Beiträge von FipsSchneider

    ...die überirdischen U-Bahn-Stationen kämen da sicherlich auch in Betracht und hier geht es gleich um eine gar nicht so geringe Fläche.


    Ich frage mich, ob man nicht das Rasengleis auf dem Riedberg einfach mit bienenfreundlichen Blumen besäen könnte? Sähe auch schön aus und wäre noch besser, als der "Rasen".

    Der große Witz an der Sache ist ja dann, dass die Bürgerinitiative davon ausgeht, die Alternativstrecke (selbst wenn man unendlich Geld hätte und sie bauen könnte) würde nicht von weiteren NIMBY-BI bekriegt. Dabei wird man vor einem zweigleisigen, elektrifizierenden Ausbau einer "Nebenstrecke" sicherlich an allen Ecken und Enden Bürgerinitiativen säen... :rolleyes:

    Ich persönlich finde die Linienführung sehr gut. Jede weitere Bedienung würde die Fahrtzeit Hbf – HSK verlängern und die Priorität wird zum einen auf der deutlich verkürzten Fahrtzeit Hbf – HSK sowie weitere Umsteigemöglichkeiten aus den Gebieten liegen.


    Vom Sauerland hat man dennoch eine Umsteigemöglichkeit an der Straßenmühle. Jedoch habe ich mir jetzt noch nicht die Umsteigezeiten 39/49 angeschaut. An der Kahlemühle hat man dagegen die Umsteigemöglichkeit aus Richtung Gräselberg, an der Waldstraße zudem aus Richtung Steinberger Straße und Europaviertel. Auch eine Bedienung Dotzheim Mitte kostet deutlich mehr Fahrtzeit, da die 49 ja durch die Willy-Werner-Straße fährt.


    Vom Schelmengraben hat man weiterhin die Möglichkeit über Dotzheim Mitte und dann mit 23/24 zu fahren.

    Naja, ich bin überzeugt, dass die HSK nicht so viel Verkehr generieren, dass sich das lohnen würde. Von der Nordstrander Straße ist die Fahrzeit dann wieder zu schlecht bzw. bietet keinen Vorteil, weil man an der Waldstraße auch bisher schon sowohl aus der Steinberger Straße (ohne Umstieg), aus dem Gräselberg und eben aus dem Sauerland mit der Linie 8 alle 10 Minuten auf dem identischen Linienweg zum Hbf kommt. Die Linie bietet also nur Vorteil für alle Haltestellen zwischen HSK und Waldstraße - und das sind eben nur drei Haltestellen:


    • Willy-Werner-Straße: personalarmes Industriegebiet mit wenig Kundenverkehr
    • Straßenmühle und Kahlemühle: mäßig Wohnbebauung
    • ab Waldstraße kein Vorteil gegenüber Linie 8 (außer viel schlechterer Takt)


    Die Linien 23/24 fahren aber eben nicht zum Hbf - hierfür hätte es sich aber ja gelohnt. Ich bleibe dabei - diese Linie wird sich absolut nicht lohnen und klingt nach "Schaufenster-Politik". Schaut mal her, eine neue Linie, toll oder? Wir machen was fürs Klima! (und transportieren heiße Luft...) :rolleyes:

    Also diese Linienführung finde ich ja von der Grundidee gut aber im Detail komplett verzockt:


    • Auslassung des Sauerlands
    • Auslassung von Dotzheim Mitte, obwohl es die Haltepositionen D und E gibt die perfekt wären (Karte)
    • Auslassung des Schelmengraben
    • Mittagsloch im Fahrplan
    • größtenteils nur stündliches Angebot -> niemand kennt die Linie "fährt ja eh' nie" -> Lohnt sich nicht -> wird wieder abgeschafft


    Würde die Linie vom Schelmengraben über Dotzheim Mitte geführt, wäre sicherlich für viel mehr pendelnde Menschen hier eine Idee zum Hauptbahnhof zu kommen. Aber an der HSK arbeiten nun nicht so viele Menschen, dass sich das lohnen würde. Und vom Schelmengraben oder Dotzheim Mitte zur HSK und dann zum Hbf? Bestimmt nicht... Jetzt muss nur noch der Anschluss nach Frauenstein mies sein und voilá - niemand benutzt diesen Bus. Welch ein Wunder.

    Also, ob das nun Schwachsinn ist oder nicht sei mal dahin gestellt - das Kapazitätsargument ist hier aber nicht das Entscheidende:


    Wenn man Wikipedia zugrunde legt, hat eine Einseilumlaufbahn 3.600 Personen/Stunde an Transportkapazität. Das entspräche also 24 der von Dir genannten Gelenkbusse, also einem 2,5 Minuten-Takt. Ich bin mir nicht sicher, aber ich schätze doch, dass man keinen 2,5 Minuten-Takt auf der Strecke bisher hat...


    Das mit der Panne stimmt zwar, ist aber bspw. auch für die Bahn anwendbar. Oder man stelle sich vor, es ist ein Unfall auf einer Straße und man muss Stunden lang erst die Unfallstelle räumen... - also das ist jetzt kein Alleinstellungsmerkmal...

