Beiträge von FipsSchneider

    Ich finde hier aber schade, mit der touristischen Erschließung nicht eine Querfinanzierung (wenn wir schon immer in Geld-Kategorien denken müssen... :|) der Verbindung von Schmitten zu ermöglichen.


    Gerade im Hinblick auf elektrische bzw. viel eher energieeffiziente Mobilität (im Sinne von CO2-Fußabruck oder viel eher energetischer Fußabdruck etc.) fäde ich eine Seilbahnüberquerung des Taunushauptkamms ziemlich sinnvoll. Ich weiß nicht, wie viele Elektrobusse mehr als zwei, drei Mal von der Hohemark zum Sandplacken und nach Schmitten und wieder zurück kommen. Eine Seilbahn erscheint mir hier energetisch erheblich sinnvoller.


    Aber ich denke hierfür ist die Zeit noch nicht reif. Erstmal denken wir in CO2 und in 10 Jahren reden wir dann von gesamtenergetischer Effizienz....


    Nachtrag: Abgesehen davon, dass die Strecke von der Hohemark zum Großen Feldberg ja einen viel größeren Teil ausmacht als anschließend eine Strecke vom Feldberg nach Oberreifenberg, da kann ich das nicht so richtig nachvollziehen. Und eine Seibahn nur zu bauen um sie am Wochenende zu nutzen soll sich mehr rechnen als eine, die auch als Pendlerverkehr genutzt werden kann?

    Ich finde es so krass, wie sehr Wiesbaden den schienengebundenen Verkehr auch hier einfach optisch abstellt. Die Bahnhöfe Biebrich, Schierstein, Erbenheim und Igstadt werden nur praktisch ausgegraut dargestellt, eine Verknüpfung finde so gar nicht statt. Dabei könnte man hier sicherlich noch ein bisschen besser werden, immerhin fährt die RB10 ebenso wie die RB21 teilweise halbstündlich und damit durchaus attraktiv für Umsteigemöglichkeiten vom Bus als Anschluss zum Wiesbadener Hauptbahnhof...

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    insbesondere in einem Land, dass – im Gegensatz zur Schweiz – einem feinteiligen Güterverkehr sehr wenig Wert zumisst und diesen, wo es ihn doch gibt, zur Not auch mit Diesel-Rangierloks vollständig unter Fahrdraht abwickelt. (Ich denke da an so Dinge wie Kassel Rangierbahnhof - Kassel Bettenhausen.)

    Naja, die Schwierigkeit hier ist vermutlich eher, dass man für diesen Abschnitt extra elektische Rangierlokomotiven anschaffen müsste, die dann auch extra eine Berechtigung, Schulung brauchen etc. pp. - für die eine Strecke lohnt das vermutlich nicht?

    Aber es gibt diese Lösung, die ich für sehr sinnvoll erachte in Schleswig Holstein: https://www.nah.sh/de/themen/n…triebwagen-unterzeichnet/ - hier werden Akkus in den Triebwagen aufgeladen während unter Draht gefahren wird und Knotenbahnhöfe werden mit Oberleitungsinseln ausgestattet, die mit 15 kV, 16,7 Hz elektrifiziert sind. So kann man beim späteren Ausbau einfach nur unter weiterer Strecke mit gehobenem Stromabnehmer statt mit Akku fahren. Das halte ich für eine ziemlich coole Lösung muss ich sagen und das wäre auch hier super: Man rüste einfach nur Königstein, Usingen, Grävenwiesbach um und fertig. Wenn man sogar die Elektrifizierung bis Usingen hat, braucht man eigentlich nur eine Insel in Königstein machen und das wars.


    Ich verstehe auch nicht den Hype um das mit dem Wasserstoff. Ich glaube da ist einfach viel Lobbyarbeit gemacht worden und das wirkt so vertraut - Tanken gehört ja einfach zum Leben und das muss wohl so bleiben...

    Hier, so scheint es mir, wird immer mehr "Infrastrukturbedarf des Fahrplans" anstelle von "möglicher Fahrplan vorhandener Infrastruktur" geplant. Finde ich gut.


    Aber irre, wie komplex das ist, dass hier "nur" eine überschlagende Wende in einem Bahnhof möglich sein soll, in dem eine Nebenstrecke mündet und die S-Bahn endet.

