Beiträge von baeuchle

    Eine Verlängerung der Gleise 9 und 10 auf 400 Meter ist sehr kompliziert, ich würde sagen, ziemlich unmöglich.


    Gleise 3 und 4 hingegen: der Bahnsteig kann ein wenig nach Osten verlängert werden; 5/6 müsste allerdings nach Westen verschoben werden – siehe allererster Beitrag. Ich schätze, die Bahnsteige können etwa auf der Hälfte zwischen den Anfängen von 7/8 und 1/2 beginnen. Dann wären die anderen Enden in Höhe des Stellwerks, das heißt, die Bahnsteige würden über die Brücke Schweizer Straße reichen. Selbst, wenn die Bahnsteige so weit verschoben werden müssen, dass sie am östlichen Anfang der heutigen S-Bahnsteige begönnen, würden sie im Westen nur so weit gehen, wo heute die Verbindung von Gleis 6 nach Gleis 8 das Gleis 7 kreuzt (Quelle für beides: meine Finger an OSM drangehalten :) ). Diese Verbindung würde verschoben; im S-Bahn-Bereich ist man noch weit weg von den Stellen, an denen die Gleise für die Rampe zur Stresemannallee sortiert sein müssen, das sollte also auch kein Problem geben.


    Achso und edit: Bahnsteige 1/2, 7/8 und 9/10 sind von alledem gar nicht betroffen; man muss also sicherlich nicht 'den gesamten Bahnhof' verschieben.

    Das würde aber auch bedeuten das alle Stationskontrollen die von der Vgf oder beauftragten Dritten durchgeführt werden illegal sind. Weil dort werden ja Fahrscheine kontrolliert obwohl man nicht im Fahrzeug ist sondern sich in der Station befindet.

    Nein, es sei denn, man kann ohne weiteres durch die Kontrollen zum Bahnsteig gelangen. Wenn das nicht der Fall ist, also wenn man die Kontrolle passieren muss, um rein zu kommen, kriegt man bei einen Berechtigungsschein zum wieder-raus-gehen oder muss einen Fahrschein vorzeigen.

    Direkt hinter dem Bahnsteig beginnt die Tunnelrampe, die Weichen, die die verschiedenen Fahrmöglichkeiten zwischen Frankfurt Süd und Lokalbahnhof herstellen, befinden sich schon auf der Rampe. Wenn man also von Gleis 3/4 Richtung Fernbahn möchte, müsste man das irgendwie "begradigen", und zwar so, dass für das an der Rampe gen Tunnel abfallende Gleis (von Gleis 2 kommend) immer noch Platz ist.

    Ich glaube, das ist genau das, was ich auch meine:


    Aktuell grenzt Gleis 5 ziemlich an die Wand der Rampe. In meinem Szenario führen zwei Gleise vom Lokalbahnhof zu den Gleisen 1 und 2, inklusive zweier Gleiswechsel. Eines der Gleise Jan liegen bleiben, das andere sollte den Tunnelausgang mehr oder weniger gerade mit dem Gleis 2 verbinden. Der Rest der Rampe wird aufgefüllt. Gleis 3 grenzt dann genau so an die verkleinerte Rampe, wie Gleis 5 an die aktuelle Rampe grenzt.

    mmh. Du schreibst, du verstündest mich, und legst mit dann direkt etwas in den Mund, das ich eigentlich verneint zu haben glaubte:

    Was bringt mir eine S-Bahn auf Gleis 3, wenn sie dann nach Westen hin alle anderen Gleise kreuzen muss, um auf die Mainbahn zu kommen? (S10 Süd - Niederrad -Griesheim).

    Ich will Gleise 3 und 4 haben, um mehr Platz insgesamt für die Züge, die nicht von Lokalbahnhof kommen, zu haben. Also zum Beispiel für die S9, S10 und S11.


    Das bedeutet nicht: ich will, dass S9, S10, S11 auf diese Gleise kommen müssen. Sondern: dadurch, dass Gleise 3 und 4 verfügbar sind, können dort Züge halten, die auf anderen Gleisen den drei S-Linien im Weg wären.


    Und das war alles Antwort auf den Einwand, man bräuchte die Gleise 3 und 4 wegen dieser neuen Linien als Teil der S-Bahn-Strecke. Im Gegenteil: man braucht wegen dieser neuen Linien mehr Bahnsteige im Fernbahnteil.

    Zu den Wenden: die zwangsweise Nutzung der Wendeanlage muss natürlich gegen den Nutzen von zwei zusätzlichen Gleisen für die Fernbahn abgewogen werden. Aber man kann auch darüber nachdenken, Gleis 3 bei der Stammstrecke zu lassen und nur Gleis 4 an die Fernbahn anzuschließen. A propos:

    Sie würden also nach Westen hin nicht über die S-Bahn-Strecke fahren. Damit müssten sie quasi durch die Abstellgleise geleitet werden. Ich weiß nicht, ob das regeltechnisch so einfach wäre. Gilt da eine Geschwindigkeitsbegrenzung?

