Beiträge von baeuchle

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    Original von DenshaOtaku



    Du hast den Thread im Detail gelesen und weißt, wie alt die Frankfurter U2-Wagen inzwischen sind, sowie, dass dies das Hauptargument gegen eine nachträgliche Umrüstung sein dürfte und nicht etwa Faulheit?


    Das möchte ich bestätigen - die U2 fallen einfach mittlerweile auseinander, und nicht nur die Karosserien wegen Rost! Zusätzlich gibt es Probleme wegen Brandschutzvorschriften, die einen Umbau extrem aufwändig machen würden, und als Arbeitsplatz sind die Wagen (habe ich mir sagen lassen) auch alles andere als gut geeignet (auch die mit umgebauten Fahrerkabinen, obwohl die besser sein sollen).

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    Original von JensB1979
    Also das mich hier jeder falsch versteht weis ich ja schon seit ich hier angemeldet bin. Aber was für ein Blöder Satz ist das hier?? "Also, Gewalt, wenn man blöd angemacht wird, ist verständlich? Oje"


    Der Satz ist eine Frage. "Habe ich dich richtig verstanden, dass du denkst (Rest des Satzes passend umformulieren)?". Offensichtlich nicht. Passiert.


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    Zum 2)


    Diesen Absatz von Dir musst Du mir erklären. Da weis ich gerade nicht auf was Du damit anspielst.


    "Zum zweiten: Ich juble: juchuh, Fakten. Für Fakten kann man Beweise anführen. Bitteschön, the floor is yours. (Was du angebracht hast, war eine Behauptung, kein Beweis."


    Das bezog sich auf

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    Fakt ist, dass die Jugend von heute Krasser drauf ist als wir früher.

    (Du siehst das Schlüsselwort "Fakt"?) Wenn du von Fakten sprichst, solltest du diese "Fakten" mit Beweisen untermauern können. Ich bin gespannt auf diese Beweise und wollte dich ermutigen, diese Fakten hier aufzuführen.

    Ein Zeichen dafür, dass man mal durchatmen sollte, ist der Wille, mehr als ein Ausrufe- oder Fragezeichen hintereinander zu verwenden. Da gab's mal so einen Ausspruch mit Unterhosen auf dem Kopf und so:).


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    Original von JensB1979
    [..]Wäre Er da an den Richtigen gekommen hätte Er sich eine gefangen. Ich denke es kommt immer drauf an, wie man jemanden gegenüber Auftritt!!


    [..]Fakt ist, dass die Jugend von heute Krasser drauf ist als wir früher.[..]


    Also, Gewalt, wenn man blöd angemacht wird, ist verständlich? Oje.


    Zum zweiten: Ich juble: juchuh, Fakten. Für Fakten kann man Beweise anführen. Bitteschön, the floor is yours. (Was du angebracht hast, war eine Behauptung, kein Beweis.)

    Hat denn irgendjemand belastbare Aussagen darüber, wer eigentlich genau im Gleisbett war und wie die dahingekommen sind? Vor allem die zweite Frage? Solange die nicht geklärt ist, können wir hier, finde ich, lange diskutieren (ok, das können wir eh), aber es wird nicht viel nützen.


    Hat der Fahrer/die Fahrerin die Leute gebeten zu helfen?
    Haben sich die Fahrgäste an den Türen zu schaffen gemacht und sind von selbst ausgestiegen?
    Wer waren die "VGF-Mitarbeiter"? Ist das wirklich Plural? Wie kamen die anderen VGF-Mitarbeiter an die Strecke?


    Ich finde den Vergleich mit Leichenteilen auch nicht sonderlich gelungen oder geschmackvoll, Thegermanguy . Muss ich ausführen, warum?

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    Original von FipsSchneider


    Naja, jetzt ists ein in-Heddernheim-schonmal-einsteigen-und-warten :D


    Wie fährt die 60 eigentlich? Die nächste U-Turn-Möglichkeit ist ja erst hinterm Weißen Stein (obwohl ich nicht sicher bin, ob die offiziell ist) oder sogar hinterm Lindenbaum?.


