Beiträge von Skitobi

    Stimmt. Hatte ich ganz vergessen, die Anschluss-Option gibt es ja nur beim Normalpreis. Damit hat das RMV-Ticket für BahnCard-Besitzer überhaupt keine Vorteile, wenn auch ein IC-Ticket unter 100 km gekauft werden kann. :D


    Bei der 104-km-Strecke gibt es dann für BC50-Besitzer die Wahl :thumbsup: :
    RMV-Preisstufe 7 mit BanCard o h n e Anschluss-Option für 11,45 € (also Bus, Strab, U-Bahn in Frankfurt und Fulda kosten extra)


    und DB-IC-Fahrkarte für 12,50 € mit City-Funktion (da über 100 km).


    Leider ist das nicht mehr so schön wie bis letztes Jahr, weil jetzt auf der Strecke Fulda-Frankfurt fast keine IC-Züge mehr fahren. An Wochentagen nur noch um 03:00, 05:41 und 07:05 Uhr. Wenn man den IC-Preis für den RE nutzen will, was sich dank city-ticket lohnen kann, muss man es also vor 7:05 gebucht haben, um an diesem Tag zu fahren.


    Ansonsten bleibt noch der ICE+city für 15,50€. Verglichen mit RMV PS7+BC (11,45) + Einzelfahrt Fulda (2,15) + Einzelfahrt Frankfurt (2,80) = 16,40€ ist man immernoch 90ct günstiger dabei und auch noch eine halbe Stunde schneller... was aber letztes Jahr auch noch genauso mit IC-Ticket funktioniert hat.

    Weil ich derzeit viel zwischen den beiden Ländern unterwegs bin, ein kleiner Erfahrungsbericht


    Auch die ÖBB setzt irgendwelche Zuschläge für Auslandsreisen drauf. Auch für eine Vorteilscard (ÖBB-Bahncard) gibt es grundsätzlich nur 45% Rabatt statt 50, in Österreich sollte das nur im personenbedienten Verkauf so sein. (könnte sich aber mittlerweile geändert haben, länger nicht mehr ausprobiert)
    In meiner Erfahrung ist es am günstigsten, die beiden Länder zu trennen. Also eine DB-Fahrkarte bis (z.B.) Kufstein, Salzburg oder Bregenz und den Rest als ÖBB-Fahrkarte. Etwas komplizierter ist es (z.B.) in Mittenwald, weil hier der Grenztarifpunkt kein Bahnhof ist. Da ist es (soweit ich das mal ausprobiert habe) am günstigsten, in Mittenwald die Fahrkarten zu "trennen".


    Problem dabei ist, dass das ganze dann nicht als durchgängige Reise zählt, daher sind Verspätungs/Hotel/Taxi-Ansprüche dann nicht garantiert bzw. nur im Bereich der einzelnen Fahrkarten.
    (Weil in Kufstein aber der RJ hinter dem M hinterher fährt, ist es zumindest bei kleinerer Verspätung unwahrscheinlich den Anschluss zu verpassen)


    Edit: was mir gerade noch auffällt: Das ganze macht auch nur Sinn, wenn man gar keine Ermäßigung oder Bahncard UND Vorteilscard hat. Die kann man bei der DB auch nicht mal gleichzeitig anrechnen lassen.
    Beim Trennen an der Grenze geht natürlich auch der 25%-railplus-Rabatt verloren. Dann ist man wahrscheinlich wirklich bei der ÖBB am besten bedient (hier kann man die Bahncard und evtl auch weitere Ermäßigungen gleichzeitig auch anrechnen lassen).

    zu hoffen wäre, dass es trotzdem noch eine Möglichkeit gibt, die DB-Angebote zu kaufen.
    Ganz gut machen das eigentlich die Automaten der BOB vor (bayr. Oberlandbahn), hier gibt es Tickets für das BOB-Netz mit deren Sonderangeboten und außerdem Fern-und Nahverkehrstickets für ganz Deutschland und Österreich. Noch ein tolles Feature an diesen Automaten ist die Ausgabe von Scheinen als Wechselgeld...


