Beiträge von Forumstroll

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    Original von V44020001
    Was haltet hier Ihr außerdem von diesem Vorschlag von



    Dieselbe Idee hatte später auch Andi. Ich finde, das ist ein sparsamer und trotzdem effektiver Vorschlag. Hätte er eine Chance auf Realisierung?


    Wo willst Du den Platz auf der Mainer Ldstr für einen solchen "Umsteigeknoten" hernehmen?. Außerdem mehr als suboptimal für alle Mobilitätsbeschränkten Fahrgäste dann an der Waldschulstrasse oder Mönchhofstrasse umsteigen zu müssen, wo man vorher durchfahren konnte. Immerhin stellt die Strassenbahn an der Galluswarte eine Anbindung zur S-Bahn dar. Ich halte langfristig einen U-Bahntunnel unter der Mainzer bis zur Mönchhofstrasse für praktikabler. Das diese Vision nicht aus Welt ist erkennt man an den Plänen für die U-Bahnstration "Güterplatz". Hier soll als Bauvorleistung bereits die höhenfreie Überleitung zur Mainzer Ldstr. mitgebaut werden.


    Was haltet Ihr von diesem Vorschlag zur U5:
    Die U5 wird von der Endhaltestelle Europagarten bis zur Strasse "Am Römerhof" unterirdisch verlängert und dort in die bestehende DB Strecke F Hbf- F Höchst eingefädelt. In Höhe der Waldschulstrasse sowie dem BÜ Oeserstrasse werden 2 neue oberirdische Haltestellen errichtet. Am Bhf Höchst wird die U5 auf die Gleise der RTW geführt und fährt ab dort weiter zum Flughafen Frankfurt. Vorteil hierbei wäre, das sie zum einen überwiegend bestehende Gleise vom Rebstock bis Höchst nutzt, und zum anderen die RTW Strecke ab Höchst auch für die Frankfurter Stadtahn einen Nutzen bekommt. Durch diese Linienführung der U5 ergibt sich eine Direktverbindung vom Europaviertel, für das nördliche Nied bzw Griesheim nach Höchst sowie zum Flughafen.

    Erstmal Danke für die viele Mühe.


    Hmm, mir fehlt da ein paar Dinge.
    U6: Verlängerung Heerstrasse-P&R Taunusblick (A5)


    U1/U9, Station Baseler Platz


    U4, Die Verlängerung via Lohrberg wird so nicht möglich sein, da Naturschutzgebiet. Wenn dann ab der heutigen Endhaltestelle in einer scharfen Linkskurve zur BGU und dann weiter auf der Friedberger Landstasse-Altes Zollhaus-Frankfurter Strasse bis Bad Vilbel Bhf


    Die U11:
    Frankfurter Bogen/P&R Unfallklinik-Friedberger Warte-Friedberger Platz-Konstablerwache-Schöne Aussicht-Elizabethenstrasse (Kreuzung Walter-Kolb-Strasse)-Schweizer Platz-Otto Hahn Platz-Gartenstrasse/Stresemannallee-Uniklinik-Stadion

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    Original von Andi
    @ Wolfman-Al:
    Das geht nicht, aus den von Bäuchle beschriebenen Gründen. Bei Wikipedia gibts einen schönen Gleisplan, den ich in meinem ersten Beitrag verlinkt habe. Dort kann man das sehr gut sehen.


    Genau deshalb wäre es so wichtig, die D-Strecke in einem ersten Schritt nach Süden bis zur Kreuzung Stresemannallee/Mörfelder Ldstr zu verlängern. (mit den Stationen Baseler Platz, Gartenstrasse, S-Bahn Stresemannallee und Endhaltestelle Mörfelder Ldstr.). Dadurch könnte die U9 bis zur Mörfelder Ldstr. verlängert werden und über die Außenbahnsteige am Hbf fahren. Somit hätte man auf den innen liegenden Bahnsteiggleisen der B-Strecke (U4/U5) am Hbf auch keinen Kapazitätstengpass. Ergo könnte man alle 3 U-Bahnlinen in der HVZ im 5 Minutentakt fahren lassen.


    Diese U9 Verlängerung hat in meinen Augen viel Potential, verbindet sie doch die StraBa 14 an der Mörfelder , die S-Bahn, den StraBa Knoten Gartenstrasse im Süden mit dem Campus, dem NWZ und em Riedberg im Norden und stellt so eine weitere Nord-Süd Verbindungsachse dar.


    Inwieweit als Bauvorleistung bereits die höhenfreie Überleitung gen Niederrad mitgebaut werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Nach eine Anmerkung zur Frage "wo sollen die Fahrgäste herkommen?"
    Wie gestern Abend von mir in der Einleitung beschrieben, wird sich das Fahrgastaufkommen in den nächsten 10-20 Jahren erheblich erhöhen. Das heutige Strassenbahn-/Stadtbahnnetz kann das nicht bewältigen. Der ÖPNV hat heute einen Anteil von ca 20% am städtischen Individualverkehr. Man möge sich nur vorstellen wenn sich dieser Anteil mal auf 40% VERDOPPELT. Diese sollte sich jeder vor Augen halten, wenn man meine Ideen betrachtet.
    Was aus heutiger Sicht "zu groß" dimensioniert erscheint, wäre bei einem Anteil des ÖPNV von mehr als 50% wahrscheinlich auch schon nicht mehr ausreichend. Deshalb auch meine Anmerkungen, das man die frei werdenden Flächen auf der Friedberger, Hanauer und Mainzer Ldstr eben nicht für Autos nutzt, sondern die Gehwege breiter macht, damit die Gehwege wieder als solche wahrgenommen werden (heute fühlt man sich als Fussgänger an den Rand gedrängt) und beidseits Radwege baut, um allen Radfahrwilligen eine sichere Fortbewegung zu ermöglichen. Wer heute auf der Friedberger, Hanauer oder Mainzer mit dem Rad fahren will, der muss schon selbstmordgefärdet sein um sich das anzutun. Ebenso sollte man die gro0en Ausfallstrassen mit Baumalleen aufforsten, denn dieses gibt den Strassen zusammen mit breiten Geh- und Radwegen mehr Urbanität und zum anderen mehr Verschattung, was angesichts des Klimawandels und mehr heisser Sommer wichtig werden wird.

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    Original von multi
    [ Bei Deinen neuen Ideen erschließt sich mir häufig der Sinn nicht: Ausbau der Ließchenstrecke sowie Neubau der Strecke Katharinenkreisel---Fischsteinkreisel. Wo soll das Verkehrsaufkommen dafür herkommen?


    Da ich gestern dann doch müde wurde habe ich mich kurz gefasst, das ging dann wohl eindeutig zu Lasten der Logik :D


    Grundsätzlich war meine Überlegung mit den Strassenbahnen Ost-West-Tangenten zu schaffen. An deren Ende werden zum einen Gegenden erschlossen die nur zur HVZ eine hohe Nachfrage generieren (Gutleut, Ließchen, Alt-Fechenheim). Diese Strassenbahnlinien sollen aber vorallem Ost-West-Verbindungstangenten sein, die jeweils möglichst viele Stadtbahnstrecken kreuzen. Damit soll erreicht werden, das im Endnetz die Fahrgastströme nicht nur zentral auf die Stationen Konstablerwache, Hauptwache, HBF ausgerichtet werden, sondern dezentrale Umsteigeknoten geschaffen werden um den Strom der Reisenden zu entzerren.


    Zum Ließchen:
    Meine Idee ist, eine große P&R Anlage am Stadion auf dem Gelände der ehemaligen Radrennbahn zu bauen (Die MuFuArena soll ja woanders gebaut werden). Um diese P&R Anlage sinnvoll anzubinden sehe ich den Ausbau der Ließchenstrecke als sinnvoll an, denn somit kann man vom Stadion direkt mit der Tram zum Südbahnhof fahren. Ferner hätte die Ließchenstrecke eine Tangentenfunktion, denn die von mir beschriebene Sachsenhausenstadtbahn via Walter-Kolb-Strasse wäre sozusagen die innere Ost-West-Tangente im Süden, die Ließchenbahn die aüßere Tangente, welche an der Mörfelder Ldstr sowie am Südbahnhof und Mühlberg einen Umsteigepunkt zur Stadtbahn/S-Bahn hat und somit auch vom Stadion aus alle südlichen Haltestellen ohne einen zeitlich kostspieligen Umstieg via Hbf erreicht werden. Wie oben beschrieben sollen damit auch die heutigen Hauptumsteigepunkte (hier Hbf) entlastet werden. Die Ließchenstrecke wäre somit ein "Angebot" an alle autofahrenden Pendler, am Stadion umzusteigen, um dann gen Hbf mit der Stadtbahn bzw genOsten mit der Tram in die Stadt zu gelangen.


