Beiträge von Chrizzz95

    Nochmal: Mit wem man fährt, mit dem schließt man den Beförderungsvertrag. Im Güter-/ Flugverkehr sowie bei der Schifffahrt ist es anders.

    Beispiel Frankfurter Linien 45, 47, 48 und 84: Auftraggeber TraffIQ, Bündleninhaber DB Regiobus Mitte, Leistungserbringer Sack Reisen (oder FraBus). Mit Sack (oder FraBus) geht man den Beförderungsvertrag ein. Oder SEV für die U-Bahn: Auftraggeber VGF, Beauftragt Transdev wie neulich auf der U5. Mit der Transdev wird der Beförderungsvertrag geschlossen.

    Und da man mit Flixtrain als eingetragenes EVU (also mit Konzession und Genehmigung) einen Beförderungsvertrag schließt, sind die Unternehmen, deren sich Flixtrain bedient, schlicht Erfüllungsgehilfen, die mich als Verbraucher nicht zu interessieren brauchen. Mich interessiert also als gemeiner Endverbraucher weder die Anschriften auf dem Motorgerät (Lokomotive) oder dem Beförderungsbehältnis (Waggon). Und genauso steht es auf dem Ticket, das Ost-West-Express abfotografiert hat: EVU ist Flixtrain (Beförderer), Vermittler (Ticketagentur) ist Flixmobility. Es haftet gegenüber dem Endverbraucher der Beförderer, nicht der Vermittler oder ein Erfüllungsgehilfe.

    Flixtrain wird in der Liste des EBA von 7.5.2021 als EVU geführt. Demnach ergibt sich meiner Rechtsauffassung nach ein Beförderungsvertrag mit Flixtrain. Flixtrain bedient sich BTE oder wem auch immer als Subunternehmer bzw. Erfüllungsgehilfen. Aus meiner ehemaligen Tätigkeit in Bereich der Verkehrshaftung ist das ähnlich wie mit Spediteuren. Diese besorgen in eigenem Namen und auf eigene Rechnung den Gütertransport. Spediteure bedienen sich dazu Frachtführer, denn Spediteure haben in der Regel keine eigenen Fahrzeuge. Die Frachtführer fahren aber dann auch mit dem Logo und dem Außenauftritt der Spediteure. Im Schadensfall haftet der Spediteur für die von ihm beauftragen Frachtführer bzw. Subunternehmer, die er als Erfüllungsgehilfen einsetzt. Als Kunde brauche ich mich nicht an das ausführende Unternehmen verweisen lassen.

    Erlebnis am 22.04.,11:54 Uhr, Haltestelle Thomas-Mann-Str. Richtung Schulzentrum: Ankunft eines Busses ohne Zielanzeige. Laut Fahrplan müsste es der 23er gewesen sein, der Reihenfolge nach aber der 25er. Natürlich auch keine Innenanzeige und der Bus hatte auch kein Fahrscheindrucker an Bord. Lediglich ein laminiertes A4-Blatt als "Express"-Aufkleber an der Innenseite an der hinteren Tür (aber man soll/muss ja aber beim Fahrer einsteigen wegen Fahrscheinkontrolle), hätte auf einen 23er schließen lassen, obwohl der 23E dort gar nicht verkehrt.


    Ablauf des Prüfdienstes: ich war doch auf der Rückfahrt in Gegenrichtung frecherweise tatsächlich hinten eingestiegen. Kam der "Prüfdienst" und wollte mein Fahrschein sehen. Ich zücke mein eTicket. Mangels Kartenleser beim Prüfdienst natürlich keine echte Kontrolle. Vielleicht hätte ich ein Auslesen mit meiner App anbieten sollen. 🤪 Willkommen im 21. Jahrhundert, liebe SVM. 🤷‍♂️

    Zur Haltestelle Stresemannallee/Mörfelder Landstraße: Heimatsiedlung? Die südliche Busstation sowie Tram Haltestelle liegen am Rand des Fritz-Kissel-Siedlung, nur die nördliche Bushaltestelle grenzt an die Heimatsiedlung. Die ehemalige Endstation der SL 7 hieß früher mWn Riedhof etwa in Höhe eben der nördlichen Bushaltestelle dort. Der Riedhof selbst lag früher mal eher in Höhe der Haltestelle Beuthener Straße. Demnach böte sich mMn für das gesamte Areal der Name Riedhof an.