    Die drei neuen S-Bahnen auf die Gleise 3 und 4 zu packen, macht da für mich keinen Sinn. Das ist ein größerer Aufwand und macht nur Sinn, wenn es keine andere Möglichkeit gäbe, Kapazitäten zu schaffen. Die werden auf den Gleisen 5-10 fahren müssen und deshalb braucht man ein nutzbares Gleis 10.

    …missverstehst du mich? Gleis 10 ist so oder so sinnvoll, aber meine Idee von oben war gerade, dass Gleis 3 und 4 (oder, wie eben geschrieben, von mir aus nur 4) nicht an die S-Bahn-Gleise angeschlossen sind, sondern an die Fernbahn. Ungefähr so (grün = S-Bahn, rot = Fernbahn):


    suedbahnhof-34fern-1.png


    (Kartengrundlage: © OpenStreetMap contributors, ODbL)

    Und ich will auch nicht „die drei neuen S-Bahnen“ dorthin packen, sondern für alles gesamt mehr Platz schaffen. Man hätte dann 4 Bahnsteige an der Strecke nach Offenbach (3-6) und vier an den Gleisen vom Ostbahnhof (7-10).

    Ich rege an, dass das FNF-Team die Inhalte des hiesigen Threads dort einfügt.

    Ich finde, der Südbahnhof sollte gerne unabhängig von den anderen Dingen diskutiert werden. Aber danke für den Hinweis, an diesen Thread hatte ich mich vorhin nicht erinnert.

    Die Kapazitäten, die durch die Nordmainische frei werden, braucht man ja für die Regionaltangente Süd. Im Deutschlandtakt-Plan sind sieben halbstündlich verkehrende S-Bahn-Linien am Südbahnhof eingezeichnet. Zwei der Linien (S5.a, S5.b) enden am Südbahnhof, belegen also evtl das Gleis etwas länger als ein durchfahrender Zug.

    Vier der „Linien“ gibt es heute schon (wenngleich etwas anders): S5a/b ist die S5, die heute schon endet; S6a/b sind die Züge der S6, die dann nach Langen/Darmstadt weitergeführt werden wird, als Ersatz für die S3/S4.


    Die übrigen, neuen Linien – S9, S10 und S11 – kommen von Offenbach Hbf und Frankfurt Ost, also über die Fernbahngleise, und können die Gleise 1-4 ohne bauliche Veränderungen nicht anfahren – sie würden also genau davon profitieren, 3 und 4 der (Stammstrecken-)S-Bahn wegzunehmen!

    Offenbach weniger, für Hanau schon interessanter. Die Wendemöglichkeiten sind aber dort auch nicht üppig, S1 und hauptsächlich die S2 wenden gerne mal im Südbahnhof.

    Ich verstehe nicht, was du damit meinst. Reden wir aneinander vorbei? 71411812111 wirft die Problematik auf, dass die Linien S1, S2 und S8/9 aktuell bei Störungen „im Offenbacher Tunnel“ zum Südbahnhof umgeleitet werden und daher dort genügend Platz sein soll, damit das reibungsarm funktioniert.


    Mein Punkt dagegen ist, dass in diesem Fall S8/9 nordmainisch bis Hanau fahren können (eine Verbesserung gegenüber heute, also auch ganz ohne irgendwelche Maßnahmen am Südbahnhof sinnvoll) und eine der beiden übrigen Linien möglicherweise nordmainisch bis Fechenheim statt zum Südbahnhof. Das würde natürlich bedeuten, dass die Ostendstraße von weniger Fahrten bedient wird als planmäßig, aber das halte ich für verkraftbar.


    Somit wäre noch ein, maximal zwei Züge alle 15 Minuten zusätzlich am Südbahnhof unterzubringen, nicht drei.

    • Wenn es die Nordmainische S-Bahn gibt, gibt es damit eine zweite Ausweichestrecke für Störungen Richtung Offenbach. Das würde die Situation entschärfen, zusammen mit:
    • Westlich der S-Bahnsteige gibt es zwei Gleise, die zum Wenden benutzt werden können (den Signalnummern an den Gleisen zu/von Stresemannallee nach zu urteilen sind das die Gleise 622 und 623). Dort kann gewendet, gestärkt und geschwächt werden.

    Den von JeLuF  gefundenen Satz zu einem zusätzlichen Bahnsteig am Südbahnhof verstehe ich nicht als Teil des Fernbahntunnel-Projektes, deshalb eröffne ich lieber einen neuen Thread.

    Außerdem stellte es vor, welche Optimierungen im Umfeld des Bahnhofs Frankfurt Süd sowie im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs geplant sind.

