Beiträge von Domi

    So langsam sickern die Pläne des "Erzengels" durch:


    Zitat

    Die bisherige Befreiung von der Umlage auf die Kosten der Ökostrom-Förderung wird deutlich eingeschränkt. 2015 sollen die Bahnen 15 Prozent der Umlage zahlen, ein Jahr später 20 Prozent, 2017 dann 25 Prozent und 2018 schließlich 30 Prozent.


    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtscha…raft-ausbau-a-953047.html


    Wenn's denn tatsächlich so kommt, ist das ein teurer Spaß.


    Viele Grüße


    Domi

    361 erfreut sich weiter bester Gesundheit und ist heute nachmittag auf einem U4-Kurzpendel unterwegs (führendes Fahrzeug im Vierling Richtung Bornheim).


    Viele Grüße


    Domi

    Das ist wohl eine neue Unsitte. Ich hatte das "Vergnügen" (im Pkw) auch, waren wohl 3 Eier. Überraschend fand ich dabei, dass der glitschige Kram sich mit den Scheibenwischern kaum entfernen lässt. Trotz Winterausstattung (viel Ethanol im Spritzwasser) blieb ein Film, den ich dann manuell mit Taschentüchern entfernt habe.


    Ist also nicht so lustig, wie man auf den ersten Blick vermutet. Von daher der Aufruf an die entsprechenden Jugendlichen: Verkneift es euch doch bitte.


    Viele Grüße


    Domi

    Bitte nehme meine Ausführungen nicht persönlich, aber zum Glück schauen die Verkehrsplaner und -politiker im Gegensatz zur Durchschnittsbevölkerung zunehmend auf die Grenzkosten und nicht die Durchschnittskosten, ansonsten hätte es der notwendige Modal Shift noch schwerer als Ohnehin schon zum Nutzen der Allgemeinheit realisiert zu werden...


    Hi Jojo,


    natürlich ist eine Orientierung an Grenzwerten möglich. Nur ist dies - soweit man den CO2-Ausstoß im Auge hat - beim elektrischen Fahren mehr als gefährlich.


    Die Stromerzeuger verfügen über einen CO2-Ausstoß im Betrieb pro kWh von 0g (Wind, Fotovoltaik, auch Kernenergie) bis etwa 1.300g (altes Braunkohlekraftwerk).


    Führe ich nun eine Grenzwertbetrachtung für eine Neuinvestition durch, so ist das für den Verbrauch zusätzliche Kraftwerk anzusetzen und nicht der Strommix.


    Dann wird's richtig bitter. Setze ich 1.000g für das Grenzkraftwerk an, so kommt beispielsweise der Schienenverkehr der VGF mit gut 160 Wh/ Pax-km (lt. Nachhaltigkeitsbericht) auf 160g/ Pax-km und liegt damit weit über sparsamen Kleinwagen im Einmannbetrieb. ;(


    Davon mal abgesehen halte ich die CO2-Bilanz von einem zusätzlichen Haltepunkt für nicht so wesentlich. Andere Aspekte wie Bequemlichkeit, Entlastung der Straßen, Vermeidung von Abgasen im Ballungsgebiet erscheinen mir wesentlich interessanter.


    Viele Grüße


    Domi

    Zitat von »Domi« Wären also 300t pro Jahr. Relativ unbedeutend angesichts des deutschen Gesamtausstosses von 814 Mio. t in 2012 (vorläufige Zahlen des UBA).
    Da drängt sich mir doch die Frage auf, ab welcher CO2-Einsparung ein einzelnes Projekt alleine durch ebendiese gerechtfertigt würde.


    Bei Verkehrsinfrastruktur dürfte das praktisch unmöglich sein.


    Das liegt vor allem daran, dass es beim Ziel "CO2-Reduzierung" massenweise wirtschaftlichere Alternativen gibt. Diese liegen vor allem in der Energiewirtschaft, die für gut 44% der Emissionen verantwortlich ist. Dort lässt sich für den eingesetzten Euro ein wesentlich größerer Effekt erzielen (z.B. Einsatz zeitgemäßer Kraftwerkstechnik in der Stromerzeugung).