    Gehe ich recht in der Annahme, dass die ganze Diskussion hier nur auf einem Zeitungsartikel beruht? Nämlich dem aus der Wetterauer Zeitung? Und wie oft waren Journalisten in der Arbeit mit Zugführern, Befehlen, Lokfahrern oder Schnellzügen vielleicht, obwohl ihr Job das jonglieren mit Wörtern ist, nicht ganz akkurat und korrekt?


    Ich glaube, das ist alles ein Missverständnis. Und verweise auf Tommys Beitrag, der es ganz gut zusammenfasst.

    ich hatte mir das ganze am Freitag angesehen gehabt. Da stellte sich die Situation so dar, dass diverse Busse der ICB ohne Zielbeschilderung und / oder Ansagen unterwegs waren, als ich dann in einem der Winzenhöhler Busse Einstieg war ich positiv überrascht, dass dort sowohl Ziele, als auch Ansagen versorgt waren. Ich sprach daraufhin einen der Busfahrer an. Die Bordrechner haben keine Verbindung zur VGF, sondern man beauftragt eine Private Firma für die SEVs (Ziele / Ansagen). Das wurde dann in diesem Fall wohl trotz der Kurzen Zeit gemacht. Finde ich Top dass ein Privater Unternehmer einen solchen Service bietet.

    Stark. Dann ist es komplett das Gegenteil meiner Vermutung ^^ Danke fürs Nachfragen und hier Einstellen :thumbup:

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    Spaß beiseite: Es würde durchaus Sinn machen, die Verbindung Bad Homburg - Bad Vilbel mit einzubeziehen. Einmal natürlich wegen der Verknüpfung mit der RTW, aber vor allem, weil zwei regionale Schwerpunkte miteinander und mit den Entwicklungsschwerpunkten im Frankfurter Norden verbunden würden.


    Das spricht dann natürlich eher für den "kurzen Ringschluss" zwischen U 2 und Bad Vilbel im Bereich südlich Nieder-Eschbach als nördlich.


    Dann wäre eine Ausfädelung nördlich von Bad Homburg mit einer Anbindung des südlichen Ober-Erlenbachs und dann Nieder-Erlenbach im Norden und Dortelweil Süd doch ganz geschickt. Ich würde dabei immer auch versuchen Siedlungen ohne Schienenanschluss anzuschließen.

    Baulich am einfachsten wäre aber vermutlich eine Verbindung von Burgholzhausen nach Okarben mit einer Zwischenstation in Petterweil.

    Das stimmt zwar, aber Friedberg - Oberursel oder auch Rosbach - Flughafen könnte interessant werden und sinnvoll verknüpfbar sein.


    Allerdings, FipsSchneider , ist die Gefäßgröße bei 100-Meter-Zügen vielleicht doch etwas übertrieben. Und den Aufwand, einen 50-Meter-Teil in Friedrichsdorf stehen zu lassen, eventuell zu hoch für den Nutzen.

    Hmm, ja, wahrscheinlich schon. Aber grundsätzlich wäre es auch eine Maßnahme die z.B. Gleise sparen würde, wenn ich nicht zwei Linien habe die in Bad Homburg enden sondern nur noch eine, die durchgeht. Wenn man natürlich in Friedrichsdorf flügelt, ist das Argument wieder hinfällig.

    Meine Idee zielte tatsächlich weniger auf "Friedberg-Flughafen" (46 Min. RE + S-Bahn, ca. 1h mit S-Bahn, wobei die Fahrzeit (18 (FB-Friedrichsd.) + 19 (Friedrichsd. "Rödelheim" + ca. 20(?) "Rödelheim"-Flughafen) schon gar nicht so schlecht wäre) ab sondern auf die Zwischenrelationen. So z.B. auch Rosbach - Eschborn und wie Baeuchle schon gesagt hat die Anbindung an die U3 in Oberursel.


    Aber das ist tatsächlich wohl zu schwierig und fällt unter die Kategorie: man kann nicht alles auf einmal in einem riesen Schritt.

    Ja, danke schonmal, ich habe ein paar Quellen genannt/geschickt bekommen. Ich schaue mir das mal an und prüfe mal, ob das, was schon da ist, so stimmt. (das hab ich damals auch eingetragen, wenn ich mich nicht total täusche - damals aber eher "skizziert")

    In Google Earth ist der Abschnitt von der Europaallee bis einschließlich meinem Foto auf dem neuesten Luftbild drin. Wie es bei Google Maps ist, weiß ich nicht, denn dort ist ja zwingend die 3D Ansicht aktiv und die ist teilweise etwas älter.

    Google Maps darf man leider nicht abzeichnen.