Beiträge von Chrizzz95

    Oder die Linie 14 bzw ab 12/18 die Linie 18 auf den Lerchesberg.


    War das schonmal in Frankfurt diskutiert worden?


    Die Steigung dürfte für eine Strab zu groß sein.


    Na ja, kommt drauf an, von welcher Seite man den Lerchesberg ansteuert. Immerhin fuhr ja mal eine Tram bis zum Südfriedhof, von da aus wäre die Steigung nicht mehr so wild. Klar, über den Bischofsweg wäre das schon gewagt, weil die gleiche Steigung auf wesentlich kürzerer distanz überwunden werden müsste. Zudem dürfte wohl ein neues Brückenbauwerk über die Güterumgehungsbahn gebaut werden müssen. Und neue Fahrgäste dürften damit auch nicht erschlossen werden, so dicht besiedelt ist der Lerchesberg ja nun auch wieder nicht. Desswegen meine ich ja auch, dass ein Kleinbus, wie ihn Veolia auf der 57 einsetzt, reichen dürfte.

    • Ich finde den heutigen Endpunkt suboptimal und verstehe nicht, warum der Bus nicht noch den Bischofsweg weiter hochfährt und in den Lerchesbergring einbiegt. Bei der jetzigen Endhaltestelle gibt es schon noch lange Wegezeiten zu Häusern auf dem Lerchesbergring.
    • Ist es nicht möglich die Linie irgendwie sinnvoll zu verknüpfen bspw. mit der 61, 78 oder auch 653? Knackpunkt ist sicherlich die "wechselnde Einbahnstraße" am Bischofsweg. Hier frage ich mich aber, ob die Kosten für eine "Busampel-Anlage" bei den derzeitigen Betriebskosten für die 35 nicht schnell gedeckt wären.
    • Was spricht gegen eine Verknüpfung mit der 46? Zwischen Hbf und Römerhof gibt es bereits einen 15 Minuten Takt. Ein 30-Minuten-Takt würde dann zum Wasserweg und der andere 30 Minuten Takt zum Lerchesberg fahren.


    Gerade zum letzten Punkt bin ich auf Eure Meinung gespannt.


    Zu 1. Eine Möglichkeit wäre, den 35er auf dem Weg zur Endhaltestelle rechts in den südlichen Lerchesbergring einbiegen zu lassen und die Endhaltestelle dann von Osten her anzufahren, dazu müsste man wohl 'nur' die Einfahrt zur Endhaltestelle etwas anpassen. Von dort aus wieder gen Osten und rechts wieder in den Lerchesbergring Richtung Fritz-Kissel-Siedlung. Weite den Bischofsweg zu befahren Richtung Darmstädter Landstraße erachte ich für wenig wirtschaftlich, da dort ja wenig bis gar kein Potential ist, nur Kleingärten am Waldesrand.
    Zu 2. Inwiefern meinst du verknüpfen? jetzt besteht ja eine Verknüpfung in Form einer Umsteigebeziehung an der Stresemannallee/Mörfelder Landstr. Die beiden bzw. eine der beiden Linien das Angebot des 35 zu übernehmen ist in meinen Augen Kontra, da die beiden Linien eh schon gut besetzt sind. Stelle mir gerade den 61er mit Gelenkbus durch die F.-Kissel-Siedlung kurven vor :D
    Zu 3. Ich würde den 35er sogar verlängern, statt an der Stresemannallee/Mörfelder Landstr. enden zu lassen. Eine Idee wäre, da ja bereits an der Louisa eine Umsteigebeziehung zur Tram und zur S-Bahn besteht, den 35er über den Ziegelhüttenweg zu führen und dann an der Oppenheimer Landstr. in den Letzen Hasenpfad nach Süden einbiegen zu lassen. Wende dann über Esperantostr. und Oberer Schafhofweg. Damit wäre der Bereich auch noch erschlossen. Mit einem Midi- oder Kleinbus könnte das machbar sein. Einziges Handycap wären Schließzeiten des Bahnübergangs. Letztes wäre aber auch lösbar, wenn man den Bus über die Beuthener Str. führt und von der Oppenheimer Landstr. nordwärts eine Linksabbiegemöglichkeit einrichtet. Dann könnte der Bus an der Feuerwache vorbei und von der Stichstrecke Letzter Hasenpfad besteht eine Umsteigebeziehung zur 14 ( zukünftig 18 ) und zum 61er.