    Daneben sollte man den Energiebedarf des Schienennahverkehrs nicht unterschätzen. Das Abbremsen einer S-Bahn zum Halt mit anschließender Wiederbeschleunigung hat einen ganz gewaltigen Energieverbrauch zur Folge. Auch wenn das beim 430 natürlich besser aussieht als beim 420.


    Viele Grüße


    Domi

    Mal so am Rande erwähnt: werden mit dem Tunnel zum GG allein 500 Pkw-Anfahrten pro Tag eingespart, ergibt das allein bei der CO2-Emission, ausgehend von einer durchschnittlichen Entfernung von 10 km und einem Ausstoß von 150g CO2/km, eine Ersparnis von 1.500 kg CO2/Tag, bei rund 200 Arbeitstagen 300.000 kg CO2/Jahr! Noch Fragen?


    Wären also 300t pro Jahr. Relativ unbedeutend angesichts des deutschen Gesamtausstosses von 814 Mio. t in 2012 (vorläufige Zahlen des UBA).


    Alternativ könnte man auch Jahr für Jahr entsprechende Emissionsrechte kaufen. Der Auktionspreis gestern lag bei 5,07 € /t, was dann eine jährliche Belastung von 1.521 € wäre.


    Mit der CO2-Entlastung wird man die Baukosten niemals rechtfertigen können. Da gibt es im Einflussbereich der Stadt Frankfurt wesentlich günstigere Möglichkeiten.


    Viele Grüße


    Domi

    Das sehe ich genauso. Es gab schon bei der Steuerbefreiung für Flugbenzin eine Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten des Flugverkehrs, warum also wird da immer noch mit zweierlei Maß gemessen?


    Die Entschädigungen im Flugverkehr sind nicht vergleichbar, weil wesentlich höher. Dort werden u.a. pauschale Entschädigungen völlig unabhängig vom Flugpreis vorgesehen, was für den Bahnverkehr so nicht gilt. Es gibt halt im Bahnverkehr keine 250€ pauschal, wenn die letzte Bahn ausfällt.


    Historisch gesehen ist es so, dass man einigen Fluggesellschaften das willkürliche Streichen von Flügen abgewöhnen wollte. Hier hatte sich eine gewisse Billigfluggesellschaft von einer grünen Insel besonders hervorgetan. Deshalb wurden dort hohe Sanktionen angesetzt, wovon man im Bahnverkehr abgesehen hat.


    Von daher ist das nicht vergleichbar, aber alles andere als eine Privilegierung des Flugverkehrs.


    Viele Grüße


    Domi

    Aber was mich eigentlich stört ist der Preis. Am Automat bezahlt der Normalfahrgast für das Tarifgebiet 50 für eine Tageskarte 6,40 € (ohne Flughafen); bezieht man den mit ein, kostet sie 8,30 €. Das ServiceTicket kostet 5,45 € und beinhaltet den Flughafen. Gibts für den Preisnachlass von knapp 15% bzw. 34% eigentlich eine sachliche Rechtfertigung? Ich finde das äußerst fragwürdig.


    Es dürfte wahrscheinlich auch ein bisschen um Werbung für den ÖPNV gehen. Da kommt halt nicht nur der tunnelklick mit seinem Ferrari :D , sondern auch Leute, die sonst fast nie mit Öffentlichen fahren.


    Da ist die Gelegenheit imho günstig, die mal von einer Zeitkarte mit unbegrenzter Nutzungsmöglichkeit zu überzeugen. Und der Preis liegt immer noch über 2 Einzelfahrscheinen für Frankfurt.


    Also ich find's eigentlich eine ganz gute Idee.


    Viele Grüße


    Domi

    In dem Zeitungsartikel der FNP ist ein Vergleich zwischen eine Zug mit 5 Doppelstockwagen und einer U-Bahn.
    Klar, hat der Dosto viel mehr Kapazität. Aber auf der Niddertalbahn verkehren ja gar keine Dosto-Züge mehr. (Oder gibt es im Berufsverkehr noch ein oder zwei Dosto-Züge ?). Naja, eigentlich fahren da ja nr noch Desiro (BR 642) meist in Doppeltraktion.


    Doch, doch, die fahren im Berufsverkehr und zwar in der Tat mit bis zu 5 Wagen (mehr würde auch nicht auf die Bahnsteige passen). Weil das zumindest morgens bitter nötig ist.


    Nun meint Frau Sperzel doch tatsächlich, man könne diesen Zug durch eine 75m lange U-Bahn ersetzen (mehr geht auf der Eckenheimer nicht). Es ist kaum zu glauben...


    Viele Grüße


    Domi

    Hm, U5-Triebwagen (2,65m breit) auf gemeinsamer Strecke mit 430 (3,02m breit) dürfte etwas problematisch sein. Da wäre der Spalt zum Bahnsteig deutlich größer als bei einem Pt (ohne Blumenkasten) in den U-Bahn-Tunneln gemeinsam mit U5-Wagen. Besonders beim Kurvenhaltepunkt in Kilianstädten dürfte das sehr lustig werden. :rolleyes:


    Abgesehen davon fragt sich, wer denn die Elektrifizierung der Niddertalbahn bezahlen soll. Die Gemeinden dort gehen doch finanziell schon so auf dem Zahnfleisch, dass es bei der letzten Ausschreibung nur für ungeeignete Dieseltriebwagen vom Abstellgleis gereicht hat.


    Viele Grüße, Domi

    Spannende Tage und viel Sonderverkehr... :P


    Jaaa, ganz genau. Und gestern wurde mit der großen Kelle nachgefasst. Drei zusätzliche Heimspiele.


    Die Gegner in der Gruppenphase sind Bordeaux, Nikosia und Tel Aviv (exakte Terminierung steht noch aus, ist aber stets am Donnerstag). Das sollte zu packen sein (die ersten beiden kommen weiter)...


    Wirklich klasse fand ich den Zuspruch gestern. Obwohl die Sache eigentlich nach dem Hinspielsieg schon relativ klar war, konnte das Stadion ausverkauft werden. Alle Achtung, die Stimmung scheint sehr gut.


    Es erwartet uns also eine Menge interessanter Sonderverkehr. :D

    Ich weiß nicht, ob Deine These stimmt, die nicht-bundeseigenen Eisenbahnen kämen billiger weg, weil sie beim Personal sparen. Ich denke mal, dass die Gehaltsunterschiede sich allmählich angleichen, weil auch die kleinen Unternehmen sehen, dass sie auf Dauer kein Personal kriegen, wenn sie viel schlechter zahlen.


    Grundsätzlich stimme ich deinen Überlegungen schon zu.


    Nur ergänzen will ich das Problem von Firmen mit großem, aber schrumpfenden, Personalstamm bei tendenziell sinkenden Löhnen (wie halt im Verkehrsgewerbe).


    Diese Firmen (hier konkret DB Regio) bleiben auf den Altverträgen sitzen, auch wenn für Neueinstellungen ähnliche Bedingungen wie bei der Konkurrenz vereinbart sind. In aller Regel wird (aus verständlichen Gründen) bei Tarifänderungen zu Lasten der Beschäftigten eine Besitzstandswahrung vereinbart, die mit der Zeit "abgeschmolzen" wird. Die Mehrbelastung für den Arbeitgeber bleibt zunächst aber einmal weitgehend bestehen.


    Dieser Effekt verschärft sich, wenn (wie im öffentlichen Dienst üblich) stark auf das Lebens- oder Dienstalter abgestellt wird. Lebensalter ist inzwischen zwar neu nicht mehr zulässig (AGG), aber im Besitzstand noch vorhanden.


