Beiträge von U-Bahn-Freak

    Thema R-Wagen:


    Der R-Wagen - Gott sei Dank, es gibt immer weniger!!! (017) - ist und bleibt eine Fehlkonstruktion. Die Stadt Frankfurt am Main, damals von einer rot-grünen Koalition unter Führung des Oberbürgermeisters Volker Hauff (SPD) regiert, wollte 1989 unbedingt einen 100%-Niederfluwagen. Wegen der Stornierung der Bestellung von U-Bahn-Wagen bei DÜWAG musste man diesen Niederflurwagen bei der DÜWAG bestellen, obwohl die keinen 100%er im Angebot hatten. So kam es, dass Frankfurt dann zweimal 20 Prototypen geliefert bekam, die von Anfang an große Probleme bereiteten. Die Firma DÜWAG, später Siemens, hatte mehrere Jahre lang eine mobile Werkstatt in Frankfurt, um die Verfügbarkeit der R-Wagen sicherzustellen. Auch kam es immer wieder zu erheblichen technischen Problemen mit dieser nicht ausgereiften Konstruktion. Die Quietschgeräusche in den Kurven waren da noch das kleinste Problem. Bremsausfälle, Elektronikstörungen, das Schlingern bei Bogenfahrt und vieles andere führten zu hohen Ausfallraten und langen Standzeiten. Immer wieder wurde an den Fahrzeugen herumgedoktert, u.a. wurde im Wagen 001 einmal ein "Ölstreuer" eingebaut, mit dem der Fahrer die Schinene bestreuen sollte, um das Quietschen zu unterbinden. Das Öl hatte dann aber ganz andere fatale Wirkungen, so daß der Streuer schnell wieder ausgebaut wurde.
    Da die R-Wagen bis heute nich die Zuverlässigkeit anderer Fahrzeugtypen aufweisen, wurde in der zweiten Hälfte der 90er Jahre entschieden, die Bestellung über weitere 60 R-Wagen zu stornieren und stattdessen 60 S-Wagen von Bombardier zu beschaffen. Wie die Verfügbarkeit zeigt, eine sehr kluge Entscheidung, auch wenn die Firma Siemens das gar nicht gut fand.


    U-Bahn-Freak

    Lieber HCW,


    der Gesamtverkehrsplan (so der neue Name!!!) ist vom Magistrat in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht worden und soll im Herbst (StVV im November wahrscheinlich) von der Stadtverordnetenversammlung beraten und beschlossen werden. In der Juli-Sitzung des Verkehrsausschusses haben die Verfasser, Prof. Köhler und Prof. Topp, die Ergebnisse bereits in Kurzform vorgestellt.


    Allgemein ist zum GVP folgendes zu sagen:


    Zum IV-Teil kann ich nicht viel sagen, aber der ÖV-Teil ist sicher in der vorgelegten Form sehr fragwürdig, insbesondere was die dort gemachten Vorschläge zum Stadtbahn- bzw. Straßenbahnnetz betrifft. Gerade die Umwandlung der U 5 in eine Straßenbahnlinie mit einer Führung über die Konstablerwache ist äußerst fragwürdig und bedingt dann - so auch im GVP bereits vorgeschlagen - die Verlegung der Gleise und der Haltestelle in die Allerheiligenstraße.
    Zu bezweifeln ist auch, ob die vorgeschlagene Straßenbahnringlinie von Neu-Isenburg über Hauptbahnhof - Ginnheim - Dornbusch - Nordend - Bornheim - Fechenheim eine sinnvolle Ergänzung des Netzes ist und insbesondere den notwendigen NKU-Wert erhält.


    Im Stadtbahnnetz sind meines Erachtens (U-Bahn-Freak!!!) nicht alle notwendigen und sinnvollen Maßnahmen enthalten. So fehlt die Strecke vom Güterplatz in die Mainzer Landstraße. Auch halte ich - bei Umstellung der U 5 - die Führung der Linien U 4 und U 8 zur Konstablerwache, mit Wende auf der bisherigen Tunnelrampe der U5 nicht für der Weisheit letzten Schluss.


    Soweit in Kurzform ein paar Anmerkungen zum GVP. :)


    Euer
    U-Bahn-Freak

    Der Umbau der Strecke hat an der Haltestelle Oberforsthaus eine neue Klippe im Stadionverkehr beschert. Dort wurde ein Blocksignal aufgestellt, das natürlich nur befahren werden kann, wenn es frei zeigt, unabhängig von der Überwegsicherung über die Flughafenstraße. Ein Verkehrsmeister oder Polizist auf der Flughafenstraße kann daher der Bahn nicht helfen. Gestern führte dieses neue Blocksignal immer wieder zu Verzögerungen, zumal es offensichtlich nicht richtig schaltete, so dass der eine oder andere Fahrer immer wieder mal schlüsseln musste, manche sogar mehrfach. Hier liegt eindeutig ein Schwachpunkt der neuen Strecke.


    Gruß
    U-Bahn-Freak

    Hallo Freunde,


    nicht nur die Eintracht spielt (wieder) in der 1. Liga, auch der TÜV Süd will uns das vermitteln, durch seine Werbung auf vielen VGF-Fahrzeugen (die damit nach Segmüller einen weitern Hauptsponsor hat :D). TÜV-Werbung fahren u.a. die S-Wagen 216, 221 (statt VGF-Eigenwerbung), 227 - 230 sowie die neuen Citaros 226 - 228, 231, 232, 234 und 235 und vielleicht noch einige mehr.


    Gruß
    U-Bahn-Freak

    Es gibt Richtlinien für die Beschilderung aller deutschen WM-Stadien mit den vier Farben Rot, Blau, Grün und Gelb, wobei Rot die Farbe der Haupttribüne ist. Als Service bei der Anreise bzw. zur Fantrennung bei kritischen Spielen (z.B. Holland gegen England) sind die Farbsymbole in die Anreisebeschreibungen ingetriert worden. In Frankfurt heißt dies, blau = Anreise mit der Straßenbahn, grün und gelb = Anreise mit der S-Bahn und rot = VIP, Presse etc. = Anreise mit Pkw, Bus o.ä. oder notfalls auch mit der Straßenbahn. Wenn man dem System folgt, hat man optimalen Zugang zu seinem Block im Stadion, bei Krisenspielen (siehe oben) müßte der Inhaber einer blauen Karte vom Bahnhof Sportfeld am Außenzaun des Stadions herumlaufen, weil er nur am Eingang Mörfelder Landstraße Zugang erhält. Die Farben sind zur besseren Orientierung in das Leitsystem integriert worden und sollen auch in den Publikationen zum ConfedCup, zur WM und zu den Bundesligaspielen auftauchen.


    Grüße ins Forum
    U-Bahn-Freak

    Hallo Freunde,


    heute morgen, gegen 07.45 Uhr, stand ich ab der Gießener Straße im Stau, auf der Friedberger lief fast nichts mehr, so dass der 30er genauso im Stau stand wie die 12. Auch die Kreuzung Nibelungenplatz wurde immer wieder zugefahren, so dass auch der 32er erhebliche Probleme hatte.
    An der Baustelle Anlagenring/Friedberger wird derzeit im Zuge des Anlagenringes ein von der Stadtpolitik beschlossener neuer Überweg eingebaut, für den Ampelsicherungen etc. gebaut werden. Daher war an der Kreuzung Friedberger/Eschenheimer Anlage heute eine Spur auf der Friedberger Richtung Süden gesperrt, die Ampelanlage ausgeschaltet und Hipos regelten den Verkehr - mit dem frankfurt-typischen Verkehrschaos. Die Umweltmessstelle auf der Friedberger hat sich sicher über den Schadstoffzuwachs gefreut.
    Die Probleme in der Eckenheimer waren offensichtlich die Folge des Überlaufs der Friedberger. Interessant an der RMVplus-Meldung war aber vor allem, dass hier gegen 8.50 Uhr bereits Verspätungen bis gegen 16 Uhr angekündigt wurden. Da sitzen wohl Hellseher in der Leitstelle 8o.