    Ich habe in den letzten Wochen und Monaten wieder häufig die Linie 35 gesehen. In geschätzt 70% der Fälle komplett leer. Mehr als 3 Fahrgäste habe ich noch nie gesehen.


    Des Weiteren frage ich mich, ob seit Einführung der 17 überhaupt schon eine Person an der Haltestelle „Karlsbader Straße“ eingestiegen ist? Ich glaube nein, wettet wer dagegen?


    Ich hoffe, du stellst nicht die Linie als Quartiersbus als solches in Frage, oder möchtest du den Lerchesberg - selbst wenn es dort viele Gutbetuchte hat - abschneiden und Schüler zum Elterntaxi und nicht (mehr) Autofahrer zum Umstieg oder Taxi zwingen?


    Klar, die Karlsbader Str. hat jetzt nicht den Fahrgastandrang, sie liegt halt fast genau in der Mitte zwischen Louisa Bf. und Stresemannallee/Mörferlder Landstr., bei dünnen Fahrplanlzeiten lohnt sich da scon der Fußweg zur einen oder anderen Tramstation. Als der 35er noch bis zum Hbf fuhr war das noch ganz was anderes. Trotzdem die Haltestelle aufheben? Übrigens, die meisten Umsteiger in der HVZ und im Schülerverkehr dürfte bereits an der Gablonzer Str. stattfinden, der Fußweg zur Hst. Louisa Bf. ist nur unwesentlich länger als an der Hst. Stresemannallee/Mörferlder Landstr., dafür hat man da noch Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn. Und ab Louisa Bf. ist die 14 eben der Schulzubringer für die Sachsenhäuser Mittelschulen und Gymnasien.


    Worüber man nachdenken könnte wäre auf der Linie einen Kleinbus einzusetzen. Und wenn man es schaffen könnte, die Martin-Buber-Schule anzubinden, wäre der Linie nochmal geholfen. Immerhin ist diese Grundschule auch Schulbezirk für die südliche Fritz-Kissel-Siedlung (mit der Karlsbader Str.). Das Problem stellt da aber die Wegebeziehung zum Lerchesberg dar, da es meiner Erinnerung nach (und sofern sich in den vergangenen Jahrzehnten nichts geändert hat, ich lebte bis Anfang der 1990er dort, direkt am westlichen Ende des Sachsenhäuser Landwehrwegs) nur eine Fußwegverbindung zwischen dem Sachsenhäuser Landwehrweg und dem Lerschesberg gibt.

    Ich habe mir mal spaßeshalber eine TTS-Software installiert. Kurios: gebe ich den zu sprechenden Text grammatikalisch korrekt und in der tatsächlichen Schreibweise ein, kommt ein ähnliches unnatürliches gestammel wie bei Petra raus. Ändere ich den zu sprechenden Text ab und füge Dehnungslaute und Satzzeichen an falschen Stellen ein, kommt das der gewollten (und natürlicheren) Sprechweise näher. Mit der Vorlesefunktion von Windows übrigens das gleiche. Problematisch bleibt aber in beiden Fällen, wenn die deutsche Stimme einen englischen Text aussprechen soll mit falscher Silbenbetonung wie bei Petra (Subböhrbenn).

    ...Die Tage an der Gallsuwarte gesehen, dass man die mittelgraue Übermalung (von 200x) der feurroten Fliesen wieder rückgängig gemacht hat. Schon nach wenigen Monaten sah es schlimmer aus als zuvor, weil die Farbe in immer größeren Placken abging und man dann feuerrote Flecken auf der mausgrauen Wand sah. Lernen die denn nie?