    Das "Problem" in Heddernheim ist, dass die Fahrer einen bei 10 Minuten Pause wohl nicht reinlassen werden (und da haben sie ja auch vollkommen recht), aber am Eschersheimer Bf kann man immer sitzen bleiben.


    Was die Route vom 60er angeht; das habe ich mich auch gefragt. Die erste wirklich legale Wendemöglichkeit ist die Hügelstraße, davor muss man immer durch Seitenstraßen (Bus zu groß?) oder auf der Straße selbst (wie auf der Kurhessenstraße am Weißen Stein) wenden (Bus auch zu groß?). In jedem Fall spannend, wie das gelöst ist.


    Weiß jemand genaueres?

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    Original von JensB1979
    Am Besten wären natürlich an ALLEN U- und S-Bahnstationen diese Drehkreuze, die man aus anderen Ländern her kennt. Diese schön hoch gebaut mit Stacheldraht und keiner kommt mehr ohne Ticket in die Stationen.


    Oh, das geht aber vorallem an der Eschersheimer nicht, sowas zerschneidet doch den Stadtteil :)


    Im Ernst: Du würdest also zusehen, wie ein Kollege verprügelt wird und auf die Polizei warten? Na gut.


    Meine Erfahrungen mit Kontrolleuren waren eigentlich nie sehr negativ, nur einmal habe ich in der U2 mitbekommen, wie Kontrolleure (und -innen) eine Frau für meinen Geschmack etwas zu eindringlich darauf hingewiesen haben, dass sie doch lieber gleich bezahlen solle als später.


    Bei der DB allerdings hatte ich schon öfters Probleme: Nicht nur, dass die Kontrolleure selten meine Fahrkarte wirklich kontrolliert hatten (ich habe aus Spaß NIE eine gültige hingehalten, man kann sich ja mal vergreifen, und ich musste mich fast nie ausweisen, auch wenn das explizit in den bedingungen der Fahrkarte drinstand), einmal ist einer richtig ausfallend geworden.


    Ich wurde kurz zuvor gewarnt, dass manchmal Leute mit geklauten Ausweisen rumlaufen. Jetzt sind die Ausweisbilder oft für mich nicht so leicht mit dem Gesicht abzugleichen, aber ich bekam den Tipp, dass der Kontrolldienst immer zu zweit unterwegs sein muss. Also will ich auch sehen, dass zwei Leute dabei sind. S3 Richtung DA, kurz hinter Langen, ich werde nach meiner Fahrkarte gefragt, von einem einzelnen Herren. Auf die Frage, ob es denn einen zweiten gäbe, wird mir gesagt, der sei "inkognito" dabei und ich solle die Fahrkarte zeigen. Auf die Aussage, dass ich meine Karte nicht zeigen werde, solange ich nicht weiß, dass hier noch jemand ist, werde ich extrem unfreundlich und laut angemotzt, dass doch sowas nicht ginge und was ich mir denn einbilde. Schließlich kam der zweite und zeigte mir seinen Ausweis. Er war weitaus weniger traurig, dass er nicht grade mal Pause machen kann als sein Kollege.


    Also: Meine Erfahrungen im DB-Nahverkehr sind wesentlich schlechter als die in der VGF. Damit will ich nicht sagen, dass die Kontrollen bei der DB grundsätzlich schlechter sind. Deswegen steht da "Erfahrung". Soll nur als Gegenpol zu den ganzen "bei der VGF die sind alle doof"-Aussagen dienen (ich habe überspitzt formuliert, verzeiht's mir).

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    Original von Jörg L
    Eben. Ich wohne in Nieder-Eschbach unmittelbar an der Strecke, und die Bahnen machen keinen Lärm, nur ein wenig Geräusch.


