, da war ich leider immer nur wenn´s dunkel war). Und dann gab es noch einen Neoplan N 316 L HU-VD 323, und einen dreitürigen Neoplan-Niederflurbus HU-XV 190, evtl. ein N 4015 auf Scania-Chassis.

    Hm, diesen Bus habe ich anno 2001 bei Schulmeyer, Mörfelden-Walldorf als GG-EU 273 gesehen (Fahrgestell-Nr. 146 0000 10 100052). Die Lackierung war identisch, lediglich der Schulmeyer-Schriftzug ergänzt. Der Wagen war Baujahr 1983 und soll mit 9 Monaten von einer in Konkurs gegangenen Firma übernommen worden sein. Der Fahrzeugschein war allerdings 1995 ausgestellt worden (kann natürlich auch ein Ersatzfahrschein gewesen sein). Ist das tatsächlich Derselbe?
    @ Ghostwriter: Kannst du mir Näheres zur Firma Pläschke und ihren Bussen sagen? Die hatten mal Setra SG 219 SL, die nach deren Konkurs anscheinend spurlos verschwunden sind. Danke!

    Einen Bus mit Dieburger Kennzeichen habe ich noch 1996 gesehen:
    DI-KX 10 von Winzenhöler, ein Setra SG 180 ÜL, Baujahr 1976. War das der letzte "Dieburger" Omnibus? Wie lange hat es ihn gegeben?

    Ein Bus der Verkehrsbetriebe Karlsruhe, sehr schön. Das ist allerdings ein O 405, ohne "N". Auch wenn sie sehr ähnlich aussehen, sind O 405 und O405 N(1) eindeutig von außen zu identifizieren.
    Der Wagen ist der Bauform nach Baujahr 1985 - 1987, muß also einen Zwischenbesitzer gehabt haben. Notiert jemand die Fahrgestellnummer?

    Hallo allerseits,
    ich bräuchte mal einige Angaben zum Stadtbus Bad Nauheim. Bis zur Neuausschreibung zum Ende 2006 waren dort 5 Neoplan N 4007 und 3 MB O 405 NK im Einsatz, Eigentümer waren die Stadtwerke Bad Nauheim, die Betriebsführung oblag allerdings dem Kraftwagenbetrieb Wetterau. Die Busse hatten ursprünglich Behördenkennzeichen und sind gegen 2003 umgemeldet worden. Weiß jemand die Zuordnungen? Zu den aktuell eingesetzten MB Citaro II und Citaro K wüßte ich gerne, ob diese dem jetztigen Betreiber Hessenbus gehören oder ebenfalls den Stadtwerken Bad Nauheim und ob diese pünktlich mit Betriebsstart zur Verfügung standen oder erst 2007 gebaut worden sind.

    Der Stadtverkehr Friedrichsdorf (Linien 553 - 555) hat ja schon etliche Betreiber gesehen. Die RKH hatte die Bedienung vor einigen Jahren mit den dort eingesetzten Bussen vom Kraftverkehr Kinzigtal übernommen. Meines Wissens war die KVK für den Zeitraum 2005 bis 2008 beauftragt, jedoch nur bis 10/07 im Einsatz. Davor ist die Firma Dreischmeier gefahren, und anno 2000 habe ich mal einen MAN-Midibus von Stürz, Friedrichsdorf gesehen. Ganz schön viele Betriebe für so eine kleine Stadt. Kann mir jemand die Einsatzzeiten bestätigen, und gibt es eine Übersicht der vor der Neuausschreibung zum Jahresanfang eingesetzten Fahrzeuge? Gruß, Udo