    Diese sogenannten oberirdischen Maßnahmen umfassen zum Beispiel […] den Bau eines weiteren Bahnsteigs am Südbahnhof.

    Wo soll der hin? Südlich von Gleis 10 sehe ich da keinen Platz mehr - außer man reißt im Hinterhof der Mörfelder Landstraße 42 und 44 die Häuser ab. Das scheint mir dann aber mit dem Lärmschutz sehr knapp zu werden.

    Ich könnte mir vorstellen, dass eine ordentliche Herrichtung von Gleis 9/10 als „weiterer Bahnsteig“ verkauft werden kann.


    Davon abgesehen frage ich mich, ob man nach Eröffnung der Nordmainischen S-Bahn wirklich noch 4 Gleise für die S-Bahn am Südbahnhof braucht. Wäre es möglich, Gleise 3 und 4 an die Fernbahn anzuschließen?


    (Mir ist bewusst, dass Gleis 2 dann anders an den Tunnel angeschlossen werden müsste, wsl müsste der Bahnsteig 5/6 weiter nach Westen verschoben werden, auf die Brücke drauf – aber gäbe es irgendwelche betrieblichen und oder baulichen Knackpunkte, weshalb das nicht geht?)

    So, musste ein bisschen suchen: im Erläuterungsbericht steht:

    Von [der Station „GE Praunheim“ (im geplanten Straßenzug zwischen der Straße Steinbacher Hohl und der Ludwig-Landmann-Straße)] aus verläuft die RTW-Trasse (Streckenast Praunheim, Linie 2) weiter in Achse des geplanten Straßenzugs der heutigen Ludwig-Landmann-Straße. An der Stelle des Knickes der Ludwig-Landmann-Straße in Richtung Süden wird ein zweigleisiger Abzweig angeordnet. Die RTW Trasse folgt hier zum einen der Ludwig-Landmann-Straße in Richtung Süden […] und bindet im Bereich der bestehenden Wendeanlage der VGF an die Gleisanlagen der VGF an. Dieser Bestandsanschluss ermöglicht eine Zufahrt der RTW-Fahrzeuge in die Stadtbahnzentralwerkstatt der VGF.

    Weiter unten dann:

    Zitat von ibid, §3.2.5.1, (S. 61)

    Durch die seitens der VGF geplante Verlängerung der U-Bahn-Linie U7 nach Steinbach oder bis zur RTW-Haltestelle „Steinbacher-Hohl“ bzw. „GE Praunheim“ würde […] eine direkte Umsteigebeziehung zur Stadtbahnlinie U7 und somit in Richtung Frankfurt-Stadtmitte gewährleistet sein.

    Beim Bau wird im Teil der Wendeanlage, der in der Wasserschutzzone liegt, „die bestehende Abdichtungsfolie ersetzt und nach dem Stand der Technik mittels Multibarriere-Abdichtung ausgeführt.“ (§4.1.1.1, S. 106). Da steht dann auch „Damit wird sichergestellt, dass sowohl für die geringfügigen Betriebs-

    fahrten der RTW zur Stadtbahnzentralwerkstatt als auch schon für einen etwaigen Regelbetrieb der U7 der notwendige Schutz der WSZ II gewährleistet ist.“


    Meine Zusammenfassung also: die Gleise brauchen wir eh, und dann darf die U7 da auch gerne drauf fahren, wenn die wollen.

    Wäre das nicht sogar rechtlich problematisch? Die meisten Tunnelstationen sind doch "abgegrenztes Bahngebiet" im Sinne der Beförderungsbedingungen, für die ich einen Fahrschein zum Betreten benötige.

    Guter Punkt. Aber ist das dann der Bahnsteig in Heddernheim nicht sowieso auch?


    Edit: bei genauerem Nachdenken ist in Heddernheim der Automat auf dem Bahnsteig, in den Tunnelstationen nicht. Demnach gibt es da in jedem Fall einen Unterschied.

    Wenn jegliche PacksStationen von obenirgendwie beschickt werden, stellt sich immer noch die Frage, wo parkt er legal sein Fahrzeug?

    Fixed that for you :)


    Ich glaube, ein passendes Fahrzeug in den Aufzug gestellt ist einfacher, als ganz viele Menschen den Aufzug benutzen zu lassen*, daher finde ich die Bestückung der B-Ebene nicht so schlimm – aber, wie gesagt, sowieso nicht wirklich sinnvoll. Wer fährt extra zum Grüneburgweg zur Packstation, der/die dann nicht auch bis zum Dornbusch fahren könnte? Wenn die Packstation nicht auch den Anwohner*innen zu Gute kommt, halte ich das Konzept nicht für sinnvoll.


    * : setzt natürlich eine ausreichende Tragfähigkeit des Aufzuges voraus.