    Fliesen überstreichen ist ja ohnehin ein Ding für sich, dauerte mehrere Wochen, bis sämltiche Anstriche (Haftgrund, Lackschicht und Deckschicht) durchgetrocknet sind mangels Saug- und Haftfähigkeit des Fliesenuntergrunds. Und selbst dann ist ja nicht garantiert, dass die Lackschichten auf Fliesen dauerhaft halten. Geht anscheinend nach dem Motto 'Versuch macht kluch' :wacko:

    Bei mir ist das leider so, dass beim Klick auf das letzte Bild hier im Thema die abload-Internetseite aufgeht und ich ein lästiges Werbepopup bekomme. Mit *lästig" meine ich, dass ich das bisher nicht einfach wegklicken konnte. Diesmal habe ich kein "X" für schließen gefunden und wenn da früher eines war, dann hat das nichts geholfen, da trotzdem die Seite des Werbenden aufging, einfach nur :thumbdown:


    Beim Klick auf das Bild, was mit 666kb.com hochgeladen wurde, öffnet sich nur das Bild alleine und passt sich dem Browser an. Mit erneuten Klick, kann man es dann auch noch mal vergrößern (sofern die Bildschirmauflösung geringer ist und das Bild größer).


    Wie geschrieben, ich bin mit 666km.com sehr zufrieden (als Hochlader und Betrachter).


    Ich würde ohnehin die Ad Block-Erweiterung für den Browser empfehlen, keine lästige Werbung oder Pop-Ups und lässt sich für bestimmte Domains gezielt deaktivieren (Spiegel, Stern etc.). Insbesondere YouTube-Videos laufen dann ohne Werbevorfilm, Werbeunterbrechung oder Werbebanner im Clip.

    Je nach eigener gewählter Bildschirmauflösung und Browser-Größeneinstellung werden die Bilder ggf. am rechten Rand in der Ansicht abgeschnitten. Mit "Strg" und "-" ggf. die Browseranzeige etwas kleiner machen und dann ist das Bild vollständig zu sehen. Oder auf das Bild klicken (funktioniert bei einem Bild, welches mit 666kb.com hochgeladen wurde, bestens).


    Ist natürlich richtig, wenn die Darstellung oder die Bildschirmauflösung am PC größer als Standard oder Empfohlen gewählt ist. Aber beim Klick auf das Bild und einem Vergleich der Bilder bei Abload und im Thread ist zu sehen, dass die Fotos (bei Standardeinstellung der Auflösung) identisch dargestellt werden. Auch zu sehen an der Pixel-Angabe bei Abload.

    Danke für die Hinweise. Ich hatte bei einigen Bildern den Gedanken, einige ortstypische Motive mit einzubeziehen wie das Royal Theatre oder den roten "königlichen" Briefkasten. Bei den nächsten Bildern - es gibt ja noch einige :) - werde ich darauf achten, die Fahrzeuge ins Zentrum zu setzen und die Ränder nicht zu sehr beschneiden. Manchmal lässt es sich allerdings nicht vermeiden, da bin ich froh, den Bus oder die Bahn überhaupt noch "erwischt" zu haben.


    Bei der nächste Serie von Birmingham dürfte das kein so großes Problem werden, da dort die Busse von "West Midlands" dominieren, und da kann ich mich dann auf die besten Ansichten von Standardbus und DD beschränken. Allerdings gibt auch dort es einige Bilder, da war ich froh, überhaupt etwas aufzunehmen. Ihr werdet es dort schon erkennen, warum. :)


    Alles gut. Ich kann das Problem nachvollziehen. Fotografie, gerade von kombinierten Objekten, von denen sich eines dazu noch bewegt, ist sehr zeitaufwändig - oder aber ein purer Glücksfall, wenn alles passend zusammentrifft. Ich bin auf deine nächsten Bilder gespannt.


    Edith: doppeltes Zitat entfernt, doppelt gemoppelt ist eben nicht immer besser :rolleyes:

    Wie meinst Du das ? Bei den Bildern aus Nottingham sind eigentlich die Fahrzeuge immer ganz zu sehen, wenn auch gelegentlich von schräg hinten oder nur die Frontansicht. Wenn Du jetzt den Hintergrund meinst, liegt das mitunter daran, dass ich die Bilder oft beschneide, dass das Fahrzeug möglichst gross zu sehen ist. Dann kann ich auch gerne bei den nächsten Bildern den Hintergrund lassen, dann sind eben die Fahrzeuge etwas kleiner. Die eventuelle Nummer brauchen wir ja höchstens für die Bilderkette. :)


    Ich denke, Johony meint den gewählten Bildausschnitt. Von der Symetrie her sollte der Bus, so der Fokus auf dem Bus liegt, im Zentrum des Fotos sein. Beim DD im ersten Bild stimmt es, beim Bild mit dem Standardbus 977 von Nottingham City Transport vor dem Theatre Royal steht vom Ausschnitt her das Portal des Theatre Royal im Fokus, der Bus erscheint Beiwerk. Beim Bild 'Bus + Briefkasten' streiten sich beide Objekte um den Fokus. Bei den folgenden drei Fotos mit der Ansicht von schräg vorne ist jeweils der Bus optisch nicht mehr im Bildmittelpunkt. Wenn du mir noch eine freundlich gemeinte Kritik gestattest, finde ich die Bilder der Busse im Profil zu stark beschnitten, sprich sie enden jeweils zu nahe am Bildrand.


    Ich hoffe, du verstehst das nicht falsch. Ich empfinde es als gutgemeinte Anregung, ich bin ja auch gerade am Ausprobieren und Basteln mit Fotos, allerdings von Huftieren bei uns am Stall, deren Bewegungen zudem nicht immer vorhersehbar sind. Daher bin ich auch dazu übergegangen, von meinen Motiven fast immer Serienbilder zu machen, wenn diese sich bewegen.

    Am Hauptbahnhof Tief, Gleis 101, gibt es auch Flächen mit Testanstrich. Es wurden Wandsteine (jeweils ein unterster) und Zwischenflächen in unterschiedlichen Tönen angestrichen. Heute konnte ich aus Zeitmangel leider keine Fotos machen und werde das morgen Abend nachholen.

    Ich finde es unverschämt, mich fälschlicher Weise als Egoist zu bezeichnen,


    Bitte entschuldige, aber den Grundstein dafür hast du selbst gelegt. Regelverstöße begeht jeder, ob wissentlich oder unwissentlich, schließlich sind wir alle Individuen. Jedoch ist es - meiner meinaung nach - unrühmlich, Regelverstöße konsequent zu verteidigen, wie du es tust (wie z.B. 100 km/h statt der vorgeschriebenen 70 70 km/hzu fahren, weil du umweltschonend das Gefälle ausnutzt und um die Uhrzeit eh niemand aus der Einmündung in die Bundesstraße einfahren will). Regelungen zu hinterfragen, ob sie noch sinnstiftend oder zeitgemäß sind, ist da ganz etwas anderes. Konsens sollte doch sein, dass Regeln (Gesetze und Vorschriften, also auch Beförderungsbedingungen) das Miteinander zum Wohle aller verträglich machen sollen.


    Und noch einmal: "Die Vorschriften bilden ein Idealfall ab und wie es rechtlich ausschaut." Vorschriften bilden eben nicht den Idealfall ab, sondern einen Mindeststandard, jeder bekommt ein bisschen Recht und jeder muss ein bisschen zurückstecken. Der idealfall wäre, wenn keine Vorschriften nötig wären. Diesen Idealfall gibt es allerdings nicht, da jeder dazu neigt, die Wahrnehmung, was geht und was nicht, zu seinen Gunsten beugt - siehe randalierenden Rentner.

    Danke, Darkside, für deine Erläuterung (obwohl ich Dank der bedingten Zeilenumbrüche immer wieder Augenkrebs bekomme, da sie den Lesefluss unnötig unterbrechen ;) ). Ich verstehe es einfach nicht, wie man auf der einen Seite Fairness (=Rücksichtnahme) einfordert oder deren Fehlen beklagt, auf der anderen Seite aber sein 'Egoismus' doch recht hartnäckig verteidigt oder zu rechtfertigen versucht.


    Nach meiner vernünftigen Sichtweise dürfen keine Benzinkanister in den Bus, weil diese sich entzünden und schlimme Schäden verursachen können. Mal abgesehen davon, sind Behälter mit Flüssigkeiten durch ihr tendenziell hohes Gewicht auf einen m³ problematischer, als leichte sperrige Güter. Mehr als eine Wasserkiste oder 1,5 PET Sixpack würde ich nicht in den Bus mitnehmen. Und dann gut in die richtige Ecke verstaut und festgehalten oder -gegurtet. Habe ich schon mal mit meinem Fahrrad gemacht. Intelligent in die Ecke verkeilt und mit dem Rolligurt auf Anspannung gesichert. Und so konnte ich entspannt auf einem der vollwertigen Sitze Platz nehmen.


    Aber einen Kanister - oder ein 50-Liter-Fass, welches ich problemlos mit eine Hackenporsche befördern könnte - mit Diesel oder Schweröl müsste ich doch mitnehmen dürfen, denn der entzündet sich nur sehr schwer (schmeiß eine Glut in Diesel, die Glut erlischt, ohne dass sich der Diesel entzündet. Damit Diesel sich entzündet bzw. entzündet werden kann bedarf es gewisse Voraussetzungen, die beim normalen Transport so nicht erfüllt werden). Ich weiß das, also müssten mir die anderen glauben, dass kein Risiko besteht. Oder man akzeptiert eben, dass grundsätzlich keine brennbaren Stoffe in riskanten Mengen oder sperrige Güter im ÖPNV befördert werden dürfen.


    Ja. genau die meine ich. Sonntagmorgen bei guter Sicht, wenn da keiner zu sehen war, habe ich an der ganz sanften Steigung meinen Schwung aus dem Tal behalten. War so viel umweltfreundlicher.


    Lässt Du da 100 zu, dann fahren eben alle 100 und der Einbieger (für den das gemacht wurde) kommt nie raus. Das hat weniger mit Gefährlichkeit, sondern mit Fairness zu tun. ;)


    Dein Umweltaspekt in allen Ehren, und wenn denn alle Fair wären (siehe deutschlandweite Nichtbeachtung der Rettungsgasse), dann bräuchte es in der Tat solche Vorschriften nicht. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: die Geschwindigkeitsbegrenzung dient der besseren Reaktionsfähigkeit des Bundesstraßenbenutzers (die Zeit für die Distanz zur Einmündung dauert bei 70 km/h einfach länger als bei 100 km/h) und ermöglicht dem Einfahrenden einen größeren Zeitspielraum, die Kreuzung zu räumen, weil ein sich näherndes Fahrzeug bei Erscheinen für den Einfahrenden eben länger benötigt. Das eben ist die Schutzpflicht des Staates, es beiden Verkehrsteilnehmern zu ermöglichen und Risiken zu entschärfen, und eben auch egal, zu welcher Tages-, Jahres- oder sonstigen Zeit.


    Klar sind Regelungen, Vorschriten oder dergleichen von Zeit zu Zeit zu prüfen, ob deren Sinnhaftigkeit noch Bestand hat oder sich Parameter geändert haben. Dies kann dann eben zu einer Aufhebung, Minderung oder Verschärfung einer Vorschrift führen. Meistens haben einschränkende Vorschrifte aber doch einen Hintergrund, nämlich den der Schutzpflicht des Staates und deren Aufgabenträger, ob sie einem persönlich und subjektiv sinnvoll erscheinen oder nicht.

    Ganz unabhängig von Vorschriften und IQ sind viele Situationen nicht eindeutig nachvollziehbar (wenn z.B. genug Platz ist). Die Vorschriften bilden ein Idealfall ab und wie es rechtlich ausschaut. Es gibt eine Fülle von Handlungen, welche keinerlei Gefahren bringen, aber nicht den Vorschriften entsprechen. Das ist wie Fahrradverbot (in einer leeren Fußgängerzone) oder Tempo 70 an einer Einmündung (wo nur das eine Fahrzeug unterwegs ist).


    Die Vorschriften kann man dabei an 365 Tagen 24h akribisch überwachen und jeden mit voller Härte bestrafen, wenn man wollte.


    Das nennt sich 'Schutzpflicht des Staates' und in Folge dessen Regelungen durch Behörden oder Träger öffentlicher Aufgaben durch Gesetze, Verordnungen oder Vorschriften. Du pickst hier auch Beispiele heraus, die subjektiv betrachtet 'widersinnig' erscheinen mögen, objektiv betrachtet eben eine Schutzfunktion für die Allgemeinheit zu jeder Zeit erfüllen. Nur mal um deine Beispiele zu hinterfragen: ab wann (oder wievielen Fußgängern) ist eine Fußgängerzone leer? Wer trifft die entscheidung? Darf sich der Schaufensterbummler z.B. nicht darauf verlassen, abends um 22 Uhr nicht von einem unachtsamen Radler umgenietet zu werden? Oder 70 an einer Einmündung (ich nehme an, du meinst Einmündungen auf Bundesstraßen), macht bei Dämmerung oder wenig Verkehr auf der Bundesstraße wenig Sinn? Unfallopfer dürften dir etwas anderes erzählen.