    Naja, vermutlich war auch ein El6 an der entsprechenden Stelle - was der Tf auch missachtet hat. Insofern umso verwunderlicher, dass das so passiert ist.

    In der von HCW zum Fahrplan 2020 verlinkten Anlage zu M_79_2019 heißt es unter Ziffer 3.2. "Planungen bzw. Untersuchungen von Infrastrukturmaßnahmen":


    - Verbesserung des Betriebsablaufes auf der A-Strecke durch signaltechnische Maßnahmen und Ergänzungen des Spurplanes


    Was darf ich mir unter Ergänzung des Spurplans vorstellen?

    Da ja auf diesen Thread verwiesen wird (und der andere geschlossen wurde) und ich nicht gefunden habe, dass hier "Spurplan" erklärt wird, bin ich mal so frei:


    Etwas erklärt ist es im Wikipedia-Artikel. Es geht beim Spurplan im Endeffekt darum, dass bestimmte Fahrtbeziehungen möglich werden. Den Begriff jetzt auf eine "Ergänzung eines Spurplans" zurückzuführen will mir jetzt nicht recht gelingen, weil gerade ein Spurplanstellwerk die große Verbesserung bietet, dass im Prinzip alle physikalisch möglichen Fahrstraßen auch signalgeführt möglich sein sollten (hier könnte ich mich jedoch irren). Mir wäre jetzt nicht bewusst, welche Fahrtmöglichkeiten im Alltag verbessert werden sollten in dem Fahrstraßen "eingebaut" werden, die vorher nicht vorhanden waren. Es könnte aber hier evtl. darum gehen, mehr Signale in die A-Strecke einzubauen (wobei das brandschutztechnisch wohl nicht ging?), damit die Zugfolge stabiler werden kann. Hierbei würde man ja irgendwie auch den Spurplan der Folgesignale anpassen und damit "ergänzen".


    Ob der Begriff da so ganz glücklich gewählt ist, weiß ich allerdings nicht.


    Hoffe, hiermit ist es etwas klarer, auch wenn ich selbst von der Erklärung nicht so komplett überzeugt bin ;)

    Gings nicht darum, den Fern- und Regionalverkehr ohne Entschleunigung durch Halte von S-Bahnen zu beschleunigen? Warum dann jetzt wieder einen Halt? ?(



    Naja, diese Idee geistert auch schon lange in meinem Kopf rum - als "Betroffener" für die Anbindung des Frankfurter Nordens wäre hier ein Halt wahnsinnig gut und ist eigentlich bzgl. der Innerstädischen Verbindungswirkung ähnlich wie der Südbahnhof. Die gleichen U-Bahn-Linien fahren hier und auch noch diese, die nicht an den Hauptbahnhof angebunden sind. Es käme ja auch kein Mensch auf die Idee, REs nicht mehr am Südbahnhof halten zu lassen. Da ist im Vergleich der Westbahnhof deutlich schlechter, obwohl ich die Umsteiger in Richtung S3/S4 auch sehe - das dürfte aber im ähnlichen Maße sein wie potentielle Umsteiger zur A-Strecke. Schade, dass man sich diese Verknüpfung "verbaut" hat. :pinch:


    Ich hätte schon eine :thumbsup: : Als Weiterentwicklung der Variante 4 mit starker Annäherung an die A-Strecke: Weiter östlich der A-Strecke bleiben, einen Halt im Bereich Dornbusch / Raimundstraße im Bereich von 2 Schulen und der Bundesbank, den nächsten Halt bei meiner Freundin in der Nähe der Post an der Hügelstraße :thumbsup: - , dann weiter zur Niedwiesenstraße - da haben wir einen Kleingarten und die Wühlmäuse haben schon deutliche bauliche Vorleistungen erbracht :D , und dann ab zum Nordwestzentrum. Vielleicht findet sich ja noch eine direkte Verknüpfung mit der RTW :)


    Und wer jetzt meint, auf meinen Variantenvorschlag fachlich antworten zu müssen, sollte auch die darin enthaltene Ironie beachten. :) Aber keine Sorge, irgendwer wird schon eine weitere Idee einbringen, und die ist möglicherweise auch nicht sonnfälliger als meine :D


    Gar nicht schlecht, aber ich denke es geht noch etwas komplizierter. Von der Bockenheimer Warte aus zum Uni Campus Westend mit Station unter dem Adorno-Platz, allerdings in Ost-West-Richtung. Anschließend weiterer Verlauf bis zur Station Miquell-Adickesallee um hier eine Verknüpfungsstation zu schaffen, sodass hier sowohl Gleiswechsel als auch Umstiege möglich sind. Vorteil wäre bspw. dass man eine Linie Bad Homburg - Riedwiese - Frankfurt Hbf einrichten könnte. Weitere Tunnelstrecke bis zur Wilhelm-Eppstein-Straße und da im Verlauf wie im ursprünglichen Vorschlag.... :D


