Beiträge von Chrizzz95

    Ich muss inzwischen feststellen, Fass wir über den Nahverkehr in Frankfurt bisweilen auf recht hohem Niveau jammern. Seit knapp fünf Monaten komme ich nun in den Genuss, die Busse des Stadtverkehr Maintal zu nutzen.


    Was mir dort alleine in dieser doch relativ kurzen Zeit aufgefallen ist, ist schon nicht schlecht. Ich stehe diesbezüglich auch mit der SVM Maintal in Kontakt.


    Die Krönung bisher war, dass ein Busfahrer die zentrale Umsteigestation Maintal Ost erst gar nicht angefahren hat, er fuhr einfach dran vorbei. Und die Takte sind in Maintal jetzt gerade nicht als besonders dicht zu bezeichnen. Außer im Schülerverkehr.


    Was ich bisher feststellen durfte:


    - Station Maintal Ost keine Aushangfahrpläne

    - Fahrtziele auf Pappschilder, wobei beide Endpunkte in der Frontscheibe "auslegen"

    - Keinerlei Fahrtziel angegeben, weder auf Anzeige noch mit Pappschild, dafür erste Tür geschlossen und keine Durchsage an wartende Fahrgäste (es wäre meine Fahrt gewesen, also dann zu Fuß zum Opeleck)

    - Fahrer halten an der Station Maintal Ost bisweilen, wo sie Lust haben (falscher Bussteig)

    - DFI im Fahrzeug außer Betrieb (sehr häufig).


    Für einen Betrieb in der sog. Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main doch ziemlich mau.

    Wir sollten berücksichtigen, dass die Straßenbahn über die Hauptwache nicht zum Selbstzweck geplant (und vielleicht) gebaut werden soll. Den Vorteil der Feinerschließung, auch noch durch eine Fußgängerzone, mit dem zusätzlichen Effekt einer möglichen Ausweichroute erkauft man sich eben mit dem Nachteil der Behinderung durch Flaneure, querende Träumer und so weiter, die natürlich ein rasches Vorankommen stören, gleichzeitig aber auch das Kundenpotential der Straßenbahn sind bzw. sein können. Man kann nicht das eine haben ohne das andere zu akzeptieren. Eine andere Lösung wäre dann eben eine Unterpflasterbahn an der Hauptwache. Irgendwie gibt es das da ja aber schon.

    Ich sehe hier jetzt nicht wirklich enorm viel Fahrgastpotential, was eine Durchbindung gleich drei (mit dem 78er sogar vier) Linien rechtfertigen würde. Der 61er hatte ja früher seine Endstation in der Heisterstraße am Lokalbahnhof, die Anzahl der Fahrgäste war sehr überschaubar.


    Betrachte ich die Fahrgäste, die mit diesen Linien 61, X61 und X77 anreisen: Umsteiger zu S- und U-Bahn und zu den Regionalbahnen, zur Konstablerwache mit der S-Bahn ohne zusätzliche Fahrtzeit, Umsteiger nutzen zudem noch entweder die Versorger im Südbahnhof oder den Markt.


    Abreisende Fahrgäste wollen in der Regel auch Richtung Westen. Richtung Sachsenhausen-Süd und -Ost fahren ja schon die anderen Linien plus Tram 15, 16 und 18.


    Die zusätzliche Fahrzeit über die Hedderichstraße via Bustrasse würde die Fahrzeit nicht nur um ca. 2 Minuten verlängern, ich schätze eher 5 Minuten: Einfädeln in die Darmstädter Landstraße am Lokalbahnhof, Ampelschaltung am Wendelsplatz, Ampel am Hasenpfad und natürlich hohe MIV-Belastung in der Mörfelder Landstraße zwischen Wendelsplatz und Schweizer Straße.


    Die von dir vorgeschlagenen Linien haben bereits am Südbahnhof eine Verknüpfung mit den BL 45, 47, 48, OF-50 und 653.

    das sind höchstwahrscheinlich teilweise Strecken, die heute nicht mehr bedient werden oder gar abgebaut sind. ich erkenne auch einiges nicht mehr.

