Beiträge von Lars82

    Es macht einen meilenweiten Unterschied, ob man eine Hauptbahn oder eine Nebenbahn elektrifiziert. Für Hauptbahnen sind im Netz der DB nur noch Re 200, also mit Fahrgeschwindigkeiten bis 200 km/h, zulässig, die eine entsprechend aufwendige Technik erfordern. Eine Nebenbahn, auf der nur 80 km/h gefahren werden dürfen, kann auch mit dem technisch wesentlich einfacheren Re 100 elektrifiziert werden, für die die Kosten auf die Hälfte fallen. Im Fall Pfungstadt kommt noch hinzu, dass die Gleise ohne Weiteres über Wirtschaftswege erreichbar sind, die Elektrifizierung also nicht über einen Bauzug erfolgen muss. So kommt man dann auch auf den von mir postulierten fünfstelligen Betrag.


    Beruflich habe ich eine Kalkulation vorliegen für eine Straßenbahn-Oberleitung (ist dir das technisch einfach genug?) auf 9,5 km Länge zweigleisiger Strecke für 5,5 Mio € (nur Fahrleitung, Maste, Tiefbau Maste, ohne Unterwerke etc.). Würde für eine eingleisige Strecke also ca. 290 T€ pro km ergeben - wobei das nicht ganz stimmt, da hier auch Mittelmasten vorgesehen sind.

    Bad Schwalbach - Wiesbaden dann mit Dampf?(

    Warum nicht durchgängig bis Wiesbaden?

    Sollte es zu der Regio Tram von Wiesbaden aus nach Bad Schwalbach kommen, wäre ein gebrochener Vergehr erforderlich.

    Siehe z.B. hier. Es geht in der Tat um eine Verknüpfung der Rest-Aartalbahn mit der geplanten Citybahn in Bad Schwalbach.


    Mich wundert, dass der RMV hier initiativ wird, wo der größte Teil der (Rest-)Strecke doch in Rheinland-Pfalz liegt.


    Das könnte daran liegen, dass man in Hessen jahrelang gepennt hat, während Rheinland-Pfalz die Reaktivierung Diez-Zollhaus (d.h. Landesgrenze RLP/HE) bereits beschlossen hat - auch wenn die Umsetzung derzeit arg ins Stocken geraten ist.

    Hallo.


    Im Beitrag 1 schrieb ich, dass die DB die Bauarbeiten in dem verlinkten Plakat beschrieben hat, das man mittlerweile auf der gesamten Strecke der S1 vorfindet (z. B. auch in Obertshausen): Es werden gut 8,5 km Gleis erneuert.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    Eine Gleiserneuerung zwischen Darmstadt und Groß Gerau erklärt nur eben nicht den Ausfall zwischen Bischofsheim und Wiesbaden. Und selbst wenn es einen Zusammenhang gibt, könnte die HLB den Entfall dieses Abschnittes zumindest mal erwähnen...

    Es gibt zudem ja nicht nur „SEV zwischen Darmstadt und Bischofsheim“, sondern dazu den Komplettausfall der RB75 Bischofsheim - Wiesbaden, und das ohne erkennbaren Grund. Wenn man in Wiesbaden Hbf den Taktknoten erreichen möchte, hilft die S8 einem auch nicht weiter. Und während RMV und selbst DB es hinbekommen, korrekt vom Ausfall des kompletten Astes Darmstadt- Wiesbaden zu schreiben, darf man dies bei der HLB-Meldung nur erraten.

    Für mich ist grundsätzlich jede Form von Abonnement unnötige Gängelung der Kunden, mit dem "Geschmäckle", man hoffe, der Kunde vergisst zu kündigen und zahlt brav weiter.

    Anders als bei Handyverträgen oder ähnlichem reden wir beim Jahresabo allerdings über maximal einen Monat "brav weiterzahlen".

    Ich sehe in dieser Form der Jahreskarte keinen Vorteil, sie kann nichts, was meine am Automaten gezogene Karte nicht auch könnte.

