Beiträge von FAG


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    Original von VetLude
    Hatte nicht Sven Lehmann, von dem ich sehr viele Fotos auf Eurer Webseite endeckt habe, bis zu seinemTode fantastische Fotos aus der Region gefertigt - er hatte nämlich ähnlich wie ich über die Eisenbahnfotografie zum Nahverkehr gefunden, ich leider erst viele Jahre später als er ....


    Sven Lehmann hat nicht nur Fotos aus der Region gefertigt, er hat im ganzen Bundesgebiet und Europa Unmengen von Aufnahmen - sowohl Bilder als auch Filme - in mehreren Jahrzehnten gemacht. Die frühesten Anfänge waren in der Tat Eisenbahn bezogen. Aber bereits mitte der 1970er Jahre kam die Straßenbahn und vor allem der Omnibus hinzu.


    So, und nun die Anderthalbdecker Bilder:








    SD


    Klar haben wir Bilder von denen. Anderthalbdecker sind generell kein Problem. Gab ja früher genug von denen. Und die Angesprochenen sind sowieso kein Problem, die waren im letzten Jahr erst in Frankfurt.


    Wir suchen was raus und zeigen es morgen.



    KJ


    Ja, die Aufnahmen entstanden im letzten Frühjahr an besagter Stelle.


    Soweit uns bekannt, ist Herr Müller schon einige Zeit nicht mehr in der Firma H&M tätig. Der Anderthalbdecker dürfte derzeit das einzige Fahrzeug von Herrn Müller sein, so er ihn noch besitzt. Wo dieser jetzt abgestellt ist, entzieht sich leider unserer Kenntnis.


    Und das mit der 771 auf dem Kennzeichen verhält sich wie folgt:
    Alle jemals von Herrn Müller besessenen Fahrzeuge, auch die Privaten, hatten diese Nummernkombination auf dem Kennzeichen.


    Wieso ist das ein Museumswagen? Schon die Buchstabenkombination des Kennzeichens (771) weist ihn eindeutig als Müller-Fahrzeug aus.


    Hier noch einige Aufnahmen dieses Wagens:









    SD


    Die Bilder aus diesem Thema sind bereits eine ganze Weile nicht mehr online und daher nicht mehr zu sehen. Eine Wiederbelebung dieses Themas ist kurzfristig nicht vorgesehen. Aber es wird in Sachen Darmstadt sicher nicht das letzte Wort sein. ;)



    SD


    Nachdem das Thema Universal-Motor-Gerät geklärt erscheint, sehen wir wieder zwei Aufnahmen. Zunächst Wagen 38, aufgenommen im Jahre 1987.



    Wagen 65 wurde ebenfalls 1987 abgelichtet.




    SD


    Es ist mal wieder Zeit für eine historische Bilderserie. Heute haben wir für euch herausgesucht, die Omnibusse der KVG in Schöllkrippen. Sehen wir als erstes den Wagen 9, aufgenommen im Jahre 1977.



    Und nun Wagen 18, aufgenommen im Jahre 1981.



    Wie unser aufmerksamer F-ZZ an anderer Stelle bereits festgestellt hat, es sind wieder zahlreiche neue Grafiken in der Frankfurter Typenchronik online. Besonders der Omnibus-Bereich wurde diesmal berücksichtigt.




    KJ


    Zitat

    Original von Charles
    An der Station Heddernheimer Landstraße hat gestern die Firma MABEG angefangen ein Wartehallensystem aufzubauen.


    Hier ein Bild einer der beiden Wartehallen:



    Überblick über die Baustelle an der Heddernheimer Landstraße:



    Weitere Bilder sowie ein großes Panoramabild von der Autobahnbaustelle sind auf unserer Webseite.


    DT


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    Original von Michael


    Was den durchschnittlichen Haltestellenabstand keinesfalls verringern und sogar noch Fahrzeit einsparen würde!!!


    Verringern sicher nicht. ;)


    Nach unserer Rechnung würde er sich auf der U6 von 612 Metern auf 659 Meter erhöhen. Allerdings würde die halbe Minute gesparte Fahrzeit (oder besser: Standzeit) im Fahrplan keinen Niederschlag finden; von daher wäre damit außer weiteren Fußwegen und dadurch sinkender Attraktivität nichts gewonnen.


    Um eine ganze Minute im Fahrplan gewinnen zu können, müsste auch die Haltestelle Hauptwache noch wegfallen :D


    GT


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    Original von Jörg L
    Das gäbe wieder Probleme zwischen Klinikum und Hbf? Vielleicht aber auch schon in Griesheim, wo jetzt ja 16 Wagen die Stunde verkehren.


    Warum sollte das Probleme geben? Wir erinnern mal an die Zeiten, als dort noch 24 Züge pro HVZ-Stunde verkehrten. Hat damals doch auch funktioniert...


    Brauchen heutige Straßenbahnen etwa mehr Auslauffläche, weil sie schlechter bremsen können? :D (Nicht wirklich...)


    GT


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    Original von tunnelklick
    Was heißt denn "unfahrbar" ? Waren das Prototypen oder Versuchsfahrzeuge, vielleicht mit einer Sonderzulassung/Ausnahmegenehmigung? Das Wort "unfahrbar" läßt mich fragen, wie denn ein Fahrzeugtyp eine Zulassung erhalten konnte, der für den angestrebten Zweck untauglich war. Fahren konnten sie ja wohl prinzipiell.