    Dass allerdings die induktiv nicht gelaufene Weiche vom Allerheiligentor manuell am Haardtwaldplatz gestellt werden muss, ist eine völlig neue Erkenntnis für mich ;-).

    Außer der Schleife am Ostbahnhof sind alle gezeigten Strecken noch in Betrieb. Natürlich sieht das drumherum heute doch etwas anders aus. Die Doku bezieht sich zwar auf die 11 (Heilbronner Straße - Fechenheim über Sachsenhausen), zu sehen sind aber auch Niederrad/Bruchfeldstraße, Waldbahnstrecke/Neu Isenburg.


    Nostalgische Gefühle bekomme ich bei so Läden, wie Bilka oder Schade. Schöne Bilder aus vergangenen Tagen - und meiner Kindheit bzw. Jugend.

    Auch bitter ist aber auch, dass das Wahre U-Leichtgewicht der U2 ist.

    Dass damals die große Sparwut ausgebrochen ist, wage ich ein Stück weit zu bezweifeln...

    Ob "U2 mit Klimaanlage" machbar wäre, kann ich aber nicht beantworten.

    Die U2 in San Diego haben bzw. hatten eine Klimaanlage auf jedem Wagenteil. Die Statik oder das Gewicht sollte beim U2 also nicht das Problem gewesen sein.

    Die Wegeverbindung kann ich in dem Plan deutlich erkennen: praktisch in Verlängerung der Philippsruher Straße unter den Gleisen hindurch zur Ferdinand-Happ-Straße.

    Ich denk, multi meint die Wegeverbindung vom zukünftigen 'gespiegelten' nördlichen Osthafenplatz zum Durchbruch unter den Gleisen. Zur Zeit scheint auf dem Areal zwischen Ferdinand-Happ-Straße, Launhardtstraße und Hanauer Landstraße neben bestehender Bebauung auch ein Baufeld zu sein, wo früher diverse Autohäuser und Industriebauten standen.

    Nochmal OT: Immerhin sind nun die Bilder abrufbar. Abload stellt normalerweise ein Link für Forensoftware für die Bilder ein. Diesen einfach im Editor beim Bildlink einfügen. ;)


    Zum Thema der Rückspiegel kann ich leider nichts beitragen.

    Etwas OT, aber, da das Serviceperaonal in den USA vornehmlich auf Trinkgelder angewiesen ist, ist ein zu langer Aufenthalt gar nicht so positiv. Mehrere Gästegruppen zu bewirten bringt mehr Tip als länger verweilende Gäste mit nur unwesentlich mehr Umsatz Gerade in Restaurants verspeisen mehrere Gästegruppen als länger sitzende Gäste. Etwas anderes wäre Eventgastronomie, wie ich es in FL erlebt habe, mit Varieté.

    Deren Unfallmöglichkeiten gibt es einige.


    Was auch ich schon mal gesehen habe, dass ein Autofahrer über die Fußgängerfurt von der Kurt-Schumacher-Str. aus Norden kommend in die östliche Zeil abbog. Gerne wird bei einem solchen Manöver eine parallel fahrende Tram übersehen.


    Aber auch das ist eben nur Spekulation.

    Nach meiner Lesart geht es darum, die Betriebsgleise nicht mehr als besonderen Gleiskörper, nach der Erneuerung als Rasengleis, auszuführen, sondern in die Straße zu integrieren, damit der Straßenquerschnitt verringert werden kann und Radwege angelegt werden können. Also keine Entfernung der Betriebsgleise.

    Viertürer hätten auch das Problem, dass alle Türen nicht im taktil gekennzeichneten Haltestellenbereich sind, ich sehe es ja gerade insbesondere beim 34er mit Gelenkbussen, dass Tür 3 gerade noch so im erhöhten Bereich ist. Eine 4. Tür läge deutlich außerhalb.


    Danke Colaholiker für dein aufmerksames Lesen :thumbup:

    SoundofN1 Ich war wohl nicht ganz bei der Sache :wacko: