Beiträge von baeuchle

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    Original von tamperer


    Was soll der Fahrer denn sonst sagen, wenn er von der BLST auch nur diese Info bekommt? Soll er vielleicht irgendetwas "spektakuläres" erfinden, nur damit eine als "besser" empfundene Ansage zustande kommt?


    Beide Aussagen kann ich nicht nachvollziehen - in der Bahn sind sinnvolle Ansagen für mich subjektiv ähnlich spärlich wie bei der VGF.


    Ein "Sehr geehrte Fahrgäste, momentan geht es hier nicht weiter. Der Grund dafür ist mir leider nicht bekannt, sobald ich in Erfahrung bringe, wann es weitergeht, werde ich Sie darüber informieren" würde manchmal (naja, eigentlich immer) Wunder wirken.

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    Original von Torben
    Die 18 würde dann ab dem Friedberger Platz bis zur Station Festhalle/Messe parallel zur U4 verkehren. Während die Straßenbahn rund 20 Minuten brauchen würde, ist man mit der U4 vom nahegelegenen Merianplatz in 7 Minuten an der Messe.


    Die 12 verkehrt ab Friedberger Platz bis zur Station Hauptbahnhof parallel zur U4 und parallel zur U5. Während die Straßenbahn 13 Minuten braucht, ist man mit der U4 vom nahegelegenen Merianplatz und mit der U5 von der nahegelegenen Musterschule in 6 Minuten am Hauptbahnhof.


    PS: Ich komme bei der Festhalle-Verbindung auf 18 Minuten für die Trambahn.

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    Original von DenshaOtaku



    Gibt es dafür noch Hörbeispiele? Habe diese Ansagen schon gar nicht mehr in Erinnerung.


    Es gibt einen Pop-Song aus den 80ern, in dem man "Nächster Zug: S14 Richtung Flughafen" hören kann. Titel? Interpret? Keine Ahnung.

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    Original von K-Wagen
    Die 18 über die Altstadtstrecke zu führen dürfte daran scheitern, dass die Altstadtstrecke bereits an der Kapazitätsgrenze angelangt ist.


    Nur damit ich das hier richtig verstehe: Zwei Züge pro Zehn Minuten (plus EbbelEx an Sonntagen) ist die Kapazitätsgrenze? Wie schafft man das auf der Mainzer? Am Blutspendedienst?

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    Original von S-Wagen 253
    Bei der DB wird meistens sofort was gesagt.


    Ich glaube, das verwechselst du mit der SBB. Ich habe letztens eine Viertelstunde im hochwertigen, stehenden ICE gesessen, und erst nach der Weiterfahrt kam eine Ansage. (Im selben Zug ein Paar Stunden später hatte das Schweizer Zugpersonal schon vor planmäßiger Abfahrt in Zürich angekündigt, dass sich die Abfahrt um zwei (!) Minuten verzögern wird, da auf Anschluss gewartet werden müsse)


    Altstadtstrecke: Die Idee finde ich gut. Während der Fahrt die Linie zu ändern allerding... "So was hat's ja noch nie gewwe" - man korrigiere mich, wenn's nicht stimmt, aber bei der Ffer Trambahn ist es wenigstens schon lange her.


    Wenden am Gleisdreieck Lokalbahnhof halte ich für ähnlich problematisch wie meine Vorredner, allerdings fehlt eigentlich nur ein einfacher Gleiswechsel, um das simpel zu lösen.


    FipsSchneiders Umbauideen für den Südbahnhof jedoch stehe ich skeptisch gegenüber; nicht so sehr wegen der Idee, sondern eher weil der Südbahnhof grade eben neu gemacht wurde. Das war vielleicht nicht so super, aber ist passiert.


    Ein Argument gegen Sachsenhausen fällt mir noch ein: Es könnte auf lange Sicht das Ende des 14ers durch Bornheim bedeuten. Schon jetzt sind sich U4, 14 und U7 parallelverkehrgefährlich nahe; Wenn der 14er zwischen Allerheiligentor und Lokalbahnhof gedoppelt wird, bleibt vielleicht am Ende eine Linie 18 Frankfurter Bogen-Neu Isenburg übrig, und kein 14er mehr. (Hoffentlich lesen das hier nicht die falschen Leute)

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    Original von s-bahn_schrauber
    In dem Fall muß der Tf aber im hinteren Fahrzeug sitzen, da man den 423 vom 420 aus nicht steuern kann. :P Also geht schieben nur, wenn 2 Tf anwesend sind und über Funk oder Handy komunizieren.


    Ach was, ich hätte gedacht, die können ZWS (bzw ZDS oder ZMS). Naja, man lernt nie aus, ne?