    Trotzdem verstehe ich nicht, wie es im Endeffekt günstiger sein soll, jetzt alle Automaten abzubauen und neue hinzustellen. Gibt es für die "alten" noch eine Verwendung? oder sind die so schnell schon am Ende der Lebensdauer? Da müssten die vorherigen RMV-Automaten aber deutlich länger gehalten haben (die kenne ich nämlich schon seit ich denken kann). Auch verstehe ich nicht, wieso es günstiger sein soll, keine FV-Tickets zu verkaufen. Ist doch nur eine softwaresache? Und vor allem, wenn jetzt neben die RMV wieder separate DB-Automaten kommen, um die Angebote verkaufen zu können, kann das doch nicht "für alle" günstiger sein?!

    Die Unfallstelle liegt auf einer eingleisigen Strecke, die dort in einer Kurve (r ~500m) durch ein Waldstück führt. Die Strecke ist mit PZB ausgerüstet, die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 100 km/h.
    Verkehrsminister Dobrindt sprach davon, dass die Züge wohl nahezu ungebremst aufeinander geprallt seien. Genaueres müssen aber die Auswertungen der Fahrtenschreiber ergeben, von denen zwei von drei bereits geborgen wurden.


    Ich will das mal korrigieren, da 2 von 3 blackboxes bei zwei identischen Zügen wenig sinn macht...
    Laut orf.at hat jeder Zug 3 blackboxes, von denen JE Zug zwei schon gefunden sind. also 4 von 6.

    Bleibt das Problem, was S-Wagen 253 genannt hat mit der langsamen Ein- und Ausfahrt.
    Wobei sich mir jetzt auch nicht erschließt, warum man das mit dem RE2 heute freiwillig in Kauf nimmt. Wobei ich da das Konzept eh nicht verstehe... Durch die zahlreichen Halte braucht der von F Hbf bis Mz Hbf länger als die S8. Seinem Namen Ehre macht er nur westlich von Mainz.
    Der vlexx würde damit auf alle Fälle langsamer werden. Kann jemand sagen, wie viel das wäre?
    Schön ist es natürlich (auch heute) nicht wenn die Züge nach Frankfurt von verschiedenen Bahnsteigkanten fahren. So verpasst man schnell mal die nächste Möglichkeit.


    Fahren die Züge denn wirklich regulär mit mehr als 80km/h in den Bahnhof ein? Oder ist die Verzweigung schon so weit vorher, dass man da eigentlich noch nicht bremst?


    5. Für den Nicht-S-Bahn-Verkehr gäbe es noch die Möglichkeit für irre viel Geld, aus Kelsterbach kommend kurz hinter der Überquerung der B43 aus der Flughafenspange auszufädeln und in einem Bogen wieder über die B43 und wieder zurück und über die AS Kelsterbach drüber auf die Strecke zum Fernbahnhof einzufädeln. Der Platz ist arg knapp, aber es könnte gehen. Die Fragen wären: Will man das? Geben die Kapazitäten des Fernbahnhofes und der Fernbahnstrecke das her? Und will man dieses ganze Geld ausgeben? Auf der anderen Seite des Flughafens ist es einfacher: Entweder wird das Zurückfädeln überflüssig oder man macht das mit viel weniger baulichem Aufwand irgendwo zwischen GG und Stadion.


    Wozu der Aufwand? Unter Auslassung von Kelsterbach kommt man auch jetzt schon auf zum Fernbahnhof. Da die Regionalzüge dort eh nicht halten, wäre das nicht das Problem. Höchstens die Streckenauslastung der SFS...


    Das Problem bei der eigentlich schönen Variante, ein Gleis im Regiobahnhof für den NV herzurichten ist derzeit der Fahrplan... Obwohl nur 1-2 Züge pro Richtung fahren, kommen die in entgegengesetzten Richtungen fast gleichzeitig an (soweit ich das jetzt schnell im Fahrplan gecheckt habe). Man müsste also den Fahrplan grundsätzlich ändern, mit allen Folgen (Fahrplantrassen, Gleisbelegung Hbf, Anschlüsse...)


    Wäre es denn möglich auch am S-Bahn-Bahnsteig zu halten, wenn im Verspätungsfall dann doch gleichzeitig zwei NV-Züge ankommen, oder verbietet das irgendeine Regelung?

    Ah ok, das mit der Konstabler/Hauptwache wusste ich auch nicht. Wenn ich dort bin, habe ich mein Ticket meistens schon...
    Das hat dann irgendwie gar keine Logik mehr, weder die "niedersächsische" (EVU stellt Automat), noch die "RMV-Logik" (Stationsbetreiber stellt Automat).
    Dort hält aber (ok, unter anderem) die DB Regio an einer DB-Station, und trotzdem gibts keinen DB-Automaten. Ganz schön doof.