    Also ich denke schon, dass die Wettbewerber von DB Regio ihre Vorteile hauptsächlich aus den Kostenvorteilen beim "auf der Strecke" beschäftigten Personal beziehen.


    Viele Grüße


    Domi


    Aber nur für die S-Bahn-Richtung Südbahnhof. Von und nach Bad Homburg sind die Wartezeiten länger...


    Ja sicher, das Privileg der sich im Bahnhof begegnenden S-Bahnen haben sich die Homburger gesichert. Dann wird's natürlich im nahen Oberursel schwierig mit gutem Anschluss in beide Richtungen.


    Viele Grüße


    Domi

    Die Züge könnten in der HVZ im 7.5 Min Takt, in der NVZ im 10 Min Takt und in der SVZ verkehren im 20 Min-Takt verkehren.


    Die U3 fährt konsequent auf Anschluss an die S5, was bei Pünktlichkeit beider Züge auch gut läuft. Von daher steht der 30'/15'-Takt eigentlich fest.


    20'/10'-Takt bedeutet Anschlussverlust, und das werden die Oberurseler wohl kaum wollen.


    Viele Grüße


    Domi

    Ich bin ein Stück mitgefahren. Ehrlich gesagt: In den S-Wagen habe ich mich wegen der Klimatisierung wohler gefühlt.


    War auch verdammt heiß gestern. Viele Baumärkte melden beim Thema Ventilatoren "wir sind ausverkauft"... :)


    Aber ernsthaft: Der Einsatz der Pt-Wagen soll eigentlich die Ausnahme sein bei hohem Fahrzeugbedarf. Natürlich sollten hauptsächlich die deutlich komfortableren S-Wagen laufen.


    Nur sieht man halt jetzt, dass die Flotte viel zu knapp bemessen ist. Es bereitet schon Schwierigkeiten, an einem Feriensamstag 5 Zwillinge zu stellen. Wie soll das aussehen bei richtig großem Zuschauerandrang, wenn die 5 Zwillinge keinesfalls ausreichen?


    Auch wenn jetzt neue S-Wagen kommen (die sind ziemlich teuer): Man sollte noch ein paar abgestellte Ptb ihrer Blumenkästen berauben, um Reserve zu schaffen. Die alten Pt sind im Stadionverkehr gut, wenn es nicht ganz so heiß ist.


    Viele Grüße


    Domi

    Das sieht nicht so gut aus für den (ohnehin sehr strammen) Zeitplan. Aktuell kommt noch das schwül-heiße Wetter hinzu, das Arbeiten im Freien deutlich behindert (die Arbeitsleistung bricht dann halt ein, auch bei gutem Willen der Arbeiter). Alles dauert jetzt etwas länger.


    Deshalb rechne ich auch mit einer gewissen "Nachspielzeit" bei dem Projekt. Da der Ersatzverkehr wohl ganz gut funktioniert, sollte das zu verkraften sein.


    Viele Grüße


    Domi

    Das ist die übliche Reaktion. Als Autofahrer beachte ich auch den Rückspiegel, nähert sich mit Blaulicht (auch ohne Martinshorn) ein Polizeifahrzeug, fahre ich an den rechten Fahrbandrand und zeige durch "Blinker rechts" an, dass ich das Einsatzfahrzeug gesehen habe und mich überholen lasse.


    Aus meiner Sicht vernünftig, denn es wird Krach vermieden und die Sheriffs haben freie Fahrt. Wenn die gemeldete Langfinger auf frischer Tat stellen wollen, ist die eher stille Anreise auch ganz zweckmäßig...


    Nur: Verpflichtet bin ich dazu eigentlich nicht.


    Irgendwie ist das letzte Nacht da an der Kreuzung total schief gelaufen. Warten wir mal ab, aber die Rechnung dürfte wohl das Land Hessen zahlen müssen. Seien wir aber zunächst mal froh, dass es keine schwereren Personenschäden gab.


    Viele Grüße


    Domi