    Im Grunde denke ich, dass eben 'lange Haltestellennamen' eben auch dazu dienen sollen, Gewichtungen von Gebieten (Hervorhebungen oder Benachteiligungen) in der Nachbarschaft zu vermeiden. Nur sollten halt gleiche Halte bei verschiedenen Verkehrsmitteln einheitlich bezeichnet werden.

    Ich muss inzwischen feststellen, Fass wir über den Nahverkehr in Frankfurt bisweilen auf recht hohem Niveau jammern. Seit knapp fünf Monaten komme ich nun in den Genuss, die Busse des Stadtverkehr Maintal zu nutzen.


    Was mir dort alleine in dieser doch relativ kurzen Zeit aufgefallen ist, ist schon nicht schlecht. Ich stehe diesbezüglich auch mit der SVM Maintal in Kontakt.


    Die Krönung bisher war, dass ein Busfahrer die zentrale Umsteigestation Maintal Ost erst gar nicht angefahren hat, er fuhr einfach dran vorbei. Und die Takte sind in Maintal jetzt gerade nicht als besonders dicht zu bezeichnen. Außer im Schülerverkehr.


    Was ich bisher feststellen durfte:


    - Station Maintal Ost keine Aushangfahrpläne

    - Fahrtziele auf Pappschilder, wobei beide Endpunkte in der Frontscheibe "auslegen"

    - Keinerlei Fahrtziel angegeben, weder auf Anzeige noch mit Pappschild, dafür erste Tür geschlossen und keine Durchsage an wartende Fahrgäste (es wäre meine Fahrt gewesen, also dann zu Fuß zum Opeleck)

    - Fahrer halten an der Station Maintal Ost bisweilen, wo sie Lust haben (falscher Bussteig)

    - DFI im Fahrzeug außer Betrieb (sehr häufig).


    Für einen Betrieb in der sog. Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main doch ziemlich mau.

    Wir sollten berücksichtigen, dass die Straßenbahn über die Hauptwache nicht zum Selbstzweck geplant (und vielleicht) gebaut werden soll. Den Vorteil der Feinerschließung, auch noch durch eine Fußgängerzone, mit dem zusätzlichen Effekt einer möglichen Ausweichroute erkauft man sich eben mit dem Nachteil der Behinderung durch Flaneure, querende Träumer und so weiter, die natürlich ein rasches Vorankommen stören, gleichzeitig aber auch das Kundenpotential der Straßenbahn sind bzw. sein können. Man kann nicht das eine haben ohne das andere zu akzeptieren. Eine andere Lösung wäre dann eben eine Unterpflasterbahn an der Hauptwache. Irgendwie gibt es das da ja aber schon.

    Ich sehe hier jetzt nicht wirklich enorm viel Fahrgastpotential, was eine Durchbindung gleich drei (mit dem 78er sogar vier) Linien rechtfertigen würde. Der 61er hatte ja früher seine Endstation in der Heisterstraße am Lokalbahnhof, die Anzahl der Fahrgäste war sehr überschaubar.


    Betrachte ich die Fahrgäste, die mit diesen Linien 61, X61 und X77 anreisen: Umsteiger zu S- und U-Bahn und zu den Regionalbahnen, zur Konstablerwache mit der S-Bahn ohne zusätzliche Fahrtzeit, Umsteiger nutzen zudem noch entweder die Versorger im Südbahnhof oder den Markt.


    Abreisende Fahrgäste wollen in der Regel auch Richtung Westen. Richtung Sachsenhausen-Süd und -Ost fahren ja schon die anderen Linien plus Tram 15, 16 und 18.


    Die zusätzliche Fahrzeit über die Hedderichstraße via Bustrasse würde die Fahrzeit nicht nur um ca. 2 Minuten verlängern, ich schätze eher 5 Minuten: Einfädeln in die Darmstädter Landstraße am Lokalbahnhof, Ampelschaltung am Wendelsplatz, Ampel am Hasenpfad und natürlich hohe MIV-Belastung in der Mörfelder Landstraße zwischen Wendelsplatz und Schweizer Straße.


    Die von dir vorgeschlagenen Linien haben bereits am Südbahnhof eine Verknüpfung mit den BL 45, 47, 48, OF-50 und 653.

    das sind höchstwahrscheinlich teilweise Strecken, die heute nicht mehr bedient werden oder gar abgebaut sind. ich erkenne auch einiges nicht mehr.

    Dass allerdings die induktiv nicht gelaufene Weiche vom Allerheiligentor manuell am Haardtwaldplatz gestellt werden muss, ist eine völlig neue Erkenntnis für mich ;-).

    Außer der Schleife am Ostbahnhof sind alle gezeigten Strecken noch in Betrieb. Natürlich sieht das drumherum heute doch etwas anders aus. Die Doku bezieht sich zwar auf die 11 (Heilbronner Straße - Fechenheim über Sachsenhausen), zu sehen sind aber auch Niederrad/Bruchfeldstraße, Waldbahnstrecke/Neu Isenburg.


    Nostalgische Gefühle bekomme ich bei so Läden, wie Bilka oder Schade. Schöne Bilder aus vergangenen Tagen - und meiner Kindheit bzw. Jugend.

    Auch bitter ist aber auch, dass das Wahre U-Leichtgewicht der U2 ist.

    Dass damals die große Sparwut ausgebrochen ist, wage ich ein Stück weit zu bezweifeln...

    Ob "U2 mit Klimaanlage" machbar wäre, kann ich aber nicht beantworten.

    Die U2 in San Diego haben bzw. hatten eine Klimaanlage auf jedem Wagenteil. Die Statik oder das Gewicht sollte beim U2 also nicht das Problem gewesen sein.

    Die Wegeverbindung kann ich in dem Plan deutlich erkennen: praktisch in Verlängerung der Philippsruher Straße unter den Gleisen hindurch zur Ferdinand-Happ-Straße.

    Ich denk, multi meint die Wegeverbindung vom zukünftigen 'gespiegelten' nördlichen Osthafenplatz zum Durchbruch unter den Gleisen. Zur Zeit scheint auf dem Areal zwischen Ferdinand-Happ-Straße, Launhardtstraße und Hanauer Landstraße neben bestehender Bebauung auch ein Baufeld zu sein, wo früher diverse Autohäuser und Industriebauten standen.

    Nochmal OT: Immerhin sind nun die Bilder abrufbar. Abload stellt normalerweise ein Link für Forensoftware für die Bilder ein. Diesen einfach im Editor beim Bildlink einfügen. ;)


    Zum Thema der Rückspiegel kann ich leider nichts beitragen.

    Etwas OT, aber, da das Serviceperaonal in den USA vornehmlich auf Trinkgelder angewiesen ist, ist ein zu langer Aufenthalt gar nicht so positiv. Mehrere Gästegruppen zu bewirten bringt mehr Tip als länger verweilende Gäste mit nur unwesentlich mehr Umsatz Gerade in Restaurants verspeisen mehrere Gästegruppen als länger sitzende Gäste. Etwas anderes wäre Eventgastronomie, wie ich es in FL erlebt habe, mit Varieté.

    Deren Unfallmöglichkeiten gibt es einige.


    Was auch ich schon mal gesehen habe, dass ein Autofahrer über die Fußgängerfurt von der Kurt-Schumacher-Str. aus Norden kommend in die östliche Zeil abbog. Gerne wird bei einem solchen Manöver eine parallel fahrende Tram übersehen.


    Aber auch das ist eben nur Spekulation.

    Nach meiner Lesart geht es darum, die Betriebsgleise nicht mehr als besonderen Gleiskörper, nach der Erneuerung als Rasengleis, auszuführen, sondern in die Straße zu integrieren, damit der Straßenquerschnitt verringert werden kann und Radwege angelegt werden können. Also keine Entfernung der Betriebsgleise.