    Und was ist dann mit den Automaten der VGF an den Haltestellen von Straßen- und U-Bahn in Frankfurt? Was ist mit den Automaten der HLB an deren eigenen Strecken? Alles verschiedene Automaten, wenngleich auch mit sich sehr ähnelnden Benutzeroberflächen. Bei den Kombiautomaten RMV/DB gehe ich davon aus, daß die auch nicht "dem RMV" gehören, sondern der DB und die Fahrkarten zum RMV-Tarif eben einfach mit verkaufen.


    Ja, VGF ist nochmal extra, aber das Problem "FV-Fahrkarte nicht durchgehend lösbar" besteht da ja nur bei City-Ticket-Nutzung. Finde ich jetzt nicht ganz so schlimm.
    Aber wo gibt es HLB-Automaten? Zumindest an der Rhönbahn stehen auch die RMV/DB-Automaten.
    An der Taunusbahn? Das ist natürlich nochmal "extra-schwierig", weil die DB "nicht mal" Stationsbetreiber ist...

    Hier haben wir das große Glück, dass der RMV den Fahrkartenverkauf komplett (auch für alle Privatbahnen) übernimmt UND dabei auch noch die identischen Automaten wie die DB verwendet, jeweils wechselseitig mit voller Funktionalität!
    Wo das nicht so ist, ist tatsächlich etwas schwieriger. Ein Freund von mir wohnt zum Beispiel in Niedersachsen in einem Ort, der von der NordWestBahn bedient wird. Die vorhandenen DB-Automaten wurden beim Betreiberwechsel abgebaut und jetzt gibt es dort nur noch NV-Fahrkarten am NWB-Automat, also keine Möglichkeit mehr Fernverkehrstickets zu kaufen.


    Etwas besser bekommt das die BOB/Meridian in Bayern auf die Reihe. Deren Automat verkauft neben den lokalen Tickets nicht nur deutschlandweit DB-Fahrkarten (wie es mit Sparpreisen im Vorverkauf aussieht weiß ich aber nicht), sondern sogar ÖBB-Fahrkarten innerhalb Österreichs zum ganz regulären Preis. Das ist sehr praktisch und ich habe es zur "Einreise" nach Österreich schon oft in München Hbf genutzt, der DB-Automat schafft das nämlich nicht.


    Was das mit den verschiedenen Fahrkartenautomaten soll, weiß ich aber auch nicht. Es geht wohl darum, dass jedes EVU seine Tickets selbst vertreiben will, oder an ein anderes EVU (z.b. die DB) zahlen müsste. Ich fände es am sinnvollsten, wenn das Automaten-Aufstellen einfach eine Aufgabe des Bahnhofsbetreibers wäre, also DB Station+Service. Dann gäbe es an jedem Bahnhof den gleichen Automaten, der dann deutschlandweit alles verkaufen kann. Aber das wäre ja wohl zu einfach...

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es in der Praxis ein Problem ist, in eine U- oder S-Bahn auf der Stammstrecke kurz nach 9 Uhr mit Hessen/Bayern-Ticket einzusteigen, wenn sie verspätet ist. Durch den dichten Takt und die Anzeiger, die keine Plan-Abfahrtszeiten anzeigen, wäre das doch relativ unzumutbar.


    Anders schaut das aber in ländlichen Regionen aus. Ich kenne das vom Bayern-Ticket, wenn man da auf dem Land unterwegs ist, gibt es gewöhnlich einen Stundentakt. Und da ist es wirklich so geregelt (und auch halbwegs allgemein bekannt), dass ein Zug ab dem Halt benutzt werden darf, wo er eben planmäßig um 9 Uhr abfährt. Die konkrete logische Formulierung, die ich auch mal bei einer entsprechenden Kontrolle mitbekommen habe, ist dann eben "Das Bayern-Ticket gilt in diesem Zug erst ab Kaufbeuren" (z.B.). Auch bei einer Verspätung. Man kennt ja den Fahrplan, bei einem Stundentakt gehen wohl eher wenige Leute einfach mal an den Bahnhof, um den nächsten Zug "irgendwann" zu nehmen...

    Die Fahrt um 02:45 Uhr ab Hanau bzw. 02:49 Uhr ab Wiesbaden müsste eigentlich die letzte Fahrt des Betriebstages sein, die Fahrten um 03:45 bzw. 03:49 müssten den Zugnummern nach die ersten des neuen Betriebstages sein.
    In den Fahrplantabellen beginnt der neue Tag allerdings mit den 02:45/02:49-Fahrten und endet mit den 01:45/01:49-Fahrten.


