Ich habe in den letzten Wochen und Monaten wieder häufig die Linie 35 gesehen. In geschätzt 70% der Fälle komplett leer. Mehr als 3 Fahrgäste habe ich noch nie gesehen.
Des Weiteren frage ich mich, ob seit Einführung der 17 überhaupt schon eine Person an der Haltestelle „Karlsbader Straße“ eingestiegen ist? Ich glaube nein, wettet wer dagegen?
Ich hoffe, du stellst nicht die Linie als Quartiersbus als solches in Frage, oder möchtest du den Lerchesberg - selbst wenn es dort viele Gutbetuchte hat - abschneiden und Schüler zum Elterntaxi und nicht (mehr) Autofahrer zum Umstieg oder Taxi zwingen?
Klar, die Karlsbader Str. hat jetzt nicht den Fahrgastandrang, sie liegt halt fast genau in der Mitte zwischen Louisa Bf. und Stresemannallee/Mörferlder Landstr., bei dünnen Fahrplanlzeiten lohnt sich da scon der Fußweg zur einen oder anderen Tramstation. Als der 35er noch bis zum Hbf fuhr war das noch ganz was anderes. Trotzdem die Haltestelle aufheben? Übrigens, die meisten Umsteiger in der HVZ und im Schülerverkehr dürfte bereits an der Gablonzer Str. stattfinden, der Fußweg zur Hst. Louisa Bf. ist nur unwesentlich länger als an der Hst. Stresemannallee/Mörferlder Landstr., dafür hat man da noch Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn. Und ab Louisa Bf. ist die 14 eben der Schulzubringer für die Sachsenhäuser Mittelschulen und Gymnasien.
Worüber man nachdenken könnte wäre auf der Linie einen Kleinbus einzusetzen. Und wenn man es schaffen könnte, die Martin-Buber-Schule anzubinden, wäre der Linie nochmal geholfen. Immerhin ist diese Grundschule auch Schulbezirk für die südliche Fritz-Kissel-Siedlung (mit der Karlsbader Str.). Das Problem stellt da aber die Wegebeziehung zum Lerchesberg dar, da es meiner Erinnerung nach (und sofern sich in den vergangenen Jahrzehnten nichts geändert hat, ich lebte bis Anfang der 1990er dort, direkt am westlichen Ende des Sachsenhäuser Landwehrwegs) nur eine Fußwegverbindung zwischen dem Sachsenhäuser Landwehrweg und dem Lerschesberg gibt.