    Ach du lieber Gott. Jetzt muß man auch noch aufpassen, dass die Beiträge juristischen Prüfungen standhalten. Deswegen werden wir unseren zuerst gebrauchten Begriff "Unfahrbarkeit" gegen "nicht zufriedenstellendes Fahrverhalten" ersetzen.


    Nein, es waren keine Prototypen und sie hatten auch keine Sonderzulassung oder Ausnahmegenehmigung. Insoweit entsprachen sie den gültigen Bestimmungen und Anforderungen, welche an ein solches Fahrzeug gestellt wurden. Trotzdem zeigte sich in der Praxis ein sehr unbefriedigendes Fahrverhalten, was in bestimmten Situationen sehr kritisch werden konnte.


    Daher kann man wohl schon unterscheiden zwischen noch vorschriftsmäßig und trotzdem nicht einsatzfähig. Als prominentes Beispiel dient der R-Wagen, der am Anfang auch eine Zulassung erhielt, obwohl er zur Selbstentgleisung neigte. Nur konnte man es ihm irgendwann abgewöhnen.


    SD


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    Original von LJL
    Wann ist morgen?


    Bevor hier noch mehr Unsinn über irgendwelche falsch stehenden Räder oder Drehpunkte geschrieben wird, ist jetzt "morgen".


    Um die Motivation dieser Fahrzeug-Kreation näher zu beleuchten, erinnern wir uns an das Prinzip, nach dem bis zum Erscheinen des Mercedes O 305 im Jahre 1977 alle Gelenkbusse gebaut waren. Im zweiachsigen Vorder/ Motorwagen war der Motor unterflur und mittig verbaut und trieb die Mittelachse an. Die zwangsgelenkte Nachlaufachse entsprach einer um 180° gedrehten Vorderachse. Sehen wir nun einen der letzten Vertreter dieser Bauart, den ebenfalls die Firma Vetter auf Komponenten des O 305 aufgebaut hat.



    Als nun die Firma Falkenried in Hamburg 1977 die elekktronische Knickwinkelsteuerung serienreif hatte, wurde dieses Patent von Mercedes-Benz für den O 305G übernommen. Die Vorteile dieses neuen Schubgelenkbusses mit Heckmotor und angetriebener Hinterachse lagen auf der Hand. Bedingte der im vorderen Wagen liegende Unterflurmotor einen relativ hohen Innenboden und damit unbequeme Einstiegsverhältnisse, konnte der Boden nun deutlich niedriger ausfallen. Weiterhin konnten beide Wagenteile exakt dem 11m Fahrzeug entsprechen, was zwecks Ersatzteilhaltung deutlich wirtschaftlicher war. Um diesem Trend gerecht zu werden, war die Firma Vetter im Zugzwang. War doch das größte Geschäftsfeld dieses Aufbauers der Gelenkbusbau. Da das Falkenriedpatent nicht verletzt werden durfte, drehte man das Gelenkbusprinzip einfach um und heraus kam im Jahre 1979 dieses:



    Die zweite Achse war abermals eine - diesmal jedoch nicht herumgedrehte - Vorderachse, welche in Abhängigkeit von Lenkeinschlag und Knickwinkel mitlenkte und damit eine Kurvenläufigkeit überhaupt erst ermöglichte. Die Fahreigenschaften waren leider alles andere als Stabil und eher als abenteuerlich zu bezeichnen. Dadurch sind nur wenige Exemplare (verschiedene Quellen sprechen von 10 bis um 20 Fahrzeuge) auf die Straße gekommen. Dies war in Münster, Freiburg und Heidelberg. Die meisten wurden wegen ihrer Unfahrbarkeit wieder zurückgenommen und teilweise zu echten Schubgelenkbussen umgebaut, nachdem man etwas später einen eigenen Knickschutz entwickelt hatte, der rein mechanisch mittels Dämpfungszylindern funktionierte. Diese Baureihe wurde unter dem Namen Vetter SH16 vermarktet und trug keinen Mercedes-Stern mehr.




    Aber auch dieses wesentlich harmonischere und vor allem fahrstabilere Fahrzeug konnte nicht gegen den übermächtigen O 305G ankommen, woran auch die bekannt lausige Vetter-Qualität nicht ganz unschuldig gewesen sein dürfte. Gegen einen Werkskarossierten Schubgelenkbus war kein Kraut mehr gewachsen, was die nächsten Jahre auch MAN, Magirus und Setra lernen mußten.


    Damit ging nicht nur ein über lange Jahre erfolgreiches Fahrzeugkonzept dem Ende entgegen, sondern es war gleichzeitig auch das Aus der Buskarossiers, die auf Fahrgestelle insbesondere Gelenkbusse aufbauten. Mit der Firma Vetter ging im Jahre 1983 der letzte der ehemals vielen Aufbauer in die Insolvenz.



    SD


    Schön, das euch diese Bilderserie gefällt. Kommen wir mit den nun folgenden Aufnahmen typischer Berliner Fahrzeuge dennoch zum Schluss.








    Wir bedanken uns ganz herzlich für euer Interesse.



    SD


    Im Bereich Frankfurter Nahverkehr haben wir für alle Fahrplaninteressierten die Fahrpläne der Frankfurter Linien des Jahres 1935 eingestellt.



    SD