Beiträge von baeuchle

    Südbahnhof (U) hat das AFAIK schon, und Stadtgrenze OF wäre im Asphalt, ich weiß nicht, ob das da geht. (Und dann hätten wir auch noch Gravensteiner-Platz, Mönchhofstraße, Schießhüttenstraße, Hedderichstraße, Rebstock, Stadion.)

    Die Apfelweinanalogie passt schon im Rahmen der üblichen Hinkerei.

    In dieser Version stimme ich dir zu, auch wenn ich der Analogie immernoch gerne mindestens eine Rollator verpassen möchte.


    Aber dennoch bellst du hier in meinen Augen den falschen Baum an: was du bemängelst, ist ein Problem im Busverkehr der FlixDings. Warum? Wenn du dich gut genug im Geschäft auskennst, um bestimmte Dienstleister meiden zu wollen – und das ist die Voraussetzung bei dir! – bist du beim Bus gelackmeiert, denn du kannst eben nicht voraussehen, welches Subunternehmen oder welcher Subauftragsnehmer deine Fahrt genau durchführen wird.


    Das ist im Eisenbahngeschäft aber nicht so.


    Wenn du dich gut genug auskennst, um BTE beurteilen zu können, dann kennst du dich auch gut genug aus, um zu wissen, dass die die Züge für FlixDings betreiben. Denn dann kennst du dich auch gut genug aus, um zu wissen, dass FlixDIngs zwar ein EVU ist, aber nix selber macht. Und es kommt eben nicht heute mal BTE, morgen CheapTrain24.de, übermorgen die NSB und jeden zweiten Heilig Abend die БДЖ – nein: es kommt immer die gleiche Firma. Und die kannst du ebensogut bewerten als wie wenn die FlixDings selbst führe.

    geht es mir vor allem darum, daß ich wissen und bestimmen will, mit wem ich mitfahre [...]


    [...]Und das ist irgendwie wenig überzeugend.

    Wovon willst du denn überzeugt werden? Wofür ist das ausführende Unternehmen relevant? Wohlgemerkt, ich finde deine Apfelweinanalogie unpassend. Du kriegst die Fahrt von Darmstadt nach Berlin in dem Zug mit der Inneneinrichtung und den Komfortparametern, die du dir bei Bestellung vorgestellt hast beziehungsweise hättest vorstellen sollen. Wie zip-drive schon gesagt hat: genau diese ganzen Parameter, aufgrund derer normale (no offence meant) Fahrgäste einen Zug auswählen, schwanken beim Quasimonopolisten deutlich stärker.


    Und was machst du eigentlich bei Schienenersatzverkehr? Konntest du da bei der Planung der Reise bestimmen, mit wem du fährst?


    Um in deiner Analogie zu bleiben: der Apfelwein der gewünschten Sorte wird dir von der anderen Bedienung geliefert.

    [1] Der Beförderungsvertrag entsteht mit dem ausführenden Unternehmen.

    [2]

    Und läuft was schief, passiert genau das, was hier schon jemand schrieb: Flixtrain wird seine Hände in Unschuld waschen.

    [3] Uber ist mittlerweile verpflichtet in der App zu nennen, welches Unternehmen die Beförderung übernimmt.

    Bitte nenne zu [1] die rechtliche Grundlage. Nicht, dass ich behaupten will, dass es nicht stimmen kann, aber „ist halt so“ ist keine sinnvolle Diskussionsgrundlage.

    Bitte nenne zu [2] konkrete Beispiele, wo das so war. Ohne konkrete Beispiele ist das erstmal nur ein Vorurteil gegenüber der Firma, egal, wie plausibel das erscheinen mag.


    Wenn [3] erstens stimmt und zweitens auf die Situation in SPFV übertragbar ist, bedeutet das dann, dass FlixDings sich illegal verhält? Wenn ja, wie kann das sein; wenn nein, wieso nicht?


    Der Text sagt was anderes als du denkst bzw behauptest. Wenn ich nachher Zeit findet, nehme ich’s gerne Mal auseinander.