    Hier regt sich auch keiner über die Einzäunung der Bahnlinie auf. Hm.


    Ich schätze, das liegt daran, dass dort die Bebauung jünger ist als die Strecke selbst (wenigstens sehen meine Erinnerungsbilder vom in-die-Grundschule-laufen so aus)…

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    Original von Nordi207
    In der Einladung ist von Missständen auf dem Riedberg die Rede. Was meinen die nur?
    Die Bahn wird gebaut, und die Wohnhäuser sind noch unbewohnt. Also stören die Arbeiten niemanden.
    Ich kann nicht nachvollziehen, wie jemand eine lärmende Bahn incl. Haltestelle lieber vor der Wohnungstür hat, als im Tunnel.
    Was ist denn der Vorschlag der Grünen? Die Stadtbahn zwischen Fussballplatz und Kinderspielplatz fahren zu lassen??? ?(


    Missstand auf dem Riedberg ist, das hier schon recht viele Leute wohnen (plus vielen Studenten), denen eine adäquate Verbindung in die Innenstadt versprochen wurde, und wenn auch der 26er in den letzten Jahren sehr viel besser geworden ist und es sogar seit 15 Monaten einen Nachtbus gibt, ist es doch noch sehr umständlich, in die Stadt zu kommen. Dass jetzt gebaut wird, bestreitet keiner, aber bis Dezember kann man die Situation ohne Zweifel als Missstand beschreiben.


    Die lärmende Bahn vor der Haustür gibt es eigentlich nur in Wendeanlagen mit quietschengen Weichenradien und surrenden Luftpumpen (wie in Nieder-Eschbach vs. U4), auf vielbefahrenen Straßen macht eine Stadtbahn weniger Lärm als die Autos.


    Oberirdirsche Stationen steigern "[das] subjektive Sicherheitsgefühl" der Benutzer (schreiben die Grünen im OBR1, und ich stimme zu).


    "Die Stadtbahn zwischen Fussballplatz und Kinderspielplatz fahren zu lassen" - ich bitte dich, Nordi207, die Bahn führe in der Mitte einer vierspurigen Straße. Eine Bahn alle 5 Minuten statt ein Auto alle 10 Sekunden macht die Sache gefährlich? Das erinnert mich an Argumentationen wie an der Stresemannallee. Und die Argumentationen fand ich gelinde gesagt unverständlich.

    Sehr nette Übersicht, aber:



    Das Problem mit DoSto ist, dass man recht wenige Türen pro Sitzplatz hat. Außerdem finde ich als Fahrgast die Gepäckunterstellmöglichkeiten beim DoSto viel zu klein. Die meisten einstöckigen Fahrzeuge haben auch nicht mehr genug Platz dafür, aber das liegt an der Ausstattung, bei den Doppelstockwagen ist es ein prinzipielles Problem. Nicht falsch verstehen, ich finde DoStos toll!


    Dass ETs (und VTs) viele Vorteile haben, ist zweifellos richtig, aber man wird unflexibler. Wenn man am Wochenende mit viel mehr Fahrradabteilen fahren will, wie macht man das mit Triebwagen? Die Erhöhung der Kapazität geht meistens nur in recht großen Schritten. Die wenigsten kaufbaren Konzepte sehen optionale Mittelwagen vor (bzw diese Optionen sind praktisch nirgendwo zu kaufen).

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    Original von Chr17
    Hallo,
    kann mir jemand sagen was bei der Stadtbahn Hanau & Frankfurt geplant ist und Stadtbahn Wiesbaden geplant war? Für die mühe bedanke ich mich im vorraus.
    Das Thema wurde mit den Team von FNF abgesprochen.


    Vielleicht würde es helfen, wenn du die Frage(n) etwas spezifizieren könntest, denn ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was du meinst.