    Zur DIV Verlängerung Europaviertel--Fischsteinkreisel:
    Die Stadtbahnlinie soll wie beschrieben über den Fischsteinkreisel bis Heerstrasse und dann weiter zu P&R Anlage an der A5 verlängert werden. Somit hat man von der A5/Herrstrasse die Möglichkeit ohne Umstieg entweder zur Hauptwache (U6) oder zum Hauptbahnhof (via DIV Europaviertel) zu gelangen. Auch hier würden die Fahrgastströme entzerrt werden, um mehr Kapazitäten an den Umsteigepunkten zu haben. Es bringt nichts, nur Stadtbahnen auf wenige Umsteigekonten mit großen Kapazitäten auszurichten, wenn die Umsteigekonten selber, diese garnicht bewältigen können. Und diese DIV Verlängerung scheint mir eine recht günstige "Verknüfungsstrecke", könnte man diese doch ab dem Katahrinenkreisel auf der Ludwig-Landmann-Strasse oberridisch führen.


    Soweit meine Ergänzungen

    Was mir bei der ganzen Diskussion über das Pro/Contra Stadtbahn vs. Strassenbahn etwas zu kurz kommt ist die Frage nach der Leistungsfähigkeit des "Schienennetzes" in Frankfurt. Der Status quo ist heute doch der, das zur HVZ sowohl die Stadtbahnlinien als auch etliche Strassenbahnlinien (z.B. 11, 21) am Rande der Kapazität sind. Kommt dann noch Schnee & Eis dazu, dann sind die Bahnen hoffnungslos überfüllt. Für mich ein Vorgeschmack auf die Zukunft, denn 2 Faktoren werden den Anteil des ÖPNV am gesamten IV zukünftig stark steigen lassen. Zum einen die steigenden Kosten für Benzin. Das Fahren mit dem Auto innerhalb der Stadt wird in absehbarer Zeit sehr teuer, sodaß es viele Umsteiger geben wird. Elektroautos werden nicht so schnell verfügbar sein, sodass ich damit rechne, das wir ggf schon in 10 Jahren so viele Umsteiger haben werden, das es ernste Kapazitätsprobleme zur HVZ geben wird. Zum anderen die zunehmende Überalterung der Gesellschaft. Viele ältere Menschen steigen ebenfalls auf Bahn & Bus um und somit wird man das bestehende Schienennetz (Strassenbahn & U-Bahn) in seiner Leistungsfähigkeit stark ausbauen müssen, um die Mobilität innerhalb der Stadt weiter gewährleisten zu können. Diesen Masterplan kann ich nirgends erkennen, denn die heutigen Planungen berücksichtigen diese Entwicklung in meinen Augen nicht. Es geht also in erster Linie darum Kapazitäten zu schaffen und nicht "Fahrzeitgewinn geht nur mit einer U-Bahn" bzw "nur die Strassenbahn ist bezahlbar". An diesem Masterplan und deren schnellstmöglicher Umsetzung hängt das Wohl und Wehe dieser Stadt ab. Somit gehören für das Stadtbahn und das Strassenbahnnetz ausgebaut bzw. sinnvoll miteinander verknüpft.


    Meiner Meinung nach sollten daher folgende Stadtbahnstrecken gebaut werden um ein leistungsfähiges Transportmittel zu haben, da eine Strassenbahn auf diesen Abschnitten nicht die notwendige Leistungsfähigkeit erbringen kann. Ferner können die gewonnenen Flächen genutzt werden, um Radwege zu bauen und vor allem die Gehwege großzügig zu verbreitern.


    - Frankfurter Berg (heute Linie 18) / sowie neuer Streckenast von der BG Klinik (oberirdisch mit P&R Anlage an der A661) -Friedberger Warte-(ab Rat-Beil-Strasse unterirdisch)-Konstablerwache –Walter Kolb Strasse-Schweizer Platz-Stresemannallee/Gartenstrasse-Uniklinik-Niederrad. Quasi eine südmainische Ost-West-Tangente. Ich weiss man baut gerade die Linie 18, aber ich befürchte das diese schnell an ihre Kapazitätsgrenzen kommen wird. Sie kann in meinen Augen nur eine oberirdische Bauvorleistung einer späteren Stadtbahn sein.
    Rückbau der Bahnanlagen auf der Friedberger vom Nibelungenplatz bis zur Battonstrasse. Verbreiterung aller Gehwege, beidseits neue Radwege und Alleenähnliche „Aufforstung“ von der Battonstrasse bis zum Friedberger Platz.