    Ich denke, wenn sich alle einig sind, was in der ganz aktuellen Situation drin ist und was eben nicht geht, dann könnte das prima für alle funktionieren. Aber dafür ist die Diskrepanz zwischen "Du darfst nie" (obwohl es meistens ginge) und "Heute geht es tatsächlich wirklich nicht" (wofür es die Vorschrift gibt) viel zu groß.


    Das setzt aber eben voraus, dass sich alle einig sind. Dies wäre der Idealfall (und nicht die Vorschrift). Da wir aber Individuen sind, sind wir uns eben nicht alle einig, was in Situationen geht oder eben nicht. Daher kann es nicht funktionieren und ein Dritter muss eben die Grundlagen per Vorschriften schaffen, dass es wenigstens einigermaßen funktioniert, jeder bekommt ein bisschen Recht und jeder muss ein bisschen zurückstecken. Das nennt sich Abwägen von Rechtsgütern. Daher sind die Vorschriften eben nicht der Idealfall, sondern eine Abwägung von Rechtsgütern.

    Was spräche denn dagegen, den Radweg parallel zum Gehweg zu führen und somit vor den Autos vorbei? Dürfte für einen parkenden PKW dann schwerer werden in fliessenden Verkehr auszuparken, aber es wäre kein Radfahrer mehr im Weg...


    Um eben Radfahrer nicht mehr auf einen abmarkierten Bereich auf dem Gehweg zu verbannen. Radfahrer sind auf der Straße in der Tat besser aufgehoben und es gibt weniger Konflikte mit Fußgängern, wie es bei nebeneinander liegenden Rad- und fußwegen fast immer der Fall ist. Radfahrer schleichen auch nicht mehr so, wie das mal planerisch vor 40 Jahren angenommen wurde. Und du wirst überrascht sein, wie verhältmäßig konfliktfrei das läuft, das mit dem rückwärts ausparken. Die Autofahrer müssen ja eh auf den fließenden Verkehr achten, da wirkt der Radschutzstreifen schon wie ein normaler Teil der Fahrbahn.

    Ja, ältere Loks verbrauchen häufig mehr Strom als neuere, das liegt einfach am jeweiligen Stand der Technik. Dazu kommt die fehlende Rückspeisung beim elektrischen Bremsen bei älteren Baureihen.


    Aber normalerweise interessiert das den Besteller nicht, die Traktion ist normalerweise alleine Sache des Betreibers - er muß ja die benötigte Energie (hier also: GWh Strom, über die Laufzeit gesehen) kalkulieren und in sein Angebot einpreisen...


    Ich kann mir vorstellen, dass der RMV als öffentlicher Aufgabenträger inzwischen durchaus ein Auge darauf wirft, dass nicht nicht nur die Ökonomie ein Vergabekriterium ist, sondern auch ökologische Ziele berücksichtigt und vom Betreiber erfüllt werden. Stichwort 'Klimaziele', denn Bahnstrom ist ja doch nicht 100% Ökostrom. Insoweit denke ich, dass der RMV als 'Erfüllungsgehilfe' der Gebietsörperschaften angehalten ist, die Durchsetzung von Klimazielen in unterster Ebene zu erreichen. Im übrigen gibt es in der Privatwirtschaft unter dem Aspekt der 'Nachhaltigkeit' durchaus ebenfalls derartige Ausschreibunganforderungen bei Rahmenverträgen, dass nicht nur das 'Das', sondern auch das 'Wie' ein Bestandteil des Rahmenvertrages ist.

    Wer meldet nun den Fehler an RMV Frankfurt (traffiQ)?


    Fehler in den Fahrplanvitrinen melde ich immer direkt der VGF, egal, ob Bus- oder U-/Strab-Haltestelle, da mWn der VGF die Haltestellen-Infrastruktur obliegt. Da sind dann einfach auch die Kommunikationswege kürzer (einen Tag nach meinen Meldungen waren vertauschte Pläne, auch wenn es nur die Umgebungspläne waren, an der Station Ronneburgstraße zwischen U-Bahn und Bus getauscht bzw. ein verrutschter und dadurch verdeckter Fahrplan des 34er an Hst. Homburger Landstr./Marbachweg wieder lesbar aufgehängt).