    Doch - nämlich eben die automatische Verlängerung, wodurch man sich um nichts kümmern muss, solange der gewünschte räumliche Geltungsbereich sich nicht ändert. Was auf einen erheblichen Teil der Abo-Kunden zutreffen dürfte.

    (im Falle des Verlusts über die Seite des RMV sperren und Ersatz bekommen geht ja trotzdem, da die Karte, in Sinne von dem Träger des Tickets, auf mich registriert ist.)

    Da sprichst du die grundsätzliche Frage an, ob eine Unterteilung in persönliche und übertragbare Jahreskarte überhaupt noch sinnvoll ist, oder sich dies mit der Einführung des eTickets überholt hat. Eigentlich bleibt nur noch die Mobilitätsgarantie als Unterschied.

    Vorteil bei meiner Methode ist sogar, wenn ich eine neue Jahreskarte bräuchte, aber nicht mal eben über 1300 Euro greifbar habe, kaufe ich sie eben nen Monat später.

    Wer den Jahresbetrag im Ganzen nicht greifbar hat, wählt doch erst Recht das Abo mit monatlicher Zahlung.

    Ich habe beispielsweise nicht mal einen Handyvertrag. Natürlich habe ich ein Smartphone und kann dies auch nutzen, aber ich bin überzeugter Prepaidkunde. Abonnements habe ich grundsätzlich nur wo es sich nicht vermeiden läßt (DSL daheim beispielsweise), und Dinge wie die BahnCard werden nach Erhalt zum Ende der Laufzeit gekündigt und dann bei Bedarf neu beschafft.

    Das kannst du halten wie du willst und sei dir unbenommen. Ich finde es nur unangebracht, bei einem Produkt, welches das "Abo" bereits im Namen trägt, wo auf die automatische Verlängerung bestens hingewiesen wird und das zudem eben monatlich gekündigt werden kann, von einer Falle zu reden.

    Während des Viertelstundentaktes auf der S1, der jetzt ja ab Hochheim fährt, verdrängt dieser RE 4/14 eine S-Bahn-Abfahrt aus Hochheim. Der Zug startet dann erst in Flörsheim. Hat also alles auch Nachteile.

    Mal davon ab, dass man in den Zwischentaktern zwischen Flörsheim und Hochheim auch mal einen ganzen ET für sich alleine hat: Hochheim bekommt ab Dezember stündlich einen RE 4/14 nach Frankfurt in der einen und nach Mainz Hbf oder Mannheim in der anderen Richtung, was für den Bahnhof eigentlich eine Überbedienung ist. Das dortige Wehklagen dürfte sich daher in Grenzen halten.


    In dem Zusammenhang bin ich auch sehr auf die Fahrpläne der 46 und 48 gespannt.

    Natürlich könnten die derzeitige LINT weiterverwendet werden, was aber aus xyz-Gründen nicht gehen sollte.

    Der Satz "Darüberhinaus beabsichtigt der RMV bereits vorhandene eigene Gebrauchtfahrzeuge im Rahmen der Neuausschreibung des Teilnetzes auf der RMV-Linie RB21 beizustellen." in diesem Dokument lässt vermuten, dass die fahma-LINT ab 2022 auf die Ländchesbahn wandern sollen.

    Du sprichst mir aus dem Herzen Colaholiker! Diese verdammte Kirchturmdenken im Rhein-Main-Gebiet geht mir sowas von auf den Zeiger und hat schon oft genug Sinnvolles verhindert oder endlos verzögert.


    Ein attraktives Angeboit für Hochstädter und Dörnigheimer besteht sicherlich NICHT daraus erst einmal 30 Minuten über die Äcker und dann einen Loop durch Bischofsheim zu fahren. Aber das vor ein paar Jahren geplante neue Busnetz hat man ja auch wieder eingestampft bevor man es zumindest ausprobiert hat. Nun macht der RMV Nägeln mit Köpfen. Gut so!

    Du meinst den RMV, der vor drei Jahren bei Erstellung des Stadtbuskonzeptes darauf bestanden hat, dass die damalige Linie 560 nicht in das Konzept mit einbezogen wird, was viele sinnvolle Möglichkeiten einer Neugestaltung verhindert hat, und mit ein Grund dafür war, dass letztlich nur Varianten übrig geblieben sind, die nicht zu finanzieren waren?
    Und genau dieser RMV kommt wenig später auf die Idee, mit genau dieser Linie nun nach Enkheim zu fahren, was RMV-üblich ohne irgendeine Absprache mit den Zuständigen vor Ort erfolgt, was weder der lokale noch der regionale NVP vorsehen, was der Stadt Maintal spätestens nach der nächsten Verbunderhebung Geld kosten wird, und was ganz nebenbei die Verbindung nach Fechenheim kappt?


    Wer sitzt da wohl beim Denken in welchem Kirchturm?

    Nun ist es offiziell, DB Regio wird ab Dezember 14 Et 425 im S-Bahn Teilnetz Kleyer einsetzen.


    Im TEDheißt es:


    Der RMV beabsichtigt Leistungsänderungen im Rahmen des mit der DB Regio AG abgeschlossenen Verkehrs-Service-Vertrages S-Bahn Teilnetz Kleyer vom 30.11.2011 zu bestellen, die aufgrund deutlicher Fahrgastzuwächse und -verlagerungen sowie zur Beseitigung bereits eingetretener Kapazitätsengpässe im SPNV im Rhein-Main-Gebiet erforderlich werden und zu einem Fahrzeugmehrbedarf von 14 gebrauchten Fahrzeugen der Baureihe ET425 führen. Die Leistungsänderung bis zum 31.12.2029 ist gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3 GWB zulässig und erforderlich, um kurzfristig die insbesondere auf einigen Verkehrskorridoren deutlich gestiegene Nachfrage nach SPNV-Leistungen zu erfüllen. Ursächlich hierfür ist neben der bekannten positiven Nutzungsbilanz mit kontinuierlich steigenden Fahrgastzahlen in der Ballungsregion u.a. auch die Erschließung weiterer neuer Nutzergruppen mit einer sprunghaften Nachfragesteigerung und die erforderliche Weiterentwicklung des qualitativen und verkehrlichen Angebots.

    Vergaberechtlich durchaus interessant, da bei der Ausschreibung des Linienbündels Neufahrzeuge gefordert waren und eine Vertragslaufzeit von 22,5 Jahren nur unter Verweis auf die "Amortisierungsdauer der Wirtschaftsgüter" (hier: Fahrzeuge) gestattet ist. Dazu eine wachsweiche Begründung mit "der bekannten positiven Nutzungsbilanz", ohne irgendwelche Zahlen hierzu zu liefern.

    Wie der RMV soeben vermeldet, werden zudem die RB75-HVZ-Verstärker heute "aufgrund von kurzfristigen Oberleitungsarbeiten im Mainz-Hauptbahnhof" über MZ-Kastel umgeleitet.


    Wann wurden die vom RNN vermeldeten Sperrungen eigentlich seitens der Bahn kommuniziert? Beim RMV scheint man angesichts der unvollständigen und etwas konfusen Verkehrsmeldungen auch etwas überrascht?

    Hinzuzufügen wäre bei den Jahreskarten/Abos noch, dass Chipkarten von VGF, ESWE und HEAG immer noch nicht online registriert und verwaltet werden können, obwohl das seit über drei Jahren versprochen wird.


    Bei den Monats-/Wochenkarten kommt noch die Geschichte mit der Quittung hinzu: ausgedruckt auf Fahrkartenpapier, doppelt so groß wie die bisherigen Papierfahrkarten. :rolleyes:

    Bemerkenswert finde ich, daß zwei unterschiedliche Bahnsteighöhen von 76 und 55 cm gebaut werden.
    Barriereffreiheit wird daher immer erst durch die mitgeführten Klapprampen durch das Zugpersonal entstehen...


    Man fragt sich vor allem, wie denn die Güterzüge mit Lademaßüberschreitung heute durch Klein Gerau kommen - wo die Bahnsteighöhe laut DB Netz bei beiden Bahnsteigen 76 cm beträgt? ?(
    Oder ist das ein Fehler in der Datenbank?