    PPP halte ich für eher falsch als richtig. Klar kann man Argumente dafür entwickeln, aber vor allem hat die Sache eine Auswirkung: Die Baukosten tauchen erst in der Bilanz von in zehn Jahren auf.


    Das ist anders als Kreditfinanziertes Wirtschaften: Dort tauchen die Zahlen, sehr rot, sofort auf, und dann immer wieder, aber das halte ich für ehrlicher.


    Die Risiken auf eine Firma auszulagern funktioniert nicht: Die Baufirma trägt keinerlei Risiko außer das, dass die Stadt pleite und zahlungsunfähig wird. Ansonsten kriegen die ihr Geld 1:1 wie vereinbart. Zur Not Schuldenfinanziert.

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    Original von F.-Fighter


    Off-Topic: Wie funktioniert bei einem solchen Schiebemanöver eigentlich die Zugsicherung? Es ist Vmax = 10km/h, aber der Tf im schiebenden ET sieht die Signale ja erst, wenn die geschobenen Einheiten schon lange im folgenden Weichenbereich stehen würde. Selbes gilt für eine 2000er Beeinflussung.


    "Schieben" muss ja nicht bedeuten, dass der Fahrer hinten sitzt, sondern nur, dass das vordere Fz nicht angetrieben ist

    Sorry, wenn das schon jemand gepostet hat und ich es übersehen habe:


    Am Sonntag ist mir (weil selber betroffen) aufgefallen, dass der Ersatzfahrplan bei rmv.de und bei den Fahrern nicht übereinstimmt:
    Laut Handfahrplan gibt es am Kupferhammer zwei Minuten Liegezeit, um den Zug von der Hohemark abzupassen, und es ergibt sich eine Ankunftszeit an der Hohemark um :08 und :38. Der Bus zum Feldberg fährt um :06. Laut rmv.de sollte die U3 auch um :06 ankommen und eine Umsteigeverbindung herstellen.


    Bisher war ich von der Genauigkeit der Baustellenfahrpläne beim RMV immer beeindruckt, aber nach einer Stunde warten in der Kälte werde ich dem wohl nicht mehr so sehr trauen…

    Ich möchte hier jetzt wirklich keine Diskussion anfangen (bitte tut das auch nicht), dies ist wirklich nur eine Nachfrage nach Fakten und/oder Quellen:


    Weiß jemand, warum es als sinnvoll angenommen wird, unter statt auf der Erde zu bauen?

    So, heute mittag bin ich an der Baustelle entlang gegangen; die Gleise liegen heute auch im Bereich der Haltestelle Hedd. Ldstr.


    Die Arbeiter waren gerade an der Oberleitung beschäftigt.


    Die Gleise müssen noch gestopft werden, aber ich glaube, wenn es nicht richtig kalt wird, sollte Wiedereröffnung an Rosenmontag drin sein…

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    Original von Torben
    Ein paar Bilder vom Gleisdreieck von heute mittag:


    Sag mal, Torben, arbeitest du irgendwie auf der Baustelle oder wieso kannst du da fotografieren? Ich werde da immer recht schnell gebeten, doch wieder zu gehen (mal freundlich, mal weniger).

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    Original von DenshaOtaku
    Wie groß ist denn der Abzweigradius der Weiche am neuen Gleisdreieck?


    Ohne es jetzt genau zu wissen: Die neue Kurve an sich hat einen Radius von ca. 150 Metern (Abschätzung aus Karten). Die Weiche wird wohl ähnlich sein.

    Mmh, ok, alter Mast.


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    Original von Spirit
    Wenn ich aber an den Abzweig am BB Ost (15 km/h) oder Johanna-Tesch-Platz (20 km/h) denke, wo ähnliche Fahrsignalanlagen zum Einsatz kommen, habe ich keine große Hoffnung auf eine merkbare Geschwindigkeitserhöhung für die Fahrt im Abzweig...


    Weder noch waren als dauerhafte Linienstrecke gebaut/geplant/gedacht. Ich denke da mehr an Abzweig Heddernheim oder einen der Abzweige in den Tunnels (also Zoo, Hbf und Konsti). Für Stadtbahn sind halt 20er-Abzweige nicht sinnvoll. Und die neuen Weichen und Kurven lassen ja auch definitiv mehr Speed zu.


    Mal gespannt, ob sich Beschleunigungen in weniger Verspätung oder kürzere Fahrzeiten niederschlagen werden (sorry, falls das hier schonmal diskutiert wurde)


    edit: An den anderen Stellen, die ich aufgezählt habe, ist natürlich mit Licht- statt Balkensignalen signalisiert, aber das spielt für die HG glaube ich keine Rolle