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    Original von Charles
    Abgesehen davon fragt man sich wie der U5-Wagen eigentlich einen Preis gewinnen konnte...
    So schlecht mag der zwar nicht aussehen, aber auch nicht wirklich gut, dass man ihn gleich 'nen Preis widmet...


    Abgesehen davon, dass der U5 imho wesentlich besser aussieht als der U4, hat er den Preis zwar für Design, aber nicht für Schönheit gewonnen: Es ging um ein besonders gut für Behinderte designtes Fahrzeug, und da hat dieses widerliche Orange an den Türen extrem geholfen.

    Vielleicht gibt es ja Linien, auf denen man 75m-Züge sinnvoll und komplett (von Einschieben bis Ausschieben) fahren lassen kann.


    Außerdem:

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    Original von MdE
    Genau. Außerdem, was wäre, wenn so ein Mittelwagen mal einzeln überführt werden müsste? :D


    Man wird die U5-50 auch vom Führerstandslosen Kopf aus fahren können, für Rangierfahrten, sicher auch für Überführungsfahrten, wenn nötig. Ein Mittelwagen hätte dieselben Vorrichtungen.

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    Original von Alf_H
    Wenn man den U5-50 als Standardwagen (sofern ausgeliefert) für die A-Strecke nimmt:
    Die U3 könnte man nur mit diesem Wagentyp fahren, es sei denn man verlängert alle Bahnsteige bis Hohemark, und auf der U3 sollen dann längere Fahrzeuge eingesetzt werden.
    Für die übrigen Linien (U1, U2) könnte man dann, wenn es geht, eine Kombination aus U5-50 + U4-Wagen einsetzen tagsüber. Zu absoluten Schwachlastzeiten eben nur den U5-50 (oder Sonntagsmorgen nur den U4 solo). In der Hauptverkehrszeit könnte man auf der U2 eine Doppeltraktion U5-50 einsetzen. Die U5-25 könnte man dann an andere Betriebshöfe abgeben (Ost) und auf den sonstigen U-Bahn-Linien einsetzen.


    Alf, natürlich kann man sowas machen, aber leichter wird's, wenn man es machen kann, wie man will.


    Aber eines noch: In der HVZ auf der U2 eine Doppeltraktion hört sich gut an - aber was machst du um 9 Uhr? U5-50 ab, U4 dran? Prost Malzeit!

    Aber das ist doch perfekt! Wenn in 60 Jahren, nachdem die 423 ausgemustert sind, einer als Museumsfahrzeug aufgemöbelt wird, kann man Lampen nehmen, wie man will, denn irgendeiner hatte an irgendeinem Zeitpunkt sicher mal diese Kombination! Denkt an eure (geistigen) Kinder und macht's ihnen einfacher!

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    Original von Charles


    Das muss die Werkstatt doch schon seit dem es die U4-Wagen gibt.
    Routine dürfte so in den letzten 15 Jahren doch mittlerweile eingekehrt sein oder? ;)


    Das muss die Werkstatt schon seit dem Umbau der U2 auf IBIS. Vielleicht ist Routine da, aber eine befriedigende Situation ist es trotzdem nicht. Ich weiß nicht, ob es oft vorkommt, aber alle Wagen untereinander kuppeln zu können, heißt auch, dass man nicht zählen muss, wieviele Wagen es denn von welcher Sorte gibt und wie man die einsetzen muss.


    Ich glaube, niemand sagt, dass der Betrieb nicht möglich ist, wenn man keinen einheitlichen Furhpark hat, aber er wird an vielen Stellen viel einfacher.

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    Original von Alf_H
    Die Fahrzeuge die damals gebaut worden sind, waren wohl so stabil gebaut, daß sie länger halten als moderne - mit Elektronik vollgestopfte - Fahrzeuge.


    Ja, früher war alles besser. Wieviele modernen Fahrzeuge sind denn wegen der Elektronik nicht mehr einsatzbereit? Und Elektronik hat nix mit schlecht konstruierten Achsen zu tun :)