    Viel besser gefällt mir allerdings die Idee, die Ginnheimer Kurve mit einem Abzweig nördlich der geplanten Troglage-Station Uni Campus Westend (Ur-Vorschlag) zu machen und dann die Trasse des geplanten Autobahntunnels der A66 zu nutzen um hier eine U-Bahn entlang des Alleenrings über die Adickesallee-Rat-Beil-Str. und entlang der freigehaltenen Trasse südl. des Friedhofs Bornheim zu führen, damit sie dann, das St. Katharinen-Krankenhaus umrundend in die Seckbacher Landstr. einmünden kann um so die erste wirkliche U-Bahn-Ringstrecke zu bilden :thumbsup:


    Das sind auch gute Ideen. Die Einsicht, dass sich dieses Stück U2 eben nicht ersetzen lässt, sehe ich ganz genau so. Vielleicht sollte man doch über eine Weichenkreuzung vor oder nach der Station Kalbach nachdenken, da dieses Stück ja doch recht wichtig ist: entweder man kann wenigstens vom Riedberg oder von der Riedwiese aus bis Kalbach fahren - von da aus SEV ist erheblich einfacher als von der Riedwiese aus.

    Also, verrückt gedacht könnte man ja die Mainstrecke einfach verlängern und bis nach Höchst im Westen ziehen:


    - in Höhe des Betriebshof Gutleut in die Gutleutstraße ziehen
    - an der Querung der A5 ans Mainufer
    - Griesheim von Süden her erschließend
    - am Mainufer entlang bis die Strecke auf die Mainzer Landstraße trifft


    Wäre eine Entlastung der bisherigen Strecke in der Mainzer Landstraße. Gleichzeitig eine Verbindung durch die Heilbronner Straße, sodass eine Linie auch zum Hbf geführt werden kann.


    Im Osten könnte man am Osthafenplatz auf die Hanauer Landstraße queren und so eine Verbindung herstellen, ggf. mit einem Gleisdreieck und eine Linie zum Ostbahnhof führen. Oder in Höhe der Lahmeyerbrücke zur Gwinnerstraße das Gleisfeld überbrücken und eine Strecke nach Bergen verbinden :rolleyes: Möglicherweise werden wir schon bald nicht mehr in einzelnen Linien denken sondern einfach jede Möglichkeit für ein Netz gebrauchen können... ;)

    Seit heute laufen die großen Gleisbauarbeiten im Norden der U2.


    Heute Mittag bin ich mal mit dem Ersatzverkehr gefahren, und ich war erstaunt über die geringe Nachfrage. Der Gelenkbus reichte völlig aus, um uns Reisewillige zur Riedwiese zu fahren. Ein paar Gedanken:


    - U2 SEV im Norden fährt immer an der Haltestelle Konrad-Duden-Weg vorbei. Die Leute dort wollen fast alle nur zur U-Bahn in Bonames fahren. Wenn der SEV da ohnehin durchkommt, warum kann er da nicht einfach halten?
    - Die südliche Endstelle Riedwiese verlängert die Reisezeit für jeden, der in Heddernheim unsteigen möchte. Was mangels U9 evtl. viele sein könnten? Eine Fahrt wenigstens über Zeilweg wäre schön. Klar, braucht mehr Busse.


    Ich verstehe ja nicht, warum nicht der Ersatzverkehr über die Autobahn geschickt wird. Die Linie 29 als Ersatzverkehr für die Relation Riedberg<->Kalbach ist ausreichend, zumal hier dann Umstiegsmöglichkeit zum SEV besteht, dafür könnte man den U2-SEV bis Zeilweg oder Heddernheim verlängern. Die Fahrzeit über den Riedberg ist mit 15 min 50% größer als über die Autobahnstrecke (8 bzw. 10 Min, je nach Richtung [Route via Riedberg], [Route via A661, langsamere Strecke]). Als besonderes Schmankerl könnte man natürlich den U2-SEV bis Bad Homburg Bahnhof verlängern und so eine attraktive "Entschädigungsverbindung" schaffen - aber so modern und weit ist man mit dem ÖPNV noch nicht :whistling:

    Der RMV hat geantwortet! 8o


    :rolleyes::huh::wacko:


    Die haben doch echt einen Lattenschuss - oder bin ich hier der mit Realitätsverlust?! 8|


    Zitat

    RMV auf Twitter


    Guten Tag, voraussichtlich bis Ende nächster Woche wird über alle Freizeitverkehre im regionalen Bus- und Bahnverkehr im RMV informiert. Dann sollten auch die fehlenden Verbindungen enthalten sein. Nochmals vielen Dank für den Hinweis und Ihre Geduld! Gute Grüße /mn


    Also bis Ende nächster Woche - also einen Tag bevor die Züge fahren sollen - bekommen sie es voraussichtlich hin, darüber zu informieren. Mir sagen sie aber nix. Und auch sonst ist es ja prima, dass sie für die Idee einer PM als Antwort auf eine Anfrage nach einem Fahrplan (ich will ja jetzt nichts Verrücktes wissen!) schon mal lockere 14 Tage brauchen :rolleyes:



    Komplett für die Tonne, der Verein. :thumbdown: