Beiträge von Chrizzz95

    Ich verfolge diesen Thread jetzt schon eine weile und finde die Diskussion, wie die "neue 18" zu führen sei undhier gerade im Konsens zu anderen Linienführungen, teilweise befremdlich.


    Ich denke in erster Linie ist die Integration in ein bestehendes Liniennetz kein Wunschkozert, die für sich und sonst wenige andere einen Großen Aufwand wünschen) und keine Bastelstube (z.B. Übergang von einer Linie auf eine andere während der Fahrt). Gerade der Süden Frankfurts, vornehmlich die Stadtteile Niederrad, Sachsenhausen und Oberrad, haben ihr eigenes Mittelzentrum, nämlich Sachsenhausen. Sachsenhausen ist z. B. mit seinen weiterführenden Schulen Ziel (fast aller) Schüler aus Oberrad und sehr vielen Schüler aus Niederrad. Immerhin sind zwischen Otto-Hahn-Platz und Südbahnhof gelich drei (!) Gymnasien. Daher hat die 15 als durchgehende Linie von Niederrad nach Offenbach Stadtgrenze seine volle Berechtigung und sollte m.E. nicht geändert werden.


    Mit Sicherheit kann Traffiq auf Fahrgastbefragungen zurückgreifen und hieraus Schlüsse hinsichtlich des Bedarfs einer Zusätzlichen Verbindung auf einer bestimmten Relation (z.B. jetzt vorherrschender Umsteigezwang) ziehen und den Verlauf der "neuen 18" entsprechen projektieren.


    Ich denke, im Norden wird die 18 zu einer Entlastung der Buslinie 30 führen, bei der die Kurzpendel Börnplatz-Friedberger Warte (bzw. jetzt Münzenberger Straße) komplett entfallen können. Im weiteren Verlauft (Hypothetisch Richtung Lokalbahnhof) lassen sich mit einem Abzweig am Allerheiligentor neue Wegebeziehungen zwischen der Innenstadt im Bereich der Konstablerwache und dem nordöstlichen Sachsenhausen schaffen. ich könnte mir dabei auch einen Umbau des 3-Gleisigen haltestellenbereichs am Lokalbahnhof vorstellen, z.B. durch Einbau eines Gleiswechsels am mittleren Bahnsteig (Abzweig Richtung Oberrad) oder ähnliches.


    Die 18 Richtung Zoo zu führen erachte ich für Überflüssig, da dieser Abschnitt bereits durch die 11 (ab Hanauer Richtung Altstadt), 14 (ab Zoo Richtung Allerheitligentor bzw. Heilig-Geist-Krankenhaus), die U6 und U7 (ab Zoo zur Konstablerwache) und die S-Bahnen S3-S6 (ab Bereich Ostendstraße zur Konstablerwache) doch recht komfortabel erschlossen sind.


    So, das wars jetzt erst mal von mir.
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    Möge der Saft mit Euch sein

    Zitat

    Original von JensB1979
    Natürlich macht der RMV die Preise. Aber dem Autofahrer der Hin und wieder mal die Bahn nutzt ist es wurscht ob die Preise der RMV macht oder die VGF, denn ein Gelegenheitsnutzer kennt sich mit dem ganzen Wirrwar (wer da was macht und wofür zuständig ist) nicht aus. Der sieht in der Tabelle nur, dass man in Frankfurt für 2,40€ nur 7 km weit kommt, während man in anderen Städten deutlich weiter kommt. Deshalb wohl auch das Minuszeichen unter "Preise" und somit auch als einzige Deutsche Stadt.


    ?( Wieso komme ich in Frankfurt mit einem Fahrschein nur 7 km weit? Ziehe ich in Neu Isenburg an der Tram einen Fahrschein für Frankfurt kann ich mit diesem z.B. bis Nieder-Eschbach fahren = ca. 22 km. Oder mit einem Fahrschein von Sindlingen bis Fechenheim = ca. 24 km.


    Hierzu der Artikel in der FR
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    Möge der Saft mit Euch sein

    Zitat

    Original von Don Bosco


    Wenn Du uns jetzt noch verrätst wo man die Wagen in Heddernheim hinstellen soll, ohne sie übereinanderzustapeln.


    Ja, nee, iss klar. Wollte damit zum Ausdruck gebracht haben, dass nicht nur Personal vorgehalten werden müsste, sondern dazu auch noch das rollende Material. Dass im Zuge der Inbetriebnahme der U5-TW auch der Platz in Heddernheim ausgeht ist doch klar. Irgendwo müssen die momentan nicht benötigten (Umbau oder ggf. eiserne Reserve) Tw abgestellt werden. Da bietet sich Eckenheim nun mal an. Ist allerdings für den Vorschlag von Einschiebern zur Entlastung bei Störungen natürlich zu weit weg. Folglich ist auch die Diskussion, zusätzliches Personal einzusetzen, in meinen Augen müßig.


    Aber dass hatten wir ja schon diverse male in anderen Threats, dass kein Verkehrsbetrieb ständig Personal und Material auf Verdacht in Bereitschaft hält, was schließlich Geld kostet, auf der anderen Seite aber keinen Ertrag bringt.

    Wenn schon eine Umbenennung, warum nach einer relativ kleinen Nebenstraße statt nach dem direkt an dieser Station liegenden jüdischen Friedhof? Schließlich hatte man ja auch die Station Adickes-/Niebelungenalle in Nationalbibliothe umbenannt, obwohl auch an diesen beiden Straßen, bei denen es sich auch noch um eine Bundensstraße handelt, auch einige bedeutende öffentliche Einrichtungen liegen, z.B. die Oberfinanzdirektion schräg gegenüber der Nationalbibliothek.