    - Ginnheimer Kurve zur Anbindung der A Strecke an die DII Strecke, sowie Bau der DIII Strecke unterirdisch HBF-Stresemannallee/Gartenstrasse-S Bahn Station Stresemannallee-Mörfelder Ldstr. einschließlich einem Verbindungstunnel zur Uni/Niederrad für eine Stadtbahn vom Hbf zur Uni/Stadion.


    -Unterirdische Stadtbahn Güterplatz-Mönchhofstrasse und weiter unterirdisch ab Nied Kirche bis Höchst Bhf (dort aber oberirdisch in den Bahnhof mündend). Ab hier sollte die Stadtbahn dann auf der Trassse der RTW weiter bis Flughafen geführt werden als Flughafenanbindung für die westlichen Stadtteile.


    - Verlängerung der DIV Europaviertelstrecke über Katharinenkreisel in die Ludwig Landmann Strasse bis Fischsteinkreisel (zur Anbindung an die U6 Strecke gen Westen).


    - Oberirdische Verlängerung der U6 bis zur A5 samt Bau einer P&R Anlage für die Pendler


    - Unterirdische Verlängerung der A-Strecke vom Südbahnhof zur Sachsenhäuser Warte „via Henninger Turm Areal, welches ja durch Wohnbebauung verdichtet wird.


    - Unterirdische Verlängerung der U6 ab Ostbahnhof bis Riederhöfe dann oberirdisch bis Hugo Junkers Strasse samt „Kombibahnsteigen“ auf der Hanauer Ldstr für die Strassenbahnlinie 12, welche bis Alt Fechenheim bestehen bleibt.


    - U5 Untertunnelung bis zum Marbachweg, damit hier 3 bzw 4 Wagenzüge verkehren können. Der gewonnene Platz auf der Eckenheimer wird für breitere Gehwege und Radwege genutzt, nicht für den MIV



    Ferner sollten folgende Strassenbahnstrecken gebaut werden:


    - 2 gleisiger Wiederaufbau des Frankfurter Lieschens Mörfelder Landstrasse-Oberforsthaus, die Linie 15 verkehrt dann OF-Stadtgrenze-Südbahnhof-Mörfelder Ldstr-Stadion. Verknüpfung zur DIII Strecke an der U-Bahnstation Mörfelder Landstrasse, siehe oben.


    - Bau der „Ringbahnlinie“ Wilhelm Epstein Straße – Miquelallee –Nibelungenallee-Rohrbachstrasse.
    Die Linie 12 verkehrt dann auf der Strecke „Ginnheim-Rohrbachstrasse-Fechenheim“. Somit Verbindungslinie mit den Stadtbahnstrecken, welche unter der „Berger“, „Friedberger“, „Eckenheimer“, „Eschersheimer“ verlaufen sowie mit der „Ginnheimer Kurve“

    - Neubau einer Strassenbahntrasse Hbf Südseite- Mannheimer Strasse auf DB Gleisen bis Camberger Brücke, dann weiter auf der Gutleutstrasse bis zum Postverteilzentrum. Damit Verlängerung der Linie 17 ins Gutleut. Die Linie 16 verkehrt dann OF-Stadtgrenze-Frankensteiner Platz-Altstadt-Hbf-Messe



    Das wäre dann mein Zielnetz. Über die einzelnen Punkte sowie die Linienführung der verschiedenen Stadtbahnlinien darf gerne diskutiert werden

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    Original von matze
    Ich finde immernoch ganz wichtig, dass versucht wird diese Verbindung zu errichten (Vielleicht auch ohne Anschlussstellen um wenigstens den Durchgangsverkehr aufzunehmen). Deshalb sollte man beim Bau der Einhausung darauf Wert legen Vorleistungen vergleichbar mit den Tunnelstutzen bei der U-Bahn zu bauen. Diese Vorleistungen gibt es dort auch schon in der Galerie Seckbacher Landstraße und bei der AS Friedberger Landstraße.