    äh.. warum? Warum ist nicht das Anbieten eines Tickets und das Bezahlen des selben bereits eine übereinstimmende Willenserklärung? Und wenn ich bereits einen Vertrag über die Erbringung einer bestimmten Dienstleistung mit Unternehmen X habe, wieso soll dann noch ein Vertrag mit Unternehmen Y entstehen (müssen)?


    Der Paragraph zielt auf Schwarzfahrer*innen ab, und insbesondere auf die mögliche Ausrede „ich habe ja keinen Vertrag abgeschlossen also gelten die Vertragsbedingungen für mich nicht“.


    Aber selbst im Fall der Fälle: warum kann die unternehmensseitige Willenserklärung nur von der BTE erbracht werden? Warum nicht von der Vermarkterin des Angebots, also der FlixDings?

    Kann eventuell eine*r der Wissenden mal die entsprechenden Gesetzestexte zitieren statt immer nur zu behaupten? Ich verliere auch langsam den Überblick: betrügt FlixTrain nun oder findet ihr das nur doof oder gibt/gab es schon echte Probleme mit den Zügen (!), die als "Flix" gebrandet sind? (Ich weiß, dass im Busverkehr Zuständigkeitsprobleme auftauchen, aber darum geht es hier ja nicht.)


    Kurz: was ist eigentlich das Problem?

    A propos - Wikipedia meint zu wissen, U2-Tw hätten mit bis zu sechs Fahrzeugen im Zugverband fahren können. Stimmt das und ist das jemals gemacht worden? Nicht im Fahrgasteinsatz natürlich mangels Bahnsteiglänge, aber evtl. als Betriebsfahrt?

    Soweit ich weiß, waren die nur für 4 Wagen zugelassen, weil nicht sichergestellt werden kann/konnte, dass die Fahrbefehle in den hinteren Wagen noch ankommen würden.


    Allerdings ist wohl mal zu Testzwecken ein 5-Wagen-Zug U4-Wagen gefahren, um die Unterwerke zu testen – an der Riedwiese hatte es wohl öfters einen Stromausfall gegeben, wenn zwei vollbesetzte 4-Wagen-Züge gleichzeitig angefahren sind.

    Innerhalb des Wagenmaterials existiert ein Bmmbz 266.4F, welcher den Ursprung bei ARkimbz hat. [...] Interessant ist hier, dass dieser Wagen als rollstuhlgerechter Wagen aufgeführt wird, wo ich mich aber bereits bei den Einstiegstüren fragen würde ob das tatsächlich so ist (Türbreite, Lift etc).

    naja der ARkimbz hatte sein b ja auch wegen behindertengerechter Ausstattung. Die Türen am A-Teil sind breiter als die gewöhnlichen Drehfalttüren. (Bzw um genau zu sein: der Tür Gegenüber klappt eine schmale Leiste auf.)

    Wenn jetzt die Linke gegen die FDP getauscht wird, nehme ich an das es keine allzu großen Veränderungen des bekannten Koalitionsvertrags geben wird

    In Anbetracht der ideologiebezogenen Diskussion darüber, warum denn nun die FDP statt der Linken ins Boot geholt wurde, finde ich diese Aussage sehr bemerkenswert. Die FDP-Spitze hat also einen Koalitionsvertrag ausgehandelt, der deiner Meinung nach fast auch von den Linken hätte ausgehandelt sein können.

    Ist diese Idee der Verlegung um etwa 1 km nach Osten wirklich so sinnvoll ?


    Aus dem Quiz mit den Rheinfähren im RMV erinnere ich noch, dass die Rheinfähre etwa 150 m westlich des bestehenden Bahnhofs anlegt.

    OSM sagt was anderes. Der Bahnhof Rüdesheim berührt an seinem Ostende gerade so die westlichen Ausläufer des Ortes. Eine Verlegung der Bahnsteige nach Osten hat eigentlich keine Nachteile.


    Ein gleichzeitiger Rückbau des betrieblichen Bahnhofs allerdings offensichtlich schon, davon lese ich aber in den Ausführungen von tunnelklick nichts.