    Ist nicht bei der DB generell der "Betriebsschluss" bzw. Tageswechsel um 3 Uhr angesetzt? also auch für Länder-Tickets etc

    Aus Protest sollten ein Tag lang mal alle Studenten, die sonst den Bus nutzen, zur besten Hochschul-Beginn-Zeit an dieser Kreuzung mit dem Auto links abbiegen. Viel Spaß den Anwohnern im Rückstau.
    Wenn mir jemand eine Straßenbahnhaltestelle vor die Nase setzen würde mit exzellenten Verbindungen zu zentralen Punkten der Stadt im 7,5min-Takt, wär ich wahrscheinlich auch erstmal unglaublich "betroffen". Allein schon die Wortwahl :cursing:


    Und dann stellt man noch Bedenken an, ob denn wirklich so viele Leute die Bahn nutzen (ja mit was sollen die Studenten denn sonst fahren? Aber bitte nicht das Auto in der Anwohnerstraße parken!!) und im nächsten Abschnitt zeigt man sich besorgt über den weiteren Flächenverbrauch durch weitere Gebäude (die eventuell sogar noch mehr Straßenbahn-Benutzer anziehen könnten...)


    Wenn es denn um die Bäume geht, die für die Trasse "geopfert" werden, wäre der Umwelt wahrscheinlich mehr geholfen, wenn die Anwohner das neue Angebot einfach selbst nutzen würden.

    Die Forderung zum Wohle der Fahrradfahrer generell ein Tempolimit von 30km/h für Autofahrer zu verhängen, halte ich als täglicher Fahrradfahrer doch ganz schön übertrieben. Zumindest für mich in Fulda würde es eigentlich gar nichts bringen, denn hier geht es überall nur entweder bergauf oder bergab.
    Bergauf werden wohl sehr wenige Fahrradfahrer die 30km/h erreichen, die Autos werden also weiterhin überholen. Bergab schaffe ich (auf steilen oder kurzen Stücken) auch, bei 50km/h im Verkehr mitzuschwimmen. Wenn die Autos da unnötig langsam fahren, werde ich also sogar ganz schön ausgebremst :cursing:
    Klar, ich bin durch meine tägliche Bergstrecke (>100hm) auch ziemlich gut trainiert. Aber mit einem e-bike ist man mindestens so schnell unterwegs.
    Mit dem Fahrrad wird wohl jeder weiter "seine" Geschwindigkeit fahren wollen und die Autos werden es sich auch kaum gefallen lassen, dann mit 25km/h hinter nem Fahrrad hinterher zu fahren und nicht zu überholen. Wer also langsamer fährt, wird überholt, wer schneller fährt wird ausgebremst, und letztlich brauchen Autos und Fahrradfahrer länger.


    Das einzige, was ich sinnvoll finde, ist ein konsequenter Ausbau von ausreichend breiten Fahrradstreifen auf der Fahrbahn, wo man unabhängig von eineander seine Geschwindigkeit fahren kann. Auf dem Gehweg rumhoppeln macht wirklich keinen Sinn, mit ständigen Bordsteinabsenkungen, unübersichtlichen Hausecken, Fußgängern und anderen Hindernissen. Nur den Berg rauf (wo es wirklich steil hoch geht) fahre ich dann sogar auf dem Gehweg, da läuft eh fast keiner und es gibt natürlich keinen Fahrradstreifen. In solchen Fällen kann man gerne den Fahrradweg in den Gehweg integrieren. (aber natürlich nur auf der Bergauf-Seite)

    Naja, das ist doch eher ein Vorteil für den Kunden. Vermutliche würde Fulda - Frankfurt oder Fulda - Darmstadt dann noch teuer als aktuell.



    Das RMV-Gebiet ist halt auch einfach doof. Viel Land und ein paar Ballungsgebiete.
    Mit einer Tarifumstellung gibts immer Verlierer und Gewinner.


    Damit wollte ich sagen, dass Fulda-Hanau überproportional teuer ist, oder generell die Preisstufen von 1-7 sehr schnell ansteigen, und dann aber gar nicht mehr.
    In der Praxis würde es bei einer Umstellung aber wahrscheinlich genau so kommen wie du schreibst...