    Das sehe ich komplett anders. Denn der Großteil des Verkehrs von der A661 durch den Allentunnel will nicht durch die Stadt durch, sondern in die City. Somit verlagert man den Stau in der Rush hour nur von der AS Friedberger Ldstr. zur Kreuzung Friedberger / Rat-Beil-Strasse wo ja nach der Planung der Alleentunnel eine Aanschlusstelle erhalten soll. Für den "Durchgangsverkehr" ist ein leistungsfähiger Ausbau des Autobahnringes (A5/A661/A3) effektiver. Dies gilt insbesondere für die A661 zwischen Frankfurt Ost und OF-Kaiserlei. Hier muss die A661 auf 3s+3s (3 Fahrstreifen je Fahrtrichtung+Standstreifen) ausgebaut werden. Dazu ein leistungfähiger Ausbau von Ratsweg- und Kaiserleikreisel sowie neue leistungsfähige Auf- und Abfahrten. Dazu ein sog. Overfly am Aubahnkreuz Offenbach von der A3 aus Köln zur A661 Richtung Offenbach/Frankfurt.
    Die Stadt muss vom Durchgangsverkehr weitesgehend entlastet werden. Es reicht schon der innerstädische MIV, da braucht man in Frankfurt nicht noch die Anrainer als Durchgangsreisende.


    Frankfurt brauch vielmehr dringend leistungsfähige Stadtbahnstrecken die nicht nur zentral in die City laufen, sondern z.T. auch Tangentialverbindungen herstellen (Siehe z.B. Ginnheimer Kurve), um für die ZUkunft gewapnnet zu sein. Strassenbahnen haben was romantisches sind aber nicht leistungsfähig für ein Kernnetz. Man muss sich nur vor Augen führen wie die ganzen Pendler transportiert werden sollen, wenn sich der Anteil im ÖPNV zur HVZ auf 50% verdoppeln würde, z.B. durch einen stark steigenden Benzinpreis. Frankfurt ist nunmal die Pendlermetrople Deutschlands. Die Trams auf Hanauer und Mainzer packen doch den status quo heute schon nicht immer, wo sind da die kapazitativen Reserven? Unter die Mainzer Ldstr. gehört eine U-Bahn, ab Güterplatz unterirdisch bis Möchhof und wieder unterirdisch ab der Nidda bis zum Bhf Höchst, als Umsteigeknoten zwischen S-, U- und Taunusbahn. Neben den Bahnhof ein leistungsfähiges P&R Parkhaus, ebenso an der Haltestelle Jägerallee. Ebenso eine U-Bahn statt der Tramlinie 11. Von der zukünftigen S-Bahnstation Mainkur oberirdisch verlaufende bis vor den Ratswegkreisel dann unterirdisch bis zum Ostbahnhof (Verlängerung U6). Ebenso unterirdischer Abzweig Richtung Eissporthalle für die Ringstadtbahn.
    An der Mainkur ebenfalls ein P&R Parkhaus.


    Die StraBa 18 hätte in meinen Auigen nicht gebaut werden dürfen. Diese gehört als U-Bahn ausgeführt unter der Friedberger und ab der Konsti weiter gen Süden unter der alten Brücke zum Südbahnhof. Dazu ein großes P&R Parkhaus an der AS Friedberger LdStr der A661 um die Leute zum umsteigen zu bewegen.


    Und wenn dann (zusammen mit einem leistungsfähigen Stadtbahnnetz) an den ganzen großen Einfalltoren der Stadt leistungsfähige P&R Umsteigepunkte entstanden sind, kann man die Einfallstrassen z.T. um eine Spur zurück bauen, z.B. durch Verbreiterung der Gehwege und durch den Bau von Radwegen, oder/und neue Baustreifen in Mittellage zur Begrünung der Einfallstrassen.

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    Original von Ost-West-Express
    Die Tunneltrasse ist ja schon mal geplant worden, wenn auch nichts rechtskräftig.


    Der Tunnel ist bereits in den 1960ern (Stichwort Auto gerechte Stadt) planfestgestellt worden. Ist derzeit ein aktuelles Thema aufgrund der geplanten A661 Einhausung samt Überbauung, da die von der Stadt favorisierte Variante 3 eine zukünftige Verbindung von der A661 zum Alleentunnel nicht mehr zulässt. Und für die Variante 3 bedarf es augenscheinlich der Zustimmung des Bundesverkehrsministerium, da wohl nur der Bund die Planfeststellung zurück ziehen kann.


    Ich finde deinen Vorschlag sehr gut. Vorallem wenn man bedenkt, das unter der Stadtbahnstation "Adickesallee" bereits als sog. Bauvorleistung im Rahmen des Baus der A-Strecke der Alleentunnel gebaut wurde. Der fertiggestellte (Alleen-)Tunnelstutzen liegt unterhalb der der Station und könnte doch für eine Stadtbahn umfunktioniert werden, wenn wie oben beschrieben die Stadt auf den Alleentunnel verzichtet. Somit hat man schonmal eine stauträchtiche Baustelle weniger.