    U-Bahn-Freak

    Hallo Freunde,


    da geht wohl einiges durcheinander. Für den privaten Busbereich ist Transnet - die Eisenbahnergewerkschaft - nicht zuständig, nur für die Busse von VU und RKH (Töchter von DB Regio). Der Tarif des privaten Omnibusgewerbes, der sogenannte LHO-Tarif - ist von ver.di abgeschlossen worden, weshalb die in der Regel auch ganz ruhig sind.
    Es stimmt aber auch faktisch nicht, dass die privaten Busunternehmer im Wettbewerb keine Chance haben. Bei den Busauschreibungen des RMV haben die Privaten mehr als die Hälfte aller Auschreibungen gewonnen und fahren jetzt selbst die Verkehrs, statt wie vorher als Subunternehmer. Die Privaten haben dabei sogar den halböffentlichen (z.B. RKH oder VU) Leistungen abnehmen können. Und das zu Preisen des LHO-Tarifs. Mir ist bislang noch kein Wettbewerbsergebnis bekannt, wo ein polnischer oder portugiesischer Unternehmer gewonnen hätte, zumal in den Wettbewerbsunterlagen, z.B. in Frankfurt, gefordert wird, dass die Fahrer der deutschen Sprache hinreichend mächtig sein müssen.
    Die Privaten haben meines Erachtens bislang wenig Grund zum Jammern, bei RKH und VU (Verluste in Hersfeld, Fulda, Kreis Offenbach etc.) sieht das schon anders aus. Vielleicht war die Transnet ja deswegen mit an Bord.


    Schöne Grüße ins Forum
    U-Bahn-Freak

    Gerüchteweise soll Alpina Rhein-Main (Frankfurt, Flinschstraße) als eigener Zweigbetrieb geschlossen werden und der ganze Rhein-Main-Raum von Alpina Bad Homburg geführt werden. Nur der Betriebshof soll in Frankfurt bleiben. Könnte logisch sein, wenn man sieht, dass Alpina Frankfurt immer mehr Leistungen verliert, im Dezember auch die bislang noch gefahrenen Linien im Bündel D. Und ob die VGF Alpina noch mit den 60er Linien betraut, weiss man nicht.


    Grüße ins Forum
    U-Bahn-Freak

    Also wer will, kann die 24 ruhig benutzen, da oben ist ja viel los. Auch werden oft Standardlinienbusse eingesetzt, die anschließend Schülerverkehr fahren, Platz für Apfelsinenkisten wäre also rechlich vorhanden. :D
    Im Übrigen fährt die 24 fünfmal (Mo-Do) zum Frischezentrum, in erster Linie abgestellt auf die Belange der dort Beschäftigten, die bislang in der Großmarkthalle gearbeitet haben und im Anschluß an die U 2 in Kalbach.


    U-Bahn-Freak

    Laut Linien-Kursbuch der VGF sind auf der U 4 im Spitzenverkehr 8 Kurse eingesetzt, für die 24 Wagen benötigt werden. Da von der Baureihe U 3 aber nur 27 Wagen vorhanden sind, muss also bei Werkstattaufenthalten etc. immer ein Kurs mit Ptb gefahren werden, es können auch zwei sein. Hinzu kommen die abendlichen Einschieber der U 5, die vom Hauptbahnhof zur Seckbacher Landstraße als U 4 21-26 verkehren, allerdings nur mit 2-Wagen-Zügen.
    Auf der U 7 fahren in der Morgenspitze 9 Kurse, davon vier (0703, 0705, 0706 und 0708) mit vier Wagen (bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2005 waren es noch fünf Kurse: 0703, 0704, 0705, 0707 und 0709). Bei einem Wagenbestand von 36 U2e-Wagen bedeutet dies, dass in der Morgenspitze 31 Wagen benötigt werden. Nach Linien-Kursbuch wird der Kurs 0705 (der eigentlich nach dem gleichen Papier ein Vierwagenzug sein sollte) bei Einsatz der vierten Wagen als Ptb-Zug gefahren. Hier stimmt etwas im Linien-Kursbuch nicht.

    Also Freunde, lasst mal die Kirche im Dorf. Eine Umwandlung der U 5 in eine Straßenbahn, wie im GVP untersucht, würde bedeuten, dass diese in der Glauburgstraße verschwenkt werden müsste, um die Gleise in der Friedberger zu erreichen. Was eine U 5 heutigen Ausmasses für die Haltestelle Konstablerwache (Strab) bedeuten würde, kann sich jeder ausrechnen, der dort in der HVZ mal aus Bus oder Strab aussteigen muss. Die Menge der Fahrgäste in der U 5 würde die Bahnsteigbegrenzungen hinwegfegen. Insofern ist es schon gut, dass die auch weiterhin in den Tunnel eingeführt wird, si soll ja schließlich auch weiter in das Europaviertel fahren (nach Frankfurter Planungsverläufen vielleicht im Jahre 2020??? ). Allerdings macht der Umbau in der Eckenheimer Landstraße schon große Probleme, zumindest was die Station Glauburgstraße und Musterschule betrifft. Insbesondere an der Musterschule ist wenig Platz für die dringend benötigten Hochbahnsteige. Hier sind gute Ideen gefragt.
    Euer U-Bahn-Freak

    Die Erlebnisse sind nicht ungewöhnlich, vielleicht für eure speziellen Linien. Ich erlebe in der S 5 nach Friedrichsdorf fast täglich Fahrscheinkontrollen der BSG-Trupps. Der Höhepunkt waren drei Kontrollen auf einer Fahrt (Konstablerwache, Rödelheim und Oberursel). Ist ja im Prinzip gut, dass so viel kontrolliert wird. In einer zu 95% von Berufstätigen besetzten S-Bahn wird das aber langsam lästig.
    Nichts für ungut,
    euer U-Bahn-Freak (warum fährt die U-Bahn nur nicht nach Friedrichsdorf, könnte man doch so schön mit einem Zweistromwagen über die U 3-Strecke machen?)

    Hallo Kollege, dass die VU ihre Busse bei der Touring abstellt, hatte ich vor Wochen schon mal berichtet. Neu ist allerdings, dass die jetzt auch schon bei der VGF unterschlüpfen, ob sich da ein Fahrer verfahren hat?
    Auf der 62 läuft übrigens - zumindest vormittags - fast täglich der Reservebus (VU-Standardbus in traffiQ-Design). 8)


    Schöne Grüße
    U-Bahn-Freak

    Die N-Wagen gehen nach Rumänien. Laut Mitteilung der VGF werden am Montag, 15.11., 10.30 Uhr die ersten von acht Wagen für die rumänische Stadt Timisoara in der ZGW verladen, die vier Wagen für die Stadt Resita folgen später. Kaufpreis: 1 € pro Wagen. Von den O-Wagen sind sechs zu "einem realen Preis" nach Polen verkauft worden. Zwei O-Wagen will die VGF behalten. X(

    Die Verlängerung macht schon Sinn, weil es dann endlich von Bad Homburg-Gonzenheim bzw. Ober-Eschbach und den nördlichen Frankfurter Stadtteilen eine direkte und umsteigefreie Verbindung in Richtung Nordwestzentrum, Bockenheim und Hbf gibt. Vielleicht kommt dann ja sogar irgendwann die Verlängerung nach Sachsenhausen (Uni-Klinik) - Niederrad/Stadion und vielleicht zum Flughafen. Das wäre dann noch endlich mal eine schöne Linie. Als "U-Bahn-Freak" träume ich davon schon lange. :D

    Am Dienstag stand ein VU-Midi (F-VU 6001) mit rot-weißer Farbe und traffiQ-Logos in der Bethmannstraße am Römer zur Besichtigung. Zur Zeit findet auf den Linien 46 und 62 sowie auf den Strecken der neuen Linien 45 und 47 die Fahrerschulung statt. Wie man hört sind die Wagen auf dem Betriebshof der Touring am Rebstock stationiert und werden von dort eingesetzt. Wer also Fotos machen will hat dort gute Chancen, natürlich auch am Südbahnhof. 8)

    :P Ich hoffe, dass sich in Frankfurt endlich auch einmal neue Ideen durchsetzen. Bei dem "Verkehrsaufkommen" zwischen Hanau und Frankfurt Ost würde ein Zweistromzug (8 Achsen, Dreifachtraktion) völlig ausreichen und würde zudem auch die Hanauer Landstraße - anders als die nordmainische S-Bahn - sehr gut erschließen.