Beiträge von speedy96

    Wenn die von allen Bahnfahrern finanziert wird - ja. So funktioniert Gerechtigkeit. Der VDV schätzt den Schaden durch Schwarzfahrer auf 750 Millionen bis 1 Milliarde Euro ein. Für Maßnahmen gegen das Schwarzfahren wie etwa Kontrollen geben die VU laut VDV 100 Millionen Euro aus. Davon kann man ja schon ein-zwei Ticketgates kaufen. Das wird den Schaden nicht auf Null bringen und auch sicher nicht reichen. Aber wenn ich die Wahl habe, dann lieber dafür.

    Wenn die 100 Mio. statt in Kontrollpersonal besser in Durchgangssperren investiert wären, wären die Verkehrsunternehmen da evtl. auch schon drauf gekommen. Das kann ich mir aber aus den ganzen hier schon genannten Gründen nicht vorstellen.

    Heute 8:05 ab Darmstadt: Bahnsteig sehr gut gefüllt, inkl. eine ganze Menge Fahrräder. Zug kommt um 8:05 (natürlich selbst gut gefüllt) an und fährt mit nur +5 um 8:10 wieder los. Viele Aussteiger hatten es noch nicht mal auf die Treppe geschafft und standen dort Schlange. Das hat mir eindrucksvoll gezeigt, was für einen Unterschied die vielen Türen der S-Bahn machen. Und glücklicherweise musste nicht der gleiche Tf den Zug zurückfahren.

    Liebes Forum,

    der RMV möchte sein Tarifsystem offenbar radikal vereinfachen und künftig nur noch sechs Ticket Arten anbieten. Wie genau die 6 errechnet wird, erschließt sich aus den bisherigen Infos noch nicht. Jedenfalls sollen laut Darmstädter Echo drei dieser Ticketarten Einzel-, Tages und Monatskarten in der Tarifstufen Gesamtverbund (ggf. sogar ganz Hessen), Landkreis und "Großstadt" sein. Das ganze muss aber erstmal mit allen 27 Gesellschaftern des RMV abgestimmt werden und wird dementsprechend sicher noch eine ganze Weile dauern.


    Quellen:

    RMV Pressemitteilung

    Echo Artikel, mglw. mit Paywall

    Klingt für mich nach: Leute mit Fernverkehrs-Ticket bis Frankfurt bekommen einen Taxi-Gutschein bis Frankfurt. Leute mit Fernverkehrs-Ticket bis Stuttgart, die aber mit D-Ticket weiter nach Rottweil fahren wollten, bekommen keinen Taxi-Gutschein nach Rottweil. Ist natürlich blöd für die Leute, aber ganz eindeutig so geregelt. Natürlich könnte sich DB Fernverkehr entscheiden, viel Geld für Taxis auszugeben um die Leute glücklich zu machen. Als eigenwirtschaftliches Unternehmen in schwieriger wirtschaftlicher Lage wird es sich das aber gut überlegen.

    Ich würde versuchen die HEAG noch mit ins Boot zu holen.

    Zuschlag auf dem Airliner in der Zeit der Sperrung mit Ausgleichszahlungen aussetzen und ggf. auch ne Taktverdichtung koordinieren.
    Könnte in Verbindung mit den Stadtbussen und der S8/9 durchaus auch Entlastung bringen, wenn das Fahrziel südmainisch oder Richtung Höchst liegt

    Allein mit dem Airliner wird man die Massen nicht wegschaffen - das wird eher alle verärgern, die direkt zum Flughafen wollen. Es wird wieder massiven Ersatzbusverkehr geben müssen. Zum Beispiel: Busse aus dem Süden, die vor Darmstadt Hbf schon auf die Autobahn wechseln. Häufige Expressbusverbindung Darmstadt Hbf - Frankfurt Hbf. Ich lasse mich mal überraschen, was den Planern dazu einfällt. Wenn der RE 60 Mannheim-Darmstadt über Groß-Gerau kommt, bietet sich damit zumindest gen Süden eine weitere Möglichkeit aus Darmstadt.

    Die Mindesthaltezeit (Öffnen der Türen, Fahrgastwechsel, Schließen der Türen, Abfertigung) beträgt bei Zügen mit Trittstufen 0,7min ohne 0,5min. Im SPNV sind es 2min.

    Wenn ich mir den Fahrplan der RB68 als Beispiel ansehe, erfolgt an fast allen Halten die Abfahrt in der Folgeminute der Ankunft, teilweise sogar in der gleichen Minute.

    Und da DB Fernverkehr aus politischen Gründen für sich gesehen profitabel sein soll (außer wenn es um die ICE Anbindung von Kleinkleckersdorf (CSU-Bürgermeister) geht), kann ich gut verstehen dass sie keine Freigabe wollen. Super für die Verkehrswende.

    B80C , da hat man mit dem Deutschlandticket die Fahrgastrechte ausgedribbelt. Davor war sowas ja kein Problem, einfach Ticket für Fernverkehr kaufen und per Fahrgastrechte erstatten lassen. Mit dem D-Ticket als stark ermäßigtem Angebot geht das nicht mehr.

    Ich gehe davon aus, dass das Volle-Odenwaldbahn-Erlebnis bei den Abfahrten um 16:26 Uhr und 18:26 Uhr ähnlich war. Stellt sich die Frage, weshalb nicht anstelle der Odenwaldbahn die Twindexx-Züge mit deutlich größerer Kapazität die Umleitung via Waldstadion fahren konnten? Vielleicht kann ja jemand eine Einschätzung dazu schreiben.

    Ich könnte mir vorstellen, dass alle Main-Neckar Twindexx im Süden der Strecke gefangen waren. Ich bin mit 4671 (RE 60 ab F um 15:34) jedenfalls wohl ganz knapp vorher noch durchgekommen. Die Umleitung über Forsthaus scheint auch erst spät (eben mit deiner Odenwaldbahn um 17:25) möglich gewesen zu sein, vorher war noch alles dicht. Und dann musste DB Regio wohl erstmal wieder einen Zug nach Frankfurt kriegen.


    Auf dem Weg von Darmstadt nach Frankfurt hatte ich bei einer Störung auf der Main Neckar Bahn vor einiger Zeit mal das Glück, einen IC zu erwischen, der über Groß Gerau (mit Kopf machen in Dornberg) umgeleitet wurde. Keine Ahnung, warum Regio das nicht macht, und alles in Darmstadt wendet...

    Hä? Wie von NITS_shu geschrieben war der Touristikzug gestern und heute genau auf den Verstärker Zügen der RE 60 aus dem ersten Post unterwegs. Gestern halt wegen PU nicht ganz planmäßig. Morgen soll aber wohl wieder ein Twindex fahren.

    Also ich habe keinen Job, der komplett durchgetaktet ist und mir im Fahrplan exakt vorschreibt, wann ich wo was zu machen habe. Ich kann gut verstehen, dass jemand mit so einem Job seine 8 Minuten selbstbestimmte Zeit nicht unterbrochen haben will.