    Ich bevorzuge als Linienführung:
    Unterirdische Führung unter dem Alleenring bis Höhe Rohrbachstrasse (mit den Stationen Eschersheimer, Eckenheimer & Friedberger) und dann "links ab" Richtung Güntersburgpark, Bornheim Mitte. dann weiter Richtung Eissoprthalle und ab dort oberirdisch bis nach Fechenheim, Hugo-Junkersstrasse. Das wäre eine schnelle und leistungsfähige Tangetialverbindung.

    Zitat

    Original von S-Wagen 253
    Ist nicht früher mal eine U3 Wagen Ganitur auf der A-Strecke gefahren?


    Ui, das ist aber schon sehr lange her. Ich meine, das war Mitte der 80er, als eine der Mainbrücken (Untermainbrücke? oder Alte Brücke?) wegen Sanierung gesperrt war und zusätzliche Verstärkerfahrten auf der U2 verkehrten. Kann mich aber nur noch dunkel daran erinnern, daher fehlen mit die Fakten.


    Als Schüler bin ich vom Merianplatz kommend immer am Theaterplatz (heute WBP) auf die Züge der A Strecke umgestiegen.
    Wenn man morgens verpennt am Bahnsteig der A Strecke steht und plötzlich fährt ein U3 Wagenzug ein statt der üblichen U2 Wagen, da kommt man schonmal ins grübeln, ob man am richtigen Bahnsteig steht. Das war beim ersten mal ein echter Hallo wach Effekt. :D

    Die Flughafen Feuerwehr hat ja auch ein Trainingsgelände, auf dem ein nachgebautes Flugzeug sowie stapelweise Container stehen die innen zu Flugzeugkabinen umgebaut worden sind. In den Containern wird die Bergung von Passagieren bei Rauch und Feuer mit Temperaturen bis mehrere Hundert Grad geübt. An dem Flugzeug werden Triebswerksbrände und ähnliches realistisch simuliert, an denen sich dann die Löschfahrzeuge (u.a. auch die Simbas) üben dürfen.
    Die Flughafen Feuerwehr bietet hierfür Kurse im für andere Flughafenfeuerwehren an. Diese sind sehr stark nachgefragt, weshalb sich die Flughafen Feuerwehr mittlerweile zu einem Teil damit finanziert. (der andere Teil ist die Bergungen von Flugzeugen in Deutschland/europa).


    Warum sollte das bei der Frankfurter Feuerwehr nicht auch funktionieren, hat sie doch mit Ihrer in den 70ern entwickelten Brandschutzrichtlinie für Hochhäuser mittlerweile einen EU Standard gesetzt, da die EU die in Frankfurt entwickelten Bau- und Brandschutzvorschriften in ihr Regelwerk übernommen hat. Ausserdem hat die Frankfurter Feuerwehr seit ihrem langjährigen Chef Archilles einen legendären Ruf, hat dieser doch neue Lösch- und Bergetechniken entwickelt.

    Zumal ja die Station Prieststrasse (ehemals Versorgungsamt) ja auch nach einer speziellen Lösung verlangt, da man ja bald die Strecke auf Hochbahnsteige umrüstet. Oder will man die Station auflassen und zukünftig nur noch am Hauptfriedhof und Marbachweg halten?


    Ein nicht ganz einfacher räumlicher Konflikt zwischen Auto+Bahn an dieser Stelle, da die Eckenheimer hier jetzt schon von 2+2 Fahrspuren auf 1+1 verengt wird und es somit keinen Platz für einen Hochbahnsteig gibt.


    Zum Glück ist das Versorgungsamt nicht mehr hier, sonst wäre der Konflikt noch viel größer wegen der mobilitätsbeschränkten Personen, die zum Versorgungsamt wollen/müssen.

    Hallo ins Forum,


    mal eine Frage.


    Benötigt man wirklich 3 Wochen für die Umgestaltung der Schienenverbindungen (Ausbau Schienen, Einbau Weichen, Anschluss an Schienenstrang Ri. Niebelungenplatz) oder wird hier 3 Wochen rangeklotzt, um den kompletten Abschnitt der Friedberger zw. Rohrbachstrasse und Niebelungenplatz fertig zustellen?
    Mit Fertigstellung meine ich, die Gehwege sind komplett fertig, die Strasse komplett asphaltiert und auch die Strassenbahntrasse ist (bis auf die Oberleitung) fertiggestellt.


    Danke im voraus für die Antwort.
    Sommerliche Grüße
    Der Troll