Beiträge von Pallaswiese

    2012 war ich in Lyon.

    Nummer 1911 ist ein Trolley.


    Lyon_2012_1911_7835.jpg


    (Bild sollte erscheinen, wenn der Serverbetreiber seine Server wieder zum Laufen gebracht hat, grummel.)

    Ralph Völger von der Fahrkartendruckerei des Eisenbahnmuseums in Kranichstein hat mir zwei Fahrpläne der HEAG vom August 1945 und Juni 1946 als Scan zukommen lassen.


    Damit habe ich meine 50. Unterseite zur Darmstädter Straßenbahn erstellt:

    Klick mich.

    Also das übliche Geschwätz wie in anderen Städten auch. Mein Tip: Den Leuten, die sowas vorschlagen, einfach umgekehrt vorschlagen, daß sie doch künftig ihr Auto 1000 Meter weiter vom Haus entfernt parken müssen, weil zehn Minuten Fußweg sind ja zumutbar...

    Da stehen aber schon die Gurken aus dem Nachbarviertel.

    Sind das statistisch zusammengetragene oder in echt erhobene Zahlen? Wenn 2016 und 2018 die Zahlen exakt gleich sind, und auch sonst die Varianz sehr gering, dann habe ich doch Zweifel an den Werten. Oder sind 2016 und 2018 nur dieselben Leute unterwegs gewesen? Kaum vorstellbar.

    Gut zu wissen, wem ich alles nicht in die Quere kommen werde. Ich hätte da 1911 - 1913 - 1920 - 1950 - 1951. Und das 1951er Bild ist nicht die große Erleuchtung ...


    Edith meinte, ich sollte noch besser Korrektur lesen.

    Darmstadt 1944 bis 1948

    Von der Zerstörung der Darmstädter Innenstadt in der Nacht vom 11. zum 12.9.1944 war auch der Straßenbahnverkehr betroffen. Wie selbiger wieder in Gang gesetzt wurde, ist einem internen Bericht vom Dezember 1944 zu entnehmen. Die Geschäftsberichte der HEAG für 1945 bis 1948 geben weitere Details her. Nachzulesen auf meiner Webseite.

    Meine Lieblingsbremsstelle ist die Rampe zum Luisenplatz. Da darf die 6 solange warten, bis die 5 mal endlich losfährt. So bremst man effektiv eine Schnellinie aus. Das Problem besteht nicht zuletzt darin, dass die Pünktlichkeitsannahmen für die Fahrplantrassen in der Realität nicht eingehalten werden.
    Wenn man nicht zwei Linien zwischen Arheilgen und Kranichstein tauscht, dann wäre eher zu überlegen, die 7 nicht an der Pallaswiesenstraße halten zu lassen, dafür aber die 6/8. Das schafft mehr Abstand zwischen den beiden Linien Richtung Arheilgen.
    Die Liniennummern sind historisch und in der Tat verwirrend. Eine Lösung könnte darin bestehen, die Liniennummern in 7/17 und 8/18 aufzuspalten. Die Zehnerlinien fahren zu bestimmten Zeiten an einzelnen Haltestellen durch, eine 6 wird nicht mehr benötigt. Das lässt sich merken.
    Ansonsten habe ich die 6 als schnelle Verbindung nach Eberstadt immer gerne genutzt. Wer aus Alsbach kommt, braucht die ganze Bummelei ab Eberstadt nun wirklich nicht.

    Enno Vering schrieb 1996/1999 in seinem nur schwer aufzutreibenden Buch "Bahnen, Häfen und Kanäle" zum Bauunternehmen C. Vering auch über den Bau des Frankfurter Hauptbahnhofs. Dabei erwähnt er eine Schmalspurbahn von Louisa nach Schwanheim. Die Spurweite müsste 900 mm gewesen sein.


    Die Bauunternehmen Varnholt & Vering sowie C. Vering besaßen im Laufe der Zeit 16 Lokomotiven der Darmstädter Maschinenfabrik und Eisengießerei, daher mein Interesse.


    Er schrieb:
    "Die Firma C. Vering begann dann 1881 mit den Dammschüttungen auf der linken Mainseite und der linksmainischen Unter- sowie Überführungen. Es handelte sich wieder um die Förderung großer Massen auf weite Entfernungen. Im Schwanheimer Wald beim heutigen Golfplatz und bei der späteren Bahnstation Louisa waren die Entnahmestellen. Dazu hatte Carl Vering am 21. Mai 1881 beim Magistrat der Stadt Frankfurt die Erlaubnis beantragt, mit seiner zweigleisigen, schmalspurigen Arbeitsbahn die Forsthausstraße überqueren zu dürfen. Am 30. Juli 1881 zeigte sie dem Magistrat an, daß die Transporte in der nächsten Woche beginnen und am 15. März 1882 wurde die Genehmigung für weitere drei Jahre erteilt."


    1882 verlängerte das Unternehmen seine Arbeitsbahn über die neu erbaute Brücke auf die Nordseite des Mains. Es müßte sich um die Niederräder Brücke handeln.


    Sagt das irgendwem von euch etwas? Von Relikten will ich gar nicht erst reden.

    Heag Mobilo wechselt nicht nur digitale Anzeigen, sondern auch Apps. Vielleicht funktioniert die App ja besser als die Anzeigen, ich habe kein Smartie, um das zu überprüfen.


    Wann in den letzten drei Monaten wurde das Banner ausgetauscht, weiß das jemand?


    Am Wochenende war ich mal kurz in Darmstadt und besuchte meine Lieblingsanzeige. Sie war tot, digital tot. Danke, Heag Mobilo, daß du mich immer gut informierst.
    Die vom gewählten Design angezogenen Lichtreflexe tragen übrigens nicht zur besseren Lesbarkeit des nichtigen Nichts bei. Heag Mobilo, wir sollten vielleicht auch einmal über Barrierefreiheit reden. Die grellen Anzeigen auf dem Luisenplatz gehen ja noch irgendwie, aber nur bei den Großbuchstaben. Bei den kleinbuchstabigen Hinweisen überwiegt der Pixelmatsch.